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DE1118125B - Haspel, insbesondere Edenbornhaspel - Google Patents

Haspel, insbesondere Edenbornhaspel

Info

Publication number
DE1118125B
DE1118125B DESCH27864A DESC027864A DE1118125B DE 1118125 B DE1118125 B DE 1118125B DE SCH27864 A DESCH27864 A DE SCH27864A DE SC027864 A DESC027864 A DE SC027864A DE 1118125 B DE1118125 B DE 1118125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
reel
plate
holes
bars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH27864A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1821767U (de
Inventor
Otto Doepper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
Priority to DESCH27864A priority Critical patent/DE1118125B/de
Publication of DE1118125B publication Critical patent/DE1118125B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/28Drums or other coil-holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
Sch 27864 Ib/7b
ANMELDETAG: 9. MAI 1960 BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG ' UNDAUSGABEDER AUSLEGESCHRIFT: 30. NOVEMBER 1961
Die Erfindung betrifft einen Haspel zum Aufwikkeln von laufendem Walzdrahit, vorzugsweise einen Edenbornhaspel. Derartige auch als Drehrohrhaspel bezeichnete Haspel bestehen im wesentlichen aus einem Haspelkorb, der einen Teller mit zwei konzentrischen Reihen senkrechter Wickelstäbe aufweist, sowie einer Wickelplatte, die von einer senkrechten, in Längsrichtung verschiebbaren Säule getragen wird, die durch die Mitte des die Wickelstäbe tragenden Tellers hindurchgeführt ist. Die Wickelplatte weist Löcher auf, deren Größe und Anordnung der Dicke und Anordnung der Wickelstäbe auf dem Teller entspricht, und ist derart oberhalb des Tellers angeordnet, daß die Wickelstäbe durch die Löcher in der Wickelplatte hindurchtreten können. Der Teller mit den Wickelstäben ist derart heb- und senkbar, daß er sich in seiner obersten Endstellung (Aufnahmestellung) unmittelbar unter der Wickelplatte befindet, wobei die Wickelstäbe aus den Löchern der Wickelplatte vorstehen, während in seiner untersten Endstellung die Wickelplatte von den Wickelstäben nicht mehr durchdrungen wird. Der Haspelkorb ist unterhalb eines drehbaren Haspelkopfes mit einer kurvenförmig nach unten verlaufenden Düse angebracht, durch die der laufende Draht hindurchgeführt wird, der dann infolge der Drehung des Haspelkopfes zwischen den zwei konzentrischen Reihen von Wickelstäben in Windungen zu einem Bund abgelegt wird, dessen Größe durch den Abstand zwischen den und die Durchmesser der konzentrischen Reihen der Wickelstäbe bestimmt ist. Während des Haspeins ist der Teller mit den Wickelstäben in seine oberste Stellung angehoben, so daß die Wickelstäbe maximal über die Oberfläche der Wickelplatte vorstehen und das Bund auf der Wikkelplatte abgelegt wird. Nach Beendigung des Wikkelvorganges wird der Teller mit den Wickelstäben so weit gesenkt, daß die oberen Enden der Wickelstäbe nicht mehr über die Oberfläche der Wickelplatte vorstehen und das Drahtbund frei auf der Wickelplatte aufliegt. Ein Abschieber schiebt sodann das Drahtbund von der Wickelplatte ab, wonach es von geeigneten Transportvorrichtungen abgeführt wird.
Da der Durchmesser des Bundes durch die Anordnung der Wickelstäbe festgelegt ist, können in den Haspeln gebräuchlicher Bauart nur Bunde einer bestimmten Größe gewickelt werden.. Die Entwicklung moderner Drahtstraßen brachte in den letzten Jahrzehnten eine ständige Vergrößerung des Durchmessers der auf den Drahthaspel aufgewickelten Drahtbunde mit sich. Die maschinelle Ausrüstung Haspel, insbesondere Edenbornhaspel
Anmelder:
Schloemann Aktiengesellschaft,
Düsseldorf, Steinstr. 13
Otto Döpper, Krefeld,
ist als Erfinder genannt worden
der weiterverarbeitenden Industrie (Drahtziehereien) ist aber teilweise noch auf kleine Abmessungen der zu verarbeitenden Drahtbunde eingestellt. Hinzu kommt noch, daß auch der Verwendungszweck der fertigen Drahtbunde die günstigste Größe des. Bundes bestimmt; große Drahtbunde sind für manche Arten von weiterverarbeitenden Betrieben häufig zu unhandlich, während andere Betriebe wiederum mit großen Drahtbunden rationeller fertigen könneni.
