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DE1118049B - Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen

Info

Publication number
DE1118049B
DE1118049B DEM41973A DEM0041973A DE1118049B DE 1118049 B DE1118049 B DE 1118049B DE M41973 A DEM41973 A DE M41973A DE M0041973 A DEM0041973 A DE M0041973A DE 1118049 B DE1118049 B DE 1118049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
lifting
threaded spindle
machining tool
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM41973A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MUELLER FRANZ MASCHF
Franz Muller Maschinenfabrik KG
Original Assignee
MUELLER FRANZ MASCHF
Franz Muller Maschinenfabrik KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MUELLER FRANZ MASCHF, Franz Muller Maschinenfabrik KG filed Critical MUELLER FRANZ MASCHF
Priority to DEM41973A priority Critical patent/DE1118049B/de
Publication of DE1118049B publication Critical patent/DE1118049B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
    • F16H25/18Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
    • F16H25/20Screw mechanisms
    • F16H25/2018Screw mechanisms with both screw and nut being driven, i.e. screw and nut are both rotating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/16Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli
    • B24B19/18Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli for grinding carding equipment, e.g. card-clothings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen, insbesondere an Textilmaschinen, wie Kratzenschleifmaschinen od. dgl.
  • Bei einem Teil der bekannten Ausführungen derartiger Steuervorrichtungen an Kratzenschleifmaschinen wird der umlaufende Schleifkopf zentrisch mit Hilfe einer Kreuzspindel gesteuert, die mit zwei Steilgewindegängen versehen ist, die rechts und links geschnitten sind und an den Enden ineinanderlaufen. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß in jedem Falle der gesamte Hub ausgefahren werden muß, ohne Rücksicht darauf, ob kürzere oder längere Walzen geschliffen werden.
  • Neben dieser Steuerungseinrichtung zum Regeln der Hubbewegung kennt man auch Ausführungen, die mit einer Rollenkette arbeiten. Auf bzw. an dieser Rollenkette ist dabei ein Bolzen od. dgl. vorgesehen, der gegenüber der Rollenkette vorsteht und mit den hubbewegbaren Werkzeugen in Verbindung steht. Jedoch entspricht auch diese Einrichtung nicht den Erwartungen. Diese Ausführung ist sogar noch ungünstiger, weil sie außer der Unveränderlichkeit des Hubes einen im wesentlichen außermittigen Kraftantrieb zum Verschieben des Schleifkopfes besitzt.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Gattung bekanntgeworden, bei der eine in nur einer Drehrichtung angetriebene Gewindespindel mit dem Träger des Bearbeitungswerkzeuges über ein mit Schiebekupplung versehenes Kegelräder-Wechsel-Getriebe gekuppelt ist, wobei das mittlere Kegelrad mit seinem Lagerzapfen als Kupplungszapfen in den Träger eingreift. Dieses Getriebe ist aufwendig und teuer. Außerdem bedingt diese bekannte Einrichtung, daß man beim Umsteuern des Hubes vor dem Drehrichtungswechsel zunächst den Stillstand des Getriebes abwarten muß, ehe man die Kupplungsteile ineinanderschalten kann.
  • Daneben gibt es auch bereits eine Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen od. dgl., insbesondere an Textilmaschinen, wie Kratzenschleifmaschinen od. dgl., bei welcher eine in beiden Richtungen wahlweise drehbare Gewindespindel vorgesehen ist. -Diese wirkt mit einer Gewindemutter zusammen, die im Träger des Bearbeitungswerkzeuges sitzt. Auch diese Einrichtung ist aufwendig und teuer. Zudem bedingt sie, daß man beim Wechsel der Hubrichtung zunächst den Antriebsmotor bis zum Stillstand bremsen und ihn dann in der Gegendrehrichtung wieder auf volle Arbeitsdrehzahl bringen muß. In beiden letzterwähnten Fällen bekannter Hubsteuervorrichtungen sind deshalb die zu bremsenden und wieder zu beschleunigenden Massen recht beträchtlich, was einen erheblichen Aufwand bedingt.
