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DE1115981B - Wasserfreie insektizide Schaedlingsbekaempfungsmittel - Google Patents

Wasserfreie insektizide Schaedlingsbekaempfungsmittel

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Publication number
DE1115981B
DE1115981B DEM36418A DEM0036418A DE1115981B DE 1115981 B DE1115981 B DE 1115981B DE M36418 A DEM36418 A DE M36418A DE M0036418 A DEM0036418 A DE M0036418A DE 1115981 B DE1115981 B DE 1115981B
Authority
DE
Germany
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salts
salt
allethrin
carbon atoms
anhydrous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM36418A
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English (en)
Inventor
Albert A Schreiber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mclaughlin Gormley King Co
Original Assignee
Mclaughlin Gormley King Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mclaughlin Gormley King Co filed Critical Mclaughlin Gormley King Co
Priority to DEM36418A priority Critical patent/DE1115981B/de
Publication of DE1115981B publication Critical patent/DE1115981B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N41/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a sulfur atom bound to a hetero atom
    • A01N41/02Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a sulfur atom bound to a hetero atom containing a sulfur-to-oxygen double bond
    • A01N41/04Sulfonic acids; Derivatives thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N53/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing cyclopropane carboxylic acids or derivatives thereof

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Wasserfreie insektizide Schädlingsbekämpfungsmittel Die insektizide Wirkung wasserfreier, Pyrethroide enthaltender Schädlingsbekämpfungsmittel ist bekannt, wobei unter Pyrethroiden neben Pyrethrum Pyrethrumextrakte und die unter der Bezeichnung Allethrin (Allylhomologes des Cinerin I) oder seinen Homologen bekannten synthetischen Produkte verstanden weiden.
  • Ferner ist es bekannt, die Giftwirkung mancher als Schädlingsbekämpfungsmittel bekannter Stoffe durch den Zusatz synergistisch wirkender Stoffe zu erhöhen. Diese Substanzen mit weit voneinander abweichender chemischer Struktur und zuweilen heftigem Geruch, die gewöhnlich etwas lähmende oder tödliche Eigenwirkung besitzen, zeigen in Kombination mit bekannten Giftstoffen eine biologische Wirkung, die größer als die Summe der biologischen Wirkungen der einzelnen Bestandteile solcher Zubereitungen ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß man eine unerwartete Steigerung der Wirkung von Pyrethroide enthaltenden wasserfreien insektiziden Schädlingsbekämpfungsmitteln dadurch erzielen kann, wenn sie, in einer Mineralölfraktion des Kerosintyps gelöst, ein Pyrethroid und einen gewichtsmäßigen Überschuß an einem Stickstoffbasensalz aus der Gruppe von öllöslichen Salzen des Ammoniaks oder seiner Alkylierungsprodukte oder von Alkylenaminen mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen mit Alkylarylmonosulfonsäuren, deren Alkylgruppen 6 bis 30 Kohlenstoffatome enthalten und deren Arylgruppe entweder einen Benzol- oder einen Naphthalinrest darstellt, als synergistisch wirksamen Bestandteil enthalten.
  • Da der Wert von pyrethrumartigen Stoffen, welche noch die für Säugetiere am wenigsten schädlichen Insektizide darstellen, in der Hauptsache in der lähmenden Wirkung kleiner Dosen zu sehen ist, ist die gewünschte Wirkung eines synergistisch wirkenden Stoffes hauptsächlich eine vermehrte tödliche Wirkung ohne wesentliche Steigerung der Giftwirkung gegenüber Säugetieren.
  • Vielfach hat es sich auch als zweckmäßig erwiesen, daß man dem Pyrethroid zusätzlich insektizide Stoffe, die gleichfalls in den vorgenannten Paraffinölen löslich sind, zusetzt. Solche Stoffe sind Diaryltrichloräthanderivate, kernpolyhalogenierte aromatische und cycloaliphatischer Verbindungen, alkylierte aromatische Kohlenwasserstoffe oder Gemische dieser Stoffe.
  • Zweckmäßig verwendet man ferner 0,2 bis 3 °/o des synergistisch wirkenden Stoffes, auf das Gesamtgewicht des Schädlingsbekämpfungsmittels berechnet.