Um den Wünschen der Abnehmer hinsichtlich der Lieferung verschiedener Bundgrößen nachkommen zu können, müssen die Drahtwalzwerke Möglichkeiten schaffen, um Bunde unterschiedlichen Durchmessers wickeln zu können. Das geschieht in der Regel in der Weise, daß Haspelkörbe verschiedener Größen vorgesehen werden, die je nach der gewünschten Größe der zu wickelnden Bundserie in die Haspel eingebaut wurden.
Der Austausch eines Haspelkorbes gegen einen anderer Größe erfordert jedoch erhebliche Montagezeiten. Es muß zunächst die Wickelplatte von der Hubstange gelöst und ausgebaut werden. Dann erst sind die Befestigungen des die Wickelstäbe tragenden Tellers mit der Haspelwelle zugänglich. Umgekehrt muß zunächst der andere Teller mit seinen Wickelstäben eingebaut und mit der Haspelwelle verbunden werden, bevor die zugehörige Wickelplatte eingelegt und mit der Hubstange verbunden werden kann. Die Montagen werden erschwert und verzögert, da der auszubauende Haspelkorb von der vorausgegangenen Benutzung noch warm ist. Man hat daher nach Lösungen gesucht, die einen schnelleren und leichteren Austausch der Haspelkörbe ermögliehen.
So ist eine Lösung bekanntgeworden, bei der die verschieden großen Haspelkörbe auf einer Revolver-
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traverse oder auf Wagen angeordnet sind und. der je- eines einzigen Stabkreises aufweisen soll. Diese Füh-
weils benötigte Haspelkorb durch Drehen der Revol- rangen sind zweckmäßig als Ausnehmungen ausge-
vertraverse bzw. Verfahren der Wagen in Wickel- bildet, die die einem Wickelstab in verschiedenen
stellung bringbar ist. Die Revolvertraverse bzw. der Stellungen seines Tragelementes zugeordneten Löcher
Wagen mit den verschieden großen Haspelkörben 5 in der Wickelplatte verbinden,
stellen aber einen erheblichen baulichen Aufwand Bei einer vorzugsweisen Ausführungsform des
dar und beanspruchen einen großen Raum. Haspels gemäß der Erfindung bestehen die Trag-
Geringer ist der bauliche Aufwand und Platz- elemente aus dreieckigen Platten, die an einer Ecke bedarf für den Haspel in einer weiteren bekannt- mittels eines mit dem Wickelstabteil verbundenen gewordenen Lösung, die einen scheibenförmigen und io Zapfens schwenkbar gelagert sind, während in den einen ringförmigen Teller für die Aufnahme der anderen Ecken die Wickelstäbe befestigt sind.
Wickelstäbe für zwei verschiedene Bunddurchmesser Weitere Einzelheiten sind der Zeichnung zu entvorsieht, wobei die Teller gegeneinander axial ver- nehmen, die in
schiebbar sind. Da zumeist der Außendurchmesser Kg. 1 einen Längsschnitt durch einen Haspel ge-
des kleineren Bundes größer als der Innendurchm.es- 15 maß der Erfindung zeigt. Von dem gleichen Aus-
ser des größeren Bundes sein soll, hat der ringför- führungsbeispiel zeigt die
mige Teller eine sternförmige Innenumgrenzung und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Wickelplatte und
der scheibenförmige Teller eine sternförmige Außen- Fig. 3 einen Schnitt nach der in Fig. 1 eingezeich-
umgrenzung, so daß beide Teller ineinander ver- neten Linie I-I und
schachtelt sind. Mit derartigen Wickelkörben lassen 20 Fig. 4 einen Schnitt nach der in Fig. 1 eingezeichsich sowohl Drehrohrhaspel wie auch Drehkorb- neten Linie H-II. (Die Fig. 4 ist nach dem Anmeldehaspel (Garret-Haspel) ausrüsten. Jegliche Montage- tag eingereicht; ihr Inhalt hat nur erläuternden Chaarbeiten entfallen, da das Auswechseln der Körbe rakter insoweit, als er einen konstruktiv gangbaren durch gegenseitige axiale Verschiebung der die Weg zum Verschwenken der Wickelplatte zeigt. Zur Wickelstäbe tragenden Teller erreicht wird. Der er- 25 Erfindung gehören diese Angaben nicht.)
forderliche bauliche Aufwand ist — gemessen an Von einem abgewandelten Ausführungsbeispiel einem Haspel für nur eine einzige Bundabmessung — zeigt die Fig. 5 eine Draufsicht auf die Wickelplatte, dennoch groß, und es besteht der Nachteil, daß nur In der oberen und unteren Hälfte der Darstellung zwei verschieden große Bunde gewickelt werden in den Fig. 2, 3 und 5 sind zwei verschiedene Bekönnen. 30 triebsstellungen des Haspels dargestellt.
