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DE875386C - Rekuperativer Waermeaustauscher fuer gasfoermige Mittel - Google Patents

Rekuperativer Waermeaustauscher fuer gasfoermige Mittel

Info

Publication number
DE875386C
DE875386C DEA222D DEA0000222D DE875386C DE 875386 C DE875386 C DE 875386C DE A222 D DEA222 D DE A222D DE A0000222 D DEA0000222 D DE A0000222D DE 875386 C DE875386 C DE 875386C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
channels
heat exchanger
disks
gaseous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA222D
Other languages
English (en)
Inventor
Torbjoern Vannerus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motala Verkstad AB
Original Assignee
Motala Verkstad AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motala Verkstad AB filed Critical Motala Verkstad AB
Application granted granted Critical
Publication of DE875386C publication Critical patent/DE875386C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D11/00Heat-exchange apparatus employing moving conduits
    • F28D11/02Heat-exchange apparatus employing moving conduits the movement being rotary, e.g. performed by a drum or roller

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Rekuperativer Wärmeaustauscher für gasförmige Mittel Die Erfindung bezieht sich auf solche rekuperative Wärmeaustauscher für gasförmige Mittel, die aus einem Gehäuse und einem in diesem auf einer Drehachse befestigten, einen oder mehrere Durchströmkanäle für jedes der beiden gasförmigen. Mittel bildenden Rotor bestehen, wobei der Wärmeaustausch zwischen den beiden Mitteln durch die Kanalwände hindurch erfolgt und die Durchströmkanäle für jedes der beiden Mittel mit einer besonderen inneren axialen Einr- und einer besonderen äußeren Auslaßkammer verbunden sind, und die beiden Einlaßkammern durch eine an der Rotorbewegung teilnehmende und die beiden Auslaßkammern durch eine stillstehende, radiale, einen Teil des Gehäuses bildende oder mit ihm verbundene Scheidewand getrennt sein können. Die Erfindung bezweckt, den Wärmeaustausch zwischen denMitteln bei Wärmeaustauscherndieser Art wirkungsvoller als bisher zu gestalten und die Abmessungen solcher Wärmeaustauscher wesentlich zu verringern.
  • Der-spezifische Wärmeaustausch verbessert sich mit wachsender Relativgeschwindigkeit zwischen dem Rotor und den gasförmigen Mitteln sowie mit abnehmender Dicke der Schichten :dieser Mittel. Diese Relativgeschwindigkeit setzt sich aus einer radialen und einer in der Rotorumfangsrichtung verlaufenden Komponente zusammen, von denen die radiale Komponente die Zeit, in .der die Mittel den Rotor durchziehen, d. h. die für den Wärmeaustausch zur Verfügung stehende Zeit bestimmt. Eine Erhöhung der radialen Relativgeschwindigkeit würde die Wärmeaustauschzeit verkürzen, wenn nicht der Rotordurchmesser entsprechend vergrößert wäre; eine solche Vergrößerung ist aber aus baulichen: Gründen zu verwerfen. Infolgedessen fußt die Erfindung auf der Erkenntnis, daß eine Verbesserung des spezifischen Wärmeaustausches über die radiale Geschwindigkeitskomponente nicht durchführbar ist, sich vielmehr nur durch Erhöhung der relativen Umfangsgeschwindigkeit erreichen läß t.
