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DE1117675B - Nichtreziprokes Bauelement der Mikrowellentechnik - Google Patents

Nichtreziprokes Bauelement der Mikrowellentechnik

Info

Publication number
DE1117675B
DE1117675B DEM45426A DEM0045426A DE1117675B DE 1117675 B DE1117675 B DE 1117675B DE M45426 A DEM45426 A DE M45426A DE M0045426 A DEM0045426 A DE M0045426A DE 1117675 B DE1117675 B DE 1117675B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
waveguide
cylinder
gyromagnetic
bla
radius
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM45426A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Arthur Waldron
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Electronics Ltd
Original Assignee
Marconi Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marconi Co Ltd filed Critical Marconi Co Ltd
Publication of DE1117675B publication Critical patent/DE1117675B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/165Auxiliary devices for rotating the plane of polarisation
    • H01P1/17Auxiliary devices for rotating the plane of polarisation for producing a continuously rotating polarisation, e.g. circular polarisation
    • H01P1/174Auxiliary devices for rotating the plane of polarisation for producing a continuously rotating polarisation, e.g. circular polarisation using a magnetic element

Landscapes

  • Waveguide Switches, Polarizers, And Phase Shifters (AREA)

Description

  • Nichtreziprokes Bauelement der Mikrowellentechnik Die Erfindungbetrifft einnichtreziprokes Bauelement der Mikrowellentechnik, welches aus einem Rundhohlleiterabschnitt besteht mit einem darin koaxial angeordneten Zylinder aus gyromagnetischem Material, auf welchen ein longitudinal gerichtetes magnetisches Gleichfeld einwirkt. Der Raum zwischen diesem Zylinder und dem Hohlleiter enthält hierbei ein Dielektrikum.
  • Anordnungen dieser Art sind bekannt und arbeiten beispielsweise mit dem sogenannten HrMode einer Welle unter Ausnutzung der Faraday-Rotation. Als gyromagnetisches Material wird gewöhnlich ein Ferrit verwendet. Der Raum zwischen dem gyromagnetischen Kern und der Hohlleiterwand ist mit einem Dielektrikum ausgefüllt, z. B. mit Luft oder einem verlustarmen festen dielektrischen Material. Solche Anordnungen werden für die verschiedensten Zwecke verwendet, z. B. als sogenannte Isolatoren oder für Mikrowellenzirkulatoren, wobei die Faraday-Rotation dem jeweiligen Zweck entsprechend gewählt wird. Es ist bereits ein solches nichtreziprokes Bauelement derMikrowellentechnik bekanntgeworden, beiwelchem durch besondere Wahl der Radiusverhältnisse von Hohlleiter zu Ferrit eine maximale Rotation pro Dämpfungseinheit erzielt wird. Diese Dimensionierung bedingt jedoch eine sehr kleine Bandbreite der Anordnung, was insbesondere bei kommerziellen Anlagen von großem Nachteil ist, da man in solchen Anlagen eine möglichst große Bandbreite benötigt. Die erzielbare Bandbreite soll für solche Anlagen außerdem unabhängig von der Dämpfung sein. Der Nachteil dieser bekannten Anordnungen besteht somit in der starken Frequenzabhängigkeit des Faraday-Effektes, so daß sie sehr schmalbandig sind.
  • Ziel der Erfindung ist es deshalb, diesen Nachteil zu beseitigen und auf relativ einfache Art eine solche Anordnung zu schaffen, welche über ein breites Frequenzband nahezu frequenzunabhängig ist.
  • Bei einem nichtreziproken Bauelement der Mikrowellentechnik, bestehend aus einem Rundhohlleiterabschnitt mit einem darin koaxial angeordneten Zylinder aus gyromagnetischem Material, auf welchen ein longitudinal gerichtetes magnetisches Gleichfeld einwirkt, wobei der Raum zwischen dem Zylinder und dem Hohlleiter ein Dielektrikum enthält, wird deshalb erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Radiusverhältnis bla vom gyromagnetischen Zylinder 1 zum Hohlleiterabschnitt 2 so gewählt wird, daß die spezifische Rotation 0" aufgetragen über dem Radiusverhältnis bla mit dem normierten Hohlleiterradius a/20 als Parameter annähernd maximal ist, wobei spezifische Rotation die Faraday-Rotation ist, welche von einem Abschnitt der Anordnung erzeugt wird, welche eine Wellenlänge A" lang ist.
