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DE1118275B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb und Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen ueber die Amtsleitung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb und Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen ueber die Amtsleitung

Info

Publication number
DE1118275B
DE1118275B DES44388A DES0044388A DE1118275B DE 1118275 B DE1118275 B DE 1118275B DE S44388 A DES44388 A DE S44388A DE S0044388 A DES0044388 A DE S0044388A DE 1118275 B DE1118275 B DE 1118275B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
exchange
connection
circuit
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES44388A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Grohmann
Rudolf Kraust
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES44388A priority Critical patent/DE1118275B/de
Publication of DE1118275B publication Critical patent/DE1118275B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb und Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen über die Amtsleitung Es sind bereits Schaltungsanordnungen für Fernsprechnebenstellenanlagen bekannt, bei denen Schaltmittel vorgesehen sind, die bei Eintreffen des ersten Zählimpulses über die Amtsleitung während des Gespräches ein Registriergerät anschalten, das alle einlaufenden Zählimpulse für eine berechtigte hochwertige Verbindung registriert.
  • Mit Einführung des Selbstwühlferndienstes, der hierzu berechtigten Teilnehmern einer Nebenstellenanlage die Möglichkeit gibt, Fernverbindungen auch ohne Mitwirken der Nebenstellenbeamtin herzustellen, ist es notwendig geworden, solche Verbindungen durch die Nebenstellenbeamtin zu überwachen, damit die je Ferngespräch anfallenden Gebühreneinheiten ermittelt werden können.
  • Zu diesem Zweck ist bereits eine Schaltungsanordnung bekannt, bei der der nach Herstellung einer Fernverbindung während des Gespräches eintreffende erste Zählimpuls Schaltmittel steuert, die den Zählimpuls in einer Zähleinrichtung od. dgl. des Amtsver-Bindungssatzes registrieren und Anzeigeschaltmittel einschalten sowie die Auslösung des Amtsverbindungssatzes in Abhängigkeit von einer Schaltmaßnahme der Nebenstellenbeamtin bringen. Damit besteht für die Nebenstellenbeamtin in einfacher Weise die Möglichkeit, die je Ferngespräch anfallenden Gebühreneinheiten zu ermitteln und für den betreffenden Teilnehmer zu notieren.
  • Dieses Verfahren ist gleichfalls für fernberechtigte Nebenstellenteilnehmer durchführbar, die ohne Vermittlung der Nebenstellenbeamtin Fernverbindungen selbst herstellen können, indem beispielsweise für jeden fernberechtigten Teilnehmer am Vermittlungsplatz eine Kennzeichenlampe vorgesehen ist, die beispielsweise kurzzeitig aufleuchtet, wenn die Nebenstellenbeamtin die entsprechende Amtsübertragung auslöst.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft gleichfalls eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb und Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen über die Amtsleitung, bei denen über die Amtsleitung einlaufende Zählimpulse Schaltmittel steuern, die der Kennzeichnung von hochwertigen Gesprächen dienen und die Auslösung solcher hochwertigen Verbindungen von Schaltmaßnahmen der Nebenstellenbeamtin abhängig machen. Diese Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß lediglich bei Eintreffen von mehr als einem Zählimpuls über die Amtsleitung- Schaltmittel der Amtsübertragung zwecks Kennzeichnung der Amtsverbindung als hochwertige Verbindung zur Wirkung kommen, die die Freigabe der Amtsübertragung nach Schlußzeichengabe durch die Nebenstelle von einer besonderen Schaltmaßnahme der Nebenstellenbeamtin abhängig machen.
