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DE1117152B - Rohrfoermiger, aus mehreren Schuessen bestehender Schrankenbaum - Google Patents

Rohrfoermiger, aus mehreren Schuessen bestehender Schrankenbaum

Info

Publication number
DE1117152B
DE1117152B DES62647A DES0062647A DE1117152B DE 1117152 B DE1117152 B DE 1117152B DE S62647 A DES62647 A DE S62647A DE S0062647 A DES0062647 A DE S0062647A DE 1117152 B DE1117152 B DE 1117152B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamp
shot
barrier
barrier boom
pipe section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES62647A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Joergensen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES62647A priority Critical patent/DE1117152B/de
Publication of DE1117152B publication Critical patent/DE1117152B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Rohrförmiger, aus mehreren Schüssen bestehender Schrankenbaum Die Erfindung betrifft Schranken, insbesondere Eisenbahnschranken mit rohrförmigen Rundbäumen, die aus mehreren Schüssen bestehen. Diese Schüsse werden vielfach erst an der Baustelle zusammengesetzt. Da die Schrankenbäume, insbesondere wenn sie noch mit einem Gittergehänge versehen sind, unter dem Einfluß von Wind und Wetter sowie infolge ihrer Eigenbewegung beim Schließen und Öffnen der Schranke starken Biegungs- und Verwindungsbeanspruchungen unterliegen, werden an die Verbindungsteile der Schüsse besonders hohe Anforderungen gestellt. Die in den Rohren auftretenden Werkstoffbeanspruchungen sollen möglichst über den gesamten Rohrquerschnitt auf das nächste Rohr übertragen werden. Bei den bekannten rohrförmigen Schrankenbäumen wird dies dadurch erreicht, daß die Schüsse an den Enden kalibriert sind und vor dem Zusammenstecken mit Metall-Leim bestrichen werden. Eine andere Möglichkeit, die Schüsse miteinander biegungs- und verwindungssteif zu verbinden, besteht in der Verwendung von Muffen, die über die beiden zusammenstoßenden Enden der benachbarten Schüsse geschoben und mit diesen durch Kleben, Nieten oder Schweißen verbunden werden. Beide Ausführungen haben den Nachteil, daß die Verbindungsstellen nachträglich, wenn beispielsweise ein beschädigter Schuß gegen einen anderen ausgewechselt werden soll, nur schwer wieder gelöst werden können.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß mindestens an einem Ende jedes Rohrschusses eine ringförmige Rippe oder Nut angebracht ist und dieses Rohrschußende mit dem nächten Rohr durch eine Schelle verbunden ist, welche formschlüssig um die Rippe greift bzw. in die Nut eingreift und vorzugsweise durch Anziehen einer Schließschraube auf dem gesamten Umfang des Rohres in radialer Richtung zum Anliegen gebracht wird. Die Vorteile dieser Verbindung liegen darin, daß sie biegungssteif und im Betrieb unveränderlich ist. Trotzdem können die Verbindungsteile sehr leicht sein. Ihre Montage ist sehr einfach. Darüber hinaus ist die Verbindung sehr sicher, da sie von dem mehr oder weniger festen Anziehen der einzigen Verbindungsschraube und von der Qualität dieser Schraube nahezu unabhängig ist. Außerdem kann die Schelle ohne größeren Aufwand formschön gestaltet werden, z. B. mit abgeschrägten Flanken und glatter Mantelfläohe: An den Schellen können gegebenenfalls Befestigungen für Gittergehänge, Pendelstützen, Abspannseile, Beleuchtungskörper, Rückstrahler usw. vorgesehen sein. Besonders günstig ist es, wenn die Rippen bzw. Nuten der Rohre bzw. Schellen einen derartigen keilförmigen Querschnitt haben, -daß beim Anziehen der Schließschraube die Stirnflächen der Rippen und Nuten bzw. der Rohrschußenden auch in Längsrichtung des Schrankenbaumes aufeinandergepreßt werden. Dann steht auch bei geringer Breite der Rippen oder Nuten und somit der Schellen eine große Berührungsfläche zur übertragung der Belastungskräfte von Schuß zu Schuß unmittelbar oder mittelbar über die Schelle zur Verfügung.
  • Die Rippen oder Nuten können durch Prägen, Walzen oder Biegen des Mantelbleches an den Schüssen angebracht werden. Es ist aber auch möglich, die Schüsse mit einem zusätzlichen Teil, z. B. einem Ring, zu versehen. Die Erfindung ist sowohl für konisch sich verjüngende Rohre als auch für zylindrische Rohre anwendbar. Diese Rohre können in bekannter Weise aus Blechen geformt und an ihrer Längsnaht geschweißt, gelötet, geklebt oder gefalzt sein.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind an Hand der Figuren erläutert.
  • Fig. 1 zeigt links einen Längsschnitt und rechts einen Querschnitt einer Verbindungsstelle von zwei Schüssen 1 und 2. An den zusammenstoßenden Enden der beiden Schüsse ist je eine ringförmige Rippe 11 bzw. 21 mit in radialer Richtung sich keilförmig verjüngendem Querschnitt angebracht. Die Schelle3 hat zwei der Keilform der Rippen angepaßte Nuten 31 und 32. An den Enden der Schelle befinden sich zwei Knaggen 33 und 34 mit Bohrungen für eine Schließschraube 35. Beim Anziehen der Schließschraube 35 wird die Schelle praktisch auf dem gesamten Umfang beider Rohre in. radialer Richtung zum Anliegen gebracht. Durch die Keilform der Rippen und Nuten ist außerdem sichergestellt, daß die Rohrschüsse in Längsrichtung eine eindeutige Lage zueinander haben.
  • In den Fig. 2 und 3 sind zwei etwas abgewandelte Formen für die Rippen und Nuten dargestellt. Die in Fig. 2 dargestellte Form hat den Vorteil, daß die gesamte für die Übertragung der Belastungskräfte von Schuß zu Schuß maßgebende Berührungsfläche von Rohr und Schelle größer als bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist. Bei der in Fig. 3 dargestellten Keilform der Rippen mit einseitig abgeschrägten Stirnflächen werden beim Anziehen der Schelle die radial verlaufenden Stirnflächen beider Ringe fest zusamrnengepreßt. Dabei wird ein Teil der Belastungskräfte des Schrankenbaumes unmittelbar von Rohrschuß zu Rohrschuß übertragen. Zur Herstellung der Rippen und der Schelle ist bei dieser Ausführungsform ein geringerer Arbeitsaufwand als bei den anderen beiden Ausführungsformen erforderlich.
