[go: up one dir, main page]

DE1114575B - Waermeschutz- und Kuehlvorrichtung fuer einen unmittelbar neben einer Waermequelle in einem eigenen Schutzgehaeuse arbeitenden Elektromotor - Google Patents

Waermeschutz- und Kuehlvorrichtung fuer einen unmittelbar neben einer Waermequelle in einem eigenen Schutzgehaeuse arbeitenden Elektromotor

Info

Publication number
DE1114575B
DE1114575B DEI16463A DEI0016463A DE1114575B DE 1114575 B DE1114575 B DE 1114575B DE I16463 A DEI16463 A DE I16463A DE I0016463 A DEI0016463 A DE I0016463A DE 1114575 B DE1114575 B DE 1114575B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
motor
housing
cooling device
heat source
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI16463A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joy Manufacturing Co
Original Assignee
Joy Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joy Manufacturing Co filed Critical Joy Manufacturing Co
Publication of DE1114575B publication Critical patent/DE1114575B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/05Shafts or bearings, or assemblies thereof, specially adapted for elastic fluid pumps
    • F04D29/053Shafts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D25/06Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/58Cooling; Heating; Diminishing heat transfer
    • F04D29/5806Cooling the drive system
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/58Cooling; Heating; Diminishing heat transfer
    • F04D29/582Cooling; Heating; Diminishing heat transfer specially adapted for elastic fluid pumps
    • F04D29/5853Cooling; Heating; Diminishing heat transfer specially adapted for elastic fluid pumps heat insulation or conduction
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/14Arrangements for cooling or ventilating wherein gaseous cooling medium circulates between the machine casing and a surrounding mantle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Wärmeschutz- und Kühlvorrichtung für einen unmittelbar neben einer Wärmequelle in einem eigenen Schutzgehäuse arbeitenden Elektromotor Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmeschutz-und Kühlvorrichtung für einen unmittelbar neben einer Wärmequelle in einem eigenen Schutzgehäuse arbeitenden Elektromotor mit einer in die Wärmequelle hineinragenden Treibwelle, bei der zwischen dem Motor und der Wärmequelle Wärmestaumittel angeordnet sind und ein Kühlmittel von einer motorgetriebenen Einrichtung durch das Innere des Motors in Umlauf versetzt wird.
  • Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise bei einer von einem Elektromotor angetriebenen Kreiselpumpe bekanntgeworden. In diesem Fall ist das Gehäuse des in einer waagerechten Ebene umlaufenden Pumpenrades von einer Druckflüssigkeit umgeben, wobei auf der dem Antriebsmotor zugekehrten Seite des Gehäuses in der Druckflüssigkeit mit geringen Zwischenräumen Platten übereinandergeschichtet sind, welche zwischen sich dünne, wärmeisolierende Flüssigkeitslagen festhalten und Konvektionsströme in der Druckflüssigkeit verhindern sollen. Der Antriebsmotor ist bei dieser Vorrichtung in größerem Abstand über dem Flüssigkeitsspiegel der Druckflüssigkeit angeordnet und treibt die Pumpe durch eine voll ausgeführte Welle an. Das die Druckflüssigkeit unter Druck setzende Gas wird durch ein auf der der Pumpe gegenüberliegenden Seite des Motors angebrachtes Gebläserad in Umlauf durch das Innere des Motors und äußere Kühlrohre versetzt, um die Arbeitstemperatur des Motors auf zulässige Werte zu begrenzen.
  • Der Aufbau und die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung bringen es mit sich, daß der Abstand zwischen der angetriebenen Pumpe und dem Antriebsmotor sehr groß ist, so daß die Vorrichtung unter beengten räumlichen Verhältnissen nicht eingesetzt werden kann. Aus den gleichen Gründen kann die Vorrichtung auch nur dort Verwendung finden, wo das Pumpenrad in einer waagerechten Ebene umläuft. Schließlich bedarf es für diese Vorrichtung auch eines besonderen, mit einem eigenen Gebläse versehenen Motors, so daß ein schneller Austausch gegen serienmäßige Motoren schon aus diesem Grunde nicht möglich ist.
