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DE1118255B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Spannungen mit exakt zeitlinearem Anstieg - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Spannungen mit exakt zeitlinearem Anstieg

Info

Publication number
DE1118255B
DE1118255B DEW27130A DEW0027130A DE1118255B DE 1118255 B DE1118255 B DE 1118255B DE W27130 A DEW27130 A DE W27130A DE W0027130 A DEW0027130 A DE W0027130A DE 1118255 B DE1118255 B DE 1118255B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistor
voltage
capacitor
circuit
amplifier circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW27130A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hellmuth Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wandel and Golterman GmbH and Co
Original Assignee
Wandel and Golterman GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wandel and Golterman GmbH and Co filed Critical Wandel and Golterman GmbH and Co
Priority to DEW27130A priority Critical patent/DE1118255B/de
Publication of DE1118255B publication Critical patent/DE1118255B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/10Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
    • H03K4/12Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor
    • H03K4/24Boot-strap generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Erzeugung sägezahnförmiger Spannungen mit exakt zeitlinearem Anstieg Die Erzeugung einer zeitlinear ansteigenden Spannung (im folgenden Ablenkspannung genannt), wie sie z. B. zur Zeitablenkung in Elektronenstrahloszillographen benötigt wird, erfolgt auf Grund des Prinzips, daß sich die Spannung u, an einem Kondensator 1 (Fig. 1) linear mit der Zeit ändert, wenn der Ladestrom i. durch den Kondensator konstant ist. Es ist dann u,=i,/C - t.
  • Es sind verschiedene Schaltungen bekannt, die zur Erzeugung eines konstanten oder annähernd konstanten Ladestromes dienen. Man kann nach Fig. 2 den Kondensator 2 über einen Widerstand 3 an eine konstante Spannung U anschließen. Der Ladestrom i,, ist dann näherungsweise konstant, solange u, klein gegen U bleibt. Der Nachteil dieser Anordnung ist, daß bei einigen Anforderungen an die Linearität der Ablenkspannung u, ein Vielfaches der gewünschten Ablenkspannungsamplitude als Speisespannung benötigt wird. Diesem Umstand kann man dadurch begegnen, daß man nach Fig. 3 die Reihenschaltung aus Kondensator 4 und Widerstand 5 nicht an eine konstante Speisespannung, sondern an eine veränderliche Spannung legt, die hier zunächst durch die Reihenschaltung zweier Generatoren 6 und 7 dargestellt ist. Einer der Generatoren habe eine Klemmenspannung, die stets gleich der Ablenkspannung u, sei, der andere habe die konstante Klemmenspannung uL. Dann liegt am Ladewiderstand 5 stets die konstante Ladespannung UZ, wodurch auch der Ladestrom i, konstant gehalten wird. Hierdurch wird aber die Ablenkspannung u, vollständig linear. Soll die Anstiegsgeschwindigkeit von u, geändert werden, so kann dieses (außer durch Umschalten der Kapazität C) durch Ändern des Widerstandes 5 oder durch Ändein der Ladespannung UZ erfolgen. In beiden Fällen ändert sich der Ladestrom i,. Soll hierbei die Linearität der Ablenkspannung u, erhalten bleiben, so muß die Leerlaufspannung des Generators 6 unabhängig von der Größe des Ladestromes i, erhalten bleiben. Soll zusätzlich die Größe des Ladestromes i, umgekehrt proportional dem Widerstand 5 sein, d. h. die Ladespannung UZ unabhängig von der Größe des Ladestromes i, konstant bleiben, dann muß die Reihenschaltung der beiden Generatoren 6 und 7 einen hinreichend kleinen Innenwiderstand haben.
  • Es sind Schaltungen bekannt, die der Fig.3 annähernd entsprechen. Bei der Schaltung nach Fig. 4 z. B. wird der Generator 6 aus Fig. 3 durch einen Katodenverstärker aus Röhre 10 und Widerstand 11 nachgebildet und der Generator 7 aus Fig. 3 durch einen Kondensator 12. Mit dieser Schaltung ist erstens kein vollständig linearer Anstieg der Ablenkspannung u, zu erreichen, da die Verstärkung des Katodenverstärkers kleiner als 1 ist. Zweitens ist die Schaltung für langsam verlaufende Ablenkspannungen wegen der endlichen realisierbaren Größe der Kapazität 12 unbrauchbar. Drittens ist sie für periodisch getriggerte Ablenkspannungen unbrauchbar, da die Ladespannung durch die kapazitive Kopplung über den Kondensator 12 hierbei von der Frequenz bzw. dem Tastverhältnis abhängen würde.