  • Eine derartig ausgebildete Schaltungsanordnung hat den Vorteil, daß lediglich die Ferngespräche von der Nebenstellenbeamtin kontrolliert werden, deren Kosten die eines normalen Ortsgespräches übersteigen. Vielfach werden nämlich Ferngespräche dadurch vorzeitig abgebrochen, daß der gewünschte Gesprächs-Partner nicht anwesend ist oder weil man mit Herstellung einer Verbindung feststellt, daß man falsch gewählt hat. Da aber der Arbeitsaufwand für das Notieren dieser Ferngespräche der gleiche ist wie für das Notieren eines mehrere Gebühreneinheiten verursachenden Ferngespräches, besteht die Gefahr, daß die Nebenstellenbeamtin überlastet wird. Diese Gefahr wird aber gemäß der vorliegenden Erfindung erheblich eingeschränkt, da die Aufmerksamkeit der Nebenstellenbeamtin nur noch für die tatsächlichen und im allgemeinen wesentlich höhere Kosten verursachenden Ferngespräche in Anspruch genommen wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie ohne Abänderung auch in Anlagen anwendbar ist, bei denen die Zählimpulse erst am Ende des Gespräches einlaufen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abgehende Amtsverbindungen der Sprechstelle N werden über den Amtswähler AW hergestellt. Mit der Einschaltung der Anlage besteht folgender Stromkreis für das Thermorelais Th 2: 1. -f-, 1 tr, 2v1, 3 sz, 4b, Th2, -. NachAblauf einerbestimmtenZeitwirdderThermokontakt 5 th 2 geschlossen und somit das Relais B eingeschaltet: 2. -I-, 1 tr, 2 v 1, 3 sz, 5 th2, B, -.
  • Durch Kontakt 4 b wird der Stromkreis 1 für das Thermorelais Th 2 geöffnet. Für das Relais B besteht folgender Haltestromkreis: 3. -I-, 1 tr, 2v1, 3 sz, 6b, B, -.
  • Das in Arbeitslage befindliche Relais B kennzeichnet den Frei-Zustand der Amtsübertragung.
  • Wird von dem Teilnehmer der Sprechstelle N das Kennzeichen zur Herstellung einer Amtsverbindung gegeben, so stellt sich der Amtswähler AW auf die anrufende Stelle ein. Über den Schaltarm c besteht folgender Stromkreis: 4. -h, C, 7tr, clAW, R, T, -.
  • Die Relais C, R und T sind erregt. Die Sprechleitungen sind über die Kontakte 8 c/9 c durchgeschaltet. Im Schleifenstromkreis ist das Speisebrückenrelais S erregt. Durch das Relais S erfolgt die Durchschaltung der Amtsleitung mit Kontakt 10 s. Es wird das Relais V 1 eingeschaltet: 5. -I-, 11 s, V 1, -.
  • Durch Kontakt 2 v 1 wird der Haltestromkreis 3 des Relais B geöffnet. Das Relais B fällt ab, und somit ist die Amtsübertragung als besetzt gekennzeichnet.
  • Über die zum Amt führende Leitung können Ortsverbindungen und auch Fernverbindungen hergestellt werden. Bei Ortsverbindungen wird nach erfolgter Schlußzeichengabe zum Amt ein Zählimpuls zur Nebenstellenanlage übertragen, der auf das Relais ZR einwirkt. Dieser eine Zählimpuls am Schluß der Ortsverbindung wird nicht auf den der Amtsübertragung zugeordneten Zähler Zä übertragen.
  • Bei Fernverbindungen werden die Zählimpulse während des Gespräches über die Amtsleitung auf das Relais ZR der Nebenstellenanlage übertragen. Der erste Zählimpuls wird unterdrückt. Erst der zweite Zählimpuls wirkt auf den Gesprächszähler Zä der Amtsübertragung ein. Der erste Zählimpuls wird nachträglich durch die Relaisgruppe I bis IV erzeugt, und zwar nach der gezeigten Ausführungsform am Ende der Verbindung. Dieser Zählimpuls wirkt dann ebenfalls auf den Gesprächszähler Zä ein, so daß der Gesprächszähler Zä entsprechend der Anzahl Zählstromstöße über die Amtsleitung verstellt wird.
  • Als Zählstromstöße dienen Wechselstromstöße mit einer außerhalb des Sprachbereiches liegenden Frequenz, z. B. 15 kHz.
