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DE1118246B - Selbstregelndes Fuehrerbremsventil fuer die Druckluftbremseinrichtung von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Selbstregelndes Fuehrerbremsventil fuer die Druckluftbremseinrichtung von Schienenfahrzeugen

Info

Publication number
DE1118246B
DE1118246B DEW24732A DEW0024732A DE1118246B DE 1118246 B DE1118246 B DE 1118246B DE W24732 A DEW24732 A DE W24732A DE W0024732 A DEW0024732 A DE W0024732A DE 1118246 B DE1118246 B DE 1118246B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
control
pressure
main air
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW24732A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Keese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Bremsen GmbH
Original Assignee
Westinghouse Bremsen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Bremsen GmbH filed Critical Westinghouse Bremsen GmbH
Priority to DEW24732A priority Critical patent/DE1118246B/de
Priority to GB4366959A priority patent/GB903262A/en
Publication of DE1118246B publication Critical patent/DE1118246B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/048Controlling pressure brakes of railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Selbstregelndes Führerbremsventü für die Druckluftbreinseinrichtung von Schienehfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstregelndes Führerbremsventil für Druckluftbremsanlagen von Schienenfahrzeugen, bestehend aus einem Vorsteuerventil und einem Relaisventil, bei dem das Vorsteuerventil durch den vom Relaisventil in die Hauptluftleitung eingesteuerten Druck in seine Abschlußstellung geführt wird.
  • Bei den bekannten Ausführungsformen selbstregelnder Führerbremsventile mit Füllstoßeinrichtung wird der Hauptluftleitungsdruck durch ein Relaisventil überwacht, das unter dem Einfluß des Unterschiedes zwischen einem Steuerdruck und dem Hauptluftleitungsdruck steht, wobei der Steuerdruck für das Relaisventil durch Verstellen des Führerhebels an einem Vorsteuerventil kontinuierlich veränderlich ist und wobei der vom Vorsteuerventil selbst eingestellte steuernde Druck dieses in die Abschlußstellung zurückführt. Bei Führerbremsventilen dieser Art sind Füllstoßeinrichtungen bekannt, welche in der Füllstoßstellung durch direkte pneumatische Beeinflussung des Relaisventilkolbens oder eines mit dem Relaisventilkolben gekuppelten zweiten Kolbens die Hauptluftleituilg über einen großen Querschnitt mit der Hauptluftbehälterleitung verbinden.
  • Diese selbstregelnden Führerbremsventile mit Füllstoßeinrichtung haben jedoch den Nachteil, daß zur Erzielung genügend feiner Druckstufen neben dem Vorsteuerventil auch das Relaisventil eine sehr hohe Ansprechempfmdlichkeit aufweisen muß. Hierdurch wird bei den großen Strömungsquerschnitten des Relaisventils eine befriedigende Dimensionierung sehr erschwert, und es sind zur überwindung der großen Bewegungs- und Reibungswiderstände im Relaisventil besondere Maßnahmen - wie z. B. eine sehr große Membranfläche - erforderlich, um eine genügend hohe Gesamtempfindlichkeit der Führerbremsventile zu erhalten.
  • Außerdem ist ein Führerbremsventil bekannt, bei dem der vom Relaisventil gesteuerte Druck das Vorsteuerventil in die Abschlußstellung bringt, das jedoch die zum schnellen Lösen erforderliche Füllstoß- und Angleichvorrichtung vermissen läßt.
  • Es ist bereits ein Führerbremsventil für Druckluftbremsen bekanntgeworden, bei welchem mit den Regelsteuergliedern zur mittelbaren oder unmittelbaren Füllung der Hauptluftleitung aus dem Hauptluftbehälter ein Steuerglied gekuppelt ist, welches den durch -die Regelfeder im Steuerventil bestimmten Füllvorgang im Sinne einer Verlängerung der Füllstoßperiode oder der Angleichperiode bzw. Niederdruckfüllperiode beeinflußt.
  • Diese bekannten Ausführungen erfordern sowohl beim Steuerventil als auch beim Relaisventil große Abmessungen und gestalten sich außerdem vielteilig, so daß die Betriebssicherheit nicht immer gewährleistet ist.
  • Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und ein selbstregelndes Führerbremsventil mit einer Fühstoß- und Angleichvorrichtung einfacher und billiger Ausführung zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß bei selbstregelnden Führerbremsventilen der eingangs genannten Art für die Druckluftbremseinrichtung von Schienenfahrzeugen mit den Regelgliedern des Vorsteuerventils ein Steuerglied gekuppelt ist, durch das die Regelungswirkung pneumatisch über den durch eine Feder vorgegebenen Regelbereich hinaus erhöht werden kann.
  • Durch die Beeinflussung der Regelglieder des Vorsteuerventils, die nur kleine, das Relaisventil einstellende Luftmengen zu regeln haben, ist es möglich, auch das Steuerglied und die Vorrichtungen für seine Betätigung leicht und klein auszuführen, so daß sich für das Führerbremsventil im ganzen auch eine kleine und leichte Bauart ergibt. Trotz dieser leichten und kleinen Bauart bleiben die guten Eigenschaften der Führerbremsventile der genannten Gattung für den Fahr- und Bremsbetrieb, nämlich eine gute und feinfühlige Abstufung des Bremsvorganges, erhalten.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung enthält das Führerbremsventil eine an sich bekannte, auf das Steuerglied einwirkende Verzögerungsvorrichtung, die den übergang von dem durch eine Feder bestimmten Regelbereich zu dem durch das Steuerglied bestimmten Regelbereich langsam und stetig erfolgen läßt, wodurch der Druck in der Hauptluftleitung entsprechend bis zum vollen Behälterdruck ansteigt. Man wird diese Verzögerungsvorrichtung insbesondere für das Angleichen verwenden, da durch den langsamen Druckanstieg in der Hauptluftleitung der Führer diesen beobachten und bei Erreichen eines gewünschten Druckes in der Hauptluftleitung ihr weiteres Auffüllen unterbrechen kann.
  • In zweckmäßiger Weiterentwicklung der Erfindung ist in der Hauptluftbehälterleitung vom Hauptluftbehälter zum Relaisventil ein an sich bekanntes Ventil angeordnet, das die Größe des Durchgangsquerschnitts für den Zufluß der Behälterluft zum Relaisventil bestimmt, wobei das Ventil abhängig von der Verstellkraft für das Steuerglied eingestellt wird. Für den Füllstoß und beim Angleichen öffnet das Ventil oberhalb eines bestimmten, in die Steuergliedkammer des Vorsteuerventils eingesteuerten Druckes. Man erreicht auf diese Weise, daß bei geöffnetem Ventil - beim Füllstoß und beim Angleichen - große Luftmengen rasch in die Hauptluftleitung strömen können, wogegen bei der normalen Regelung des Vorsteuerventils, d. h. bei geschlossenem Ventil, Luft über kleinen Querschnitt in die Hauptluftleitung eingespeist wird, wodurch der in der Hauptluftleitung befindliche Druck konstant gehalten wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Mittelschnitt dargestellt. Das Führerbremsventil besteht aus einem Vorsteuerventil 1 und einem Relaisventil 2. Das Vorsteuerventil 1 enthält einen Hohlstößel 3, der mittels eines Handgriffs 9 in bekannter Weise in Längsrichtung bewegbar ist. Die Längsbohrung des Stößels 3 ist am oberen Ende geschlossen, am unteren Ende dagegen als Sitz für einen Ventilkörper 4 ausgebildet und steht über Radialbohrungen 5 mit einer den Stößel 3 umgebenden Ringkammer 6 in ständiger Verbindung. Der Stößel 3 hat Nocken 7 und 8, die in Abhängigkeit der vom Handgriff 9 eingelegten Stellungen entweder ein federbelastetes Angleichventil 10 oder ein federbelastetes Füllstoßventil 11 betätigen. Die Betätigungsvorrichtung für das Angleichventil 10 kann auch so gewählt werden, daß die Betätigung über einen besonderen, vom Führerbremsventil unabhängigen Mechanismus erfolgt. Die Ventilkammern 12 und 13 werden bei betätigtem Ventil 10 bzw. 11 mit dem Raum 14, der durch seine Verbindungen mit den Radialbohrungen 5 Hauptluftbehälterdruck hat, verbunden, bei nicht betätigtem Ventil von ihm abgetrennt.
