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DE1115109B - Pruef- und Sortiereinrichtung fuer Zahnraeder - Google Patents

Pruef- und Sortiereinrichtung fuer Zahnraeder

Info

Publication number
DE1115109B
DE1115109B DEM31327A DEM0031327A DE1115109B DE 1115109 B DE1115109 B DE 1115109B DE M31327 A DEM31327 A DE M31327A DE M0031327 A DEM0031327 A DE M0031327A DE 1115109 B DE1115109 B DE 1115109B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
gears
testing
sorting device
master gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM31327A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph C Drader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Michigan Tool Co
Original Assignee
Michigan Tool Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Michigan Tool Co filed Critical Michigan Tool Co
Publication of DE1115109B publication Critical patent/DE1115109B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/28Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring contours or curvatures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Prüf- und Sortiereinrichtung für Zahnräder Die Erfindung bezieht sich auf eine Prüf- und Sortiereinrichtung für Zahnräder, bei der die Werkstücke mit einem Meisterzahnrad kämmen und entsprechend dem Prüfbefund selbsttätig sortiert und entsprechenden Führungsrinnen zugeführt werden, vorzugsweise in Verbindung mit einer Bearbeitungsmaschine.
  • Es sind an Werkzeugmaschinen für Zahnräder Steuereinrichtungen mit Sortier- und Prüflehren bekannt, die durch soeben bearbeitete Werkstücke betätigt werden, wobei als Prüflehre ein Zahnrad benutzt wird, mit dem das zu prüfende Werkstück im Eingriff laufen gelassen wird und die Prüfeinrichtung auf elektrischem Wege die Werkzeugmaschinen steuern, d. h. entweder ein Nachstellen der Werkzeuge veranlassen oder die Maschine stillsetzen kann.
  • Es sind auch Maschinen mit Einrichtungen für ein selbsttätiges Sortieren von das Toleranzmaß überschreitenden Zahnradwerkstücken in Ausschußstücke und reparierbare Stücke bekannt.
  • Die bekannten Maßnahmen haben die selbsttätige Überprüfung der Zahnform der Werkstücke zum Ziel. Die der Erfindung im wesentlichen zugrunde liegende Aufgabe umfaßt auch die Prüfung des Werkstückdurchmessers, eventueller Exzentrizitäten und des Schrägungswinkels der Zähne. Die Erfindung löst diese Aufgabe insbesondere dadurch, daß das Meisterzahnrad gegenüber der Achse des Werk-Stückes sowohl derart schwenkbar als auch rechtwinklig zu dieser derart verschiebbar ist, daß durch mindestens eine dieser Bewegungen elektrische Kontakte betätigt werden, die in an sich bekannter Weise Klappen zu den Führungsrinnen öffnen oder schließen.
  • Als erfindungsgemäße Maßnahme ist zudem vorgesehen, daß durch die Steuerkontakte die Werkzeugmaschine entsprechend den Abmessungen der geprüften Zahnräder eingestellt bzw. abgestellt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Zeichnungen näher beschrieben, durch die Ausführungsbeispiele veranschaulicht sind. Es zeigt Fig. 1 die Seitenansicht der Prüf- und Sortiereinrichtung, Fig. 2 eine Ansicht der von der linken Seite der Fig. 1 her betrachteten Einrichtung nach Entfernen der linken Begrenzungswand, Fig. 3 eine Ansicht wie Fig. 2, jedoch einer anderen Ausführungsform, Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht einer nochmals anderen Ausführungsform und Fig. 5 die Draufsicht auf die Prüf- und Sortiereinrichtung nach Fig. 4.
  • Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, besitzt die erfindungsgemäße Prüf- und Sortiereinrichtung ein Gehäuse 70 mit einem Kopfteil 72, in dem der Meßapparat untergebracht ist. Auf einem Schlitten 74 auf dem Gehäuse 70 ist ein weiterer Schlitten 76 angeordnet, der wechselweise in Richtung auf das Kopfteil 72 vor- und zurückbewegt wird. Diese Bewegung erfolgt durch einen doppeltwirkenden, flüssigkeitsbeaufschlagten Kolben in dem Zylinder 78. Der Schlitten 76 ist auf einem Querschlitten 79 angeordnet und ebenfalls mit Hilfe eines doppeltwirkenden Kolbens in dem Zylinder 81 bewegbar. Auf dem Schlitten 76 ist aufrecht stehend ein Spindelstock 80 vorgesehen, in dem ein hin- und hergehendes Gleitstück untergebracht ist, sowie eine drehbare Spindel 82, deren Endteil mit der Kupplung 84 verbunden ist. Die Kupplung 84 wiederum ist mit deren Kolbenstange 86 eines doppeltwirkenden Kolbens in dem Zylinder 88 verbunden. Eine verlängerbare Welle 90, die mit der Spindel 82 verbunden ist, ist zur Aufnahme eines als Zahnrad ausgebildeten Werkstückes 92 ausgebildet. Die rotierende Kupplung 84 wird von einem direkt gekuppelten, elektrischen Getriebemotor 94 angetrieben. Dieser Motor ist in etwa im rechten Winkel angeordnet und treibt über die Drehkupplung 84 die Spindel 82 und die Welle 90 an. Der Kolben indem Zylinder 78 verschiebt den Schlitten 76 und die Spindel 82 in den Kopfteil 72 hinein bzw. wieder zurück, während der Kolben bzw. der Zylinder 81 dazu dient, daß der Schlitten 76 und die Spindel 82 sich in der Querrichtung bewegen können und das zu überprüfende Zahnrad 92 in Eingriff mit einem drehbar angeordneten, frei rotierenden Meisterzahnrad 96 zu bringen, das im Inneren des Kopfteils 72 untergebracht ist.
  • Das Meisterzahnrad 96 ist derart angeordnet, daß es eine Verschiebe- und eine Schwenkbewegung ausführen kann. Das Meisterzahnrad wirkt mit zwei Schalterarmen zusammen, die derart angeordnet sind, daß sie in einem im wesentlichen rechten Winkel zueinander bewegbar sind. Dies wird dadurch erreicht, daß das Meisterzahnrad auf einem Gabelteil 98 befestigt wird, das seinerseits an dem Ende der Welle 100 angebracht ist. Das andere Ende der Welle ist mit einem Schalterarm 102 versehen, während die Welle 100 verschiebbar in den Lagern 104 angeordnet ist, so daß die Welle eine Längsbewegung in bezug auf das Werkstück 92 ausführen kann. Wenn die Welle 100 eine Längsbewegung ausführt, dann stößt das Teil 106 an der Gabel 98 gegen das Ende 108 eines zweiten verschwenkbaren Armes 110, der bei 112 drehbar gelagert ist und auf dessen Ende 108 die Feder 114 drückt.
  • Der Arm 102 besitzt ein im allgemeinen T-förmiges Kopfstück 116, das Schalterarme 118 trägt, die mit einer Anzahl von Mikroschaltern 120 zusammenwirken. Diese Schalter dienen dazu, die Bewegungen des Armes 102 aufzunehmen und dadurch Steuerungen auszulösen, wie nachstehend noch näher beschrieben wird.
