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DE1114589B - Elektrisches Weidezaungeraet fuer Netzanschluss und Impulserzeugung mittels Kondensatorentladung - Google Patents

Elektrisches Weidezaungeraet fuer Netzanschluss und Impulserzeugung mittels Kondensatorentladung

Info

Publication number
DE1114589B
DE1114589B DEM34865A DEM0034865A DE1114589B DE 1114589 B DE1114589 B DE 1114589B DE M34865 A DEM34865 A DE M34865A DE M0034865 A DEM0034865 A DE M0034865A DE 1114589 B DE1114589 B DE 1114589B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
capacitor
transformer
electric fence
primary winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM34865A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinz Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM34865A priority Critical patent/DE1114589B/de
Publication of DE1114589B publication Critical patent/DE1114589B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05CELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C1/00Circuits or apparatus for generating electric shock effects
    • H05C1/04Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Elektrisches Weidezaungerät für Netzanschluß und Impulserzeugung mittels Kondensatorentladung Bei den Weidezaungeräten, die aus dem Lichtnetz gespeist werden, wird in der Regel über einen Gleichrichter ein Kondensator aufgeladen, der periodisch im Takt von einer Sekunde über einen Hochspannungstransformator entladen wird. Die Kondensatorentladung durch die Primärspule des Hochspannungstransformators wird auf einen Impuls hoher Spannung transformiert. Um die Kondensatorentladung periodisch im Takt von einer Sekunde durchzuführen, dient bei bekannten Geräten als Schaltmittel ein Relais mit Ruhekontakt oder eine Quecksilberschaltröhre, die durch einen an das Lichtnetz angeschlossenen Motor im Takt von einer Sekunde geschaltet wird.
  • Der Entladestrom des Kondensators über die Primärwicklung des Transformators erfolgt in Form einer stark gedämpften Sinusschwingung, die in der Sekundärwicklung einen Hochspannungsimpuls von gleicher Form erzeugt. Die Sekundärwicklung ist mit ihrem einen Pol mit dem Elektrozaun, mit dem anderen Pol mit der Erde verbunden. Berührt ein Mensch den Elektrozaun, so fließt durch seinen Körper ein Stromstoß, der gleichfalls die Form einer stark gedämpften Sinusschwingung hat. Die Unfallschutzbestimmungenfür Weidezaungeräte nehmen an, daß im ungünstigsten Fall der ohmsche Widerstand des Menschen bei Berührung 500 Ohm beträgt. Um eine Lebensgefahr bei Berührung des Elektrozaunes durch einen Menschen oder durch ein Tier auszuschließen, schreiben die Unfallschutzbestimmungen folgendes vor: 1. Der Spitzenwert der Stromstärke des Impulses darf 300 mA nicht überschreiten.
  • 2. Die Elektrizitätsmenge je Impuls darf 2,5 mA je Sekunde (Coulomb) nicht überschreiten.
  • 3. Die Dauer des Impulses darf 0,1 Sekunde nicht überschreiten.
  • 4. Außerdem darf die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen 0,75 Sekunden nicht unterschreiten.
  • Diese Bedingungen muß ein Weidezaungerät einhalten, wenn an die Sekundärwicklung des Transformators ein Widerstand von 500 Ohm angeschaltet ist.
  • Um sicher zu hüten, ist es erwünscht, die Hochspannungsimpulse so zu erzeugen, daß sie möglichst alle Maximalwerte 1 bis 3 erreichen, natürlich ohne daß sie überschritten werden. Da die Betriebskosten aus dem Lichtnetz für die Erzeugung dieser Hochspannungsimpulse so gering sind, bestehen auch keine wirtschaftlichen Nachteile in der Erzeugung von Impulsen mit den genannten Maximalwerten. Eine Kondensatorentladung bei den Geräten der bekannten Art, die einen maximalen Spitzenstrom von 300 mA erzeugt, hat nun die Eigenschaft, daß die Elektrizitätsmenge dieser Impulse und die Impulsdauer weit unter den zulässigen Maximalwerten liegen.
