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DE1116941B - Heissgasturbolader - Google Patents

Heissgasturbolader

Info

Publication number
DE1116941B
DE1116941B DEK27771A DEK0027771A DE1116941B DE 1116941 B DE1116941 B DE 1116941B DE K27771 A DEK27771 A DE K27771A DE K0027771 A DEK0027771 A DE K0027771A DE 1116941 B DE1116941 B DE 1116941B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing body
hot gas
turbine
gas turbocharger
fan
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK27771A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Anton Pfleghaar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Howden Turbo GmbH
Original Assignee
Kuehnle Kopp and Kausch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kuehnle Kopp and Kausch AG filed Critical Kuehnle Kopp and Kausch AG
Priority to DEK27771A priority Critical patent/DE1116941B/de
Publication of DE1116941B publication Critical patent/DE1116941B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/08Cooling; Heating; Heat-insulation
    • F01D25/12Cooling
    • F01D25/125Cooling of bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/04Gas-turbine plants providing heated or pressurised working fluid for other apparatus, e.g. without mechanical power output
    • F02C6/10Gas-turbine plants providing heated or pressurised working fluid for other apparatus, e.g. without mechanical power output supplying working fluid to a user, e.g. a chemical process, which returns working fluid to a turbine of the plant
    • F02C6/12Turbochargers, i.e. plants for augmenting mechanical power output of internal-combustion piston engines by increase of charge pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
    • F05D2220/00Application
    • F05D2220/40Application in turbochargers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Description

  • Heißgasturbolader Die Erfindung betrifft einen Heißgasturbolader, bei dem die als Radialräder ausgebildeten Laufräder des Gebläses und der Turbine beiderseits eines luftgekühlten, geschlossen ausgebildeten Lagerkörpers auf einer waagerechten Welle fliegend angeordnet sind und auf den dem Lagerkörper abgewendeten Seiten axial Luft ansaugen bzw. Heißgas auslassen, wobei der Lagerkörper nur an dem Gebläsegehäuse befestigt ist, während Gebläse- und Turbinengehäuse durch einen den Lagerkörper mit Abstand umgebenden Mantel verbunden sind. Derartige Maschinen, die vorzugsweise als Gasturbinen oder als Abgasturbolader verwendet werden, sind aus dem Bedürfnis entstanden, bei verhältnismäßig kleinen Abmessungen hohe Leistungen zu erzielen. Besonders bei Abgasturboladern ist der enge Zusammenbau erforderlich; da diese Maschinen zur guten Ausnutzung der Energie möglichst nahe an einer Brennkraftmaschine angebracht werden müssen.
  • Zur Verbesserung des thermischen Wirkungsgrades ist man bestrebt, die Temperatur an der Turbine möglichst hoch zu legen. Bei dem engen Zusammenbau der verschiedenen Maschinenteile, wie Turbine, Gebläse und dem dazwischenliegenden Lagerkörper, sind dann aber besondere Maßnahmen zum Schutz der Lagerung gegen die hohe Temperatur erforderlich.
  • Es ist bekannt, den Lagerkörper mit einem Kühlmantel zu umgeben, durch den zwangsweise ein Kühlmittel hindurchgeführt wird. Als Kühlmittel können Wasser oder Luft benutzt werden, wobei die Kühlluft entweder dem Gebläse entnommen wird, wodurch sich dessen Wirkungsgrad verschlechtert, oder durch zusätzliche, von der Turbine angetriebene Fördermittel getrieben wird, wodurch sich die nutzbare Leistung der Turbine verringert, oder schließlich dem Fahrwind eines Fahrzeuges entstammt, wodurch die tatsächliche Leistung der das Fahrzeug treibenden Maschine herabgeht.
  • Ein Heißgasturbolader der oben angegebenen Bauart ist nun gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Mantel etwa die Baulänge des Lagerkörpers hat und daß der Mantel mit Öffnungen versehen ist, die eine freie Strömung der Umgebungsluft durch den Mantelraum zulassen, welche Wärme aus dem Lagerkörper allein durch Konvektion abführt.