  • Der Arm 102 und die Schalter 120 dienen hierbei dazu, einen ungenauen Schrägungswinkel der Zähne des Werkstückes 92 festzustellen, und zwar in Abhängigkeit der Winkelbewegung des Meisterzahnrades 96 um die Achse der Welle 100. Es ist klar, daß das Meisterrrad 96 bestrebt ist, sich entsprechend der Zahnschrägung des Werkstückes einzustellen, wodurch diese Schwenkbewegung auf das Gabelteil 98 und auf die Welle 100 weitergeleitet wird. Der Arm 102 wird dadurch je nachdem mehr oder weniger ausschlagen und dabei einen oder mehrere Schalter 120 betätigen. Je nach der Größe des Ausschlages des Armes 102 und je nach der zulässigen, durch die Anordnung und Einstellung der Schalter 120 gegebenen Toleranz wird das Werkstück 92 entweder für gut oder für schlecht befunden. Der Arm 110 besitzt ebenfalls ein im allgemeinen T-förmiges Kopfstück 122, an dem Schalterarme 124 angeordnet sind, die auf aufrecht stehende Stößel 126 von mehreren Mikroschaltern einwirken, die mit 128 bezeichnet sind. Die Verschwenkbewegung des Armes 110 um den Drehpunkt 112 wird dadurch elektrische Impulse auslösen, die auf »Gut«- oder »Ausschuß«-Steuerung einwirken. Außerdem kann dadurch ein Steuerkreis ausgelöst werden, der den Mittelpunktabstand usw. der Maschine regelt. In dieser Ausbildungsform der Erfindung entspricht die Bewegung des Armes 110 der Entfernung der Mittelpunkte zwischen dem Meisterzahnrad 96 und dem Werkstück 92. Die als Zahnräder ausgebildeten Werkstücke 92 führen dabei durch den Motor 94 vorzugsweise mindestens eine vollständige Umdrehung aus, damit alle Zähne des Werkstückes der Prüfung unterzogen werden und damit der Arm 110 auch imstande ist, nichtkonzentrische, also unrunde Zahnräder zu registrieren. Bei diesen Zahnrädern sind nicht alle Zähne im gleichen Abstand von der Drehachse angeordnet. Wenn nun ein Werkstück unrund ist, dann wird auch der Mittelpunktabstand ungenau sein. Der Arm 110 wird ferner ungenaue Zahnprofile und ungenaue Zahnabstände ermitteln, wobei diese Ungenauigkeiten als Fehler im Mittelpunktabstand in Erscheinung treten, wenn das Meisterzahnrad und das Werkstück ineinandergreifen. Während der Umdrehung des Werkstückes 92 wird ein unrundes Zahnrad entweder als zu klein oder als zu groß ermittelt werden, je nachdem, welcher Teil des Umfanges zuerst mit dem Leitzahnrad zusammentrifft. Während nun zu große Zahnräder im allgemeinen nachbearbeitet werden können, müssen zu kleine Zahnräder im allgemeinen verschrottet werden. Mindestens ein Teil der als unrund ermittelten Zahnräder und der Zahnräder, die einen ungenauen Schrägungswinkel der Zähne bzw. ungenaue Zahnabstände oder Zahnprofile aufweisen, wird jedoch nachbearbeitet werden können.
  • Während des Betriebes der Maschine werden die Zahnräder der Prüf- und Sortiereinrichtung durch eine als Vibrator ausgebildete Fördereinrichtung zugeführt. Außerdem ist noch eine Einspann- und eine Auswurfvorrichtung (nicht dargestellt) vorgesehen, wobei die Auswurfvorrichtung dazu dient, die Werkstücke nacheinander in die Führung 130 einzubringen, so daß jedes der Zahnräder die Führung 130 hinabrollen kann, und zwar bis es gegen einen nach außen gerichteten Finger 132 stößt, der drehbar an der Welle 133 befestigt ist. Das Gewicht des Zahnrades drückt den Finger 132 nach unten und bringt den drehbar angeordneten Anschlag 134 in Eingriff. Das Zahnrad folgt dann dem Finger 132 und wird in eine Aussparung 136 des Anschlages 134 geleitet. Dort wird das Zahnrad festgehalten, damit es von der Welle 90 aufgenommen werden kann, wobei der Finger 132 das Zahnrad während des Eingriffs der Welle 90 abstützt. Wenn die Welle 90 in die Bohrung des Zahnrades eingeschoben ist und wenn der Zylinder 81, der das Zahnrad von dem Anschlag 134 wegbewegt, beaufschlagt ist, dann drückt das Zahnrad auf den Anschlag 134 und den Finger 132. Das Zahnrad 92 kann sich dann in Richtung auf das Meisterzahnrad 96 zu bewegen und in dieses eingreifen. Nachdem das Zahnrad 92 den Finger 132 freigegeben hat, bringt die Feder 138 den Anschlag 134 und auch den Finger 132 wieder in deren Ausgangsstellung zur Aufnahme des nächsten Werkstückes zurück.