  • In Fig. 5 ist eine Schußverbindung dargestellt, die insbesondere für solche Bäume geeignet ist, die aus einer Anzahl zylindrischer Rohre bestehen, deren Durchmesser, wie in Fig.4 dargestellt, sprunghaft von der Baumspitze zur Baumwurzel hin größer wird. Gegebenenfalls kann außerdem die Wandstärke der Rohre von Schuß zu Schuß geändert werden. Die in Fig.4 dargestellte Stufenbauweise eines Schrankenbaumes ergibt das gleiche günstige Festigkeitsverhalten wie eine konische Bauweise mit kontinuierlich veränderlichen Durchmesser und erweckt auch durch seine äußere Form den Eindruck eines konischen Baumes. Durch entsprechende Bemessung der Stufen kann erreicht werden, daß die Schüsse beim Transport teleskopartig in den Wurzelschuß eingeschoben werden können, so daß für einen Schrankenbaum nur sehr wenig Transportraum erforderlich ist. Die Stufenbauweise mit zylindrischen Rohren gemäß Fig. 4 ermöglicht außerdem gegenüber der konischen Bauweise eine erhebliche Vereinfachung der Fertigung, die in den rechteckigen Blechzuschnitten und den einfacheren Fertigungseinrichtungen begründet ist.
  • Aus Fig. 5 ist ersichtlich, wie der Stufensprung von dem Rohrschuß 4 auf den Rohrschuß 5 für die Gestaltung der biegungs- und zugfesten Verbindung beider Rohre ausgenutzt werden kann. Der dünnere Rohrschuß 4 hat einen Außendurchmesser, der kleiner ist als der Innendurchmesser des größeren Rohrschusses 5. Der dünnere Rohrschuß kann daher beim Transport des noch nicht zusammengesetzten Baumes von hinten in den dickeren Rohrschuß eingeschoben werden. Der Rohrschuß 4 ist an seinem nach der Baumwurzel zeigenden Ende mit einem Ring der in Fig. 1, 2 oder 3 gezeigten Form oder mit einer entsprechenden Rippe versehen. Die Schelle 6 ist in das nach der Baumspitze zeigende Ende des dickeren Rohrschusses 5 eingeschoben und mit diesem fest verbunden, z. B. durch Schweißen. Die Schelle 6 wiederum hat eine Nut, die zu der Form der ringförmigen Rippe des dünneren Rohres paßt. Der dickere Rohrschuß 5 ist an der Schließstelle der Schelle in Längsrichtung auf eine derartige Länge geschlitzt, daß er und die Schelle 6 über die Rippe 41 des dünneren Rohrschusses 4 gesprengt werden können. Beim Anziehen der Schließschraube wird die Schelle wiederum so fest um den dünneren Rohrschuß gespannt, daß auch hier eine völlig formschlüssige zug- und biegefeste Verbindung beider Rohrschüsse besteht, die einen gleichmäßigen Kraftfluß der Werkstoffspannungen von Schuß zu Schuß und eine optimale Ausnutzung der Festigkeitseigenschaften des Rohrwerkstoffes ermöglicht.
  • Zum Verbinden stufenförmig abgesetzter Schüsse können auch lose Schellen verwendet werden, wie sie in den Fig. 1 bis 3 vorgesehen sind. Die in Fig. 4 gezeigte Ausführung ist aber. bezüglich der äußeren Form günstiger, weil hierbei die Befestigungsmittel zum Teil unsichtbar sind.
  • In Fig. 6 ist eine Abwandlung der in Fig. 5 dargestellten Schellenform gezeigt. Diese Schelle 60 hat außer der auf ihrer Innenfläche angeordneten Nut, die die Rippe 41 des dünneren Rohrschusses umgreift, auf ihrer Außenfläche noch eine Nut für ein Spannband 42 aus Federstahl. Dieses Spannband kann, wie in Fig. 7 angedeutet, in an sich bekannter Weise ebenfalls durch eine einzige Schließschraube so angezogen werden, daß die Schelle in radialer Richtung praktisch auf dem gesamten Umfang des dünneren Rohrschusses fest anliegt. Die in Fig. 6 gezeigte Schußverbindung hat insbesondere bei stufenförmig abgesetzten Schüssen und fest mit dem jeweils dickeren Schuß verbundenen Schellen den Vorteil; daß an den Schellen keine Knaggen für die Schließschraube erforderlich sind. Die Rohrschüsse können daher beim Transport noch weiter als bei Verwendung der in Fig. 5 gezeigten Schellenform ineinandergeschoben werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rohrförmiger, aus mehreren Schüssen bestehender Schrankenbaum, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an einem Ende jedes Rohrschusses (1, 2) eine ringförmige Rippe (11, 21) oder Nut angebracht ist und daß dieses Rohrschußende mit dem nächsten Rohrschuß durch eine Schelle (3) verbunden ist, welche formschlüssig um die Rippe greift bzw. in die Nut eingreift und vorzugsweise durch Anziehen einer Schließschraube (35) auf dem gesamten Umfang des Rohres in radialer Richtung zum Anliegen gebracht wird.
  2. 2. Schrankenbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen bzw. Nuten keilförmigen Querschnitt haben.
  3. 3. Schrankenbaum nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch konische Rohrschüsse, die sich so stark verjüngen, daß die nach der Baumspitze zu liegenden Schüsse von hinten in den Wurzelschuß eingeschoben werden können.
  4. 4. Schrankenbaum nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüsse in an sich bekannter Weise aus zylindrischen Rohren bestehen, deren Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser des nach der Schrankenbaum-Wurzel zu benachbarten Schusses ist.
  5. 5. Schrankenbaum nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schelle (6) fest, z. B. durch Schweißen, mit dem dickeren Schuß (5) verbunden ist und daß dieser Schuß an der Schließstelle der Schelle mit einem in Längsrichtung verlaufenden Schlitz versehen ist, so daß die Schelle über die Rippe (41) des nach der Schrankenbaumspitze zu liegenden Schusses gesprengt werden kann.
  6. 6. Sohrankenbaum nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schellen (60) auf ihrer Außenfläche mit einer Nut für ein Spannband (42) versehen sind, das beim Anziehen der Schließschraube die Schelle radial an die zu verbindenden Rohrschüsse preßt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1023 789; österreichische Patentschrift Nr. 153 856.
DES62647A 1959-04-20 1959-04-20 Rohrfoermiger, aus mehreren Schuessen bestehender Schrankenbaum Pending DE1117152B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES62647A DE1117152B (de) 1959-04-20 1959-04-20 Rohrfoermiger, aus mehreren Schuessen bestehender Schrankenbaum

