[go: up one dir, main page]

DE1118808B - Kupplungsvorrichtung fuer Adressendruckmaschinen zwischen einer treibenden und mindestens zwei getriebenen, die Druckvorrichtung und die Druckplatten-Zufuehrungsvorrichtung betaetigenden Wellen - Google Patents

Kupplungsvorrichtung fuer Adressendruckmaschinen zwischen einer treibenden und mindestens zwei getriebenen, die Druckvorrichtung und die Druckplatten-Zufuehrungsvorrichtung betaetigenden Wellen

Info

Publication number
DE1118808B
DE1118808B DEU3272A DEU0003272A DE1118808B DE 1118808 B DE1118808 B DE 1118808B DE U3272 A DEU3272 A DE U3272A DE U0003272 A DEU0003272 A DE U0003272A DE 1118808 B DE1118808 B DE 1118808B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
driven
shafts
electromagnets
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU3272A
Other languages
English (en)
Inventor
Fernand Usselmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1118808B publication Critical patent/DE1118808B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L45/00Kinds or types of addressing machines or of like series-printing machines

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kupplungsvorrichtung für Adressendruckmaschinen zwischen einer treibenden und mindestens zwei getriebenen, die Druckvorrichtung und die Druckplatten-Zuführungsvorrichtung betätigenden Wellen Die Erfindung betrifft eine Kupplungsvorrichtung für Adressendruckmaschinen zwischen einer treibenden und mindestens zwei getriebenen, die Druckvorrichtung und die Druckplatten-Zuführungsvorrichtung betätigenden Wellen mit mittels Elektromagnete betätigbarer, schlupffreier mechanischer Eintourenkupplungen zwischen der treibenden und jeder getriebenen Welle.
  • Es sind bereits Eintourenkupplungen zwischen einer treibenden und zwei getriebenen Wellen für Adressendruckmaschinen bekannt, bei denen in Kerben von Kupplungsmitteln einfallende Klinken dazu dienen, eine der getriebenen Wellen allein oder die beiden getriebenen Wellen gleichzeitig mit der treibenden Welle zu verbinden. Das Einrücken der Kupplung erfolgt dabei mechanisch.
  • Jedoch kann bei diesen bekannten Kupplungen eine Verschiebung des Umlaufs zwischen den beiden getriebenen Wellen auftreten, so daß die Maschine nicht mehr richtig arbeitet.
  • Wenn nämlich zwei getriebene Wellen gleichzeitig in Umdrehungen versetzt werden sollen, wird der entsprechende Steuervorgang für die beiden Kupplungen im gleichen Augenblick ausgelöst, während jedoch die beiden Kerben der Kupplungsmittel, bevor sie mit den Klinken in Eingriff kommen, sich in einem gewissen Winkelabstand gegeneinander befinden. Es kann dann der Fall eintreten, daß infolge von Ungleichheiten der mechanischen Funktionsgrößen der Kupplungselemente, wie z. B. unterschiedlicher Reibungskräfte, die eine der Klinken nachdem Moment der Auslösung hinreichend Zeit hat, in die zugeordnete Kerbe einzugreifen, während die zweite Klinke infolge einer geringen Verzögerung ihrer Bewegung nicht sogleich, sondern erst nach einer vollen Umdrehung der treibenden Achse in ihrer Kerbe eingreift.
  • Dieser Mangel wird durch die Erfindung behoben. Erfindungsgemäß ist zur Steuerung der die Kupplungen betätigenden Elektromagnete ein einziger Stromkreis vorgesehen, in dem diese Elektromagnete parallel sowie ein von der treibenden Welle in einem oder mehreren Schaltbereichen, die zwischen jeweils zu beiden Seiten der vorgegebenen möglichen Kupplungsstellungen für die treibende und die getriebenen Wellen sich erstreckenden Sperrbereichen liegen, schließbarer Steuerkontakt und Synchronisierungskontakte zu den Elektromagneten in Reihe geschaltet sind, wobei die Synchronisierungskontakte von den getriebenen Wellen während deren Umdrehung jeweils einmal in einem Synchronisationsbereich schließbar sind, der wenigstens teilweise einen der vorgegebenen Schaltbereiche überdeckt. Es findet somit bei der Kupplung nach der Erfindung die Auslösung einer Klinke nur statt, wenn sowohl Steuerkontakt wie Synchronisierungskontakte gleichzeitig geschlossen sind und der Stromlluß für den Auslösemagnet der Klinke über diese Kontakte verläuft. Damit ist gewährleistet, daß im Falle gemeinsamer Kupplung mehrerer Wellen mit der treibenden Welle diese Kupplung für alle Wellen gleichzeitig erfolgt und daß im Falle aufeinanderfolgender Kupplung mehrerer getriebener Wellen mit der treibenden Welle bei der Kupplung der Synchronismus der Winkelbewegung für alle Wellen gewährleistet ist.
