DE1115768B - Schaltungsanordnung mit einem Summen- und Differenzbildner fuer zwei Niederfrequenzsignale, insbesondere fuer stereophonische UEbertragung - Google Patents
Schaltungsanordnung mit einem Summen- und Differenzbildner fuer zwei Niederfrequenzsignale, insbesondere fuer stereophonische UEbertragungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung mit einem Summen- und Differenzbildner
für zwei Niederfrequenzsignale A und B, insbesondere für stereophonische Übertragung, z. B. bei Stereophoniesendern
und Stereophonieempfängern, bei der das Niederfrequenzsignal A einem ersten und das
Niederfrequenzsignal B einem zweiten Folgeverstärker mit jeweils wenigstens teilweise gemeinsamem Ein-
und Ausgangskreis zugeführt wird und einer Mittenanzapfung eines zwischen den Ausgangskreisen der
beiden Folgeverstärker eingeschalteten Spannungsteilers das Summensignal A + B entnommen wird.
Der Summen- und Differenzbildner nach der Erfindung kann sowohl mit Röhren als auch mit Transistoren
bestückt werden. Unter Folgeverstärkern mit wenigstens teilweise gemeinsamem Ein- und
Ausgangskreis werden bekanntlich bei Röhrenbestückung Anodenbasisverstärker (Kathodenverstärker)
und bei Transistorbestückung Verstärker in Kollektorschaltung verstanden.
An solche Summen- und Differenzbildner werden, insbesondere bei Stereophonischen Anwendungen,
sehr hohe Anforderungen gestellt, insbesondere in bezug auf die durch den Summen- und Differenzbildner
eingeführten Phasenverschiebungen zwischen dem Summen- und dem Differenzsignal, da diese
Phasenverschiebungen Übersprechen herbeiführen.
Die Erfindung bezweckt, eine Schaltungsanordnung eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei der nicht nur
eine weitgehende Unabhängigkeit von den Eigenschaften der anzuwendenden Röhren oder Transistoren
erzielt wird, sondern auch Phasenverschiebungen bei der Summen- und Differenzbildung auf ein Mindestmaß
herabgesetzt werden.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Differenzsignals
A—B ein dritter Folgeverstärker mit wenigstens
teilweise gemeinsamem Ein- und Ausgangskreis vorgesehen ist, dessen Ausgangskreis jeweils über
einen Spannungsteiler mit dem Ausgangskreis des ersten und dem des zweiten Folgeverstärkers verbunden
ist und dessen Eingangsspannung dem Ausgangskreis eines Spannungsverstärkers entnommen
wird, dessen Eingang an eine Mittenanzapfung eines der mit dem Ausgangskreis des dritten Folgeverstärkers
verbundenen Spannungsteiler angeschlossen ist, und daß einer Mittenanzapfung des anderen, an den
Ausgangskreis des dritten Folgeverstärkers angeschlossenen Spannungsteilers das Differenzsignal A—B
entnommen wird.
Die Erfindung und ihre Vorteile werden an Hand der Figuren beispielsweise näher erläutert.
Schaltungsanordnung
mit einem Summen- und Differenzbildner
für zwei Niederfrequenzsignale, insbesondere für stereophonische Übertragung
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. E. Walther, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 21. Dezember 1959 (Nr. 246 661)
Niederlande vom 21. Dezember 1959 (Nr. 246 661)
Frans Louis Henri Marie Stumpers
und Rudolf Schutte, Eindhoven (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 1 zeigt einen Summen- und Differenzbildner nach der Erfindung mit Röhrenbestückung, und
Fig. 2 zeigt einen Summen- und Differenzbildner nach der Erfindung mit Transistorbestückung.
Die in Fig. 1 veranschaulichte Schaltungsanordnung nach der Erfindung mit einem mit Röhren bestückten
Summen- und Differenzbildner bildet z. B. einen Teil eines Stereophoniesenders, der zur Übertragung von
stereophonischen Signalen in dem Band von 30 bis 15000Hz geeignet ist.
