DE1766605C - Sägezahngenerator für Meßzwecke - Google Patents
Sägezahngenerator für MeßzweckeInfo
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- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 15
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 3
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sägezahn- > 'generator zur Erzeugung von sügezahnförmigen Spannungen guter Linearität und mit einem von Temperatur· und Taktfrequenzschwankungen unabhängigem
y Pegel. Stabilisierte Sägezahngeneratoren mit guter
- "Linearität sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt. In der Schaltung gemäß der deutschen
Auslegeschrift 1200 873 wird die Sägezahnspannung durch Aufladen eines Speicherkondensators über die
Entladungsstrecke eines Transistors erzeugt, wobei. die Basis des Ladetransistors mit einem ÄC-Giied
von gegen die Sägezahnperiode großer Zeitkonstante verbunden ist; durch Aufladen dieses flC-Gliedes
über einen von den Sägezahnspannungen gesteuerten weiteren Transistor wird ein Mittelwertpotential gewonnen, welches zur Stabilisierung der Sägezahnamplitude dient. Ändert sich also der Strom des
Ladetransistors, so ändert sich auch die Aufladung des Zeitkonstantengliedes, so daß eine Arbeitspunktverschiebung des Ladetransistors erfolgt. ao
In einer weiteren geregelten Sägezahngeneratorschaltung (deutsche Auslegeschrift 1 172 302) umfaßt
die Regelschleife den Lastkreis, damit Widerstandsänderungen des Lastkreises infolge von Temperatureinflüssen ausgeglichen werden. In dieser Schaltung as
wird die Regelspannung zu speziellen Zwecken an den Emitter des als Konstantstromgenerators arbei- -tenden Transistors angeschlossen.
Hierbei sind im Regelkreis Emitterfolgestufen vorgesehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Amplitude auf einem Wert festzuhalten, der der Differenz
zwischen der Betriebsspannung und einem frei wählbaren Bruchteil der Betriebsspannung entspricht.
Ein Sägezahngenerator für Meßzwecke mit guter,35
Linearität und von Temperatur- und Taktfrequenzschwankungen unabhängigem Pegel, bei dem der
Sägezahnanstieg durch Aufladen eines Kondensators über die Entladestrecke eines Transistors, die Entladung
durch einen von der Taktfrequenz geschalteten, dem Kondensator parallelliegenden weiteren
Transistor bewirkt wird, und bei dem die Basis des Ladetransistors unmittelbar an einem ÄC-Glied von
gegen die Sägezahnperiode großer Zeitkonstante liegt, welches den Emitter-Widerstand einer Emitterfolgestufe
bildet, deren Basis mit der an dem Kondensator erzeugten Sägezahnspannung gesteuert wird, wird erhalten,
wenn erfindungsgemäß die Basis der Emitterfolgestufe während der Entladungszeit des Konderisators
durch einen mit dem Taktimpuls synchronen Hilfsimpuls auf eine einstellbare Konstantspannung
geklemmt und während der Aufladezeit über einen Kondensator von einer weiteren Emitterfolgestufe
gesteuert wird, an deren Basis die Spannung des Speicherkondensators liegt.
Die durch die Schaltung sich ergebenden Vorteile bestehen in der Erfüllung der gestellten Forderungen
mit einem relativ geringem Aufwand an Schaltelementen. Damit kann man die Taktfrequenz im Verhältnis
1 :2 verändern, ohne daß sich der Pegel der Sägezahnspannung um mehr als 2% verändert. 10%
Tcmpcraturiinderung beeinflussen den Pegel um 0,5%. Die Linearitätsabweichungen sind bis zu Amplituden
von 75% der Betriebsspannung unmerklich.
Diese und weitere Vorteile sind durch die Wirkungswcise
der Schaltung bedingt, die im folgenden ;in Iliiiul der Begleitzeiclinung näher erläutert wird.
Der SchalUingsleil aus dem f.udclninsislor I, mil
dem Emitter-Widerstand R1, dem RC-KnIaR9, C8
von gegen die Ablenkperiode großer Zeltkonstante, dem Steuer-Transistor 3, dem SpeicherkondensatorC,
und dem Schalttransistor 2 entspricht im wesentlichen der eingangs beschriebenen bekannten Sägezahngeneratorschaltung. Zusätzlich wird das Grundpotential der Basis des Transistors 3 durch eine
Klemmstufe während der RUcklaufzelt auf einen festen Gleichspannungswert geklemmt. In dem Ausfuhrungsbeispiel besteht die Klemmstufe aus einem
in Kollektorfolgeschaltung betriebenen Transistor 4, dessen Emitter mit dem Spannungsteiler R„ Λ4 und
dem Kondensator C4 verbunden ist. Der Basis des Transistors 4 sind mit dem Taktimpuls A synchrone
Hilfsimpulse He zugeführt, die geringere Breite als
jene haben, so daß sie stets während der Taktimpulse auftreten. Die Ausführung der Klemmschaltung ist
im übrigen für die Erfindung nicht wesentlich und kann auch auf andere Weise gestaltet sein.
Da der Fußpunkt der Sägezahnamplitude durch die Klemmspannung Uk, und die Spitze — bei gesättigtem
Transistor 3 — annähernd durch die Oberspannung U0 bestimmt ist, ergibt sich für die Sägezahnamplitude
Ks^t/0-£/*. Diese Beziehung gilt,
wie durch Messungen bestätigt wurde, in einem weiten Bereich und zeigt erst Abweichungen, wenn
U„>Uk. Sofern die Klemmspannung und die Oberspannung
konstant bleibt, werden alle anderen Änderungen der Schaltungselemente ausgeregelt. Auf
der anderen Seite kann die Amplitude der Sägezahnspannung in einfacher Weise durch Einstellung der
Klemmspannung variiert werden. Die zusätzliche Anordnung der Klemmstufe ermöglicht die Verwendung
einer einzigen Emitterfolgestufe im Regelkreis, der in der Figur stark ausgezogen.
Falls dem Ausgang des Generators noch weitere Stufen nachgeschaltet sind, in denen ein Temperaturgang
unvermeidlich ist, so kann man auch diesen noch ausregeln, indem man aus der Sägezahnspannung
der Endstufe eine Gleichspannung ableitet und diese als Klemmspannung verwendet.
Claims (2)
1. Sägezahngenerator für Meßzwecke mit guter Linearität und von Temperatur- und Taktfrequenzschwankungen
unabhängigem Pegel, bei dem der Sägezahnanstieg durch Aufladen eines Kondensators über die Entladestrecke eines Transistors,
die Entladung durch einen von der Taktfrequenz geschalteten, dem Kondensator parallelliegenden weiteren Transistor bewirkt wird, und
bei dem die Basis des Ladetransistors unmittelbar an einem ÄC-GIied von gegen die Sägezahnperiode
großer Zeitkonstante liegt, welches den Emitter-Widerstand einer Emitterfolgestufe bildet, deren Basis mit der an dem Kondensator erzeugten
Sägezahnspannung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis der
Emitterfolgestufe (3) während der Entladungszcit des Kondensators (C1) durch einen mit dein Taktimpuls
synchronen Hilfsimpuls auf eine einstellbare Konstiintspannung geklemmt und während
der Aufladczeit über einen Kondensator (C'.,) von
einer weiteren Fmillerfolgeslufe (5) gesteuert
wird, an deren Basis die Spannung des Speicher« kondensator» (C1) liegt.
2. Sägezahngenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren (1
und 3) von komplementärem T>p sind,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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