DE1114749B - Spannvorrichtung zum Festspannen grosser Werkstuecke - Google Patents
Spannvorrichtung zum Festspannen grosser WerkstueckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum Festspannen großer Werkstücke für deren Bearbeitung,
insbesondere auf Werkzeugmaschinen, bestehend aus zusammensetzbaren Standardbauteilen, die durch
Rohre und Klemmstücke zur Verbindung der Rohre gebildet werden, wobei die Klemmstücke mit dem
Querschnitt der Rohre entsprechenden Aussparungen versehen und in zwei Hälften geteilt sind, so daß jeweils
eine Hälfte der Aussparung in einer Hälfte des Klemmstückes angeordnet ist. Eine solche Vorrichtung
kann sowohl bei der Herstellung großer Werkstücke, bei Montagearbeiten an solchen, bei Schweißarbeiten
an denselben, für Wartungszwecke, für die allgemeine Bearbeitung derselben auf Maschinen eingesetzt
werden, sie kann aber auch als Gestell für große Werkstücke oder ausnahmsweise als Baugerüst
Verwendung finden.
Die früher für derartige Zwecke verwendeten Spannvorrichtungen waren in der Regel nur für einen
ganz bestimmten Einsatz konstruiert, d. h. in der Regel teilweise oder ganz von gleichbleibender Form,
so daß sie unbrauchbar wurden, sobald eine Änderung des Werkstückes oder die Änderung eines Einzelteiles
erforderlich war. Voraussetzung bei der Bearbeitung von Werkstücken ist, daß diese in der
Spannvorrichtung eine vorherbestimmte Lage beibehalten, auch wenn schwere Belastungen auftreten.
Um die Verwendung einer Spannvorrichtung für verschiedenartigen Einsatz zu ermöglichen, sind bereits
solche Vorrichtungen durch ein aus rohrförmigen Teilen bestehendes Rahmenwerk gebildet worden.
Dabei wurden zunächst Schweißkonstruktionen bevorzugt, um eine unveränderliche Lage der Spannvorrichtung
sicherzustellen, weil auswechselbare Bauteile nicht nur schwierig mit der nötigen Genauigkeit ausgeführt
werden können, sondern auch dazu neigen, sich bei schwerer Belastung nach einiger Zeit zu verschieben.
Ferner sind Kupplungen bekanntgeworden, um Spannvorrichtungen oder auch Baugerüste aus
zylindrischen Rohren zusammensetzen und diese auch wieder auseinandernehmen zu können, um sie für
einen anderen Verwendungszweck in anderer Abmessung wieder verwenden zu können. Mit Hilfe von
derartigen Kupplungen und zylindrischen Rohren zusammengesetzte Spannvorrichtungen können zwar
anfangs eine vorherbestimmte Genauigkeit einhalten, jedoch ist die Beibehaltung derselben auf die Dauer
und unter schwerer Belastung mit Schwierigkeiten verbunden, weil besonders umfangreiche und daher
umständliche Klemm- und Sicherungsmittel an den einzelnen Kupplungsstücken vorgesehen sein müssen,
um unbeabsichtigte Lageveränderungen einer solchen Spannvorrichtung zum Festspannen
großer Werkstücke
großer Werkstücke
Anmelder:
Wharton & Wilcocks Limited, London
Wharton & Wilcocks Limited, London
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Wiemuth, Patentanwalt,
Düsseldorf-Oberkassel, Hansaallee 159
Düsseldorf-Oberkassel, Hansaallee 159
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 13. Februar 1953 (Nr. 4145/53)
Großbritannien vom 13. Februar 1953 (Nr. 4145/53)
John Wharton, Hertford, Hertfordshire
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Spannvorrichtung von vornherein zu verhindern. Selbst wenn die Klemmstücke mit dem Querschnitt
der zylindrischen Rohre entsprechenden Aussparungen versehen und dabei in zwei Hälften geteilt sind,
so daß jeweils eine Hälfte der Aussparung in einer Hälfte des Klemmstückes angeordnet ist, wodurch
eine verhältnismäßig gute Klemmverbindung geschaffen werden kann, ist trotzdem nicht gewährleistet,
daß eine mittels derartiger Klemmstücke zusammengesetzte Spannvorrichtung auf die Dauer
schwere Belastungen ohne Veränderung ihrer Genauigkeit aushält. Je umständlicher die Klemmeinrichtung
ist, desto zeitraubender ist auch das Lösen derselben, wenn eine nicht mehr benötigte Spannvorrichtung
für einen anderen Verwendungszweck umgebaut werden soll.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen. Die Erfindung schafft die notwendige Abhilfe
und gibt eine Lehre zum Bau einer Spannvorrichtung nach Art eines Rahmenwerkes, die nicht nur
von vornherein mit äußerster Genauigkeit zusammengesetzt werden kann, sondern die auch ihre Genauigkeit
in gleicher Weise wie eine bleibende Konstruktion beibehält, aber gleichzeitig leicht auseinandergenommen
und wieder zerlegt werden kann, wenn die Spannvorrichtung nicht mehr benötigt wird, so daß·
die Einzelteile beim Bau einer anderen Spannvorrichtung benutzt werden können.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe bei einer Spannvorrichtung der eingangs bezeichneten Art dadurch
gelöst, daß sowohl die Rohre als auch die Aus-
109 707/4G
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sparungen der Klemmstücke achteckigen Querschnitt ein Gelenkstück vorgesehen sein, das aus zwei Teilen
haben, wobei die Teilungsebene jedes KlemmstÜckis besteht, die je eine kreisförmige Grundscheibe und
durch zwei gegenüberliegende Kanten der achteckigen je eine Hälfte eines Gelenkes aufweisen.