  • Es wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels, das schematisch in den Zeichnungen dargestellt ist, die Erfindung näher beschrieben werden, und zwar soll zum leichteren Verständnis zunächst die Kupplungsanordnung an einer Einrichtung erläutert werden, die nur eine getriebene Welle aufweist, und dann erst soll gezeigt werden, wie die die Erfindungbildende Kupplungsvorrichtung mit einer treibenden und mehr als einer getriebenen Welle arbeitet und beispielsweise ausgebildet sein kann. In der Zeichnung ist Fig.1 ein Querschnitt der Kupplung, die eine treibende Welle mit einer getriebenen Welle verbindet, Fig. 2 ein Schnitt nach -der Linie H-H der Fig. 1, Fig. 3 ein ähnlicher Schnitt wie Fig. 2, der sich jedoch auf eine Vorrichtung n-it einer treibenden Welle und zwei getriebenen Wellen bezieht, Fig. 4 das Bild einer Schaltung, die zur Steuerung der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung benutzt werden kann, - _ _ .-Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 3 und Fig. 6 ein Diagramm,.welches die Schließungszeiten der Kontakte andeutet, die das Anziehen der Elektromagnete der Steuervorrichtung bewirken.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 1 soll eine getriebene Welle 1 mit einer treibenden Welle- 2 gekuppelt werden. Die Welle 2 wird z. B. über eine Rolle 3 und einen (nicht dargestellten) Treibriemen von einem beliebigen (nicht dargestellten) Motor, z. B. einem Elektromotor, angetrieben.
  • Auf der treibenden= Welle ist ein Ritzel 4 befestigt, welches in ein Zahnrad 5 eingreift, das auf der getriebenen Welle 1 lose angeordnet ist. Auf dem Zahnrad 5 ist ein Schaltrad 6, das z. B. vier Zähne hat, befestigt; mit diesem kann eine Klinke 7, die von einer Scheibe 8 getragen wird, in Eingriff kommen.
  • Die Klinke 7 wird normalerweise durch einen Riegel 9 außer Eingriff gehalten, der durch eine Feder 10 in die zurückgezogene Stellung bewegt werden kann, aber durch eine kleine Klinke 11 in der Sperrstellung gehalten wird. Diese Klinke 11, die um eine Achse 12 schwenkbar ist, wird durch eine Feder 13 in die Verriegelungsstellung gezogen. Ein Arm der Klinke 11 ist als Anker eines Elektromagnets 14 ausgebildet (der Anker kann auch mechanisch an der Klinke befestigt sein).
  • Die Scheibe 8 enthält einen Teil 15, der eine Nase bildet, auf die sich das Ende eines Winkelhebelarmes 16 stützt; dieser wird durch eine Feder 17 gegen die Nockenscheibe 8, 15 gezogen. Das andere Ende des Winkelhebels 16 trägt einen Anschlag 18, gegen den ein Knopf 19 durch den Riegel 9 bewegt werden kann, wenn dieser in die zurückgezogene Stellung gelangt.
  • Die Arbeitsweise der Kupplungsvorrichtung ist folgende: In der Ruhelage wird der Riegel 9 durch die kleine Klinke 11 in der Sperrstellung zurückgehalten, wobei die Kupplungsklinke 7 mit ihrem Ansatz auf dem Riegel 9 aufliegt.