  • Die Arbeitsweise der Prüf- und Sortiereinrichtung ist folgende: Der Zylinder 78 bewegt den Schlitten 76 mit der Welle 90 gegen das zu prüfende Zahnrad. Anschließend arbeitet der Zylinder 88 und verlängert die Welle, so daß diese das Werkstück festhält. Der Kolben des Zylinders 81 bewegt dann den Schlitten 76 in die Prüfstellung, und gleichzeitig dreht der Motor 94 das Zahnrad, so daß dieses in Berührung mit dem Meisterzahnrad 96 kommt. Nach einer gewissen Zeitspanne, die mindestens einer vollen Umdrehung des zu prüfenden Zahnrades entspricht, bewegt sich der Kolben des Zylinders 88 derart, daß das zu prüfende Zahnrad losgelassen wird, und der Kolben des Zylinders 78 zieht die Welle von dem Zahnrad zurück. Dieses rollt oder fällt dann in eine vertikale Führung 140 hinunter. Der Kolben des Zylinders 81 stellt dann den Schlitten 76 in die Ausgangsstellung zurück.
  • Die Zahnräder 92, die geprüft und von der Welle 90 freigegeben worden sind, rollen in die senkrechte Führung 140, an die vier Gleitbahnen 142, 146, 148 und 150 angeschlossen sind. An der Anschlußstelle der Gleitbahnen 142 und 146 an die senkrechte Führung 140 sind Klappen 144 und 152 vorgesehen, die in ihrer Normalstellung aufrecht stehen, so daß sie die Gleitbahnen abschließen. An der Anschlußstelle der Gleitbahn 150 mit der Bahn 140 ist eine Klappe 154 vorgesehen, die in der Normalstellung ebenfalls die Gleitbahn 150 abschließt. Wenn nun der Schrägungswinkel der Zähne auf dem Zahnrad ungenau ist, dann werden entsprechende Endausschalter betätigt, die ein Öffnen der Klappe 144 bewirken und diese in horizontale Stellung bringen. Dadurch werden die entsprechenden Zahnräder in die Gleitbahn 142 geleitet. Wenn dagegen das Zahnrad zu klein ist, also ein Untermaß aufweist, dann werden keine Endausschalter durch die Arme 102 und 110 betätigt, und die normale Stellung der Klappen 144 und 152 lenken das Zahnrad in die Gleitbahn 148, die für Zahnräder mit Untermaß vorgesehen ist. Dabei wirkt dieses Zahnrad auf einen Endausschalter und schließt diesen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Wenn aber Zahnräder die Prüf- und Sortiereinrichtung passieren, die die richtigen Abmessungen haben, dann steuern die angesprochenen Endausschalter die Klappe 152, so daß diese Klappe das jeweilige Zahnrad in die Gleitbahn 146 leitet. Zahnräder mit Übermaß betätigen ebenfalls Endausschalter, die auf die Klappe 154 einwirken und diese öffnen, so daß die Gleitbahn 148 geschlossen wird und das entsprechende Zahnrad in die Gleitbahn 150 hinunterrollt.
  • In der vorbeschriebenen Ausführungsform der Erfindung sind die Zahnräder in vier Gruppen eingeteilt worden. Es ist jedoch klar, daß bei der Sortierung auch eine feinere Gruppierung vorgesehen werden kann; z. B. ist es möglich, daß die Endausschalter, die auf ein Übermaß und auf ein Untermaß der Zahnräder ansprechen, miteinander kombiniert werden, so daß diese imstande sind, auch ein nicht konzentrisches, also ein unrundes Zahnrad zu ermitteln. Dies wird dann der Fall sein, wenn diese Schalter innerhalb einer gewissen Zeitspanne aufeinanderfolgend betätigt werden. Diese Schalter lenken dann das entsprechende Zahnrad in eine separate Gleitbahn, ohne daß dabei ein weiter unten näher beschriebener Stromkreis gesteuert würde. Es können auch noch andere Steuerungen vorgesehen sein. Die Endausschalter können derart angeordnet und eingestellt werden, daß sie bereits sehr kleine Abweichungen der hergestellten Zahnräder feststellen. Die Prüf- und Sortiereinrichtung kann z. B: zur Kontrolle der Tätigkeit der Zahnradherstellungsmaschinen verwendet werden. Ebenfalls ist es möglich, diese Einrichtung zur Kompensation des Werkzeugverschleißes bzw. von Temperatureinflüssen während des Arbeitsvorganges zu benutzen.