  • In der Nebenstellenanlage sind einmal Sprechstellen angeschlossen, die selbst Ortsverbindungen herstellen können, aber für die Herstellung einer Fernverbindung die Vermittlungstätigkeit der Nebenstellenbeamtin in Anspruch nehmen müssen. Für derartige Sprechstellen wirrt mit der Wahl der Teilnehmernummer eine Mitlaufeinrichtung, bestehend aus den beiden Wählerrelais E und Z1, eingestellt. Wird die Fernamtskennzeichnung »00« gewählt, so wird durch die Mitlaufeinrichtung E/Z1 das Relais Tr erregt und durch dieses Relais der Amtsverbindungsweg ausgelöst. Bei Verwendung einfacher Mitlaufschalteinrichtungen besteht die Möglichkeit, daß nach der Wahl einer Ziffer durch den Hakenumschalter ein weiterer Impuls erzeugt wird, der zwar auf die Mitlaufschalteinrichtungen einwirkt und somit die Sperrung aufhebt, während dieser zusätzliche Impuls über die Amtsleitung keine weitere Wählereinstellung zur Folge hat. Um auch in diesem Falle die Herstellung einer unzulässigen Verbindung zu verhindern, bewirkt dann der erste Zählimpuls über die Amtsleitung bei der hochwertigen Fernverbindung die Trennung dieser Verbindung, wenn es sich um eine Sprechstelle mit nur teilweiser Amtsverkehrsberechtigung handelt.
  • In der Nebenstellenanlage sind auch Sprechstellen angeschlossen, die sowohl zur Herstellung von Ortsverbindungen als auch von Fernverbindungen zugelassen sind, ohne in letzterem Falle die Vermittlungstätigkeit der Beamtin in Anspruch nehmen zu müssen. Für derartig bevorzugte Sprechstellen ist am Anschlußkontakt für Schaltarm d des Amtswählers AW das Relais F angeschlossen. Das Relais F verhindert einmal die Steuerung der Mitlaufeinrichtungen E/Z1 und weiterhin die Steuerung des Trennrelais Tr in Abhängigkeit vom ersten Zählimpuls.
  • Ist die Fernverbindung einer Sprechstelle mit nur teilweiser Amtsberechtigung ordnungsgemäß von der Nebenstellenbeamtin hergestellt, oder aber die Fernverbindung von einer vollamtsberechtigten Sprechstelle aufgebaut, so wird am Schluß der Fernverbindung der Nebenstellenbeamtin ein besonderes Schlußzeiehen gegeben, und zwar wird in vorliegender Ausführungsform die Überwachungslampe ÜL flackernd zum Aufleuchten gebracht. Es wird mit der Betätigung der Gesprächszählerrückstelltaste GRT gleichzeitig auch das Relais SZ zum Abfall gebracht und hierdurch erst die Amtsübertragung für die Belegung in abgehender Richtung freigegeben.
  • Wählt der Teilnehmer der Sprechstelle N, die nur teilamtsberechtigt ist, die erste Ziffer »0« der Fernamtsverbindung »00«, so werden die von Relais S aufgenommenen Stromstöße durch Kontakt 10s über die Amtsleitung auf die Wähler der öffentlichen Vermittlungsstelle übertragen. Während der Stromstoßreihe wird das Relais V 2 eingeschaltet: 6. -I-, 1 tr, 12v1, 13s, V2, -.
  • Mit der ersten Stromstoßreihe wird das Wählerrelais Z 1 eingestellt: 7. +, 14v2, 15s, 16f, 17u1, 18we, Z1, -. Nach Wahl der ersten Ziffer »0« gelangt das Wählerrelais Z1 in die Stellung »0«. Fällt nach der ersten Stromstoßreihe das Relais V 2 ab, so wird das Relais U1 eingeschaltet: B. -I-, 19 v 2, 20 tm, 21 we, 22 wz, U 1(I), -. Durch Öffnen von Kontakt 17u l und Schließen von Kontakt 23u1 wird die Steuerung des Wählerrelais E vorbereitet.
  • Wählt der Teilnehmer der Sprechstelle N die zweite Ziffer »0« der Fernkennziffer »00«, so wird diese Stromstoßreihe ebenfalls durch Kontakt 10s auf die Amtsleitung übertragen. Gleichzeitig wird das Schaltwerk E eingestellt: 9. -h, 14v2, 15s, 16f, 23u 1, E, -.