  • Zum Einkuppeln wird ein elektrischer Impuls während des Bruchteils einer Sekunde in den Elektromagnet 14 geschickt. Der durch einen Arm der kleinen Klinke 11 gebildete Anker wird angezogen, so daß sich die Klinke entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und den Riegel freigibt, der in seine zurückgezogene Stellung durch die Feder 10 zurückbewegt wird. Die Klinke 7 wird hierdurch frei und kommt mit dem ersten Zahn des Schaltrades 6 in Eingriff. Die getriebene Welle 1 wird daher mitgenommen.
  • Gleichzeitig ist der Knopf 19 des Riegels 9 in Berührung mit dem Anschlag 18 des Winkelhebels 16. gekommen, so daß der Anschlag 18 dieses Hebels den Riegel 9 in die Sperrstellung gegen die Wirkung der Feder 10 zurückführt, wenn der Nocken 15 sich an dem Ende des Winkelhebels 16 vorbeibewegt und diesen im Uhrzeigersinn schwenkt.
  • Da die Wirkung des Elektromagnets 14 aufgehört hat, hält die kleine Klinke 11. den Riegel 9 von neuem in der Sperrstellung. Unter diesen Umständen trifft der Ansatz der Klinke 7 nach einer Umdrehung der getriebenen Welle 1 auf den Riegel 9, so daB die Klinke 7 von dem Schaltrad 6 gelöst wird. Die getriebene Welle 1 wird daher angehalten.
  • Um die getriebene Welle 1 in der Sperrstellung festzuhalten, ist- eine Sperrklinke 20 (die in Fig. 1 nicht sichtbar, aber in Fig.5 dargestellt ist) vorgesehen, die eine Drehung der Welle in der entgegengesetzten Richtung verhindert.
  • Die Drehbewegung in der normalen Richtung wird durch einen Anschlag 21 verhindert, gegen den sich die Klinke 7 abstützt.
  • Damit die getriebene Welle 1 mehrere Umdrehungen ohne Entkupplung ausführen kann, genügt es, entweder den Stromkreis des Elektromagnets 14 geschlossen zu halten oder diesen Stromkreis während eines Bruchteils einer Sekunde vor jedem Durchlauf der Klinke 7 an dem Riegel 9 zu schließen, um zu bewirken, daß dieser sich rechtzeitig von der Klinke 7 zurückbewegt.
  • Wenn zwei oder mehrere Vorrichtungen ihre Bewegung von der gleichen getriebenen Welle über die Kupplung erhalten, müssen diese synchrone Winkelbewegungen ausführen, d. h., es dürfen keine Abweichungen um den Bruchteil einer Umdrehung oder um eine vollständige Umdrehung auftreten, wenn entweder mit gleichzeitiger Kupplung der Vorrichtung oder eines Teils derselben oder mit aufeinanderfolgenden einzelnen oder gruppenweisen Kupplungsvorgängen gearbeitet wird, wie dies bei der Zuführung der Druckplatten und dem Druck in Adressiermaschinen der Fall ist. Diese Synchronisierung der Winkelbewegung wird derart verwirklicht, wie es mit Bezug auf die Fig. 4 und 6 weiter unten beschrieben ist, die sich auf den besonderen Fall von zwei getriebenen Wellen beziehen, nämlich die Antriebswelle der Zuführungsvorrichtung der Druckplatten und die Antriebswelle der Druckvorrichtung in Adressiermaschinen. Bei dem gleichzeitigen Kupplungsvorgang werden die Stromkreise der verschiedenen Elektromagnete der Steuervorrichtung, die z. B. wie der Elektromagnet 14 in Fig. 1 ausgeführt sind, während eines Sicherheitszeitraumes geschlossen, so daß die Stromkreise vor und nach dem theoretischen Kupplungszeitpunkt bei jedem Durchgang des Schaltrades 6 der Fig. 1 mit einem genügend großen Spielraum geschlossen sind, damit unter Berücksichtigung der mechanischen und elektrischen Eigenschaften der gesamten Vorrichtung die Mitnahme durch den ersten vorbeilaufenden Zahn sichergestellt ist. Diese Betätigungsbereiche sind in dem Diagramm der Fig. 6 durch die Segmente a dargestellt, welche den Bruchteil der Umdrehung der treibenden Welle angeben, während deren ein Kontakt, der in Reihe mit dem Elektromagnet 14 liegt, geschlossen wird, während die Pfeile a', b' und b' den theoretischen Kupplungszeitpunkt darstellen.
