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DE1115503B - Kombiniertes landwirtschaftliches Bodenbehandlungsgeraet - Google Patents

Kombiniertes landwirtschaftliches Bodenbehandlungsgeraet

Info

Publication number
DE1115503B
DE1115503B DEN13795A DEN0013795A DE1115503B DE 1115503 B DE1115503 B DE 1115503B DE N13795 A DEN13795 A DE N13795A DE N0013795 A DEN0013795 A DE N0013795A DE 1115503 B DE1115503 B DE 1115503B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soil
wheels
hammer
treatment device
shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN13795A
Other languages
English (en)
Inventor
Herman Cohen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORTON PORTLAND CORP
Original Assignee
NORTON PORTLAND CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NORTON PORTLAND CORP filed Critical NORTON PORTLAND CORP
Publication of DE1115503B publication Critical patent/DE1115503B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/04Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein kombiniertes landwirtschaftliches Bodenbehandlungsgerät in Form eines motorgetriebenen Landfahrzeuges zum Auflockern, Durcharbeiten, Einebnen und erneuten Verdichten des Bodens.
Es ist bekannt, bei diesen Geräten eine Anzahl von Bodenzerkleinerungswerkzeugen vorzusehen, die auf mehreren am Fahrzeug angebrachten und durch den Fahrzeugmotor angetriebenen Wellen angeordnet und als Hämmer mit Stiel und Kopf ausgebildet sind, wobei die Stielenden der Hämmer an auf den Wellen befestigten Bauteilen schwingbar gelagert sind. Es ist ferner bekannt, eine unten offene Mischkammer vorzusehen, deren untere Öffnung so angeordnet ist, daß die sich im wesentlichen auf kreisförmigen Bahnen bewegenden Bodenzerkleinerungswerkzeuge sich durch die untere Öffnung in die Mischkammer hinein und wieder aus dieser heraus bewegen und den aufgelokkerten Boden in die Mischkammer hineinschleudern. Es ist weiterhin bekannt, ein solches Gerät mit nachgeordneten Einrichtungen zum Einebnen und Verdichten des bearbeiteten Bodens zu versehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Bodenbehandlungsgeräte zu verbessern und zu vervollkommnen. Vor allem soll vermieden werden, daß gleichzeitig mehrere von den auf einer Welle angeordneten schwingenden Bodenzerkleinerungswerkzeugen mit dem Boden zum Eingriff gelangen, da hierdurch erhebliche Stöße sowie eine ungleichmäßige Belastung des Antriebs hervorgerufen werden. Ferner sollen die hinter den Zerkleinerungswerkzeugen angeordneten Vorrichtungen zum Planieren und Verdichten des bearbeiteten Bodens eine verhältnismäßig glatte und gleichmäßig verdichtete Bodenoberfläche erzeugen.
Zur Lösung dieser Aufgabenstellung besteht die Erfindung darin, daß die zur Befestigung der Hämmer dienenden Flanschscheiben so auf den Wellen angeordnet sind, daß die Enden der an den Flanschscheiben angelenkten Hammerstiele gegen die an benachbarten Flanschscheiben angelenkten Enden der Hammerstiele in Umfangsrichtung versetzt sind, daß hinter den Hammerwellen eine querliegende Planiervorrichtung angeordnet ist und daß zur erneuten Verdichtung des eingeebneten Bodens hinter der Planiervorrichtung am hinteren Ende des Fahrzeugs eine Anzahl parallel nebeneinander angeordneter Räder vorgesehen ist.
