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DE1116599B - Vorrichtung zum Abbauen eines Stueckgutstapels - Google Patents

Vorrichtung zum Abbauen eines Stueckgutstapels

Info

Publication number
DE1116599B
DE1116599B DEW28574A DEW0028574A DE1116599B DE 1116599 B DE1116599 B DE 1116599B DE W28574 A DEW28574 A DE W28574A DE W0028574 A DEW0028574 A DE W0028574A DE 1116599 B DE1116599 B DE 1116599B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
switch
lift truck
tilting
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW28574A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Steimke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DEW28574A priority Critical patent/DE1116599B/de
Publication of DE1116599B publication Critical patent/DE1116599B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G59/00De-stacking of articles
    • B65G59/08De-stacking after preliminary tilting of the stack

Landscapes

  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abbauen eines Stückgutstapels Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum nacheinander erfolgenden Abgeben gleicher Stückgüter, insbesondere Säcke, die, in üblicher Weise auf Stapelplatten gestapelt, zur Auslieferung bereitsgestellt werden.
  • Bei größeren Lagern, insbesondere mit Säcken verschiedenartiger Güter, bedarf es erheblicher Arbeit, um die abgeforderte Anzahl Säcke zur Verladeeinrichtung zu bringen, die diese dann an das betreffende Verkehrsmittel weitergibt. Der Einsatz von Gabelstaplern hat diese Arbeit zwar schon erheblich vereinfacht, es blieb aber immer noch die Entladung der Stapel von Hand, um die Säcke einzeln auf den zum Verkehrsmittel führenden Abförderer zu legen.
  • Dies war dann verbessert worden durch ein selbsttätig sich abwickelndes Verfahren, bei dem die Stückgüter nach Aufsetzen des Stapels auf ein neigbares Gerüst, Querneigen des Gerüstes und Anheben des den Stapel tragenden und im Gerüst auf und ab bewegbaren Hubwagens entlang einer Anlagefläche, oberhalb dieser nacheinander quer abrutschen, z. B. auf einen Verladeförderer.
  • Auf diese Weise konnte mindestens die Handhabung, den Stapel auf den Verladeförderer abzuräumen, eingespart und die Arbeitsleistung erheblich gesteigert werden. Das Zubringgerät, z. B. Gabelstapler, setzt den Stapel auf die Vorrichtung, die die Stückgüter des Stapels einzeln auf den Verlade förderer abgibt.
  • Die bekannten Vorrichtungen erfordern zum Neigen des Gerüstes einen besonderen Antrieb. Um nun die Anordnung von zwei Motoren oder aber von besonderen Getrieben mit Kupplungen bei Verwendung nur eines Motors zu ersparen, ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Schwerpunkt des Neiggerüstes gehende Vertikalebene außerhalb der durch die Neigachse gehenden Vertikalebene zur Neigseite hin sich befindet und das Neiggerüst somit Übergewicht zur Neigseite hat, wobei ein mit dem Hubwagen gekoppeltes Organ außerhalb der Neigachse mit einem unbewegten Teil so verbunden ist, daß das Gerüst in aufrechter Stellung gehalten wird und sich erst bei entsprechender Aufwärtsbewegung des Hubwagens bis zu einer Endlage neigt, die entweder gleichzeitig oder eher erreicht wird als die obere Endstellung des Hubwagens.
  • Der Motor ist hierbei am Neiggerüst befestigt und treibt über Getriebemittel die Kette für den Hubwagen unmittelbar an, ohne daß weitere Abtriebe erforderlich wären. Gemäß dem angegebenen Merkmal neigt sich das Gerüst bei Anheben des Hub- wagens von selbst bis zu einer durch Anschlag vorbestimmten Neigung, worauf der Hubwagen weiter angehoben wird und die Entladung des Stapels vornimmt. Um die sichere Führung des Stapels noch zu erhöhen, kann man die vornehmlich in der Waagerechten liegende Neigachse des Gerüstes in der waagerechten Ebene selbst noch etwas schränken; bzw. schräg legen, um beim Neigen des Stapels diesen zusätzlich auch noch in Richtung auf das Gerüst zuzuneigen; in diesem Fall muß natürlich an dem Hubwagen eine weitere Anlagefläche vorgesehen werden.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels im folgenden näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist; darin zeigt Abb. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung in Ausgangslage, Abb. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Abb. 1 in der geneigten Endlage kurz vor Entladung des ersten Stückgutes, Abb. 3 einen Hochschnitt der Vorrichtung nach Abb. 1 durch die Neigachse, Abb. 4 die Frontansicht einer Stapelplatte, auf der ein durch die Vorrichtung zu entladender Stückgutstapel aufgestellt werden kann, und Abb. 5 ein Schaltschema, das die selbsttätige Arbeit der Vorrichtung nach den Abb. 1 bis 3 ermöglicht.
