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DE1118873B - Elektromagnetische Wirbelstromkupplung - Google Patents

Elektromagnetische Wirbelstromkupplung

Info

Publication number
DE1118873B
DE1118873B DEC20569A DEC0020569A DE1118873B DE 1118873 B DE1118873 B DE 1118873B DE C20569 A DEC20569 A DE C20569A DE C0020569 A DEC0020569 A DE C0020569A DE 1118873 B DE1118873 B DE 1118873B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
rotor
inner rotor
stator
rotors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC20569A
Other languages
English (en)
Inventor
Elie Cohen
Szymon Roth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1118873B publication Critical patent/DE1118873B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K49/00Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
    • H02K49/02Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type
    • H02K49/04Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type
    • H02K49/043Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type with a radial airgap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Elektromagnetische Wirbelstromkupplung Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Wirbelstromkupplung mit einem eine Erregerwicklung tragenden und mit öffnungen zum Luftunilauf versehenen Stator, der zwei innenliegende koaxiale, mit der Antriebs- bzw. Abtriebswelle verbundene Rotoren w-nschließt, von denen der eine mit Zähnen und Nuten versehen ist, während der andere einen Wirbelstromzylinder aufweist, wobei sich geschwindigkeitsgleich mit diesen Rotoren radial wirkende Lüf- ter drehen.
  • Es sind Kupplungen bekanntgeworden, bei denen der innere Rotor Zähne und periphere Nuten aufweist, während der äußere Rotor ein Zylinder ist, in dessen glatten Flächen die die übertragung des Drehmoments bewirkenden Foucaultschen oder Wirbelströme entstehen. Auf diese Weise wird die gesamte Gleitwärme in diesem zylindrischen Rotor erzeugt. Die Vernichtung dieser thermischen Energie durch Luftstromkühlung bietet Schwierigkeiten, da einerseits die heißesten Flächen durch die Hinzufügung von Kühlrippen nicht vergrößert werden können und andererseits die Temperatur unter einer, bestimmten Grenze bleiben muß, andernfalls der zylindrische Rotor unter der Einwirkung der Erwärmung sich verformen würde.
  • Es ist weiter bekannt, bei einer elektromagnetischen Wirbelstromkupplung, deren umlaufende Teile konzentrisch zueinander angeordnet sind, den innenliegenden Rotor mit Kühlluftkanälen zu versehen. Die Trennwände der Kühlluftkanäle sollen dabei gleichzeitg als Lüfterflügel wirken.
  • Mit diesen bekannten Ausbildungen wird kein kondnuierlicher Kühlluftstrom erzeugt, sondern eine pulsierende Luftzirkulation mit Wirbelbildung.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, diesen Nachteil zu beseitigen und ohne erhöhten Raumbedarf eine kontinuierliche Luftkühlung zu schaffen, bei der die Lüfterflügel mit der gleichen Geschwindigkeit umlaufen wie der zu kühlende Rotor, und dadurch eine besonders intensive Kühlung der Kupplung zu ermöglichen.
  • Nach der Erfindung ist zu diesem Zweck vorgesehen, daß der innenliegende Rotor einen für den Magnetfluß durchlässigen ringförmigen Teil aufweist, der von einer mit der Welle verbundenen, mit sich in axialer Richtung erstreckenden Kühlluftkanälen versehenen Haltevorrichtung getragen wird, wobei der entsprechende Lüfter den Kühlluftstrom durch die genannten Kanäle hindurch befördert.
  • Dieser Kühlluftstrom wird durch ein Flügelrad erzeugt, das auf der den inneren Rotor tragenden Welle winklig aufgekeilt ist, wobei der Stator und der oder die seitlichen Flansche der Kupplung Öffnungen für den Ein- und Austritt der Luft aufweisen.
  • Der äußere Rotor besitzt gegenüber der in dem Stator untergebrachten Erregerspule eine Zone erhöhten magnetischen Widerstandes, die dem Durchgang des magnetischen Feldlinienflusses durch die Masse des äußeren Rotors parallel zu seiner Achse entgegenwirkt und ihn im Gegenteil zwingt, die Zähne und Nuten in radialer Richtung an den seitlichen Enden des äußeren Rotors zu durchlaufen.
  • Nach einer anderen Ausführungsform weist einer der seitlichen Flansche Kühlflügel auf, die in den durch den inneren Rotor in axialer Richtung hindurchströmenden Luftzirkulationsstrom eingeschaltet sind.