  • Für aufeinanderfolgende Kupplungsvorgänge wird das Schließen des Stromkreises des Elektromagnets 14 für die einmalige Betätigung der Steuervorrichtung pro Umdrehung in dem oben definierten Betätigungsbereich vor dem theoretischen Kupplungszeitpunkt vorgenommen. Wie man aus Fig. 6 erkennt, schließt die treibende Welle, welche das Schaltrad 6 mitnimmt, einen Kontakt in dem obenerwähnten Sicherheitsbereich, der durch das Segment a gegeben ist.
  • Andererseits stellt jede der getriebenen Wellen ebenso einen Kontakt während eines Bruchteils ihrer Umdrehung her, wobei dieser Bereich durch das Segment b in dem Diagramm der Fig. 6 wiedergegeben ist. Dieser Bruchteil einer Umdrehung ist so bemessen, daß, wenn die treibende Welle und die getriebene Welle synchrone Winkelbewegungen ausführen, der Winkelbereich des Segmentes b mindestens einen Teil des Winkelbereiches überdeckt, der dem Segment a entspricht, und sich über den theoretischen Kupplungspunkt (ä b') so weit hinaus erstreckt, daß die Kontaktgabe sichergestellt ist, wenn die Vorrichtung gekuppelt wird, ohne daß jedoch der Winkelbereich überdeckt wird, der dem nächsten benachbarten Segment a entspricht.
  • Diese beiden Bedingungen werden mit Hilfe der in Fig. 4 dargestellten Schaltung erfüllt.
  • Die treibende Welle stellt, wie aus der Figur hervorgeht, mit Hilfe einer weiter unten beschriebenen Vorrichtung einen Kontakt 21' innerhalb des Bereiches her, der durch die Segmente a in dem Diagramm der Fig. 6 dargestellt ist.
  • Jede der getriebenen Wellen 1 und 1 a stellt ebenso einen Kontakt bei 22 oder 22 a in dem Winkelbereich her, der durch die Segmente b in dem Diagramm dargestellt ist, wobei diese Winkelbereiche, wie aus Fig. 6 ersichtlich, so bemessen sind, daß, wenn die treibende Welle und die getriebenen Wellen 1 oder 1 a gleiche Winkelbewegungen ausführen, sie den Sicherheitsbereich a ganz oder teilweise überdecken und sich von da bis zum theoretischen Kupplungszeitpunkt und darüber hinaus erstrecken, und zwar so weit, daß dies genügt, um den Kontakt sicherzustellen, wenn die Vorrichtung gekuppelt ist, ohne jedoch den folgenden Betätigungsbereich zu. überdecken.
  • Alle bei 21', 22 und 22 a durch die treibende Welle 2 und die getriebenen Wellen 1 und la hergestellten Kontakte liegen in Reihe mit dem Hauptschalter 23 der Elektromagnete 14 und 14 a, wobei dieser Hauptschalter durch einen Fußhebel 24 betätigt werden kann. Jeder Elektromagnet kann mit Hilfe eines Schalters 25 bzw. 25 a eingeschaltet oder abgeschaltet werden.
  • . In der Schaltung der Fig. 4 sind ein doppelpoliger Unterbrechungsschalter 26 sowie ein Motor 27 vorgesehen, der die treibende Welle 2 mittels der Rolle 3 (Fig. 1 und 2) antreibt.
  • Die Arbeitsweise der oben beschriebenen elektrischen Anordnung ist folgende: Im Fall der gleichzeitigen Kupplung der Kupplungsvorrichtungen der getriebenen Wellen 1 und 1a Die Elektromagnete 14 und 14a werden über die Schalter 25 und 25 a eingeschaltet.
  • Nach dem Schließen des Hauptschalters 23 mittels des Fußhebels 24 werden die Kontakte 22 und 22a, die mit den getriebenen Wellen 1 und 1 a verbunden sind, in der entkuppelten Stellung eingeschaltet, und der Stromkreis wird durch Schließen des Kontaktes 21' an der treibenden Welle 2 geschlossen, so daß die beiden Vorrichtungen gleichzeitig gekuppelt werden. Im Fall der aufeinanderfolgenden Kupplung Diese Betätigung wird herbeigeführt, wenn eine der beiden Vorrichtungen sich schon in einer stetigen Bewegung befindet und der Hauptschalter 23 ständig geschlossen ist.