  • Daß diese Erkenntnis bisher nicht vorhanden war, geht daraus hervor, daß bei den Wärmeaustauschern der vorliegenden! Art die gasförmigen Mittel durch Schaufeln, im Innern des Rotors oder durch mit dem Rotor verbundene Durchströmkanäle gezwungen würden, sich mit im wesentlichen gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie der Rotor zu bewegen. Derartige Schaufeln oder Kanäle verwirft .die Erfindung grundsätzlich und schlägt statt dessen vor, den Rotor aus einer oder mehreren, im wesentlichen glatten, vorzugsweise ebenen Metallscheiben aufzubauen, die als Wärmeaustauscherwirken und senkrecht zur Drehachse angeordnet sind sowie einen oder mehrere ringförmige, spaltartige Durchströmkanäle abwechselnd für das eine und das andere Mittel bilden, so daß die Förderwirkung der sich drehenden Scheiben 'auf die: gasförmigen Mittel in der Umfangsrichtung lediglich durch .die Reihung zwischen den Scheiben und den Mitteln ausgeübt wird, um bei einer hohen Umlaufgeschwindigkeit der Scheiben eine hohe Relativgeschwindigkeit in der Umfangsrichtung zwischen den Scheiben und den gasförmigen Mitteln während der in radialerRichtung erfolgenden Bewegung der gasförmigen Mittel nach außen zu erhalten. Die Räume zwischen den Scheiben bzw. den Scheiben und dem Gehäuse sind also von vorspringenden Teilen frei, die als Fördervorrichtung für die Mittel wirken könnten, und die einzige Kraft, die auf die Mittel in der Umfangsrichtung eine Wirkung ausübt, ist die Reibung zwischen den sich drehenden Scheiben und den gasförmigen Mitteln, so :daß die relative Umfangsgeschwindigkeit zwischen den Scheiben und den Mitteln den größten Wert erreichen kann. Durch Herabsetzung des Abstandes zwischen den einzelnen Scheiben ist es zugleich möglich, die Mittel in dünne Schichten aufzuteilen, die zusätzlich einen guten Wärmeaustausch begünstigen.
  • Da .der Wärmeaustauscher nach der Erfindung mit großer Geschwindigkeit umlaufen kann., lassen sich seine Abmessungen im Vergleich zu den bisher bekannten Wärmeaustauschern vorliegender Art erheblich herabsetzen.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in drei Ausführungsbeispielen dar.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch einen aus mehreren Scheiben bestehenden Rotor nach der Linie I-I der Fig. 2; Fig.2 ist ein Querschnitt nach Linie II-II der Fig. i ; Fig. 3 und 4 stellen in eine Ebene aufgewickelte Grundrisse des zylindrischen Rotorumfanges dar, gesehen längs den Schnittlinien III-III und IV-IV ,der Fig. i ; Fig. 5 ist ein Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 2 und 4; Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch einen aus einer einzigen Scheibe bestehenden Rotor; Fig. 7 stellt einen Teil der Fig. 6 in größerem Maßstab dar; Fig.8 zeigt einen Längsschnitt durch einen aus zwei Rotoreni -zusammengesetzten Wärmeaustauscher, von denen jeder aus mehreren Scheiben besteht, nach der Linie VIII= VIII der Fig. 9, und Fig. g ist ein Querschnitt nach der Linie IX-IX der Fig. B.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i bis 5 besteht der Rotor aus mehreren glatten, vorzugsweise ebenen, ringförmigen Metallscheiben 2, die senkrecht zur Antriebs-,velle i i des Rotors angeordnet sind. Zwischen den Scheiben 2 befinden sich ringförmige, spaltartige Durchströmkanäle 3, .4. Die Stirnscheiben 5 und 6 des Rotors i sind mittels Speichen 7, 8 und Naben 9, 1 o auf .der Welle i i befestigt. Der Raum zwischen den Scheiben 2 ist Mittels einer diagonalen Wand i 2, ,die mit dem Rotor i verbunden ist und an dessen Drehung teilnimmt, in zwei voneinander getrennte Einlaßkammern 13, 14 aufgeteilt. Der Rotor i ist von einem stillstehenden Gehäuse 15 umschlossen, .das mit einem axialen Eimaß 16 für das eine gasförmige Mittel, beispielsweise Luft, und einem axialen, mit einer nicht dargestellten Anschlußleitung verbundenen Einlaß 17 für das zweite gasförmige :Mittel, beispielsweise heiße Rauchgase, versehen ist. Die Einlaßkammer 13 ist an den Lufteinlaß 16 und die Einlaßkammer 14 an denRauchgaseinlaß 17 angeschlossen.