  • Bei diesem Heißgasturbolader liegen die Laufräder beiderseits des Lagerkörpers, und die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, bei dieser an sich gedrängten Bauart ohne Verbrauch zusätzlicher Energie eine gute und sogar belastungsabhängige Kühlung zu schaffen. Die einseitige Befestigung des Lagerkörpers an dem Gebläsegehäuse verhindert ein Einströmen merklicher Wärme auf dem Wege über den Anschluß des Lagerkörpers. Da weiterhin die Verbindung zwischen dem Gebläsegehäuse und dem Turbinengehäuse nicht über den Lagerkörper, sondern über einen diesen Körper mit Abstand umgebenden, an sich bekannten Mantel erfolgt, kann die durch die mechanischen Verbindungen vom Turbinengehäuse abfließende Wärme nur bis zum Gebiäsegehäuse gelangen, von wo sie abgeführt wird.
  • Damit ist also zunächst durch an sich bekannte Mittel die Wärmezufuhr in Richtung auf den Lagerkörper herabgesetzt.
  • Weiterhin werden Turbinen und Gebläse benutzt, die in bekannter Weise radial arbeiten. Auf diese Weise erreicht man einen verhältnismäßig großen freien Abstand zwischen den inneren Begrenzungswänden des Turbinen- und Gebläsegehäuses, was weniger wegen einer Herabsetzung der Wärmestrahlung als vielmehr wegen einer möglichst freien und ungehinderten Luftzirkulation zweckmäßig ist. Bei Axialturbinen bzw. -gebläsen muß immer der Raum auf beiden Seiten der Beschaufelung zur Zuführung bzw. Abführung der Gase benutzt werden, wodurch zwangläufig der freie Abstand zwischen den beiden Gehäusen erheblich herabgesetzt wird.
  • Ferner erhalten der Mantel und der Lagerkörper in an sich bekannter Weise etwa dieselbe Länge. Auch diese Maßnahme dient der Ermöglichung einer freien Luftzirkulation.
  • Diese Luftzirkulation durchsetzt im Mantel vorgesehene Öffnungen und ist eine freie Strömung der Umgebungsluft durch den Mantel, welche Wärme aus dem Lagerkörper allein durch Konvektion abführt, d. h., er bedient sich möglichst vollständig und ausschließlich derjenigen Energien, die bis zum Lagerkörper gelangt sind und dort Störungen hervorrufen können. Er bedient sich also der zu vernichtenden Energien und nicht etwa der Energien, die an sich im Gebläse nutzbar verwertet werden sollen. Auf diese Weise wird ein Kühlluftstrom erzeugt, ohne daß dem Lader oder einer Kraftmaschine Leistung entzogen wird, so daß der Wirkungsgrad der Gesamtanlage gegenüber den bekannten Anlagen verbessert wird.
  • Zusätzlich ist die Kühlung in besonderer Weise den Bedürfnissen angepaßt. Läuft die Maschine bei niedriger Außentemperatur an, so sollen sich das Lager und das Lageröl zunächst erwärmen. Die übliche Zwangskühlung verhindert dies, wogegen die erfindungsgemäße Konvektionskühlung erst einsetzt, wenn die Lager sich ausreichend erwärmt haben. Andererseits hört die Wirkung einer Zwangskühlung sofort auf, wenn die Maschine nach Vollast stillgesetzt wird, so daß dann die Wärme des Turbinengehäuses über die Welle oder über andere Verbindungswege zum Lagerkörper hinüberkriechen und diesen unzulässig aufheizen wird. Die erfindungsgemäße Konvektionskühlung wirkt aber auch nach Stillegung der Maschine weiter, so daß die Lager zuverlässig geschützt werden.