  • Um diejenige Vorrichtung zu betätigen, die sich in Ruhe befindet, genügt es, den Schalter 25 bzw. 25 a einzuschalten. Der Stromkreis des. Elektromagnets 14 bzw. 14 a der betreffenden Vorrichtung wird geschlossen, wenn der Kontakt 21' der treibenden Welle 2 und der Kontakt 22 bzw. 22 a der getriebenen Welle 1 bzw. 1 a gleichzeitig geschlossen sind. Der Stromkreis wird zwangläufig in dem Sicherheitsbereich geschlossen, der dem theoretischen Kupplungszeitpunkt (Diagramm der Fig.6) vorangeht, und der Synchronismus der Winkelbewegung ist sichergestellt.
  • Die Kontakte 21', 22 und 22 a werden auf folgende Weise geschlossen (Fig. 3 und 5): Der Kontakt 21' wird durch eine feste Nockenscheibe 28 eines Zahnrades 29 geschlossen, das mit einem Ritze130 im Eingriff steht, welches auf der Welle der Seilscheibe 3 befestigt ist, die von dem Motor 27 angetrieben wird.
  • Der Kontakt 22 (der nur aus Fig. 5 ersichtlich ist) wird durch eine feste Nockenscheibe 31 geschlossen, die auf einem Zahnrad 32 sitzt, welches mit einem Zahnrad 33 der getriebenen Welle 1 im Eingriff steht.
  • Der Kontakt 22 a wird in derselben Weise durch die Bewegung der getriebenen Welle 1 a geschlossen, die ein Zahnrad 33 a (s. Fig. 3) ähnlich dem Rad 33 antreibt, das in der gleichen Weise wirkt.
  • Die bekannten Adressiermaschinen weisen einen Tisch auf, auf dem die beiden Gleitschienen liegen, in denen die Adressenplatten bewegt werden. Diese Platten sind in einem Zuführungsmagazin aufgestapelt, Ein Schiffchen, das eine Hin- und Herbewegung ausführt, stößt die Adressenplatten einzeln nacheinander in die Gleitschienen und führt sie unter dem Druckkopf vorbei, der aus einem nachgiebigen Material in ebener oder zylindrischer Form besteht, das durch eine geeignete Vorrichtung eingefärbt ist. Am Ausgang der Gleitschienen werden die Adressenplatten in einem Aufnahmemagazin aufgestapelt.
  • Der Druckkopf ist auf einer hin- und herschwingenden Querwelle montiert, die an den beiden Enden von einem Lager getragen wird. Die Lager sind so weit voneinander entfernt, daß sie einen solchen Abstand haben, daß die Drucksachen unter dem Druckkopf eingeführt werden können. Eine Querbrücke von entsprechender Breite dient zur Unterstützung für ein oder mehrere Zwischenlager der schwingenden Welle. Sie kann auch die Farbvorrichtung, einen Zähler, Wähler, Auswerfer usw. tragen. Die Brücke und die äußeren Lager können aus einem Stück bestehen oder auch aus Einzelteilen zusammengesetzt sein.
  • Die Steuerwellen 1 und 1 a der Druckvorrichtung und der Zuführungsvorrichtung der Adressenplatten befinden sich unter dem Tisch und beiderseits von einem Rad 34 (s. Fig. 3 und 5), das sich, um die Konstruktion zu vereinfachen, frei mit den Schalträdern 6 und 6a auf der Welle 1 oder 1a drehen kann, mit denen es verbunden ist. Die Wellen werden mit Hilfe der synchronisierten, oben beschriebenen Kupplung mitgenommen. Diese Wellen sind in Lagern 35 und 35a gelagert, die unter dem Tisch aufgehängt sind und mit dem Druckkopf sowie dem Schiffchen über Exzenter, Nockenscheiben oder Kurbeln, Schubstangen, Hebel und Wellen usw. in Verbindung stehen.
