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DE1118495B - Schmelzwaermethermostat - Google Patents

Schmelzwaermethermostat

Info

Publication number
DE1118495B
DE1118495B DEST16303A DEST016303A DE1118495B DE 1118495 B DE1118495 B DE 1118495B DE ST16303 A DEST16303 A DE ST16303A DE ST016303 A DEST016303 A DE ST016303A DE 1118495 B DE1118495 B DE 1118495B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermostat
liquid state
substance remaining
substance
thermostat according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST16303A
Other languages
English (en)
Inventor
Stanislaus Galle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST16303A priority Critical patent/DE1118495B/de
Publication of DE1118495B publication Critical patent/DE1118495B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/32Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a fluid contained in a hollow body having parts which are deformable or displaceable
    • G01K5/44Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a fluid contained in a hollow body having parts which are deformable or displaceable the body being a cylinder and piston

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Schmelzwärmethermostat Gewisse Kohlenwasserstoffe, wie Naphthalin, Paradibrombenzol usw., gehen beim Erwärmen vom festen in den flüssigen Zustand so über, daß sie hierbei ihr Volumen um etwa 10°/o vergrößern. Der Schmelzübergang erfordert einen zusätzlichen Wärme aufwand im Betrag von etwa 80 KaVkg. Bei genügend reinem Material und damit scharfem Schmelzübergang von wenigen zehntel eines Grades werden in der Zone des Schmelzüberganges sehr große Ausdehnungskoeffizienten ereicht, wobei das schmelzende Material große Wärmemengen bindet bzw. speichert. Diese Eigenschaften erlauben es, Thermostaten herzustellen, welche aus Hoblgefäßen bestehen, welche mit solchen Kohlenwasserstoffen gefüllt sind, wobei beispielsweise über ein Ausdehnungsgefäß durch die schmelzende Füllung des Thermostaten ein Schalter betätigt werden kann, welcher die das Schmelzen bewirkende Wärmequelle beim Erreichen der Schmelztemperatur abschaltet. Die hohe Konstanz der Schmelztemperatur, der große Temperaturkoeffizient und der große Wärmebedarf beim Schmelzen ermöglichen den Bau äußerst konstanter Thermostaten. Diese sind in der Literatur eingehend beschrieben und als bekannt anzusehen.
  • Die Herstellung solcher Thermostaten stößt aber auf große Schwierigkeiten, weil, zumeist durch die Konstruktion oder durch Umwelteinflüsse bedingt, die Füllung des Thermostaten nur ungleichmäßig schmilzt und damit die rasche und restlose tJbertragung von Volumenänderungen auf das Ausdehnungsgefäß und den Schalter, insbesondere aus zwei Gründen erschwert wird: Einerseits ist die Thermostatenfüllung im ungeschmolzenen Zustand ein fester Körper, welcher nicht nur selbst unbeweglich ist, sondern auch das Ausdehnungsgefäß in der Bewegung hemmt. Andererseits ist die Wärmeleitfähigkeit des erstarrten Kohlenwasserstoffes, insbesondere der auftretenden Rissigkeit zufolge, sehr klein.
  • Diese Nachteile führen zu einer pendelnden Temperaturänderung des Thermostaten und beeinträchtigen dessen Genauigkeit sehr. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung beseitigt.
  • Es ist zwar bekannt, zur Lösung anderer Aufgaben ein Ausdehnungsgefäß mit zwei oder mehreren Füllsubstanzen zu benutzen, die verschiedene Schmelzpunkte besitzen. Bei diesen bekannten Anordnungen befindet sich auch innerhalb eines Teils des Arbeitsbereiches eine der Füllsubstanzen bereits im flüssigen Zustand, während sich die anderen noch im festen Zustand befinden. Von einem solchen Ausdehnungsgefäß mit zwei oder mehreren Füllsubstanzen, von denen mindestens eine innerhalb des Arbeitsbereichs des Thermostaten schmilzt, wird zur Behebung der Nachteile der oben beschriebenen bekannten Anordnungen ausgegangen.
  • Gemäß der Erfindung werden die Substanzen jedoch so gewählt, daß eine davon im gesamten Arbeitsbereich flüssig bleibt, das Volumen beibehält und die Schmelztemperatur der anderen Substanzen praktisch nicht beeinflußt. In dieser im flüssigen Zustand verbleibenden Substanz bleibt die eigentliche Schmelzsubstanz, beispielsweise Kohtenwasserstoff, zwarnicht unbedingt frei beweglich, doch füllt die flüssig bleibende Substanz die etwa entstehenden Risse der anderen Substanzen, trägt also zur Erhaltung der ursprünglichen Wärmeleitfähigkeit der Füllung bei und vermag außerdem Volumenänderungen ungehemmt auf das Ausdehnungsgefäß zu übertragen. Die flüssig bleibende Substanz kann beispielsweise Silikon sein.
  • Zusätzlich können Leitbahnen für die im flüssigen Zustand verbleibende Substanz zur Erleichterung der Ausbildung einer homogenen Druckwirkung innerhalb des Thermostaten vorgesehen werden. Die Leitbahnen bestehen aus einem metallischen oder textilen Material. Die im flüssigen Zustand verbleibende Substanz soll eine über das normale Maß hinausgehende Netzfähigkeit in bezug auf die Thermostatenwände bzw. auf die Leitbahnen aufweisen und eine hohe Oberflächenspannung besitzen. Ferner soll sie nur gemeinsam mit der anderen Schmelzfüllung in das Ausdehnungsgefäß eindringen.
  • Das Ausdehnungsgefäß wird zweckmäßig ganz oder teilweise vom Thermostaten getrennt angeordnet und wird entweder nur von der im flüssigen Zustand verbleibenden Substanz oder bei einer zusätzlichen Beheizung des Ausdehnungsgefäßes zusätzlich noch von der Schmelzsubstanz ausgefüllt.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung. Diese zeigt als Ausführungsbeispiel einen Schmelzwärmethermostaten im Schnitt. Er besteht beispielsweise aus zwei konzentrischen Zylindern 1 und 2, zwischen deren Wänden sich die Schmelzmasse befindet, während sich im inneren Zylinder die auf konstante Temperatur zu haltenden Elemente befinden. Die Außenwand des äußeren Zylinders trägt eine Heizwicklung 3. Im linken Teil des Schnittbildes werden die ungeschmolzenen Körper 4 in der im flüssigen Zustand verbleibenden Substanz schwimmend dargestellt. Der ringförmige Hohlkörper, der zur Aufnahme der Schmelzmasse dient, ist beiderseitig mit je einem festen Boden 5 und 6 verschlossen. Diese Böden können gleichzeitig auch die Böden des Innenraumes sein. Nach oben hin sind die Wände des ringförmigen Körpers mit wellenförmigen Bälgen versehen, die eine Veränderung des Volumens des Innenraumes in ausreichenden Grenzen gestatten. Der obere Boden oder Deckel des Gefäßes 6 ist über ein Gestänge 7 mit einem beweglichen Kontakt 8 verbunden, der bei verkleinertem Innenraum den Stromkreis der Heizwicklung 3 schließt. Bei Ausdehnung der Schmelzsubstanz wird der Stromkreis unterbrochen, wodurch die Heizwicklung stromlos wird und die Schmelzsubstanz abkühlt. Bei einem bestimmten Abkühlungsgrad schließt der Kontakt 8 wieder.
  • Die linke Seite des ringförmigen Körpers zeigt den eingebrachten Docht aus Metall- oder Textilfasern.
  • Die Wände des ringförmigen Körpers können auch mit Rippen versehen sein.
  • Es kann auch in bekannter Weise das Ausdehnungsgefäß, das vorwiegend von den Balgwänden umschlossen wird, von dem Thermostatenbehälter getrennt angeordnet sein. In diesem Fall werden beide Behälter durch eine Verbindungsleitung miteinander verbunden.