  • Bevor die Erfindung näher beschrieben -wird, seien zuerst einige Ausdrücke erläutert: Unter spezifischer Rotation 0" wird die wirksame Faradaya-Rotation verstanden, welche auf einer Längeneinheit der Anordnung erzeugt wird, wobei die Einheit dieser Länge die Wellenlänge A, ist in einem unbegrenzten beliebigen Medium (im allgemeinen Luft), welches als dielektrisches Füllmaterial zwischen dem Kern und dem Hohlleiter Verwendung findet.
  • Als Kernmaterial dient ein gyromagnetischer Körper, insbesondere ein Ferritkörper. 0" wird gemessen in Einheiten von 7v einer Länge 2, der Anordnung. Es gilt wobei 21 die Wellenlänge ist, welche eine Welle besitzt, deren Rotation bezüglich ihrer Polarisation in einer Richtung gerichtet ist, und A, die Wellenlänge einer Welle in der Anordnung, deren Rotation bezüglich ihrer Polarisation entgegengesetzt verläuft-. Die Beziehung zwischen ß,.' und ß, sowie fl2' und ß2 ist durch folgende Gleichungen gegeben- Ferner werden folgende Abkürzungen verwendet: a = innerer Radius des Rundhohlleiters, b = Radius des gyromagnetischen Zylinders, bla = Radiusverhältnis, algo = normierter Hohlleiterradius, s = Dielektrizitätskonstante des Kernmaterials, bezogen auf die Dielektrizitätskonstante des dielektrischen Füllmaterials, Iz = das Diagonalelement der relativen Permeabilität des Kerninaterials, k = das nicht in der Diagonale vorkommende Matrixelement der relativen Permeabilität des Kernmaterials.
  • Ein gyromagnetischer Kein, welcher durch ein longitudinales Gleichfeld vormagnetisiert ist, ist anisotrop, so daß sich der Permeabilitätstensor durch folgende Matrix angeben läßt. Die erfindungsgemäße Breitbandigkeit der Anordnung wird durch ein besonders gewähltes Radiusverhältnis bla erreicht. Nimnit man an, daß der Hohlleiter leer ist, so erhält man den Extremfall, in welchem das Radiusverhältnis Null wird. Die Faraday-Rotation wird dann Null, sofern das Verhältnis des Hohlleiterradius a zur Wellenlänge 2, groß genug ist für die Ausbreitung einer Welle. Vergrößert man, ausgehend von diesem theoretischen Extremwert, das Verhältnis bla, so nimmt die spezifische Rotation 0, ebenfalls zu, wobei vorausgesetzt wird, daß das Verhältnis all, oberhalb der Grenzfrequenz des nicht ausgefüllten HohReiters liegt. Man erhält auf diese Art eine Kurvenschaar mit O# als Ordinate und bla als Abszisse in der Form, wie sie Fig. 1 darstellt.
  • Als Parameter der Kurven dienen verschiedene Werte von all,. In der Fig. 1 sind drei dieser Kurven dargestellt, bei denen all, 0,2, 0,25 und 0,3 betrug. Manerkennt, daßjede derKurveneinflaches Maximum durchläuft. Bei den dargestellten Kurven wurden je- weils die Werte tz = l,.k 1/2 und s = 10 zugrunde gelegt.
  • Erfindungsgemäß, wird nun das erwähnte Radiusverhältnis der Anordnung so gewählt, daß die zugehörige spezifische Rotation annähernd ihren maximalen Wert erhält. Zweckmäßigerweise legt man die Mittenfrequenzen des Bereiches der Anordnung mit Hilfe des Radiusverhältnisses so, daß die spezifische Rotation genau ihren maximalen Wert hat, wie das an der mit R bezeichneten Stelle der Fall ist. Da das Maximum sehr flach verläuft, wird auch bei einer Ab- weichung von zLIOO/,) von diesem Maximuni noch eine ausreichende Frequenzunabhängigkeit, d. h. eine entsprechende Breitbandigkeit der Anordnung erreicht, wie man aus dem Kurvenverlauf innerhalb des Bereiches von R, bis R, ersehen kann. In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt. Mit 1 ist ein weicher Ferritzylinder bezeichnet, welcher koaxial in dem RundhohReiter 2 angeordnet ist. Unter einem weichen Ferrit wird hierbei ein Ferrit verstanden, der eine kleine Remanenz besitzt. Der Raum zwischen diesem gyromagnetischen Kern 1 und dem Hohlleiter 2 ist mit einem festen dielektrischen Material 3 ausgefüllt. Es können auch andere dielektrische Stoffe verwendet werden, z. B. Luft; es muß dann lediglich für eine entsprechende Halterung des Ferritzylinders 1 innerhalb des Hohlleiters 2 gesorgt werden.