  • Die in Zubereitungen nach der vorliegenden Erfindung neben den Pyrethroiden zu verwendenden Verbindungen sind öllösliche Salze von alkylierten aromatischen Sulfonsäuren mit niedermolekularen Stickstoffbasen. Der Ausdruck »öllöslich« wird verwendet, um die Löslichkeit in solchen Mineralölfiaktionen anzuzeigen, wie sie gewöhnlich zum Lösen und bzw. oder Verdünnen von Insektiziden verwendet weiden. Solche Mineralölfraktionen enthalten notwendigerweise, wenn überhaupt, nur sehr geringe Anteile an aromatischen und cyclischen Bestandteilen und sind als die verschiedenen Marken von mehr oder weniger desodorisiertem Paraffinöl erhältlich. Der erforderliche Löslichkeitsgrad wird zumeist durch den beabsichtigten Gebrauch der Salze und die erwünschten Konzentrationen für fertige Insektizide oder für höherkonzentrierte Produkte zur Herstellung der ersteren bedingt. In letzterem Falle wählt man Produkte höherer Löslichkeit, als bei der Herstellung verdünnter Lösungen erforderlich ist. Im allgemeinen besitzen die Salze von Sulfonsäuren mit längeren oder mehreren Alkylgruppen höhere Löslichkeit oder gar vollständige Mischbarkeit in bzw. mit den genannten Mineralölfraktionen.
  • Beispielsweise werden die Sulfonsäuren, die zur Herstellung der nach der Erfindung zu verwendenden Stickstoffbasensalze dienen, durch Sulfonierung von Alkylbenzolen oder Alkylnaphthalinen erhalten, die ihrerseits beispielsweise -nach Friedel-Crafts oder durch Kondensation in der Dampfphase erhältlich sind. Sie können durch gleichzeitige Alkylierung und Sulfonierung zusammen mit Alkanolen hergestellt werden. Um Salze mit genügender Öllöslichkeit zu erhalten, müssen der einzelne oder mehrere Alkylreste des aromatischen Kerns zusammen mindestens 6, vorzugsweise 8 bis 30 Kohlenstoffatome enthalten, wobei die Produkte mit einzelnen längeren Ketten gegenüber den Produkten mit einer Mehrzahl kürzerer Ketten bevorzugt sind. Es ist nicht erforderlich, daß ein gewisses Sulfonsäureprodukt ausschließlich aus einer Verbindung besteht, vielmehr kann ein solches Produkt aus einem Gemisch von Sulfonsäuren bestehen, die Alkylgruppen mit verschiedener Länge aufweisen. Solche Mischungen lassen sich aus wenig gereinigten Rohstoffen herstellen, ohne daß ihre Wirksamkeit für die Zwecke der vorliegenden Erfindung beeinträchtigt wird.
  • So kann z. B. ein Sulfonsäuregemisch verwendet werden, welches durchschnittlich 10, 12 oder 16 Kohlenstoffatome in Alkylketten des Benzols oder Naphthalins enthält, doch in welchen die Anzahl der Kohlenstoffatome in den einzelnen Alkylketten zwischen 4 bis 6 Kohlenstoffatomen unter oder über den gegebenen Zahlen schwanken kann. Dementsprechend lassen sich die Sulfonsäuren, die oft als Mineralölsulfonsäure bezeichnet werden und durch Raffination von Mineralweißölen erhalten werden, zur Ausführung der vorliegenden Erfindung verwenden.
  • In den die Erfindung betreffenden Mischungen werden diese Sulfonsäuren in Form ihrer Salze mit niedermolekularen Stickstoffbasen angewendet. Solche Stickstoffbasen sind Ammoniak und seine Alkylierungsprodukte, z. B. die Mono- und Polymethyl-, -äthyl-, -propyl-, -butyl-, -amyl- und -hexylamine und Heterocyclen, wie Pyrrolidine und Piperidine.
