DE1118989B - Bedienungsanordnung der Andruckrolle fuer Magnettongeraete - Google Patents
Bedienungsanordnung der Andruckrolle fuer MagnettongeraeteInfo
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- DE1118989B DE1118989B DET12286A DET0012286A DE1118989B DE 1118989 B DE1118989 B DE 1118989B DE T12286 A DET12286 A DE T12286A DE T0012286 A DET0012286 A DE T0012286A DE 1118989 B DE1118989 B DE 1118989B
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/02—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
- G11B15/10—Manually-operated control; Solenoid-operated control
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- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
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Description
- Bedienungsanordnung der Andruckrolle für Magnettongeräte Es ist beim Abschalten von Magnettongeräten erforderlich, die Gummiandruckrolle von der das Band antreibenden Tonrolle abzuheben. Häufig wird deshalb die Gummiandruckrolle an einem schwenkbaren Hebel angebracht, der beim Einschalten des Gerätes z. B. mechanisch mit einer Drucktaste so bewegt wird, daß die Andruckrolle das Tonband kraftschlüssig an die Tonrolle drückt, während beim Ab- schalten des Gerätes der Andruckrollenhebel durch Federkraft in seine Ausgangslage zurückgezogen wird. Da zur Erzielung eines gleichmäßigen Bandlaufes ein kräftiger Andruck erforderlich ist und oft mit der Bewegung des Andruckrollenhebels zusätzliche Lasten, z. B. die Spannung eines Rutschriemens, zu bewältigen sind, müssen die Drucktasten sehr kräftig ausgebildet werden, um diese Kräfte übertragen zu können. Außerdem ist der Bedienende gezwungen, einen kräftigen Druck (etwa 1 kg) auf die Einschalttaste auszuüben.
- Es sind Magnettongeräte bekannt, bei denen durch die Drucktaste, welche den Andruckrollenhebel verstellt, nach Ausführung eines bestimmten Weges ein elektrischer Schalter für den Anschluß des Tonmotors geschlossen wird.
- Zur Sicherung der Einstellung der Drucktasten wurden auch elektromagnetisch wirkende Haltevorrichtungen für die gedrückte Taste angewendet.
- Anstatt die Andruckrolle mechanisch in die Arbeitsstellung zu bringen, wurden auch Kraftmagnete verwendet. Das ist besonders bei fernbedienten Geräten der Fall. Da jedoch der Abstand zwischen Tonrolle und Andruckrolle im Ruhezustand nicht zu klein sein darf, um das Band noch bequem einlegen zu können, muß der Kraftmagnet zur Bewältigung des langen Hubweges sehr kräftig sein. Seine äußeren Ab- messungen sind daher recht groß, und er belastet außerdem zusätzlich den Stromversorgungsteil.
- Gemäß der Erfindung ist daher der zum Einlegen des Tonträgers erforderliche Hubweg des schwenkbaren, die Gummiandruckrolle tragenden Hebels in zwei ungleiche Teilstrecken unterteilt, von denen die größere mittels eines von Hand zu bedienenden, einrastbaren Organs, wie einer Taste od. dgl., überbrückbar ist, während die kleinere, nur den Tonträgertransport einleitende Strecke sprunghaft mittels der Magnetkraft des Kraftmagneten überbrückbar ist.
- Es ist an sich bekannt, z. B. bei Schweißpressenstempeln, Kühlschranktüren und Schreibmaschinentasten, den bei der Betätigung durch die Bedienungsperson aufzubringenden Kraftaufwand durch einen im oder am Ende des Schaltweges wirksam werdenden Kraftmagneten zu verringern. Neben der leichteren Bedienung hat die der Erfindung gemäß ausgebildete Anordnung, für Tonbandgeräte den Vorteil, daß ein relativ schwach bemessener Kraftmagnet verwendet werden kann und daß ein rasches Abstoppen und Wiederanlaufen des Tonbandes möglich ist, weil der Andruckrollenhebel bei Unterbrechung der Erregung des Kraftmagneten - was auch durch Fernbedienung bewirkt werden kann - nur in die durch die Endstellung, des einrastbaren Organs bestimmte Zwischenlage zurückfällt, die noch im Anzugsbereich des Kraftmagneten liegt, in der aber die Andruckrolle nicht mehr im Eingriff mit der Tonrolle ist und aus der er bei Wiedereinschalten der Erregung sofort in die Betriebslagre zurückkehrt.