  • Der untere Teil des Vorsteuerventils 1 enthält eine Membran 15, in der ein Ventilrohr 16 befestigt ist, das auf einer Seite dichtend durch eine Trennwand 17 führt und das mit seinem als Ventilsitz ausgebildeten oberen Ende unter der als Dichtfläche dienenden Grundfläche des Ventilkörpers 4 liegt-Am anderen Ende trägt das Ventürohr 16 einen Kolben 18, der in einer Kolbenkammer 19 dichtend geführt ist. Eine Feder 20 mit veränderbarer Vorspannung drückt die Membran 15 in Richtung auf den Ventilkörper 4. Die Federkammer 21 ist mit einer Entlüftungsbohrung des Ventilrohres 16 und mit der Atmosphäre verbunden. Zur Veränderung der VorspannungderFeder20dient eineStellschraube22.
  • Die Kammer13 des Füllstoßventils11 ist ungedrosselt über eine Leitung23 mit der Kolbenkammer 19 verbunden.
  • Die Kammer 12 des Angleichventils 10 ist über eine Drosselstelle 24 mit einem Zeitbehälter 25 verbunden. Der Zeitbehälter 25 steht über eine zweite Drosselstelle 26 mit der Kolbenkammer 19 in Verbindung. Zur zeitabhängigen Entlüftung der Kolbenkammer 19, des Zeitbehälters 25 und damit zum zeitabhängigen Angleichen einer überladenen Hauptluftleitung an den Regeldruck dient eine in einem Federteller 27 befindliche Düse 28, die über die Kammer 21 ins Freie führt.
  • Das Relaisventil 2 enthält zwei mit einem Steuerkolben oder einer Membran 29 verbundene federbelastete Ventilrohre 30 und 31, die auf der einen Seite dichtend durch eine Trennwand 32 und auf der anderen Seite ebenfalls dichtend durch eine Trennwand 33 hindurchgeführt sind und die in der gezeichneten Stellung dichtend auf dem Einlaßventilsitz 34 und dem Auslaßventilsitz 35 liegen. Die Kammer 36 ist ständig mit dem vollen Druck der Hauptluftbehälterleitung 37 beaufschlagt und steht außerdem über eine Leitung 38 mit der Ringkammer 6 des Vorsteuerventils 1 in Verbindung. Die Kammer 39 des Relaisventils ist über eine Steuerdruckleitung 40 mit der Kammer 50 oberhalb der Trennwand 17 des Vorsteuerventils verbunden. Die durch die Ventilrohre 30 und 31 gebildete Zylinderkammer 41 stellt einen Teil der Hauptluftleitung 42 dar, die über eine Bohrung 43, eine Kammer 44 und eine Leitung 45 mit einem Raum 51 oberhalb der Membran 15 im Vorsteuerventil verbunden ist. Zur Entlüftung der Hauptluftleitung 42 dient eine Kammer 46, die mit der Atmosphäre verbunden ist.
  • An die Kolbenkammer 19 ist über eine Leitung 47 ein durch eine Feder 49 belastetes Ventil 48 angeschlossen, das die Größe des Durchgangsquerschnitts von der Hauptluftbehälterleitung 37 zu einem Raum 36 des Relaisventils 2 bestimmt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäß der Erfindung ist folgende: In der Ruhelage befinden sich alle beweglichen Teile in den gezeichneten Stellungen.
  • Zum Lösen der Bremsen mittels Füllstoß gelangt beim Drehen des Handgriffes 9 in die Füllstoßstellung die Nocke 8 unter den Stößel des Füllstoßventils 11 und öffnet dieses entgegen der Federkraft. Der in der Kammer 14 anstehende, über die Leitung 38 zur Ringkammer 6 geführte Hauptluftbehälterdruck strömt über die nicht gedrosselte Leitung23 in die Kolbenkammer 19 und von dort über die Leitung 47 zum Ventil 48. Dieses öffnet entgegen der Federspannung 49 die große Durchlaßöffnung zwischen der Hauptluftleitung 37 und der Kammer 36 des Relaisventils. Gleichzeitig bewegt der Druck in der Kolbenkammer 19 den Kolben 18 mit dem daran befestigten Ventilrohr 16 nach oben und hebt den Ventilkörper 4 von seinem Sitz im Hohlstößel 3 ab. Der im Innem des Stößels 3 vorhandene Hauptluftbehälterdruck strömt durch das geöffnete Ventil 4 und die Leitung 40 in die Kammer 39 oberhalb der Relaismeinbran 29. Diese bewegt sich nach unten und hebt dabei das Ventilrohr 30 vom Einlaßventilsitz 34 ab. Die in der Kammer 36 befindliche Hauptbehälterluft strömt durch die Zylinderkammer 41 in die Hauptluftleitung 42.
