DE1115185B - Vorrichtung zum staubfreien Entleeren eines Schuettgutfasses in einer abschliessbaren Kammer - Google Patents
Vorrichtung zum staubfreien Entleeren eines Schuettgutfasses in einer abschliessbaren KammerInfo
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- DE1115185B DE1115185B DEA31783A DEA0031783A DE1115185B DE 1115185 B DE1115185 B DE 1115185B DE A31783 A DEA31783 A DE A31783A DE A0031783 A DEA0031783 A DE A0031783A DE 1115185 B DE1115185 B DE 1115185B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
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- B65G69/00—Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
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- B65G69/181—Preventing escape of dust by means of sealed systems
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Description
- Vorrichtung zum staubfreien Entleeren eines Schüttgutfasses in einer abschließbaren Kammer Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur staubfreien Entleerung von mit Schüttgut beladenen Fässern in einer abschließbaren Kammer. Sie betrifft eine neuartige Ausbildung einer solchen Vorrichtung.
- Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art wird das Faß nach der Entfernung des Deckels angehoben, mittels einer am Umfang um das Faß gelegten Schelle an einer Kippvorrichtung befestigt und dann an der letzteren auf einer Schlittenführung in eine durch einen Vorhang verschlossene staubdichte Kammer eingeführt. Mittels eines außerhalb der Kammer angeordneten und mit der Drehachse der Kippvorrichtung gekuppelten Handrades wird dann das Faß etwa um seinen Schwerpunkt gekippt und dabei entleert. Diese Ausführung erfüllt zwar ihre Aufgabe, weist aber verschiedene Nachteile auf. So ist die Schlittenführung teuer in der Herstellung und einer Verschmutzung stark ausgesetzt.
- Die Befestigung der Fässer an der Kippvorrichtung mittels der Schelle ist nicht zuverlässig, da das Faß in der letzteren leicht verrutschen kann. Ferner ist der Vorhang bei der Handhabung der Vorrichtung hinderlich oder hält nicht dicht.
- Vom Müllwagenbau her ist weiter eine Vorrichtung für die Entleerung von Mülltonnen bekanntgeworden, bei der die Tonne am oberen Rand eingehängt und um eine in der Nähe dieses Randes liegende waagerechte Achse gekippt wird. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, daß eine besondere Ausbildung der Tonne zum Einhängen erforderlich ist. Da die Transportfässer in der Industrie im allgemeinen ein hohes Gewicht haben, könnte hier das Kippen der Fässer nur mit Kraftantrieb erfolgen. Dazu wären außerordentlich umfangreiche Schutzvorrichtungen nötig, um keine Menschen zu gefährden.
- Ziel der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu beheben.
- Es wird eine Vorrichtung zum staubfreien Entleeren eines Schüttgutfasses in einer abschließbaren Kammer, bei der das Faß durch eine um eine waagerechte Drehachse schwenkbare Haltevorrichtung ergriffen und mittels eines außerhalb der Kammer angeordnetenHandrades od. dgl. gekippt wird, verwendet, bei der erfindungsgemäß die Haltevorrichtung fliegend mit der um 900 versetzten Drehachse verbunden und die Drehachse in einer um eine senkrechte Achse beweglichen Tür der Kammer gelagert ist.
- Bei der vorgeschlagenen Vorrichtung entfällt der hinderliche und undichte Vorhang, ferner der leicht klemmende und verschmutzende Schlitten. Die Faßkippvorrichtung wird nicht nur billiger und stabiler, sondern läßt sich auch leichter bedienen.
- Vorteilhaft kann es sein, wie weiter vorgeschlagen wird, an der Vorrichtung Anschläge vorzusehen, die die Drehung der Kippvorrichtung im aufrechten und gekippten Zustand begrenzen und die so kräftig ausgebildet sind, daß die Haltevorrichtung oder das von dieser gehaltene Faß stark dagegengeschlagen werden kann, um etwa anhaftendes Gut leichter aus dem Faß entfernen zu können.
- Die gemäß einem weiteren Vorschlag an der Haltevorrichtung angeordneten Klauen ermöglichen im Gegensatz zu einer Schelle eine zuverlässige Befestigung des Fasses in der Haltevorrichtung. Die Zahl der Klauen, mit denen das Faß an den üblicherweise verstärkten Faßrändern gefaßt wird, kann ganz verschieden sein. Im allgemeinen wird es ausreichen, an der Haltevorrichtung unten eine und oben zwei Klauen vorzusehen.
- Vorteilhaft kann es weiter sein, die untere oder die unteren Klauen in vertikaler Richtung derart beweglich auszubilden, daß durch diese das Faß vom Boden, einer Transporteinrichtung od. dgl. abgehoben und dann fest gegen die oberen Klauen gepreßt werden kann.