  • Es sind nun auch schon Wärmeschutz- und Kühlvorrichtungen ähnlicher Art bekanntgeworden, bei denen ein in einem einheitlichen Gehäuse gekapselter Elektromotor durch eine dicke Wärmeschutzmauer von der Wärmequelle getrennt ist. Der Motor besitzt dabei eine durch die Schutzmauer hindurchragende rohrförmige Verlängerungswelle zum Antrieb eines in der Wärmequelle umlaufenden Propellers und weist an seinem gegenüberliegenden Ende ein Kühlgebläse auf. welches Kühlluft am Motor entlangstreichen läßt, wobei die Kühlluft die den Propeller antreibende Welle nicht berührt. Da die rohrförmige Ausbildung der genannten Welle allein nicht ausreicht, um den Wärmeübergang von der Wärmequelle zum Motor auf zulässige Werte zu begrenzen, muß die genannte Welle sehr lang ausgeführt werden, so daß eine raumsparende Bauweise auch hier nicht möglich ist. In entsprechender Weise wie bei der vorher besprochenen Vorrichtung müssen auch hier mit einem eigenen Gebläse versehene Spezialmotoren verwendet werden, die einen schnellen Austausch gegen Serienmotoren unmöglich machen.
  • Es ist nun auch schon bekanntgeworden, bei Vorrichtungen der in Rede stehenden Art zwischen der Wärmequelle und dem Motor auf der Welle ein Flügelrad zwecks Kü'h Jung der Welle anzuordnen. Dabei ist die Nabe des Flügelrades eng auf die Welle aufgepaßt und soll die Wärme von der Welle an die Flügel des Rades weiterleiten. Von diesen soll die Wärme dann an das mit Kühlrippen versehene Außengehäuse des Motors abgestrahlt werden: Da hierbei aber das Flügelrad in einem abgeschlossenen Raum umläuft, ist die Kühlwirkung bei starken Wärmebeanspruchungen unzureichend, und es besteht die Gefahr, daß die Wellenlagerung und der Motor Schaden nehmen. Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Wärmeschutz- und Kühlvorrichtung für einen neben einer Wärmequelle arbeitenden Elektromotoi zu schaffen, die die Mängel der bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen vermeidet und es ermöglicht, einen serienmäßigen Elektromotor raumsparend unmittelbar neben der Wärmequelle anzubringen, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung des Motors bestünde. Insbesondere soll dabei eine selbständige, leicht an beliebigen Motoren anbringbare Kühlvorrichtung vorgesehen sein, und der Motor soll nach Wunsch gegen andere serienmäßige Motoren austauschbar sein. Die angetriebene Vorrichtung soll gegenüber der Außenluft vollkommen sicher abgeschlossen sein.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, wird bei einerWärmeschutz- und Kühlvorrichtung für einen unmittelbar neben einer Wärmequelle in einem eigenen Schutzgehäuse arbeitenden Elektromotor mit einer in die Wärmequelle hineinragenden Treibwelle, bei der zwischen dem Motor und der Wärmequelle Wärmestaumittel angeordnet sind und ein Kühlmittel von einer motorgetriebenen Einrichtung durch das Innere des Motors in Umlauf versetzt wird, erfindungsgemäß ein mit inneren Tragkonsolen für den Elektromotor versehenes Zusatzgehäuse vorgesehen, das einen serienmäßigen, offenen Elektromotor mit Durchzugsbelüftung bei möglichst raumsparender Anordnung unter Belassung eines Zwischenraumes um das Motorgehäuse herum und an den Motorenden umschließt, wobei die Wärmestaumittel von mehreren voneinander getrennten Schirmwänden gebildet werden, die eine der Wärmequelle benachbarte Stirnwand des Zusatzgehäuses bilden und mit der Treibwelle fluchtende Öffnungen besitzen, durch welche eine auf der Treibwelle befestigte Verbindungswelle hindurchragt, deren in dem genannten Zwischenraum zwischen Elektromotor und Schirmwänden gelegener Teil als Druckpumpe für das in dem Zusatzgehäuse umgewälzte Motorkühlmittel ausgebildet ist.