  • Das Flächenverhältnis von Kolben 18 zu Meinbran 15 kann beispielsweise so ausgelegt sein, daß während des Hochdruckfüllstoßes das Ventilrohr 16 ständig den Ventilkörper 4 vom Sitz im Stößel 3 abhebt und damit die Kammer 39 des Relaisventils 2 unter Hauptluftbehälterdruck stellt, wodurch das geöffnete Ventil 30, 34 ständig über einen großen Querschnitt Hauptluftbehälterdruck in die Hauptluftleitung 42 eingespeist.
  • Bei Beginn des Füllstoßes entsteht in der Kammer 19 sofort ein hoher Druck, wohingegen sich der Druck im Zeitbehälter 25 über eine Drosselstelle 26 verzögert aufbaut, wobei die Höhe dieses Druckes der Zeitdauer des Füllstoßes proportional ist. Beim Zurückbewegen des Handgriffes 9 aus der Füllstoßin die Fahrtstellung trennt das Füllstoßventil 11 die Hauptluftbehälterleitung von der Kammer 19, in der sich der Druck mit dem Druck des Zeitbehälters 25 über die Drosselstelle 26 ausgleicht. Dabei bewegt sich der Kolben 18 in der Zeichnung nach unten und verbindet die Steuerkammer 39 des Relaisventils 2 über das offene Ventil 4 und das Entlüftungsrohr 16 mit der Atmosphäre. Die Membran 29 bewegt sich nach oben, und das Ventilrohr 30 wird geschlossen. Somit ist die Hochdruckfüllperiode beendet.
  • Während der nun folgenden Niederdruckfüllperiode beeinflußt zunächst der noch in der Kammer 19 herrschende, auf den Kolben 18 wirkende Druckdes Zeitbehälters 25 die Differenz zwischen dem in die Hauptluftleitung 42 eingesteuerten Druck und dem durch die Feder 20 vorgegebenen Regeldruck derart, daß der Steuerdruck für das Relaisventil 2 in der Kammer 39 entsprechend der Stellung des Ventilrohres 16 so beeinflußt ist, daß der über das Relaisventil 2 eingesteuerte Hauptluftleitungsdruck, der über die Leitung 45 auf den Kolben 15 wirkt, das Ventilrohr 16 in Abschlußstellung bringt.
  • Durch die Entlüftung der Kammer 19 und des Zeitbehälters 25 über die Düse 28 wird eine Absenkung des in der Hauptluftleitung vorhandenen überdruckes auf den Regeldruck bewirkt. Die Entlüftungszeit ist durch die Düse 28 so gewählt, daß beim Ab- senken auf den Regeldruck die Zugbrems-Steuerventile nicht ansprechen.
  • Bei vollständiger Entlüftung der Kammer 19 ist der auf den Kolben 15 wirkende Druck gleich der eingestellten Kraft der Feder 20.
  • Bei der übernahme von überladen abgebremsten Zügen, bei denen die an den Wagen üblicherweise angeordneten Dreidruck-Steuerventile in der Kammer konstanten Druckes einen höheren Steuerdruck haben als der von der Lokomotive vorgegebene Regeldruck, muß es möglich sein, den Hauptluftleitungsdruck vorübergehend über den Regeldruck zu steigern, um die überladung der Kammer konstanten Druckes der Steuerventile einfach und gefahrlos zu beseitigen.
  • Hierzu dient die Angleicheinrichtung. Beim Betätigen der Angleicheinrichtung wird das Ventil 10 geöffnet. Es strömt dadurch Hauptbehälterluft über die Kammer 12 und die Drosselstelle 24 in den Zeitbehälter 25 und von dort über die Drosselstelle 26 in die Kammer 19. Der Druckanstieg in der Kammer 19 erfolgt infolge der Drosselluftstellen 24 und 26 und des Zeitbehälters 25 langsam, wodurch ebenso langsam ein Ansteigen des Hauptluftleitungsdruckes bewirkt wird.