Aussparung verläuft. Die Zeichnungen veranschaulichen Ausführungs-
Die durch den achteckigen Querschnitt der Rohre 5 beispiele der Erfindung. Es zeigt
erhaltenen Flächen ermöglichen nicht nur eine genaue Fig. 1 ein Standardbauteil als Verbindungsstelle für Ausrichtung der Spannvorrichtung beim ersten Zu- die Aufnahme von zwei bis vier Rohrenden,
sammenbau, sondern verhindern auch ein Verdrehen Fig. 2 ein Standardbauteil als Verbindungsstelle für der Verbindungsteile, selbst bei schwerster Belastung, die Aufnahme von zwei bis fünf Rohrenden,
nach dem Zusammenbau. Auswechselbare Standard- io Fig. 3 ein Standardbauteil als Verbindungsstelle für bauteile zur Aufnahme der Rohre mit achteckigem die Aufnahme von zwei bis sechs Rohrenden,
Querschnitt können für die verschiedensten Zwecke Fig. 4 das Standardbauteil gemäß Fig. 3 in Einzel-Anwendung finden, wobei ein Minimum an verschie- teile zerlegt,
erhaltenen Flächen ermöglichen nicht nur eine genaue Fig. 1 ein Standardbauteil als Verbindungsstelle für Ausrichtung der Spannvorrichtung beim ersten Zu- die Aufnahme von zwei bis vier Rohrenden,
sammenbau, sondern verhindern auch ein Verdrehen Fig. 2 ein Standardbauteil als Verbindungsstelle für der Verbindungsteile, selbst bei schwerster Belastung, die Aufnahme von zwei bis fünf Rohrenden,
nach dem Zusammenbau. Auswechselbare Standard- io Fig. 3 ein Standardbauteil als Verbindungsstelle für bauteile zur Aufnahme der Rohre mit achteckigem die Aufnahme von zwei bis sechs Rohrenden,
Querschnitt können für die verschiedensten Zwecke Fig. 4 das Standardbauteil gemäß Fig. 3 in Einzel-Anwendung finden, wobei ein Minimum an verschie- teile zerlegt,
denen Ausführungsformen für diese Standardbauteile Fig. 5 eine Teildarstellung eines Einzelteiles,
für die Möglichkeit einer maximalen Verschieden- 15 Fig. 6 eine Rohraufnahme, teilweise geschnitten,
artigkeit der herzustellenden Verbindungen erforder- Fig. 7 eine Strebenverbindung,
lieh ist. Dabei spielt auch die Anordnung der Tei- Fig. 8 das Ende einer Strebe in geänderter Aus-
lungsebene jedes Klemmstückes durch zwei gegen- führung,
überliegende Kanten der achteckigen Aussparung Fig. 9 eine Teilansicht einer zusammengesetzten
eine maßgebliche Rolle, welche die Beibehaltung der 20 Spannvorrichtung,
Genauigkeit einer zusammengesetzten Spannvorrich- Fig. 10 ein Standardbauteil als Verbindungsstelle
tung auf die Dauer vorteilhaft unterstützt. für die Aufnahme von zwei bis vier Rohrenden in
Die Ausführungsformen der verschiedenen Stan- einer besonderen Ausführungsform,
dardbauteile des Erfindungsgegenstandes sind im Fig. 11 ein Standardbauteil als Verbindungsstelle
wesentlichen folgende: 25 für die Aufnahme von zwei bis fünf Rohrenden in
Eines der Standardbauteile kennzeichnet sich da- einer besonderen Atisführungsform,
durch, daß eine Verbindungsstelle für die Aufnahme Fig. 12 ein Verbindungsglied mit Gelenk,
von zwei bis vier in einer Ebene zusammenstoßenden Fig. 13 Einzelteile des Verbindungsgliedes gemäß
Rohrenden durch zwei plattenförmige Klemmstück- Fig. 12,
hälften gebildet ist. Ein anderes Standardbauteil ist 30 Fig. 14 eine Draufsicht auf eine drehbare Spannderart
gestaltet, daß eine Verbindungsstelle für die vorrichtung,
Aufnahme von in zwei senkrecht aufeinanderstehen- Fig. 13 Einzelteile des Verbindungsgliedes gemäß
den Ebenen zusammenstoßenden Rohrenden durch Fig. 14,