Weitere Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform an Hand der Zeichnungen zu entnehmen. In den Zeichnungen ist
Kombiniertes landwirtschaftliches
Bodenbehandlungsgerät
Anmelder:
Norton Portland Corporation,
Portland, Me. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. K.Boehmert
und Dipl.-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
Bremen 1, Feldstr. 24
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Juni 1956 (Nr. 593 267)
Herman Cohen, Brookline, Mass. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 3 ein in Vergrößerung wiedergegebener Teilquerschnitt des vorderen Endes der Maschine,
Fig. 4 ein in Vergrößerung wiedergegebener Teilquerschnitt des hinteren Endes der Maschine,
Fig. 5 ein Querschnitt gemäß der Schnittlinie 5-5 der Fig. 3,
Fig. 6 eine von einer unmittelbar oberhalb der Hämmer liegenden Stelle der Maschine gesehene Teildraufsicht,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht, die die Anordnung der die Hämmer tragenden Stegplatten an einer der Antriebswellen der Maschine zeigt,
Fig. 8 eine Hinteransicht der Maschine, welche eine abgewandelte Ausführungsform der die Maschine abstützenden Hinterräder zeigt,
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung, welche Teile der Vorrichtung zur Einstellung der Höhenlage der zur Bodenverdichtung dienenden Hinterräder gemäß Fig. 8 zeigt,
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Hinterachsenanordnung gemäß Fig. 8,
Fig. 11 eine Teildraufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform der Hammervorrichtung,
Fig. 12 eine vergrößerte Seitenansicht einer der Stegplatten nach Fig. 11,
Fig. 13 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise der ersten Hammerreihe.
109 709/105
Die am Arbeitsvorgang teilnehmenden Vorrichtungen der Maschine sind an einem starren Rahmen 20 befestigt, der für gewöhnlich aus durch Schrauben oder durch Schweißen verbundenen Stahlblechen besteht, die durch weitere Rahmenteile verstärkt sind. Am vorderen Ende des Rahmens befindet sich ein hydraulischer Zylinder 21, an dessen Kolbenstange 22 der Vorderachsaufbau 23 drehbar gelagert ist. An dem Vorderachsaufbau sind die Achsen 24 für die Vorderräder 25 angeordnet. Die Achsen können nach unten geneigt sein, um den Rädern 25 eine entsprechende Neigung zu geben. Eine Zugstange 26, mittels welcher, die Maschine durch einen Schlepper gezogen wird, ist am Aufbau 23 angeordnet.
Der Rahmen hat zwei hintere Ansätze 20 a, an welchen Halterungen 27 drehbar angeordnet sind. Die Kolbenstangen 31 eines Paares von hydraulischen Zylindern 29, deren vordere Enden durch Böcke 30 mit dem Rahmen der Maschine drehbar verbunden sind, sind an den Halterungen 27 angelenkt. An den drehbaren Halterungen 27 ist eine Querachse 32 befestigt, auf der eine Anzahl von das Hinterende der Maschine abstützenden Rädern 33 angeordnet sind. Der Hauptrahmen 20 der Maschine wird also vorn durch die Räder 25 und hinten durch die Räder 33 abgestützt und kann durch Betätigung der hydraulischen Zylinder 28, 29 angehoben und gesenkt werden.
Im vorderen Teil der Maschine sind Behälter 35 und 36 angeordnet, die mit abnehmbaren Deckeln 35 a und 36 a versehen sind und zur Aufnahme solcher pulverförmigen Dünger und Chemikalien dienen, beispielsweise Kalk, welche zur Erzielung guter Ergebnisse bis zu einer erheblichen Tiefe in den Boden eingebracht werden müssen.