  • An jedem Ende der Hohlleiterlänge 2 schließen sich weitere Hohlleiterabschnitte 4 und 5 an, deren Durchmesser groß genug sein muß, damit Wellen der gewünschten Frequenz in ihnen ausbreitangsfähig sind. Die Durchmesser dieser Abschnitte 4 und 5 können selbstverständlich verschieden -sein. Der innere Radius a des Hohlleiters 2 bezüglich des Kernradius b ist hierbei wie oben beschrieben gewählt, beispielsweise so, daß für die Kurve X der Fig. 1 dieses Verhältnis im Bereich zwischen R, und R2 liegt, wobei der optimale Wert an der Stelle R liegt bei einem Verhältnis al.AO von 0,25.
  • Aus Anpassungsgründen erfolgt der Übergang des Hohlleiterabschnittes 2 auf die anschließenden Hohlleiterabschnitte 4 und 5 durch Übergangsstücke 6 und 7. Der gyromagnetische Kern sowohl als auch die dielektrische Füllung 3 sind an ihren Enden in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß möglichst keine Reflexionen auftreten.
  • . Im Hohlleiterabschnitt 4 ist eine Koppelanordnung 8 angeordnet zum Einkoppeln von eben polarisierten Wellen des Hll-Mode. Mit Hilfe der koaxialen Spulenanordnung 9 wird das longitudinal gerichtete magnetische Gleichfeld für den gyromagnetischen Kern erzeugt. Die Speisung erfolgt durch eine Gleichstromquelle 11, welche mit Hilfe des Umschalters 10 umgepolt werden kann, so daß die Richtung der Polarisation der bei 12 austretenden Welle umdrehbar ist.
  • Der Durchmesser des Rundhohlleiters 2 ist bei dem Ausführungsbeispiel kleiner gewählt bezüglich der beiden anschließenden Hohlleiterabschnitte 4 und 5, um das Auftreten unerwünschter Moden zuverhindern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nichtreziprokes Bauelement der Mikrowellentechnik, bestehend aus einem Rundhohlleiterabschnitt mit einem darin koaxial angeordneten Zylinder aus gyromagnetischem Material, auf welchen ein longitudinal gerichtetes magnetisches Gleichfeld einwirkt, wobei der Raum zwischen diesem Zylinder und dem Hohlleiter ein Dielektrikum enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Radiusverhältnis (bla) vom gyromagnetischenZylinder (1) zum Hohlleiterabschnitt (2) so gewählt ist, daß die- spezifische Rotation (0,), aufgetragen über dem kadiusverhältnis (bla) mit dem normierten Hohlleiterradius (a12,) als Parameter, annähernd maximalist, wobei spezifische Rotation die Faraday-Rotation ist, welche von einem Abschnitt der Anordnung erzeugt wird, welcher eine Wellenlänge (.Z,» lang ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Radiusverhältnis (bla) so gewählt ist, daß es von dem zur maximalen spezifischen Rotation gehörenden Wert um etwa ± 10 1/0 abweicht. 3. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen dem gyromagnetischen Zylinder (1) und dem Hohlleiter (2) mindestens teilweise durch ein festes Dielektrikum ausgefüllt wird.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: »The Bell System Technical Journal«, Sanuary 1955, S. 26 bis 3 1.
DEM45426A 1959-06-03 1960-05-25 Nichtreziprokes Bauelement der Mikrowellentechnik Pending DE1117675B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1117675X 1959-06-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1117675B true DE1117675B (de) 1961-11-23

Family

ID=10875347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM45426A Pending DE1117675B (de) 1959-06-03 1960-05-25 Nichtreziprokes Bauelement der Mikrowellentechnik

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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