- In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Andruckrollenhebel ist mit 1 bezeichnet. Er ist an seinem einen Ende mittels der Achse 2 drehbar gelagert. Auf dem Andruckrollenhebel ist die Achse 4 mit der Gummiandruckrolle 3 befestigt. Die gezeichnete, voll ausgezogene Lage des Hebels 1 entspricht dem Ruhezustand bei ausgeschaltetem Gerät. Beim Einschalten des Gerätes wird eine Drucktaste betätigt, deren Tastenhebel mit 7 bezeichnet ist. Der Tastenhebel 7 wurde der Einfachheit halber als Schubstange dargestellt. Der Hebel 7 wird beim Drücken der Taste in Richtung des Pfeiles 15 bewegt und verschiebt hierbei den Hebel 1 bis in die gestrichelt gezeichnete Lage. Der hierbei vom Hebel 1 zurückgelegte Weg ist unbelastet. Wenn der Tastenhebel 7 die gestrichelte Lage erreicht hat oder kurz vorher, wird gleichzeitig mittels eines Schiebeschalters, der auch die Umschaltung des Verstärkers bewirkt, ein Kontakt 9 geschlossen. Dies ist schematisch durch den am Hebel 7 angebrachten Arm 8 angedeutet. Beim Schließen des Kontaktes 9 wird die Wicklung 11 eines Kraftmagneten 10 an eine Gleichspannungsquelle 12 geleg so daß der aus ferromagnetischem Material bestehende Hebel 1 von dem Kraftmagneten angezogen wird. Der Hebel 1 legt also den restlichen Teil seiner Schwenkbewegung, während der der Andruck des Bandes 16 an die Tonrolle 5 erfolgt und bei dem zum Andruck also eine Kraft aufgewendet werden muß, auf Grund der Anzugskraft des Kraftmagneten zurück. Dies hat den Vorteil, daß einmal der Tastensatz schwächer ausgebildet werden kann, da lediglich die Rückstellkraft der Feder 6 zu überwinden ist und demzufolge der Bedienende keine große Kraft beim Druck der Einschalttaste aufzuwenden braucht. Da andererseits der Hubweg, den der Hebel 1 von der gestrichelten Stellung bis in seine Endstellung zurücklegen muß, wesentlich kürzer als bei reinem elektromagnetischern Anzug gemacht werden kann, kann auch der Kraftmagnet 10 schwächer dimensioniert werden. Der bereits eingangs erwähnte Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß in besonders einfacher Weise eine Schnellstopptaste angebracht werden kann, die beige Unterbrechungen spielsweise dazu dient, kurzzeitig bei der Wiedergabe, wie sie bei der Verwendung eines Magnettongerätes als Diktiergerät erforderlich sind, zu bewirken. Diese SchneRstopptaste ist wie bei bekannten Geräten zusätzlich zur üblichen Halttaste vorgesehen. Durch Drücken der Halttaste wird der Tastenhebel 7 für Aufnahme oder Wiedergabe ausgelöst, und der Andruckrollenhebel wird durch die Rückstellfeder 6 in die voll ausgezogen gezeichnete Lage zurückgebracht. Diese Lage mit großem Ab- stand zwischen Andruckrolle und Tonrolle ist, wie schon erwähnt, zum Einlegendes Bandes erforderlich. Beim Schnellstopp braucht man diesen großen Ab- stand nicht, da es lediglich darauf ankommt, den Bandlauf zu unterbrechen. Darum bleibt der Tastenhebel für Aufnahme bzw. Wiedergabe gedrückt. Während bei den bekannten Geräten die Schnellstopptaste durch einen Hebel die Andruckrollen entgegen ihrem etwa 1 kg betragenden Andruck von der Tonrolle entfernt, ist erfindungsgemäß dieAnordnung so getroffen, daß durch Drücken der Schnellstopptaste 13 ein Kontakt 14 geöffnet wird, so daß der Stromkreis des Kraftmagneten 10 unterbrochen wird und der Andruckrollenhebel 1 nur bis in die gestrichelte Lage zurückfällt, welche durch die gestrichelt gezeichnete Endstellung des Tastenhebels 7 festgelegt ist. Dadurch wird der Bandlauf unterbrochen, ohne daß der Motor abgeschaltet zu werden braucht, so daß beim Stoppen und Wiederanlaufen so gut wie keine Verzögerung auftreten kann. Läßt man die Schnellstopptaste 13 los, wird der Kontakt 14 wieder geschlossen, und der