Hinter dem Behälter 36 befindet sich im unteren Teil der Maschine eine Zerkleinerungs- oder Mischkammer 50. Die vordere Wand dieser Kammer besteht aus einer gekrümmten Platte 47, die gleichzeitig als Rückwand für den Behälter 36 dienen kann, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Das obere Ende der Kammer wird durch eine waagerechte Wand 48 abgeschlossen, die ein Teil des Maschinenrahmens ist. Am Rahmen vorgesehene seitliche Wandungen 49 bilden die Seiten der Kammer. Die hintere Wandung 51 besteht, wie in Fig. 4 gezeigt, aus einer in ähnlicher Weise wie die Platte 47 gekrümmten Platte. Der Kammerboden ist offen. In der Kammer sind in Querrichtung drei Wellen 52, 53 und 54 angeordnet, die mit den das Erdreich zerschlagenden Hämmern 55, 56 und 57 versehen sind. Die Anordnung der Hammersätze ist am besten aus den Fig. 5 und 7 ersichtlich. Eine Anzahl von rechteckigen Stegplatten 60 sind an der Welle 52 durch Schweißen oder auf andere Art befestigt. Jedes Plattenpaar ist in der Nähe seiner Ecken mit Zapfen 61 versehen, an denen die Enden der Schäfte 55« von vier Hämmern schwenkbar angeordnet sind. Die Welle 52 ist in den Seitenwänden 49 der Maschine in Buchsen 62 gelagert und wird beim Arbeiten der Maschine in einer später beschriebenen Weise angetrieben. Die Wellen 53 und 54 sind in ähnlicher Weise gelagert, und die Hämmer 56 und 57 sind in ähnlicher Weise an Stegplattenpaaren 66 angeordnet.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, sind die Hämmer in den aufeinanderfolgenden· Sätzen auf Lücke angeordnet, und zwar derart, daß sich ihre Bewegungsbahnen schneiden. Die Stegplatten jedes Hammersatzes sind, wie aus Fig. 7 ersichtlich, auf ihrer Welle unter verschiedenen Winkeln angeordnet. Beispielsweise ist jedes der die Hämmer 55 abstützenden Stegplattenpaare 60 auf der Welle unter einem etwas anderen Winkel angeordnet als die anderen Platten. Dabei sind vorzugsweise das linke und das rechte Endpaar um eine Vierteldrehung gegeneinander versetzt, während die zwischen ihnen liegenden Plattenpaare um kleinere, jeweils gleiche Winkel gegeneinander versetzt angeordnet sind. Bei einer Anordnung mit sieben Stegplattenpaaren kann jedes Paar gegenüber dem nächsten Paar um 15° versetzt angeordnet werden.
Die Schäfte aller Hämmer können an ihren inneren Enden an beiden Seiten abgerundet sein, wie dies bei 55 b in Fig. 3 gezeigt ist. Die Hämmer können daher auf den Zapfen 61 in jeder Richtung schwingen. Anderseits kann, wie dies in bezug auf den Hammer 57 in Fig. 4 gezeigt ist, jeder Hammerschaft 57 a an seinem inneren Ende mit einer abgerundeten Ecke 57 & und einer rechtwinkligen Ecke 57 c versehen sein.
In diesem Falle sind die Hämmer so ausgebildet, daß die abgerundete Ecke bei einer abwärts gerichteten Bewegung des Hammers oben liegt, so daß der Hammer beim Auftreffen auf ein Hindernis frei nach oben schwingen kann. Die rechtwinklige Ecke dient als Anschlag, der mit der Welle 54 in Berührung kommt, um das Ausschwingen des Hammers in entgegengesetzter Richtung zu begrenzen. Es ist ersichtlich, daß bei Betrieb der Hammerwellen die Zentrifugalkraft die Hämmer normalerweise etwa radial zur Welle einstellen wird.
Der an der Welle 52 befestigte erste Hammersatz wird in einer solchen Richtung (in der in Fig. 3 gezeigten Ansicht entgegen dem Uhrzeigersinn) angetrieben, daß er sich auf dem in seiner Bewegungsrichtung vorne Hegenden Teil seiner Bewegungsbahn abwärts bewegt. Diese Hämmer führen den ersten Schnitt im Erdreich aus. Fig. 13 zeigt, wie die Hämmer in den Boden eintreten. Das Fahrzeug bewegt sich in der Richtung des Pfeiles 65, und die die Hämmer 55 tragende Welle befindet sich in schneller Umdrehung, beispielsweise 300 U/min bei einer Vorwärtsgeschwindigkeit der Maschine von etwa 8 km/Std. in Richtung des Pfeiles 66. Die Hämmer durchdringen den Boden auf einer etwa halbkreisförmigen Bahn, wobei jeder Hammer bei seiner Aufwärtsbewegung mit dem Boden an einer Stelle in Berührung kommt, die etwas weiter vorwärts liegt als die Berührungsstelle des vorhergehenden Hammers.