  • Eine (nicht dargestellte) Nockenscheibe auf der Steuerwelle der Druckvorrichtung bewirkt ein Anheben eines Gegenstückes bei jeder Abwärtsbewegung des Druckkopfes, um die Drucksache gegen die Adressenplatte zu führen. Dieses Gegenstück ..kann eine elastische Kompensationsvorrichtung enthalten, welche das Bedrucken von Drucksachen sehr verschiedener Dicke ermöglicht oder von solchen, die unter dem Druckkopf aufgestapelt sind, wobei nach jedem Druck die oberste Drucksache herausgezogen wird. Das Rad 34 wird durch den Elektromotor 27 mit Hilfe von Ritzeln und Zahnrädern angetrieben, die die notwendige Untersetzung ergeben. Die Schalträder 6 und 6 a sind in derselben Winkelstellung befestigt, wobei das Rad 34 zwischen den Schalträdern 6 und 6 a liegt.
  • Die Verbindung zwischen dem Rad 34 und den Schalträdern kann entweder fest oder elastisch ausgebildet oder eine Reibungsverbindung sein, wenn es notwendig ist, den Stoß im Moment des Kuppelns aufzunehmen, wobei die Schalträder immer in der gleichen Winkelstellung aufgebracht sind.
  • Die Kontaktvorrichtung 30, 29, 28, 21', die mit den Schalträdern fest verbunden ist, stellt die Verbindung während der Sicherheitsbereiche a her, die bei der Erläuterung des Diagramms der Fig. 6 definiert worden sind. Wenn die Verbindung zwischen dem Antriebsrad 34 und den Schalträder n6 und 6a fest ist, dann kann die Steuerung der Kontaktvorrichtung, wie dargestellt, durch die Wellen erfolgen, welche das Ritzel 30 und das Antriebsrad 34 tragen. Mehrere Kontakte 21' können parallel geschaltet sein, wobei sie von Nockenscheiben ähnlich der Nockenscheibe 28 in passender Anordnung gesteuert werden, um die Häufigkeit der Schaltung herabzusetzen, wobei es wichtig ist, einen Kontakt innerhalb des gegebenen Sicherheitsbereiches bei jedem Durchlauf eines Zahnes des Schaltrades 6 oder 6 a herzustellen.
  • Auf jeder der beiden getriebenen Wellen 1 und 1 a befindet sich eine gleiche Kontaktanordnung 33, 32, 31, 22, die einen Kontakt in dem Winkelbereich b herstellt, der durch das Diagramm der Fig. 6 gegeben ist. Die Adressiermaschine wird mit Hilfe eines Fußhebels 24 betätigt, der den Schalter 23 (Fig. 4) beim Niederdrücken schließt und ihn in der Ruhelage öffnet. Dieser Schalter befindet sich in dem Stromkreis der Elektromagnete 14 und 14 a für die Zuführungsvorrichtung der Druckplatten und die Druckvorrichtung.
  • Eine Schalttafel, die an der Maschine festgemacht ist, trägt folgende Schalter: einen Hauptschalter 26 für den Motor 27 und die Stromkreise der Elektromagnete 14 und 14a der Kupplungssteuerung sowie die zwei Schalter 25 und 25a für die Kreise der Elektromagnete 14 und 14a der Zuführungsvorrichtung für die Adressenplatten und der Druckvorrichtung.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Der Hauptschalter 26 wird in die Arbeitsstellung gebracht, um den Elektromotor 27 einzuschalten und die Stromkreise der Elektromagnete 14 und 14a sowie der zusätzlichen Vorrichtungen vorzubereiten.
  • Der Schalter 25 für die Zuführungsvorrichtung der Adressenplatten wird eingeschaltet.
  • Der Fußhebel 24 wird niedergedrückt, so daß der Schalter 23 geschlossen wird, bis die erste Adressenplatte in die Druckstellung gelangt. Der Schalter 25a für das Drucken wird geschlossen. Die Maschine ist dann bereit, bei jeder Umdrehung eine verschiedene Adressenplatte abzudrucken. Um eine Adresse zu drucken, wird die Drucksache unter den Druckkopf gelegt und der Fußhebel 24 so lange niedergedrückt, bis das Einrücken der Kupplungen erfolgt.