  • Die Vorrichtung besteht einerseits aus dem auf dem Boden stehenden Stuhl 11 mit dem Anschlag 12 und der Rohrachse 13 und andererseits dem Neiggerüst, bestehend aus den Längsholmen 21, dem oberen Querträger 22, dem unteren Querträger 23 mit dem Lagerbock 24, dem Antriebsmotor 6 und den Tragzinken 25 und 26. Der auf der Neigseite befindliche Längsholm 21 trägt ein Gestell 27 mit der Anlagefläche 28 und der über dieser angebrachten Rolle29, über die das Stückgut abrutscht, wenn es entsprechend gehoben ist. Das Neiggerüst enthält einen Hubwagen, bestehend aus dem Rahmen 31 mit dem unteren Querglied 31', an dem die Tragzinken 32 angeordnet sind. Am Hubwagen greifen die Ketten 33 an, die oben und unten über in den Längsholmen 21 gelagerte Kettenräder 34 geführt sind; die unteren Kettenräder sind in der Zeichnung nicht sichtbar, haben aber dieselbe Achse wie der Motor 6.
  • Am unteren Ende des -Querglieds 31' des Hubwagens ist nach der Neigseite zu die Stütze 35 angebracht, die an ihrem unteren Ende eine Rolle trägt, um eine reibungsarme Bewegbarkeit gegenüber der festen Bahn 14 zu ermöglichen.
  • Zur automatischen Betätigung der Einrichtung dienen mehrere Schalter, von denen der Motor 6 gesteuert wird. Der Startschalter 1 kann, wie in Abb. 3 dargestellt, dazu benutzt werden, um den Ablauf des Entladevorgangs erst dann beginnen zu lassen, wenn der Gabelstapler 10 mit Sicherheit unter dem Stapel herausgefahren ist; zu diesem Zweck wird der Startschalter mit einem Verzögerungswerk 7 versehen (Abb. 5). Die auf der Neigseite des Gerüstes angebrachte Tragzinke 26 trägt den Arbeitsstromschalter2, der eingeschaltet wird, wenn der Stapel auf das Gerüst gesetzt worden ist. Weiterhin ist an dem von der Neigseite abgekehrten Längsholm 21 des Gerüstes der Endausschalter 3 angeordnet, der von einem Arm 36 des Hubwagens beaufschlagt wird, wenn dieser an seinem unteren Ende angekommen ist. Derselbe Arm 36 beaufschlagt in der oberen Endlage des Hubwagens den Umschalter 5, der ebenfalls in der unteren Endlage des Hubwagens betätigt werden muß, was aber im einzelnen nicht dargestellt ist.