eine plattenförmige Klemmstückhälfte und eine in der Fig. 16 einen Aufriß und beide Seitenrisse einer
Längsachse einer Aussparung geteilte Klemmstück- 35 Rohraufnahme,
hälfte gebildet ist, die aus zwei im Querschnitt Fig. 17 einen Aufriß und einen Grundriß einer
L-förmigen Teilen besteht. Ein weiteres Standardbau- schwenkbaren Haltevorrichtung,
teil besteht darin, daß eine Verbindungsstelle für die Fig. 18 einen Aufriß und einen Seitenriß einer
Aufnahme von in verschiedenen senkrecht aufein- Rohrkupplung,
anderstehenden Ebenen zusammenstoßenden Rohr- 40 Fig. 19 einen Grundriß einer winkelverstellbaren
enden durch eine plattenförmige Klemmstückhälfte Strebenverbindüng,
mit einem mit dieser eine starre Baueinheit bildenden, Fig. 20 eine Seitenansicht zu Fig. 19.
rechtwinklig abgezweigten Anschlußflansch, gegen In sämtlichen Figuren der Zeichnungen haben die
den ein loser Anschlußflansch mittels Schrauben fest- Rohre 1 einen achteckigen Querschnitt, der besonders
spannbar ist, und eine in der Längsachse einer Aus- 45 vorteilhaft ist.
sparung geteilte, aus zwei im Querschnitt L-förmigen Die Verbindungsstelle A gemäß Fig. 1 hat die
Teilen bestehende Klemmstückhälfte gebildet ist. Form eines rechteckigen, flachen Blockes, der waage-Ferner
sind zum Ausgleich von Langen- oder Höhen- recht in zwei plattenförmige Klemmstückhälften 2
unterschieden und für die Verstrebung oder Verstär- und 3 unterteilt ist. Auf der Innenseite jeder dieser
kung der Vorrichtung verstellbare Streben oder Füße 50 Klemmstückhälften sind in ihren Mittelachsen Ausvorgesehen.
Weiterhin kann eine Verbindungsstelle sparungen 4 vorgesehen, deren Querschnitt die Form
für die Aufnahme von in einer Ebene zusammen- eines halben Achtecks hat und die sich im rechten
stoßenden Rohrenden und zur gleichzeitigen Befesti- Winkel schneiden und auch zu den Rändern im
gung weiterer, andersartiger Bauelemente durch zwei rechten Winkel stehen. Wenn die Klemmstückhälften 2
plattenförmige Klemmstückhälften gebildet sein, von 55 und 3 zusammengefügt werden, bilden die Ausdenen
eine an der äußeren Fläche mit T-förmigen sparungen 4 eine Aufnahme von achteckigem Quer-Schlitzen
versehen ist. Darüber hinaus besteht die schnitt für die Enden von zwei, drei oder vier
Möglichkeit, daß eine Verbindungsstelle für die Auf- Rohren 1. Die Klemmstückhälften 2 und 3 werden
nähme von in zwei senkrecht aufeinanderstehenden durch Schrauben 5 mit versenktem Innensechskant-Ebenen
zusammenstoßenden Rohrenden und zur 60 kopf zusammengehalten.
gleichzeitigen Befestigung weiterer, andersartiger Innerhalb der vier Ecken der Klemmstückhälften 2
Bauelemente durch eine plattenförmige Klemmstück- und 3 können, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, Zwischenhälfte,
die an der äußeren Fläche mit T-förmigen lageplatten 6 aus zusammendrückbarem Material vor-Schlitzen
versehen ist, und eine in der Längsachse gesehen sein, um den Anpreßdruck auf die Rohre 1
einer Aussparung geteilte, aus zwei im Querschnitt 65 zu regeln. Es können aber auch (nicht dargestellte)
L-förmigen Teilen bestehende Klemmstückhälfte ge- Füllstücke zwischen den Klemmstückhälften 2 und 3
bildet ist. Außerdem kann zur Verbindung von in eingesetzt sein, damit die Klemmstückhälften die
einem Winkel zueinander verstellbaren Klemmstücken Rohre 1 mit gleichmäßigem Druck fest umklammern.