  • Die Einlaßkammer 13 ist mit jedem der Kanäle 3 und die Einlaßkammer 14 mit jedem der Kanäle 4 verbunden, während zwischen der Einlaßkammer 13 und den Kanälen 4 sowie zwischen der Einlaßkammer 14 und den Kanälen 3 keine Verbindung besteht.
  • Die Kanäle 3 und 4 enden in einer zylindrischen Wand 18, die in Fig. 3 und 4 im Grundriß gezeigt ist, und zwar in einer Anzahl längs des Rotorumfanges verteilter, in der Rotorumfangsrichtung länglicher, in axialen Reihen angeordneter Auslaßöffnungen ig bzw. 2o, wobei die von den Öffnungen ig gebildeten Reihen gegenüber den von den Öffnungen 2o gebildeten Reihen in Richtung des Rotorumfanges versetzt sind.
  • Das Gehäuse 15 ist um den Rotor i herum mittels einer radialen, stillstehenden Scheidewand 21 in zwei Auslaßkammern 22, 23 geteilt, von. denen die Kammer 22 mit den Luftauslaßöffnurngen 19 und die Kammer 23 mit den Rauchgasauslaßöffnungen 2o verbunden sind, während keine Verbindung zwischen der Kammer 22 und den Öffnungen 2o sowie zwischen -der Kammer 23 und den Öffnungen ig besteht. Zu diesem Zweck sind von der zylindrischen Wand 18 vorspringende Hauben a4 bzw. 25, von denen jede einen Kanal umschließt, außerhalb derjenigen Öffnungen ig bzw. 2o angeordnet, die entgegengesetzt zu denKammern 23 bzw. 22 liegen. Dadurch schirmen .die Wand 21 und die Hauben 24 zusammen die Öffnungen ig gegen die Kammer 23 ab, während, die Wand 21 und die Hauben 25 die Öffnungen 2o gegen die Kammer 2.2 abschirmen.
  • An die zvlindrisclie Wand 1S ist eine radiale Sclieid,ewand 26 angeschweißt, die in der Ebene der Scheidewand 2 1 liegt, und an .die ein Ring 28 mit einer kreisförmigen Nttt 27 angeschweißt ist. Die innere Kante der Wand 21 greift in die Tut 27 ein und ist gegen den Ring 28 abgedichtet, so daß die Auslaßkaminern 22, 23 voneinander dicht getrennt sind. Die Hauben 24,25 erstrecken sich abwechselnd von der Wand 5 bzw. 6 nach .der Wand 26, in der dein Ouerschnitt des Haubenkanals entsprechende Öffnungen vorgesehen sind.
  • Die Auslaßkammern 22 und 23 besitzen in der Umfangsrichtung nach den Auslässen 29 ztt einen spiralförmig zunehmenden Ouerschnitt und gehen in an getrennte Auslässe29 angeschlosseneDiffusorkanäle 3o über.