Bei dieser Anordnung wird das eine Niederfrequenzsignal A über einen Trennkondensator 1 dem einen
Gitterableitwiderstand 2 aufweisenden Steuergitter einer als Anodenbasisverstärker geschalteten Triode 3
zugeführt, in deren Kathodenkreis ein Kathodenwiderstand 4 enthalten ist, der dem Ein- und dem
Ausgangskreis des Anodenbasisverstärkers 3 gemeinsam ist. Das andere Niederfrequenzsignal B wird
über einen Trennkondensator 5 und einen Gitterableitwiderstand 6 einem Anodenbasisverstärker gleicher
Ausführungsform zugeführt, der durch eine Triode 7 mit einem Kathodenwiderstand 8 gebildet
wird. An den Ausgangskreisen 4, 8 der Anodenbasisverstärker 3, 7 treten die Niederfrequenzsignale A
bzw. B auf, und einer Mittenanzapfung 9 eines
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zwischen den Ausgangskreisen 4, 8 der Anodenbasis- naues Summen- und Differenzsignal der Niederfreverstärker
3, 7 eingeschalteten Spannungsteilers 10 quenzsignale A und B zur weiteren Auswertung in dem
wird das Summensignal A + B der Niederfrequenz- Stereophoniesender entnommen,
signale entnommen, das zur weiteren Auswertung im Der erfindungsgemäße Summen- und Differenz-
signale entnommen, das zur weiteren Auswertung im Der erfindungsgemäße Summen- und Differenz-
Stereophoniesender den Ausgangsklemmen 11 ent- 5 bildner bedingt nicht nur eine weitgehende Unabnommen
wird. hängigkeit von den Eigenschaften des Spannungs-
Zur Bildung des Differenzsignals A—B der stereo- Verstärkers 16, sondern auch unter Anwendung der
phonischen Signale A und B enthält die Anordnung identischen Anodenbasisverstärker 3, 7 und 12, die je
einen dritten Anodenbasisverstärker 12 mit einem auf gleiche Weise belastet werden, eine weitgehende
Kathodenwiderstand 13, der dem Ein- und Ausgangs- i° Verringerung der Phasenverschiebungen bei der Sumkreis
des Anodenbasisverstärkers 12 gemeinsam ist. men- und Differenzbildung der Niederfrequenz-Der
Ausgangswiderstand 13 des Anodenbasisverstär- signale Λ und B. Außerdem werden Phasenverschiebunkers
12 ist jeweils über einen Spannungsteiler 14 gen bei der weiteren Verarbeitung des Summen- und
bzw. 15 mit dem Kathodenwiderstand 4 bzw. 8 des Differenzsignals praktisch vermieden, da die Ausgangsersten
und des zweiten Anodenbasisverstärkers 3 bzw. 7 15 impedanz des Summen- und Differenzbildners, an den
verbunden, und die Eingangsspannung dieses Anoden- Ausgangsklemmen 11 und 20 gemessen, genau diebasisverstärkers
12 wird dem Ausgangskreis eines selbe ist.
Spannungsverstärkers 16 entnommen. Dabei ist das Auf diese Weise werden Phasenverschiebungen bei
Steuergitter des Spannungsverstärkers 16 über einen der Summen- und Differenzbildung bis zu sehr hohen
Trennkondensator 17 an eine Mittenanzapfung 18 des 20 Frequenzen vermieden; etwaige dennoch bei sehr
zwischen den Kathodenwiderständen 8,13 der Anoden- hohen Frequenzen auftretende Phasenverschiebungen
basisverstärker 7, 12 eingeschalteten Spannungs- infolge Streuimpedanzen, z. B. Streukapazitäten der
tellers 15 angeschlossen. Einer Mittenanzapfung 19 Verstärkerröhre 16, können auf einfache Weise durch
des zwischen den Kathodenwiderständen 4,13 der eine zwischen der Kathode des Anodenbasisverstär-Anodenbasisverstärker
3, 12 liegenden Spannungs- 25 kers 7 und der Anzapfung 18 des Spannungsteilers 15
tellers 14 wird das Differenzsignal A—B entnommen, eingeschaltete Impedanz, vorzugsweise einen kleinen
das zur weiteren Auswertung in dem Stereophonie- Ausgleichskondensator 29, kompensiert werden,
sender den Ausgangsklemmen 20 entnommen wird. Bei einer Weiterbildung der Anordnung nach der
sender den Ausgangsklemmen 20 entnommen wird. Bei einer Weiterbildung der Anordnung nach der
In dieser Ausführungsform wird der Spannungs- Erfindung ist der Eingangskreis des Anodenbasisverstärker
16 durch eine Triode gebildet, die mit 30 Verstärkers 12 gleichstrommäßig mit dem Ausgangseinem
Gitterableitwiderstand 21 und einer zur Arbeits- widerstand 24 des Spannungsverstärkers 16 verbunden,
punkteinstellung der Triode 16 in dem Kathodenkreis und die an dem Ausgangswiderstand 24 auftretende