  • Das Schaltwerk E gelangt in die Stellung »0«. Fällt nunmehr nach beendeter zweiter Stromstoßreihe das Relais V 2 in die Ruhelage zurück, so wird das Relais Tr eingeschaltet: 10. -I-, 19v2, e in Stellung »0«, z in Stellung »0«, Tr (I), -.
  • Für das Relais Tr wird ein Haltestromkreis hergestellt: 11. -I-, 24 tr, W1, Tr (I), -.
  • Mit Ansprechen des Relais Tr wird das Relais TM eingeschaltet: 12. -I-, 24 tr, TM (I), 36 b, W 2, - Das Relais TM hält sich über folgenden Weg: 13. -I-, 37 tm, TM (1I), 36 b, W 2, -.
  • Mit Ansprechen des Relais TM wird das Wählerrelais Z 1 eingeschaltet: 14. -h , 38 u 1, 39 tm, 40 wz, 41 z, Z 1, -.
  • Durch das Wählerrelais Z 1 wird das Relais U 1 eingeschaltet: 15. +, 19v2, 42z, U 1(III), -.
  • Der Stromkreis 14 für das Wählerrelais Z wird am Kontakt 38u l geöffnet. Fällt das Wählerrelais Z ab, so wird der Stromkreis 15 des Relais U 1 am Kontakt 42z geöffnet. Es wird der Stromkreis 14 des Wählerrelais Z erneut geschlossen. Das Relais U1 und das Wählerrelais Z arbeiten in Selbstunterbrechungsschaltung so lange zusammen, bis das Wählerrelais Z die Ruhelage erreicht hat. In der Ruhelage des Relais Z ist der Kontakt 40 wz geöffnet und der Kontakt 43 wz geschlossen. Es wird nunmehr das Wählerrelais E eingeschaltet: 16. -I-, 38 u 1, 39 tm, 43 wz, 44 we, E, -.
  • Das Wählerrelais E schaltet erneut das Relais U1 ein: 17. -E-, 19 v 2, 45 e, U 1(III), -. ' Es arbeiten nunmehr Relais U 1 und Wählerrelais E so lange in Unterbrecherschaltung miteinander, bis das Schaltwerk E die Ruhelage erreicht hat, in der der Kontakt 44 we geöffnet ist.
  • Das Relais Tr unterbricht am Kontakt 7 tr den Stromkreis 4 der Relais C, R und T. Es erfolgt die Auslösung des Amtswählers AW und die Freigabe der Amtsübertragung. Durch Öffnen der Kontakte 8c/9 c fällt das Speisebrückenrelais S ab. Durch Öffnen von Kontakt 11s wird der Stromkreis 5 des Relais V 1 unterbrochen. Mit der Trennung der unzulässigen Verbindung erhält der Teilnehmer der Sprechstelle aus der Teilnehmerschaltung ein Besetztzeichen. Erreicht der Amtswähler AW die Ruhelage, so wird die Gegenwicklung Il des Relais Tr eingeschaltet: 18. -h , 24 tr, W l, 25 tr, T r (1I), 26 kaw, -.
  • Das Relais Tr wird zum Abfall gebracht. Durch Kontakt ltr wird das Thermorelais Th2 in Stromkreis 1 eingeschaltet und die Stromkreise 2 und 3 von Relais B hergestellt. Durch Kontakt 36 b wird der Haltestromkreis 13 des Relais TM unterbrochen. Die Amtsübertragung ist für die Belegung in abgehender Richtung freigegeben.
  • Hat der Teilnehmer der Sprechstelle durch irgendeine zusätzliche Stromstoßerzeugung, z. B. mittels des Nummernschalters, die Einstellung des Wählerrelais E oder des Wählerrelais Z auf die Anschlußkontakte »0« verhindert, so kann das Relais Tr nicht erregt werden und die Trennung der Verbindung veranlassen. In diesem Fall sorgt aber der erste über die Amtsleitung eintreffende Zählimpuls bei Fernverbindungen für die Trennung der unzulässigen Verbindung.