  • So liegt z. B. die Impulsdauer der bekannten Impulse in der Größenordnung von einigen Millisekunden und liegt damit weit unter der zulässigen Impulsdauer von 0,1 Sekunde, ebenso die Elektrizitätsmenge weit unter 2,5 Coulomb.
  • Eine größere Impulsdauer und eine größere Elektrizitätsmenge je Impuls zu erreichen, ist bei den bekannten Geräten, die Impulse mit der Entladung nur eines Kondensators erzeugen, nur mit Impulsen möglich, deren Spitzenstromstärke 300 mA überschreitet und nach den Unfallschutzvorschriften nicht zulässig ist. Dies liegt daran, daß die mit Entladung nur eines Kondensators arbeitende und dabei eine stärkere Rufladung bei der Entladung notwendig eine größere Spitzenstromstärke hervorruft.
  • Demgegenüber werden gemäß der Erfindung diese Nachteile - ausgehend von einem Netzanschluß-Weidezaungerät, bei welchem die auf einen Weidezaun zu übertragenden Hochspannungsimpulse durch Entladung eines Kondensators mittels eines Relais über die Primärwicklung eines Hochspannungstransformators erzeugt werden - dadurch behoben, daß erfindungsgemäß die Entladestromkreise von zwei zeitlich nacheinander zu entladenden Impulskondensatoren über je ein Entladerelais an die Primärwicklung ein und desselben Hochspannungstransformators angeschlossen sind und daß die Betätigungsspulen der beiden Relais im Aufladekreis des einen Impulskondensators liegen, wobei das Relais dieses Kondensators mit Ruhekontakten, das des anderen mit Arbeitskontakten ausgestaltet ist. Auf diese Weise entstehen zwei Hochspannungsimpulse mit z. B. einer maximalen Spitzenstromstärke von 300 mA und einer Impulsdauer von einigen Millisekunden, die in einem zeitlichen Abstand von z. B. 50 Millisekunden aufeinanderfolgen.
  • Durch das schnelle Aufeinanderfolgen der Impulse ist die Impulsdauer aller zwei oder mehr Impulse zusammen kleiner als 0,1 Sekunde, so daß sie zusammen als nur ein Impuls, z. B. Doppelimpuls, aufgefaßt werden können, auf den erst nach etwa einer Sekunde ein neuer Mehrfachimpuls folgt. Die Elektrizitätsmenge pro Mehrfachimpuls bleibt dann immer noch unter der zulässigen Menge von z. B. 2,5 Coulomb, kommt aber, wie angestrebt, dieser Menge näher. Die Mehrfachimpulse sind daher nach den Unfallschutzvorschriften zulässig. Durch diese Mehrfachimpulse wird die elektrische Wirkung der Impulse verdoppelt, und die Hütewirkung dürfte sich nicht nur entsprechend, sondern physiologisch noch mehr verstärken, weil unmittelbar auf die Reizwirkung des ersten Impulses sofort noch ein zweiter Impuls mit der gleichen Reizwirkung folgt.
  • Dadurch, daß erfindungsgemäß die Betätigungsglieder der Relais für die Entladung des bzw. der auf den ersten folgenden Kondensators oder Kondensatoren in den Ladestromkreis des vorhergehend entladenen Kondensators eingeschaltet sind, wird erreicht, daß zwangläufig die Impulse kurzzeitig aufeinanderfolgen und die Impulsdauer der Impulse zusammen niemals die zulässige Größe von z. B. 0,1 Sekunde unterschreitet.
  • Es sind Anordnungen bekannt, bei denen aus einem Lichtnetz über einen Gleichrichter zwei oder mehr Kondensatoren aufgeladen werden, die über einen Unterbrecherkontakt über zwei oder mehr Hochspannungstransformatoren entladen werden, deren Sekundärwicklungen an zwei oder mehr Elektrozäunen angeschlossen sind.
