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DE1116813B - Verfahren zur Herstellung von Ankerkontakten, die in Schutzrohren angeordnet sind - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ankerkontakten, die in Schutzrohren angeordnet sind

Info

Publication number
DE1116813B
DE1116813B DEJ18009A DEJ0018009A DE1116813B DE 1116813 B DE1116813 B DE 1116813B DE J18009 A DEJ18009 A DE J18009A DE J0018009 A DEJ0018009 A DE J0018009A DE 1116813 B DE1116813 B DE 1116813B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
armature
magnetic material
protective tube
loop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ18009A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Dal Bianco
Mario Scata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1116813B publication Critical patent/DE1116813B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/287Details of the shape of the contact springs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Ankerkontakten, die in Schutzrohren angeordnet sind Zusatz zum Zusatzpatent 1089 069 Das Patent 1089 069, das einen Zusatz zum Hauptpatent 1060 494 darstellt, betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines in einem Schutzrohr angeordneten Ankerkontaktes, der durch Magnetfelder gesteuert wird, die von Dauermagneten oder Magnetspulen außerhalb des Schutzrohres stammen.
  • Hierbei wird ein Draht vorbestimmter Länge mit seinen zur Kontaktgabe vorbereiteten Enden so abgebogen, daß eine gestreckte Schlaufe entsteht, deren freie Enden sich zur Kontaktgabe überlappen. Mindestens einer der beiden Bögen der in dem Schutzrohr eingebetteten Schlaufe ragt aus dem Schutzrohr heraus und wird nach dem Einbetten aufgetrennt. Das bewegliche Ende der Schlaufe ist mit dem übrigen Schlaufenteil durch eine Blattfeder verbunden, die in Richtung auf das bewegliche Ende verlängert und derart von diesem abgebogen ist, daß sie sich beim Einschieben der Drahtschlaufe in das Schutzrohr gegen die Innenwand desselben abstützt und dabei das bewegliche Ende gegen den geschlossenen Teil der Drahtschlaufe drückt. Dadurch erhält das bewegliche Ende eine Vorspannung, die dem Druck der Feder nach dem Einschieben der Schlaufe in das Schutzrohr gegen die Innenwand entspricht.
  • Die Drahtschlaufe und das beweglich angeordnete Ende der Schlaufe sind aus magnetisierbarem Material hergestellt. Die Verwendung von nur magnetisierbarem Material innerhalb dieser Kontaktanordnung hat aber den Nachteil, daß sich eine für die zum Anzug erforderliche Kraft ausreichende Verdichtung des Magnetfeldes im Luftspalt zwischen den beiden Kontaktteilen nur dann ausbilden kann, wenn die einen magnetischen Nebenschluß zu dem beweglichen, der Kontaktgabe dienenden Teil bildende Drahtschlaufe infolge hoher Sättigung einen mit dem Widerstand des Luftspaltes vergleichbaren Widerstandswert aufweist. Dies bedingt aber, daß eine sehr große magnetische Kraft aufgewendet werden muß, was wiederum zu hohen Anzugswerten des Kontaktes führt.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, diesen Nachteil zu beseitigen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß innerhalb der die Kontakte tragenden Drahtschlaufe ein flaches Teil aus nichtmagnetischem Material angeordnet ist, das parallel zu dem bewegliehen Anker liegt und einen festen Kontakt trägt.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung sind der bewegliche Anker und der U-förmige Bügel aus magnetischem Material mit hoher Permeabilität hergestellt, auf denen die beweglichen Kontakte und ein ; fester Kontakt befestigt sind.
  • Weiterhin ist der eine Bügel aus zwei Teilen zu einer U-Form zusammengesetzt, deren einer Schenkel aus magnetischem Material hergestellt ist und deren anderer Schenkel eine Verlängerung eines Endes des U-förmigen Bügels aus nichtmagnetischem Material darstellt, das in dem mittleren Teil abgeflacht und parallel zu dem beweglichen Anker angeordnet ist und einen festen Kontakt trägt.
  • Diese Ausbildung der Erfindung hat den Vorteil, daß parallel zu dem beweglichen Anker in der weiteren Ausführung der Drahtschlaufe, die an dieser Stelle aus nichtmagnetischem Material hergestellt ist, kein magnetischer Nebenschluß angeordnet ist, so daß bei Beibehaltung der Baulänge eine genügend große Kontaktschließkraft bei einwandfrei sicherer Funktion unter Aufwendung einer möglichst geringen magnetischen Kraft erzielt wird.
  • Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beschrieben. In den Figuren zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines magnetischen Umschaltekontaktes in vergrößerter Darstellung und Fig. 2 eine Seitenansicht einer weiteren Ausbildung des Umschaltekontaktes nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
  • Es muß bemerkt werden, daß in den Figuren dieselben Bezugszeichen wie in der ersten Zusatzanmeldung zum Hauptpatent für die gleichen Teile des Kontaktaufbaues gewählt wurden, mit Ausnahme von den Teilen, die geändert worden sind.
  • In Fig. 1 ist ein U-förmiger Bügel 11 gezeigt, an dessen einem Schenkel 19 in Punkt 26 scharnierartig ein flacher Anker 10 aus magnetischem Material von hoher Permeabilität beweglich angeordnet ist. An dem anderen Schenkel 20 des U-förmigen Bügels 11 ist ein flaches Teil 27 aus nichtmagnetischem Material angelötet oder angeschweißt. Das flache Teil 27, das parallel zu dem Anker 10 liegt, ist mit seinem anderen Ende an einem weiteren U-förmigen Bügel 12 in gleicher Weise befestigt, dessen anderer Schenkel 21 den festen Kontakt 2 trägt. Ein weiterer fester Kontakt 6 ist so an dem flachen Teil 27 aus nichtmagnetischem Material befestigt, daß die vier Kontakte 2, 3, 4 und 6 in Betätigungsrichtung in einer Linie liegen.