  • Hat der Teilnehmer der Sprechstelle N, die nur teilamtsberechtigt ist, die Fernverbindung erlangt, und wird bei Melden der Sprechstelle der erste Zählimpuls über die Amtsleitung auf das Relais ZR übertragen, so wird das Relais I eingeschaltet: 19. +, I, 27 1I, 28 zr, W 3, -.
  • Das Relais I wird erregt und bereitet am Kontakt 29I einen Stromkreis für das Relais 1I vor. Fällt nach dem ersten Zählimpuls das Relais ZR ab, so wird der Kurzschluß des Relais II über die Kontakte 271I/28 zr und 30 b aufgehoben. Es wird das Relais I erregt gehalten und das Relais II zum Ansprechen gebracht: 20. -I-, I, 29I, 1I, 30b, W3, -.
  • Da das Relais F nicht erregt ist, wird mit dem ersten auf das Relais ZR einwirkenden Zählimpuls auch das Relais Tr eingeschaltet: 21. -f-, 31zr, 32f, 4611, Tr(I), -.
  • Für das Relais Tr wird der Haltestromkreis 13 hergestellt. Es erfolgt die Trennung der Verbindung durch das Relais Tr in der bereits beschriebenen Weise.
  • Wird nach der Zurückführung des Amtswählers A W in die Ruhelage das Relais Tr ausgeschaltet und im Anschluß hieran durch das Thermorelais Th2 das Relais B erregt, so wird der Stromkreis 20 unterbrochen. Es kehren auch die Relais I und II in die Ruhelage zurück. Es ist somit auch bei einer Fehleinstellung der Mitlaufeinrichtungen Z und E die Herstellung einer unzulässigen Verbindung verhindert, die durch eine unzulässige Maßnahme des Teilnehmers der anrufenden Stelle hervorgerufen worden ist. Die Herstellung einer unzulässigen Verbindung wird aber auch dann verhindert, wenn die Mitlaufschaltwerke E und Z durch irgendeine technische Störung bei Wahl der Fernkennziffer »00« nicht entsprechend eingestellt werden.
  • Eine Sprechstelle mit nur teilweiser Amtsberechtigung hat zur Erlangung einer Fernverbindung die Beamtin, z. B. durch Wahl der Meldekennziffer über die Hausverbindungseinrichtung anzurufen. In diesem Fall wird sich dann die Beamtin über die Kontakte 33 as/34 as an die freie Amtsleitung einschalten. Mit der Anschaltung der Beamtin wurde das Relais F erregt: 22. -f-, F (I), 35 as, -.
  • Relais F öffnet die Kontakte 16f und 32f. Durch Kontakt 16f wird die Steuerung der Wählerrelais Z und E verhindert. Der Kontakt 32f verhindert die Einschaltung des Relais Tr durch den ersten über.die Amtsleitung gesandten Zählimpuls.
  • Die Beamtin baut den Verbindungsweg über die Amtsleitung auf. Die Stromstöße werden von Relais S aufgenommen und durch Kontakt 10s über die Amtsleitung übertragen. Wird nunmehr während der Fernverbindung über die Amtsleitung der erste Zählstromstoß übertragen, so werden die Relais I und II entsprechend Stromkreis 19 und 20 erregt.
  • Nach beendeter Herstellung der Fernverbindung über die Amtsleitung wird der Amtswähler A W auf die Sprechstelle N gestellt. Nach dieser Einstellung ist das C-Relais entsprechend Stromkreis 4 eingeschaltet.
  • Nach beendeter Einstellung des Amtswählers A W auf die Sprechstelle N schaltet sich die Beamtin vom Amtsverbindungsweg ab. Der Amtsverbindungsweg wird über die Kontakte 48 as/49 as durchgeschaltet. Der Erregerstromkreis 22 des Relais F wird am Kontakt 35 as unterbrochen. Eine Steuerung des Relais Tr durch nachfolgende Zählstromstöße während der Verbindung ist durch den geöffneten Kontakt 4611 verhindert. Trifft über die Amtsleitung der zweite Zählstromstoß ein und wird durch diesen das Relais ZR erneut erregt, so ist das Relais SZ eingeschaltet: 23. -1 -, 31 zr, 50 1I, SZ (I), -.
