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DE1118630B - Kettenglied fuer Gleiskettenfahrzeuge - Google Patents

Kettenglied fuer Gleiskettenfahrzeuge

Info

Publication number
DE1118630B
DE1118630B DEC18500A DEC0018500A DE1118630B DE 1118630 B DE1118630 B DE 1118630B DE C18500 A DEC18500 A DE C18500A DE C0018500 A DEC0018500 A DE C0018500A DE 1118630 B DE1118630 B DE 1118630B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain link
chain
base plate
hooks
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC18500A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Cordes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO CORDES DIPL ING
Original Assignee
HUGO CORDES DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUGO CORDES DIPL ING filed Critical HUGO CORDES DIPL ING
Priority to DEC18500A priority Critical patent/DE1118630B/de
Publication of DE1118630B publication Critical patent/DE1118630B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/18Tracks
    • B62D55/20Tracks of articulated type, e.g. chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Kettenglied für Gleiskettenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein Kettenglied für Gleiskettenfahrzeuge, bestehend aus einer Bodenplatte und zwei daran verschweißten, durch eine Buchse verbundenen Kettenschaken.
  • Bei bekannten Kettengliedern werden zwei Kettenschaken mit der Bodenplatte durch Schrauben verbunden. Hat das Gleitkettenfahrzeug ein großes Eigengewicht oder trägt es noch eine zusätzliche Last, so müssen die Schrauben sehr kräftig ausgebildet sein. Sie werden durch den Bodendruck, der schnell wechselnd an verschiedenen Stellen der Bodenplatte angreift, auf Zug und Abscheren beansprucht. Bei Fahrten in steinigem Gelände entstehen besonders hohe Stöße und Wechselbeanspruchungen, die dazu führen, daß sich die Schrauben leicht lösen. Sorgfältige Sicherungsmaßnahmen führen nicht immer zum Erfolg. Die Schrauben müssen daher des öfteren auf festen Sitz geprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden, was eine laufende Wartung nötig macht.
  • Es ist bekannt, die Kettenschaken mit der Bodenplatte auch aus einem Stück herzustellen oder zusammenzuschweißen. Dabei ist es nachteilig, daß die Schaken und die Bodenplatte verschieden schnell verschleißen. Nach Abnutzung der Kettenschaken an den Laufbahnen ist das ganze Kettenglied unbrauchbar, da die angeschweißte Bodenplatte nicht so abgetrennt werden kann, daß sie unverletzt bleibt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Mangel zu beheben.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Bodenplatte zum Verschweißen mit den Kettenschaken an mehreren Stellen im Bereich der Berührungszone mit den Kettenschaken mit gegen diese hin gerichteten Vorsprüngen versehen ist, die eine ebene, zur Grundfläche parallele oder etwas geneigte Oberfläche aufweisen, auf denen die Kettenschaken zum Verschweißen mit entsprechenden Füßen aufliegen, die Ausnehmungen für die Schweißnaht aufweisen.
  • Dadurch ist das Abtrennen der Bodenplatte durch Brennschnitte ohne deren Beschädigung möglich. Die abgenutzten Kettenschaken können dann entfernt und durch neue ersetzt werden, was wesentlich billiger ist, als das ganze Glied zu erneuern. In gleicher Weise wird auch verfahren, wenn Bolzen und Buchsen erneuert werden müssen. Die abgetrennten Kettenschaken, sofern sie noch gut sind, können dann wieder benutzt werden. Schließlich ergibt sich noch der Vorteil, daß Bodenplatten verschiedener Form und Größe je nach Einsatzverhältnissen unter die Kettenschaken geschweißt werden können.
  • Schrauben, die Wartungsarbeiten und Störungen verursachen, sind nicht vorhanden. Die Schweißstellen können leicht kräftiger ausgeführt werden als die Schrauben, da die Muttern der Schrauben viel Platz beanspruchen, der für die Schweißnaht nicht benötigt wird. Auch ergibt sich eine erhebliche Gewichtseinsparung durch Fortfall der Flansche.
  • Die Schweißstellen können in solcher Entfernung von den Bolzen- und Buchsenbohrungen angeordnet werden, daß ein Verzug oder ein Schrumpfen in diesen infolge des Brennens oder Schweißens nicht oder nur so geringfügig eintritt, daß keine nachteiligen Folgen entstehen.
  • Vorzugsweise erfolgt das Abbrennen mittels einer Vorrichtung. Um dieses zu erleichtern, werden erfindungsgemäß die Schweißnähte auf einem Kreisbogen um einen oder zwei Mittelpunkte angeordnet, in denen der Brenner zum Abtrennen der Bodenplatte mittels einer Vorrichtung schwenkbar geführt ist. Dadurch wird ein genaues Führen des Brenners und somit ein einwandfreier Brennschnitt erzielt, der eine ebene und gleichbleibende Trennfläche an der Bodenplatte zurückläßt. Die neue Kettenschake kann dann unmittelbar auf den Brennschnitt aufgelegt und angeschweißt werden.