  • Werden die ebenen Scheiben ,2 mit großer Geschwindigkeit gedreht, so rufen sie zwar eine ,,<1etvisse Gebläse@virl:ung auf die gasförmigen Mittel hervor, wirken auf sie unmittelbar aber nur durch l\'.eibung ein, so daß die von ihnen ausgeübte Geblüsewirkung allein nicht imstande wäre, die Mittel durch den Wärmeaustauscher zu treiben. Diese Arboit übernehmen die vorspringenden Hauben 24. 2;, die gleichzeitig als Gebläseschaufeln wirken. Sollten die Hauben 24, 25 für diesen Zweck nicht ausreichen, so kann man besondere Gebläseschaufeln am Rotor außerhalb der Rotorkanäle vorsehen. Außerdem ist es möglich, die Speichen 7 und 8 scliraulienartig zu formen, so :daß sie die Förderung cler gasförmigen Mittel durch die Rotorkanäle unterstützen. Der größere Teil der kinetischen I?nergi; der gasförmigen Mittel wird, wenn sie den sich drehenden Rotor verlassen, in den spiralförmig en. Auslaßlcammern 22, 23 und den Diffusorkanälen.3o in Druckenergie umgesetzt, so daß sich clie Gebläseenergie des Wärmeaustauschers für die Weiterbeförderung .der Mittel ausnutzen läßt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 und 7 besteht der Rotor aus einer glatten, zweckmäßig ebenen Scheibe 31, die senkrecht zur Antriebswelle 32 steht und an dieser befestigt ist. Ein stillstehendes Gehäuse 33, das zwei ebene, senkrecht zur Antriebswelle 32 angeordnete Stirnwände 34,3- besitzt, umgibt die Scheibe 31 so, daß verhältnisinäßig enge, spaltartige, ringförmige Durchströmkanäle 36.37 zu beiden Seiten der Scheibe 3 i gebildet werden. In den Wänden 34. und 35 ist in, der Mitte eine Einlaßöffnung 3$ bzw. 39 vorgesehen. Das heiße Mittel kann .aus einem nicht dargestellten Zuflußkanal durch die Öffnung 38 zuströmen, während das kalte Mittel, beispielsweise Luft, durch die Öffnung 39 eintritt.
  • Eine radiale, ringförmige Wand 40 ist der Scheibe 3 1 gegenüber so am Umfang des Gehäuses 33 angeordnet, daß die Wand ¢o und die Scheibe 31 nur durch einen engen, ringförmigen Spalt 41 voneinander getrennt sind.
  • Bei hoher Umlaufgeschwindigl@eit der Scheibe 31 werden die beiden Mittel unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft durch die Kanäle36,37 nach außen in an entgegengesetzten Seiten der Wand d.o vorgesehene Kanäle 42, 43 gesaugt, .die sich nach außen zu allmählich spiralförmig erweitern und in an Abzugleitun.gen angeschlossene Diffusorkanäle übergehen.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wirkt also die Scheibe 31 nur durch Reibung auf die gasförmigen Mittel ein, und: bei hoher Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe 3 i genügt die von ihr hervorgerufene Gebläsewirkung, um die Mittel durch den Rotor zu fördern.
  • Wird Luft .durch heiße Rauchgase aufgewärmt, so ist der Druck der Gase gewöhnlich etwas geringer als der der Luft, so daß etwas Luft durch den Spalt 41 zu den Gasen überströmen wird. Ein derartiges Überfließen ist zwar einem Überfließen von Rauchgasen in Luft vorzuziehen, trotzdem soll auch dieses weitgehend verhindert Herden. Zu diesem Zweck wird dem Spalt 41 die in Fig. 4. dargestellte Form gegeben, bei welcher der .der kalten Luft benachbarte Spaltteil 44 auf einem größeren Durchmesser als,der den heißen Rauchgasen benachbarte Spaltteil 45 liegt. Dadurch wirkt die Zentrifugalkraft einem Durchströmen von Luft durch den Spalt .4r entgegen und unterstützt den Widerstand der heißen Rauchgase gegen ein Überströmen von Luft. :Dieser Widerstand läßt sich noch dadurch vergrößern, daß die Spaltteile 44, 4.5 in den mittleren Spaltteil scharf abgewinkelt sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 und 9 sind zwei Rotoren 46, .I7, von denen jeder entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel aus mehreren ebenen, Scheiben.48 bzw. 49 besteht, an einer gemeinsamen Antriebswelle 5o vorgesehen und in. einem genfeinsamen Gehäuse 5 1 angeordnet, das in zwei gleiche Teile durch eine radiale Scheidewand 52 .aufgeteilt ist, .die in eine Nut 53 eines an der zylindrischen Wand 55 der beiden Rotoren 46-47 angebrachten Ringes 54 eingreift.