  • Um eine Adressenplatte ohne Abdruck durchlaufen zu lassen (Auswahl nach Sicht), wird der Schalter 25a für den Druck ausgeschaltet, bevor der Fußhebel 24 heruntergedrückt wird.
  • Um die gleiche Adressenplatte mehrmals abzudrucken (Wiederholung), wird der Schalter 25 der Zuführungsvorrichtung für die Adressenplatten ausgeschaltet, bevor der Fußhebel 24 niedergedrückt wird.
  • Mit der beschriebenen Vorrichtung ist es möglich, auf einfache Weise die verschiedenen Betätigungsarten einer Adressiermaschine, insbesondere die folgenden Arbeitsweisen, auszuführen: 1. die automatische positive oder negative Auswahl, 2. die automatische Wiederholung, 3. die fortlaufende Arbeitsweise, 4. das automatische Anhalten nach jedem ausgewählten Abdruck, 5. das automatische Anhalten nach n Abdrucken und 6. das automatische Anhalten der Drucksachen fortlaufend nach n Abdrucken.
  • Die elektromagnetische Kupplungsanordnung mit der Synchronisierung der Winkelbewegung der getriebenen Achsen kann auch bei Maschinen Anwendung finden, die mehr als zwei getriebene Wellen aufweisen (ein Fall, der oben bei der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung erwähnt worden ist). Es genügt, eine Kupplung pro getriebene Welle vorzusehen und so viele Elektromagnete für die Steuerung der Kupplung, wie getriebene Wellen vorhanden sind, wobei die Elektromagnete parallel geschaltet sind und jedem ein Wählschalter, wie z. B. 25 oder 25a, mit ebensoviel Kontakten 22 und 22a zugeordnet ist, die in Reihe mit dem Kontakt 21' der treibenden Welle liegen.
  • Es ist ersichtlich, daß an Stelle der Kupplung mit einem Schaltrad und Schaltklinken auch eine Klauenkupplung oder eine beliebige andere Vorrichtung benutzt werden kann, die eine feste Verbindung ergibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kupplungsvorrichtung für Adressendruckmaschinen zwischen einer treibenden und mindestens zwei getriebenen, die Druckvorrichtung und die Druckplatten-Zuführungsvorrichtung betätigenden Wellen mit mittels Elektromagnete betätigbarer, schlupffreier mechanischer Eintourenkupplungen zwischen der treibenden und jeder getriebenen Welle, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der die Kupplungen betätigenden Elektromagnete (14, 14a) ein einziger Stromkreis vorgesehen ist, in dem diese Elektromagnete (14, 14a) parallel sowie ein von der treibenden Welle (2) in einem oder mehreren Schaltbereichen, die zwischen jeweils zu beiden Seiten der vorgegebenen möglichen Kupplungsstellungen für die treibende und die getriebenen Wellen sich erstreckenden Sperrbereichen liegen, schließbarer Steuerkontakt (21') und Synchronisierungskontakte (22, 22a) zu den Elektromagneten (14, 14a) in Reihe geschaltet sind, wobei die Synchronisierungskontakte (22, 22a) von den getriebenen Wellen (1, la) während deren Umdrehung jeweils einmal in einem Synchronisationsbereich schließbar sind, der wenigstens teilweise einen der vorgegebenen Schaltbereiche überdeckt.
  2. 2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis ein mittels eines Fußhebels (24) betätigbarer Hauptschalter (23) vorgesehen und jeder Elektromagnet (14, 14a) mittels eines Schalters (25, 25a) ein oder abschaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 222 602, 878 207, 899 357; deutsche Patentanmeldung A 3714 XII/15 d (bekanntgemacht am 17. 9.1953); schweizerische Patentschrift Nr. 278 613; britische Patentschrift Nr. 381273.