Claims (7)

  1. PATENTANS PRÜCHE: 1. Schmelzwärmethermostat mit einem Ausdehnungsgefäß, das zwei oder mehrere Füllsub- stanzen enthält, von denen mindestens eine innerhalb des Arbeitsbereiches des Thermostaten schmilzt, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Substanzen im gesamten Arbeitsbereich flüssig bleibt, das Volumen beibehält und die Schmelztemperatur der anderen Substanzen praktisch nicht beeinflußt.
  2. 2. Thermostat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Leitbahnen für die im flüssigen Zustand verbleibende Substanz zur Erleichterung der Ausbildung einer homogenen Druckwirkung innerhalb des Thermostaten vorgesehen sind.
  3. 3. Thermostat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbahnen aus einem metallischen oder textilen Material bestehen.
  4. 4. Thermostat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im flüssigen Zustand verbleibende Substanz eine über das normale Maß hinausgehende Netzfähigkeit in bezug auf die Thermostatenwände bzw. Leitbahnen aufweist.
  5. 5. Thermostat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die im flüssigen Zustand verbleibende Substanz eine hohe Oberflächenspannung besitzt.
  6. 6. Thermostat nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im flüssigen Zustand verbleibende Substanz nur gemeinsam mit der Schmelzfüllung in das Ausdehnungsgefäß eintritt.
  7. 7. Thermostat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausdehnungsgefäß vom Thermostaten ganz oder teilweise getrennt ist und entweder nur von der im flüssigen Zustand verbleibenden Substanz oder bei zusätzlicher Beheizung des Ausdehnungsgefäßes zusätzlich noch von der Schmelzsubstanz ausgefüllt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 9020, 489 193, 815 266; USA.-Patentschrift Nr. 945978.
DEST16303A 1960-03-31 1960-03-31 Schmelzwaermethermostat Pending DE1118495B (de)

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DEST16303A DE1118495B (de) 1960-03-31 1960-03-31 Schmelzwaermethermostat

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DEST16303A DE1118495B (de) 1960-03-31 1960-03-31 Schmelzwaermethermostat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1118495B true DE1118495B (de) 1961-11-30

Family

ID=7457024

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DEST16303A Pending DE1118495B (de) 1960-03-31 1960-03-31 Schmelzwaermethermostat

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DE (1) DE1118495B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9020C (de) * Dr. W. REISSIG in Darmstadt Verfahren zur Ermittelung von Temperaturen, die unter 100 Grad Cels. liegen
US945978A (en) * 1908-03-16 1910-01-11 Jens Nielsen Instrument for indicating the temperature of cooking articles.
DE489193C (de) * 1928-03-31 1930-01-16 Platen Munters Refrigerating S Thermostatvorrichtung fuer Kuehlschraenke
DE815266C (de) * 1950-01-31 1951-10-01 Karl-Otto Dr-Ing Schmidt Waermegleichhalter mit am Schmelzpunkt befindlichen organischen oder anorganischen Stoffen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9020C (de) * Dr. W. REISSIG in Darmstadt Verfahren zur Ermittelung von Temperaturen, die unter 100 Grad Cels. liegen
US945978A (en) * 1908-03-16 1910-01-11 Jens Nielsen Instrument for indicating the temperature of cooking articles.
DE489193C (de) * 1928-03-31 1930-01-16 Platen Munters Refrigerating S Thermostatvorrichtung fuer Kuehlschraenke
DE815266C (de) * 1950-01-31 1951-10-01 Karl-Otto Dr-Ing Schmidt Waermegleichhalter mit am Schmelzpunkt befindlichen organischen oder anorganischen Stoffen

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