DE1118399B - Behaelter fuer medizinische Fluessigkeiten - Google Patents
Behaelter fuer medizinische FluessigkeitenInfo
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- DE1118399B DE1118399B DEP20433A DEP0020433A DE1118399B DE 1118399 B DE1118399 B DE 1118399B DE P20433 A DEP20433 A DE P20433A DE P0020433 A DEP0020433 A DE P0020433A DE 1118399 B DE1118399 B DE 1118399B
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Description
- Behälter für medizinische Flüssigkeiten Zusatz zur Patentanmeldung P 19370VIIId/30g (Auslegeschrift 1 113 287) Die Erfindung ist auf einen Behälter zur Auf- und Entnahme medizinischer Flüssigkeiten, nämlich Infusions- und Transfusionslösungen, gerichtet. Der Behälter ist aus nachgiebigem Werkstoff, vorzugsweise aus Kunsstoff, z. B. Polyäthylen, gefertigt.
- Nach der Haupterfindung ist ein solcher Behälter derart ausgebildet, daß der mit dem Behälter einstückige, unter Bildung eines Aufstellrandes eindrückbare Boden mittels einer den Aufstellrand vorausbestimmenden Rille oder eines Wulstes an der Behälterwandung angegliedert und durch Zusammendrücken des geschlossenen Behälters oder durch Ziehen an der Aufhängeöse ausstülpbar ist.
- Die Zusatzerfindung bezieht sich auf eine Weiterentwicklung und Verbesserung eines derartigen Behälters. Sie ist zum einen dadurch gekennzeichnet, daß in der Behälterwandung Rinnen und Rippen so angeordnet sind, daß durch sie das Sichzusammenfalten des Behälters bei seiner Entleerung vorausbestimmt wird.
- Des weiteren ist die Zusatzerfindung dadurch charakterisiert, daß die Behälterwandung im Bereich des eindrückbaren Bodens durch konzentrische Rillen in Ringe unterteilt ist, die ein fortschreitendes Eindrücken des Bodens ermöglichen, wobei der erste Ring bei eingedrücktem Boden einen etwa parallel zur Behälterwandung verlaufenden Hals bildet.
- Beim Sterilisieren der in dem geschlossenen Behälter befindlichen Flüssigkeit durch Erwärmen des Behälters dehnt sich die Flüssigkeit aus und stülpt nun den Behälterboden, Ring für Ring aufeinanderfolgend, nach außen, ohne den Behälter selbst zu verformen. Die Entleerung des Behälters findet unter Heberwirkung statt, wobei der Behälter sich zusammenfaltet. Der Erfindung entsprechend ist die Behälterwandung mit querlaufenden Rinnen und mit verschieden angeordneten Rippen versehen. Diese Mittel sind so angeordnet, daß der Behälter sich während der Entleerung in vorbestimmter Weise zusammenfaltet.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 1 zeigt den Behälter vor dem Ein stülpen des Bodens in Seitenansicht; Fig. 2 stellt den Behälter nach dem Einstülpen des Bodens im Längsschnitt dar; aus Fig. 3 ist die Form des entleerten, zusammengefalteten Behälters ersichtlich.
- Der vollständig geschlossene Behälter ist oben mit einem Rohrstutzen b versehen, der an dem Ob erteil c des Behälters sitzt. An den Behälterteil c anschließend ist in der Behälterwandung eine Querrinne d angebracht. An dem Teil c selbst sind Rippen e in der aus Fig. 1 ersichtlichen Anordnung vorgesehen. Im mittleren Bereich des Behälters a befinden sich zwei einander gegenüberliegend angeordnete Längsrippen f der Behälterwandung. Der Unterteil g des Behälters ist mittels einer Querrinne h der Behälterwandung abgesetzt und mit Rippen i versehen, die nach Fig. 1 angebracht sind. Der Behälterbodenk ist einstülpbar und trägt an seiner Außenseite eine als Handgriff dienende Öse 1.
- Der Querschnitt des Bodens k ist gegenüber dem Behälterquerschnitt verkleinert. Am unteren Ende des Behälterteils g ist die Behälterwandung nach dem Boden k hin durch konzentrisch angeordnete Rillen m, n in Ringe unterteilt (Fig. 1). Bei eingestülptem Bodenk kommen dieRillenm in umgekehrter Reihenfolge übereinanderzuliegen. Ein Wulsten bildet den Aufstellrand des Behälters (Fig. 2). Dabei bildet der unterste Ring des eingedrückten Bodens, wie insbesondere Fig. 2 und 5 erkennen lassen, einen etwa parallel zur Behälterwandung verlaufenden Hals, der versteifend wirkt.