  • Durch dieses bekannte Speisegerät werden in mindestens zwei getrennten Elektrozäunen, und zwar gleichzeitig, Hochspannungsstromstöße erzeugt mit dem Vorteil, daß, wenn ein Zaun geerdet ist, der andere Zaun gleichwohl seine Leistung behält.
  • Die Erfindung unterscheidet sich hiervon unter anderem dadurch, daß in ein und demselben Elektrozaun nicht gleichzeitig, sondern in kurzem Abstand mindestens zwei Hochspannungsimpulse erzeugt werden, die die Hütewirkung in dem einen Elektrozaun verstärken, ohne die Unfallschutzbestimmungen zu verletzen.
  • Bei einer praktischen Ausführung der Erfindung sind die Kondensatoren über ihre zugehörigen Relaisschalter mit je einer Primärwicklung des Hochspannungstransformators verbunden, während die Magnetwicklungen der Relais in den Ladestromkreis des jeweils vorher entladenen Kondensators geschaltet sind, was für die schnelle Impulsfolge vorteilhaft ist.
  • Zweckmäßig ist das Schaltrelais für die Entladung des ersten Kondensators als Ruheschalter ausgebildet, dessen Magnetwicklung in den Ladestromkreis des ersten Kondensators eingeschaltet ist, während der gesamte ohmsche Widerstand im Ladestromkreis des ersten Kondensators mit der Kapazität dieses Kondensators die Taktzeit der Hochspannungsimpulse, vorzugsweise etwa 1 Sekunde, ergibt. Die Relaisschalter für die Entladung des folgenden Kondensators bzw. der folgenden Kondensatoren können zweckmäßig mit Arbeitskontakten versehen sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit zwei zu entladenden Kondensatoren ergeben die ohmschen Widerstände der beiden Primärwicklungen des Transformators mit den Kapazitätswerten der beiden Kondensatoren eine Gesamtentladezeit für beide Kondensatoren von weniger als 0,1 Sekunde.
  • Zur schnelleren und sicheren Arbeitsweise der Relaiskontakte ohne Kontaktwanderung und ohne Verschleiß sollen die Anker der Arbeits- und Ruherelais unmittelbar an der zugehörigen Kontaktfeder aufgehängt sein.
  • Beide Relaisspulen und die Transformatorspulen können auf einem gemeinsamen Eisenkern montiert sein, während dieser Eisenkern den Federsatz mit Ruhekontakt und die Feder mit Arbeitskontakt trägt.
  • Die Primärwicklung des Hochspannungstransformators, an die der erste Kondensator über das Ruhekontaktrelais angeschlossen ist, besitzt zweckmäßig eine kleinere Windungszahl als diejenige Primärwicklung des Hochspannungstransformators, an die der zweite Kondensator über das Arbeitskontaktrelais angeschlossen ist.
  • In der Zeichnung sind das Schaltschema und schematisch die Anordnung der beiden Relais und des Transformators in zwei verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung beispielshalber dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der der Transformator und die beiden Relais auf einem Eisenkern vereinigt sind; Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Relais und der Transformator jeweils ihre eigenen Eisenkerne besitzen.
  • Bei beiden Ausführungsformen der Erfindung wird über den Gleichrichter 1, die Relaiswicklungen 2 und 3 und über einen Widerstand 4 der Kondensator 5 aufgeladen. Parallel hierzu wird über einen Widerstand 6 der Kondensator 7 aufgeladen. Zur Glättung des Gleichstromes dient ein Kondensator B.