Die Welle 53, an welcher die Hämmer 56 angeordnet sind, kann mit etwa derselben Geschwindigkeit umlaufen wie die Welle 52, dreht sich aber im umgekehrten Drehsinn (in Richtung des Uhrzeigers in Fig. 3). Die mit den Hämmern 57 versehene Welle 54 dreht sich in derselben Drehrichtung wie die WeUe 52 und kann ebenfalls dieselbe Geschwindigkeit haben wie diese. Es ist ersichtlich, daß in manchen Böden ein einziger Satz von Hämmern genügen kann und daß unter gewissen Umständen auch mehr als drei Sätze von Hämmern verwendet werden können. Im letzteren Fall werden aufeinanderfolgende Sätze von Hämmern in entgegengesetzter Richtung angetrieben.
Abgesehen davon, daß sie den Boden unterhalb
seiner Oberfläche zerkleinern, werfen die umlaufenden Hämmer Erdreich in die Kammer 50, das dort weiter zerkleinert und gemischt wird.
Wie in Fig. 6 gezeigt, sind die Stegplatten und Hammeraufbauten aufeinanderfolgender Sätze derart versetzt zueinander angeordnet, daß sich die Bewe-
Rädern 127 ist eine Querachse 128 angeordnet, auf der eine Reihe von den Boden verdichtenden Rädern 129 gelagert sind. Die Achse 128 ist an beiden Enden an Schraubenspindeln 130 abgestützt, die in einem 5 rohrförmigen Gehäuse 131 gelagert sind. Diese rohrförmigen Gehäuse sind an ihrem oberen Enden an Halterungen 132 angelenkt. Die Gehäuse bestehen aus zwei Teilen, die in ihrer Mitte mit Gabelhalterungen 133 verschweißt sind, welche mit Stangen 134
von den Rädern 129 ausgeübten Druck zu regeln. Die Räder 129 können vom Boden bei Bewegung des Fahrzeugs auf der Straße abgehoben werden.
Die Fig. 11 und 12 zeigen eine Abwandlung der Hammeranordnung. Bei dieser Ausführung sind zwei an Stelle von vier Hämmern in jedem Stegplattenaufbau verwendet. Für jeden Stegplattenaufbau werden drei Platten 141, 142 und 143 verwendet, wobei
gungsbahnen ihrer Hämmer überschneiden. An der
Hinterwand 51 der Kammer sind zwischen den
Hämmersätzen 57 Führungsbleche 75 (Fig. 4) angeordnet.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, befindet sich hinter der
Mischkammer ein Planierwerkzeug 76, das ganz oder
nur an den Kanten aus etwas nachgiebigem Material
bestehen kann. Dieses Werkzeug ist an einer Querwelle 77 angeordnet, die in Richtung des Pfeiles 78
beim Arbeiten der Maschine kontinuierlich angetrie- io verbunden sind. Die Stangen 134 sitzen an einem ben wird. Das Planierwerkzeug fegt überschüssigen Querträger 135, der mit den Halterungen 127 verBoden vor sich her und planiert den Boden. bunden ist. An ihrer Außenseite mit Klinkenverzah-Der Antrieb der verschiedenen Vorrichtungen der nung versehene Muttern 136 stehen mit ihren Innen-Maschine erfolgt vom Motor 72 aus über ein Unter- gewinden mit den Schraubenspindeln 130 im Eingriff. Setzungsgetriebe 110 (Fig. 4). Ein an diesem Getriebe 15 Federbeaufschlagte Klinken 137 stehen mit den Zähangeordneter Kettenantrieb 111 dient zum Antrieb nen der Muttern 136 im Eingriff, um diese in ihren der Hammerwelle 53, und weitere Kettenantriebe 112 Stellungen zu sichern. Durch Zurückziehung dieser und 113 (Fig. 1) verbinden diese Welle mit den WeI- Klinken und durch Drehen dieser Muttern können len 52 bzw. 54. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, führt die Schraubenspindeln 130 nach oben oder unten von dem Getriebe ein weiterer Kettenantrieb 115 zu 20 bewegt werden, um die Höhenlage der Achse 128 in einer Welle 116, welche über eine Kupplung 117 und bezug auf die Tragräder zu ändern, um dadurch den einen Kettenantrieb 118 die Welle 77 des Planierwerkzeugs antreibt. Natürlich können die verschiedenen Vorrichtungen auch durch Zahnradantriebe
oder Riemenantriebe angetrieben werden. Die drei 25
Hammerwellen werden vorzugsweise gleichzeitig angetrieben.
