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DE1118487B - Steuervorrichtung, insbesondere fuer Plattenspieler mit einer drehbaren Kurvenscheibe - Google Patents

Steuervorrichtung, insbesondere fuer Plattenspieler mit einer drehbaren Kurvenscheibe

Info

Publication number
DE1118487B
DE1118487B DEH39466A DEH0039466A DE1118487B DE 1118487 B DE1118487 B DE 1118487B DE H39466 A DEH39466 A DE H39466A DE H0039466 A DEH0039466 A DE H0039466A DE 1118487 B DE1118487 B DE 1118487B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tonearm
control
control device
knee joint
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH39466A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Christian Hansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H C Hansen Electronics A G
Original Assignee
H C Hansen Electronics A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H C Hansen Electronics A G filed Critical H C Hansen Electronics A G
Publication of DE1118487B publication Critical patent/DE1118487B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers

Landscapes

  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung, insbesondere für Plattenspieler mit einer drehbaren Kurvenscheibe Die Erfindung betrifft Plattenspielgeräte, insbesondere Plattenwechsler.
  • Die Erfindung bezweckt, einen Plattenspieler zu schaffen, bei welchem eine oder mehrere Teile durch eine Kurvenscheibe über Lenker gesteuert werden, dabei sollen die einzelnen Steuerungen möglichst einfach aufgebaut und leicht einzubauen sein.
  • Erfindungsgemäß ist die Lenkervorrichtung mit Kniegelenkvorrichtungen versehen, welche den horizontal gerichteten Steuerschub der Lenker auf die lotrechten Steuerstangen weiterleiten.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen, welche schematisch in perspektivischer Darstellung die wichtigsten Teile eines erfindungsgemäß ausgebildeten Plattenspielers zeigen, näher erläutert.
  • Die Steuervorrichtung des Plattenspielers besteht aus einer Kurvenscheibe, die mit Spuren sowohl in ihrer oberen Oberfläche als auch in der unteren Oberfläche versehen ist. Um diese beiden Spuren zu zeigen, ist die Kurvenscheibe in zwei Ansichten aufgelöst, und zwar von der Oberseite 10a gesehen mit den darin befindlichen Spuren. Bei der Unterseite 10b wird die Kurvenscheibe als transparent angenommen; um die Spuren, in der Unterseite gesehen, von der Oberseite zu zeigen, und dadurch das Verständnis der Arbeitsweise zu erleichtern.
  • Der- Plattenspieler besitzt eine Tonarmeinrichtung, bestehend aus dem Tonarm 12, welcher mittels eines Stiftes 14 schwenkbar auf einem Träger 16 montiert ist, so daß der Tonarm gehoben und gesenkt werden kann. Der Träger 16 ist ein Teil des Tonarmachsensystems. Fest mit dem Träger 16 verbunden ist ein vertikaler Halter 18, welcher an seinem oberen Ende eine Scheibe 20 trägt, von welcher aus sich ein Arm 22 mit einem Leitstift 38 über die obere Oberseite 10a der Kurvenscheibe erstreckt. Mit dem Halter 18 ist eine weitere Scheibe 24 fest verbunden und etwas unterhalb des Trägers 16 angeordnet. Eine vertikale Hohlachse 26 ist mit einem gehäusefesten Träger 28 verbunden. Die Hohlachse 26 erstreckt sich durch Bohrungen in den Scheiben 20 und 24. Dadurch kann der Tonarm 12 frei um die Hohlachse 26 schwingen, welche den Träger 16 an seinem oberen Ende trägt.