  • Erfindungsgemäß wird die Vorrichtung zum Abbrennen der Bodenplatte an der Laufbahn am Innenumfang des Kettengliedes befestigt und so die Höhenlage des Brenners durch eine nicht dem Verschleiß unterliegende Fläche des Kettengliedes bestimmt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt, und zwar zeigt Abb.1 eine Seitenansicht des Kettengliedes mit Brennvorrichtung, Abb. 2 eine Ansicht des Kettengliedes mit Brennvorrichtung, in der die linke Hälfte entsprechend der Schnittlinie I-I in Abb. 1 in der Seitenansicht geschnitten dargestellt ist, Abb.3 die Draufsicht auf das Kettenglied mit Brennvorrichtung, Abb. 4 den Schnitt durch das Kettenglied an einer Schweißstelle entsprechend der Schnittlinie 11-II in Abb. 3.
  • Das Kettenglied besteht aus einer Bodenplatte 1, einer rechten Schake 2, einer linken Schake 3 und einer Buchse4. Die beiden Schaken sind, jede auf der entsprechenden Seite, auf die Buchse geschoben und an den Stellen 5 und 7 bzw. 6 und 8 mit der Bodenplatte durch Schweißen fest verbunden. Die Schweißstellen sind gut zugänglich, weil sie gegenüber der Bodenplatte erhöht liegen. Sie liegen außerdem alle horizontal und in einer Ebene. Jeweils zwei, 5 und 7 bzw. 6 und 8, sind auf einem Kreisbogen angeordnet.
  • An dem Kettenglied ist eine Brennvorrichtung angebracht, die aus einem halbrunden Träger 9, einer Traverse 10, einem Bügel mit Zapfen 11 und einer Spannschraube 15 besteht. Der Träger 9 ist mit seinem Anschlag 14 bis zur Anlage an das Kettenglied (Abb. 2) in eine Öffnung in den Schaken hineingeschoben und liegt mit seiner Rundung in den entsprechenden Rundungen der Schaken an (Abb. 1). Die Traverse 10 greift mit Naben 17 und 18 in zwei Einsenkungen und die Spannschraube 15 in ein Gewinde des Trägers 9 ein. Durch Anziehen der Spannschraube 15 wird einerseits die Traverse mit ihren seitlichen Armen 12 und 13, die sich mit breiter Basis auf den Laufbahnen der Schaken abstützen, fest gegen die Laufbahnen gezogen und andererseits der Träger 9 fest in die Rundungen der Schaken gepreßt. Hierdurch und durch die Anlage des Anschlages 14 am Kettenglied wird eine Fimerung erreicht, bei der die Mitten der Naben 17 und 13 Mittelpunkte zu den Kreisbögen sind, auf denen die Schweißstellen 6 und 8 bzw. 5 und 7 liegen. Die Naben 17 und 18 dienen zur Aufnahme und Führung des Zapfens am Bündel 11. Der Zapfen stößt mit seinem Ende auf die Bodenplatte (Abb. 1) und bewirkt, daß der am Bügel befestigte Brenner 16 nach einmaliger Einstellung auf die Höhe der Schweißnaht auch bei weiteren Brennschnitten die eingestellte Höhe beibehält, die notwendig ist, um die Teile so zu trennen, daß die Bodenplatte für eine weitere Verwendung unbeschädigt bleibt. Durch Kreisbewegung des Bügels mit Brenner von der Mitte aus nach beiden Seiten (Pfeilrichtung in Abb. 3) wird der Brennschnitt geführt. Der Zapfen 11 wird durch ein bewegliches Schutzblech 19 vor der Wirkung des Brenners geschützt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kettenglied für Gleiskettenfahrzeuge, bestehend aus einer Bodenplatte und zwei daran verschweißten, durch eine Buchse verbundenen Kettenschaken, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (1) an mehreren Stellen im Bereich der Berührungszone mit den Kettenschaken (2 und 3) gegen diese hin gerichtete Vorsprünge (5, 6, 7 und 8) mit ebener und zur Grundfläche paralleler oder wenig geneigter Oberfläche aufweist, auf denen die Kettenschaken (2 und 3) zum Verschweißen mit entsprechenden Füßen aufliegen, die Ausnehmungen für die Schweißnaht aufweisen.
  2. 2. Kettenglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnähte in einer Ebene oberhalb der Grundfläche der Bodenplatte (1) auf einem Kreisbogen um einen oder um zwei Mittelpunkte (17 und 18) angeordnet sind, in denen der Brenner (16) zum Abtrennen der Bodenplatte mittels einer Vorrichtung (9, 10, 11 und 15) schwenkbar geführt ist.
  3. 3. Kettenglied nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (9, 10, 11 und 15) zum Abbrennen der Bodenplatte an der Laufbahn am Innenumfang des Kettengliedes befestigt und die Höhenlage des Brenners durch eine nicht dem Verschleiß unterliegende Fläche des Kettengliedes bestimmt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 478 521, 617 691; USA.-Patentschrift Nr. 2 437 338.
DEC18500A 1959-02-27 1959-02-27 Kettenglied fuer Gleiskettenfahrzeuge Pending DE1118630B (de)

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DEC18500A DE1118630B (de) 1959-02-27 1959-02-27 Kettenglied fuer Gleiskettenfahrzeuge

Publications (1)

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DE1118630B true DE1118630B (de) 1961-11-30

Family

ID=7016451

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DEC18500A Pending DE1118630B (de) 1959-02-27 1959-02-27 Kettenglied fuer Gleiskettenfahrzeuge

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DE (1) DE1118630B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3920003A1 (de) * 1989-06-20 1991-01-10 Hoesch Ag Einteiliges kettenglied
DE3920002A1 (de) * 1989-06-20 1991-01-10 Hoesch Ag Einteiliges kettenglied

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE478521C (de) * 1928-11-24 1929-10-30 Demag Akt Ges Gleiskette fuer Kraftfahrzeuge
DE617691C (de) * 1935-08-23 Buckau R Wolf Akt Ges Maschf Gleiskettenglied
US2437338A (en) * 1942-09-04 1948-03-09 Roadless Traction Ltd Endless track for vehicles

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