DE1117324B - Verfahren zur Dichtigkeitspruefung von geschlossenen Behaeltern, insbesondere von Konservendosen - Google Patents
Verfahren zur Dichtigkeitspruefung von geschlossenen Behaeltern, insbesondere von KonservendosenInfo
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- DE1117324B DE1117324B DEO6553A DEO0006553A DE1117324B DE 1117324 B DE1117324 B DE 1117324B DE O6553 A DEO6553 A DE O6553A DE O0006553 A DEO0006553 A DE O0006553A DE 1117324 B DE1117324 B DE 1117324B
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M3/00—Investigating fluid-tightness of structures
- G01M3/02—Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
- G01M3/04—Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
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Description
- Verfahren zur Dichtigkeitsprüfung von geschlossenen Behältern, insbesondere von Konservendosen Die Dichtigkeitsprüfung von geschlossenen Behältern, insbesondere von Konservenblechdosen, durch inneren Gasdruck stellt eine verläßliche Möglichkeit der Kontrolle der einwandfreien Arbeit bei der Herstellung von Konservendosen dar. Dieses Problem wurde bisher dadurch gelöst, daß in der Wand der leeren Dose ein Ventil befestigt und nach erfolgtem Verschluß in der Dose durch Einpumpen von Luft der gewünschte Überdruck erzielt wurde.
- Der Nachteil dieses Verfahrens liegt in einer verhältnismäßigen Kompliziertheit und einem nicht angemessenen Arbeits- und Zeitaufwand und im Aufwand an technischen Mitteln.
- Es ist bereits ein Verfahren zur Wasserdruckprobe an Dampfkesseln, Röhren und anderen Hohlgefäßen bekannt, bei dem eine in Gefäße eingefüllte Flüssigkeit elektrolytisch zersetzt wird. Die durch Elektrolyse aus der Flüssigkeit entwickelten Gase erzeugen den erforderlichen Preßdruck zur Prüfung auf Dichthalten. Abgesehen von der hier vorliegenden anderen Gattung ist zur Durchführung des Verfahrens an den erwähnten Gegenständen ein Deckel oder anderer Einsatz erforderlich, der die Elektroden trägt.
- Es ist auch bereits ein Verfahren zur Prüfung von Druckmittelbehältern auf ihr Dichtsein bekannt, bei dem der zu prüfende Behälter unter eine ganz mit Flüssigkeit gefüllte, durchsichtige Glocke gebracht wird. In der Kuppe dieser Glocke sammeln sich die entweichenden Gasbläschen, wodurch erkennbar wird, daß der untersuchte Behälter undicht ist. Es wird auch hier erkennbar, daß das erwähnte Verfahren mit dem Erfindungsgegenstand nichts zu tun hat, da der Überdruck im Innern des Gefäßes erfindungsgemäß erst hergestellt wird.
- Es sind übrigens auch Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in Rohrleitungen bzw. Abortrohrleitungen bekannt. Eine in einem geschlossenen Behälter befindliche, leicht verdampfende und stark riechende Flüssigkeit wird mittels eines Halters und nach entsprechender Aufbohrung der Rohrleitung in diese eingeführt. Mittels einer in dem Halter vorgesehenen Schraubspindel wird der auf die erwähnte Weise eingeführte Behälter in dem Rohr zerbrochen, wodurch die leicht verdampfende und stark riechende Flüssigkeit in die Rohrleitung eintritt und an den undichten Stellen zum Austritt kommt. Dieses umständliche, lediglich für Rohrleitungen gedachte Verfahren läßt sich mit dem Gegenstand der Erfindung nicht vergleichen.
- Es ist im übrigen bekannt, für die Druckprobe und Dichtheitsprüfung von Kesseln für Transformatoren u. dgl. als Druck- bzw. Kesselfüllmittel mit Kontrastfärbemitteln gefärbtes Wasser zu verwenden.
- Die Nachteile der Dichtigkeitsprüfung von geschlossenen Behältern durch inneren Gasdruck werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß das erforderliche Gas im geschlossenen Behälter durch eine chemische Reaktion entwickelt wird.
- Nach der Erfindung wird dabei ein gesundheitlich einwandfreies Gas, z. B. CO2, erzeugt. Die Grundbedingung dabei ist, daß die gegenseitige Einwirkung der verwendeten chemischen Mittel erst nach Ablauf einer kurzen Pause nach dem Verschluß der Dose erfolgt.