  • Es ist auch bekannt, den Kondensator 12 in Fig. 4 durch eine Glimmlampe zu ersetzen, wodurch die unter zweitens und drittens genannten Nachteile entfallen, der unter erstens genannte Nachteil jedoch bestehenbleibt.
  • Es ist weiter eine Schaltung nach Fig. 5 bekannt. Hierbei wird der Generator 6 aus Fig. 3 durch eine aus den Röhren 15 und 16 bestehende Verstärkerschaltung gebildet, die vom Gitter Röhre 15 zur Anode Röhre 16 die Verstärkung 1 haben muß. Der Generator 7 aus Fig. 3 wird durch die Potentialdifferenz zwischen dem Gitter der Röhre 15 und der Anode der Röhre 16 gebildet. Mit dieser Schaltung läßt sich zwar ein vollständig linearer Anstieg der Spannung u, erreichen, und es entfallen auch die übrigen für die Schaltung Fig. 4 genannten Nachteile. Jedoch ,stellt hier der Ladestrom i, - zwar nicht wechselstrommäßig, aber gleichstrommäßig - eine Belastung der Anode Röhre 16 dar. Das hat zur Folge, daß sich bei Änderung des Ladewiderstandes 14 der Ladestrom i, nicht nur infolge dieser Widerstandsänderung, sondern auch infolge einer Ladespannungsänderung ändert, da die Forderung nach geringem Innenwiderstand der Reihenschaltung der beiden Generatoren in Fig. 13 hier nicht erfüllt ist. Eine zu große gleichstrommäßige Belastung der Anode Röhre 16 durch den Ladestron i, könnte zudem das Potential dieser Anode so stark ändern, daß der Arbeitspunkt der Röhre 16 unerwünscht stark verschoben würde, wodurch sie nicht mehr einwandfrei als Verstärker arbeiten würde.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung sägezahnförmiger Spannungen mit exakt zeitlinearem Anstieg unter Verwendung einer Reihenschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators, bei der eine konstante Spannung am Widerstand und damit ein konstanter Ladestrom für den Kondensator mittels einer aus zwei Elektronenröhren bzw. Transistoren bestehenden rückgekoppelten Gleichstromverstärkerschaltung mit dem Verstärkungsfaktor 1 erzeugt wird, und die Nachteile der bekannten Schaltungen werden dadurch vermieden, daß die Ausgangsspannung der Gleichstromverstärkerschaltung der Reihenschaltung aus dem Widerstand und dem Kondensator über eine Katodenstufe zugeführt wird und daß die Sägezahnspannung in an sich bekannter Weise an dem Verbindungspunkt zwischen Widerstand und Kondensator, der gleichzeitig an die Steuerelektrode der ersten Stufe des Gleichstromverstärkers angeschlossen ist, oder an der Katode dieser ersten Stufe abgenommen wird.
  • Die Schaltung soll an Hand der Fig. 6 beschrieben werden. Sie entspricht in ihrer Wirkung vollständig der Prinzipschaltung aus Fig. 3. Wie bei der Schaltung in Fig. 5 wird der Generator 6 aus Fig. 3 durch die Verstärkerschaltung aus den Röhren 19 und 20 gebildet. Die Verstärkung vom Gitter Röhre 19 zur Anode Röhre 20 kann durch Verändern des die Katodenkopplung der Röhre 19 und 20 bildenden Netzwerkes eingestellt werden, wie es z. B. in Fig. 6 durch die Widerstände 21 und 22 geschieht. Der Generator 7 aus Fig. 3 wird, ebenfalls wie bei der Schaltung Fig.5, durch den Potentialunterschied zwischen der Anode Röhre 20 und dem Gitter Röhre 19 gebildet. Dieser Potentialunterschied kann durch Ändern des Gitterpotentials der Röhre 20 (z. B. durch das Potentiometer 23 in Fig. 6) in weiten Grenzen geändert werden, ohne daß sich dabei die Verstärkung der Schaltung ändert. Die Anode der Röhre 20 ist nun über eine Katodenstufe Röhre 24 an den Ladewiderstand 18 gekoppelt, wodurch der obenerwähnte niedrige Innenwiderstand der Reihenschaltung der beiden Generatoren in Fig. 3 realisiert wird und die Nachteile der Schaltung nach Fig. 6 vermieden werden. Der Ladestrom i, wird nun von der Katodenstufe geliefert; er kann in weiten Grenzen durch Wahl des Widerstandes 18 geändert werden, ohne daß sich die Ladespannung UL wesentlich ändert und ohne daß eine Rückwirkung auf die Anode der Röhre 20 erfolgt. Ebenso kann die Ladespannung UL durch Einstellen des Potentiometers 23 in weiten Grenzen geändert werden, ohne daß der damit sich ändernde Ladestrom i, die Anode Röhre 20 gleichstrommäßig belastet.
