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DE1116760B - Ferngesteuertes Geraet zur Farbkennzeichnung von isolierten elektrischen Leitern bzw. Kabeln - Google Patents

Ferngesteuertes Geraet zur Farbkennzeichnung von isolierten elektrischen Leitern bzw. Kabeln

Info

Publication number
DE1116760B
DE1116760B DEG23947A DEG0023947A DE1116760B DE 1116760 B DE1116760 B DE 1116760B DE G23947 A DEG23947 A DE G23947A DE G0023947 A DEG0023947 A DE G0023947A DE 1116760 B DE1116760 B DE 1116760B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
color
conductor
drum
ink
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23947A
Other languages
English (en)
Inventor
William Robbins Seigle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1116760B publication Critical patent/DE1116760B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/34Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for marking conductors or cables
    • H01B13/341Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for marking conductors or cables using marking wheels, discs, rollers, drums, balls or belts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/08Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces
    • B41F17/10Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of indefinite length, e.g. wires, hoses, tubes, yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

  • Ferngesteuertes Gerät zur Farbkennzeichnung von isolierten elektrischen Leitern bzw. Kabeln Die Erfindung betrifft ein ferngesteuertes Gerät zur wahlweisen Farbkennzeichnung von isolierten elektrischen Leitern bzw. Kabeln oder Teillängen hiervon, bei dem das zu kennzeichnende Gut an einer Druckbahn entlanggeführt wird und bei dem in einem Behälter befindliche Druckfarbe auf eine umlaufende Drucktrommel mit Hilfe einer Farbilbertragungseinrichtung übertragen wird.
  • Da die elektronischen Schaltungen und die Verkabelungen der Verbindungsdrähte immer komplizierter werden, ist es erwünscht, die Farbkennzeichnung der Drahtisolierung zu verbessern, um das Auffinden der Verbindungsdrähte in dem fertigen Gerät zu erleichtern. Es ist bekannt, zu diesem Zweck die isolierten Leiter oder Kabel mit kennzeichnenden Farbmarkierungen zu versehen. Die Farbmarkierung besteht gewöhnlich aus einer Grundfarbe auf der Isolierung des Drahtes, auf der sich eine dünne Farbkennzeichnung befindet, die sich von der Grundfarbe unterscheidet. Das Auffinden und Verfolgen der einzelnen Verbindungsleitungen wird dadurch erleichtert# daß die Grundfarbe und die Kennzeichnungsfarbe so gewählt sind, daß sich eine eindeutige Kombination ergibt. Um unverwechselbare Kombinationen bei komplizierten Geräten verwenden zu können, müssen viele verschiedene Farbkombinationen benutzt werden. Dies stellt jedoch an die Lagerhaltung hohe Anforderungen, da die Nachfrage für die Drühte mit verschiedenen Farbkennzeichnungen starken Schwankungen unterworfen ist.
  • Um diese Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden, sind bei dem neuen Gerät erfindungsgemäß paarweise zu beiden Seiten in der Drucklaufrichtung des zu kennzeichnenden Leiters bzw. Kabels hintereinanderliegende Farbbehälter mit jeweils v erschiedenen Druckfarben sowie an sich bekannten Farb4bertragungsrollen und je einer Drucktrommel vorgesehen, und eine Betätigungsvorrichtung (Welle, Stift und Nockenscheibe) ist jedem Farbbehälter und jeder Farbübertragungseinrichtung zugeordnet, welche durch ein elektrisches Signal die Druckfarbe von dem betreffenden Farbbehälter auf die zugehörigen Farbübertragungsrollen leitet und auf ein zweites elektrisches Signal hin eine weitere Betätigungsvorrichtung auslöst, die die gewählte Drucktrommel in Berührung mit dem zu kennzeichnenden isolierten Leiter bzw. Kabel bringt (Fig. 4 und 5).