  • Hier wird die Luft in zwei Schritten erwärmt, und es werden die heißen Rauchgase in zwei Schritten gekühlt. Im ersten Schritt tritt Luft in die axiale Einlaßkammer 56 des Rotors 4.6 ein und gelangt durch die ringförmigen, spaltartigen Kanäle 57 des Rotors 46 und. die Kanäle 58 in eine axiale Kammer 59 des Rotors .47, aus der sie in vorgewärmtem Zustand durch die ringförmigen, spaltartigen Kanäle 6o des Rotors .47 in den spiralförmig erweiterten Auslaßkan.al 6t und den Diffusor 62 abströmt.
  • Die heißen Rauchgase treten zunächst in die axiale Einlaßkammer 63 des Rotors 47 ein, die von der .Kammer 59 durch eine .diagonale, an der Bewegung des Rotors 4.7 teilnehmende Scheidewand 64. getrennt ist. Aus .der Einlaßkammer 63 gelangen die Gase durch die Kanäle 65 des Rotors .I7 und die Kanäle 66 in eine axiale Kammer 67 des Rotors 4.6, die von .der Kammer 56 .durch eine diagonale, an der Drehung -des Rotors 4.6 teilnehmende Scheidewand 68 getrennt ist, und aus dieser durch die Kanäle 69 .des. Rotors .I6 in den spiralförmig erweiterten Auslaßkanal 70 zu einem von- dem ersten Diffusor 62 getrennten Diffusor 62. Auf diese Weise wird die Luft in zwei Schritten im Gegenstromverfahren erwärmt, indem sie zuerst im Rotor 46 durch die heißen, aber bereits im Rotor 47 etwas abgekühlten Rauchgase vorgewärmt wird, um dann im Rotor 47 durch die heißesten Rauchgaseauf .den endgültigen Erwärmungszustand gebracht zu werden,. Dadurch kann man .der Luft eine Endtemperatur geben., -die höher als die Temperatur ist, mit der die heißen Rauchgase den Wärmeaustauscher verlassen.
  • Die Rotoren 46, 47 sind als Einheit durch die Speichen 71, 72 und die Naben 73, 74 auf der Antriebswelle 5o befestigt. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel können die Speichen 71, 72 schraubenförmig gestaltet sein, um die Förderung der gasförmigen Mittel durch die Rotoren zu unterstützen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rekuperativer Wärmeaustauscher für gasförmige Mittel, der aus einem Gehäuse und einem in diesem auf einer Drehachse befestigten, einen oder mehrere Durchströmkanäle für jedes .der beiden, gasförmigen Mittel bildenden Rotor besteht, wobei der Wärmeaustausch zwischen den beiden Mitteln durch die Kanalwände hindurch erfolgt und die Durchströmkanäle für jedes der beiden Mittel mit einer besonderen inneren. axialen Ein- und einer besonderen äußeren Auslaßkammer verbunden und die beiden Auslaßkammern beispielsweise als spiralförmige Diffusorkanäle ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor aus einer oder mehreren im wesentlichen glatten, vorzugsweise ebenen Metallscheiben (34 2) besteht, die senkrecht zur Drehachse (32, 11) angeordnet sind und einen oder mehrere ringförmige, spaltartige Durchströmkanäle (36, 317, 3, 4) abwechselnd für das, eine und das andere Mittel bilden, sa daß die Förderwirkung der sich drehenden Scheiben auf die gasförmigen Mittel in der Umfangsrichtung lediglich durch die Reibung zwischen .den Scheiben und den Mitteln ausgeübt wird, um bei einer hohen Umlaufgeschwindigkeit der Scheiben eine hohe relative Umfangsgeschwindigkeit zwischen den Scheiben und den gasförmigen Mitteln während der in radialer Richtung erfolgenden Bewegung der gasförmigen Mittel nach außen zu erhalten..