  • Weiterhin ist zu beachten, daß die Erfindung nur eine besondere Bauart der an sich vorhandenen Verbindung zwischen Turbinengehäuse und Gebläsegehäuse erfordert. Sie bedingt also kein zusätzliches Gewicht, sondern setzt das Gesamtgewicht der Maschine durch den Fortfall zusätzlicher Kühlräume, Kühlmäntel, Kühlmittelantriebsmittel sowie durch die Ermöglichung einer besonders gedrängten Bauart herab. Diese gedrängte Bauart ist besonders bei Lastkraftwagenmotoren wichtig, da unter der Motorhaube nur wenig Raum ist und man den Lader dicht an den Motor rücken muß. Außerdem ermöglicht es der geringe Raumbedarf, den Lader an die richtige Stelle des Motors zu setzen, die funktionsmäßig durch die Führung der-Abgasleitungen und der Luftzutrittsleitungen bedingt ist.
  • Die konstruktive Trennung des Turbinengehäuses vom Lagerkörper ermöglicht es, die z. B. für Nutzfahrzeuge vorgeschriebene Auspuffbremse, die üblicherweise vor der Turbine liegt, hinter diese zu verlegen. Der bei Betätigung der Auspuffbremse im Turbinengehäuse aufgestaute höhere Gasdruck kann sich bei der erfindungsgemäßen Bauart weder auf die Lager auswirken, noch Treibgase in das Gebläse drücken. Andererseits ergibt sich durch die Anordnung der Auspuffbremse hinter der Turbine eine günstigere Bremswirkung und infolge des durch das Turbinengehäuse vergrößerten Volumens eine Schonung der Ventile des Motors, da die rückläufigen Druckwellen bei geschlossener Auspuffklappe weniger steil reflektiert werden.
  • Durch die Verwendung eines turbinenseitigen Strahlungsschutzes kann der Wärmeübergang auf den Lagerkörper weiterhin herabgesetzt werden.
  • Es ist vorteilhaft, wenn der Lagerkörper sich von der Gebläseseite in - Richtung auf das Turbinengehäuse kegelförmig verjüngt und Kühlrippen aufweist. Auch diese Maßnahmen verringern die Wärmeaufnahme und erhöhen die Kühlwirkung. Außerdem erhöhen sie die Steifheit der Anordnung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für den Gegenstand der Erfindung schematisch im axialen Schnitt dargestellt.
  • Die- Welle 1 trägt links das fliegend angeordnete Turbinenlaufrad 2 und rechts das Gebläselaufrad 3. Beide Räder arbeiten radial. Die Welle ruht in den beiden Lagern 4 und 5, die im Lagerkörper 6 gehalten sind. Der Lagerkörper 6 ist nur mit dem Gebläsegehäuse 7 durch eine Flanschverbindung direkt verbunden. Das Turbinengehäuse 8 hat dagegen mit dem Lagerkörper 6 keine Verbindung, sondern ist mit dem Gebläsegehäuse 7 durch den Mantel 9 verbunden, der den Lagerkörper 6 frei umschließt. Dieser Mantel 9 hat unten und oben Öffnungen 10 für den Durchtritt der Umgebungsluft, so daß der Lagerkörper 6 durch Konvektionsströmung gekühlt wird. Durch diese Öffnungen 10 erhält der Mantel 9 etwa Laternenform.
  • Das Turbinengehäuse 8 ist an der Welle 1 durch eine Spitzendichtung 11 abgedichtet, wogegen das Gebläsegehäuse 7 durch eine entsprechende Dichtung 12 an der Welle 1 abgedichtet ist. Um auch den Übergang von Strahlungswärme vom Turbinengehäuse 8 auf den Lagerkörper 6 möglichst zu verhindern, ist ein Strahlenschutzblech 13 am Turbinengehäuse angebracht. Der Mantel 9, der das Turbinengehäuse mit dem Gebläsegehäuse verbindet, kann auch etwa ganz kreiszylindrisch oder kegelig ausgebildet sein und auf der ganzen Umfangsfläche mit entsprechenden, regelmäßig verteilten Luftdurchtrittsöffnungen versehen sein. Es können aber auch, um eine besonders intensive Umströmung des Lagerkörpers zu erreichen,_ an Stelle des kreiszylindrischen Mantels lediglich einzelne Stege die beiden Flansche am Turbinengehäuse und Gebläsegehäuse verbinden. Besonders zweckmäßig ist es in diem Falle, die Stege als Leitbleche zur Führung der den Lagerkörper umströmenden Kühlluft in der gewollten Richtung auszubilden.
