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DE1116888B - Holzkonservierungsmittel - Google Patents

Holzkonservierungsmittel

Info

Publication number
DE1116888B
DE1116888B DEH24583A DEH0024583A DE1116888B DE 1116888 B DE1116888 B DE 1116888B DE H24583 A DEH24583 A DE H24583A DE H0024583 A DEH0024583 A DE H0024583A DE 1116888 B DE1116888 B DE 1116888B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
arsenate
dichromate
water
alkali
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH24583A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Donald Cook
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HICKSON S TIMBER IMPREGNATION
Original Assignee
HICKSON S TIMBER IMPREGNATION
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HICKSON S TIMBER IMPREGNATION filed Critical HICKSON S TIMBER IMPREGNATION
Publication of DE1116888B publication Critical patent/DE1116888B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N59/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
    • A01N59/16Heavy metals; Compounds thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/22Compounds of zinc or copper
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/32Mixtures of different inorganic impregnating agents

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Holzkonservierungsmittel Die Erfindung betrifft Holzkonservierungsmittel in Pulverform, die Kupfersulfat und/oder Zinksulfat enthalten.
  • Die Verwendung von Kupfersulfat in Holzkonservierungsmitteln ist bekannt; insbesondere wurde die Verwendung von Gennischen, die Kupfersulfat-pentahydrat und ein Alkalidichromat enthalten, vorgeschlagen. Es wurde auch vorgeschlagen, an Stelle des Kupfersulfat-pentahydrats Zinksulfat-heptahydrat zu verwenden. Solche Gemische können auch Arsenverbindungen, wie Arsenpentoxyd, enthalten.
  • Es wurde jedoch festgestellt, daß die Verwendung von Kupfersulfat in Form des Pentahydrats verschiedene Schwierigkeiten bietet, insbesondere im Hinblick auf die befriedigende Herstellung, Lagerung und Verwendung eines gepulverten Holzkonservierungsmittels, so nehmen gepulverte Mittel, die Kupfersulfat-pentahydrat, ein Alkalidichromat und Arsenpentoxyd enthalten, im allgemeinen rasch Feuchtigkeit aus der Luft auf, und eine ursprünglich trockene und frei fließende Mischung der Komponenten wird rasch pastös und kann schließlich flüssig werden. Weiterhin ist eine ursprünglich trockene Mischung dieser drei Komponenten bei längerer Lagerung nicht beständig, selbst wenn sie in luftdichten Behältern verpackt ist, und es kann selbst nach kurzer Lagerzeit praktisch unmöglich werden, sie zufriedenstellend zu handhaben. Nicht nur die Handhabungsschwierigkeiten sind vergrößert, sondern auch die gesundheitlichen Gefahren bei der Entfernung des Konservierungsmittels aus dem Behälter sind größer. Ähnliche Schwierigkeiten treten auf, wenn Zinksulfat in Form seines Heptahydrats verwendet wird.
  • Der Grund für diese Zustandsänderung wurde in dem Austausch von Wasser zwischen Verbindungen mit lose gebundenem Wasser (wie Kristallwasser), z. B. Kupfersulfat-pentahydrat und dem sehr zerfließlichen Arsenpentoxyd gefunden.
  • Unter Verbindungen mit lose gebundenem Wasser sind solche Verbindungen zu verstehen, wie Kupfersulfat-pentahydrat oder Zinksulfat-heptahydrat, die einen Teil ihres Kristallwassers bei Temperaturen von z: B. etwa 20° C und besonders bei Temperaturen von 35 bis 40'° C verlieren, d. h. bei Temperaturen, die in tropischen oder subtropischen Gegenden auftreten. In Gegenwart einer zerfließlichen Verbindung, wie Natriumdiehromat oder Arsenpentoxyd, wird der Verlust von Wasser aus z. B. Kupfersulfat-pentahydrat oder Zinksulfat-heptahydrat beschleunigt mit dem Ergebnis, daß die Mischung agglomeriert oder pastös wird. Infolgedessen hat sich die Anwendung von Mitteln, die Mischungen von Kupfersulfat-pentahydrat und/oder Zinksulfat-heptahydrat mit Chromaten und/ oder Dichromaten und Arsen enthalten, nicht sehr durchgesetzt, obwohl solche Zubereitungen vom Standpunkt der Konservierung vorteilhaft wären.