Den geringsten baulichen Aufwand erfordert eine Bei dem dargestellten Haspel bezeichnet 1 eine
weitere bekanntgewordene Lösung, bei der die Wik- Wickelplatte, die mit auf vier konzentrischen Kreisen
kelstäbe in radial gerichteten Schlitzen des sie tra- angeordneten gleich großen Löchern b versehen ist.
genden Tellers verstell- und feststellbar angeordnet Die Anzahl der Löcher ist in jedem konzentrischen
sind. Das Umrichten des Haspels auf eine andere 35 Kreis gleich. Die innerhalb ein und desselben Kreises
Bundgröße ist jedoch sehr schwierig und zeitraubend, angeordneten Löcher b haben den gleichen Abstand
denn einerseits ist es umständlich, die Wickelstäbe voneinander.
auf den gewünschten Durchmesser auszurichten, und Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2
andererseits kann das Umrichten erst nach Abküh- ist unterhalb des Teiles der Wickelplatte 1, der die
lung des Haspels erfolgen. Wird auch die Wickel- 40 beiden inneren Kreise mit Löchern Z? aufweist, an
platte mit entsprechenden radialen Schlitzen ver- deren Unterseite eine Ringwulst 2 vorhanden, die mit
sehen, so kommt die Gefahr von Betriebsstörungen Nuten 3 (in Fig. 2 gestrichelt wiedergegeben) ver-
hinzu, die entstehen, wenn sich der zu wickelnde sehen ist, von denen jede je ein Loch b des innersten
Draht in den Schlitzen verfängt. Kreises mit dem nächsten Loch b des weiter außen
Der Erfindung hat die Aufgabe zugrunde gelegen, 45 liegenden Kreises verbindet. Die Breite der Nuten
einen Haspel zu schaffen, der mit geringstmöglichem entspricht dem Durchmesser der Löcher b, und die
baulichem Aufwand die Möglichkeit gibt, zwei oder Nuten 3 haben abgerundete Endbegrenzungen, die in
auch mehrere verschiedene Bundgrößen zu wickeln, Lage und Krümmungsradius genau mit den kreis-
ohne daß die Umstellung des Haspels von einer bogenförmigen Innenwandungen an den einander ab-
Bundgröße auf eine andere irgendwelche Montage- 50 gewandten Seiten der durch eine Nut 3 verbundenen
arbeiten erforderlich macht. Dieses Ziel wird er- Löcher & übereinstimmen.
reicht, indem erfindungsgemäß je ein Wickelstab des Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 befindet sich
äußeren Kreises und ein ihm benachbarter Wickel- unterhalb des die beiden äußeren Lochkreise auf-
stab des inneren Kreises auf einem gegenüber der weisenden Teiles der Wickelplatte 1 eine über die
Achse des Haspels horizontal bewegbaren, Vorzugs- 55 Unterseite der Wickelplatte 1 vorstehende Wulst 2',
weise verschwenkbaren Tragelement angeordnet die mit Nuten 3' versehen ist, welche je ein Locho
werden, wobei die Wickelplatte mit Löchern ver- des äußeren Lochkreises und ein benachbartes Loch b
sehen ist, die der Stellung der Wickelstäbe bei ver- des nächst innenliegenden Lochkreises verbindet,
schiedenen Stellungen ihrer Tragelemente entspre- Die Wickelplatte 1 deckt ein Gehäuse 4 oben ab,
chen und so weit anhebbar ist, daß die Wickelstäbe 60 das einen Zwischenboden 5 aufweist, der in der Mitte
die Löcher verlassen. Diese Ausbildung eignet sich eine Lagerung für eine senkrechte, längsverschieb-
sowohl für das Arbeiten im Garret- als auch im bare Säule 6 trägt. Die Säule 6 ist an ihrem oberen
Edenbornsystem. Ende mit der Wickelplatte 1 verbunden.