Das Getriebe 110 kann ein mehrstufiges Getriebe
sein, das durch den Hebel 120 geschaltet wird. Es
kann aber auch ein stufenloses Getriebe irgendeiner 30 ein Hammer 143 zwischen den Platten 141 und 142 bekannten Bauart verwendet werden. und der andere Hammer 144 zwischen den Platten Obwohl die hier gezeigte Maschine durch eine Zug- 140 und 141 gelagert ist. Diese versetzte Anordnung maschine gezogen wird, kann die Maschine natürlich der Hammer ermöglicht eine bessere dynamische auch mit einem eigenen Antriebssystem versehen sein. Auswuchtung der Hammerwellen. Die Hämmer sind Die Maschine arbeitet wie folgt: Bei Beginn der 35 in den Mitten gegenüberliegender Seiten der Steg-Bodenbehandlung werden die Hämmer in Bewegung platten angeordnet, und nicht an den Ecken wie bei gesetzt und der Rahmen der Maschine mittels der hy- der 4-Hämmer-Anordnung. Die Stegplattenaufbauten draulischen Zylinder 21 und 29 so weit gesenkt, bis jedes Hammersatzes sind jeweils wie bei dem vordie Hämmer bis zu einer gewünschten Tiefe in den erwähnten Beispiel um gleiche Bruchteile einer Boden eingedrungen sind. Darauf beginnt die Vor- 40 Viertelumdrehung entlang der Wellen versetzt angewärtsbewegung der Maschine. Gewöhnlich wird ordnet.
gleichzeitig das Planierwerkzeug 76 in Tätigkeit ge- Der Boden wird von den Hämmern im wesentlichen setzt, wenn die Maschine ihre Vorwärtsbewegung be- durch Stoßwirkung und nicht durch Druckwirkung ginnt. zerkleinert. Das an den Antriebswellen erforderliche Wenn die arbeitende Maschine sich stetig vorwärts 45 Drehmoment ist daher verhältnismäßig gering, und bewegt, werden die Hämmer einen Bodenstreifen von der für die Bewegung der Hammer erforderliche Geder Breite der Maschine zerkleinern und mit Dünger Samtleistungsaufwand ist erheblich geringer als bei oder anderen Stoffen durchmischen. Der wieder zu- einem mehrscharigen Pflug gleicher Bodenbearbeirückgefallene Boden wird durch das Planierwerkzeug tungsleistung. Die Geschwindigkeit der Hämmer • planiert, und schließlich wird der bearbeitete Streifen 50 kann entsprechend der Art des Bodens geändert werdurch die Räder 33 verdichtet. den. Im allgemeinen wird eine höhere Hammer-Um die Maschine für Straßenbauzwecke verwenden geschwindigkeit, eine größere Zerkleinerung und ein zu können, werden die Räder 33 durch eine durch- besseres Auseinanderbrechen des Erdreichs in sehr gehende Walze ersetzt. Asphaltemulsion oder ahn- steinigen oder in von Wurzeln durchsetzten Böden liches Material wird in die Kammer 50 eingespritzt, 55 zur Folge haben. Die drei