  • Solche Salze lassen sich direkt durch Umsetzung der freien Sulfonsäuren mit einer Stickstoffbase oder einem Gemisch von Stickstoffbasen herstellen, gewünschtenfalls in Gegenwart eines Lösungs- oder Kühlmittels, z. B. Petroläther oder höherer Fraktionen von Mineral- oder Kohlenteerölen mit nachfolgender Verdampfung von etwa gegenwärtigem Wasser und des Lösungs- oder Kühlmittels, wenn die Abwesenheit des letzteren im Endprodukt vorgezogen wird. Oder man kann technisch erhältliche Natriumsalze zersetzen, z. B. mit Schwefelsäure, worauf die erhaltenen freien Sulfonsäuren in jeder üblichen Weise abgetrennt werden und endlich mit der gewünschten Stickstoffbase oder Stickstoffbasen umgesetzt werden. Je nach den Bestandteilen der Salze sind letztere viskose, honigähnliche Flüssigkeiten bei Raumtemperatur oder Feststoffe, die bei mäßigem Erwärmen schmelzen.
  • Die Sulfonsäuren sollen zweckmäßig in einer Menge von mindestens etwa 0,2 Gewichtsprozent der fertigen insektiziden Zubereitungen verwendet werden. In den Fällen, in welchen die fertige Zubereitung kein anderes Mittel mit hervorstechender Lähmungswirkung enthält oder nur eine kleine Menge eines solchen Mittels, wird die Menge an sulfonsaurem Salz vorzugsweise auf 2,0 bis 3,0 Gewichtsprozent der fertigen Zubereitung gesteigert.
  • Wie bereits erwähnt, können im wesentlichen zur Erhöhung der lethalen Wirkung der Schädlingsbekämpfungsmittel nach der Erfindung Diaryltrichloräthanderivate, z. B. Bis-(methoxyphenyl)-trichloräthan, 1,1,1-Trichlor-2,2-bis-(p-chlorphenyl)-äthan u. dgl., kernhalogenierte aromatische und cycloaliphatische Verbindungen, z. B. Hexachlorbenzol oder 1,2,4,5,6,7, 8, 8- Octachlor-2, 3, 3 a, 4, 7, 7 a-hexahydro-4, 7-methylinden, und alkylierte aromatische Verbindungen, vor allem die Methylnaphthaline beigemischt werden.
  • Zusammenfassend ist zu bemerken, daß durch den Zusatz der Stickstoffbasensalze nach der Erfindung, die für sich keinerlei lethale Wirkung besitzen und gegenüber Säugetieren nur sehr geringe Toxizität aufweisen, eine sehr erhebliche synergistische Wirkung gegenüber der insektiziden Wirkung der Pyrethroide und gegebenenfalls insektizider Zusatzstoffe allein hervorgerufen wird, durch die eine frühzeitige Lähmung neben einer wesentlich höheren Sterblichkeit erzielt wird.
  • Die Mischungen der sulfonsauren Salze mit Pyrethroiden und gegebenenfalls anderen Insektiziden werden in Form von homogenen Lösungen sowohl als Sprühregen als auch als Aerosole verwendet. Lm allgemeinen wird vorgezogen, die Mischungen der sulfonsauren Salze mit den organischen Giftstoffen in Form klarer Lösungen in Mineralölfraktionen herzustellen, die die gewünschte Konzentration aufweisen und von wesentlichen Mengen an Wasser frei sind.
  • Es wurde festgestellt, daß Mineralöllösungen von sulfonsauren Salzen, die nach der vorliegenden Erfindung verwendet werden, keine tiefere Viskosität und niedrigere Oberflächenspannung aufweisen als die entsprechenden Öle selbst, doch zeigen sie in den meisten Fällen etwas höhere Werte. Dementsprechend kann angenommen werden, daß die Wirkung der genannten sulfonsauren Salze nicht physikalischen, sondern physiologischen Erscheinungen zuzuschreiben ist.