  • Nach Fig. 1 sitzen die Relaiswicklungen 2 und 3 auf dem Transformatorblech 14, das die Primärwicklungen 15 und 16 und die Sekundärwicklung 17 trägt. Die Relaiswicklung 2 ist auf den Schenkel 25 des Transformators 24 gelegt, während der Relaisanker 20 auf der Kontaktfeder 21 sitzt, die den Kontakt 22 trägt und am Kern des Transformators 24 befestigt ist. Der Gegenkontakt 23 ist ebenfalls am Transformator 24 bzw. dem Relaisschenkel 25 angebracht. In ähnlicher Weise ist die Relaiswicklung 3 auf den Schenkel 26 des Transformators 24 aufgesetzt. Die Kontaktfedern 11 und 13, von welchen die Kontaktfeder 11 den Relaisanker trägt, sind mit ihren Kontakten 10 und 12 als Ruhekontaktrelais ausgebildet. Die Kontaktfedern 11 und 13 sind ebenfalls auf dem Transformator 24 angebracht.
  • Im Beispiel der Fig. 2 besitzen der Transformator 24a und die beiden Relais getrennte Kerne, nämlich den Transformatorkern 24 a und die beiden Relaiskerne 25 a und 26 a. Ferner sind alle Geräteteile in ein gemeinsames Gehäuse 27 eingebaut.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende Der Aufladestrom des Kondensators 5 fließt über die Relaiswicklungen 2 und 3 und zieht den Anker 9 an. Wenn der Kondensator 5 praktisch auf die gleichgerichtete Netzspannung aufgeladen ist, d. h. der Rufladestrom klein geworden ist, fällt der Anker 9 ab und bringt die Kontakte 10 und 12 zur Berührung, wodurch der Kondensator 5 über die Primärwicklung 15 entladen wird, wodurch ein Hochspannungsimpuls in der Sekundärwicklung 17 entsteht. Wenn der Kondensator 5 entladen wird, entsteht ein Rufladestrom, der durch die Wicklungen 2 und 3 fließt und der den Anker 9 wieder anzieht, außerdem den Anker 20; damit kommen die Kontakte 22 und 23 zur Berührung, wodurch der Kondensator 7 über die Primärwicklung 16 entladen wird. Es erfolgt ein zweiter Hochspannungsimpuls in der Sekundärwicklung 17, und zwar kurzzeitig nach dem ersten Hochspannungsimpuls. Mit kleiner werdendem Rufladestrom des Kondensators 6 ist der Relaisanker 20 wieder abgefallen, und es erfolgt hierdurch erneut die Rufladung des Kondensators 7. Der Widerstand 4 und die Widerstände der Relaiswicklungen 2 und 3 sind so gewählt, daß der Anker 9 im Takt von einer Sekunde den Ruhekontakt 10 und 12 betätigt, wodurch immer unmittelbar der Arbeitskontakt 22, 23 in Aktion tritt.
  • Die mechanische Anordnung der Relais mit den an Kontaktfedern aufgehängten Ankern hat den Vorteil, daß keine mechanische Reibung auftritt, aber vor allem auch den Vorteil, daß keine Prellungen auftreten. Aus Gründen der Fertigungsvereinfachung sitzen beide Relaiswicklungen zusammen mit den Transformatorenspulen auf einem gemeinsamen Kern.
  • Die Kontaktberührungszeit der Kontakte 10 und 12 wird im wesentlichen bestimmt durch die Schwingungsdauer der Kontaktfedern 11 und 13. Die Primärwicklung 15 wird so dimensioniert, daß die Entladung des Kondensators 5 praktisch auf Null abgeklungen ist, wenn sich die Kontakte 10 und 12 öffnen. Damit sich der Kondensator 5 schnell genug entlädt, ist es notwendig, der Wicklung 15 verhältnismäßig wenig Windungen zu geben, was zur Folge hat, daß mit den transformierten Hochspannungsimpulsen lange Zäune nur auf verhältnismäßig niedrige Spannung aufgeladen werden können. Dies ist darauf zurückzuführen, daß durch die geringe Windungszahl die Spitzenstromstärke des Entladestromes verhältnismäßig hoch wird, dies aber aus Gründen des Unfallschutzes begrenzt ist, so daß also mit so kurzer Entladezeit nicht beliebig hohe Spannungen am Zaun erzeugt werden können.