enthaltenen Parallelschaltung eines Kathodenwider- Gleichspannung wird zugleich über ein Glättungsstands
22 und eines Glättungskondensators 23 ver- filter aus einem Reihenwiderstand 26 und einem
sehen ist. Die verstärkten Signale werden einem in 35 Glättungskondensator 27 und über eine Leitung 28
dem Anodenkreis enthaltenen Anodenwiderstand 24 den Gitterableitwiderständen 2 bzw. 6 der Anodenentnommen,
der über die Leitung 25 an das Steuer- basisverstärker 3 bzw. 7 zugeführt, wodurch eine idengitter
des Anodenbasisverstärkers 12 angeschlossen ist. tische Einstellung der Anodenbasisverstärker 3, 7, 12
Bei der geschilderten Schaltungsanordnung wird die erzielt wird. Die Spannungsteiler 10, 14, 15 zwischen
an der Anzapfung 18 des Spannungsteilers 15 auf- 40 den Anodenbasisverstärkerc 3, 7, 12 werden daher
tretende Spannung, die durch die halbe algebraische nicht von Gleichstrom durchflossen, wodurch einer-Summe
der an dem Kathodenwiderstand 8 des Anoden- seits keine Trennkondensatoren notwendig sind, die
basisverstärkers 7 auftretenden Spannung B und der gegebenenfalls Phasenverschiebungen herbeiführen
am Kathodenwiderstand 13 des Anodenbasisver- könnten, während andererseits der praktische Vorteil
stärkers 12 auftretenden Spannung gebildet wird, nach 45 erzielt wird, daß bei der Einstellung der Spannungs-Spannungsverstärkung
mit einem Faktor g-gegenphasig teiler 10, 14, 15 das Auftreten von Krachstörungen
über den Anodenbasisverstärker 12 dem Kathoden- verhütet wird.
widerstand 13 zugeführt. Auf diese Weise entsteht am In dieser Ausführungsform ist der veranschaulichte
Kathodenwiderstand 13 des Anodenbasisverstärkers 12 Summen- und Differenzbildner besonders einfach; es
eine Spannung V, die durch die Formel 50 können nämlich für die Röhren 3, 7 bzw. 12, 16 Ver
bundröhren verwendet werden, während die Einzel-
γ __ S^ β teile der geschilderten Anordnung einander gleich
st + 2 gemacht werden können, z. B. die Kathodenwider
stände 4, 8 und 13, die Spannungsteiler 10,14 und 15,
gegeben wird. Diese Spannung Fist bei einem hin- 55 die Widerstände 2,6 und 26 sowie die Kondensatoren 1
reichend großen Verstärkungsfaktor g von z. B. 50, und 5. Dieser Summen- und Differenzbildner ist dabei
ganz unabhängig von den Eigenschaften des Spannungs- sehr wenig gegen Speisespannungsschwankungen empverstärkers
16, in der Amplitude praktisch gleich, aber findlich und weitgehend unabhängig von den Eigenin
der Polarität entgegengesetzt der über dem Katho- schäften der verwendeten Röhren 3, 7, 12 und 16
denwiderstand 8 des Anodenbasisverstärkers 7 auf- 5o sowie der Einzelteile, weshalb dieser Summen- und
tretenden Spannung·!?, so daß, wie vorstehend bemerkt, Differenzbildner einerseits aus billigen Einzelteilen zuder
Mittenanzapfung 19 des zwischen den Kathoden- sammengebaut werden kann und andererseits der Erwiderständen
4 und 13 der Anodenbasisverstärker 3,12 satz der Röhren und Einzelteile besonders leicht durchangeschlossenen
Spannungsteilers 14 das Differenz- führbar ist.
signal der Niederfrequenzsignale A und B entnommen 65 Durch die Maßnahmen nach der Erfindung wird
werden kann. - somit ein Summen- und Differenzbildner erhalten,
Bei angemessener Einstellung der Spannungsteiler dessen Ausführungsform und Eigenschaften für prak-10,
14 wird den Ausgangsklemmen 11 und 20 ein ge- tische Anwendungen besonders vorteilhaft sind.
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Von einer in der Praxis ausführlich erprobten Anordnung der beschriebenen Art werden nachstehend
einige Daten angegeben:
Röhren 3, 7 und 12,16 Philips
Doppeltrioden E 80 CC
Widerstände 4, 8, 13 22 kOhm
Spannungsteiler 10, 14, 15 20 kOhm
Widerstände 2, 6, 26 470 kOhm
Kondensatoren 1, 5 0,1 y.F
Kondensator 27 1 ^F
Widerstand 24 100 kOhm
Kondensator 17 0,47 [xF
Kondensator 29 6,8 pF
Widerstand 22 2,2 kOhm
Kondensator 23 100 ^F
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines Summen- und Differenzbildners nach der Erfindung mit Transistorbestückung,
wobei statt der Anodenbasisverstärker der Röhrenbestückung Verstärker in Kollektorschaltung
verwendet werden.
