DE111600C - - Google Patents
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- DE111600C DE111600C DE1900111600D DE111600DA DE111600C DE 111600 C DE111600 C DE 111600C DE 1900111600 D DE1900111600 D DE 1900111600D DE 111600D A DE111600D A DE 111600DA DE 111600 C DE111600 C DE 111600C
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- Germany
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- inflow
- mefsrad
- flow rate
- impeller blades
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/10—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with axial admission
- G01F1/12—Adjusting, correcting, or compensating means therefor
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Volume Flow (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Flügelradmesser für Wasser, Dampf
und Luft kennzeichnet sich dadurch, dafs
1. die Ein- und Ausströmungswege auswechselbar und gegen einander verstellbar sind,
wodurch die Umdrehungsgeschwindigkeit des Flügelrades für den Antrieb des Zählwerkes
justirt werden kann, dafs
2. die Ein- und Ausströmungswege einen die Treibflügel des Mefsrades oben und unten
umgebenden Kanal bilden, infolge dessen nur die Treibflügel von der jeweiligen Durchflufsmenge
getroffen werden, so dafs bei Verstellung der Ein- oder Ausströmungswege, selbst im
Vor- oder Rückwärtszeigen, bei Druckschwankungen die Messung gleichmäfsig bleibt, und
dafs
3. die Durchflufsmenge in schräger Richtung aufwärts gehend in einem Winkel von 450 die
Treibflügel trifft, infolge dessen jede Rückstauung auf das Mefsrad und eine Zertheilung
der Durchflufsmenge verhindert wird.
Es wird mithin eine zweckmäfsige Beaufschlagung und der Fortfall von Todtwasser
für das Mefsrad erreicht, ebenso auch die Geschwindigkeit der Durchflufsmenge, ohne seitlichen
Druck auf die Lagerung, auf das Mefsrad übertragen, und ein ruhiger, wirbelfreier
Durchlauf der zu messenden Durchflufsmenge (ohne Anwendung von Stauflügeln), sowie eine
genaue Regelung des Mefsrades bewirkt.
In Fig. ι und 2 ist die Anordnung solcher Messer dargestellt, welche mit unter Druck
befindlichem Zählwerke arbeiten, dagegen stellen Fig. 4 und 5 Messer dar, bei denen das Zählwerk
gesondert abgedichtet arbeitet. In Fig. 3 ist die Anordnung für sich allein als Einsatz
dargestellt.
In Fig. ι sind α und al zwei mit schräg
ansteigenden Einschnitten χ und x1 versehene
Scheiben, welche durch ein Metallgehäuse b umschlossen sind und die Ein- und Ausströmungswege
bilden.
Durch die eigenartige Anordnung der Scheiben α und a1 wird zwischen denselben ein
Kanal c gebildet, in welchem das Mefsrad d läuft, das aus einer Scheibe e mit aufgesetzten
Treibflügeln f besteht. Die Lagerung des Mefsrades findet in bekannter Weise durch
Achse mit unterem und oberem Halslager statt.
Der Antrieb auf die Flügel des Mefsrades erfolgt ausschliefslich in einem ringförmigen
Kanal. Auf den übrigen Körper des Mefsrades wirkt die aufsteigende Durchflufsmenge an den
den Flügeln zunächst gelegenen Punkten hebend, so dafs die Lagerung entlastet wird.
In Fig. 3 bildet Gehäuse b mitsammt den Ein- und Ausströmungswegen, den Scheiben a
und al und dem eingelagerten Mefsrade d einen Einsatz A. Aus dieser Figur bezw. aus
Fig. 4 ist ersichtlich, wie die Ein- und Ausströmungswege in den Scheiben α und al als
schräge Einschnitte χ x\ wie der Pfeil zeigt, angeordnet sind, deren Anzahl dem Querschnitte
des Gehäuses und der Durchflufsmenge entsprechen mufs.
Die· Durchflufsmenge kommt zunächst durch die Einströmungsöffnungen der Scheibe a, woselbst
sie in einem Winkel von 45° auf die Flächen der Treibflügel f des Mefsrades wirkt,
und kann durch die Ausströmungsöffnungen der Scheibe a1 entweichen. Durch das schräge
Auftreffen auf die Treibflügel wird eine Zertheilung der Durchflufsmenge, ebenso auch
eine Rückstauung auf das Meisrad verhindert, welche sonst die gleichraäfsige Geschwindigkeit
stören würde. Sind beide Wege genau gerichtet, d. h. wenn die Längsachse der Ausströmungswege
eine Verlängerung der Längsachse der Einströmungswege bildet (s. den Pfeil in Fig. 3), so kann die Durchflufsmenge ohne
Reibungsverluste und bei stets gleichbleibender Geschwindigkeit ausströmen.
Eine Verstellung der Einschnitte gegen einander wird durch den Gehäusedeckel b1, an
welchem die Scheibe a1 befestigt ist, bewirkt;
es kann daher nur eine Verminderung der Geschwindigkeit des Mefsrades erzielt werden,
wogegen der Durchflufs für die Hin - und Zurückströmung ein gleichmäfsiger für die
Registrirung bleibt.
Ein wesentlicher Vortheil wird durch die leichte Auswechselung der Ein- und Ausströmungswege,
der Scheibe α und a1 erzielt,
indem durch die Auswechselbarkeit eine leichtere, bessere und billigere Kalibrirung für
die verschiedenen Gröfsen der Durchflufsrnengen erreicht wird, ohne dafs jedesmal ein
besonderes äufseres Gehäuse oder ein neuer Einsatz erforderlich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Flügelradmesser für Wasser, Dampf und Luft, gekennzeichnet durch über einander angeordnete, einen Ringraum für die Flügelradschaufeln ff) bildende, leicht auswechselbare Scheiben (aa1), welche mit schräg ansteigenden, gleichgerichteten Durchflufsöffnungen (xx1) versehen und zur Regelung der Umlaufgeschwindigkeit des Flügelrades gegen einander verstellbar sind, derart, dafs das Durchflufsmittel von unten in einem spitzen Winkel gegen die Flügelradschaufeln treffend wirbelfrei aufsteigt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT4511D AT4511B (de) | 1900-06-30 | 1900-06-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111600C true DE111600C (de) |
Family
ID=381325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1900111600D Expired - Lifetime DE111600C (de) | 1900-06-30 | 1900-06-30 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111600C (de) |
-
1900
- 1900-06-30 DE DE1900111600D patent/DE111600C/de not_active Expired - Lifetime
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