DEU3272A 1954-04-24 1955-03-28 Kupplungsvorrichtung fuer Adressendruckmaschinen zwischen einer treibenden und mindestens zwei getriebenen, die Druckvorrichtung und die Druckplatten-Zufuehrungsvorrichtung betaetigenden Wellen Pending DE1118808B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1118808X 1954-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1118808B true DE1118808B (de) 1961-12-07

Family

ID=9630638

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU3272A Pending DE1118808B (de) 1954-04-24 1955-03-28 Kupplungsvorrichtung fuer Adressendruckmaschinen zwischen einer treibenden und mindestens zwei getriebenen, die Druckvorrichtung und die Druckplatten-Zufuehrungsvorrichtung betaetigenden Wellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1118808B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1561055B1 (de) * 1966-05-04 1972-02-03 Scriptomatic Sa Umdruckadressendruckmaschine

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE222602C (de) *
GB381273A (en) * 1931-01-05 1932-10-06 Addressograph Co Improvements in or relating to addressing or like series printing machines
CH278613A (de) * 1949-06-15 1951-10-31 Gmbh Adrema Maschinenbau Kupplungsgetriebe an Adressendruckmaschinen.
DE878207C (de) * 1944-08-10 1953-06-01 Adrema Ltd Adressendruckmaschine
DE899357C (de) * 1941-01-24 1954-01-11 Ibm Deutschland Adressendruckmaschine mit Auswaehlvorrichtung fuer die Druckschablonen

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE222602C (de) *
GB381273A (en) * 1931-01-05 1932-10-06 Addressograph Co Improvements in or relating to addressing or like series printing machines
DE899357C (de) * 1941-01-24 1954-01-11 Ibm Deutschland Adressendruckmaschine mit Auswaehlvorrichtung fuer die Druckschablonen
DE878207C (de) * 1944-08-10 1953-06-01 Adrema Ltd Adressendruckmaschine
CH278613A (de) * 1949-06-15 1951-10-31 Gmbh Adrema Maschinenbau Kupplungsgetriebe an Adressendruckmaschinen.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1561055B1 (de) * 1966-05-04 1972-02-03 Scriptomatic Sa Umdruckadressendruckmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE637951C (de) Druckvorrichtung
DE3686920T2 (de) Blattfoerdergeraet.
DE2729274B2 (de) Ein-Touren-An trieb
DE1535077B1 (de) Automatische Spulmaschine
DE839130C (de) Druckwerk fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen
DE1650731C3 (de) Klinkenschaltwerk für die Programmsteuerung von Waschmaschinen
DE949157C (de) Anordnung zum spaltenweisen Lochen mit automatischer Nullenlochung
DE1118808B (de) Kupplungsvorrichtung fuer Adressendruckmaschinen zwischen einer treibenden und mindestens zwei getriebenen, die Druckvorrichtung und die Druckplatten-Zufuehrungsvorrichtung betaetigenden Wellen
DD246524B5 (de) Vorrichtung zum betaetigen der leitzungen einer produktenweiche
DE917259C (de) Drucktelegrafenempfaenger mit einem Typenrad, das eine Anzahl von im Ruhezustand ausserhalb der Druckstellung liegenden Typenreihen besitzt
DE1952880A1 (de) Lochmaschine
DE1900163A1 (de) Schnelldrucker
DE2648817C3 (de) Prägemaschine zum Prägen eines Werkstücks mit Prägesymbolen
DE2138158A1 (de) Schnttschaltvornchtung, insbesondere fur den Typenträgerschhtten bzw. den Wa gen von Druckwerken der Datenverarbeitung
DE857296C (de) Steuergetriebe zur selbsttaetigen Durchfuehrung einer Vielzahl einzelner Verfahrensschritte
CH546847A (de) Flachstrickmaschine.
DE937776C (de) Einstellvorrichtung fuer ein Waehlergetriebe eines Drucktelegraphen
DE1205823B (de) Schaltgetriebe fuer eine Kamera
DE651631C (de) Maschine zum Auswerten von nach einem Kombinationssystem gelochten Karten
DE530003C (de) Selbsttaetige Steuerungseinrichtung, insbesondere fuer Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl.
DE1411092C (de) Prägemaschine mit Tastensteuerung
DE890086C (de) Elektrischer Zeitschalter
DE555377C (de) Typendrucktelegraph
DE649784C (de) Telegraphenapparat fuer die Wiedergabe von empfangenen Morsezeichen und aehnlichen Zeichen mit verschieden langen Zeichenelementen in Druckbuchstaben
AT214047B (de) Schloß für Strickapparate