  • Bisher wurden die obigen Nachteile in gewissem Grade dadurch vermindert, daß die verschiedenen Bestandteile getrennt beschafft und das Konservierungsmittel bei seiner Verwendung zubereitet wurde. Jedoch ist dies nicht zweckmäßig und kann unter anderem zu unrichtigem Vermischen der-Bestandteile und daher verminderter Wirksamkeit Anlaß geben. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der damit Beschäftigte gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt wird, die durch die Anwendung von Arsenpentoxyd in fester oder flüssiger Form bedingt sind. Diese Nachteile wurden wieder teilweise durch Erzeugung einer konzentrierten Lösung beseitigt. Jedoch entstehen dann gewisse Probleme bezüglich der Lagerung, und die konzentrierte Lösung ist nicht so leicht zu handhaben wie das frei fließende Pulver.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung eines Holzkonservierungsmittels in Form eines frei fließenden Pulvers, das Kupfersulfat und/oder Zinksulfat enthält, wobei die obererwähnten Nachteile verringert sind und das während angemessener Zeit in einer Form bleibt, die insbesondere bei der Verwendung leichter gehandhabt werden kann als die bisher bekannten, Kupfersulfat und/oder Zinksulfat enthaltenden Mittel.
  • Es wurde durch Untersuchungen festgestellt, daß in gepulverten Holzkonservierungsmitteln gewöhnlich als Pentahydrat vorhandenes- Kupfersulfat, wenn es so weit getrocknet ist, daß sein Gesamtfeuchtigkeitsgehalt 3 Mol oder weniger Kristallwasser äquivalent ist, gut bei der Herstellung von festen Holzkonservierungsmitteln in Pulverform mit besseren Ergebnissen unter den obenerwähnten Gesichtspunkten verwendet werden kann.
  • Vorzugsweise wird ein solches Kupfersulfat verwendet, das im wesentlichen zu der Form des Monohydrats, d. h. Cu S 04 - 1 H.0 getrocknet wurde und das nicht mehr als 10'% Wasserüberschuß (über das theoretische 1 H.,0 hinaus) enthält, wie dies durch die Methode von Dean und Stark unter Verwendung von Toluol als Rückflußmedium bestimmt werden kann.
  • Es wurde weiterhin festgestellt, daß Zinksulfat, das gewöhnlich in gepulverten Holzkonservierungsmitteln als Heptahydrat vorliegt, ebenfalls mit Vorteil bei der Herstellung von pulverigen Holzkonservierungsmitteln verwendet werden kann, wenn es so weit heruntergetrocknet wird, daß es 3 Mol oder weniger Kristallwasser enthält.
  • Vorzugsweise wird ein Zinksulfat verwendet, das im wesentlichen auf die Form seines Monohydrats, d. h. Zn S 04 - 1 H2 O, getrocknet wurde, und das nicht mehr als 10'0/e Wasserüberschuß (über das theoretische 1H,0 hinaus) enthält, wie dies nach der Methode von -Dean und Stark unter Verwendung von Toluol als Rückflußmedium bestimmt werden kann. Diese hier angezogene Methode der Wasserbestimmung nach Dean und Stark ist in »British Standard Institution Specifieation Nr. 756 von 1939 unter dem Titel »Apparatus for determination of Water by destillation with an immiscible liquid« beschrieben.
  • Demgemäß enthalten die erfmdungsgemäßen Holzkonservierungsmittel, die vor der Verwendung in Wasser gelöst werden können und die neben Kupfersulfat und/oder Zinksulfat mindestens eine der folgenden Substanzen, nämlich Kaliumdichromat, Ammoniumdichromat, Natriumdichromat, zusammen mit Arsenpentoxyd oder einem wasserlöslichen Arsenat, vorzugsweise einem Alkali- oder Ammoniumarsenat, enthalten, Kupfersulfat und/oder Zinksulfat, das einen Kristallwassergehalt von drei oder weniger Mol aufweist.
  • Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen Holzkonservierungsmittel keine zerfließlichen Verbindungen.