  2. 2. Wärmeaustauscher nach Anspruch i mit mehreren Scheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (2) ringförmig gestaltet sind.
  3. 3. Wärmeaustauscher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchströmkanäle (3, 4) am äußeren Umfang der Scheiben (2) durch eine zylindrische Wand (18) abgedeckt sind, in der für jeden der Ausströmkanäle (3) eine Anzahl Auslaßöffnungen (i9) und für jeden .der Durchströmkanäle (4) eine Anzahl Auslaßöffnungen (2o) längs des Umfanges der Wand (1ß) angeordnet sind, wobei immer eine Auslaßöffnung (i9 bzw. 2o) eines Durchströmkanals (3 bzw. 4.) in einer axialen Reihe mit je einer Auslaßöffnung (i9 bzw. 2o) der anderen Durchströmkanäle (3 bzw. 4) liegt und -die axialen Reihen der Auslaßöffnungen (i9) und die axialen. Reihen .der Auslaßöffnungen (2o) gegeneinander versetzt und durch Teile (24 bzw. 25) gegeneinander abgeschirmt sind, die Kanäle zwischen den Auslaßöffnungen (i9 bzw. 2o) und der zugehörigen Auslaßkammer (22. bzw. 23) bilden.
  4. 4. Wärmeaustauscher nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmteile (24 bzw. 25) als Hauben od. dgl. ausgebildet sind, die von der Wand (18) vorspringen und bei der Drehung des Rotors (i) als Gebläseschaufeln wirken.
  5. 5. Wärmeaustauscher nach Anspruch i his, 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (i) mit der Antriebswelle (ii) durch Speichen (7, 8) verbunden, ist, die in den axialen Einlaßkammern (13, 14) für die gasförmigen Mittel angeordnet und zwecks Unterstützung der Förderwirkung der Scheiben (2) auf die Mittel schraubenartig geformt sind.
  6. 6. Wärmeaustauscher nach Anspruch i, bei .dem der Rotor aus einer einzigen ebenen Scheibe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (33) im wesentlichen ebene, senkrecht zur Antriebsachse (3,2) stehende Wände (34, 35) hat, von denen jede mit einer mittig angeordneten Einlaßöffnung (38. bzw. 39) für je eines .der gasförmigen Mittel versehen ist, die zu dem spaltartigen; ringförmigen, zwischen der Scheibe (31) und einer Gehäusewand (34 bzw. 35) gebildeten Durchströmkanal (36 bzw. 37) führt.
  7. 7. Wärmeaustauscher nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der Scheibe (31) von .dem Gehäuse (33) oder einer mit diesem verbundenen Wand (4o) durch einen ringförmigen Spalt (4 getrennt ist, :dessen dem kälteren Mittel benachbarte Teil (44) auf dem größten Durchmesser liegt, der nach der entgegengesetzten Seite der Scheibe (31) zu abnimmt. B. Wärmeaustauscher nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß zwei Rotoren (46, 47) auf der gleichen Antriebsachse (5o) befestigt und durch Kanäle oder Leitungen (58; 66) so miteinander verbunden sind, daß das zu erwärmen-de Mittel in dem einen Rotor (46) mit Hilfe des warmen Mittels vorgewärmt wird, das bereits im zweiten Rotor (47) benutzt ist, in dem das zu erwärmende Mittel durch das warme Mittel in dessen heißestem Zustand auf .den endgültigen Erwärmungszustand gebracht wird.
DEA222D 1942-04-28 1943-03-19 Rekuperativer Waermeaustauscher fuer gasfoermige Mittel Expired DE875386C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DEA222D Expired DE875386C (de) 1942-04-28 1943-03-19 Rekuperativer Waermeaustauscher fuer gasfoermige Mittel

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DE (1) DE875386C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007117194A1 (en) * 2006-04-07 2007-10-18 Eva Gudmundsson Method and means for pumping in heat exchange applications

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