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DE1114687B - Einrichtung zum Loeten von isolierenden Platten mit flaechigen Leiterzuegen - Google Patents

Einrichtung zum Loeten von isolierenden Platten mit flaechigen Leiterzuegen

Info

Publication number
DE1114687B
DE1114687B DES64215A DES0064215A DE1114687B DE 1114687 B DE1114687 B DE 1114687B DE S64215 A DES64215 A DE S64215A DE S0064215 A DES0064215 A DE S0064215A DE 1114687 B DE1114687 B DE 1114687B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
bath
surge
solder
soldering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64215A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Joachi Krimmling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES64215A priority Critical patent/DE1114687B/de
Publication of DE1114687B publication Critical patent/DE1114687B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/06Solder feeding devices; Solder melting pans
    • B23K3/0646Solder baths
    • B23K3/0669Solder baths with dipping means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
  • Molten Solder (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Löten von isolierenden Platten mit flächigen Leiterzügen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Löten von isolierenden Platten mit flächigen Leiterzügen, durch die die Isolierplatte im Abstand von der Oberfläche eines ruhenden Lotbades an der Unterseite von einem Schwall des Lotes zu benetzen ist.
  • Es gehört zum Stande der Technik, geätzte oder gedruckte Schaltungen zum Löten in ein ruhendes Zinnbad einzutauchen. Bei einem ruhenden Bad bildet sich jedoch auf der Oberfläche eine Oxydschicht, die in der Schaltung Kaltlötstellen verursachen kann. Um die Bildung einer Oxydschicht zu verhindern, ist es bekannt, das flüssige Lötzinn mit Hilfe einer Umlaufpumpe durch eine senkrecht stehende, schlitzartige Düse zu pumpen. Das aus der Düse aufsteigende Lötzinn bildet hierbei an der Düsenöffnung einen Schwall, der frei von Oxyden ist. Zur Lötung wird die gedruckte Schaltung über diesen Schwall horizontal hinweggeführt. Ferner ist eine Lötvorrichtung nicht mehr neu, bei der das Lötzinn über eine schräge Fläche geleitet wird. Es bildet sich hierbei ein einseitig gerichteter Schwall, durch den die zu lötenden Platten in schräger Richtung bewegt werden. Diese bekannten Einrichtungen mit Umwälzung des Lotes erfordern jedoch einen erheblichen Aufwand und sind daher nur für Betriebe mit erheblichen Stückzahlen wirtschaftlich vertretbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Einrichtung zum Löten von isolierenden Platten mit flächigen Leiterzügen zu schaffen, durch die die Isolierplatte im Abstand von der Oberfläche eines ruhenden Lotbades an der Unterseite von einem Schwall des Lotes benetzt wird. Bei der Errichtung gemäß der Erfindung wird zur Schwallerzeugung eine durch das ruhende Bad mit der Oberkante etwa in Höhe des Badspiegels bewegte, senkrecht zur Bewegungsrichtung stehende Platte benutzt; deren Breite etwa der Breite der zu benetzenden Fläche der Isolierplatte entspricht.
  • Um das Bad von der Oxydschicht an der Oberfläche frei zu halten, kann vor der den Schwall erzeugenden Platte eine andere Platte hergeschoben werden, die nur wenig in das Bad eintaucht und damit die Oxydschichten wegschiebt. Die Bewegung der beiden Platten kann entweder von Hand oder durch eine mechanische Einrichtung vorgenommen werden. Ferner können die Bewegungen getrennt nacheinander oder gemeinsam ausgeführt werden. Für den funktionellen Ablauf ergeben sich hierbei zwei Möglichkeiten. Eine einfache Lösung ergibt sich, wenn die den Schwall erzeugende Platte und die die Oberfläche reinigende Platte in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet sind und mit gleicher Geschwindigkeit durch das Bad bewegt werden. Voraussetzung hierfür ist, daß die die Oberfläche reinigende Platte nicht sehr hoch ist, damit sie unter der bereits aufgesetzten, geätzten Schaltung hindurchlaufen kann. Weiter muß der Schwall, der erzeugt wird, so hoch sein, daß die zu lötende Schaltung mit Sicherheit erreicht wird. Die andere Möglichkeit besteht darin, daß man den Lötvorgang in drei Teilvorgänge auflöst, und zwar in Reinigen der Oberfläche, Absenken der geätzten Schaltung auf einen bestimmten, wenige Millimeter betragenden Abstand von der Badoberfläche und Erzeugung des Schwalles. Diese drei Bewegungen können entweder von Hand hintereinander durchgeführt werden oder von einem gemeinsamen Antrieb aus gesteuert werden.
  • An Hand der Zeichnung, in der mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt sind, wird die Erfindung näher erläutert; es zeigt Fig. 1 eine Ausführung, bei der die Platten von Hand bewegt werden, Fig. 2 eine Ansicht von oben der Einrichtung gemäß Fig. 1, Fig.3 eine andere Ausführung, bei der an der Schwall erzeugenden Platte zur Reinigung der Badoberfläche im entsprechenden Abstand vor und hinter der Platte Klappen angeordnet sind, Fig.4 eine Ansicht der Ausführung nach Fig. 3 von oben, Fig. 5 eine Ausführung in schematischer Darstellung mit mechanisch bewegten- Platten, Fig. 6 eine Ansicht der Ausführung nach Fig. 5 von oben.