  • Zur Unterstützung der Wirkung der Kühlluft wird vorteilhaft der Lagerkörper 6 mit Kühlrippen 14 versehen, wie sie in der Abbildung als Ergänzung strichpunktiert dargestellt sind.
  • Durch die Erfindung wird somit erreicht, daß der Wärmeübergang von dem heißen Turbinengehäuse an den Lagerkörper und damit an die Lagerung weitgehend unterbunden wird und gleichzeitig dieser Lagerkörper gekühlt wird. Da keine Verbindung zwischen dem Turbinengehäuse und dem Lagerkörper besteht, kann dort keine Wärme durch Leitung übertragen werden. Eine Wärmeübertragung durch Leitung kann vom Turbinen- nur an das Gebläsegehäuse erfolgen, und zwar an den Teil des Gebläsegehäuses, von dem aus die Wärme an die verdichtete Luft übergeht, so daß diese Wärmeenergie nicht verloren ist, sondern dem Kreislauf wieder zugeführt wird. Durch die Ausbildung des Verbindungsstückes als durchbrochener Mantel mit möglichst geringem Querschnitt wird diese Wärmemenge jedoch möglichst gering gehalten. Die Erfindung ermöglicht eine intensive Kühlung des Lagerkörpers durch die infolge der Konvektion diesen umströmende Umgebungsluft.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Heißgasturbolader, bei dem die als Radialräder ausgebildeten Laufräder des Gebläses und der Turbine beiderseits eines luftgekühlten, geschlossen ausgebildeten Lagerkörpers auf einer waagerechten Welle fliegend angeordnet sind und auf den dem Lagerkörper abgewendeten Seiten axial Luft ansaugen bzw. Heißgas auslassen, wobei der Lagerkörper nur an dem Gebläsegehäuse befestigt ist, während Gebläse- und Turbinengehäuse durch einen den Lagerkörper mit Abstand umgebenden Mantel verbunden sind, da- durch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Mantel (9) etwa die Baulänge des Lagerkörpers (6) hat und daß der Mantel (9) mit Öffnungen (10) versehen ist, die eine freie Strömung der Umgebungsluft durch den Mantelraum zulassen, welche Wärme aus dem Lagerkörper allein durch Konvektion abführt.
  2. 2. Heißgasturbolader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläsegehäuse (7) und das Turbinengehäuse (9) in an sich bekannter Weise an der Welle (1) abgedichtet sind, wobei zwischen dem Lagerkörper (6) und der turbinenseitigen Dichtung (11) eine die Welle umschließende, frei mit dem Mantelraum in Verbindung stehende Zone vorhanden ist.
  3. 3. Heißgasturbolader nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Turbinengehäuse (8) nach dem Lagerkörper (6) zu einen Strahlungsschutz (13) aufweist.
  4. 4. Heißgasturbolader nach Anspruch 1 oder folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkörper (6) sich von der Gebläseseite in Richtung auf die Turbinenseite kegelförmig verjüngt.
  5. 5. Heißgasturboladernach Anspruch 1 oder folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkörper (6) Kühlrippen (14) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA: Patentschriften Nr. 2 042 533, 2 216 731, 2465846, 2484275, 2541850, 2578785, 2646210; VDI-Zeitschrift, 1941, S. 855; Luftwissen, 1943. S. 219.
DEK27771A 1956-01-02 1956-01-02 Heissgasturbolader Pending DE1116941B (de)

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