  • Die Betätigung des Angleichventils 10 kann entweder durch den Nocken 7 in Abhängigkeit von einer bestimmten Stellung des Handgriffes 9 erfolgen oder durch einen vom Führerbremsventil getrennten Betätigungsmechanismus.
  • Nach dem Einsteuern eines gewünschten Druckes in die Kammer 19, der dem gewünschten Hauptluftleitungsdruck entspricht, wird das Ventil 10 geschlossen, und der Druck der Hauptluftleitung 42 wird - wie bereits beschrieben - durch das Entlüften der Kammer 19 über die Düse 28 so langsam dem Regeldruck angeglichen, daß die Steuerventile der Zugbremse nicht ansprechen. Dadurch ist es möglich, die Bremsen von mit einem höheren Druck gebremsten Wagen ohne Anwendung einer Hochdruckfüllperiode zu lösen.
  • Die Unteransprüche haben keine selbständige Bedeutung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE.-1. Selbstregelndes Führerbremsventil für die Druckluftbremseinrichtung von Schienenfahrzeugen, bestehend aus einem Vorsteuerventil und einem Relaisventfl, bei dem das Vorsteuerventil durch den vom Relaisventil in die Hauptluftleitung eingesteuerten Druck in seine AbschlußsteRung geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Regelgliedern (4, 3, 16) des Vorsteuerventils (1) ein Steuerglied (Kolben 18) gekuppelt ist, durch das die Regelungswirkung pneumatisch über den durch eine Feder (20) vorgegebenen Regelbereich hinaus erhöht werden kann.
  2. 2. Führerbremsventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf das Steuerglied (18) einwirkende Verzögerungsvorrichtung (25, 26, 28), die nach Aufheben der Beeinflussung des Steuergliedes dieses langsam und stetig unwirksam werden läßt, so daß die oberhalb des durch eine Feder (20) vorgegebenen Regelbereiches vorgenommene pneumatische Regelung so langsam und stetig auf den durch diese Feder kontrollierten Bereich zurückgeführt wird, daß die durch das Zurückführen bewirkte Druckabsenkung in der Hauptluftleitung (42) keine Bremsung verursacht. 3. Führerbremsventil nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine auf das Steuerglied (18) einwirkende Verzögerungsvorrichtung (24, 25, 26), die den übergang von dem durch eine Feder(20)bestimmtenRegelbereich zu demdurch das Steuerglied bestimmten Regelbereich langsam und stetig erfolgen läßt, wodurch der Druck in der Hauptluftleitung entsprechend bis zum vollen Behälterdruck ansteigt. 4. Führerbremsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein in der Hauptluftbehälterleitung (37) liegendes Ventil (48), das die Größe des Durchgangsquerschnitts für den Zufluß der Behälterluft zum Relaisventil (2) bestimmt, wobei das Ventil abhängig von der Verstellkraft für das Steuerglied (18) eingestellt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 967 166; deutsche Auslegeschrift K 25319 11/20f (bekanntgemacht am 23. 8. 1956).
DEW24732A 1958-12-23 1958-12-23 Selbstregelndes Fuehrerbremsventil fuer die Druckluftbremseinrichtung von Schienenfahrzeugen Pending DE1118246B (de)

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GB4366959A GB903262A (en) 1958-12-23 1959-12-23 Improvements relating to driver's brake valves for compressed fluid braking apparatus

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US6840510B2 (en) * 2001-07-26 2005-01-11 Westinghouse Air Brake Technologies Corporation Locomotive brake valve equipped with a range spring dampener

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967166C (de) * 1952-02-08 1957-10-17 Knorr Bremse Gmbh Fuehrerbremsventil fuer Druckluftbremsen, insbesondere von Schienenfahrzeugen

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DE967166C (de) * 1952-02-08 1957-10-17 Knorr Bremse Gmbh Fuehrerbremsventil fuer Druckluftbremsen, insbesondere von Schienenfahrzeugen

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GB903262A (en) 1962-08-15

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