  • Wenn der aus den Säcken 8 bestehende Stapel vom Gabelstapler 10 auf die Vorrichtung abgesetzt worden ist, kann der Entladevorgang beginnen. Der aus den Säcken 8 bestehende Stapel steht auf einer Stapelplatte 9, deren Kufen 91 auf den Tragzinken 25, 26 des Neiggerüstes abgestellt werden; hierbei verbleibt zwischen den Tragzinken 32 des Hubwagens und der Plattenfläche 9 genügend Raum 41, um den Tragzinken des Gabelstaplers 10 ein freies Herausziehen zu ermöglichen. Ist der Stapel auf die Tragzinken 25, 26 des Neiggerüstes aufgesetzt worden, so wird der Hubwagen angehoben mit der Wirkung, daß sich seine Tragzinken 32 unter die Platte 9 legen und diese anheben. Mit dem Hubwagen geht auch die Stütze 35 nach oben mit der Wirkung, daß sich das Neiggerüst neigt, da nämlich die durch den Schwerpunkt des beladenen Neiggerüstes gehende Gewichtskraft 42 nicht durch die Neigachse 13 geht, sondern im Abstand 43, der, bezogen auf die Neigachse 13, nach der Neigseite hin abzumessen ist. Das Neiggerüst neigt sich weiter zur Seite bis zum Anschlag der abgeschrägten Unterkante seines rechten Längsholms 21 auf dem Boden, wie in Abb. 2 dargestellt. Hierbei rutscht der Stapel bis an die Anlagefläche 28 und wird dann an dieser entlang nach oben gehoben, wobei die Säcke 8 nacheinander über die Rolle 29 abgegeben werden, um über die Schurre 50 auf den Verladeförderer 51 zu gelangen. Nach Entfernung des Stapels kann man den Hubwagen wieder senken, bis seine Stütze 35 auf der Bahn 14 aufliegt, von wo ab bei weiterer Absenkung des Hubwagens das Neiggerüst wieder aufgerichtet wird, um in die in Abb. 1 gezeichnete Lage zu kommen; dann kann das Spiel von neuem beginnen.
  • Zur automatischen Steuerung des beschriebenen Vorganges kann eine Schaltung dienen, wie sie in Abb. 5 im wesentlichen dargestellt ist. Außer dem bereits -erwähnten Schalter ist ein Relaisschalter 4 vorgesehen, der der unmittelbaren Zufuhr von Strom zum Motor 6 dient. Wenn die Vorrichtung leer ist, ist der Schalter 1 geschlossen; alle anderen Schalter sind offen. Nach Anfahren des Gabelstaplers 10 (vgl. Abb. 3) wird auch der Startschalter 1 geöffnet.
  • Wird der Stapel abgesetzt, so betätigt die auf die Tragzinken 26 des Neiggerüstes zu stehen kommende Kufe 91 der Stapelplatte 9 den Schalter 2 im Schließsinn. Kurze Zeit nach Fortfahren des Gabelstaplers 10 schließt, bedingt durch das Verzögerungswerk 7, auch der Startschalter 1 und setzt damit die Spule des Relaisschalters 4 unter Strom, und der Relaisschalter 4 schließt. Dadurch wird der Motor 6 in Gang gesetzt, und der Vorgang beginnt; nach kurzem Hub hebt sich die Kufe 91 der Stapelplatte 9 von der Tragzinke 26 des Neiggerüstes ab, wodurch der Schalter 2 geöffnet, der Schalter 3 hingegen geschlossen wird, da der Anschlagarm 36 des Hubwagens den Endausschalter 3 freigibt. Hierdurch wird die Spule des Relaisschalters unter Strom gehalten und damit auch der Motor. Ist der Hubwagen am oberen Ende angekommen, so wird der Umschalter 5 betätigt, worauf der Motor seine Drehrichtung ändert und den Hubwagen wieder nach unten gehen läßt. Der Motor 6 wird nach Betätigung des Endausschalters 3 in der unteren Endlage des Hubwagens stillgesetzt, da die Relais spule stromlos wird und damit den Schalter 4 sich öffnen läßt. Man kann die Feder des Schalters 2 so stark machen, daß sie unter dem Gewicht der leeren Stapelplatte nicht nachgibt, der Schalter 2 also geöffnet bleibt, selbst wenn die leere Stapelplatte 9 wieder auf den Tragzinken 25, 26 des Neiggerüstes abgesetzt wird.
  • Auf diese Weise kann ein pausenloses Arbeiten durchgeführt werden, wobei der Gabelstapler oder ein anderes Zufördergerät die Ingangsetzung des Entstapelgerätes bewirkt.