Hammersätze können mit um es mit dem von den Hämmern bearbeiteten Boden verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden, zu mischen. Das auf diese Weise gemischte, die Beispielsweise hat sich eine Geschwindigkeit von Straßenoberfläche bildende Material wird dann durch 900 U/min für den vorderen Hammersatz, 1350 U/min das Planierwerkzeug planiert und durch die Walze für den mittleren Satz und 1800 U/min für den hinverdichtet. Eine Abwandlung des Hinterachsaufbaus 60 teren Satz als zufriedenstellend erwiesen, der Maschine ist in den Fig. 8 und 10 gezeigt. Bei Die durch eine bei einem einzigen Durchgang vordieser abgewandelten Ausführung werden zwei zu- genommene Bodenbearbeitung erzielten Ersparnisse sätzliche Achsen 126 für die beiden Tragräder 127 an Zeit und Arbeit liegen auf der Hand. Außerdem verwendet. Diese Achsen sind in den Halterungen 27 erzeugt die Maschine einen Boden, der eine viel gleichgelagert. Die Räder 127 stützen das hintere Ende der 65 mäßigere Beschaffenheit hat als ein durch Pflügen und Maschine ab und sind vorzugsweise so angeordnet, Eggen bearbeiteter Boden, wobei gleichzeitig Dündaß sie sich an beiden Seiten des von den Hämmern ger, Schädlingsbekämpfungsmittel und andere Bodenbearbeiteten Bodenstreifens befinden. Zwischen den behandlungsmittel tiefer in den Boden eingeführt und
gründlicher und gleichmäßiger mit ihm vermischt werden, als dies mit anderen Vorrichtungen möglich ist. Bei der neuen Maschine wird ferner eine Planierwirkung erzielt, die bei einem Pflug oder Kultivator nicht vorhanden ist. Dies wird dadurch erreicht, daß der Rahmen der Maschine an zwei Stellen abgestützt ist, die einen großen Abstand voneinander haben, so daß nach oben vorstehende Stellen des Feldes tiefer von den Hämmern bearbeitet werden und dann durch die Planierwerkzeuge planiert werden.
Zweige und kleine Baumstümpfe, zähes Wurzelwerk und Steine werden leicht durch die hohe Stoßkraft der Hammer zerschlagen. Größere Steine und Stümpfe beschädigen die Maschine nicht, da die Hämmer nachgeben und über die Hindernisse hinweggleiten. Die Maschine kann daher in solchen Böden verwendet werden, bei denen eine Kultivierung mittels landwirtschaftlicher Maschinen üblicher Bauart unwirtschaftlich oder unmöglich ist. Die Hämmer und anderen beweglichen Teile sind von sehr einfacher Bauweise. Ferner brauchen die Hammer nicht häufig nachgeschliffen zu werden, wie dies bei Pflugscharen und Eggenzinken der Fall ist, da der Boden vor allem durch Stoßwirkung und nicht durch Schneidwirkung zerkleinert wird.