  • Während die Art der Stickstoffbase in den bei den Zubereitungen nach der vorliegenden Erfindung verwendeten Sulfonsäuresalzen im Hinblick auf die biologische Wirksamkeit auf fliegende Insekten ziemlich gleichgültig ist, erhält man eine schnellere und bessere Wirkung auf kriechende Insekten im allgemeinen mit Salzen von Alkylaminen, die Alkylgruppen mit mindestens 3 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 3 bis 5 Kohlenstoffatome, in Form einer verzweigten Kette enthalten. Beispielsweise läßt sich in Mischungen mit Allethrin die lethale Wirkung des letzteren, beispielsweise auf Schaben, durch den Zusatz eines Ammoniumsalzes verdoppeln. Sie kann bis auf das Sechs- oder Siebenfache über die von Allethrin allein durch den Zusatz eines Salzes eines Amins, wie Propyl-, Butyl- oder Amylamin, gesteigert werden. Infolgedessen können besondere Salze leicht ;n Übereinstimmung mit dem beabsichtigten Gebrauch der fertigen Zubereitungen ausgewählt werden.
  • Bei der Prüfung der Zubereitungen nach der Erfindung im Freien unter verschiedenen Bedingungen wurde gefunden, daß ihre Wirkung durch geringe Feuchtigkeit und hohe Temperaturen viel weniger beeinträchtigt wird als die von Zubereitungen, die aus den gleichen Giftstoffen unter gleichen Bedingungen, jedoch in Abwesenheit von Sulfonsäuresalzen nach der vorliegenden Erfindung hergestellt worden sind. Daher erhält man sehr gute Ergebnisse mit den erfindungsgemäßen Zubereitungen selbst in trockenen Gegenden.
  • Aus der britischen Patentschrift 350 897 waren insektizide Schädlingsbekämpfungsmittel bekannt, die aus insektiziden Stoffen im Gemisch mit Alkalimetallsulfonaten in Mineralölen gelöst bestehen. Im Gegensatz hierzu werden nach der vorliegenden Erfindung keine Alkalimetallverbindungen, sondern Ammonium-bzw. Aminsalze von Alkylarylsulfonsäuren Pyrethrum-Insektiziden zugesetzt, wobei nach Vergleichsversuchen, die unter gleichen Bedingungen mit Alkalimetallsalzen ausgeführt werden, ein technischer Fortschritt den letzteren gegenüber erzielt wird. Während nämlich bei Verwendung der beanspruchten Sulfonate ein synergistischer Effekt in bezug auf die insektizide Wirkung der Pyrethroide erzielt wird, erhält man keine solche synergistische Wirkung, wenn man die beanspruchten Sulfonate durch Alkalimetallsulfonate ersetzt.
  • Aus der französischen Patentschrift 909530 ist es ferner bekannt, toxischen Wirkstoffen Sulfonsäuresalze des Ammoniaks oder substituierten Ammoniaks zuzusetzen, die Benetzungsmittel sind und dazu dienen, in wäßrigem Medium Benetzung und Kontakt mit den zu bekämpfenden Organismen und dadurch die Wirkung zu erhöhen. Im Gegensatz zu der Wirkung dieser bekannten Mischungen, die nicht Pyrethrine betreffen, handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung um eine echte synergistische Wirkung, bei der durch die gleichzeitige Verwendung der beanspruchten Stoffe eine gegenseitige Beeinflussung und eine in ihrem Charakter veränderte erhöhte insektizide Wirkung zustande kommt.
    Beispiele 1 bis IX
    Nr.
    des Giftstoff in Sulfonsaures Salz Milli-
    Bei- Milligramm gramm
    spiels
    I Pyrethrum- Isopropylaminsalz der 500
    extrakt- Dodecylbenzolmono-
    stoffe 100 sulfonsäure
    1I Allethrin 100 Ammoniumsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    III Allethrin 100 Dimethylaminsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    IV Allethrin 100 Trimethylaminsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    V Allethrin 100 Äthylaminsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    VI Allethrin 100 Allylaminsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    VII Allethrin 100 Isopropylaminsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    VIII Allethrin 100 Isobutylaminsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    IX Allethrin 100 Isoamylaminsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    Beispiele X bis XVI
    Nr.