  • Vorzugsweise enthält die Drucktrommel eine Trommel zum Aufdrucken der Grundfarbe und eine weitere Trommel zum Aufdruck der Kennfarbe. Eine Auswahlvorrichtung für die Drucktrommel wird von einem dritten Signal betätigt und ist mit der Drucktrommel gekoppelt, um wahlweise die eine oder andere Trommel mit dem Leiter in Berührung zu bringen.
  • Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf # ein Gerät nach der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht eines isolierten Leiters, der durch ein Gerät der Fig. 1 mit einer Farbkennzeichnung versehen ist, Fig. 3 einen Teilschnitt durch ein Gerät nach Fig. 1, Fig. 4 einen Teilschnitt durch ein Gerät der Fig. 1, Fig. 5 einen Teilschnitt durch ein Gerät der Fig. 1, Fig. 6 einen Teilschnitt durch ein Gerät der Fig. 1, Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles des Gerätes der Fig. 3, Fig. 8 eine Ansicht von einem Teil des Gerätes nach Fig. 3 und Fig. 9 eine Schaltung von einem Teil des Gerätes nach Fig. 1.
  • In Fig. 1 ist eine normale Vorratsrolle 101 mit isoliertem, elektrischem Leitungsdraht dargestellt, die drehbar auf einer Welle 102 läuft. Der Draht ist ein weißisolierter Draht> auf den die Farbkennzeichnung durch das neue Druckgerät aufgedruckt werden soll. Der Draht 103 wird durch Rollen 104 für den Druckvorgang ausgerichtet. Eine automatische Spannvorrichtung 105 dient dazu, den Draht straff zu spannen, während er an einer Drucktrommel 106 vorbeiläuft, die den Draht mit der Farbkennzeichnung versieht. Der mit der Farbkennzeichnung versehene Draht wird über eine Rolle 108 durch einen Trocke nofen 107 gezogen. Er wird dann über eine Rolle 109 einer Äufnahmerolle 110 zugeleitet, nachdem er eine Meßvorrichtung 111 durchlaufen hat, welche die mit einer bestimmten Farbkennzeichnung versehenen Drahtlängen abmißt.
  • Mit jeder Drucktrommel sind zwei Farbübertragungsrollen 113 und 114 zusammengebaut. Die Farbübertragungsrollen versehen die zugehörigen Drucktrommeln mit Farbe aus einem Behälter 115. Die Wahl der richtigen Farbe für die Grundfärbung und für die Kennfärbung wird von der Schalttafel 116 ferngesteuert. Die Farbübertragungsrollen werden von den Farbbehältern so lange getrennt gehalten und die Drucktrommeln von den Drähten so lange entfernt gehalten, bis die Farbe und der Druckvorgang von der Schalttafel aus gewählt und eingestellt sind. Jede Drucktrommel ist mit zwei verschiedenen Druckmustern ausgestattet, und zwar einem für die Grundfarbe und einem anderen für die Kennzeichnung. Die Auswahl des zu druckenden Musters wird ebenfalls von der Schalttafel 116 ferngesteuert.
  • Zum Antrieb des Gerätes wird ein nicht dargestellter Motor benutzt, der über einen Riemen 120 eine Riemenscheibe 121 und Wellen 122 und 123 über entsprechende Getriebe antreibt. Die Welle 123 treibt die Drahtführungsrolle 108 über eine Kupplung 124 und ein Kegelrad 125. Um ein Verschmieren der Farbe zu vermeiden, wenn die Drucktrommeln den den Draht berühren, ist die Drehgeschwindigkeit dadurch synchronisiert, daß von den Wellen 122 und 123 eine Bewegung abgeleitet wird, welche die Drahtführungsrolle 108 steuert. Das ganze Gerät ist auf einem Rahmen 130 angebracht.