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Die Verbindungsstelle A gemäß Fig. 1 weist auch durchgesteckt und auf diese Weise die Verbindung
Gewindebohrungen 7 zur Aufnahme von Schrauben 8 der Strebe mit dem Klemmstück hergestellt. An dem
mit kegeliger Spitze auf. Diese greifen, wie aus Fig. 6 gabelförmigen Teil 20 ist ein T-förmiges Teil 22 änersichtlich
ist, in die Rohre 1 ein, um der zusammen- gesetzt, durch das Gewindebolzen 23 hindurchragen,
gesetzten Vorrichtung eine zusätzliche Steifigkeit zu 5 die mit ihren äußeren Enden in einen Klemmbacken
geben und die Genauigkeit der Lage der Teile gegen- 24 eingeschraubt sind. Zusammen mit einem zweiten
einander zu vergrößern. In die Bohrungen 7 werden Klemmbacken 25 wird eine Aussparung für das Ende
vorteilhaft zunächst gehärtete Bohrbuchsen einge- eines Rohres 1 gebildet, das durch Schrauben 5 festschraubt,
um mit deren Hilfe Löcher in die Rohre 1 geklemmt werden kann. Muttern 26 auf den Gewindezu
bohren. Nach Entfernen der Buchsen werden dann io bolzen 23 ermöglichen die Verspannung derselben
die Schrauben 8 eingeschraubt, die mit Innenvierkant gegenüber dem T-förmigen Teil 22.
oder Innensechskant versehen sind. In Fig. 8 ist in einer anderen Ausführungsform
oder Innensechskant versehen sind. In Fig. 8 ist in einer anderen Ausführungsform
An den vier Ecken der Klemmstückhälften 2 und 3 eine Strebe E dargestellt. Sie unterscheidet sieh von
sind Bohrungen 9 vorgesehen, die zur Anbringung der Strebe D dadurch, daß ein Zwischenverbindungs-
von Streben dienen, wie sie später beschrieben wer- 15 stück 27 vorgesehen ist, das an einem Ende als Gabel
den. Jede der Klemmstückhälften 2 und 3 ist in der 28 ausgebildet ist, in der ein Bolzen 29 lagert. Mit
Mitte mit einem kreisförmigen Ansatz 10 versehen. diesem Bolzen 29 kann die Befestigung in den Boh-
Die Verbindungsstelle B gemäß Fig. 2 weist fünf rangen 9 der Klemmstücke erfolgen. Das Zwischen-
Aussparungen für die Enden von zwei, drei, vier oder verbindungsstück 27 ist mit Querblöcken 30 und
fünf Rohren 1 auf. Sie besteht aus einer unteren, 20 einem T-förmigen Teil 31 versehen, die Bohrungen 32
plattenförmigen KlemmstUckhälfte 3, die ähnlich der für die Aufnahme des Bolzens 21 einer Strebe D auf-
Klemmstückhälfte 3 gemäß Fig. 1 ausgebildet ist, und weisen.
