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DE1118355B - Messgeraet zur Erfassung des Polradwinkels von Synchrongeneratoren, insbesondere fuer Regeleinrichtungen zur Stabilisierung von Phasenschiebern - Google Patents

Messgeraet zur Erfassung des Polradwinkels von Synchrongeneratoren, insbesondere fuer Regeleinrichtungen zur Stabilisierung von Phasenschiebern

Info

Publication number
DE1118355B
DE1118355B DES64864A DES0064864A DE1118355B DE 1118355 B DE1118355 B DE 1118355B DE S64864 A DES64864 A DE S64864A DE S0064864 A DES0064864 A DE S0064864A DE 1118355 B DE1118355 B DE 1118355B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pole wheel
pointer
voltage
angular frequency
measuring device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64864A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dieter Rumpel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES64864A priority Critical patent/DE1118355B/de
Priority to GB3142460A priority patent/GB937462A/en
Publication of DE1118355B publication Critical patent/DE1118355B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/34Testing dynamo-electric machines
    • G01R31/343Testing dynamo-electric machines in operation
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/105Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for increasing the stability

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Meßgerät zur Erfassung des Polradwinkels von Synchrongeneratoren, insbesondere für Regeleinrichtungen zur Stabilisierung von Phasenschiebern Die Stabilisierung von Phasenschiebern erfolgt in bekannter Weise dadurch, daß man bei Auslenkung des Polrades vom stationären Wert die Erregung in verstärkendem Sinne beeinflußt. Es werden hierfür Meßgeräte benötigt, die den jeweiligen Polradwinkel sofort erfassen und die gemessene Größe an die nachgeschalteten Steuer- und Regeleinrichtungen weiterleiten. Ein bekanntes Verfahren zur Lastwinkelmessung an Synchrongeneratoren verwendet einen induktiven Impulsgeber oder einen fotoelektrischen Impulsgeber. Diese Impulsgeber formen die Polradzeigerkreisfrequenz in eine Nadelimpulsfolge um. Die Klemmspannung des Synchrongenerators wird ebenfalls in eine Nade 'limpulsfolge umgewandelt. Beide Nadelimpulsfolgen werden zur Aussteuerung eines Multivibrators verwendet, der eine Rechteckimpulsfolge an seinem Ausgang abgibt. Diese Rechteckimpulsfolge setzt sich aus positiven und negativen Impulsen zusammen. Der Mittelwert der Impulsfolge entspricht der Abweichung des Polrades. Je nach Richtung der Abweichung nimmt die Ausgangsgröße einen positiven oder negativen linearen Verlauf bis zu 180° und weist bei einer Polradwinkelabweichung bei 180° eine Unstabilitätsstelle auf. Dies ist regeltechnisch äußerst ungünstig. Zudem bringen die Nadelimpulsfolgen einen erhöhten Aufwand an Filterelementen mit sich.
  • Bei einer bekannten Meßanordnung zur Ermittlung der Abweichung von Phase und Frequenz zweier elektrischer Spannungen wird der Aufwand an Mitteln dadurch klein gehalten, daß die beiden Spannungen in Rechteckimpulse umgewandelt und zur Aussteuerung einer gemeinsamen Mehrgitterröhre verwendet werden. Die Schaltung ist hierbei so getroffen, daß die Mehrgitterröhre Strom nur dann durchläßt wenn beide zu vergleichende Rechteckspannungen gleichzeitig an den Gittern anstehen. Die Ausgangsspannung verläuft nach einer periodischen Dreieckfunktion, die ein Maximum bei Phasengleichheit der Eingangsspannungen und ein Minimum bei der größten Abweichung der Eingangsspannungen in der Phase hat. Ein Meßgerät mit einem derartigen Ausgangssignal ist zur Erfassung des Polradwinkels für Regeleinrichtungen zur Stabilisierung von Phasenschiebern ungeeignet.
