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DE1118276B - Steuerbare Impedanz fuer Hochfrequenzzwecke - Google Patents

Steuerbare Impedanz fuer Hochfrequenzzwecke

Info

Publication number
DE1118276B
DE1118276B DES70446A DES0070446A DE1118276B DE 1118276 B DE1118276 B DE 1118276B DE S70446 A DES70446 A DE S70446A DE S0070446 A DES0070446 A DE S0070446A DE 1118276 B DE1118276 B DE 1118276B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
rectifier
parallel
voltage
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70446A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES70446A priority Critical patent/DE1118276B/de
Publication of DE1118276B publication Critical patent/DE1118276B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C3/00Angle modulation
    • H03C3/10Angle modulation by means of variable impedance
    • H03C3/24Angle modulation by means of variable impedance by means of a variable resistive element, e.g. tube

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Steuerbare Impedanz für Hochfrequenzzwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine steuerbare Impedanz für Zwecke der Hochfrequenztechnik, bestehend aus der Reihenschaltung eines Kondensators und zwei gegensinnig für eine an ihnen anliegende Hochfrequenzspannung parallel geschalteten Richtleitern, in deren kapazitiv überbrückten Gleichstromkreis die Steuerspannungsquelle und eine konstante, die Gleichrichter in Flußrichtung vorspannende Spannungsquelle eingeschleift sind.
  • Bekanntlich kann eine steuerbare Reaktanz mit Richtleitern auf zweierlei Weise erhalten werden. Bei der ersten Art wird in Reihe mit einer Kapazität eine Gleichrichterkombination geschaltet, die in Abhängigkeit von einer Steuerspannung den wirksamen Kapazitätswert durch Stromflußwinkelsteuerung beeinflußt. Die andere Art verwendet die Gleichrichter, die in Flußrichtung betrieben werden, als gesteuerten Widerstand, wobei sich bei bestimmter Wahl des Widerstandswertes in Abhängigkeit von der Reihenkapazität innerhalb eines gewissen Frequenzbereiches eine relativ lineare Änderung des Blindwiderstandes in Abhängigkeit von der Steuerspannung erreichen läßt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die letztgenannte Art von steuerbaren Impedanzen, wobei ihr die Aufgabe zugrunde liegt, die diesen Anordnungen eigene Abhängigkeit des Mittelwertes der in der Impedanz in Erscheinung tretenden Blindkomponente von Temperaturschwankungen und von Schwankungen der Amplitude der an der Impedanz anliegenden Hochfrequenzspannung wesentlich zu vermindern.
  • Ausgehend von einer steuerbaren Impedanz für Zwecke der Hochfrequenztechnik, bestehend aus der Reihenschaltung eines Kondensators und zwei gegensinnig für eine an ihnen anliegende Hochfrequenzspannung parallel geschalteten Richtleitern, in deren kapazitiv überbrückten Gleichstromkreis die Steuerspannungsquelle und eine konstante, die Gleichrichter in Flußrichtung vorspannende Spannungsquelle eingeschleift sind, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung in der Weise gelöst, daß in den Gleich-Stromkreis der Gleichrichter als Vorspannungsquelle eine von einem konstanten Gleichstrom durchflossene Heißleiter-Widerstands-Kombination eingeschaltet ist, deren Werte in Abhängigkeit von den Gleichrichtern derart bemessen sind, daß bei einer Kompensation von Temperatureinflüssen auf die Gleichrichter die konstante Vorspannung wesentlich größer als die durch Gleichrichtung der Hochfrequenzspannung im Gleichrichterkreis anfallende Gleichspannung ist, und daß parallel zu den beiden hochfrequenzmäßig parallel geschalteten Gleichrichtern ein zusätzlicher Kondensator geschaltet ist, dessen Kapazitätswert derart in Abhängigkeit von der Vorspannung gewählt ist, daß sich innerhalb des mit der Steuerspannung überstrichenen Bereiches für die Impedanz eine praktisch reine Blindwiderstandsänderung ergibt.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • An Hand der Fig. 1 wird zunächst die Wirkungsweise der Reihenschaltung eines Kondensators Cs mit dem Blindwiderstand X, sowie der Gleichrichterkombination mit den beiden Richtleitern R 1 und R 2 erläutert.