  • Die Verstärkung kann nun (z. B. durch den Widerstand 21) so eingestellt werden, daß die Ladespannung UL während des Anstiegs der Ablenkspannung u, konstant bleibt, wodurch sich ein vollständig linearer Anstieg von u, ergibt. Durch Verändern dieser Einstellung können Krümmungen der Ablenkspannung u, nach beiden Seiten erzeugt werden, wodurch gegebenenfalls Linearitätsfehler nachfolgender Schaltungsteile ausgeglichen werden können.
  • Eine mögliche Anwendung der Schaltung ist die Erzeugung von Ablenkspannungen z. B. für Elektronenstrahloszillographen. Die Schaltung kann z. B. durch rechteckförmige Spannungsimpulse geeigneter Amplitude und Dauer über eine Diode 25 einmalig oder periodisch gesteuert werden und liefert A blenkspannungen, deren Anstiegsgeschwindigkeit unabhängig voneinander durch Verändern des Kondensators 17, des Widerstandes 18 und der Einstellung des Potentiometers 23 (z. B. zur Feineinstellung oder zur Eichung) verändert werden kann und deren Linearität durch Einstellen der Verstärkung (z. B. über Widerstand 21) geändert werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung sägezahnförmiger Spannungen mit exakt zeitlinearem Anstieg unter Verwendung einer Reihenschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators, bei der eine konstante Spannung am Widerstand und damit ein konstanter Ladestrom für den Kondensator mittels einer aus zwei Elektronenröhren bzw. Transistoren bestehenden rückgekoppelten Gleichstromverstärkerschaltung mit dem Verstärkungsfaktor 1 erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannung der Gleichstromverstärkerschaltung (19/20) der Reihenschaltung aus dem Widerstand (18) und dem Kondensator (17) über eine Katodenstufe (24) zugeführt wird und daß die Sägezahnspannung in an sich bekannter Weise an dem Verbindungspunkt zwischen Widerstand (18) und Kondensator (17), der gleichzeitig an die Steuerelektrode der ersten Stufe (19) des Gleichstromverstärkers angeschlossen ist, oder an der Katode dieser ersten Stufe (19) abgenommen wird. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Spannung (UL) am Widerstand (18) durch Ändern des Arbeitspunktes der Gleichstromverstärkerschaltung (19/20), vorzugsweise mit einem Potentiometer (23), verändert werden kann, ohne daß sich hierbei die Verstärkung der Gleichstromverstärkerschaltung (19/20) ändert. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Linearität der sägezahnförmigen Spannung durch Einstellen der Verstärkung der Gleichstromverstärkerschaltung (19/20), vorzugsweise mittels eines Widerstandes (21), beeinflußbar ist, wodurch auch vom zeitlinearen Verlauf abweichende Spannungsverläufe an dem Kondensator (17) erzeugt werden können. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1041591; »Radio-Mentor«, 1952, H.
  2. 2, S. 68.
DEW27130A 1960-01-27 1960-01-27 Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Spannungen mit exakt zeitlinearem Anstieg Pending DE1118255B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041591B (de) * 1957-01-23 1958-10-23 Gerhard Wolf Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Zeitablenkspannung im Elektronenstrahloszillographen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041591B (de) * 1957-01-23 1958-10-23 Gerhard Wolf Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Zeitablenkspannung im Elektronenstrahloszillographen

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