  • Schließlich sind nach einer weiteren Ausführungsform die die »Speichen« des inneren Rotors bildenden Kühlrippen auf beiden Seiten über die zylindrische Außenfläche hinaus seitlich verlängert, so daß sie die Flügel eines Zentrifugalgebläses bilden, wobei die durch die Seiten der Kupplung angesaugte Luft sich in radialer Richtung fortbewegt, bis sie durch periphere Öffnungen des Stators wieder entweicht.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsfoim der Erfindung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung-und Fig. J einen senkrecht zur Achse gelegten halben Querschnitt.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel sind la und 1 b zwei miteinander verbundene, den Stator bildende Teile, in deren Innerem eine Erregerspule 2 angeordnet ist. Die Seitenflächen des Stators werden von Flanschen 3 und 4 gebildet., Die Oberfläche wenigstens eines dieser Flansche ist in geeigneter Weise durchbrochen, um die Kühllufthindurchzulassen, wie im folgenden noch näher erläutert werden wird. Diese Flansche 3 und 4 weisen Lagerstellen mit Wälzlagerkränzen 5 und 6 auf, durch die Wellen 7 und 8 geführt sind. Die Welle 7 ist mit einem ersten äußeren Rotor 9 verbunden, während die Welle 8 mit einem zweiten inneren Rotor 10 verbunden ist. Die Nabe des Rotors 9 liegt auf dem im Innern der Kupplung liegenden Ende der Welle 8 mittels eines Wälzlagerkranzes 11 auf. Der den Rotor 9 begrenzende Flansch 12 weist seinerseits eine Nabe auf, die auf dem mittleren Teil der Welle 8 mittels eines Kugellagerlaufrings 13 ruht. Der äußere Rotor 9 ist also nicht als freitragender Teil angeordnet und läßt sich in jeder geeigneten Länge vorsehen, ohne daß man Gefahr läuft, ihn in gefährliche Nähe der Innenfläche des Stators zu bringen.
  • Der periphere Teil des äußeren Rotors 9 weist Zähne und Nuten auf, deren mittlerer Teil 14 erheblich dünner gehalten ist, um das lEndurchgehen eines Streuflusses zu verhindern. Die von den Polmassen des Stators ausgehenden Kraftlinien sind also so geführt, daß sie zwangläufig durch den Endteil der Zähne und Nuten hindurchgehen, um dann in den durch die Masse des peripheren Teils des inneren Rotors 10 erzeugten Magnetstromkreis einzutreten-Die zylindrische Fläche des Rotors 10 ist glatt. Aus diesem Grunde bildet der Rotor 9 den Induktor der Kupplung, und die Wirbelströme entstehen im Rotor 10.
  • Der äußere Teil des Rotors 10 ist mit seiner Nabe durch sich radial erstreckende Rippen 15 verbunden, die wie die Speichen eines Rades angeordnet sind. Zwischen den Rippen ist genügend Raum vorhanden, damit die Kühlluft in axialer Richtung hindurchstreichen kann. Auf dem mittleren Teil der Antriebswelle 8 ist ein Flügelrad 16 aufgekeilt, dessen Flügel 17 sich in einem zwischen dem Statorteil la und dem Flansch 4 befindlichen ringförmigen Raum drehen können. Der durchbrochene Flansch 3 ebenso wie die den äußeren Rotor 9 haltenden Endquerwände gewährleisten das Hindurchströmen der Kühlluft auf dem in Fig. 1 durch den Pfeil 18 dargestellten Weg. Das Ansaugen der Kühlluft erfolgt durch die Drehbewegung der Flügel 17 des Flügelrades 16. Auf ihrem Weg kühlt die Luft die Rippen 15 ab, in denen sich die durch den Schlupf der Kupplung erzeugte Wänne auf Grund der Wänneleitfähigkeit ausbreitet. Die Warmluft entweicht durch in die Peripherie des Stators eingelassene öffnungen 19.
  • Ein zweiter Luftstrom streicht durch die Zähne und Nuten des äußeren Rotors 9 und kühlt auf diese Weise direkt die glatte Oberfläche des inneren Rotors 10. Der äußere Rotor9 weist an einem seiner seitlichen Flansche Kühlflügel 20 auf, die sich mit ihm mitdrehen. Durch die Anordnung der radialen Kühlrippen 15 vergrößert sich die mit der bewegten Luft in Berührung stehende Oberfläche erheblich, wodurch sich eine gegenüber allen bisher bekanntgewordenen Kupplungen wesentlich erhöhte Wärmeabführung ergibt.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel weist die im wesentlichen gleiche Anordnung Wälzlager 21, 22, 23 und 24, die eine einwandfreie koaxiale Führung der rotierenden Teile gewährleisten, sowie im Innern des Stators 25 einen ersten äußeren Rotor26 und einen zweiten inneren Rotor27 auf. Der mittlere Teil der Außenfläche des Rotors 26 ist entweder durchbrochen oder in seiner Dicke erheblich verjüngt, um einen Streufluß in Längsrichtung der Zähne und Nuten des äußeren Rotors 26 zu verhindern und den magnetischen Feldlinienfluß zu zwingen, seinen Weg durch die Masse des Rotors 27 längs einer durch eine Kraftlinie 28 dargestellten Bahn zu nehmen. Bei dieser Ausführungsforin sind in den Flanschen29 und 30 des Stators 25 seitliche Öffnungen sowie periphere Öffnun-,-en31, 32, 33 und 34 vorgesehen, die der Kühlluft gestatten, in Richtung der Pfeile35 zu strömen. In diesem Fall erfolgt daher die Kühlung nicht mehr völlig, sondern nur noch teilweise in axialer Richtung, da die Luftströmung in radialer Richtung endet. Zu diesem Zweck ist der innere Rotor 27 mit seiner Nabe36 durch radiale Kühlrippen37 verbunden. An der Nabe sind die Kühlrippen im wesentlichen ebenso breit wie die Nabe selbst, während sie sich zum äußeren Teil des inneren Rotors 27 hin erweitern und Ansätze 38 bilden, die als Flügel eines Fliehkraftgebläses wirken. Die Luft kann durch Öffnungen entweichen, die in der Mitte der zylindrischen Außenfläche des äußeren Rotors 26 vorgesehen sind.