  • Für das Relais SZ wird folgender Haltestromkreis hergestellt: 24. -1 -, Gesprächszählrückstelltaste GRT in Ruhelage, SZ (II), 51 sz, -.
  • Durch das Relais SZ wird der Kontakt 3 sz geöffnet und über Kontakt 52sz ein Stromkreis für das Relais E1 vorbereitet. Mit der Einschaltung des Relais ZR durch den zweiten Zählstromstoß wird der Gesprächszähler Zä eingeschaltet: 25. -f-, Zä, 5211, 28 zr, W 3, -.
  • Gleichzeitig mit der Einschaltung des Gesprächszählers Zä wird das Relais III eingeschaltet: 26. -I-, Zä, 5211, 28 zr, 5 zr, 54 IV, 55 1I, III, W4, -.
  • Nach beendetem zweitem Zählstromstoß wird der Stromkreis 25 des Gesprächszählers Zä unterbrochen. Auch der Erregerstromkreis 26 des Relais III wird am Kontakt 53 zr geöffnet. Für die Relais I, 1I und III besteht aber nunmehr folgender Haltestromkreis: 27. -(-, I, 29I, 1I, IV, 5611I, 11I, W4, -.
  • Durch Wahl entsprechender Widerstandsverhältnisse werden in vorgenanntem Kreis nur die Relais I, 1I und III erregt gehalten. Das Relais IV wird nicht zum Ansprechen gebracht.
  • Die weiteren über die Amtsleitung einlaufenden Zählstromstöße werden in gleicher Weise von Relais ZR aufgenommen und auf den Gesprächszähler Zä im Stromkreis 25 übertragen.
  • Mit dem zweiten Zählstromkreis ist das Relais SZ entsprechend Stromkreis 23 eingeschaltet. Beendet nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle N die Fernverbindung durch Auflegen des Hörers, so fällt das Speisebrückenrelais S ab. Es wird das Relais V2 entsprechend Stromkreis 6 eingeschaltet. Durch öffnen von Kontakt 11 s wird der Stromkreis 5 des Relais V 1 unterbrochen. Es fällt das Relais V 1 ab. Durch öffnen von Kontakt 10s wird das Schlußzeichen über die Amtsleitung übertragen. Mit dem Abfallen des Relais V1 wird bei erregtem Relais SZ das Relais E1 eingeschaltet: 28. -F, ltr, 2v 1, 52sz, E1, -.
  • Durch das Relais E 1 wird die Lampe üL in einen vom Unterbrecher FL abhängigen Stromkreis eingeschaltet: 29. -f-, ÜL, 57 e l, FL, -.
  • Durch das flackernde Aufleuchten der Lampe ÜL erkennt die Nebenstellenbeamtin die Beendigung der Fernverbindung. In der Abfallverzögerungszeit des Relais V 2 wird das Relais Tr eingeschaltet: 30. -h, 57v1, 58v2, W l, Tr (I), -.
  • Das Relais Tr hält sich im Stromkreis 11. Das Relais TM wird entsprechend Stromkreis 12 erregt und im Stromkreis 13 gehalten. Das Relais TM wird, da die Mitlaufeinrichtungen E und Z nicht eingestellt worden sind, mit der Freigabe der Amtsleitung durch Ansprechen des Relais B ausgeschaltet.
  • Die Nebenstellenbeamtin macht sich entsprechend der Gesprächszählereinstellung die hierfür in Frage kommenden Notizen und kann nunmehr den Gesprächszähler Zä durch Betätigen einer Taste in die Ruhelage zurückführen. Ein Kontakt GRT der Gesprächszählerrückstelltaste öffnet den Haltestromkreis 24 des Relais SZ. Das Relais SZ fällt ab und unterbricht durch Kontakt 52 sz den Stromkreis 28 des Relais El. Das Relais E 1 schaltet die Lampe üL durch Öffnen von Kontakt 57e1 aus. Nach Abfall des Relais SZ wird das ThermorelaisTh2 im Stromkreis 1 und das Relais B entsprechend Stromkreis 2 und 3 eingeschaltet. Durch Kontakt 36b wird der Haltestromkreis 13 des Relais TM geöffnet, das Relais TM führt den Kontakt in die Ruhelage zurück.