  • Die Prüf- und Sortiereinrichtung gemäß dieser Darstellung der Erfindung ermittelt Exzentrizitäten mittels eines Qualitätssteuerkreises und/oder eines Steuerkreises, der einen aufeinanderfolgenden Ausschuß feststellt. Ein derartiger Steuerkreis setzt die Herstellungsmaschine still, wenn ein bestimmter Anteil der Zahnradrohlinge exzentrisch gebohrt ist, wobei die exzentrischen Zahnräder in Untergrößen und Übergrößen aufgeteilt werden, und zwar je nachdem, an welchem Teil des Umfanges der Zahnräder das Meisterzahnrad zuerst eingreift.
  • Bei Verwendung und Einschaltung einer entsprechenden elektrischen Steueranlage überprüft die Prüf- und Sortiereinrichtung den gesamten, mit Zähnen versehenen Umfang jedes Zahnrades und teilt die Zahnräder in vier Gruppen ein, nämlich in Zahnräder, die die richtigen Abmessungen aufweisen, in zu kleine, in zu große und in Zahnräder mit einem falschen Schrägungswinkel. Diese Einteilung macht es möglich, daß zu große Zahnräder nochmals bearbeitet werden können, während zu kleine Zahnräder verschrottet werden, ohne daß eine weitere Kontrolle erforderlich ist. Nur die falsch geschnittenen Zahnräder und die zu großen Zahnräder müssen nochmals überprüft werden, um entscheiden zu können, ob diese noch brauchbar sind. Nichtkonzentrische Zahnräder werden bei dieser Aufteilung in die Behälter für die Unter- und Übermaße eingeordnet, wodurch sie auf ihre Brauchbarkeit überprüft werden können. Ein besonderer Vorteil der Anordnung nach der Erfindung besteht darin, daß Zahnräder mit einem falschen Schrägungswinkel festgestellt und separat ausgeschieden werden, so daß diese also nicht als Zahnräder mit Unter- oder übermaß eingeteilt werden und die Kontrolleinrichtung zur Überprüfung der Größe nicht in Tätigkeit tritt. Desgleichen lassen nacheinander hergestellte, nichtkonzentrische Zahnräder die Einrichtung zur Prüfung der Größe nicht ansprechen, weil bei aufeinanderfolgender Feststellung von Ausschuß das Zeitrelais die Maschine anhält, bis der Fehler behoben ist.
  • Eine andere Ausbildungsform der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt. Fig. 3 zeigt. eine insgesamt mit 44 bezeichnete Prüf- und Sortiereinrichtung für Zahnräder, die lediglich eine Größenkontrolle aufweist. Diese Einrichtung weist zwei zusammenwirkende Prüfzahnräder 230 und 232 auf, wobei eine Unterteilung der zu prüfenden Zahnräder in drei Klassen erfolgt, und zwar einerseits in solche Zahnräder, die die richtigen Abmessungen aufweisen, ferner in solche mit Untermaß und schließlich in solche mit Übermaß. Die guten Zahnräder verlassen die Maschine auf der Gleitbahn 234, die Zahnräder mit Untermaß auf der Gleitbahn 236 und die Zahnräder mit übennaß auf der Gleitbahn 238. Das Prüfzahnrad 230 ist fest angebracht und wird von einem elektrischen Motor 240 angetrieben, während das Meisterzahnrad 232 undrehbar angeordnet, jedoch an einem Arm 242 befestigt ist, so daß es sich in Richtung auf das feste Zahnrad 230 zu- bzw. wegbewegen kann. Die Werkstücke gleiten infolge ihrer Schwerkraft auf der vertikalen Gleitbahn 244 und kommen mit den Prüfzahnrädern in Eingriff. Da das Prüfzahnrad 230 angetrieben wird und das Meisterzahnrad 232 nicht rotiert, wird das Werkstück gegen das Meisterzahnrad 232 gedreht und geht auf diese Weise zwischen den beiden Zahnrädern hindurch, wobei dem Schalterarm 242 ein Ausschlag vermittelt wird. Die Bewegung des Armes 242 wird von Endausschaltern 245 registriert, die in der Nähe des Armendes angebracht sind. Die Schalter 245 betätigen Relais, und durch Magnete 246 und 247 werden die Klappen 248 und 250 bewegt. Diese Klappen leiten die geprüften Zahnräder in die Gleitbahnen 236 oder 238, wodurch diese sortiert sind.