    des Giftstoff in Milli-
    Bei- Milligramm Sulfonsaures Salz gramm
    spiels
    X Allethrin 100 n-Hexylaminsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    XI Allethrin 100 Cholinsalz der Dodecyl- 400
    benzolmonosulfon-
    säure
    XII Allethrin 100 Pyrrolidinsalz der 400
    Dodecylbenzolmono-
    sulfonsäure
    XIII Allethrin 100 Piperidinsalz der 500
    Dodecylbenzol-
    monosulfonsäure
    XIV Allethrin 100 Ammoniumsalz eines 500
    Gemisches von C"-
    C2$-Alkylbenzol-
    nronosulfonsäuren
    XV Allethrin 100 Isopropylaminsalzeines 500
    Gemisches von
    Alkylarylsulfonsäuren
    aus der Weißöl-
    raffination (Mineral-
    ölsulfonsäuren)
    XVI Alleihrin 100 Ammoniumsalz der Di- 500
    isopropylnaphthalin-
    monosulfonsäure
    Die Beträge an Giftstoffen und Sulfonsäuresalzen, wie sie in allen Beispielen I bis XVI angegeben sind, wurden in einer solchen Menge desodorisierten Paraffinöls gelöst, daß 100 ccm der Lösung in jedem Falle erhalten wurden, wodurch mit I bis XVIII weiter unten bezeichnete Lösungen gebildet wurden.
  • Außerdem wurden Lösungen hergestellt, indem in d :m obengenannten desodorisierten Paraffinöl folg °,nde Substanzen unter Herstellung von 100 ccm Lösung in jedem Fall gelöst wurden: (a) Pyrethrumextraktstoffe . . . . . . . . 50 mg (b) Amtliches Vergleichsmittel ..... 100 mg-(c) Allethrin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 mg (d) Allethrin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 mg (e) Isopropylaminsalz der Dodecylbenzolmonosulfonsäure ....... 500 mg (f) Ammoniumsalz eines Gemisches von C"-C2g-AlkylbenzolSulfOnsäuren ...................... 500 mg Die oben beschriebenen Lösungen I bis XVI und (a) bis (f) wurden auf ihre Fliegenwirkung nach der Standard Peet-Grady-Methode an großen Fliegenmengen geprüft, wie in »Soap«, Blue Book, 1952, S.255, beschrieben. Die Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle I gezeigt.
    Tabelle I
    o Oberhalb oder
    Lösung °/o Lähmung in /o Sterblichkeit unterhalb des
    in 24 Stunden Vergleichs-
    3 Min. 5 Min. l OMin. mittels
    i
    (a) 94 ; 95 96 22 -14
    (b) 98 99 ' 99 35 bis 45 0
    (c) 94 95 97 30 -10
    (d) 96 98 99 50 -f-10
    (e) 66 65 ' 50 8 -34
    (f) 67 58 42 3 -38
    1 99 ' 99 99 65 -y-16
    11 97 98 f 99 86 -f-42
    111 96 97 99 79 -1--35
    IV 97 98 99 85 -1-42
    V 98 99 99 86 +41
    VI 96 97 100 82 -;-41
    VII 98 f 99 100 84 -1-36
    VIII 97 98 99 75 -y-32
    IX 97 j 98 100 72 -y-32
    X 97 98 99 89 -I-40
    XII 94 96 ' 99 71 -f-31
    XIII 97 y 98 99 91 -f-50
    XIV 98 l 98 .' 99 84 -f-37
    XV 99 99 99 76 -y-35
    XVI 96 98 ! 99 73 -y-31
    XVII 97 97 ` 99 71 -f-33
    VIII 96 97 99 76 -f-34
    Die Wirkung der erfindungsgemäßen Mischungen wurde auf deutsche männliche Schaben durch eine Versuchsmethode, die in »Soap«, Bd. 22, S.145 (1946), beschrieben ist, geprüft, wobei die oben beschriebenen Lösungen 1, VII, VIII, IX, XII, XIII, XIV, XV, XVIII, (b), (c), (d), (e), (f) verwendet werden.
  • Die Ergebnisse der Teste werden in der folgenden Tabelle II gezeigt:
    Tabelle 1I
    Ober- °/° Sterblichkeit - oder
    Lösung unterhalb des
    Vergleichs-
    ccm 24 Std. ' 48 Std. mittels
    (b) 0,4 78 183 bis 85
    (d) 0,4 5 I 16 - 70
    (c) 0,4 4 13 - 73
    (e) 0,4 0 0 - 85
    (f) 0,5 0 0 - 83
    1 _ 0,4 88 91 '-, 6
    VII 0,4 66 86 - 2
    VIII 0,4 45 82 - 13
    XII 0,4 31 57 -30
    IX 0,4 69 95 -F- 10
    XIIl 0,4 51 69 -22
    XIV 0,4 39 62 -30
    XV 0,4 42 64 - 19
    Die Möglichkeit des Ersatzes großer Mengen Pyrethrumextraktstoffe in Aerosolen dadurch, daß man Allethrin mit einem der verwendeten Salze nach der Erfindung kombiniert, wird durch folgende Teste gezeigt, die nach einer Prüfungsmethode durchgeführt wurden, die in »Soap«, Blue Book, 1952, S. 251, beschrieben wurde.