  • Bei der Stabilisierung von Phasenschiebern muß im untererregten Betrieb Vorsorge getroffen werden, daß das Polrad nicht in entgegengesetzter Phasenlage zu der des Netzes synchronisiert wird. Es ist daher wünschenswert, daß die größte Erregungsbeeinflussung in verstärkendem Sinne bei einem Polradwinkel von 180° e1 (n) auftritt. Es ist vorteilhaft, diese Erfordernisse bereits in die Meßeinrichtung zur Erfassung der Größe des Polradwinkels einzuarbeiten. Die vorstehend genannte Aufgabe wird unter Verwendung einer Phasenmeßanordnung, in der die Spannungen des Netzspannungszeigers und des Polradzeigers in rechteckförmige Impulsspannungen umgewandelt und in der Weise überlagert werden, daß ihre Ausgangsgröße nach einer periodischen Dreiecksfunktion verläuft, gelöst. Gemäß der Erfindung verläuft die periodische Dreieckfunktion so, daß sie bis zu einem Winkel von 180° elektrisch ansteigt und danach bis zu einem Winkel von 360° elektrisch wieder abfällt. Auf diese Weise verläuft das Ausgangssignal des erfindungsgemäßen Gerätes nach einer Funktion, die der für die Stabilisierung von Synchronmaschinen gewünschten Regelfunktion sofort entspricht. Das Ausgangssignal kann daher der Regeleinrichtung direkt, also ohne Zusatzschaltung, zugeführt werden.
  • In Fig. 1 ist der Verlauf der periodischen Dreiecksfunktion dargestellt. Auf der waagerechten Achse ist der Polradwinkel ö und auf der senkrechten Achse die Ausgangsgröße des Meßgerätes, z. B. die Ausgangsspannung U, aufgetragen. Die Ausgangsgröße steigt linear vom Polradwinkel 0 bis zum Polradwinkel n an, fällt dann wiederum linear auf den Wert 0 bis zum Polradwinkel 2 n, um bei 3 a ihr Maximum und bei 4,-t wieder ihr Minimum zu erreichen. Beim Wert n und 3 n erfolgt somit in Abhängigkeit von der Ausgangsgröße des Meßgerätes. die größte Beeinflussung der Erregung in verstärkendem Sinne und bei den Werten 2 a und 4 n praktisch keine Beeinflussung.
  • Als Vorrichtung zur Nachbildung der Kreisfrequenz des Netzspannungsanzeigers in eine recht eckförmige Impulsspannung dient eine Begrenzerschaltung, die die Amplitude der Netzspannung begrenzt, also einen Teil der Sinusamplitude abschneidet. Der Begrenzerschaltung ist ein Schaltverstärker (Kippverstärker) nachgeordnet. Als Schaltverstärker eignet sich insbesondere ein Transistor-Schaltverstärker.
  • Zur Nachbildung der Kreisfrequenz des Polradzeigers in eine rechteckförmige Impulsspannung kann mit dem Synchrongenerator bzw. Phasenschieber in bekannter Weise ein Wechselstrom-Tachodynamo gekuppelt werden, dessen Ausgangsspannung mit der Kreisfrequenz des Polradzeigers pulsiert. Dem Tachodynamo werden eine Begrenzerschaltung und ein Schaltverstärker nachgeschaltet.
  • Eine weitere Lösung zur Nachbildung der Kreisfrequenz des Polradzeigers durch eine rechteckförmige Impulsspannung besteht darin, mit dem Synchrongenerator eine Kreisscheibe zu kuppeln, die an ihrem Umfang rechteckförmige Ausnehmungen aufweist. Auf der einen Seite der Kreisscheibe ist eine Lampe angeordnet, so daß deren Lichtstrahl dann, wenn die Ausnehmung der Lampe gegenübersteht, auf die andere Seite der Kreisscheibe gelangen kann. Dort ist eine fotoelektrische Zelle angeordnet, die vom Lichtstrahl erregt wird und somit entsprechend der Drehzahl der Kreisscheibe und damit auch der Kreisfrequenz des Polradzeigers Impulsspannungen abgibt. Hierzu ist noch zu bemerken, daß der Übergang von der mechanischen Kreisfrequenz des umlaufenden Generators auf die Kreisfrequenz des PoI-radzeigers durch die Zahl der Ausnehmungen in der Kreisscheibe erfolgt. Die Zahl der Ausnehmungen muß hierzu gleich der Zahl der Polpaare des Synchrongenerators sein.
  • Zur Überlagerung der beiden Impulsspannungen, nämlich der - herrührend vom Netzspannungszeiger - und der anderen - herrührend vom Polradzeiger -, werden diese je einem Eingang eines Und-Gatters mit zwei Eingängen zugeführt. Der zweite freie Eingang jedes Und-Gatters erhält ein Signal von der nicht zugeordneten Impulsspannung über jeweils eine Umkehrstufe. Die Ausgänge der Und-Gatter sind im Sinne einer Summenbildung ihrer Ausgangsgrößen zusammengeschaltet. Am Ausgang der beiden Und-Gatter liegt dann eine Ausgangsgröße an, die bei wachsendem Polradwinkel nach Art einer Dreieckfunktion verläuft.