  • Die Erfindung geht nun aus von einer bekannten Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen od. dgl., insbesondere an Textilmaschinen, wie Kratzenschleifmaschinen od. dgl., wobei zur kontinuierlichen Regelung der Hubbewegung von außen her eine vorzugsweise eingängige, wahlweise in beliebiger Richtung regelbar angetriebene Gewindespindel vorgesehen ist, von welcher aus ein Hubglied bewegbar ist, welches mit dem Träger des Bearbeitungswerkzeuges gekuppelt ist. Und zwar unterscheidet sich die Erfindung von bekannten Vorrichtungen dieser Art in vorteilhafter Weise dadurch, daß koaxial zur Gewindespindel um diese ein glattes, gleichsinnig mit der Gewindespindel regelbar angetriebenes Rohr angeordnet ist, dessen Mantel radial unter Bildung eines Längsschlitzes durchbrochen ist, der von einem Gleitstück durchgriffen ist, dessen eines Ende in den Gewindegang der Spindel eingreift, während sein anderes, äußeres Ende zur Kupplung mit dem Träger des Bearbeitungswerkzeuges dient.
  • Dabei kann man die Gewindespindel und das Rohr entweder je für sich und unabhängig bzw. getrennt voneinander antreiben oder aber einen gemeinsamen Antriebsmotor vorsehen und beide Antriebsteile, nämlich die Spindel und das Rohr, durch je ein je für sich steuerbares Regelgetriebe steuern.
  • Mit Hilfe dieser neuen, erfindungsgemäßen Vorrichtung wird auf einfache, aber zweckmäßige Weis erreicht, alle bisher bekannten Nachteile auszuschalten, wobei die Vorrichtung an sich mit konstruktiv e-nfachsten Mitteln, d. h. im wesentlichen aus nur drei Bauteilen, nämlich einer Spindel, einem glatten Rohr und einem Gleitstück erstellt werden kann. Überdies arbeitet diese neue Vorrichtung sicher und zuverlässig. Werden nämlich bei dieser neuen Vorrichtung sowohl das in axialer Richtung geschlitzte Rohr als auch die Gewindespindel je für sich mit gleicher konstanter Drehzahl angetrieben, so erfolgt keine axiale Verschiebebewegung des den Längsschlitz durchgreifenden und mit der Gewindespindel im Formschluß stehenden Gleitstückes. Wird jedoch die Gewindespindel mit zunehmender Drehzahl angetrieben, so erfährt das Gleitstück-vorausgesetzt, @daßdieDrehzahl des Rohres konstant bleibt - eine Seitenbewegung in einer Richtung: Wird demgegenüber jedoch die Drehzahl der Gewindespindel um so viel verringert, daß sie unter der Dehzahl des -Rohres liegt, wird das Gleitstück in entgegengesetzter Richtung längsbewegt.
  • Auf diese Weise kann man nunmehr durch einfache Regelung der Drehzahlen die Hubbewegung eines Bearbeitungswerkzeuges- von außen her in völlig reibungsloser Weise stufenlos und kontinuierlich, den Erfordernissen entsprechend, regeln. Das heißt, unter Verwendung einer Programmsteuerung kann man demzufolge jegliche Hubgeschwindigkeit von außen her mühelos erreichen.
  • Auf diese Weise lassen sich also die Umsteuerungen des Hubes und die Hubgeschwindigkeit allein durch Änderung von Drehzahlen des oder der Antriebsmotore bewerkstelligen, so daß die Motore ihre Drehrichtung stets beibehalten können, was bei den bekannten Einrichtungen mit umsteuerbaren Motoren nicht durchführbar ist. Auch Schaltgetriebe mit Drehrichtungswechsel entfallen mit ihren Mängeln. Hinzu kommt ferner, daß die Erfindung eine beliebige Hubbegrenzung erlaubt, so daß man nicht wie bei den bekannten Kreuzspindel- oder Rollenkettentrieben stets den ganzen Hub ausfahren muß.
  • Die praktische Verwirklichung dieser Vorrichtung kann nun zweckmäßig so gewählt werden, daß der Hub entsprechend der Länge des Schlitzes im Rohr einerseits, in Verbindung mit Anschlagkontakten andererseits reguliert wird, wobei die Hubgeschwindigkeit mit Hilfe der regelbaren Antriebseinrichtung im gewünschten Maße eingestellt werden kann. Hin- und Rückhub lassen sich nunmehr mit dieser neuen Vorrichtung sicher und zuverlässig steuern, kontrollieren und überwachen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeig. Fig.l eine Darstellung der neuen Vorrichtung, wobei nur die die Erfindung betreffenden Teile gezeichnet sind, und Fig.2 eine Stirnansicht hierzu.
