DE1117421B - Handantrieb fuer Schiebedaecher - Google Patents
Handantrieb fuer SchiebedaecherInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
- B60J7/04—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
- B60J7/057—Driving or actuating arrangements e.g. manually operated levers or knobs
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Antriebsvorrichtungen für Schiebedächer von Kraftfahrzeugen
unter Verwendung einer Antriebsanordnung, bei der zwischen dem Antriebselement und dem beweglichen
Dachteil eine Gleitkupplung eingeschaltet ist, insbesondere nach Patent 1 068 128.
Gegenstand des Patentes 1068128 ist eine elektrische
Antriebsanordnung für Schiebedächer von Kraftfahrzeugen, bei der zwischen dem Antriebselement und dem beweglichen Dachteil eine Gleitkupplung
eingeschaltet ist.
Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung der Antriebsanordnung nach dem Hauptpatent insofern
dar, als sie die durch die Antriebsanordnung nach dem Hauptpatent erzielten vorteilhaften Wirkungen
auch für von Hand betätigte Schiebedächer auszunutzen gestattet. Bisher ist es für unnötig gehalten
worden, in die Antriebsverbindung von Hand betätigter Schiebedächer besondere Sicherheitseinrichtungen
einzufügen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß auch bei von Hand angetriebenen Schiebedächern
die benutzten Übertragungselemente, insbesondere drucksteif geführte Ubertragungskabel, durch
Überlastung gefährdet sind, wenn das Schiebedach sich in seinen Endlagen befindet oder während seiner
Gleitbewegung durch irgendwelche Umstände hängenbleibt.
Nach einem nicht zum Stand der Technik gehörigen Vorschlag soll ein Schutz gegen Überlastung der
Übertragungselemente des Schiebedachantriebes dadurch bewirkt werden, daß die Handkurbel mit einer
Einrichtung zum Begrenzen der Anzahl von Umdrehungen versehen ist, um durch diese Einrichtung
die Handkurbel gleichzeitig zu blockieren, wenn sich das Schiebedach in eine seiner Endlagen bewegt. Eine
derartige Einrichtung erfordert aber ein genaues Einstellen bezüglich der Schiebedachendlagen und gewährt
keinen Überlastungsschutz für die Übertragungselemente des Schiebedachantriebes, wenn durch
Fremdkörper oder sonstige Umstände das Schiebedach während seiner Bewegung hängenbleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile bei einem Handantrieb für Schiebedächer von Kraftfahrzeugen
unter Verwendung einer Antriebsanordnung, bei der zwischen dem Antriebselement und
dem beweglichen Dachteil eine Gleitkupplung eingeschaltet ist, zu vermeiden.
Die Erfindung besteht darin, daß die Gleitkupplung auf der von der Handkurbel angetriebenen
Welle angeordnet wird.
Die Erfindung bietet eine besonders einfache und in jedem Fall wirksame Lösung der gestellten AufHandantrieb für Schiebedächer
Zusatz zum Patent 1 068 128
Anmelder:
H. T. Golde G.m.b.H. & Co. K.G.,
H. T. Golde G.m.b.H. & Co. K.G.,
Frankfurt/M., Hanauer Landstr. 338
Johannes Werner, Offenbach/M.,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gäbe. Außer dem Überlastungsschutz für die Übertragungselemente
des Schiebedachantriebes bietet die Erfindung auch Sicherheit dagegen, daß beim Schließen des Schiebedaches Personen verletzt
werden können, die sich mit Körperteilen im Bewegungsbereich des Schiebedachteils befinden.
In besonders einfacher Ausführungsform der Erfindung ist erfindungsgemäß die Handkurbel drehbar
auf der Antriebswelle gelagert und mit einer Kupplungsscheibe versehen, die unter Federkraft gegen
eine auf der Antriebswelle fest angebrachte Gegenkupplungsscheibe gedrückt ist. Zweckmäßig ist die
Kupplungsscheibe der Handkurbel durch die Stirnfläche des Kurbelkopfes und die Gegenkupplungsscheibe
durch einen mit der Antriebswelle einstückigen Bund gebildet. Vorteilhaft ist der Handkurbelkopf
hinter seiner Stirnfläche hohl ausgebildet und nimmt in diesem Hohlraum den Stutzen der Antriebswelle
auf, während dieser Hohlraum selbst durch eine in den Kurbelkopf eingesetzte Kappe verschlossen
ist. Hierdurch ist die Möglichkeit geschaffen, ohne jegliche Beschädigung des Wageninnern die
Kupplungseinrichtung von außen zu erreichen. Dies läßt sich besonders einfach noch dadurch verbessern,
daß der Hohlraum des Handkurbelkopfes die auf den Stumpf der Antriebswelle gesetzte Kupplungsfeder und deren Spannvorrichtung aufnimmt. Es
kann dann jederzeit die Rutschkupplung nachgestellt werden. Besonders raumsparend und leicht herstellbar
kann die Kupplungseinrichtung nach der Erfindung ausgebildet werden, wenn die Kupplungsfeder
eine im Inneren des Handkurbelkopfes gelagerte
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Tellerfeder ist, die über eine Gleitunterlagscheibe auf die Stirnfläche des Handkurbelkopfes einwirkt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 den Vorderteil des Schiebedachrahmens in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den senkrechten Schnitt durch die erfindungsgemäß gestaltete Handantriebseinrichtung nach
der Linie H-II der Fig. 1 und
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
In dem dargestellten Beispiel ist unter einem Dachblech 1 des Fahrzeugs ein Schiebedachrahmen 2
durch Punktschweißen befestigt. Der Schiebedachranmen
2 trägt eine Laufschiene 3 mit Eckstücken 4, einem Verbindungsstück 5, einer Antriebsdose 6,
einer Rosette 7 und einer Handkurbel 8.