  • Eine andere Lösung zur überlagerung der beiden Impulsspannungen besteht bei Verwendung der Kreisscheibe zur Erzielung der rechteckförmigen Impulsspannung des Polradzeigers darin, hinter der Kreisscheibe eine Lampe anzuordnen, die in Abhängigkeit von der Impulsspannung des Netzspannungszeigers erregt ist, also im Wechsel der Impulse aufleuchtet. _ Ferner kann eine Überlagerung der beiden Impulsspannungen dadurch hervorgerufen werden, daß der ersten Impulsspannung ein Polaritätswechsler zugeordnet wird und die so um 180° el verschobene Impulsspannung mit der zweiten Impulsspannung in einem Summierglied addiert und an dem Ausgang des Summiergliedes eine Gleichrichteranordnung angeschlossen wird. Die Ausgangsgröße der Gleichrichteranordnung verläuft dann ,mit wachsendem Polradwinkel nach einer periodischen Dreieckfunktion.
  • Zur näheren Erläuterung wird auf die Zeichnung verwiesen; es zeigt Fig. 1 ein Diagramm des gewünschten Verlaufes des Betrages der Ausgangsgröße des Meßgerätes in Abhängigkeit vom Polradwinkel des Synchrongenerators, Fig. 2 eine Schaltung zur Nachbildung der Kreisfreqenz des Netzspannungszeigers und der Kreisfrequenz des Polradzeigers durch je eine ihnen zugeordnete Impulsspannung, Fig. 3 eine Vorrichtung zur Nachbildung der Kreisfrequenzspannung des Polradzeigers durch eine Impulsfrequenz mit Hilfe einer Kreisscheibe, Fig. 4 eine Schaltung zur Überlagerung der beiden Impulsspannungen mit Und-Gattern, Fig. 5 eine Schaltung zur Überlagerung der beiden Impulsspannungen mit Polaritätswechsler und Summierglied.
  • Die Schaltung nach Fig. 2 enthält zwei Eingänge mit den Klemmen a, b und c. Die Klemme b dient beiden Eingängen gemeinsam und ist über einen Leiter 1 an Erde geführt. Von der Eingangsklemme a führt ein Leiter 2 über einen Widerstand 3 zum Eingang 5 des Schaltverstärkers 4. Als Schaltverstärker kann z. B. ein Schalttransistor verwendet werden. Die Eingangsklemme c ist über einen Leiter 7, einen Widerstand 6 mit dem Eingang 9 eines Schaltverstärkers 8 verbunden. Die Schaltverstärker 4 und 8 sind in gleicher Weise aufgebaut. Parallel zu den Eingängen a, b und b, c liegt je ein Paar Dioden 10, 11 und 12, 13 mit zueinander entgegengesetzter Polarität. Die Dioden 10, 11 und 12, 13 dienen als Begrenzerschaltung. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: An die Klemmen a, b wird z. B. die Kreisfrequenzspannung des Netzspannungszeigers angelegt. Die Klemmen a, b sind hierzu mittelbar oder unmittelbar mit den Spannungsklemmen des Synchrongenerators oder mit den Hauptleitern des Netzes verbunden. An den Klemmen c, b liegt die Ausgangswechselspannung eines Wechselstrom-Tachodynamos, der seinerseits direkt mit dem Polrad des Synchrongenerators gekuppelt ist. Durch die Begrenzerschaltung, bestehend aus den Dioden 10, 11 bzw. 12, 13, wird ein Teil der Sinushalbwelle der zugeführten Spannungen abgeschnitten. Somit liegt am Eingang der Schaltverstärker 4 und 8 eine Spannung mit praktisch rechteckförmigem Verlauf.
  • Die Schaltverstärker 4 und 8 geben bei positiver Halbwelle ihre Eingangsspannung an ihren Ausgang weiter und unterdrücken die negative Halbwelle der Eingangsspannung. An den Ausgängen der Schalt verstärker 4 und 8 liegt also eine der Kreisfrequenz des Netzspannungszeigers und der Kreisfrequenz des Polradzeigers entsprechende Impulsspannung an.