  • Zum Heben und Senken des Tonarmes dient eine Steuerstange 30, die sich durch die Hohlachse 26 erstreckt und sich in deren Längsrichtung verschieben läßt. -Wie ersichtlich, ist in dem Träger 16 eine öffnung für den Durchgang der Steuerstange 30 vorgesehen. Die Steuerstange 30 ist an ihrem oberen Ende mit einem Widerlager 30a versehen, das in eine Öffnung 32 eines an dem hinteren Ende des Tonarmes 12 befestigten Gegengewichtes 34 eingreift. Dieses ist zwecks Einstellung der Hebebewegung des Tonarmes in vertikaler Richtung auf verschiedene Höhen einstellbar mit dem Tonarm verbunden. Das Gegengewicht kann ein Paar vertikaler Schlitze an gegenüberliegenden Seiten aufweisen, in welche entsprechende Paare von Rippen, die innenseitig am Tonarm 12 angeordnet sind, eingreifen. Zwischen der Oberseite des Gegengewichtes 34 und der Unterseite der oberen Fläche des Tonarmes sind ein paar Federn angeordnet. Mit einer Einstellschraube in der Oberwand des Tonarmes 12 kann die Höhenlage des Gegengewichtes 34 festgelegt werden, indem die Steuerstange 30 entsprechend in ihrer Längsrichtung verstellt wird. Eine Mutter 36 ist auf der Steuerstange 30 aufgeschraubt und dient als Widerlager. Bei einem Druck nach unten auf das Widerlager 36 wird die Steuerstange 30 abwärts gezogen und dadurch wird der Tonarm 12 gehoben. Am Ende des Armes 12 ist der Leitstift 38 nachgiebig angeordnet, z. B. gegen die Wirkung einer Blattfeder 40. Die Kurvenscheibe wird von einem auf der Welle des Plattentellers 44 sitzenden Ritzel 42 mittels eines Zwischenrades 46 angetrieben, das nach einer vollständigen Umdrehung der Kurvenscheibe in eine Aussparung 48 der Verzahnung der Kurvenscheibe einläuft, wodurch das Zwischenrad 46 von dem Ritzel42 abgekuppelt wird. Der Start der Kurvenscheibe wird in bekannter Weise durch eine nicht dargestellte selbsttätige Startvorrichtung bewirkt.
  • Die horizontalen Schwenkbewegungen des Tonarmes werden durch die Steuerspuren in der Kurvenscheibe gesteuert. Zur Steuerung der Hebe- und Senkbewegung des Tonarmes ist ein Lenker 50 waagerecht verschiebbar angeordnet und mittels eines Stiftes 52, der in eine Steuerspur in der Unterseite der Kurvenscheibe eingreift, hin und her beweglich. An einem Ende des Lenkers ist ein Langloch 54 vorgesehen, mit Hilfe dessen der Lenker an der Kurvenscheibeachse 56 z. B. in einer Nut derselben geführt wird. An dem anderen Ende des Lenkers befindet sich ein Schlitz 58, und an dem Ende des Lenkers ist ein Scharnier 60 für einen Knie- oder Winkelhebel 62 vorgesehen. In der dargestellten Ausführungsform besteht der Winkelhebel aus einem Drahtrahmen, der an seinem anderen Ende drehbar mit einer Buchse 64 an dem unteren Ende der Hohlachse 26 verbunden ist. Die Buchse 64 berührt die Oberseite der Mutter 36. Das untere Ende der Buchse 64 ist mit einer Innenbohrung versehen, die durch eine Unterlagscheibe verschlossen ist, welche wiederum gegen die Wirkung einer in der Bohrung vorgesehenen Feder federnd anliegt. Es ist ersichtlich, daß der Lenker 50 und Kniehebel 62 eine Anordnung ergibt, welche die Buchse 64 nach abwärts bewegt und mit dem Widerlager 36 in Verbindung bringt. Dadurch wird der Tonarm gehoben, wenn der Lenker 50 nach links hin bewegt wird.
  • Das behandelte Ausführungsbeispiel ist ein Plattenwechsler, mit einer Stapelachse zur Stützung eines Vorratsstapels, von dem eine Schallplatte 70 gezeigt ist. Die Stapelachse 66 besitzt eine innere Steuerstange 72, welche nach abwärts gezogen werden kann, um den Abwurf der Schallplatte 70 auf den Plattenteller 44 zu bewirken. Zur Steuerung des Abwurfes ist eine zweite Kniehebelverbindungseinrichtung vorgesehen, welche einen hin- und herbeweglichen Lenker 74 besitzt, der einen Leitstift 76a trägt, der mit einer zweiten, in der Unterseite der Kurvenscheibe angeordneten Leitspur in Verbindung steht. In. der Nähe des einen Endes des Lenkers 74 ist ein zweiter Winkelhebel oder Kniehebel 76 drehbar bei 78 angeordnet und greift in eine in der Nähe des unteren Endes der Steuerstange 72 angeordnete Rille 80. Diese Kniehebelverbindung 76 kann ebenfalls aus einem gebogenen Draht gebildet sein.