    Tabelle III
    Isopropylamin- Lähmung °/° Sterb@ich-
    Pyrethrine Alle- Piperonyl- DDT Methylierte salz der Dode- keit °/°
    thrin butoxyd Naphthaline cylbenzolmono- 24 Std.
    sulfonsäure 5 Min. I10Min.I15Min.
    °J° des betreffenden Stoffes, bezogen auf das Gesamtmittel
    (1) 0,2 - 0,5 2,0 5,0 - 33 47 59 73,0
    Amtliches Versuchstest-
    Aeroso10,4 2,0 29 i 41 52 82,3
    (2) - 0,2 - 2,0 5,0 1,0 29 45 58 81,5
    Amtliches Versuchstest-
    Aerosol0,4 2,0 23 35 41 68
    (3) - 0,2 - 2,0 7,2 2,0 23 36 41 74,0
    Amtliches Versuchstest-
    Aerosol 0,4 2,0 23 ' 35 41 68
    Die obigen Konzentrationen bezeichnen die Prozentsätze an aktiven Bestandteilen in dem fertigen Aerosol-Sprühnebel, der aus 42,5 °/o Trichlorfluormethan (Freon 11) und Dichlordifiuormethan (Freon 12) und 1501, eines Konzentrats, in welch letzterem sich der Gehalt an aktiven Bestandteilen befand, aus desodorisiertem Paraffinöl bestand.
  • Beispiel XIX Eine Fläche in der Nachbarschaft von Schweineställen in Arizona wurde regelmäßig mittels einer Nebelvorrichtung mit einem Sprühregen besprüht, der 0,2 Gewichtsprozent (0,25 °/o Gewicht pro Volumen, insbesondere 0,25 g auf 100 ccm) Pyrethrumextraktstoffe enthielt, wobei die Wirkung mit Hilfe von (elektrisch tötenden) Fliegenfallen festgestellt wurde, was die Anzahl überlebender Fliegen ergab. Um nun die Kosten dieser Behandlung herabzusetzen, wurde die Fläche zuerst mit 1,1,1-Trichlor-2,2-bis-(p-chlorphenyl)-äthan und, nachdem die Fliegen gegenüber Sprühnebeln, die bis zu 10°/0 1,1,1-Trichlor-2,2-bis-(p-chlorphenyl)-äthan enthielten, widerstandsfähig wurden, mit 10 % Octachlor-hexahydro-endomethyleninden, 511-10 y-Hexachlorcyclohexan und 30/, O,O-Diäthyl -O-p-nitrophenyl-thionophosphat besprüht. In jedem Falle konnte die Verminderung der Fliegenanzahl nicht über 700/Q gesteigert werden im Vergleich mit der anfänglichen Verminderung von etwa 92 °/Q. Die Fläche wurde dann mit derselben Vorrichtung mit einem Sprühnebel besprüht, der aus 0,26 0/Q (Gewicht pro Volumen, insbesondere 0,26 g auf 100 ccm) Allethrin, 1,3"/, Äthylhexyl-diketopyrrolidin entsprechend der USA.-Patentschrift 2476512 und 1,30/, des Isopropylaminsalzes der Dodecylbenzolmonosulfonsäure in desodorisiertem Paraffinöl bestand, wodurch die Verminderung der Fliegenanzahl auf 94 und 950/, umschlug, ohne bemerkenswerte Abnahme innerhalb von 5 Monaten.