  • Der hier verwendete Ausdruck »zerfließlich« soll solche Verbindungen. bezeichnen, z. B. Arsenpentoxyd oder Natriumdichromat, die Feuchtigkeit aus der umgebenden Atmosphäre in solchem Maße_auf= nehmen können, daß sie verflüssigt werden.
  • Bei den erfindungsgemäßen Holzkonservierungsmitteln liegt das Arsen vorzugsweise in Form eines »frei fließenden Pulvers von Alkaliarsenat mit- niedrigem p$« vor, wie dieses in dem Patent 1015 592 beschrieben ist. Hierunter ist ein Alkali- oder Ammoniumarsenat, vorzugsweise ein Natriumarsenat, zu verstehen, das in 1,2 Gew./Vol. wässeriger Lösung ein pli von weniger als 4,6 und vorzugsweise weniger als 3,E, jedoch nicht weniger als 2,0 ergibt.- Das Symbol Gew./Vol. bedeutet Gewicht/Volumen im metrischen System.
  • Es können verschiedene Typen von »frei fließendem Pulver von Alkaliarsenat mit niedrigem p,« hergestellt werden. Vorzugsweise wird ein frei fließendes Pulver aus Natriümarsenat mit niedrigem p$ angewandt, das 60 bis 70 Gewichtsprozent gebundenes Arsen, berechnet als Arsenpentoxyd (As2 05), bezogen auf das Trockengewicht des Produktes bei 100'° C, enthält. Dem frei fließenden Pulver aus Alkaliarsenat mit niedrigem p$ können während seiner Herstellung oder später verschiedene Verdünnungsmittel zugesetzt werden, um die Eigenschaften des Endproduktes, wie pH-Wert und Konsistenz, zu regulieren. So wurde festgestellt, daß es vorteilhaft ist, Natriumsulfat zuzusetzen, um das Vernmahlen zu - erleichtern. Auch der Zusatz von Natriumbisulfat hat sich als vorteilhaft erwiesen, um die Erzeugung eines frei fließenden Pulvers zu erleichtern und den pH-Wert des Mittels zu regeln.
  • Es ist zwar bevorzugt, das Arsen in Form eines frei fließenden Pulvers aus Alkaliarsenat mit niedrigem p$ dem Konservierungsmittel einzuverleiben, man kann es jedoch auch als Arsenpentoxyd zusetzen.
  • Die Alkalichromate, die bei der Herstellung von Holzkonservierungsmitteln verwendet werden können, sind die-Dichromate des Kaliums -und Natriums, wobei das Kaliumdichromat bevorzugt ist. Die Verwendung von wasserfreiem Natriumdichromat bietet gewisse Nachteile. So kann ein Gemisch aus Arsenpentoxyd oder einem frei fließenden Pulver von Alkalarsenat mit niedrigem PH, wasserfreiem Natriumdichromat und Kupfersulfat-monohydrat (das nicht mehr als 10'% überschüssiges Wasser, bestimmt nach der Methode von D e a n und Stark enthält), während angemessener Zeit in luftdichten Behältern gelagert werden. Wenn jedoch das Produkt einmal der Luft ausgesetzt wurde, so agglomeriert und verflüssigt. es sich und ist schwierig und unter Gefahren zu handhaben: Wenn jedoch das wasserfreie Natriumdichromat -durch Kallumdichromat ersetzt wird, so zeigt das Konservierungsmittel eine geringere oder gar keine Agglomerierungsgeschwindigkeit, je nachdem, ob frei fließendes Pulver aus Alkaharsenat mit niedrigem pH oder Arsenpentoxyd verwendet wurde, und je nachdem, wieviel Arsenpentoxyd angewandt wurde.
  • Bei den erfindungsgemäßen Mitteln kann Kaliumdichromat oder wasserfreies Natriumdichromat verwendet werden. Wenn z. B. Natriumdichromat entweder allein oder in Mischung mit Kaliumdichromat verwendet wird, so wird eine erhöhte Beständigkeit des Pulvers bei der Lagerung in luftdichten Behältern erhalten, wenn das Natriumdichromat in wasserfreier Form vorliegt; es ist jedoch nicht beliebige Zeit beständig,-wenn es einmal der Luft ausgesetzt wurde. -Ein erfindungsgemäßes Holzkonservierungsmittel kann auch andere Verbindungen mit konservierender Wirkung enthalten. Solche Verbindungen sind beispielsweise Natriumhydrofluorid, Dinitrophenol und die Kresole.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind vorzugsweise solche; die in 4%iger wässeriger Lösung ein p$ in dem Bereich von 2,0 bis 2,8, vorzugsweise 2,1 bis 2,25, besitzen.