  • Der Leitstift 38 kann sich in bekannter Weise in einer freien Spielvertiefung in der Oberfläche der Kurvenscheibe während des Abspielens der Platte frei bewegen. Das Anhalten des Plattenspielers wird beispielsweise durch einen Schalter gesteuert, wenn der Tonarm in seine äußerste Lage geschwenkt ist und auf ein den Schalter betätigendes Glied (nicht dargestellt) abgesenkt wird.
  • Wird der Plattenwechsler als Einzelplattenspieler benutzt, so wird das Abspielen einer Platte, die auf dem Plattenteller 44 abgelegt ist, durch das Auflegen des Tonarmkopfes auf die Platte durch Hand veranlaßt.
  • Wenn nach dem Abspielen der Platte die Kurvenscheibe mittels der nicht dargestellten automatischen Startvorrichtung in Umdrehung gesetzt wird, werden folgende Bewegungen ausgeführt: Der Leitstift 52 des Lenkers 50 greift unmittelbar in die einwärts führende Spur g ein, wodurch der Lenker 50 in Richtung nach links bewegt wird, mit dem Ergebnis, daß der Kniehebel 62 gekippt wird und die Buchse 64 abwärts gedrückt wird bis zum Anschlag mit der Mutter 36, wodurch der Tonarm durch das Herabziehen der Steuerstange 30 gehoben wird. Der Tonarm wird in dieser gehobenen Lage festgehalten, solange der Leitstift 52 in der Spur h verläuft, bis der Leitstift 38, der über den Arm 22 die waagerechte Bewegung steuert, in der Nähe des Einlasses zu einer auswärtsführenden Spur b gelangt. In dieser Lage wird der Leitstift 52 durch eine einwärtsführende Spur j geführt, wodurch der Kniehebel weiter angezogen wird und der Tonarm in seine oberste Lage gehoben wird. Der Leitstift 38 wird durch die Spur b nach auswärts geführt, hierdurch wird der Tonarm nach außen geschwenkt. Wenn der Tonarm seine äußere Lage erreicht hat, läuft der Leitstift 52 in der auswärts führenden Spur l; mit dem Ergebnis, daß der Tonarm abgesenkt wird. Die anschließende Spur m ist z. B. geringfügig exzentrisch und bewirkt eine langsame Absenkung des Tonarmes bis in seine tiefste Lage. Während dieser Vorgänge folgt der Leitstift 38 der Spur c, so daß der Tonarm bis auf die den Ausschaltvorgang in der ausgeschwenkten Lage bewirkende Schalteinrichtung abgesenkt wird.
  • Wird das Gerät als Plattenwechsler benutzt, mit einer Schallplatte 70 auf der Stapelachse 66, dann ist nach dem Start der Kurvenscheibe die Arbeitsweise wie folgend: Wie bereits erklärt, wird der Tonarm anfangs von der soeben abgespielten Platte abgehoben. Andererseits wird der Tonarm ebenfalls gehoben, wenn er in seiner äußersten Lage auf dem Ausschaltglied ruht, sobald die Kurvenscheibe gestartet wird. Er schwenkt einwärts durch Steuerung des Leitstiftes 38 an der Rückwand a1 der Spielvertiefung in der Kurvenscheibe. Der angehobene Tonarm liegt dabei etwas unterhalb der unteren Oberfläche der Schallplatte 70. Wenn der Leitstift 38 bei der Einlaßöffnung der auswärtsführenden Spur b angelangt ist, bewirkt die Spur j das Heben des Tonarmes in seine oberste Lage, wodurch ein Abfühlglied 13 an der Oberseite des Tonarmes in bekannter Weise mit der Unterseite der Platte 70 in Berührung tritt. Hierdurch wird die federbelastete Unterlegscheibe an der Unterseite der Buchse wirksam und drückt den Tonarm gegen die Unterseite der Platte. Das Widerlager 13 kann dabei als Reibungsglied ausgebildet sein und ergibt einen Reibungswiderstand gegen die Auswärtsbewegung des Tonarmes gegen die Steuerwirkung der Spur b. Demzufolge wird der Leitstift 38 gezwungen, gegen die Wirkung der Blattfeder 40 auf eine schräge Rampe d aufzulaufen und in eine auswärts führende Spur e, hinter der Spur b, einzutreten. Die Spur e ist in einem derartigen Abstand hinter der Spur b angebracht, daß die Spur l wieder die Absenkung des Tonarmes bis unter die Oberfläche der Platte bewirkt hat, ehe der Tonarm nach außen geschwungen wird.
