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DE1114842B - Schienenstoss, bei dem die gegeneinander laengsbeweglichen Schienenenden nach Art einer Schlitz- und Zapfenverbindung ineinandergreifen - Google Patents

Schienenstoss, bei dem die gegeneinander laengsbeweglichen Schienenenden nach Art einer Schlitz- und Zapfenverbindung ineinandergreifen

Info

Publication number
DE1114842B
DE1114842B DER24761A DER0024761A DE1114842B DE 1114842 B DE1114842 B DE 1114842B DE R24761 A DER24761 A DE R24761A DE R0024761 A DER0024761 A DE R0024761A DE 1114842 B DE1114842 B DE 1114842B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
slot
pin
joint
longitudinally movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER24761A
Other languages
English (en)
Inventor
Bozidar Rako
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1114842B publication Critical patent/DE1114842B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/20Dismountable rail joints with gap-bridging
    • E01B11/22Dismountable rail joints with gap-bridging by parts of the rails
    • E01B11/26Dismountable rail joints with gap-bridging by parts of the rails with interlocking rail ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schienenstoß, bei dem die gegeneinander längsbeweglichen Schienenenden nach Art einer Schlitz-und Zapfenverbindung ineinandergreifen Die Erfindung betrifft einen Schienenstoß, bei dem zur Überbrückung der Stoßlücke in der Lauffläche die gegeneinander längsbeweglichen Schienenenden nach Art einer Schlitz- und Zapfenverbindung ineinandergreifen und bei welchem der an dem einen Schienenende angeordnete, mit beiderseitigen Führungsleisten versehene Zapfen in seinem befahrenen oberen Teil symmetrisch zur vertikalen Mittelebene der Schiene nach seinem freien Ende hin verjüngt ist und sein passendes Gegenstück in dem Schlitz am anderen Schienenende findet.
  • Bei einem bekannten Schienenstoß dieser Art ist der Zapfen gleichmäßig, d. h. keilförmig zum Schienenende hin verjüngt. Zweck dieser Maßnahme ist es, einen allmählichen Übergang von der einen zu der anderen Schiene -zu schaffen. Bei dieser bekannten keilförmigen Ausbildung des Zapfens ist es jedoch nachteilig, daß - sobald sich die Schienen bei sinkender Temperatur verkürzen - die seitlichen Zapfenflächen nicht anliegen und dem Zapfen damit die seitliche Führung verlorengeht.
  • Nun ist es zwar schon bei einem Schienenstoß bekannt, den befahrenen oberen Teil eines Zapfens mit in der Draufsicht parallel zur Schienenlängsachse verlaufenden Seiten auszubilden, doch geht bei dieser Ausbildung der allmähliche Übergang verloren. Zur Herstellung eines allmählichen Überganges bei einem Schienenstoß mit Überblattung ist es weiterhin bekannt, die aneinanderliegenden Schinenenden in der Draufsicht stufenförmig auszubilden.
  • Schließlich ist es bekannt, an Schienenstößen zur besseren Verbindung der Schienenenden in Schienenlängsrichtung verlaufende schwalbenschwanzförmige Leisten vorzusehen, sei es, daß bei überblatteten Enden die Leiste an dem einen Ende angearbeitet ist und in eine Nut des anderen Endes eingeschoben wird oder daß zwischen beiden Enden ein besonderes Einsatzstück angeordnet ist, welches -beiderseits mit je einer schwalbenschwanzförmigen Leiste versehen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schienenstoß der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei dem der sich verjüngende Zapfen in jeder Stellung seitlich geführt ist und bei dem in besonderem Maße Vorkehrungen dafür getroffen sind, daß sich beide Schienenenden nur gemeinsam heben oder senken können. Durch diese Maßnahme wird ein stoßfreier Übergang der Fahrzeugräder von einem Schienenende zum anderen erreicht.
  • Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß der obere Teil des Zapfens in der Draufsicht mehrfach stufenförmig verjüngt ist, wobei die in Schienenrichtung verlaufenden Stufenseiten parallel zur Schienenlängsachse liegen, und daß die auf beiden Seiten des Zapfens angeordneten Führungsleisten schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind und in entsprechenden Nuten des anderen Schienenendes gleiten.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Schienenstoßes nach der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 eine Draufsicht auf den Schienenstoß mit zusammengeschobenen bzw. auseinandergezogenen Schienenenden, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III in der Fig. 1, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in der Fig. 1, Fig. 5 und 6 je eine Schrägansicht eines der beiden Schienenenden.