  • Natürlich kann, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen, den beschriebenen Ausführungsformen jede gewünschte Änderung gegeben werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Elektromagnetische Wirbelstromkupplung mit einem eine Erregerwicklung tragenden und mit Öffnungen zum Luftumlauf versehenen Stator, der zwei innenliegende koaxiale mit der Antriebs- #zw. Abtriebswelle verbundene Rotoren unischließt, von denen der eine mit Zähnen und Nuten versehen ist, während der andere einen Wirbelstrornzylinder aufweist, wobei sich geschwindigkeitsgleich mit diesen Rotoren radial wirkende Lüfter drehen, dadurch gekennzeichnet, daß der innenliegende Rotor einen für den. Magnetfluß durchlässigen ringfönnigen Teil aufweist, der von einer mit der Welle verbundenen mit sich in axialer Richtung -erstreckenden Kühlluftkanälen versehenen Haltevorrichtung getragen wird, wobei der entsprechende Lüfter den Kühlluftstrom durch die genannten Kanäle hindurch befördert.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste- und eine zweite Welle vorhanden sind und ein mit der ersten Welle drehbarer innerer Rotor, ein mit der zweiten Welle drehbarer und den inneren Rotor konzentrisch umgebender, mit Ausnehmungen versehener äußerer Rotor und ein die Rotoren umgebender und mit Lüftungsöffnungen versehener Stator angeordnet sind. 3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Rotor einen axial über den peripheren Teil des inneren Rotors hinausragenden Teil hat, wobei derVentilator zur Umdrehung in einer den axial hervorragenden Teil des äußeren Rotors umgebenden Kreisbahn auf der ersten Welle angeordnet ist. 4. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung für den inneren Rotor eine Reihe von radialen Rippen aufweist und die Lüftungsvorrichtung aus an den Rippen angefonnten seitlichen Verlängerungen besteht. 5. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Rotor einen die Verlängerungen umgebenden durchlöcherten ringförnügen Teil hat. 6. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Kombination einer ersten und einer zweiten Welle, einen mit der ersten Welle drehbaren und mit einer glatten zylindrischen Außenfläche versehenen inneren Rotor, einen mit einer glatten zylindrischen Innenfläche versehenen, den inneren Rotor koaxial umgebenden und einen ringförmigen Zwischenraum dazwischen bildenden Stator, einen äußeren, mit der zweiten Welle drehbaren und den Zwischenraum in koaxialem Abstand zu den zylindrischen Oberflächen ausfüllenden Rotor, wobei der äußere Rotor mit inneren Ausnehmungen versehen ist, die der Außenfläche des inneren Rotors gegenüberstehen, einen Magnetflußgenerator an dem Stator, eine Antriebsvorrichtung zum Umdrehen eines der Rotoren, der dadurch in dem inneren Rotor infolge des relativen Schlupfes zwischen den Rotoren einen Wirbelstromfluß erzeugt, und eine Lüftungsvorrichtung zum Kühlen des inneren Rotors. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehriften Nr. 1043 482, 1024 624; USA.-Patentschriften Nr. 2 479 989, 2 676 280, 2745974.
DEC20569A 1959-01-23 1960-01-15 Elektromagnetische Wirbelstromkupplung Pending DE1118873B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1118873X 1959-01-23

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DE1118873B true DE1118873B (de) 1961-12-07

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ID=9630671

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC20569A Pending DE1118873B (de) 1959-01-23 1960-01-15 Elektromagnetische Wirbelstromkupplung

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DE (1) DE1118873B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2479989A (en) * 1946-09-14 1949-08-23 Martin P Winther Eddy-current coupling
US2676280A (en) * 1951-12-19 1954-04-20 Eaton Mfg Co Electric coupling and control
US2745974A (en) * 1952-03-26 1956-05-15 Warner Electric Brake & Clutch Eddy current torque producing device
DE1024624B (de) 1955-10-06 1958-02-20 Elie Cohen Schlagwettersichere Wirbelstromkupplung
DE1043482B (de) * 1957-03-04 1958-11-13 Heenan & Froude Ltd Mit einem Elektromotor zusammengebaute elektromagnetische Kupplung

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