  • Während dieser Bewegungen wird der Leitstift 76a des Lenkers 74 in einer konzentrischen Spur p geführt: Wenn jedoch der Tonarm noch ausgeschwungen ist und der Leitstift 38 das Ende der auswärts führenden Spur e nahezu erreicht hat, wird der@-stift 76 a durch ein auswärts führendes Stück q dieser Spur geführt und dadurch der Lenker 74 nach links hin bewegt. Diese Bewegung bewirkt ein Niederziehen der Steuerstange 72 in der Stapelachse durch den Winkel- oder Kniehebel 76. Dadurch wird der Abwurf der Platte 70 auf den Plattenteller ausgelöst. Der Tonarm schwingt dann infolge der Steuerung durch die Spur f einwärts, wobei die weitere Spur f1 den Einsatz des Tonarmes in die Anfangsrille der Platte bewirkt.
  • Wenn der Ablauf der Bewegungen nach dem Abspielen der letzten Platte des Vorratsstapels auf der Stapelachse eingeleitet wird, wird der Plattenwechsler selbsttätig gestoppt, da in diesem Fall der Leitstift 38 durch die Spur b nach auswärts bewegt wird, wie es vorher bereits bei der Arbeitsweise des Plattenspielers als Einzelspieler erklärt wurde.
  • Es kann auch die Möglichkeit vorgesehen werden, eine Mehrzahl von Spuren auf der Kurvenscheibe anzuordnen, die von der Spure abzweigen. Die Abzweigung des Leitstiftes kann dann z. B. durch mechanische, wählbare Widerlager bewirkt werden, die die Schwenkung des Armes 22 behindern und die Abzweigung des Leitstiftes in die jeweils für z. B. 17-cm-, 25-cm- und 30-cm-Platten entsprechende Spur bewirken.
  • Es ist ferner möglich, die Spuren der Kurvenscheibe so auszubilden, daß der Tonarm einwärts schwingt und mit dem Rande der auf der Stapelachse befindlichen Platten in Berührung tritt. In diesem Fall ist vorzugsweise eine Reibungskupplung in dem Lenkersystem zwischen dem Leitstiftarm 22 und dem übrigen Teil der Tonarmeinrichtung vorzusehen.
  • Es ist ferner möglich, an Stelle eines Fühlgliedes 13 die nachgiebige Anordnung der Unterlegscheibe am unteren Ende der Buchse 64 auszunutzen, um ein Auswärtsschwingen des Tonarmes bei Vorhandensein einer Platte in dem Vorratsstapel zu verhindern. Es ist ersichtlich, daß die nachgiebige Unterlegscheibe durch die Mutter 36 dann aufwärts gepreßt wird, wenn der Tonarm an der Erreichung seiner höchsten Lage gehindert wird, weil er dann vorzeitig mit der Unterseite einer Platte auf der Stapelachse in Berührung tritt. Diese Aufwärtsbewegung der Beilagscheibe 64 kann benutzt werden, um die auswärtsschwingende Bewegung des Tonarmes zu begrenzen. Die Unterlegscheibe kann beispielsweise eine vorspringende Lippe aufweisen. Diese Lippe steht in Verbindung mit einem Steuerglied, welches, im Fall, daß die Unterlegscheibe nach aufwärts gepreßt ist, mit einem Teil der Tonarmaufhängevorrichtung in Verbindung kommt und ein Auswärtsschwingen des Tonarmes verhindert.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuervorrichtung insbesondere für Plattenspieler mit einer drehbaren Kurvenscheibe, die über eine oder mehrere Lenkervorrichtungen die Bewegungen des Gerätes steuert, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Lenkervorrichtung mit Kniegelenkvorrichtungen (76, 62) versehen ist, welche den horizontal gerichteten Steuerschub der Lenker (50, 74) auf die lotrechten Steuerstangen (30, 72) weiterleiten.