  • In der britischen Patentschrift 404 855 und der französischen Patentschrift 875 005 werden Mischungen wasserlöslicher Verbindungen des Kupfers, Arsens und Chroms als Holzschutzmittel empfohlen. Hierdurch ist jedoch kein Hinweis gegeben, daß die Anwendung von teilweise entwässertem Kupfersulfat und/oder Zinksulfat in Mischung mit Chrom- und Arsenverbindungen nicht backende, das Holz konservierende, trockene Pulver ergibt. Man mußte im Gegenteil annehmen, daß die entwässerten Salze in freier, Feuchtigkeit enthaltender Luft das beim Trocknen abgegebene Wasser wieder aufnehmen würden.
  • Aus der deutschen Patentschrift 121888 ist bekanntgeworden, zur Herstellung eines pilztötenden Mittels für Kulturpflanzen entwässertes Kupfervitriol neben wasserfreiem Alkahcarbonat anzuwenden, um die chemische Reaktion der Bildung von Kupfercarbonat während der Lagerung zu verhindern. Durch diese Patentschrift war nicht nahegelegt, bei den erfindungsgemäßen Mitteln, bei welchen keine chemischen Umwandlungen erfolgen, umständlich zu entwässerndes Kupfersulfat und/oder Zinksulfat für die Herstellung an der Luft nicht oder erst nach langem Lagern backender oder gar zerfließlicher pulvriger Gemische zu verwenden.
  • Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne sie zu beschränken.
    Beispiel 1
    Kupfersulfat-monohydrat (mit 10%
    überschüssigem Wasser, bestimmt
    nach der Methode von D e a n und
    Stark) ....................... 27%
    Kaliumdichromat . . . . . . . . . . . . . . . . . 45%
    Frei fließendes Pulver aus Natrium-
    arsenat mit niedrigem pI; (pH 2,1)-
    Gehalt an Ase 05 . 2H,0 67%
    (enthaltend Natriumbisulfat) .... 2811/o
    Dieses Gemisch blieb bei der Lagerung in luftdichten Behältern während beträchtlicher Zeiträume ein frei fließendes Pulver und konnte während angemessener Zeit der atmosphärischen Feuchtigkeitsaufnahme ohne Zusammenbacken ausgesetzt werden. Beispiel 2
    Kupfersulfat-monohydrat (enthaltend
    101/o überschüssiges Wasser, be-
    stimmt nach der Methode von
    Dean und Stark) ............. 27%
    Wasserfreies Natriumdichromat .... 50%
    Arsenpentoxyd (As. 05 - 2 H2 O) ... 23 0/0
    Dieses Gemisch blieb ein hinreichend frei fließendes Pulver bei der Lagerung in luftdichten Behältern während angemessener Zeit unter tropischen Bedingungen, nahm jedoch sehr rasch Wasser auf, wenn es der Luft ausgesetzt wurde.
    Beispiel 3
    Zinksulfat-monohydrat (enthaltend
    20% überschüssiges Wasser, be-
    stimmt nach der Methode von
    Dean und Stark) ............. 27%
    Kaliumdichromat . . . . . . . . . . . . . . . . 451/o
    Frei fließendes Pulver aus Natrium-
    arsenat mit niedrigem pA (pg 2,1;
    67 % As2 05 * 2 H2 0-Gehalt; ent-
    haltend Natriumbisulfat) . . . . . . . . 281/o
    Das Gemisch blieb ein frei fließendes Pulver, wenn es während angemessener Zeit unter tropischen Bedingungen in einem luftdichten Behälter gelagert wurde und konnte der atmosphärischen Feuchtigkeit während angemessener Zeit ohne ernstliches Zusammenbacken ausgesetzt werden.
    Beispiel 4
    Zinksulfat (enthaltend 17% über-
    schüssiges Wasser, bestimmt nach
    der Methode von D e a n und S t a r k
    und entsprechend
    etwa. Zn S O4 . 3 H20) ...... . . . . . 29 %
    entsprechend etwa Zn S 04 - 3 H2 O) 29 %
    Kaliumdichromat . . . . .. . . . . . . . . . . . . 48% _.