  • In Fig. 3 wird die der Kreisfrequenz des Polradzeigers entsprechende Impulsspannung auf photoelektrischem Wege erzeugt. Es ist hierzu mit dem Synchrongenerator 14 eine Kreisscheibe 15 direkt gekuppelt. Am Umfang der Kreisscheibe sind Ausnehmungen 16 vorgesehen. Die Zahl der Ausnehmungen entspricht dabei der Polpaarzahl des Synchrongenerators 14. Die Breite der Ausnehmungen der Kreisscheibe 15 ist so groß gewählt, daß der Lichtstrahl einer hinter der Kreisscheibe 15 angeordneten Lampe 17 nur während einer Halbperiode der Kreisfrequenz des Polradzeigers auf die andere Seite der Kreisscheibe gelangen kann. Auf der anderen Seite der Kreisscheibe 15 gegenüber der Beleuchtungslampe 17 ist eine fotoelektrische Zelle 18 angeordnet, die vom Lichtstrahl der Beleuchtungslampe 17 angeregt wird. Somit gibt die Fotozelle bei rotierender Kreisscheibe an ihrem Ausgang eine Impulsspannung ab, die der Kreisfrequenz des Polradzeigers entspricht.
  • Die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung dient zur überlagerung der beiden Impulsspannungen. Sie enthält drei Eingangsklemmen d, e und f. Die Eingangsklemme fliegt direkt an Null-Potential (Erde). Der Eingang für die eine Impulsspannung besteht- aus den Klemmen d, f und der für die andere Impulsspannung aus den Klemmen e, f. Die Klemme d ist über einen Leiter 19 mit dem ersten Eingang eines Und-Gatters 20 verbunden. Der zweite Eingang des Und-Gatters 20 ist über eine Umkehrstufe 21 mit der Eingangsklemme e verbunden. Die Klemme e ist ferner noch über den Leiter 22 direkt mit dem ersten Eingang des Und-Gatters 23 verbunden. Der zweite Eingang des Und Gatters 23 ist über eine Umkehrstufe 24 an die Klemme d angeschlossen. Die Ausgänge der Und-Gatter 20 und 23 sind über den Leiter 25 zusammengeschaltet.
  • Die Wirkungsweise der Anordnungen ist folgende: Den beiden Klemmen d und e werden die Ausgangsspannungen der Schaltverstärker 4 und 8 nach Fig. 2 zugeführt. Am Ausgang der beiden Und-Gatter 20 und 23 liegt nur dann ein Signal an, wenn an den Klemmen e, f bzw. d, f sich die Signale nicht überdecken. Es entsteht somit am Ausgang der Vorrrichtung zur Überlagerung eine Impulsspannung mit vorgegebener Amplitude, deren Impulsbreite porportianal dem Polradwinkel ist. Der Gleichstrommittelwert der Impulsspannungen folgt dem Polradwinkel nach der in Fig. 1 beschriebenen Dreieckfunktion.
  • Die Vorrichtung zur Überlagerung der Impulsfrequenzspannung nach Fig. 5 enthält wie die Vorrichtung nach Fig. 4 zwei Eingänge, bestehend aus den Klemmen g, i und h, i. Die Klemme i ist direkt mit dem Null-Potential (Erde) verbunden und beiden Eingängen gemeinsam. Am Eingang g, i wird die eine und am Eingang h, i die andere Impulsspannung angelegt. Die Klemme g ist über einen Leiter 26 mit einem Eingang des Summiergliedes verbunden, während die Klemme h über einen Polaritätswechsler 27 mit dem zweiten Eingang des Summiergliedes verbunden ist. Der Polaritätswechsler 27 ist so ausgelegt, daß die um 180° e1 gedrehte Impulsspannung an seinem Ausgang in ihrer Amplitude der Impulsfrequenzspannung an die Klemmen g, i gleich ist. Am Ausgang des Summiergliedes ist eine Eingangsklemme einer Gleichrichteranordnung 28 angeschlossen. Die andere Eingangsklemme der Gleichrichteranordnung 28 liegt an Null-Potential (Erde). Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig. 5 ist folgende: In den überlappungsbereichen der beiden Eingangsimpulsspannungen heben sich im Summierglied die beiden miteinander summierten, um 180° e1 versetzten Impulse auf, während in den übrigen Bereichen die Impulse erhalten bleiben und am Ausgang des Summiergliedes als Wechselspannung anstehen.
  • Durch Gleichrichtung in der Gleichrichteranordnung wird diese in eine Ausgangsgröße, entsprechend Fig. 4, umgerichtet.