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DES62647A DE1117152B (de) 1959-04-20 1959-04-20 Rohrfoermiger, aus mehreren Schuessen bestehender Schrankenbaum

Publications (1)

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DE1117152B true DE1117152B (de) 1961-11-16

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ID=7495774

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES62647A Pending DE1117152B (de) 1959-04-20 1959-04-20 Rohrfoermiger, aus mehreren Schuessen bestehender Schrankenbaum

Country Status (1)

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DE (1) DE1117152B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT153856B (de) * 1937-10-07 1938-07-25 Stefan Goetz & Soehne Kommandi Schlagbaum für Eisenbahnschranken.
DE1023789B (de) * 1956-12-04 1958-02-06 Wutoeschingen Aluminium Aus mehreren Einzelschuessen mittels loesbarer Verbindungen zusammengesetzter Schrankenbaum fuer Bahnuebergaenge u. dgl.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT153856B (de) * 1937-10-07 1938-07-25 Stefan Goetz & Soehne Kommandi Schlagbaum für Eisenbahnschranken.
DE1023789B (de) * 1956-12-04 1958-02-06 Wutoeschingen Aluminium Aus mehreren Einzelschuessen mittels loesbarer Verbindungen zusammengesetzter Schrankenbaum fuer Bahnuebergaenge u. dgl.

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