  • In Fig. 2 ist ein Drahtstück dargestellt, das einen Leiter 201 und eine Isolation 202 aufweist. Die Isolation ist mit einem Gerät der Fig. 1 mit der Farbenkennzeichnung versehen. Die Grundfarbe wird in Form eines langen Streifens 203 aufgetragen, während die Kennzeichnungsfarbe als schmaler oder kurzer Streifen 204 aufgedruckt ist. Die Grundfarbe und auch die Kennzeichnungsfarbe können geändert werden, um viele nicht verwechselbare Farbkombinationen zu schaffen und das Auffinden der Verbindungsdrähte in den elektronischen Geräten zu erleichtern. Die Arbeitsweise der Drucktrommeln und der Farbverteilungsrollen geht am besten aus Fig. 3 hervor.
  • In Fig. 3 ist der Rahmen 130 dargestellt. Die Druckrolle 106, welche die Drucktrommel 301 für die Grundfarbe und die Drucktrommel 302 für die Kennzeichnungsfarbe trägt, ist auf einer Welle 801 (in Fig. 8) gelagert. Um dem Behälter 115 Farbe zu entnehmen, ist eine Aufnahmerolle 304 drehbar in der Farbe angeordnet. Der Farbüberzug der Rolle 304 wird über Rollen 113 und 114 auf die Drucktrommel übertragen, wenn diese in Berührung mit der Rolle 304 stehen. Die Bewegung, welche die Rolle 304 in Berührung mit der Rolle 114 und die Drucktrommel in Berührung mit dem Draht bringt, wird wahlweise gesteuert. Infolge dieses gesteuerten Eingriffs in Zusammenwirkung mit dem selektiven Eingriff zwischen Drucktrommel und dem zu bedruckenden Draht kann die auf den Draht. aufzubringende Farbe und die Länge des zu markierenden Drahtes gesteuert werden. Das Verfahren der selektiven Steuerung wird weiter unten ausführlich erläutert.
  • Um die Drehung der Druckrolle mit der Drahtbewegung zu synchronisieren, liefert die Welle 122, welche die Zuführungsgeschwindigkeit des Drahtes. regelt, auch die Kraft zur Drehung der Drucktrommel über eine Anzahl von Schnecken 305 und Schneckenrädern 306. Die Drehung des Schneckenrades 306 treibt die Drucktrommel über ein Kettenrad 307, eine Kette 308 und ein Kettenrad 309. Die Zahnräder 310 und 311 sind vorgesehen, um die Farbzuführungsrolle 113 anzutreiben. Die Zahnräder 312 auf der Welle 307 und 313 synchronisieren, wenn sie in Eingriff gebracht werden, die Drehung derZuführungsrolle114undderFarbauftragsrolle304.
  • Um ein Einfärben der Druckrollen, die nicht benutzt werden, zu vermeiden und um außerdem die markierte Länge des Drahtes durch die Bewegung der Drucktrommel zu steuern, ist eine Welle 320 mit den Nockenscheiben 321 und 322 vorgesehen. Die Welle wird jeweils um 90' mit Hilfe einer Zahnstange 323 weiterbewegt, die von der Stange 324 angetrieben wird. Die Stange 324 kann als Kolben ausgebildet sein, der durch eine Magnetspule in an sich bekannter Weise betätigt wird.
  • In der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ruhelage wird der Behälter von den Zuführungsrollen mit Hilfe eines Stiftes 325 auf der Nockenscheibe 321 ferngehalten. In ähnlicher Weise wird die Drucktrommel mit Hilfe eines Stiftes 326, der auf der Nockenscheibe 322 läuft, von dem Draht entfernt gehalten.