aus einer oberen, in der Längsachse einer Aus- In Fig. 9 ist ein Teil einer Spannvorrichtung darsparüng
geteilten Klemmstückhälfte, die aus zwei im gestellt, die aus den beschriebenen Standardbauteilen
Querschnitt L-förmigen Teilen 11 gebildet ist, wobei 25 zusammengesetzt ist. Zur Vereinfachung sind die
diese mit je einem Strebenverbindungsblock 12 aus Schrauben 5 und die Bohrungen 9 nicht an jeder der
einem Stück bestehen. Die untere, plattenförmige Verbindungsstellen A und B sowie den Streben D
Klemmstückhälfte 3 und die L-förmigen Teile 11 dargestellt. Die Spannvorrichtung ist mit verstellbilden
.zusammengesetzt vier Aussparungen, während baren Füßen F versehen, durch die sie gehoben oder
die" fünfte Aussparung zwischen den aufwärts ragen- 30 gesenkt werden kann. Die Streben D dienen zur Verden
Schenkeln der L-förmigen Teile 11 gebildet wird. steifung und können außerdem dazu benutzt werden,
Die Klemmstückhälfte 3 und die L-förmigen Teile 11 um irgendeine Ungenauigkeit, beispielsweise eine
sind miteinander in der bereits beschriebenen Weise Verwindung oder einen Fehler in der Richtung, ausdurch
Schrauben verbunden, die in diesem Falle von zugleichen, der durch die Verwendung eines verunten
her durch die Klemmstückhälfte 3 in die 35 bogenen Rohres in der Spannvorrichtung entstehen
L-förmigen Teile 11 eingeschraubt sind. Bohrungen 9 kann. Die notwendige Korrektur wird durch Anfür
die Befestigung von Streben sind sowohl in den ziehen oder Lösen der Muttern 26 (Fig. 7 und 8)
L-förmigen Teilen 11 als auch in den Strebenverbin- bewirkt.
dungsblöcken 12 angebracht. Außerdem sind auch Jede Strebe D kann nur in einer Ebene um den
für die Schrauben 8 mit kegeliger Spitze Bohrungen 40 Bolzen 21 geschwenkt Werden, während die Strebe E
vorgesehen. das Schwenken in zwei senkrecht zueinander liegen-
Die genaue Form der L-förmigen Teile 11 ist aus den Ebenen um die Bolzen 21 und 29 (Fig. 8) er-
Fig. 3 und 4 zu erkennen, die eine Verbindungs- möglicht.
stelle C zeigen, die sechs Aussparungen für die Enden In Fig. 10 ist eine Verbindungsstelle G dargestellt,
von zwei, drei, vier, fünf oder sechs Rohren 1 auf- 45 die der Verbindungsstelle A ähnlich ist. Jedoch ist
weist. Diese Verbindungsstelle C ist ähnlich wie die die obere Klemmstückhälfte 2' dicker, und auf deren
Verbindungsstelle B gemäß Fig. 2 ausgebildet. Die Oberseite sind zwei T-förmige Schlitze 40 angebracht,
plattenförmige Klemmstückhälfte 3 weist zusätzlich die sich rechtwinklig kreuzen und zu den Rändern
einen mit ihr aus einem Stück bestehenden Anschluß- rechtwinklig stehen. Im Schnittpunkt dieser Schlitze
flansch 13 auf, der rechtwinklig abgezweigt ist und 50 ist eine Bohrung 41 vorgesehen. Außerdem sind an
an dem ein loser Anschlußflansch 14 angeschraubt den Ecken der oberen Klemmstückhälfte 2' Auswerden
kann. Beide Anschlußflansche 13 und 14 sparungen 42 für die Aufnahme der Enden einer
bilden zwischen sich die sechste Aussparung. Die An- Strebe angebracht.
schlußflansche 13 und 14 sind miteinander durch In Fig. 11 ist eine Verbindungsstelle H dargestellt,
Schrauben 5 verbunden. Außerdem ist auch im An- 55 die ähnlich der Verbindungsstelle B ausgebildet ist.
schlußflansch 14 eine Gewindebohrung zur Aufnahme Die Klemmstückhälfte 3' ist genauso ausgebildet wie
einer in das Rohr eingreifenden Schraube vorgesehen. die obere Klemmstückhälfte 2' der Verbindungs-
An den Anschlußflanschen 13 und 14 sind außerdem stelle G gemäß Fig. 10.
mit ihnen aus einem Stück bestehende Strebenverbin- Die Verbindungsstellen G und H werden an den
dungsblöcke 12 angeordnet. Der Anschlußflansch 13 60 Rohren 1 einer Spannvorrichtung befestigt und dienen
und der mit ihm zusammenhängende Strebenverbin- zur Anbringung weiterer, andersartiger Bauelemente,
dungsblock 12 haben eine Aussparung 15, um die die benötigt werden. Sie können an senkrechten,
Schrauben 5 in die Klemmstückhälfte 3 neben dem waagerechten oder auch an geneigten Rohren, wie
Anschlußflansch 13 einsetzen zu können. z. B. an denen der Streben D und Z?, befestigt werden.