  • Wie man insbesondere aus den Fig. 5 und 6 der Zeichnung erkennen kann, sind Schienenendstücke 3 und 4 an den Schienen 1 und 2 angeschweißt. Der Fuß 25, der Steg 26 und die Lauffläche g1 des einen Schienenendstückes 3 weisen einen Schlitz 7 auf, in den das im wesentlichen zapfenartig verjüngt ausgebildete andere Schienenendstück 4 hineingeschoben werden kann. Um zu gewährleisten, daß der übergang von der Lauffläche des einen Schienenendstückes 3 zur Lauffläche des anderen Schienenendstückes 4 stoßfrei erfolgt, sind die Laufflächenteile S, 9, 10 des einen Schienenendstückes 4 und die entsprechenden, die Lauffläche des anderen Schienenendstückes 3 bildenden Führungsteile 12, 13 stufenförmig ausgebildet. Selbstverständlich können an jedem Schienenendstück auch mehrere solche Stufen 14, 15 vorgesehen sein.
  • Um zu vermeiden, daß an den Übergangsstellen der einzelnen Laufflächenteile beim Zugverkehr Stöße vorkommen, sind an den Schienenendstücken 3, 4 Führungsleisten 16, 17 und Nuten 18, 19 vorgesehen. Diese Führungsleisten und Nuten -verhindern eine Relativbewegung der Schienenendstücke quer zur Längsachse der Schienen. Die Führungsleisten sind schwalbenschwanzförmig ausgebildet. Dadurch sind die Führungsteile 12, 13 des einen Schienenendstückes 3 mittels der Führungsleisten des anderen Schienenendstückes 4 zusätzlich festgehalten und können durch den Zugverkehr nicht auseinandergedrückt werden.
  • Zusätzlich zu der Verbindung durch die schwalbenschwanzförmigen Führungsleisten 16, 17 und die Nuten 18, 19 können die Schienenendstücke 3, 4 noch durch Schrauben 20 und Muttern 21 zusammengehalten werden. Die Schrauben 20 haben zweckmäßigerweise ein zusätzliches Gewinde 27, mit dem sie in die Führungsteile 12, 13 hineingeschraubt sind. Als zusätzliche Sicherung können auch noch an sich bekannte Laschen 23 Verwendung finden und in üblicher Weise mit den Schienenendstücken 3, 4 durch Schrauben 28 und Muttern 29 verbunden sein.
  • Die für die Schrauben 20 und 28 vorgesehenen Löcher in den Schienenendstücken 3, 4 müssen in einem Schienenendstück 4 in an sich bekannter Weise als Langlöcher 22 ausgebildet sein, damit sich bei einer Längsbewegung der Schiene die Schienenendstücke 3, 4 relativ zueinander in Richtung der Längsachsen der Schienen verschieben können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schienenstoß, bei dem zur Überbrückung der Stoßlücke in der Lauffläche die gegeneinander längsbeweglichen Schienenenden nach Art einer Schlitz- und Zapfenverbindung ineinandergreifen und bei welchem der an dem einen Schienenende angeordnete, mit beiderseitigen Führungsleisten versehene Zapfen in seinem befahrenen oberen Teil symmetrisch zur vertikalen Mittelebene der Schiene nach seinem freien Ende hin verjüngt ist und sein passendes Gegenstück in dem Schlitz am anderen Schienenende findet, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Zapfens in der Draufsicht mehrfach stufenförmig verjüngt ist, wobei die in Schienenrichtung verlaufenden Stufenseiten parallel zur Schienenlängsachse liegen, und daß die auf beiden Seiten des Zapfens angeordneten Führungsleisten schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind und in entsprechenden Nuten des anderen Schienenendes gleiten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 589 691; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1677 815; österreichische Patentschrift Nr. 43 183; USA.-Patentschriften Nr. 987 835, 1056 661; französische Patentschriften Nr. 463197, 692 909.
DER24761A 1958-01-17 1959-01-14 Schienenstoss, bei dem die gegeneinander laengsbeweglichen Schienenenden nach Art einer Schlitz- und Zapfenverbindung ineinandergreifen Pending DE1114842B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1114842X 1958-01-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1114842B true DE1114842B (de) 1961-10-12

Family

ID=3685715

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER24761A Pending DE1114842B (de) 1958-01-17 1959-01-14 Schienenstoss, bei dem die gegeneinander laengsbeweglichen Schienenenden nach Art einer Schlitz- und Zapfenverbindung ineinandergreifen

Country Status (1)

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DE (1) DE1114842B (de)

Cited By (2)

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