  • Die Reihenschaltung eines festen Blindwiderstandes X, = 1/co Cs mit co = 2@cf (f = Frequenz der Hoehfrequenzspannung) und einem steuerbaren, durch die beiden Richtleiter R 1 und R 2 für die Hochfrequenzspannung gebildeten Wirkwiderstand RS wirkt bei einem bestimmten Verhältnis von XS/RS, nämlich XS<Rs - 1, wie die Parallelschaltung einer gesteuerten reinen Kapazität C, = C,/2 und eines festen Wirkwiderstandes Rn = 2R,.
  • Die entsprechenden Verhältnisse sind in der Fig. 2 in einem Diagramm angedeutet mit danebenstehendem Ersatzschaltbild. Aus dem Diagramm der Fig. 2 ist ersichtlich, daß bei RS = X" (Arbeitspunkt P) eine Änderung von RS praktisch ausschließlich eine Änderung des Parallel-Blindwiderstandes Xp ergibt. Der so geschaffene steuerbare Widerstand kann daher, beispielsweise durch Parallelschaltung zu dem frequenzbestimmenden Resonanzkreis eines Oszillators, als Frequenzmodulator Anwendung finden. Damit die steuerbare Impedanz in der. beschriebenen Weise arbeitet, ist es jedoch erforderlich, daß die Richtleiter positiv, also in Flußrichtung, vorgespannt sind. Dies geschieht durch eine Vorspannungsquelle, die in der Fig. 1 durch den Teilabgriff an einem Potentiometer Pot eingestellt wird, das von einer konstanten Spannungsquelle gespeist wird. In dem Gleichrichterkreis, der für die Hochfrequenz mittels einer Kapazität Co überbrückt ist, fließt somit stets ein Ruhestrom.
  • Bei derartigen Anordnungen zeigt sich nun, daß beispielsweise bei Verwendung der steuerbaren Reaktanz als Frequenzmodulator die Mittenfrequenz des Oszillators sehr inkonstant ist. Bereits geringe Temperaturschwankungen beeinflussen die Mittenfrequenz ebenso stark wie Änderungen der Amplitude der an der steuerbaren Impedanz anliegenden Hochfrequenzspannung. Diesem Nachteil kann in überraschend einfacher Weise begegnet werden, wenn eine Schaltung mit den Merkmalen der Erfindung, wie die des Ausführungsbeispiels der Fig. 3, angewendet wird. In der Fig. 3 ist zusätzlich ein Schwingkreis SK mit eingezeichnet, zu dem die steuerbare Reaktanz parallel geschaltet sein soll. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist parallel zu dem Gleichrichtern R 1 und R 2, und zwar für die Hochfrequenzspannung, eine zusätzliche Kapazität Co' geschaltet. Weiterhin ist die konstante Vorspannung durch die Kombination eines Heißleiters Th mit einem parallel geschalteten Widerstand R 3, in Verbindung mit einem Potentiometer erzwungen. In an sich bekannter Weise ist die Steuerspannung Umod, die im Ausführungsbeispiel als reine Wechselspannung angenommen ist, in Reihe mit der Vorspannungsquelle in den Gleichstromkreis der Richtleiter eingeschleift, und zwar mittels eines Übertragers Tr.
  • Die Widerstandswerte in den Schaltelementen Th, R 3 und Pot sind nun derart gewählt, daß zwei Bedingungen erfüllt sind. Einerseits soll über den Heißleiter Th im Zusammenwirken mit dem Reihenwiderstand und dem Parallelwiderstand eine Temperaturkompensation der Richtleiter R 1 und R 2, die beispielsweise Germaniumdioden sind, erreicht werden. Andererseits soll die an der Kombination von Heißleiter und Widerständen auftretende positive Vorspannung U, wesentlich größer als die an Co anfallende Richtspannung U,. sein, die durch Gleichrichtung der an der steuerbaren Impedanz anliegenden Hochfrequenzspannung entsteht. Hierdurch wird eine bessere Unabhängigkeit der steuerbaren Reaktanz von der Amplitude der an ihr anliegenden Hochfrequenzspannung erreicht. Das hätte zunächst zur Folge, daß sich keine reine Änderung des Parallelblindleitwertes der Impedanz in Abhängigkeit von der Steuerspannung ergibt. Dies läßt sich aber bei dieser höheren Vorspannung trotzdem in überraschend einfacher Weise dadurch erreichen, daß der zusätzliche Kondensator mit dem Kapazitätswert Cn vorgesehen wird. Dieser Kapazität C" sind die an sich vorhandenen Streukapazitäten des Gleichrichters in Verbindung mit den Schaltkapazitäten hinzuzurechnen.