In Fig. 7 ist eine Strebe D dargestellt, die an jedem 55 Ihre Klemmstückhälften werden miteinander in der
Ende mit einem gabelförmigen Teil 20 zur Aufnahme beschriebenen Weise durch Schrauben 5 verbunden,
eines Bolzens 21 versehen ist. Dieser Bolzen 21 wird Die Klemmstücke können auch mit Mitteln ver-
dürch die Bohrungen 9 in den Klemmstücken hin- sehen sein, welche die Verstellung der mit den
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T-förmigen Schlitzen versehenen Oberfläche er- gemäß Fig. 14 angebracht ist. Die Gelenkglieder
möglichen. können einzeln oder paarweise angewendet werden Die bisher beschriebenen Standardbauteile ermög- und bestehen aus einer Klemmstückhälfte 72, die auf
liehen den Aufbau von rechtwinkligen Spann- und ihrer Unterseite zwei Aussparungen aufweist, deren
Haltevorrichtungen sowie Gestellen. In Fig. 12 und 13 5 Querschnitt die Form eines halben Achtecks hat und
sind Verbindungsstellen in Form eines Gelenk- die sich im rechten Winkel schneiden und rechtstückes
K dargestellt, die es ermöglichen, einen Teil winklig zu den Rändern des Gelenkgliedes angeordnet
einer Vorrichtung gegenüber einem benachbarten sind. Diese Aussparungen bilden im Zusammenanderen
Teil so zu verstellen, daß die Teile einen wirken mit der plattenförmigen Klemmstückhälfte 3
stumpfen Winkel einschließen. Das Gelenkstück K io einer Verbindungsstelle A gemäß Fig. 1 oder mit den
besteht aus zwei Teilen 50 und 51, die beide je eine L-förmigen Teilen 11 einer Verbindungsstelle B gemäß
kreisförmige Grundscheibe 52 und jeweils eine Fig. 2 Aussparungen für die Enden von zwei bis vier
Hälfte 531 oder 532 eines Gelenkes aufweisen. Die Rohren 1. Die Klemmstückhälfte 72 weist zwei im
Hälften sind durch den Gelenkbolzen 533 miteinander Abstand voneinander angeordnete Augen 721 auf, die
verbunden. Die Teile 50 und 51 werden auf den 15 mit den Augen 741 und den Stiften 73 ein Gelenk
Schnittpunkt der T-förmigen Schlitze einer Ver- bilden, wobei die Augen 741 auf einer Seite einer
bindungsstelle H aufgesetzt und durch mit ihren Schwenkplatte 74 angeordnet sind. Der Abstand der
Köpfen in die T-förmigen Schlitze fassende Schrauben inneren Augen 721 ist so groß, daß zwischen ihnen
und Muttern 54 befestigt. Die Schrauben greifen hindurch ein Rohr 1 frei in die Rohraufnahme hindurch
bogenförmige Schlitze 55 der Grundscheibe 52 20 eingeführt werden kann.
hindurch. Diese bogenförmigen Schlitze 55 ermög- Auf der Schwenkplatte 74 können Anschlußteile
liehen es, einen Teil der Vorrichtung gegenüber einem befestigt werden, beispielsweise der rechtwinklige
anderen in jede beliebige Neigung zu bringen. Teil P. Dieser Teil P besteht aus einem aufwärts
In Fig. 14 ist eine drehbare Spannvorrichtung dar- ragenden Schenkel 76, der an einer senkrecht dazu
gestellt, die aus einer drehbaren Nabe 60 mit radial 25 angeordneten Kreisscheibe 77 angeordnet ist. Durch
angeordneten Aussparungen für die Befestigung der die Mitte dieser Kreisscheibe 77 ragt eine Spanninneren
Rohre 1 besteht, an denen als Vieleckknoten- schraube 78 hindurch, mit der die Kreisscheibe 77,
punkte ausgebildete Klemmstücke M von besonderer die Schwenkplatte 74 und die Klemmstückhälfte 72
Form befestigt sind. Wie in Fig. 15 dargestellt, hat zusammengespannt werden können. Die Kreisscheibe
jedes Klemmstück M eine segmentähnliche Form und 30 77 und die Schwenkplatte 74 sind ebenfalls mitbesteht
aus zwei Klemmstückhälften 2 und 3, die einander durch eine Schraube 79 verspannt. Die Kreiszwischen
sich Aussparungen für die Rohre 1 bilden. scheibe 77 ist mit zwei kreisförmigen Schlitzen 80 ver-Eine
Aussparung 61 derselben ist radikal angeordnet, sehen, durch die Schraubenbolzen 81 hindurchragen,
während die anderen Aussparungen 62 rechtwinklig Dadurch ist es möglich, den rechtwinkligen Teil P zur
zu je einem der radialen Ränder des Klemmstückes M 35 Schwenkplatte 74 in jede beliebige Lage zu bringen,
liegen. Diese Anordnung ermöglicht es, Rohre 1 be- Die senkrechte Außenfläche des Schenkels 76 des
schränkter Länge in den Aussparungen 62 be- Teiles P ist mit T-förmigen Schlitzen 82 und einer
nachbarter Klemmstücke M anzuordnen, ohne daß mittleren Bohrung versehen, so daß andere Teile, wie
diese in die radial angeordneten Aussparungen 61 beispielsweise das in strichpunktierter Linie darhineinreichen.