  • Das neue Meßgerät zeichnet sich durch seinen besonders einfachen Aufbau aus und hat den Vorteil, daß seine Ausgangsgröße ohne weitere Umformung zur Regelung eines Synchrongenerators bzw: Stabilisierung eines Phasenschiebers herangezogen werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Meßgerät zur Erfassung des Polradwinkels von Synchrongeneratoren, insbesonderefürRegeleinrichtungen zur Stabilisierung von Phasenschiebern, bei dem eine Vorrichtung zur Nachbildung der Kreisfrequenz des Netzspannungszeigers und der Kreisfrequenz des Polradzeigers in je eine ihnen zugeordnete Spannung vorgesehen ist unter Verwendung einer Phasenmeßanordnung, in der die Spannung des Netzspannungszeigers und des Polradzeigers in rechteckförmige Impulsspannungen umgewandelt und in, der Weise überlagert werden, daß ihre Ausgangsgröße nach einer periodischen Dreieckfunktion verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die periodische Dreieckfunktion so verläuft, daß sie bis zu einem Winkel von 180° e1 ansteigt und danach bis zu einem Winkel von 360° e1 wieder abfällt.
  2. 2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Vorrichtung zur Nachbildung der Kreisfrequenz des Klemmspannungszeigers in eine rechteckförmige Impulsspannung eine Begrenzerschaltung vorgesehen ist, der ein Schaltverstärker nachgeschaltet ist.
  3. 3. Meßgerät nach Anspruch 1 unter Verwendung eines mit dem Synchrongenerator gekuppelten Tachodynamos als Vorrichtung zur Nachbildung der Kreisfrequenz des Polradzeigers, dadurch gekennzeichnet, daß dem Tachodynamo eine Begrenzerschaltung und ein Schaltverstärker nachgeschaltet ist. 4. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Vorrichtung zur Nachbildung der Kreisfrequenz des Polradzeigers durch eine rechteckförmige Impulsspannung eine von einer Seite beleuchtete, mit dem Synchrongenerator gekuppelte Kreisscheibe mit rechteckförmigen Ausnehmungen vorgesehen ist, deren Ausnehmungsbreiten so groß sind, daß der Lichtstrahl nur während einer Halbperiode der Kreisfrequenz des Polradzeigers eine auf der anderen Seite der Kreisscheibe angeordnete Fotozelle anregt. 5. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Vorrichtung zur Überlagerung der beiden Impulsspannungen jeder Impulsspannung ein Und-Gatter mit zwei Ein gängen zugeordnet ist, von denen der eine an der zugeordneten Impulsspannung und der andere über eine Umkehrstufe an der nicht zugeordneten Impulsspannung liegt, und daß die beiden Ausgänge der Und-Gatter zusammengeschaltet sind, so daß die Summe ihrer Ausgangsgrößen ein Maß für den Polradwinkel ist. 6. Meßgerät nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisscheibe von einer mit der rechteckförmigen Impulsspannung der Kreisfrequenz des Netzspannungszeigers erregten Lampe beleuchtet ist. 7. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorrichtung zur Nachbildung der Kreisfrequenz des Polradzeigers ein Polaritätswechsler zugeordnet ist und ferner ein Summierglied für die beiden in der Polarität entgegengesetzten Impulsspannungen und daß an dem Ausgang des Summiergliedes eine Gleichrichteranordnung angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: »Deutsche Elektrotechnik«, 1957, H.
  4. 4, S. 174 bis 182; USA: Patentschrift Nr. 2 287174.
DES64864A 1959-09-11 1959-09-11 Messgeraet zur Erfassung des Polradwinkels von Synchrongeneratoren, insbesondere fuer Regeleinrichtungen zur Stabilisierung von Phasenschiebern Pending DE1118355B (de)

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GB3142460A GB937462A (en) 1959-09-11 1960-09-12 An arrangement for providing a measure of the magnet wheel angle of a synchronous electrical machine

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2287174A (en) * 1939-09-16 1942-06-23 Bell Telephone Labor Inc Relative phase measuring circuit and method

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2287174A (en) * 1939-09-16 1942-06-23 Bell Telephone Labor Inc Relative phase measuring circuit and method

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Publication number Publication date
GB937462A (en) 1963-09-18

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