  • Durch Ansprechen des Relais B wird der Haltestromkreis 20 des Relais 1I1 unterbrochen. Der Nebenschluß über den Widerstand W 3 besteht nicht mehr. Es kann nunmehr das Relais IV im Stromkreis 27 zur Wirkung kommen. Das Relais IV spricht an, und es wird, da Relais III erregt ist, der Gesprächszähler Zä der Amtsübertragung eingeschaltet: 31. -I-, Zä, 5911I, 60 IV, 47zr; W3, -.
  • über Kontakt 611V wird das Relais III kurzgeschlossen. Das Relais III fällt ab. Am Kontakt 56111 wird der Stromkreis 27 unterbrochen, so daß die Relais I, II und IV ebenfalls in die Ruhelage zurückkehren. Am Kontakt 5911I ist der Stromkreis 31 des Gesprächszählers Zä geöffnet.
  • Der erste Zählimpuls über die Amtsleitung, der nicht auf den Gesprächszähler Zä übertragen wird, wird also bei Beendigung der Verbindung erzeugt und durch diesen der Gesprächszähler Zä gesteuert. Der Gesprächszähler Zä nimmt also die gesamte Zahl von Zählstromstößen auf, die über die Amtsleitung übertragen werden.
  • In der gezeigten Ausführungsform besteht auch die Möglichkeit, daß für eine Sprechstelle mit nur teilweiser Amtsberechtigung diese Berechtigung durch die Beamtin geändert werden kann. Ist der Amtswähler AW auf die Sprechstelle N eingestellt und wird der Nebenstellenbeamtin ein Flackerzeichen gegeben, so tritt die Beamtin in die entsprechende Amtsleitung ein und kann nunmehr nach Rücksprache mit dem Teilnehmer der Sprechstelle N eine Fernverbindungskennzeichnung herbeiführen. Zu diesem Zweck betätigt sie nach der Abschaltung von der Amtsleitung die Gesprächszählerrückstelltaste GRT. über den Arbeitskontakt dieser Taste wird das Relais F1 erregt. Für das Relais F 1 wird ein Haltestromkreis hergestellt: 32. -I-, F (II), F 1(1I), 62 f 1, 63 tm, -.
  • Im Haltestromkreis des Relais F 1 wird auch das Relais F erregt. Es wird der Kontakt 16f geöffnet und somit die Steuerung der Mitlaufschaltwerke Z und E verhindert. Durch öffnen von Kontakt 32f wird die Einschaltung des Relais Tr durch den ersten Zählimpuls verhindert. Der Teilnehmer der Sprechstelle N ist somit in der Lage, auch durch Wahl der Fernamtskennziffer »00« eine hochwertige Fernverbindung herzustellen, ohne daß in diesem Fall die Trennung der Verbindung herbeigeführt wird. Die durch die Zählimpulse herbeigerufenen Schaltvorgänge sind dann die gleichen wie bei Herstellung einer Fernverbindung durch die Nebenstellenbeamtin. Bei Beendigung der Verbindung wird dann in der bereits beschriebenen Art und Weise ein zusätzlicher Zählimpuls zur Steuerung des Gesprächszählers Zä erzeugt.
  • Sprechstellen, die in der Herstellung von Orts- und Fernverbindungen in keiner Weise beschränkt sind, sind besonders als fernberechtigt gekennzeichnet. Für derartige Anschlußstellen ist der Anschlußkontakt für Schaltarm d des Amtswählers AW an die Wicklung 1I des Relais F angeschlossen. Ist der Amtswähler AW auf eine derartige Stelle eingestellt und wird das Steuerrelais V 1 im Stromkreis 5 eingeschaltet, so wird auch das Relais F erregt: 33. -I-, F (1I), d/AW, 64 v 1, Gl, -.
