DE1117922B - Thermostat - Google Patents
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- DE1117922B DE1117922B DEI17036A DEI0017036A DE1117922B DE 1117922 B DE1117922 B DE 1117922B DE I17036 A DEI17036 A DE I17036A DE I0017036 A DEI0017036 A DE I0017036A DE 1117922 B DE1117922 B DE 1117922B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/275—Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/1919—Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller
- G05D23/1921—Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller using a thermal motor
Landscapes
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- Automation & Control Theory (AREA)
- Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)
Description
- Thermostat Bei Anlagen zur Beheizung bewohnter Räume mittels Dampf oder Warmwasser ist es üblich, die Temperatur während der Nacht abzusenken. Eine Heizungsanlage, die unterbestimmten äußeren klimatischen Verhältnissen zur Erreichung einer Raumtemperatur von z. B. 20° C mit einer Warmwasser-Vorlauftemperatur von z. B. 60° C gefahren wird, kann zur Heizkostenersparnis während der Nacht mit einer Vorlauf-Warmwassertemperatur von z. B. 40° C betrieben werden. Zu diesem Zweck wird in dem thermostatischen Temperaturfühler die Spindel mit dem Metallschlauchkolben an Hand einer geeichten Skala um ein entsprechendes Maß tiefer in den Fühler eingetaucht. Täglich ist am Abend und am Morgen durch Drehen des Handrades od. dgl. am Einbauort des Fühlers eine entsprechende Verstellung vorzunehmen.
- Um diese zeitraubende Arbeit zu ersparen, hat man bei elektrischen Thermostaten (Thermoelementen oder Widerstandsthermometern) in die Vorlaufleitung auch schon zwei Thermostate - den einen für die Tagestemperatur und den anderen für die Nachttemperatur - eingebaut, die z. B. über einen Wechselschalter von einem beliebigen Raum aus an- und abgeschaltet werden können. Bei Flüssigkeitsthermostaten ist es wegen der erforderlichen langen Kapillarrohrleitung nur begrenzt möglich, die Tag-Nacht-Schaltung von einem beliebig entfernt liegenden Raum aus vorzunehmen.
- Es ist bei Temperaturreglern für Heizungsanlagen ferner bekannt, den Sollwert dadurch ferneinzustellen, daß dem Temperaturfühler eine Hilfsheizung zugeordnet wird. So wird der Temperatursollwert bei einer bekannten Einrichtung beispielsweise in Abhängigkeit von der Witterung selbsttätig mit Hilfe eines elektrischen Steuerstromes eingestellt, oder die Beheizung wird bei wieder einer anderen Einrichtung von einem Zeitschaltwerk gesteuert, schließlich erfolgt diese noch bei einer dritten bekannten Einrichtung von Hand an einem elektrischen Widerstand.
- Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vor allem dadurch, daß für den Heizwiderstand des Sollwerteinstellers ein zusätzlicher Temperaturregler vorgesehen ist, und daß nicht der Temperaturfühler, sondern - wie an sich bekannt - der flüssigkeitsgefüllte Stellmotor beheizt wird.
- Die Erfindung bezieht sich somit auf einen Temperaturregler mit flüssigkeitsgefülltem Fühler und daran durch eine Kapillarrohrleitung angeschlossenem Stellmotor. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenwand des Stellmotors ein Heizwiderstand sowie ein thermostatischer Schalter angebracht sind, die in Reihe liegen und bei Stromfluß die Solltemperatur des Reglers in an sich bekannter Weise um einen bestimmten Betrag absenken. Dabei kann die Einrichtung so getroffen sein, daß auch der Thermostatschalter auf einen Sollwert einstellbar und mit einer Skala versehen ist, die in gleicher Weise unterteilt ist, wie die Sollwerteinstellskala am Fühler, so daß die eingestellte Sollwertabsenkung unmittelbar in Temperaturgraden ablesbar ist. Durch Berechnung und Versuch läßt sich ermitteln, um wieviel die Temperatur des Stellmotors erhöht werden muß, damit der Ventilkegel z. B. in der Vorlaufleitung eines Heizaggregates, beispielsweise 20° C früher als durch die Fühlerskala eingestellt, zum dichten Abschluß kommt.
- Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in zwei Abbildungen schematisch dargestellt und beschrieben. Es zeigt Abb. 1 den Aufbau des ganzen Regelgerätes und Abb. 2 die Stellschraube der Abb. 1, von links gesehen.