  • Der Auflagedruck an den Kontakten 4 und 6, die zwischen dem beweglichen Anker 10 aus magnetischem Material und dem flachen Teil 27 aus nichtmagnetischem Material angeordnet sind, wird erreicht durch die Vorspannung, die die abgewinkelte Feder 23 bei Anlage an der Innenwand des Schutzrohres erhält, wenn die Kontaktanordnung in das Schutzrohr 14 eingeschoben wird.
  • In Fig. 2 ist eine ähnliche Kontaktausführung gezeigt wie in Fig.1. In dieser Ausführung ist der U-förmige Bügel 11 aus nichtmagnetischem Material hergestellt, an dessen einem Schenkel 19 der bewegliche Anker 10 aus magnetischem Material von hoher Permeabilität scharnierartig am Punkt 26 befestigt ist, und zwar mittels einer vorgespannten flachen Feder 23 durch Punktschweißen an den Stellen 24 und 25. Das flache Teil 27 bildet mit dem U-förmigen Bügel 11 in Verlängerung dessen Schenkels 20 und mit dem Schenkel 22 des Bügels 12 ein einziges Teil aus nichtmagnetischem Material. Es ist an der Stelle abgeflacht, die parallel zu dem beweglichen Anker 10 angeordnet ist und trägt genau wie in dem Beispiel nach Fig. 1 einen festen Kontakt 6. An der Stelle 7 hört die Abflachung auf. Von da aus verläuft der normale Drahtdurchmesser weiter bis zu der Stelle 28 des Schenkels 22, an der dieser unmagnetische Teil des Bügels 12 mit dem Schenkel 21 aus magnetischem Material zu einer U -Form durch Schweißen oder Löten zusammengefaßt ist. An dem Schenkel 21 des so entstandenen U-förmigen Bügels 12 ist ein fester Kontakt 2 angebracht.
  • Die beiden beschriebenen Ausführungen der metallenen Kontaktbügelformen werden jeweils in einem automatischen Arbeitsgang gefertigt. Der fertiggestellte Kontaktaufbau wird dann in ein Schutzrohr 14 eingeführt, das vorzugsweise aus Glas besteht und dessen Enden an den beiden Bügeln 11 und 12 nach Evakuierung der Luft und Füllung des Schutzrohres mit Schutzgas verschmolzen werden. Dieser Vorgang ist in dem Hauptpatent näher beschrieben. Anschließend an diesen Vorgang werden die aus dem Schutzrohr 14 herausragenden U-förmigen Bügel 11 und 12 an den Stellen A-A, wie in den Fig.1 und 2 gezeigt, abgetrennt. Die stehenbleibenden Enden 19, 20, 21 und 22 werden zur Verbindung des Schutzrohrankerkontaktes mit einer elektrischen Schaltungsanordnung verwendet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines in einem Schutzrohr angeordneten Ankerkontaktes, bei dem ein Draht mit seinen zur Kontaktgabe vorbereiteten Enden zu einer gestreckten Schlaufe abgebogen wird, deren freie Enden sich überlappen, und bei dem mindestens einer der beiden Schlaufenbogen aus dem Schutzrohr herausragt und nach dem Einbetten in dasselbe aufgetrennt wird, nach Zusatzpatent 1089 069, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der die Kontakte (2, 3, 4 und 6) tragenden Drahtschlaufe ein flaches Teil (27) aus nichtmagnetischem Material angeordnet ist, das parallel zu dem beweglichen Anker (10) liegt und einen festen Kontakt (6) trägt.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines in einem Schutzrohr angeordneten Ankerkontaktes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Anker (10) und der U-förmige Bügel (12) aus einem magnetischen Material mit hoher Permeabilität hergestellt sind, auf denen die beweglichen Kontakte (3 und 4, Anker 10) und ein fester Kontakt (2) befestigt sind.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung eines in einem Schutzrohr angeordneten Ankerkontaktes nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Bügel (12) aus zwei Teilen zu einer U-Form zusammengesetzt ist, deren einer Schenkel (21) aus magnetischem Material hergestellt ist und deren anderer Schenkel (22) eine aus einem Stück hergestellte Verlängerung eines Endes (20) des U-förmigen Bügels (11) aus nichtmagnetischem Material darstellt, das in dem mittleren Teil (27) abgeflacht und parallel zu dem beweglichen Anker (10) angeordnet ist und einen festen Kontakt (6) trägt.
DEJ18009A 1959-04-28 1960-04-22 Verfahren zur Herstellung von Ankerkontakten, die in Schutzrohren angeordnet sind Pending DE1116813B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT703259 1959-04-28
CH360110T 1960-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1116813B true DE1116813B (de) 1961-11-09

Family

ID=25737251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ18009A Pending DE1116813B (de) 1959-04-28 1960-04-22 Verfahren zur Herstellung von Ankerkontakten, die in Schutzrohren angeordnet sind

Country Status (2)

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CH (1) CH373088A (de)
DE (1) DE1116813B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184015B (de) 1963-03-13 1964-12-23 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Eisenkreisteilen fuer gekapselte magnetisch steuerbare Kontaktvorrichtungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184015B (de) 1963-03-13 1964-12-23 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Eisenkreisteilen fuer gekapselte magnetisch steuerbare Kontaktvorrichtungen

Also Published As

Publication number Publication date
CH373088A (de) 1963-11-15

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