  • Die Primärwicklung 16 hat aus diesem Grunde eine größere Windungszahl, so daß die Entladung des Kondensators 7 langsamer erfolgt. Aus diesem Grunde muß auch die Kontaktberührungszeit des Arbeitskontaktes 22, 23 größer sein, und zwar um ein Mehrfaches größer als die des Ruhekontaktes 10, 12. Es können daher ohne weiteres Spannungen erzeugt werden, die auch lange Zäune auf verhältnismäßig hohe Spannung aufladen.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, vollständig getrennte Hochspannungstransformatoren mit je einer Primär- und einer Sekundärwicklung zugeordnet zu je einem der Relais zu verwenden. Die Relais können dabei einzeln mit je einem der beiden Transformatorenkerne verbunden sein bzw. auf dem Transformatorenkern sitzen. Sie können jedoch auch völlig getrennt vorgesehen sein. In beiden Fällen sind die Sekundärwicklungen entweder parallel oder hintereinander an die Ausgangsklemmen des Weidezaungerätes anzuschließen.
  • Die Erfindung bietet somit neben dem Vorteil, daß ohne Prellungen, d. h. ohne Kontaktverschleiß geschaltet wird, den weiteren Vorteil, daß in den Zaun zwei Kondensatorentladungen transformiert übertragen werden, die kurz nacheinander jeweils den höchst zulässigen Spitzenstrom erzeugen, der auf Grund der Unfallschutzvorschriften zulässig ist. Es wird dadurch praktisch eine Verdoppelung der Hütewirkung erreicht, ohne daß eine größere Unfallgefahr entsteht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrisches Weidezaungerät für Netzanschluß, bei welchem die auf einen Weidezaun zu übertragenden Hochspannungsimpulse durch Entladung eines Kondensators mittels eines Relais über die Primärwicklung eines Hochspannungstransformators erzeugt werden, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Entladestromkreise von zwei zeitlich nacheinander zu entladenden Impulskondensatoren über je ein Entladerelais an die Primärwicklung ein und desselben Hochspannungstransformators angeschlossen sind und daß die Betätigungsspulen der beiden Relais im Auflade, kreis des einen Impulskondensators liegen, wobei das Relais dieses Kondensators mit Ruhekontakten, das des anderen mit Arbeitskontakten ausgestattet ist.
  2. 2. Weidezaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ohmschen Widerstände der beiden Primärwicklungen (15, 16) des Transformators (24) mit den Kapazitätswerten der beiden Kondensatoren (5, 7) so abgestimmt sind, daß die Gesamtentladezeit für beide Kondensatoren weniger als 0,1 Sekunde beträgt.
  3. 3. Weidezaungerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Relaisspulen (2, 3) und die Transformatorenspulen (15 bis 17) auf einem gemeinsamen Eisenkern montiert sind und daß dieser Eisenkern den Federsatz (11, 13) mit Ruhekontakt für das eine Relais (10, 12) und die Feder (21) mit Arbeitskontakt (22, 23) für das andere Relais trägt.
  4. 4. Weidezaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung (15) des Hochspannungstransformators (24), an die der erste Kondensator (5) über das Ruhekontaktrelais (3, 9 bis 13) angeschlossen ist, eine kleinere Windungszahl als diejenige Primärwicklung (16) des Hochspannungstransformators (24) hat, an welche der zweite Kondensator (7) über das Arbeitskontaktrelais (2, 20 bis 23) angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 920 622.
DEM34865A 1957-07-23 1957-07-23 Elektrisches Weidezaungeraet fuer Netzanschluss und Impulserzeugung mittels Kondensatorentladung Pending DE1114589B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1514726B1 (de) * 1965-06-24 1973-02-01 Schecker Geb Block Schaltung zur Erzeugung von Schreckspannungsimpulsen zur Dressur von Tieren

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920622C (de) * 1953-03-05 1954-11-25 Hinrich Boenke Speisegeraet fuer elektrische Weidezaeune

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