- Ein Beispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird näher beschrieben: Die Dose wird bis zu drei Viertel des Inhalts mit der Lösung eines sauren Natriumkarbonats in Wasser gefüllt. Zu dieser Lösung wird in die Dose eine schwache organische Säure, z. B. Zitronensäure, in einer Umhüllung gegeben. Die Umhüllung besteht aus einem Material, das durch Einwirken von Wasser nach einer bestimmten Zeit zerweicht und ermöglicht, daß die Säure in die Lösung eintritt, was die gegenseitige Reaktion ermöglicht. Nachdem die Dose verschlossen wurde, folgt nach einer kurzen Pause die Reaktion, bei welcher CO2 entsteht. Die Geschwindigkeit dieser Reaktion kann z. B. durch Schütteln der Dose oder durch Erwärmen der Dose beeinfLußt werden. Die Verläßlichkeit des erfolgten Verschlusses kann besonders beim Eintauchen der Dose.in Wasser beobachtet werden. Zwecks einer besseren optischen Kontrolle kann die in der Dose verschlossene Lösung in an sich bekannter Weise intensiv gefärbt werden.
- Der in der Dose entstandene Überdruck offenbart leicht und einfach alle Undichtigkeiten, die bei der Herstellung der Dose oder beim Verschluß entstanden sind.
- Die Erzielung eines inneren Überdruckes kann bei einer Dose von 100 mm Durchmesser schon bei etwa 0,6 atü ohne Meßapparatur beobachtet werden. Beim Überdruck von etwa 1 atü erfolgt schon eine derartige Wölbung der Böden der Dose, daß die Mitte des Bodens die Höhe des Randes der Dose übersteigt.
- Die Menge der benutzten Chemikalien wird je nach der Größe der Dose bestimmt. Für eine Dose von 670 ccm Inhalt und für einen Überdruck von 1 atü braucht man z. B. 8 g NaHCO3 und 4 g Zitronensäure.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Dichtigkeitsprüfung von geschlossenen Behältern, insbesondere von Konservendosen, durch inneren Gasdruck, dadurch gekennzeichnet, daß das erforderliche Gas im geschlossenen Behälter durch eine chemische Reaktion entwickelt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß NaHCO3 und eine schwache organische Säure, z. B. Zitronensäure, in Wasserlösung zur Reaktion gebracht werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines oder beide der in die Reaktion eintretenden Chemikalien mit einer in Wasser leicht zerweichbaren Umhüllung versehen sind.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das im Behälter vorhandene Wasser in an sich bekannter Weise gefärbt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 939 958, 378497, 198406, 56054.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS1117324X | 1958-01-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1117324B true DE1117324B (de) | 1961-11-16 |
Family
ID=5457345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO6553A Pending DE1117324B (de) | 1958-01-13 | 1959-01-13 | Verfahren zur Dichtigkeitspruefung von geschlossenen Behaeltern, insbesondere von Konservendosen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1117324B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1218753B (de) * | 1961-05-05 | 1966-06-08 | Leybolds Nachfolger E | Verfahren und Vorrichtung zur Dichtigkeits-pruefung von abgeschlossenen Hohlkoerpern |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE56054C (de) * | R. T. CRANE in Chicago, Michigan Avenue 254, Staat Illinois, V. St. A | Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in (Abort-) Rohrleitungen | ||
| DE198406C (de) * | ||||
| DE378497C (de) * | 1923-07-16 | Clemens Graaff | Verfahren zur Pruefung von Druckmittelbehaeltern | |
| DE939958C (de) * | 1953-06-25 | 1956-03-08 | Licentia Gmbh | Druckprobe und Dichtheitspruefung von Kesseln fuer Transformatoren u. dgl. |
-
1959
- 1959-01-13 DE DEO6553A patent/DE1117324B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE56054C (de) * | R. T. CRANE in Chicago, Michigan Avenue 254, Staat Illinois, V. St. A | Verfahren zum Auffinden von Undichtigkeiten in (Abort-) Rohrleitungen | ||
| DE198406C (de) * | ||||
| DE378497C (de) * | 1923-07-16 | Clemens Graaff | Verfahren zur Pruefung von Druckmittelbehaeltern | |
| DE939958C (de) * | 1953-06-25 | 1956-03-08 | Licentia Gmbh | Druckprobe und Dichtheitspruefung von Kesseln fuer Transformatoren u. dgl. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1218753B (de) * | 1961-05-05 | 1966-06-08 | Leybolds Nachfolger E | Verfahren und Vorrichtung zur Dichtigkeits-pruefung von abgeschlossenen Hohlkoerpern |
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