- Das Schließen und Öffnen der Tür, das Kippen der Haltevorrichtung und die Verriegelung des Fasses können bei der Faßkippvorrichtung der Erfindung je nach Wunsch von Hand oder mit Kraftantrieb vorgenommen werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
- Fig. 1 zeigt die Faßkippvorrichtung in der Seitenansicht mit geöffneter Tür, Fig. 2 und 3 dieselbe mit geschlossener Tür in der Vorder- und Aufsicht.
- Das volle Transportfaß 1 wird auf der Rollenbahn 2 bei geöffneter Tür 3 an die an dieser fliegend gelagerte Haltevorrichtung bis zu einem Anschlag herangeschoben. Die Tür 3 ist kräftig ausgebildet und öffnet um die senkrechte Achse 4. Durch Drehen des Handrades 5 wird das herangeschobene Faß 1 durch die sich nach oben bewegende und dabei das Faß am unteren Rand fassende Klaue 6 angehoben, mit dem oberen Rand gegen die beiden oberen Klauen 7 und 8 gepreßt und verriegelt. Durch Anheben des Schwenkhebels 9 wird die Tür aus ihrer Verriegelung 10 gelöst, dann durch Schwenken geschlossen und in dieser Lage durch die selbsttätige Verriegelung 11 gesichert.
- Beim Ein- und Ausschwenken der Tür 3 verbleibt das Faß 1 in aufrechter Lage. Nach dem Einführen des Fasses 1 in die Kammer 12 wird das Faß durch Drehen des Sternrades 13 um 1800 bis zum Anschlag 14 gekippt und dabei entleert. Durch kräftiges Anschlagen der Haltevorrichtung in gekippter Lage gegen den kräftig ausgebildeten Anschlag 14 kann etwa anhaftendes Gut leichter aus dem Faß entfernt werden. Nach der Entleerung des Fasses und nach dem Zurückkippen desselben in die aufrechte Lage wird die Tür 3 durch leichtes Anheben des Schwenkhebels 9 entriegelt, dann wieder bis zum Anschlag geöffnet und in dieser Lage durch den Schwenkhebel 9 verriegelt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum staubfreien Entleeren eines Schüttgutfasses in einer abschließbaren Kammer, bei der das Faß durch eine um eine waagerechte Drehachse schwenkbare Haltevorrichtung ergriffen und mittels eines außerhalb der Kammer angeordneten Handrades od. dgl. gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (5 bis 8) fliegend mit der um 900 versetzten Drehachse verbunden und die Drehachse in einer um eine senkrechte Achse beweglichen Tür (3) der Kammer (12) gelagert ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anschläge (14), gegen die die Haltevorrichtung mit dem Faß (1) oder das Faß selbst in aufrechter und gekippter Lage geschlagen wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch an der Haltevorrichtung angeordnete Klauen (6, 7, 8), die das Faß am oberen und unteren Rand fassen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere untere Klauen (6) gleichzeitig das Faß vom Boden oder einem Transportgerät anheben und durch Anpressen gegen eine oder mehrere obere Klauen (7, 8) verriegeln.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 047 113, 1 049 772; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1781378, 1788380.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA31783A DE1115185B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Vorrichtung zum staubfreien Entleeren eines Schuettgutfasses in einer abschliessbaren Kammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA31783A DE1115185B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Vorrichtung zum staubfreien Entleeren eines Schuettgutfasses in einer abschliessbaren Kammer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115185B true DE1115185B (de) | 1961-10-12 |
Family
ID=6927599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA31783A Pending DE1115185B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Vorrichtung zum staubfreien Entleeren eines Schuettgutfasses in einer abschliessbaren Kammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1115185B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047113B (de) * | 1956-01-31 | 1958-12-18 | Robert Blancke | Aufhaengevorrichtung fuer in Muellabfuhrwagen entleerbare Muelltonnen |
| DE1781378U (de) * | 1955-03-15 | 1959-01-15 | Carl Treeck Soehne G M B H | Muelltonnenschrank. |
| DE1049772B (de) * | 1959-01-29 | |||
| DE1788380U (de) * | 1958-05-05 | 1959-05-06 | Guenter Bogatzki | Muelltonnenschranktuer mit vorrichtung zum aufhaengen einer muelltonne. |
-
1959
- 1959-04-10 DE DEA31783A patent/DE1115185B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1049772B (de) * | 1959-01-29 | |||
| DE1781378U (de) * | 1955-03-15 | 1959-01-15 | Carl Treeck Soehne G M B H | Muelltonnenschrank. |
| DE1047113B (de) * | 1956-01-31 | 1958-12-18 | Robert Blancke | Aufhaengevorrichtung fuer in Muellabfuhrwagen entleerbare Muelltonnen |
| DE1788380U (de) * | 1958-05-05 | 1959-05-06 | Guenter Bogatzki | Muelltonnenschranktuer mit vorrichtung zum aufhaengen einer muelltonne. |
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