  • Das Relais F verhindert wiederum die Steuerung der Mitlaufeinrichtungen Z und E durch Öffnen des Kontaktes 16f. Durch Öffnen von Kontakt 32f wird die Trennung durch den ersten Zählimpuls verhindert. Von der Sprechstelle mit Fernverbindung können also ungehindert Fernverbindungen hergestellt werden. Die Steuerung des Gesprächzählers während der Fernverbindung und die Steuerung des Gesprächszählers durch den nachträglich erzeugten Zählimpuls bei Beendigung der Verbindung erfolgt in der beschriebenen Weise.
  • Bei der Herstellung einer Rückfrageverbindung wird ebenfalls das Relais F eingeschaltet, so daß dieses Relais wiederum die Steuerung der Mitlaufeinrichtungen Z und E verhindert. Bei bestehender Amtsverbindung sind die Relais S und V 1 erregt. Drückt der Teilnehmer der Sprechstelle N die Taste Ta, so wird das Differenzrelais X im Speisestromkreis erregt. Es wird das Relais Z1 eingeschaltet: 34: +, 65v1, 66x, Z 1(I), 67y, 68 as, -.
  • Wird die Taste Ta losgelassen und somit das Differenzrelais X zum Abfall gebracht, so sind die Relais Y und Z1 wie folgt eingeschaltet: 35. +, 65v1, H Y, 69z1, Z 1(II), Z 1(I), 67y, 68 as, -.
  • Es wird auch das Relais Y erregt. Für die Relais Y und Z 1 besteht nunmehr folgender Stromkreis: 36. -f-, 65 v 1, 1I Y, 69 z 1, Z 1(II), 70 y 1 Y 68as; -. III F Durch die Kontakte 71y/72y erfolgt die Umschaltung auf die Rückfrageleitung RL; über Kontakt 73 y wird die Amtsverbindung gehalten.
  • Parallel zur Wicklung I des Relais Y liegt die Wicklung III des Relais F, so daß Relais F mit dem Relais Y erregt wird. Das Relais F öffnet den Kontakt 16f. Die zur Einstellung des Rückfrageweges ausgesandten Stromstoßreihen können somit nicht auf die Mitlaufeinrichtungen Z und E übertragen werden.
  • Nach beendeter Rückfrageverbindung erfolgt durch vorübergehenden Tastendruck die Ausschaltung der Relais Z l, Y und F. Die rückfragende Sprechstelle ist wieder mit der Amtsleitung verbunden.
  • Nach Beendigung der Verbindung erfolgt durch Abfallen der Relais S und V 1 die Trennung der Verbindung in der bereits beschriebenen Weise.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb und Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen über die Amtsleitung, bei denen über die Amtsleitung einlaufende Zählimpulse Schaltmittel steuern, die der Kennzeichnung von hochwertigen Gesprächen dienen und die Auslösung solcher hochwertigen Verbindungen von Schaltmaßnahmen der Nebenstellenbeamtin abhängig machen, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich bei Eintreffen von mehr als einem Zählimpuls über die Amtsleitung Schaltmittel (SZ) der Amtsübertragung zwecks Kennzeichnung der Amtsverbindung als hochwertige Verbindung zur Wirkung kommen, die die Freigabe der Amtsübertragung nach Schlußzeichengabe durch die Nebenstelle von einer besonderen Schaltmaßnahme der Nebenstellenbeamtin abhängig machen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Relais SZ) zur Kennzeichnung der hochwertigen Amtsverbindung die Einschaltung der Lampe (üL) als Schlußzeichen (ÜL flackert) vorbereiten.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe (ÜL) als Schlußzeichen (üL flackert) bei der Beendigung der Verbindung durch die Nebenstelle eingeschaltet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 972 430. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 973 924.
DES44388A 1955-06-16 1955-06-16 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb und Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen ueber die Amtsleitung Pending DE1118275B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972430C (de) * 1954-01-22 1959-07-23 Standard Elek K Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur angenaeherten Gebuehrenerfassung in Fernmelde-, insbesondereFernsprechnebenstellenanlagen
DE973924C (de) * 1952-03-08 1960-07-21 Standard Elek K Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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