  • Mit 1 ist der Behälter bezeichnet, der das flüssige Lot 2 enthält, das durch eine vorzugsweise elektrische Heizeinrichtung (nicht gezeigt) auf einer bestimmten Temperatur gehalten wird. Zur Schwallerzeugung dient eine rechteckförmige Platte 3, die in das Bad voll eintaucht und mit Hilfe eines Handgriffes 4 in Längsrichtung des Behälters bewegt werden kann. Zu diesem Zweck ist an der Platte 3 ein Träger 5 befestigt, der an einem Ende eine Tragrolle oder ein Zahnrad 6 trägt, das auf einer Führungs- oder Zahnstange 7 läuft, und der am anderen Ende mit einer den Handgriff 4 tragenden Führungsmuffe 8 versehen ist, die auf einer Führung 9 gleitet. Eine nur wenig in das Lot eintauchende Platte 10 dient zum Entfernen der Oxydschicht. Sie ist in gleicher Weise wie die Platte 3 auf einem Träger 11 (Fig. 2) befestigt, der auf einer Seite mit einer Rolle oder einem Ritzel 12 und auf der anderen Seite mit einer auf der Führung 9 gleitenden Muffe 13 versehen ist. Mit Hilfe eines Handgriffes 14 kann die Platte 10 bewegt werden. Mit 15 ist die isolierende Platte mit flächigen Leitungen bezeichnet, die auf der Unterseite einer Platte 16 angeordnet ist. Mit Hilfe einer Einrichtung 17 wird die Platte 16 auf die Oberfläche des Bades abgesenkt. Die Lötung geht nun so vor sich, daß zuerst mit Hilfe des Handgriffes 14 die Platte 10 durch das Bad bewegt wird, wodurch die Oberfläche von Oxyden gereinigt wird. Hernach wird die isolierende Platte 15 bis auf wenige Millimeter an die Oberfläche des Bades mit Hilfe der Einrichtung 17 herangeführt und anschließend mit Hilfe der Platte 3 der Schwall erzeugt. Zu diesem Zweck wird der Handgriff 4 in Pfeilrichtung bewegt, so daß das flüssige Lot gezwungen ist, über die Oberkante der Platte 3 auszuweichen, und erzeugt hierbei einen Schwall, dessen Größe von der Geschwindigkeit der Platte abhängt. Von dem Schwall wird die Platte 15 bespült und hierdurch die Lötung vorgenommen.
  • Fig. 3 zeigt eine etwas andere Ausführung, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 und 2 versehen sind. An dem Träger 5 der Platte 3 sind mit Hilfe der Teile 18 und 19 im entsprechenden Abstand von der Platte 2 Klappen 20 und 21 angeordnet. Die Klappen sind lose drehbar, wobei deren Bewegung durch (in der Zeichnung nicht dargestellte) Anschläge begrenzt ist. Wird nun mit Hilfe des Handgriffes 4 die Platte 3 zur Erzeugung des Schwalles nach rechts bewegt, so stellt sich die Klappe 21 infolge des Flüssigkeitswiderstandes auf (Fig.3) und schiebt die Oxydschicht vor sich her, während sich die Klappe 20 in die Strömungsrichtung legt. Die Platte 15 wird bei dieser Ausführung vor dem Bewegen der den Schwall erzeugenden Platte abgesenkt. Die Größe und Bewegung der Klappen 20 und 21 sind so bemessen, daß die isolierende Platte 15 beim Hindurchführen der schwallerzeugenden Einrichtung nicht berührt wird, sondern nur der Schwall die Unterseite der die Schaltung tragenden Platte benetzt.
  • Fig. 5 gibt in schematischer Darstellung eine Ausführung wieder, bei der die Platten mit Hilfe eines Antriebes mechanisch bewegt werden und die isolierende Platte automatisch abgesenkt wird. Gleiche Teile sind wiederum mit gleichen Bezugsziffern wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen bezeichnet. Der Antrieb 22 ist derart ausgebildet, daß die Bewegungen der Teile 3, 10, 16 nacheinander erfolgen, und zwar derart, daß zuerst die Entfernung der Oxydschicht erfolgt, dann die Platte 15 abgesenkt und schließlich der Schwall erzeugt wird. Nach dem Durchgang des Schwalles wird die isolierende Platte selbsttätig wieder angehoben.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Löten von isolierenden Platten mit flächigen Leiterzügen, durch die die Isolierplatte im Abstand von der Oberfläche eines ruhenden Lotbades an der Unterseite von einem Schwall des Lotes zu benetzen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schwallerzeugung eine durch das ruhende Bad mit der Oberkante etwa in Höhe des Badspiegels bewegte, senkrecht zur Bewegungsrichtung stehende Platte dient, deren Breite etwa der Breite der zu benetzenden Fläche der Isolierplatte entspricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierplatte die Form des Badquerschnittes aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine in das Bad eintauchende und in gleicher Richtung wie -die schwallerzeugende Platte bewegbare Platte zum Beseitigen von Oberflächenverunreinigungen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der schwallerzeugenden Platte eine in entsprechendem Abstand vor dieser angeordnete Klappe angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1013 733; Zeitschrift »Electronisc Business edition«, 18. April 1959,S.25.
DES64215A 1959-07-31 1959-07-31 Einrichtung zum Loeten von isolierenden Platten mit flaechigen Leiterzuegen Pending DE1114687B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013733B (de) * 1955-10-14 1957-08-14 Fry S Metal Foundries Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Anloeten von elektrischen Bauelementen an ein auf einer Platte vorgesehenes Leitersystem

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013733B (de) * 1955-10-14 1957-08-14 Fry S Metal Foundries Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Anloeten von elektrischen Bauelementen an ein auf einer Platte vorgesehenes Leitersystem

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