  • In Fig. 4 und 5 ist eine Prüf- und Sortiereinrichtung unter Verwendung eines Förderbandes dargestellt, die besonders für breite Zahnräder und solche mit geringem Zahnabstand geeignet ist. Es wird bemerkt, daß die Einrichtung nach Fig. 4 und 5 auch für andere Zwecke Verwendung finden kann.
  • In dieser Ausführungsform der Erfindung werden die Zahnradwerkstücke auf dem Förderband 260 gelagert. Das Förderband 260 führt die Zahnräder zu den beiden Prüfrädern 264 und 268 und bringt diese mit den zu prüfenden Zahnrädern in Eingriff. Das Zahnrad 264 ist angetrieben und besitzt im axialen Abstand voneinander verhältnismäßig schmale Zahnflächenabschnitte 266, während das Meisterzahnrad 268 derart mittels eines Bolzens befestigt ist, daß es sich nicht drehen kann. Das Meisterzahnrad 268 besitzt eine verhältnismäßig kleine Zahnbreite 270, die zwischen den im Abstand voneinander angeordneten Flächen 266 des angetriebenen Rades 264 angeordnet ist. Durch eine derartige Konstruktion wird der Eingriff des zu prüfenden Werkstückes 262 erleichtert und die Gefahr der Klemmung vermindert. Relativ breite Zahnräder werden an beiden Enden unterstützt, so daß sie nicht kippen bzw. klemmen, wenn sie in die Prüfzahnräder einzugreifen beginnen. Eine Beschädigung durch einen falschen Eingriff wird dadurch verhindert. Es wird bemerkt, daß natürlich jedes Prüfzahnrad zwei Flächen im Abstand voneinander aufweisen kann und daß es auch möglich ist, daß jedes Prüfzahnrad eine einzige Zahnfläche besitzt. Wenn es erforderlich ist, kann auch ein einziges Prüfzahnrad mit einer großen Fläche zusammen mit einem Prüfzahnrad mit einer schmalen Fläche Verwendung finden, um die entsprechende Abstützung des Prüflings zu gewährleisten. .