  2. 2. Steuervorrichtung - nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Kniegelenkvorrichtungen (76, 62) die Steuerstange (72) der Stapelachse (66) und die Steuerstange (30) zur Steuerung des Hebens bzw. Senkens des Tonarmes (12) betätigt wird.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander unabhängig bewegliche Kniehebelverbindungen (76, 62) vorgesehen sind.
  4. 4. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniegelenkvorrichtung von einem horizontal hin- und herbeweglichen Glied mit einem Lenker (50, 74) bewegt wird, der durch einen Leitstift (52, 76a) in einer Spur (l, k, p, q, m, j, g) der Steuerkurve bewegt wird, sowie aus einem Kniehebel (62, 78) besteht, der schwenkbar an dem hin- und herbeweglichen Glied einer Buchse (60) angeordnet ist.
  5. 5. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange für den Vertikalhub des Tonarmes des Plattenspielers eine Mutter (36) als Wiederlager aufweist, mit welchem die Buchse (60) der Kniegelenkvorrichtung durch die Hubbewegung der Steuerstange (30) in Arbeitsverbindung gebracht wird.
  6. 6. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Kniegelenkhebel (62) mittels einer Feder gegen die Mutter (36) an der Buchse (64) zur Anlage gebracht wird und die Hubbewegung des Kniegelenkes so abgestimmt ist, daß der Kniehebel in der Ruhestellung völlig außerhalb der Arbeitsverbindung mit der Steuerstange (72) der Stapelachse (66) ist.
  7. 7. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine nachgiebige Verbindung zwischen dem Steuerglied der Buchse (64) für das Heben des Tonarmes (12) und dem schwenkbaren Kniegelenkhebel (62) der zugehörigen Kniegelenkvorrichtung vorgesehen ist. B.
  8. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniegelenkvorrichtung den Tonarm bis in einer Ebene oberhalb der Unterseite der untersten Platte eines an der Stapelachse gehaltenen Vorratstapels anhebt und daß die eingefügte, an der Steuerstange (30) angreifende Feder den Tonarm gegen die Unterseite des Vorratsstapels mit .einer Vorspannung andrückt.
  9. 9. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe zwei Gruppen von Spuren (10 a, 10 b) aufweist, die eine Abschaltbewegung des Tonarmes bzw. eine Spielanfangsbewegung des Tonarmes steuern, und daß die durch Anstoßen des Tonarmes (12) gegen die Unterseite des Vorratsstapels bewirkte Verminderung der senkrechten Hubbewegung dazu benutzt wird, den Tonarm in die die Spielanfangstellung steuernde Kurvengruppe einzuleiten.
  10. 10. Steuervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Tonarmes ein Fühlglied (13) vorgesehen ist und daß die die Ausschaltung des Gerätes steuernde Spurengruppe eine auswärts führende Spur mit einer Rampe aufweist, an der der federnd nachgiebige Leitstift (38) zufolge der Hinderung der Schwenkbewegung emporklettert.
  11. 11. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der nachgiebigen Verbindung zwischen dem schwenkbaren Hebel (6Z) der Kniegelenkvorrichtung und dem Steuerglied (64) für das Heben des Tonarmes (12) dazu benutzt wird, die Schwenkbewegung des Tonarmes zu behindern.
DEH39466A 1959-05-19 1960-05-19 Steuervorrichtung, insbesondere fuer Plattenspieler mit einer drehbaren Kurvenscheibe Pending DE1118487B (de)

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