Bei dieser Anordnung werden die Niederfrequenzsignale A bzw. B über Kondensatoren 30, 31 den Basiselektroden
der Kollektorverstärker 32, 33 mit Emitterwiderständen 34, 35 zugeführt, die den Ein- und Ausgangskreisen
der Kollektorverstärker 32, 33 gemeinsam sind. An diesen Emitterwiderständen treten somit
die Signale A und B auf, so daß an einer Mittenanzapfung 36 eines zwischen diesen Emitterwiderstän-
den 34, 35 eingeschalteten Spannungsteilers 37 das Summensignal der Niederfrequenzsignale A und B auftritt,
das den Ausgangsklemmen 38 entnommen wird.
Zur Bildung des DifFerenzsignals enthält die Anordnung einen dritten Kollektorverstärker 39 mit
einem Emitterwiderstand 40, der dem Ein- und Ausgangskreis des Kollektorverstärkers 39 gemeinsam ist.
Das Eingangssignal des Kollektorverstärkers 39 wird einem Ausgangswiderstand 46 eines Transistorspannungsverstärkers
41 in Emitterschaltung entnommen, dessen Eingang über eine Leitung 42 und einen Trennkondensator
43 an einer Mittenanzapfung 44 eines zwischen dem Emitterwiderstand 40 und dem Emitterwiderstand
35 der Kollektorverstärker 33, 39 angeschlossenen Spannungsteilers 45 liegt. Bei der dargestellten
Ausführungsform enthält der Transistorverstärker 41 in Emitterschaltung einen zur Arbeitspunkteinstellung
dienenden Emitterwiderstand 47, während zur Temperaturstabilisierung des Transistors 41 zwischen
der Kollektorelektrode und der Basiselektrode ein Stabilisierungswiderstand 48 eingeschaltet ist.
Wie bereits an Hand der Fig. 1 erörtert wurde, entsteht auf diese Weise am Emitterwiderstand 40 des Kollektorverstärkers
39 eine Spannung, deren Polarität entgegengesetzt der der über dem Emitterwiderstand 35 des
Kollektorverstärkers 33 auftretenden Spannung B und deren Größe gleich dieser Spannung ist, so daß an einer
Mittenanzapfung 49 eines zwischen den Emitterwiderständen
34, 40 der Transistoren 32, 39 eingeschalteten Spannungsteilers 50 das Differenzsignal der Niederfrequenzsignale
A und B auftritt, das zur weiteren Auswertung den Ausgangsklemmen 51 entnommen wird.
Ähnlich dem röhrenbestückten Summen- und Djfferenzbildner
stellt der transistorbestückte Summen- und Differenzbildner sicher, daß Phasenverschiebungen bei
der Summen- und Differenzbildung weitgehend herabgemindert werden, während etwaige noch verbleibende
Phasenverschiebungen bei sehr hohen Frequenzen infolge Streuimpedanzen durch einen kleinen Kondensator
52 zwischen dem Emitterwiderstand 35 des Kollektorverstärkers 33 und der Mittenanzapfung 44
des Spannungsteilers 45 ausgeglichen werden.
Damit die Anwendung von Trennkondensatoren zwischen den Spannungsteilern 37, 45, 50 entbehrlich
ist und um Krachstörungen bei der Einstellung der Spannungsteiler 37, 45, 50 zu vermeiden, wird dafür
gesorgt, daß die Arbeitspunkteinstellung der Transistoren 32, 33 gleich der Arbeitspunkteinstellung des
Transistors 39 ist, dessen Basiselektrode gleichstromdurchlässig an den Kollektorwiderstand 46 des Transistors
41 angeschlossen ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Basiselektroden der Transistoren 32, 33 jeweils
an eine Anzapfung eines zwischen der negativen Spannungsklemme 53 der Speisespannungsquelle und Erde
eingeschalteten Spannungsteilers 54, 55 bzw. 56, 57 angeschlossen werden.
Auch bei der Transistorausführung können die Einzelteile weitgehend gleich gewählt werden, z. B. die
Emitterwiderstände 34, 35 und 40, die Spannungsteiler 37, 45 und 50, die Widerstände 54, 55, 56 und 57 und
die Kondensatoren 30 und 31, während der Summen- und Differenzbildner auch in diesem Falle für Speisespannungsschwankungen
wenig empfindlich und weitgehend unabhängig von den Eigenschaften der angewandten
Transistoren und Einzelteile ist.