  • Das Förderband 260 bringt die zu prüfenden Zahnräder in festen Eingriff mit dem angetriebenen Zahnrad 264 und, da das Zahnrad 264 rotierend und das Meisterzahnrad268 nichtrotierend angeordnet ist, wird das zu prüfende Zahnradwerkstück sich im Eingriff mit dem fest angeordneten Zahnrad 268 drehen und zwischen den beiden Prüfzahnrädern 264 und 268 hindurchwandern. Das Meisterzahnrad 268 ist fest an einer Welle 269 angebracht, die sich durch die Öffnung 272 erstreckt. Die Welle 269 ist darin an einem (nicht dargestellten) Arm angeordnet, der dem Arm 242 der Einrichtung entsprechend Fig. 3 entspricht. Der Arm der Welle 269 überträgt die Bewegung auf Mikroendausschalter, die ihrerseits wieder Magnete in Tätigkeit setzen, die mit den Ablenkklappen 274 und 276 zusammenwirken. Die Ablenkklappen 274 und 276 sind dabei auf der Oberseite des Bandes 260 angeordnet, und zwar auf der Rückseite der beiden Zahnräder, und stehen normal parallel zu dem Band 260, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Es wird bemerkt, daß auch andere elektrisch wirkende Einrichtungen vorgesehen sein können, die von der Bewegung des Meisterzahnrades 268 gesteuert werden. Die Klappe 274 in Fig: 4 ist in einer Stellung gezeigt, in der sie die Klappe 276 berührt. Die Klappe 274 steht dabei in einem Winkel zu der anderen Klappe. Wenn das Werkstück ein Untermaß aufweist, dann leitet die Klappe in der dargestellten Stellung das Zahnrad direkt in die Auswurfbahn 278 für Zahnräder mit Untermaß (Fig.5). Das Band dient dabei zur Förderung des Zahnrades entlang der Klappe 274 und in die Auswurfbahn. Wenn dagegen das Zahnrad Übermaß besitzt, dann nimmt die Klappe 276 eine schräge Stellung ein, in der die Auswurfbahn für die Untergrößen verschlossen ist und in der die Klappe die Zahnräder in die Bahn 280 für Zahnräder mit übermaß leitet. Wenn das geprüfte Zahnrad die richtigen Abmessungen aufweist, dann stehen die Klappen 274 und 276 parallel zu dem Band 260, so daß die beiden Bahnen 278 und 280 geschlossen sind. Das Band kann dann dieses Zahnrad weiterfördern, so daß dieses am Ende des Bandes in einem Aufnahmekasten abgelegt wird. Die beiden Zahnräder 264 und 268 können nach außen und innen derart verstellt werden, daß sie zu Zahnrädern in einem größeren Durchmesserbereich passen. Eine Änderung des Meisterzahnrades ist nur dann erforderlich, wenn die Anzahl der Zähne, deren Profile, deren Winkel und Abstände geändert werden sollen. Diese Änderung des Meisterzahnrades kann einfach durch Lösen von versenkten Schrauben 282 und durch Auswechseln dieser Zahnräder erreicht werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Prüf- und Sortiereinrichtung für Zahnräder, bei der die Werkstücke mit einem Meisterzahnrad kämmen und entsprechend dem Prüfbefund selbsttätig sortiert und entsprechenden Führungsrinnen zugeführt werden, vorzugsweise in Verbindung mit einer Bearbeitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Meisterzahnrad gegenüber der Achse des Werkstückes sowohl derart schwenkbar als auch rechtwinklig zu dieser derart verschiebbar ist, daß durch mindestens eine dieser Bewegungen elektrische Kontakte (120, 128) betätigt werden, die in an sich bekannter Weise Klappen zu den Führungsrinnen öffnen oder schließen.
  2. 2. Prüf- und Sortiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuerkontakte die Werkzeuge der Bearbeitungsmaschine entsprechend den Abmessungen der Werkstücke zugestellt werden bzw. die Bearbeitungsmaschine stillgesetzt wird.
  3. 3. Prüf- und Sortiereinrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Meisterzahnrad (232; 268) ein ortsfest umlaufend angetriebenes Zahnrad (230; 264) derart zugeordnet ist, daß infolge seines Eingriffs in das Werkstück dieses zwischen ihm und dem nicht umlaufend kämmenden Meisterzahnrad hindurchgedreht wird.
  4. 4. Prüf- und Sortiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen der einander zugeordneten Zahnräder die Zähne als zwei axial auseinanderliegende, schmale Kränze (266) und an dem anderen Zahnrad als ein schmaler Kranz (270) zwischen den Stirnflächen angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: »Feingerätetechnik«, Heft 3, 1955, S. 100 bis 102; »American Machinist«, Heft vom 1. 8.1955, S.111 bis 116.
DEM31327A 1955-08-10 1956-08-04 Pruef- und Sortiereinrichtung fuer Zahnraeder Pending DE1115109B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299428B (de) 1967-01-20 1969-07-17 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Selbsttaetig arbeitendes Zahnradpruefgeraet

Non-Patent Citations (1)

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None *

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DE1299428B (de) 1967-01-20 1969-07-17 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Selbsttaetig arbeitendes Zahnradpruefgeraet

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