  • In der vorliegenden Beschreibung bezeichnet der Ausdruck »Allethrin« das synthetische Analoge des Cinerins I, d. h. ein d,l-2-Allyl-4-oxy-3-methyl-2-cyclopenten-l-on, das mit einem Gemisch von cis- und trans-Chrysanthemummonocarbonsäuren verestert ist, wobei die angegebenen Mengen 100 0/Q dieser Ester aus handelsüblichem 90 0/Qigem Material entsprechen, wie durch Wasserstoffabspaltung oder eine andere geeignete Methode analytisch gefunden wurde.
  • Der Ausdruck »methylierte Naphthaline« bezeichnet handelsübliche Mischungen von Mono-, Di und Trimethylnapthalinen mit einem vorwiegenden Prozentsatz an Dimethylnaphthalinen.
  • Der Ausdruck »Piperonylbutoxyd« bezeichnet das Handelsprodukt, das hauptsächlich aus 3,4-Methylendioxy-6-propyl-benzyl-l-butyl-diäthylenglykoläther besteht.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Erfindung nicht auf die speziellen einzelnen Stoffe, Anteilsverhältnisse und andere besondere Einzelheiten, wie sie oben beschrieben sind, beschränkt ist und mit vielen Modifikationen in der technischen Praxis ausgeführt werden kann. Beispielsweise lassen sich technisch erhältliche Sulfonsäuren, z. B. Dodecylbenzolsulfonsäure, durch Decyl- oder Hexadecylbenzolsulfonsäuren sowie Düsopropylnaphthalinsulfonsäure oder die entsprechenden Sulfonsäuren, die man aus Benzol oder Naphthalin mit Hilfe von Diamylen und rauchender Schwefelsäure erhalten kann, oder durch Alkyltetrahydronaphthalinsulfonsäuren ersetzen. Gegebenenfalls können die nach der vorliegenden Erfindung zu verwendenden Salze aus Mischungen der verschiedenen Sulfonsäuren hergestellt werden, und auch Mischungen der verschiedenen Basen verwendet werden, wobei für annähernd genaue Neutralisation Sorge zu tragen ist, so daß die erhaltenen Produkte praktisch neutral sind oder in Wasser nur sehr wenig Alkalität oder Azidität besitzen, was von ihrer Herstellung oder den unterschiedlichen Ionisationskonstanten der Bestandteile herrührt. In den meisten Fällen werden die Salze von ziemlich flüchtigen niederen Stickstoffbasen für die technische Verwendung bevorzugt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wasserfreie insektizide Schädlingsbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß sie, in einer Mineralölfraktion des Kerosintyps gelöst, ein Pyrethroid und einen gewichtsmäßigen Überschuß an einem Stickstoffbasensalz aus der Gruppe von öllöslichen Salzen des Ammoniaks oder seiner Alkylierungsprodukte oder von Alkylenaminen mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen mit Alkylarylmonosulfonsäuren, deren Alkylgruppen 6 bis 30 Kohlenstoffatome enthalten und deren Arylgruppe entweder einen Benzol- oder einen Naphthalinrest darstellt, als synergistisch wirksamen Bestandteil enthalten.
  2. 2. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es neben dem Pyrethroid Diaryltrichloräthanderivate, kernpolyhalogenierte aromatische oder cycloaliphatische Verbindungen, alkylierte aromatische Kohlenwasserstoffe oder Gemische dieser Stoffe enthält und daß es 0,2 bis 3,00/0. des synergistisch wirkenden Stoffes, auf das Gesamtgewicht des Schädlingsbekämpfungsmittels berechnet, aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 909 530; britische Patentschrift Nr. 350 897; USA.-Patentschrift Nr. 2 438 370; Chemisches Centralblatt, 1952, S.4364; 1942, I, S.2699/2700.
DEM36418A 1958-01-15 1958-01-15 Wasserfreie insektizide Schaedlingsbekaempfungsmittel Pending DE1115981B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3445565A (en) * 1965-01-26 1969-05-20 Edmund G Locher Sprayable composition for the application to the fur of animals

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GB350897A (en) * 1930-02-15 1931-06-15 Standard Oil Dev Co Improved insecticidal, insect-repelling and fungicidal compositions
FR909530A (fr) * 1945-01-25 1946-05-10 Produits et procédé pour la défense des végétaux
US2438370A (en) * 1943-07-27 1948-03-23 California Research Corp Insecticide

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