- Ein als Hohlkörper ausgebildeter Temperaturfühler 1, der eine Flüssigkeit mit großem Ausdehnungskoeffizienten, z. B. Petroleum, enthält, ist durch eine Kapillarrohrleitung 2 mit einem Arbeitskörper 3 (Stellmotor) verbunden. Bei steigender Temperatur dehnt sich die Flüssigkeit aus, wandert durch das Kapillarrohr 2 in den Stellmotor 3 und verdrängt den darin befindlichen Metallschlauchkolben 4, der durch seine Bewegung die daran befestigte Ventilstange S nach oben schiebt und das Ventil 6 zum Abschluß bringt. Um für Tagbetrieb den Schließpunkt des Ventils auf einen vorgeschriebenen Sollwert einzustellen, wird das Volumen der Ausdehnungsflüssigkeit im Fühler 1 mit Hilfe eines darin befindlichen auf und ab bewegbaren Metallschlauchkolbens 7 verändert. Die Verstellung des Metallschlauchkolbens erfolgt durch eine von Hand über ein Handrad 8 bewegte Regulierspindel 9. Die Spindelbewegung ist durch eine lineare Skala 10 auf der Hülse (s. Abb. 1) oder durch eine Zifferblattskala (nicht dargestellt) angezeigt und in Temperaturgraden geeicht. Bei unveränderter Spindeleinstellung für Tagbetrieb ist für Nachtbetrieb mit um beispielsweise 20° C abgesenkter Temperatur an der Außenwand des Stellmotors 3 ein Heizwiderstand 11 angeordnet, der durch eine beliebige Stromquelle und durch einen entfernt liegenden Schalter 12 an-bzw. abgeschaltet werden kann. Um das Volumen der Ausdehnungsflüssigkeit so zu vergrößern, daß der Ventilkegel 6 beispielsweise um 20° C niedriger als durch die auf Tag-Temperatur eingestellte Regulierspindel 9 zum Schließen gebracht werden soll, wird dem Stellmotor 3 eine bestimmte Wärmemenge zugeführt. Diese Temperaturerhöhung des Stellmotors ist konstant zu halten. Dies geschieht durch einen thermostatischen Schalter, beispielsweise durch einen Bimetallschalter bekannter Bauart. Der Bimetallstreifen 13 liegt gegen die Wand des beheizten Stellmotors an. Bei Erreichung der gewünschten Temperaturerhöhung wird ein Kontakt 14 geöffnet und damit der Heizstrom abgeschaltet. Die gewünschte Temperatur des Stellmotors 3 wird durch Einstellen eines Gegenkontaktes 1.5 mittels einer Stellschraube 16 erreicht. Die Stellschraube 16 ist mit einer Skala 16' (Abb.2) versehen, die zweckmäßigerweise entsprechend der Skala 10, also in Graden der Temperatursenkung, geeicht ist (Abb. 2). Ein Zeiger 17 weist auf den Skalenwert hin. Wenn also z. B. die Skala der Stellschraube 16 auf 20° C steht, wird durch die zusätzliche elektrische Beheizung des Stellmotors 3 das Ventil 6 um 20° C früher abschließen, als durch die Sollwerteinstellung 5 10 des Fühlers 1 eingestellt ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Temperaturregler mit flüssigkeitsgefülltem Fühler und daran durch eine Kapillarrohrleitung angeschlossenem Stellmotor, dadurch gekenn- zeichnet, daß an der Außenwand des Stelhnotors (3) ein Heizwiderstand (11) sowie ein thermostatischer Schalter (13 bis 15) angebracht sind, die in Reihe liegen und bei Stromfiuß die Solltemperatur des Reglers in an sich bekannter Weise um einen bestimmten Betrag absenken.
- 2. Temperaturregler nach Anspruch 1 mit Sollwerteinstellung durch Änderndes Fühlervolumens, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Thermostatschalter (13 bis 15) auf einen Sollwert einstellbar und mit einer Skala (16') versehen ist, die in gleicher Weise unterteilt ist, wie die Sollwerteinstellskala (10) am Fühler (1), so daß die eingestellte Sollwertabsenkung unmittelbar in Temperaturgraden ablesbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 910 483; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1779 595; britische Patentschrift Nr. 567 431; O p p e 1 t, K1. Handbuch techn. Regelvorgänge, Weinheim, 1954, S. 64, Tafel 1I, 3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI17036A DE1117922B (de) | 1959-09-29 | 1959-09-29 | Thermostat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI17036A DE1117922B (de) | 1959-09-29 | 1959-09-29 | Thermostat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1117922B true DE1117922B (de) | 1961-11-23 |
Family
ID=7186040
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEI17036A Pending DE1117922B (de) | 1959-09-29 | 1959-09-29 | Thermostat |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1117922B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB567431A (de) * | 1900-01-01 | |||
| DE910483C (de) * | 1944-05-11 | 1954-05-03 | Junkers & Co Ges Mit Beschraen | Temperaturregler |
| DE1779595U (de) * | 1958-03-31 | 1958-12-18 | Burger Eisenwerke Ag | Sollwertsteller, insbesondere fuer temperaturregler. |
-
1959
- 1959-09-29 DE DEI17036A patent/DE1117922B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB567431A (de) * | 1900-01-01 | |||
| DE910483C (de) * | 1944-05-11 | 1954-05-03 | Junkers & Co Ges Mit Beschraen | Temperaturregler |
| DE1779595U (de) * | 1958-03-31 | 1958-12-18 | Burger Eisenwerke Ag | Sollwertsteller, insbesondere fuer temperaturregler. |
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