Die von der Handkurbel 8 ausgehenden Kräfte werden auf eine Antriebswelle 9 und von dieser auf
ein Ritzel 10 übertragen. Das Ritzel 10 steht mit Schiebedachantriebskabeln 11 im Eingriff und verschiebt
diese in den Führungskanälen der Teile 3,4,5 und 6. Die Kabel 11 stehen wiederum mit dem verschiebbaren
Schiebedeckel (in der Zeichnung nicht dargestellt) in Verbindung. Der Rutschkupplungsmechanismus
an der Antriebswelle ist wie folgt aufgebaut; die Antriebswelle 9 ist in einer Lagerbüchse
12 drehbar gelagert. Die Welle 9 weist einen Bund 13 auf; gegen diesen Bund legt sich eine Beilagescheibe
14, und gegen diese Beilagescheibe drückt wiederum eine Stirnfläche 15 der Handkurbel 8. An der Gegenseite
dieser Stirnfläche — mit 16 bezeichnet — befindet sich als Gleitunterlage wiederum eine Scheibe
17. Gegen diese Gleitunterlage 17 drückt eine unter Vorspannung stehende Tellerfeder 18. Die Spannung
der Tellerfeder 18 wird durch Anziehen einer Schraube 19 erreicht, die axial in die Antriebswelle 9
eingeschraubt ist. Zwischen dem Kopf der Schraube 19 und der Tellerfeder 18 befinden sich eine Zahnoder
Unterlegscheibe 20 sowie eine Büchse 21. Die Büchse 21 ist auf der Welle 9 axial verschiebbar gelagert,
jedoch gegen Verdrehen in Form einer Nut, Verzahnung od. dgl. auf dieser Achse gesichert. Die
Reibung der Rutschkupplung wird demnach durch eine entsprechend große Vorspannung der Tellerfeder
gewährleistet, die stufenlos mittels der Schraube 19 eingestellt werden kann. Um die Einstellschraube
19 abzudecken, wird eine Abdeckkappe 22 vorgesehen, die in eine zylindrische Ausnehmung der
Handkurbel eingedrückt ist und aus Blech, Leichtmetall, Kunststoff od. dgl. bestehen kann. Die Handkurbel
wird an einem Knopf 23 angetrieben. Durch die eingestellte Reibkraft zwischen der Kurbel 8 und
die Welle 9 wird diese in Drehbewegung versetzt und bewirkt somit ein Verschieben der Antriebskabel 11
des Schiebedaches. Treten im Verlauf der Drehbewegung außergewöhnlich große Widerstände im An- '
triebsaggregat auf, dann wird die Reibung zwischen der Tellerfeder 18 und dem Bund 13 nicht mehr ausreichen,
um diesen Widerstand zu überwinden, so daß sich die Kurbel gegenüber der Welle 9 verdreht
und somit gewährleistet ist, daß größere als die eingestellten Reibungskräfte nicht auf den Mechanismus
übertragen werden. Die Größe der einzustellenden Reibungskräfte ist so zu bemessen, daß das Schiebedach
bei normalen Bedingungen sicher mitgenommen wird, andererseits jedoch schädliche Kräfte vom
Antriebsaggregat ferngehalten werden.
Auch während des Betriebs kann die Einstellung der Reibungskräfte in einfacher Weise jederzeit nachgeprüft
und nachgestellt werden.
Claims (6)
1. Handantrieb für Schiebedächer von Kraftfahrzeugen unter Verwendung einer Antriebsanordnung,
bei der zwischen dem Antriebselement und dem beweglichen Dachteil eine Gleitkupplung
eingeschaltet ist, insbesondere nach Patent 1068 128, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkupplung
auf der von der Handkurbel angetriebenen Welle angeordnet ist.
2. Handantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handkurbel (8) drehbar
auf der Antriebswelle (9) gelagert und mit einer Kupplungsscheibe (15) versehen ist, die unter
Federkraft gegen eine auf der Antriebswelle fest angebrachte Gegenkupplungsscheibe (13) gedrückt
ist.
3. Handantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheibe der
Handkurbel durch die Stirnfläche (15) des Kurbelkopfes und die Gegenkupplungsscheibe durch
einen mit der Antriebswelle (9) einstückigen Bund (13) gebildet sind.
4. Handantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handkurbelkopf
hinter seiner Stirnfläche (15) hohl ausgebildet ist und in diesem Hohlraum den Stutzen
der Antriebswelle (9) aufnimmt und daß dieser Hohlraum durch eine in den Kurbelkopf eingesetzte
Kappe (22) verschlossen ist.
5. Handantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum des Handkurbelkopfes
die auf den Stumpf der Antriebswelle gesetzte Kupplungsfeder (18) und deren Spannvorrichtung (19 bis 21) aufnimmt.
6. Handantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsfeder
eine im Innern des Handkurbelkopfes gelagerte Tellerfeder (18) ist, die über eine Gleitunterlagscheibe
(17) auf die Stirnfläche (15) des Handkurbelkopfes einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 739/240 11.61
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| DEG28258A DE1117421B (de) | 1959-10-28 | 1959-10-28 | Handantrieb fuer Schiebedaecher |
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