  • Wenn eine Farbwahl ausgeführt wird, wird die Welle 320 nach Fig. 5 um 90' gedreht. Durch die Drehung der Nockenscheibe kann der Stift sich in eine Vertiefung in der Nockenscheibe bewegen. Der Behälter wird seitwärts verschoben; die Farbe wird dann den übertragungsrollen durch die Auftragsrollen zugeführt. Der Behälter wird in Richtung auf die übertragungsrollen durch Federkraft bewegL Um die Drucktrommel mit dem laufenden Draht in Berührung zu bringen, wird die Welle 320 durch eine Magnetspule um 900 weiterbewegt, wie aus Fig. 6 hervorgeht. Durch diese weitere Drehung wandert der Stift 326 in eine Vertiefung der Kurvenscheibe 322. Die gesamte Druckvorrichtung einschließlich des Behälters, der übertragungsrollen und der Druckrollen wird durch Federdruck in Berührung mit dem Draht gebracht. Da die Drucktrommel mit einer Geschwindigkeit umläuft, die der Bewegungsgeschwindigkeit des Drahtes entspricht, erfolgt die Berührung der Drucktrommel mit dem Draht einwandfrei und ohne daß Kleckse oder Verschmierungen auf dem Draht entstehen.
  • Die Arbeitsweise der durch die Magnetspule betätigten Vorrichtung zur Drehung der Welle 320 kann am besten aus Fig. 7 entnommen werden. Die Welle 320 kann gedreht werden, um die verschiedenen Stellungen, nämlich die Ruhestellung, die Vorbereitungsstellung und die Druckstellung der Rollenanordnung zu bewirken. Die Stange 323 ist an der Stange 324 befestigt, die durch die Magnetspule 701 betätigt wird. Wenn die Magnetspule 701. erregt wird, wird die Stange 324 zurückgezogen und bewegt die Zahnstange323, die mit dem Zahnrad 702 in Eingriff steht. Das Rad 702 kann sich um die Welle 320 frei drehen und ist mit einer Platte 703 verbunden, die eine Klinke 704 trägt. Diese greift in Kerben des Schaltrades 705 ein. Das Schaltrad 705 ist auf der Welle 320 durch einen Stift 706 befestigt. Eine Zugfeder 707 dient dazu, die Zahnstange in die Anfangsstellung zurückzuziehen, worauf die Klinke 704 in den folgenden Einschnitt einfällt, so daß das Gerät für die nachfolgende Bewegung vorbereitet ist. Um eine rasche Auswahl zu ermöglichen, wird die Stange von der Magnetspule gewöhnlich rasch betätigt. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, daß die Welle über die richtige Lage hinausschießt. Um eine solche zu große Bewegung zu verhindern, ist ein Anschlag 708 vorgesehen, der an der Zahnstange 323 befestigt ist und sich mit ihr bewegt. Der Anschlag ist mit einer Führungsfläche 709 versehen, die mit einer Anschlagfläche 710 auf einer Nockenscheibe 711 in Eingriff kommt. Die Scheibe 711 ist auf der Welle 320 mit Hilfe eines Stiftes 712 befestigt. Der Anschlag wird zur Seite bewegt, wenn die Zahnstange am Ende des Hubes zurückkehrt.
  • Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind an der Drucktrommel Muster vorgesehen, um sowohl die Grundfarbe als auch die Kennfarbe auf den Draht zu übertragen, wenn er durch die Druckvorrichtung läuft. Der Vorgang der Auswahl geht am besten aus Fig. 8 hervor. In Fig. 8 ist die Drucktrommel 106 dargestellt, welche ein Muster 301 für die Grundfarbe und ein Muster 302 für die Kennfarbe enthält. Die Trommel ist auf einer Welle 801 befestigt, die innerhalb der Welle 309 bewegt werden kann und durch einen Stift 802 mit ihr verbunden ist. Auf diese Weise sind die beiden Wellen zu gemeinsamer Drehung verbunden, die Welle 801 kann sich jedoch innerhalb der Welle 309 in Längsrichtung verschieben. Wenn die Kennfarbe gedruckt werden soll, wird die Spule 803 erTegt und der Anker 804 zurückgezogen, der über einen Stift 805 die Wellen 806 und 807 herauszieht. Durch diese Bewegung wird das Druckmuster 302 für die Kennfarbe auf den Draht 303 ausgerichtet. Wenn die Spule 803 abgeschaltet wird, kehrt die Vorrichtung unter der Einwirkung der Feder 809 in die Ausgangsstellung zurück, so daß die Grundfarbe auf den Draht aufgebracht werden kann. Die Auswahlvorgänge gehen im einzelnen am besten aus Fig. 9 hervor.