Kraftmagnet 10 zieht den Hebel 1 erneut an. Parallel zu oder in Reihe mit Schalter 14 kann in einfacher Weise ein Fernbedienungssehalter 15 angebracht werden, der als Fußschalter oder als zusätzliche Taste an einer Schreibmaschine ausgebildet sein kann. Der Anschluß der Fembedienungstaste erfolgt dann zweckmäßigerweise mittels einer Schaltbuchse 17-, so daß bei Parallelschaltung der Fernbedienung zum Kontakt 14 dieser unwirksam ist und bei Reihenschaltung zum Kontakt 14 die stromführende Leitung aufgetrennt wird. Im zweiten Falle kann dann wahlweise Taste 13 oder 17 betätigt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Bedienungsanordnung der Andruckrolle für Magnettongeräte, bei denen bei Aufnahme und/ oder Wiedergabe der bandförinige Tonträger durch die auf einem schwenkbaren Hebel angeordnete Gummiandruckrolle an die Tonrolle mittels eines Kraftmagneten kraftschlüssig andrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Einlegen des Tonträgers erforderliche Hufiweg des schwenkbaren Hebels in zwei ungleiche Teilstrecken unterteilt ist, von denen die größere mittels eines von Hand zu bedienenden, einrastbaren Organs, wie einer Taste od. dgl., überbrückbar ist, während die kleinere, nur den Tonträgertransport einleitende Strecke sprunghaft mittels der Magnetkraft des Kraftmagneten überbrückbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Stromkreis des Kraftmagneten liegende Kontakt erst in der eingerasteten Stellung der Taste geschlossen ist und daß eine weitere Taste vorgesehen ist, durch die der Stromkreis des Kraftmagneten zu unterbrechen ist. 3. Vorrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel derart vorgesehen sind, daß die Funktion der weiteren Taste wahlweise mittels Fernbedienung durchführbar ist.
- In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 816 907, 875 731, 863 903, 964 682, 333 312; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1689 887; schweizerische Patentschrift Nr. 264 661; französische Patentschrift Nr. 942 590; USA.-Patentschrift Nr. 1473 292; Festschrift der C. Lorenz AG., September 1955: »75 Jahre C. Lorenz«, S. 167, Prospektblatt: »Hochfrequenzschweißpresse SP 120 m der C. Lorens AG.«
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET12286A DE1118989B (de) | 1956-06-06 | 1956-06-06 | Bedienungsanordnung der Andruckrolle fuer Magnettongeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET12286A DE1118989B (de) | 1956-06-06 | 1956-06-06 | Bedienungsanordnung der Andruckrolle fuer Magnettongeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118989B true DE1118989B (de) | 1961-12-07 |
Family
ID=7546979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET12286A Pending DE1118989B (de) | 1956-06-06 | 1956-06-06 | Bedienungsanordnung der Andruckrolle fuer Magnettongeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1118989B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1203971B (de) * | 1963-07-16 | 1965-10-28 | Philips Nv | Einrichtung zum momentanen Unterbrechen des Bandlaufes mittels eines eigenen Schalters (Schnellstoptaste) in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE333312C (de) * | 1920-02-07 | 1921-02-22 | Emil Perzl | Elektrischer Momentschalter |
| US1473292A (en) * | 1923-11-06 | hebern | ||
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| DE863903C (de) * | 1950-05-09 | 1953-01-22 | Fritz Gruender | Druckluftfluessigkeitsheber |
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| DE964682C (de) * | 1951-01-09 | 1957-05-29 | Gen Motors Corp | Magnetischer Tuerverschluss, insbesondere fuer Kuehlschraenke |
-
1956
- 1956-06-06 DE DET12286A patent/DE1118989B/de active Pending
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