Die Verschwenkung der die Wickelstäbe tragen- Die Säule 6 ist in einer zylindrischen Hülse 7
den Elemente erfolgt gemäß einem weiteren Merk- 65 längsverschdebbar geführt. Auf der Mantelfläche der
mal der Erfindung durch Drehung der Wickelplatte, Hülse 7 ist eine weitere kürzere Hülse 8 längsver-
die zu diesem Zweck an ihrer Unterseite vorstehende schiebbar, aber nicht drehbar, die sich mit ihrem
Führungen für die oberen Enden der Wickelstäbe unteren Rand auf einen Kragen 9' eines die Hülse 7
tragenden Mitteleinsatzes 9 des Zwischenbodens S abstützen kann. In der Nähe ihres oberen Endes trägt die Hülse einen waagerechten Teller 10, auf dem eine später noch näher definierte Anzahl von im wesentlichen dreieckförmigen Tragelementen 11 um Bolzen 12 schwenkbar angeordnet sind. Die Bolzen 12 sind unten am Teller 10 befestigt, während ihr oberes Ende die dreieckförmigen Tragelemente 11 in einer Ecke durchdringt. Die beiden anderen Ecken jedes dreieckförmigen Tragelementes 11 tragen Wickelstäbe 13, die zwei konzentrische Ringe bilden. Der Abstand der beiden Wickelstäbe 13 jedes Tragelementes 11 entspricht dem Abstand, den die Löcher b des äußersten Kreises der Wickelplatte 1 von den Löchern b des zweitinnersten Kreises haben, sowie auch dem damit identischen Abstand der Löcher b des zweitäußexsten Kreises der Wickelplatte 1 von den Löchern b des innersten Kreises der Wickelplatte 1. Die Anzahl der Wickelstäbe 13 eines Ringes entspricht der Anzahl der Löcher b eines ao Lochkreises der Wickelplatte 1. Die Tragelemente 11 sind derart dimensioniert und angeordnet, daß die Wickelstabringe in den beiden Endstellungen der Tragelemente 11 den gewünschten Durchmesser für zwei verschiedene Bundgrößen ergeben. Dabei stimmt die Stellung der Wickelstäbe 13 bei einer Endstellung der schwenkbaren Tragelemente 11 mit der Lage der Löcher b des innersten und zweitäußersten Kreises der Wickelplatte 1 überein, so daß die Wickelstabenden bei dieser Endstellung der Tragelemente 11 in die Löcher b dieser Kreise eingreifen können. Werden die Tragelemente 11 aus dieser Endstellung in die andere Endstellung verschwenkt, dann gelangen die Wickelstäbe 13 in eine Stellung, in der sie mit ihren oberen Enden in die Löcher b des äußersten und zweitinnersten Kreises der Durchlochungen b der Wickelplatte 1 eingreifen.
Um das Verschwenken der Tragelemente 11 aus einer Stellung in die andere bewirken zu können, muß die Wickelplatte 1 so weit angehoben werden, daß die Enden der Wickelstäbe 13 die Löcher b in der Wickelplatte 1 verlassen und somit die Löcher b eine Schwenkbewegung der Wickelstäbe nicht mehr behindern können. Die Wickelplatte 1 wird jedoch nur so weit angehoben, daß die Enden der Wickelstäbe 13 eines Ringes sich noch in den Nuten 3 (Fig. 2) bzw. 3' (Fig. 5) befinden. Zum Anheben der Säule 6 ist ein sie unterstützender, in einem Zylinder 25 geführter Kolben vorgesehen, der einen entsprechenden Hub auszuführen vermag. Das Verschwenken der Tragelemente 11 wird durch eine entsprechende Drehung der Wickelplatte 1 bewirkt, die dabei die in die Nuten 3 bzw. 3' eingreifenden Wikkelstäbel3 mitnimmt. Hierzu ist auf einen Zapfen am unteren Ende der Säule 6 drehfest ein Schwenkhebel 26 aufgesetzt (vgl. auch Fig. 4). Ein am freien Ende des Hebels 26 angebrachter Bolzen 27 greift in eine Kulissenführung 28 einer Kolbenstange 29, deren Kolben in einem Zylinder 30 geführt ist. Die Kolbenstange 29 wird von einem Hebel 31 getragen, während der Zylinder 30 mittels eines Bolzens 32 schwenkbar an dem Boden 14 des Gehäuses 4 verankert ist. Der Hebel 31 ist um einen Bolzen 33 schwenkbar, und sein Ausschlag ist durch zwei verstellbare Anschläge 34 zu begrenzen. Wenn durch Drehung der Wickelplatte 1 die Tragekmente 11 und damit die von ihnen getragenen Wickelstäbe 13 in eine andere Stellung gebracht sind, kann die Säule 6 mit der Wickelplatte 1 wieder abgesenkt werden, wobei dann die Wickelstäbe 13 in die anderen Löcher b der Wickelplatte 1 eintreten.
Die Zapfen 22 der inneren Reihe von Wickelstäben 13, mit denen diese in die Tragelemente eingesetzt sind, können mit die Zapfen 22 im Durchmesser überragenden Platten 22' versehen sein. Mit ihrem überstehenden Rand können die Platten 22' in den Endstellungen der Tragelemente 11 und Wickelstäbe 13 Unterschneidungen von Ringen 23 und 24 unterfassen.