  • In Fig. 9 wird der Strom von einer Stromquelle 901 dem Gerät über Leitungen 903 und 904 zugeführt, wenn der Schalter 902 geschlossen ist. Der Strom wird dem Relais 905 über einen Moment-Anlaßschalter 906 zugeleitet. Wenn das Relais 906 anzieht, ist der Stromkreis über den Haltekontakt 907, einen normalerweise geschlossenen Stopschalter 908, über Kontakte 909 zur Überwachung der Geschwindigkeit und Knotenerkennungskontakte 910 geschlossen. Wenn die zu dem Relais 905 gehörenden Kontakte 911 und 912 geschlossen werden, wird dem Antriebsmotor 913 Strom zugeführt. Parallel zu dem Relais 905 liegt ein Relais 914, dessen Kontakte 915 ein Schließen des Ofens verhindern, wenn nicht der Draht angetrieben ist. Da der Antriebsstrom durch das Knotenerkennungsgerät, welches den Schalter öffnet, wenn ein Knoten im Draht vorhanden ist, und das Gerät zur Überwachung der Geschwindigkeit, welches den Stromkreis öffnet, wenn der Draht rutscht oder auf andere Weise eine Drahtbewegung verhindert wird, unterbrochen wird, ist eine Sicherung gegen Beschädigungen gegeben.
  • Die Drahtantriebskupplung 124 (Fig. 1) wird durch eine Magnetspule 920 betätigt, die von den Leitungen 902 und 904 über einen Schalter 921 gespeist wird. Ein Relais 992, das parallel zur Spule 920 liegt, verhindert durch einen Kontakt 923 eine Betätigung der Ofentür. Der Ofen 107 (Fig. 1) ist zweckmäßig mit beweglichen Türen ausgestattet, die beim Ansprechen der Magnetspule 924 geschlossen werden. Hierdurch ist eine Sicherung gegen zu starke Erhitzung des stillstehenden Drahtes gegeben, die durch die Schaltung mit den Kontakten 923 und 915 verhindert wird. Wenn die Ofentüren richtig geschlossen sind, wird den Heizspulen 925 des Ofens über einen Schalter 925 Strom zugeführt.
  • Wenn der Schalter 930 geschlossen ist, wird der Spule 803 des Farbdruckers Strom zugeführt. über einen zugehörigen Kontakt 931 wird einer Signallampe 932 Strom über eine Leitung 933 zugeführt und die Lampe 934 über eine Leitung 935 unterbrochen.
  • Die Einschaltung der drei Stellungen Leerlauf, Vorbereitung und Drucken erfolgt dadurch, daß der Spule 701 Strom über den Momentschalter 936 zu- geführt wird. Wie in Verbindung mit Fig. 6 erläutert wurde, dreht die Spule die Welle jedesmal, wenn sie von Strom durchflossen wird. Um die Stellungen der Welle anzuzeigen, sind Lampen 937, 938 und 939 für die Stellungen Leerlauf, Vorbereitung und Druck vorgesehen, die über Kontakte 940, 941 und 942 betätigt werden. Die Kontakte werden über Nockenscheiben 943, 944 945 auf der Welle 320 betätigt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Ferngesteuertes Gerät zur wahlweisen Farbkennzeichnung von isolierten elektrischen Leitern bzw. Kabeln oder Teillängen hiervon, bei dem das zu kennzeichnende Gut an einer Druckbahn entlanggeführt wird und bei dem in einem Behälter befindliche Druckfarbe auf eine umlaufende Drucktrommel mit Hilfe einer Farbübertragungseinrichtung übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß paarweise zu beiden Seiten in der Durchlaufrichtung des zu kennzeichnenden Leiters bzw. Kabels hintereinanderliegende Farbbehälter (115) mit jeweils verschiedenen Druckfarben sowie an sich bekannten Farbübertragungsrollen (113, 114) und je einer Drucktrommel (106, 301, 302) vorgesehen sind und eine Betätigungsvorrichtung (Welle 320, Stift und Nokkenscheibe 321, 325, 323, 324, 701) jedem Farbbehälter und jeder Farbübertragungseinrichtung zugeordnet ist, welche durch ein elektrisches Signal die Druckfarbe von dem betreffenden Farbbehälter auf die zugehörigen Farbübertragungsrollen leitet und auf ein zweites elektrisches Signal hin eine weitere Betätigungsvorrichtung (320, 322, 326, 701) auslöst, dir, die gewählte Drucktrommel (106, 301, 302) in Berührung mit dem zu kennzeichnenden isolierten Leiter bzw. Kabel bringt.