Wie vorstehend ausführlich erörtert wurde, sind die Eigenschaften und die Vorteile der geschilderten Summen-
und Differenzbildner in der Transistorbestückung weitgehend denen der Röhrenbestückung ähnlich.
Vollständigkeitshalber werden nachstehend einige Daten einer in der Praxis ausführlich erprobten Ausführungsform
angegeben:
Transistoren 32, 33, 39, 41 OC 45
Widerstände 34, 35, 40 10 kOhm
Spannungsteiler 37, 45, 50 20 kOhm
Kondensatoren 30, 31 10 μΈ
Kondensator 43 10 μΡ
Widerstände 54, 55, 56, 57 lOkOhm
Widerstand 46 10 kOhm
Widerstand 47 470 Ohm
Widerstand 48 560 kOhm
Kondensator 52 22 pF
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung mit einem Summen- und Differenzbildner für zwei Niederfrequenzsignale A
und B, insbesondere zur Anwendung bei stereophonischen Übertragungen, bei der das Niederfrequenzsignal
A einem ersten und das Niederfrequenzsignal B einem zweiten Folgeverstärker mit jeweils
wenigstens teilweise gemeinsamem Ein- und Ausgangskreis zugeführt wird und einer Mittenanzapfung
eines zwischen den Ausgangskreisen der beiden Folgeverstärker eingeschalteten Spannungsteilers
das Summensignal A -\-B entnommen wird, da
durch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Differenzsignals A—B ein dritter Folgeverstärker (12) mit
wenigstens teilweise gemeinsamem Ein- und Ausgangskreis (13) vorgesehen ist, dessen Ausgangskreis
jeweils über einen Spannungsteiler (14, 15) mit dem Ausgangskreis (4,8) des ersten (3) und dem
des zweiten Folgeverstärkers (7) verbunden ist und dessen Eingangsspannung dem Ausgangskreis (24)
eines Spannungsverstärkers (16) entnommen wird,
dessen Eingang an eine Mittenanzapfung (18) eines der mit dem Ausgangskreis (13) des dritten Folgeverstärkers
(12) verbundenen Spannungsteiler (15) angeschlossen ist, und daß einer Mittenanzapfung
(19) des anderen, an den Ausgangskreis des dritten Folgeverstärkers (12) angeschlossenen Spannungsteilers
(14) das Differenzsignal A—B entnommen
wird (Fig. 1).
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Mittenanzapfung (18)
des Spannungsteilers (15), die an den Eingangskreis des Spannungsverstärkers (16) angeschlossen ist,
und dem Ausgangskreis (8) des über diesen Spannungsteiler (15) mit dem dritten Folgeverstärker
(12) verbundenen Folgeverstärkers (7) ein Ausgleichskondensator (29) eingeschaltet ist (Fig. 1).
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Summen- und Differenzbildner mit Röhrenbestückung,
dadurch gekennzeichnet, daß der durch einen Anodenwiderstand (24) gebildete Ausgangskreis
des Spannungsverstärkers (16) gleichstrommäßig mit dem Steuergitter des dritten, als Anodenbasisverstärker
ausgebildeten Folgeverstärkers (12) verbunden ist, während zur gleichen Arbeitspunkteinstellung
der beiden anderen, gleichfalls als Anodenbasisverstärker ausgebildeten Folgeverstärker
(3,7) die Gitterableitwiderstände (2,6) dieser beiden
Anodenbasisverstärker über ein Glättungsfilter (26,27) ebenfalls an den Anodenwiderstand (24) des
Spannungsverstärkers (16) angeschlossen sind (Hg. 1).
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Summen- und Differenzbildner mit Transistorbestückung,
dadurch gekennzeichnet, daß der durch einen Kollektorwiderstand (46) gebildete Ausgangskreis
des als Transistorverstärker in Emitterschaltung ausgebildeten Spannungsverstärkers (41)
gleichstrommäßig mit der Basiselektrode des als Kollektorverstärker ausgebildeten dritten Folgeverstärkers
(39) angeschlossen ist und daß zur gleichen Arbeitspunkteinstellung der beiden anderen,
gleichfalls als Kollektorverstärker ausgebildeten Folgeverstärker (32, 33) die Basisvorspannung
jedes dieser Kollektorverstärker durch einen zwischen den Speisespannungsklemmen eingeschalteten
Spannungsteiler (54, 55 bzw. 56, 57) stabilisiert wird (Fig. 2).
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kollektorelektrode und
der Basiselektrode des Transistorspannungsverstärkers (41) in Emitterschaltung ein Stabilisierungswiderstand
(48) eingeschaltet ist (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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