Durch Anheben der den Teller 10 tragenden Hülse 8 bis zum Anschlag des oberen Hülsenendes an der Wickelplatte 1 können die Wickelstäbe 13 durch die Löcher & in der Wickelplatte 1 hindurchgeführt werden, so daß sie über der Wickelplatte 1 einen aus zwei konzentrischen Reihen von Wickelstäben bestehenden Haspelkorb bilden. Der Durchmesser dieses Haspelkorbes hängt davon ab, durch welche beiden der vier konzentrischen Lochreihen die Wickelstäbe 13 hindurchgeführt werden, also von der jeweiligen Stellung der Tragelemente 11. Durch Verschwenken der Tragelemente 11 von einer Endstelhung in die andere können somit zwei verschiedene Größen des Haspelkorbes eingestellt werden.
Zum Anheben der Hülse 8 zwecks Durchführens der Wickelstäbe 13 durch die Löcher b der Wickelplatte 1 dient ein Winkelhebel 15, der mit einem Ende an Laschen 16 angelenkt ist, deren andere Enden mit der Hülse 8 gelenkig verbunden sind. Am anderen Ende ist der Winkelhebel 15 mit einem Arm eines weiteren Winkelhebels 17 fest verbunden, dessen anderer Arm ein Ausgleichsgewicht 18 trägt. Der freie Arm des Winkelhebels 17 ist mit einer Schubstange 19 einer beliebigen geeigneten Vorrichtung 20 gelenkig verbunden, die den Arm 15 mittels der Schubstange 19 um eine Achse 21 verschwenken kann, was ein Heben oder Senken der Hülse 8 und damit des Tellers 11 entlang der Innenhülse 7 zur Folge hat.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Haspel, insbesondere Edenbornhaspel, mit durch zwei Wickelstabkreise begrenzten sowie durch eine Wickelplatte nach unten abgeschlossenem Ringraum zur Aufnahme des Drahtes, bei dem die Wickelstäbe zum Herstellen verschiedener Bunddurchmesser auf einen unterschiedlichen Abstand von der Haspelmitte einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Wickelstab (13) des äußeren Kreises und ein ihm benachbarter Stab (13) des inneren Kreises auf einem gegenüber der Achse des Haspels horizontal bewegbaren, vorzugsweise verschwenkbaren Tragelement (11) angeordnet sind, wobei die Wickelplatte (1) mit Löchern (&) versehen ist, die der Stellung der Stäbe (13) bei verschiedenen Stellungen ihrer Tragelemente (11) entsprechen, und so weit anhebbar ist, daß die Wickelstäbe (13) die Löcher (b) verlassen.
2. Haspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelplatte (1) mit über ihre Unterseite vorstehenden Führungen (2, 2', 3, 3') für die oberen Enden der Stäbe (13) eines einzigen Stabkreises versehen ist.
3. Haspel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (2, 2', 3, 3') Ausnehmungen (3, 3') in einem über die Unterseite der
Platte (1) vorstehenden Wandungsteil (2, 2') sind, die die einem Stab (13) in verschiedenen Stellungen seines Tragelements (11) zugeordneten Löcher (b) in der Wickelplatte (1) verbinden.
4. Haspel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelplatte (1) in angehobener Stellung derart relativ zum Wickelstabteller (10) drehbar ist, daß die Tragelemente (11) mittelbar über die Stäbe (13) aus einer Endstellung in die andere schwenkbar sind.
5. Haspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (11) dreieckig sowie an einer Ecke mittels eines mit dem Wickelstabteller (10) verbundenen Zapfens (12) schwenkbar gelagerte Platten und die Stäbe (13) an den beiden anderen Ecken der Platten befestigt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung Sch 6777 Ib/7b (bekanntgemacht am 6. 8.1953).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 747/219 11.61
DESCH27864A 1960-05-09 1960-05-09 Haspel, insbesondere Edenbornhaspel Pending DE1118125B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236454B (de) * 1963-11-08 1967-03-16 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Einrichtung an einer Drahtablaufhaspel zum Verstellen der Haspelstaebe auf verschiedene Bundweiten
DE3723461A1 (de) * 1987-07-16 1989-01-26 Schloemann Siemag Ag Drahthaspel mit ausbringvorrichtung fuer den gehaspelten drahtbund

Non-Patent Citations (1)

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None *

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DE1236454B (de) * 1963-11-08 1967-03-16 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Einrichtung an einer Drahtablaufhaspel zum Verstellen der Haspelstaebe auf verschiedene Bundweiten
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