    Arsenpentoxyd . . . . . . . . . . . . .-. . . . . . 23%
    Dieses Gemisch blieb ein frei fließendes Pulver; wenn es während längerer Zeit in luftdichten Behältern aufbewahrt wurde; es war jedoch nicht so beständig wie die im Beispiel 1 beschriebene Zusammensetzung. Das Material agglomerierte langsam, wenn es der Luft ausgesetzt wurde.
    Beispiel 5
    Kupfersulfat-trihydrat ............. 27%
    Kaliumdichromat . . . . . . . . . . . . . . . . . 45%
    Frei fließendes Pulver aus Natrium-
    arsenat mit niedrigem px (p$ 2,1;
    67 % As. 05 . 2 H2 0-Gehalt; ent-
    haltend Natriumbisulfat) . . . . . . . . 2811/o
    Dieses Gemisch blieb ein einigermaßen frei fließendes Pulver, wenn es während beträchtlicher Zeiträume in luftdichten Behältern aufbewahrt wurde.
    Beispiel 6
    Ammoniumdichromat . . . . . . . . . . . . 45%
    Kupfersulfat-monohydrat (enthaltend
    101/o überschüssiges Wasser, be-
    stimmt nach der Methode von
    Dean und Stark) ............. 27%
    Frei fließendes Pulver aus Natrium-
    arsenat mit niedrigem pH (pA 2,1;
    67 % As2 05 « 2 H2 0-Gehalt; ent-
    haltend Natriumbisulfat) . . . . . . . . 28 %
    Dieses Gemisch blieb ein frei fließendes Pulver während beträchtlicher Zeit, wenn es in luftdichten Behältern gelagert wurde.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Holzkonservierungsmittel, die vor der Verwendung in Wasser gelöst werden können und die neben Kupfersulfat und/oder Zinksulfat mindestens eine der folgenden Substanzen, nämlich Kaliumdichromat, Ammoniumdichromat, Natriumdichromat, zusammen mit Arsenpentoxyd oder einem wasserlöslichen Arsenat, vorzugsweise einem Alkali- oder Ammoniumarsenat, enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete Kupfersulfat und/oder Zinksulfat einen Kristallwassergehalt von drei oder weniger Mol aufweist.
  2. 2. Holzkonservierungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupfersulfat und/oder Zinksulfat im wesentlichen als Monohydrat mit nicht mehr als 1011/o überschüssigem Wasser vorliegt.
  3. 3. Holzkonservierungsmittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es Natriumdichromat in wasserfreiem Zustand enthält.
  4. 4. Holzkonservierungsmittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Arsen als Alkali- oder Ammoniumarsenat in solcher Form vorliegt, die in einer 1,211/a wäßrigen Lösung ein p$ von weniger als 4,6 ergibt.
  5. 5. Holzkonservierungsmittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkaliarsenat mit niedrigem p$ 60 bis 70 Gewichtsprozent Arsenpentoxyd (As2 0d, bezogen auf das Trokkengewicht bei 100° C, enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 121888, 872 861; französische Patentschrift Nr. 875 005; britische Patentschriften Nr. 404 855, 425 781; Bub - Bodmar - Tilger »Die Konservierung des Holzes in Theorie und Praxis«, 1922, S. 546; Jahresbericht 1940 betr. Holzschutz gegen Holzpilze, tierische Schädlinge und Feuer von Willy Kinberg, S.17; Gmelius Handbuch der anorganischen Chemie, B. Auflage, Band Natrium, 1928, S. 940, 946; Band Arsen, 1952, S. 276; Remy, »Lehrbuch der anorganischen Chemie«, Bd.11, 1954, S. 154; Hollemann - Wiberg, »Anorganische Chemie«, Teil I, 1951, S. 117, 118 und 437.
DEH24583A 1955-02-03 1955-08-01 Holzkonservierungsmittel Pending DE1116888B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3105642A1 (de) * 1981-02-17 1982-08-19 Remmers Chemie GmbH & Co, 4573 Löningen Licht- und wetterbestaendige faerbungen an holz ergebende farbige holzschutzmittel und deren verwendung

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