Die Klemmstückhälften 2 und 3 jedes 40 gestellte Teil 83, daran befestigt werden können.
Klemmstückes M sind mit Schrauben 5 zusammen- in Fig. 18 ist eine Kupplung dargestellt, mit der
gehalten. Außerdem sind Schrauben 8 zur zusätzlichen zwei Rohre 1 miteinander verbunden und gegen-Sicherung
der Rohre 1 und Bohrungen 9 für die Be- einander verdreht werden können. Die Kupplung befestigung
von Streben vorgesehen. steht aus den Teilen 90 und 91, die beide je eine
Die Klemmstücke M1 weisen T-förmige Schlitze auf 45 Klemmaufnahme aufweisen und durch Schrauben 92
ihrer Oberseite auf, ähnlich wie die Verbindungs- miteinander verbunden werden können, die durch ge-
stellen G und H, um daran beispielsweise besondere bogene Schlitze 93 des Teiles 90 hindurchragen und
Spannvorrichtungen 63 zur Aufnahme von Werk- in Gewindebohrungen 94 des anderen Teiles 91 ein-
stücken zu befestigen. Ähnliche Spannvorrichtungen geschraubt sind. Diese Anordnung ermöglicht bei ge-
631 können auch an den Rohren 1 befestigt sein. 50 lockerten Schrauben 92 die Verdrehung des einen
Die beschriebene drehbare Spannvorrichtung kann Teiles 90 gegenüber dem anderen Teil 91.
noch durch Streben verstärkt sein, die einerseits an In den Fig. 19 und 20 ist eine geänderte Form der
den Klemmstücken M oder M1 angreifen und anderer- Strebe dargestellt, die aus zwei Anschlußteilen 100
seits an einem (nicht dargestellten) Nabenkreuz und 101 besteht, die miteinander durch einen Gelenk-
od. dgl., das hinter und gleichachsig mit der Nabe 60 55 bolzen 102 verbunden sind und zur Verbindung von
angeordnet ist. Klemmstücken A und B dienen können, an denen sie
In Fig. 16 ist ein Rohrverbindungsklemmstück dar- durch Bolzen 103 befestigt werden. Der Bolzen 103
gestellt, dessen Teil 70 eine Aussparung zur Auf- ragt durch Flansche 104 an den Teilen 100 und 101
nähme eines der als Bestandteile der Vorrichtung und durch Bohrungen in den Klemmstücken hindurch,
verwendeten Rohre eines bestimmten Querschnitts 60 Die flanschartig ausgebildeten Enden 104 der Teile
enthält, während das Teil 71 eine Aussparung zur 100 und 101 sind miteinander durch Schraubenpaare
Befestigung eines Rohres kleineren Querschnitts auf- 105 verbunden, deren Enden in Gelenkklötzen 106 beweist.
Das Teil 70 wird beispielsweise in einer Aus- festigt sind, die sich gegenüber den Teilen 100 und
sparung eines Klemmstückes befestigt. 101 drehen können. An einem Ende jeder Schraube
In Fig. 17 ist ein Gelenkglied dargestellt, mit 6g 105 ist eine Sicherungsmutter 107 vorgesehen,
dessen Hilfe ein zu bearbeitendes Teil aus seiner Ar- Durch Verstellen der Muttern 107 oder durch Ver-
beitsstellung herausgeschwenkt werden kann, beispiels- wendung von Schrauben 105 verschiedener Länge an
weise wenn es auf der drehbaren Spannvorrichtung den gegenüberliegenden Seiten der Klemmstücke A
und B kann eines derselben gegenüber dem anderen winklig verstellt werden. Dies ist in Fig. 19 mit strichpunktierten
Linien dargestellt.
Eine Anordnung ähnlich der in Fig. 19 und 20 dargestellten
Art kann für das Schwenken eines Teiles einer Spannvorrichtung gegenüber einem anderen
Teil verwendet werden.