Obwohl die Maschine insbesondere für die Landwirtschaft und für den Straßenbau geeignet ist, kann sie auch für andere Zwecke, beispielsweise für das Planieren und das Zusammenpressen von Schnee, verwendet werden.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Kombiniertes landwirtschaftliches Bodenbehandlungsgerät in Form eines motorgetriebenen Landfahrzeuges zum Auflockern, Durcharbeiten, Einebnen und erneuten Verdichten des Bodens mit einer Anzahl von Bodenzerkleinerungswerkzeugen, die auf mehreren am Fahrzeug angebrachten und durch den Fahrzeugmotor angetriebenen Wellen angeordnet und als Hammer mit Stiel und Kopf ausgebildet sind, wobei die Stielenden der Hammer an auf den Wellen befestigten Bauteilen schwingbar gelagert sind, ferner mit einer unten offenen Mischkammer, deren untere Öffnung so angeordnet ist, daß die sich im wesentlichen auf kreisförmigen Bahnen bewegenden Bodenzerkleinerungswerkzeuge sich durch die untere Öffnung in die Mischkammer hinein und wieder aus dieser heraus bewegen und den aufgelockerten Boden in die Mischkammer hineinschleudern, sowie mit nachgeordneten Einrichtungen zum Einebnen und Verdichten des bearbeiteten Bodens, dadurch ge kennzeichnet, daß die zur Befestigung der Hämmer dienenden Flanschscheiben (60, 61, 62) so auf den Wellen angeordnet sind, daß die Enden der an den Flanschscheiben angelenkten Hammerstiele gegen die an benachbarten Flanschscheiben angelenkten Enden der Hammerstiele in Umf angsrichtung versetzt sind, daß hinter den Hammerwellen (52, 53, 54) eine querliegende Planiervorrichtung (76) angeordnet ist und daß zur erneuten Verdichtung des eingeebneten Bodens hinter der Planiervorrichtung am hinteren Ende des Fahrzeugs eine Anzahl parallel nebeneinander angeordneter Räder (129) vorgesehen ist.
2. Bodenbehandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je vier Bodenzerkleinerungswerkzeuge (SS, 56, 57) an einer Flanschscheibe (60,61,62) angeordnet sind (Fig. 3 bis 5).
3. Bodenbehandlungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenzerkleinerungswerkzeuge (143,144) auf den einzelnen Wellen jeweils zwischen den Flanschscheiben (140,141,142) paarweise einander gegenüberliegend gelagert angeordnet sind, wobei jedes Werkzeugpaar gegenüber dem benachbarten Werkzeugpaar der gleichen Welle in Umfangrichtung versetzt angeordnet ist (Fig. 17,18).
4. Bodenbehandlungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeivhnet, daß Antriebsmittel (115 bis 118) vorgesehen sind, um im Betrieb der Maschine die Planiervorrichtung (76) in Rotation zu versetzen (Fig. 4).
5. Bodenbehandlungsgerät nach Anspruch 4, bei dem die vorderen und hinteren Räder des Fahrzeuges der Fortbewegung dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die zum erneuten Verdichten des Bodens dienenden Räder (129) zwischen den hinteren Laufrädern (127) angeordnet sind.
6. Bodenbehandlungsgerät nach Anspruch 5 mit einer Einrichtung zum Heben und Senken des von den Laufrädern getragenen Fahrzeugrahmens, dadurch gekennzeichnet, daß Vorrichtungen (130) vorgesehen sind, um die zum erneuten Verdichten des aufgelockerten Bodens dienenden parallelen Räder (129) unabhängig vom Anheben und Absenken des Fahrzeugrahmens relativ zu den Laufrädern (25,127) anzuheben und abzusenken.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 224 667;
österreichische Patentschriften Nr. 47 225, 30181; britische Patentschrift Nr. 602 061;
USA.-Patentschriften Nr. 1 054 609, 1 377 602,
509 652;
französische Patentschriften Nr. 375 248, 424935; französische Zusatzpatentschrift Nr. 24 274.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 709/105 10.61
DEN13795A 1956-06-22 1957-06-21 Kombiniertes landwirtschaftliches Bodenbehandlungsgeraet Pending DE1115503B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1115503XA 1956-06-22 1956-06-22

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DE1115503B true DE1115503B (de) 1961-10-19

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ID=22339156

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DEN13795A Pending DE1115503B (de) 1956-06-22 1957-06-21 Kombiniertes landwirtschaftliches Bodenbehandlungsgeraet

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