  • Die beschriebene Einrichtung kann automatisch auch durch ein Zugmittel geneigt werden; dieses wäre am Rücktrum der Kette 33 des Hubwagens zu befestigen und mit dem Stuhl 11 oder mit einem mit ihm festen Teil so zu verbinden, daß dieses Zugmittel in der aufrechten Lage des Neiggerüstes links von der Neigachse 13 angreift. Die beschriebene, auf Druck belastete Stütze 35 hingegen arbeitet zuverlässiger und ist einfacher herzustellen. Die vorerwähnte Zugmitteleinrichtung ist der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
  • Die Vorrichtung kann auch hydraulisch betätigt werden.
  • Selbstverständlich kann man die beschriebene Vorrichtung dahingehend vervollkommnen, daß man auch die Abgabe der leeren Stapelplatte steuert, um nicht eigens die leeren Stapelplatten abnehmen lassen zu müssen; z.B. könnte man an einem der Längsholme 21 einen Anschlag vorsehen, um den die Stapelplatte beim weiteren Anheben des Hubwagens aufgeschwenkt und aus der Vorrichtung herausgekippt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANS PRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Abbauen eines Stückgutstapels, der nach Absetzen auf einem Hubwagen eines um eine liegende Achse neigbaren Gerüsts geneigt und dabei entlang einer neigseitig angeordneten Anlagefläche angehoben wird, über deren Oberkante die Stücke einzeln quer abrutschen, gekennzeichnet dadurch, daß die durch den Schwerpunkt des Neiggerüstes (21 bis 29) gehende Vertikalebene (42) außerhalb der durch die Neigachse (13) gehenden Vertikalebene zur Neigseite hin sich befindet und das Neiggerüst somit Übergewicht zur Neigseite hat, wobei ein mit dem Hubwagen (31 bis 35) gekoppeltes Organ außerhalb der Neigachse mit einem unbewegten Teil (15) so verbunden ist, daß das Gerüst in aufrechter Stellung gehalten wird und sich erst bei entsprechender Aufwärtsbewegung des Hubwagens bis zu einer Endlage neigt, die entweder gleichzeitig oder eher erreicht wird als die obere Endstellung des Hubwagens.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Neigung bewirkende Organ eine auf der Neigseite am Hubwagen (31 bis 35) befestigte Stütze (35) ist, die auf einer festen Bahn (14) sich auflegt, wobei der Auflagepunkt von der Neigachse (13) in der aufrechten Endlage des Gerüstes weiter entfernt ist als von der Vertikalebene (42), die durch den Schwerpunkt des beladenen Neiggerüstes (21 bis 29) geht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ ein einerseits am Rücktrum der Hubwagenkette (33) angeschlossenes Zugmittel ist, das andererseits an einem festen Punkt befestigt ist, dessen Abstand von der durch die Neigachse gehenden Vertikalebene in der auf- rechten Endlage des Gerüstes entgegengesetzt zur Neigrichtung größer ist als der von derjenigen Vertikalebene, die durch den Schwerpunkt des beladenen Neiggerüstes geht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine derartige Schrägstellung der Neigachse (13), daß der Stapel beim Querneigen auf das Gerüst (21 bis 29) zu geneigt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen am Neiggerüst (21 bis 29) angeordneten Motor (6), der von einem z. B. durch einen Gabelstapler (10) zu betätigenden Startschalter (1), von einem diesem nachgeordneten und vom Stapel nur anfangs beaufschlagten Arbeitsstromschalter (2), von einem diesem nachgeschalteten und vom Hubwagen (31 bis 35) in seiner untersten Lage beaufschlagten Endausschalter (3), einem diesem nachgeschalteten und vom Hubmittel in beiden Endlagen beaufschlagten Umkehrschalter (5) sowie von einem an den Umschalter (5) und an den Endausschalter (3) angeschlossenen Relaisschalter (4) gesteuert wird, dessen Spule zwischen dem Arbeitsstromschalter und dem Endausschalter angeschlossen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Hubwagen den Stapel aufnehmende Tragzinken (32) aufweist, die zwischen am Neiggerüst (21 bis 29) angeordneten Tragzinken (25, 26) eingreifen, die den Stapel zunächst tragen und an denen der Arbeitsstromschalter (2) angebracht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2372647.
DEW28574A 1959-03-14 1959-03-14 Vorrichtung zum Abbauen eines Stueckgutstapels Pending DE1116599B (de)

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