  2. 2. Gerät nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktrommel (106) eine Trommel zum Aufdrucken der Grundfarbe (301) und eine weitere Trommel (302) zum Aufdrucken der Kennfarbe enthält und daß eine Auswahlvorrichtung (803 bis 807) für die Drucktrommeln von einem dritten Signal betätigt wird und mit der Drucktrommel (309, 801, 802) gekoppelt ist, um wahlweise die eine oder andere Trommel (301 oder 302) mit dem Leiter in Berührung zu bringen. 3. Gerät nach Anspruch 2, bei dem Fördereinrichtungen den Leiter durch das Gerät hindurchziehen und Meßeinrichtungen vorgesehen sind, die die Länge des durchgezogenen Leiters feststellen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drucktrommel (301) zum Aufdrucken einer Grundfarbe und eine Drucktrommel (302) zum Aufdruck-en einer Kennfarbe jedem der Behälter (115) zugeordnet sind, wobei die Farbübertragungsrolle (113, 114), die jedem der Behälter (115) zugeordnet ist, eine gewünschte Grundfarbe und Kennzeichnungsfarbe auswählt, daß die Einrichtung zur Betätigung der Druckvorrichtung (701; 320; 322; 326) gleichzeitig die Farbübertragungsrollen (113, 114) auf den Leiter (103) ausrichtet und ihn in Eingriff mit der Trommel (301) zum Aufdrucken der Grundfarbe oder der Trommel (302) zum Aufdrucken der Kennfarbe bringt, die der betreffenden gewünschten Farbe zugeordnet sind, daß ferner die Einrichtung zur Verschiebung des Farbbehälters (701; 320, 321, 325) den betreffenden Farbbehälter in Eingriff mit der zugehörigen Farbübertragungsrolle (113, 114) bringt und die betreffenden Drücktrommeln (301 oder 302) von dem Leiter (103) abgehoben wird, wenn die gewünschte Länge des Leiters bedruckt worden ist, und daß eine Trockeneinrichtung (107), die durch die Bewegung des Leiters gesteuert wird (909, Fig. 9), den Leiter nur erhitzt, wenn er durch die Vorrichtung läuft. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (910) zum Ab- fühlen von Knoten mit der Führung des Leiters zusammengebaut ist und eine Betätigung des Gerätes nur dann gestattet, wenn ein glatter Leiter durch die Vorrichtung läuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 931901; deutschePatentanmeldungp50472V1I1b/21c (bekanntgemacht am 18. 1. 1951); USA.-Patentschriften Nr. 2211792, 2344610, 2739528.
DEG23947A 1957-02-20 1958-02-19 Ferngesteuertes Geraet zur Farbkennzeichnung von isolierten elektrischen Leitern bzw. Kabeln Pending DE1116760B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US641337A US2924195A (en) 1957-02-20 1957-02-20 Remote controlled color-coding apparatus

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG23947A Pending DE1116760B (de) 1957-02-20 1958-02-19 Ferngesteuertes Geraet zur Farbkennzeichnung von isolierten elektrischen Leitern bzw. Kabeln

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JP (1) JPS356837B1 (de)
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