Claims (9)
1. Spannvorrichtung zum Festspannen großer Werkstücke für deren Bearbeitung, insbesondere
auf Werkzeugmaschinen, bestehend aus zusammensetzbaren Standardbauteilen, die durch
Rohre und Klemmstücke zur Verbindung der Rohre gebildet werden, wobei die Klemmstücke
mit dem Querschnitt der Rohre entsprechenden Aussparungen versehen und in zwei Hälften geteilt
sind, so daß jeweils eine Hälfte der Aussparung in einer Hälfte des Klemmstückes angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Rohre als auch die Aussparungen der Klemmstücke
achteckigen Querschnitt haben, wobei die Teilungsebene jedes Klemmstückes durch zwei
gegenüberliegende Kanten der achteckigen Aussparung verläuft.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindungsstelle (A)
für die Aufnahme von zwei bis vier in einer Ebene zusammenstoßenden Rohrenden durch zwei
plattenförmige Klemmstückhälften (2, 3) gebildet ist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindungsstelle (B)
für die Aufnahme von in zwei senkrecht aufeinanderstehenden Ebenen zusammenstoßenden
Rohrenden durch eine plattenförmige Klemmstückhälfte (3) und eine in der Längsachse einer
Aussparung geteilte Klemmstückhälfte gebildet ist, die aus zwei im Querschnitt L-förmigen Teilen (11)
besteht.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindungsstelle (C)
für die Aufnahme von in verschiedenen, senkrecht auf einanderstehenden Ebenen zusammenstoßenden
Rohrenden durch eine plattenförmige Klemm-Stückhälfte (3) mit einem mit dieser eine starre
Baueinheit bildenden, rechtwinklig abgezweigten Anschlußflansch (13), gegen den ein loser Anschlußflansch
(14) mittels Schrauben (5) festspannbar ist, und eine in der Längsachse einer Aussparung geteilte, aus zwei im Querschnitt L-förmigen
Teilen (11) bestehende Klemmstückhälften gebildet ist.
5. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich
von Längen- oder Höhenunterschieden und für die Verstrebung oder Verstärkung der Vorrichtung
verstellbare Streben (D, E) oder Füße (F) vorgesehen sind.
6. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindungsstelle (G)
für die Aufnahme von in einer Ebene zusammenstoßenden Rohrenden und zur gleichzeitigen Befestigung
weiterer, andersartiger Bauelemente durch zwei plattenförmige Klemmstückhälften (3,
2') gebildet ist, von denen eine (2') an der äußeren Fläche mit T-förmigen Schlitzen (40) versehen ist.
7. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindungsstelle (H)
für die Aufnahme von in zwei senkrecht aufeinanderstellenden Ebenen zusammenstoßenden
Rohrenden und zur gleichzeitigen Befestigung weiterer, andersartiger Bauelemente durch eine
plattenförmige Klemmstückhälfte (3'), die an der äußeren Fläche mit T-förmigen Schlitzen (40) versehen
ist, und eine in der Längsachse einer Aussparung geteilte, aus zwei im Querschnitt L-förmigen
Teilen (11) bestehende Klemmstückhälfte gebildet ist.
8. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Verbindung von in einem Winkel zueinander verstellbaren Klemmstücken ein Gelenkstück (K)
vorgesehen ist, das aus zwei Teilen (50, 51) besteht, die je eine kreisförmige Grundscheibe (52)
und je eine Hälfte eines Gelenkes (531 bzw. 532) aufweisen.
9. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung
von Rohren verschiedenen Querschnitts Verbindungsklemmstücke (70, 71) vorgesehen
sind, die an einem Ende eine Aussparung entsprechend dem Querschnitt der einen Rohrgröße
und am anderen Ende eine Aussparung entsprechend der anderen Rohrgröße aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 649 695, 834 802;
schweizerische Patentschrift Nr. 255 341;
französische Patentschrift Nr. 715 911.
Deutsche Patentschriften Nr. 649 695, 834 802;
schweizerische Patentschrift Nr. 255 341;
französische Patentschrift Nr. 715 911.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
109 707/40 9.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB414553A GB737693A (en) | 1953-02-13 | 1953-02-13 | Improvements relating to jigs and fixtures |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1114749B true DE1114749B (de) | 1961-10-05 |
Family
ID=9771597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW13229A Pending DE1114749B (de) | 1953-02-13 | 1954-02-11 | Spannvorrichtung zum Festspannen grosser Werkstuecke |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE526473A (de) |
| DE (1) | DE1114749B (de) |
| GB (1) | GB737693A (de) |
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- 1954-02-11 DE DEW13229A patent/DE1114749B/de active Pending
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