  • Für die steuerbare Reaktanz ergibt sich damit ein Ersatzschaltbild, wie es in der Fig. 4 angedeutet ist, und das sich bei der durch Wahl eines entsprechenden Gleichrichters stets zulässigen Vernachlässigung der Induktivität L, des Gleichrichterkreises zu dem in der Fig. 5 angedeuteten Ersatzschaltbild umformen läßt. Im Widerstandsdiagramm ergeben sich dann die in der Fig. 6 angedeuteten Verhältnisse, wobei die Bezugszeichen entsprechend den Fig. 4 und 5 anzuwenden sind. Die reine Parallelschaltung von C,' und Rs = 1/G, würde bei Änderung von RS eine reine Widerstandsänderung ergeben. Durch Hinzufügen des kapazitiven Blindwiderstandes X, wird jedoch der den stark ausgezogen eingezeichneten Bereich enthaltende Bereich mit dem Mittelpunkt M auf der Ordinate um den Betrag X$ verlagert, so daß sich als neuer Mittelpunkt M' ergibt. Damit wird die Änderung dB in einer Weise verlagert, daß die Änderung in sehr guter Annäherung tangierend längs eines Kreises konstanten Wirkleitwertes G verläuft. Bei Änderungen von RS ist auf diese Weise eine praktisch reine Blindwiderstandsänderung erhalten, mit dem Vorteil, daß Temperaturschwankungen und Schwankungen in der Amplitude der anliegenden Hochfrequenzspannung wesentlich in ihrem Einfluß auf die Mittenfrequenz vermindert sind. Wie aus dem Diagramm der Fig. 6 weiterhin ersichtlich ist, ist es hierbei von großer Bedeutung, daß die Kapazität Cn derart in Abhängigkeit von X, sowie dem durch die Richtleiterkombination angebotenen Wirkwiderstand RS und damit von der konstanten Vorspannung bzw. dem durch diese erzwungenen Flußstrom gewählt ist, daß sich der Kurvenabschnitt dB möglichst gut an einen Kreis konstanten Wirkleitwertes G im Diagramm anschmiegt.
  • Um einen überblick über das mit einer Schaltung nach der Fig. 3 Erreichbare zu geben, ist in der Fig. 7 der Verlauf des Wirkwiderstandes RS und des Blindwiderstandes Xs eines Richtleitpaares bei einer Frequenz von etwa 900 MHz in Abhängigkeit von der Spannung U,, aufgetragen. In der Fig. 8 ist hierzu die Modulationskurve in Form des durch die steuerbare Impedanz angebotenen Parallel-Wirkwiderstandes R" und der bei Anschaltung an einen Resonanzkreis mit einer Mittenfrequenz von 900 MHz erzielten Frequenzänderung A wiedergegeben. C, hatte hierbei einen Wert von etwa 0,05 pF, während die Kapazität der Richtleiter zusammen mit der zusätzlichen Kapazität C, etwa 2,5 pF betrug. Wie aus der Fig. 8 ersichtlich, ist in einem relativ weiten Bereich um den mittleren Betriebspunkt P der Parallel-Blindwiderstand Rp näherungsweise konstant, und der erreichte Frequenzhub A ist relativ linear von der anliegenden Spannung U, abhängig. In die Spannung U" ist für das Diagramm der Fig. 7 und 8 die Steuerspannung Umod mit einbezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerbare Impedanz für Zwecke dei Hochfrequenztechnik, bestehend aus der Reihenschaltung eines Kondensators und zwei gegensinnig für eine an ihnen anliegende Hochfrequenzspannung parallel geschalteten Richtleitern, in deren kapazitiv überbrückten Gleichstromkreis die Steuerspannungsquelle und eine konstante, die Gleichrichter in Flußrichtung vorspannende Spannungsquelle eingeschleift sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gleichstromkreis der Gleichrichter als Vorspannungsquelle eine von einem konstanten Gleichstrom durchflosseneHeißleiter-Widerstands-Kombination eingeschaltet ist, deren Werte in Abhängigkeit von den Gleichrichtern derart bemessen sind, daß bei einer Kompensation von Temperatureinflüssen auf die Gleichrichter die konstante Vorspannung wesentlich größer als die durch Gleichrichtung der Hochfrequenzspannung im Gleichrichterkreis anfallende Gleichspannung ist, und daß parallel zu den beiden hochfrequenzmäßig parallel geschalteten Gleichrichtern ein zusätzlicher Kondensator geschaltet ist, dessen Kapazitätswert derart in Abhängigkeit von der Vorspannung gewählt ist, daß sich innerhalb des mit der Steuerspannung überstrichenen Bereiches für die Impedanz eine praktisch reine Blindwiderstandsänderung ergibt.
DES70446A 1960-09-21 1960-09-21 Steuerbare Impedanz fuer Hochfrequenzzwecke Pending DE1118276B (de)

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DE (1) DE1118276B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3027376A1 (de) * 1979-07-20 1981-02-19 Nippon Electric Co Mehrkanal-frequenzmodulator

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