- Der zur Aufnahme von Infusionslösungen bestimmte Behälter ist im ganzen so gestaltet, daß er den bei der Unterbringung solcher Lösungen in Glasflaschen gegebenen Bedingungen entspricht und sowohl zur Entnahme des Inhalts wie auch zur zusätzlichen Aufnahme von Arzneimittellösungen geeignet ist. Zu letzterem Zweck ist der Behälterboden bei gefülltem Behälter eingestülpt und kann durch Druck auf die Behälterwandung ausgestülpt werden. Dadurch entsteht ein zusätzliches Volumen, das die Zugabe von Arzneimitteln zu der in dem Behälter bereits vorhandenen Lösung gestattet.
- Das Herausdrücken des Behälterbodens wird durch die konzentrischen Rillen in der Weise geregelt, daß sich die Wandung Ring für Ring aufeinanderfolgend nach außen stülpt.
- Die an der Behälterwandung angebrachten Rinnen d, h und Rippen e, f, i der Behälterwandung ermöglichen ein fast vollständiges Zusammenfallen des Behälters bei Entnahme des Inhalts, da sich die Behälterwandung an den durch die Rinnen- und Rippenanordnung vorherbestimmten Stellen zusammenfaltet (Fig. 3). Im besonderen wird das Zusammenfallen der Wandung im mittleren Behälterbereich durch die Querrinnen d, h und die Längsrippen f be stimmt, das Sicheinfalten der Behälterteile c und g durch die Rillen m geregelt.
- Bei der Fig. 4 (Seitenansicht) und Fig. 5 (Durchschnitt) dargestellten Ausführung ist der untere Teil g des Behälters etwas verlängert, die Querrippen i sind durch Rinnen i' ersetzt, und die Längsrippen f setzen sich als Elementef' in dem Behälterteil g fort. Die Rillen m' sind nach innen gerichtet (Fig. 4), so daß sie bei eingestülptem Bodenk als Außenränder in Erscheinung treten (Fig. 5). Bei dieser Ausführung ist das Einstülpen des Behälterbodens erleichtert, und der Behälter faltet sich besser zusammen.
- Die der Erfindung entsprechende Gliederung des Behälters erfüllt ihren Zweck sowohl bei eingedrücktem wie auch bei ausgestülptem Behälterboden, gleichviel, ob in letzterem Fall zusätzliche Flüssigkeit in den Behälter eingeführt wird oder nicht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Behälter nach Patentanmeldung P 19370 VIIId/30g, dadurch gekennzeichnet, daß in der Behälterwandung Rinnen (d, h) und Rippen (e, f, l) so angeordnet sind, daß durch sie das Sichzusammenfalten des Behälters bei seiner Entleerung vorausbestimmt wird.
- 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterwandung im Bereich des eindrückbaren Bodens (k) durch konzentrische Rillen (m) in Ringe unterteilt ist, die ein fortschreitendes Eindrücken des Bodens ermöglichen, wobei der erste Ring bei eingedrücktem Boden einen etwa parallel zur Behälterwandung verlaufenden Hals bildet.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP20433A DE1118399B (de) | 1958-04-01 | 1958-04-01 | Behaelter fuer medizinische Fluessigkeiten |
| CH6254258A CH366355A (de) | 1957-09-24 | 1958-08-04 | Behälter für medizinische Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP20433A DE1118399B (de) | 1958-04-01 | 1958-04-01 | Behaelter fuer medizinische Fluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118399B true DE1118399B (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=7367855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP20433A Pending DE1118399B (de) | 1957-09-24 | 1958-04-01 | Behaelter fuer medizinische Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1118399B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3818475A1 (de) * | 1988-05-31 | 1989-12-21 | Hans Heinlein | Verschluss fuer einen flaschenartigen behaelter, insbesondere fuer operationspuelwasser od. dgl. |
-
1958
- 1958-04-01 DE DEP20433A patent/DE1118399B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3818475A1 (de) * | 1988-05-31 | 1989-12-21 | Hans Heinlein | Verschluss fuer einen flaschenartigen behaelter, insbesondere fuer operationspuelwasser od. dgl. |
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