  • Die auf der Zeichnung wiedergegebene Vorrichtung zur Steuerung der Hubbewegung an Kratzenschleifmaschinen od. dgl. besitzt eine eingängige Gewindespindel 10, die von einem glatten, gewindelosen Rohr ? F umgeben ist. Dieses Rohr 11 ist radial unter Bildung eiies Längsschlitzes 12 durchsetzt, in dem ein -Gleitstück 13 beweglich lagert. Dieses Gleitstück 13 ist einenends mit dem Gewindegang 14 der Gewindespindel formschlüssig verbunden und wirkt andernends mit dem Träger des Bearbeitungswerkzeuges hubbewegend zusammen.
  • Sowohl die Gewindespindel 10 als auch das Rohr 11 sind je für sich regelbar gleichsinnig angetrieben, wobei der Antrieb entweder durch ein Regelgetriebe oder aber durch unabhängig voneinander regelbare Antriebsmotoren erfolgen kann. Eine Längsbewegung des Gleitstückes 13 bzw. eine Hubbewegung des Bearbeitungswerkzeuges erfolgt hierbei nur durch die Drehzahldifferenz zwischen der Spindel 10 und dem Rohr 11. Je größer diese Drehzahldifferenz ist, um so höher ist demzufolge auch die Hubgeschwindigkeit. Nicht gezeichnete Anschlagkontakte können hierbei den Umschaltvorgang des oder der Antriebsmotoren zur Steuerung für den Vor- und Rückhub des Bearbeitungswerkzeuges herbeiführen, indem an jedem Hubende - bei beispielsweise konstant angenommener Drehzahl des Rohres 11 - die Spindeldrehzahl abwechselnd über bzw. unter die Rohrdrehzahl eingestellt wird, um die Hubrichtung zu wechseln.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur ein Beispiel für die Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich, insbesondere auf Ausbildung und Gestaltung der die Hubbewegung bewirkenden sowie steuernden Bauteile. Außerdem kann diese neue Vorrichtung auch bei Einschalt- oder Kupplungsvorgängen mit Vorteil verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen od. dgl., insbesondere an Textilmaschinen, wie Kratzenschleifmaschinen od. dgl., wobei zur kontinuierlichen Regelung der Hubbewegung von außen her eine vorzugsweise eingängige, wahlweise in beliebiger Richtung regelbar angetriebene Gewindespindel vorgesehen ist, von welcher aus ein Hubglied bewegbar ist, welches mit dem Träger des Bearbeitungswerkzeuges gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß koaxial zur Gewindespindel (10) um diese ein glattes, gleichsinnig zur Spindel regelbar angetriebenes Rohr (11) angeordnet ist, dessen Mantel radial unter Bildung eines Längsschlitzes (12) durchbrochen ist, der von einem Gleitstück (13) durchgriffen ist, dessen eines Ende in den Gewindegang (14) der Spindel (10) eingreift, während sein anderes, äußeres Ende zur Kupplung mit dem Träger des Bearbeitungswerkzeuges dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 891816.
DEM41973A 1959-06-27 1959-06-27 Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen Pending DE1118049B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM41973A DE1118049B (de) 1959-06-27 1959-06-27 Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1118049B true DE1118049B (de) 1961-11-23

Family

ID=7304186

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DEM41973A Pending DE1118049B (de) 1959-06-27 1959-06-27 Vorrichtung zur Steuerung von Hubbewegungen

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DE (1) DE1118049B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891816C (de) * 1951-04-27 1953-10-01 Ohg Elvo Di Pivano Pietro & Fi Schleifmaschine fuer Krempelwalzen u. dgl.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891816C (de) * 1951-04-27 1953-10-01 Ohg Elvo Di Pivano Pietro & Fi Schleifmaschine fuer Krempelwalzen u. dgl.

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