  • Eine solche Anordnung zeichnet sich dadurch aus, daß sie es gestattet, serienmäßige Elektromotoren raumsparend unmittelbar neben einer Wärmequelle anzuordnen, ohne daß die Gefahr einer Überhitzung des Motors und seiner Lager bestünde. Die als Druckpumpe für das Motorkühlmittel ausgebildete Verbindungswelle kann leicht mit beliebigen Motoren verbunden werden, so daß sich die Anschaffung teurer Spezialmotoren mit eingebauten Kühlvorrichtungen erübrigt. Wenn es erwünscht ist, einen anderen Antriebsmotor, beispielsweise einen Motor mit einer anderen Kennlinie, zu verwenden, so kann ohne Schwierigkeiten ein Austausch der Motoren erfolgen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gegenüber der Außenluft vollkommen abgeschlossen, so daß das in der angetriebenen Vorrichtung verarbeitete Medium nicht nach außen dringen kann. Zweckmäßigerweise wird der ringförmige Zwischenraum zwischen dem Gehäuse des Elektromotors und dem Mantel durch eine Trennwand quer unterteilt, wobei in dieser Trennwand Wärmeaustauscher vorgesehen sind, durch welche das den Motor kühlende, im Verlauf einer Umwälzung durch das Motorgehäuse hindurch- und außen an ihm entlangströmende Medium geleitet wird.
  • Weitere Erfindungsmerkmale, insbesondere bezüglich der Ausbildung der Druckpumpe und der zwischen dem Elektromotor und der Wärmequelle angeordneten Wärmestaumittel, ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung an Hand von Zeichnungen. In diesen zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die Längsachse der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-II der Fig.1, wobei ein Quadrant nach innen versetzt ist, Fig.3 eine vergrößerte Schnittdarstellung des in Fig.1 durch gebrochene Linien herausgehobenen Teiles und Fig. 4 eine vergrößerte schaubildliche Ansicht eines in Fig. 1 und 3 gezeigten, mit Querrippen versehenen Pumpenringes.
  • Die erfindungsgemäße Wärmeschutz- und Kühlvorrichtung für einen unmittelbar neben einer Wärmequelle arbeitenden Elektromotor besitzt ein Motorzusatzgehäuse mit einem länglichen, waagerecht verlaufenden, rohrförmigen Mantel 2. An diesem sind in Längsrichtung getrennte Stützwangen 4 starr befestigt, mittels deren der Mantel 2 sich auf einer darunterliegenden Auflagefläche S abstützt. Die Wangen 4 können auch mit einer Grundplatte 6 starr verbunden sein, die unmittelbar auf der Fläche S ruht oder dort in beliebiger Weise, z. B. durch Verschrauben, befestigt ist. Wie die Fig. 2 deutlich macht, sind längsverlaufende, quer voneinander getrennte Tragkonsolen 8 starr mit dem Zwischenstück der Innenwand des Mantels 2 oberhalb des Mantelbodens verbunden, um einen dazwischen und darüber ebenfalls starr angebrachten Elektromotor M zu tragen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann der MotorM von beliebiger, für Verwendungen bei hoher Temperatur geeigneter Bauweise mit einem Gehäuse 14 und mit einer dort herausstehenden, drehbaren Ausgangswelle16 sein. Jede Tragkonsole8 weist oben eine tragende Fläche 10 auf, auf der die längs und quer voneinander getrennten Füße 12 des Gehäuses 14 starr, z. B. durch Verschrauben, befestigt sind. Wie man sieht, ist das äußere Ende des Mantels 2 mittels einer an ihm befestigten Stirnwand 3 abgedichtet, und der Motor M läßt sich auf den Tragkonsolen 8 vor dem Festmachen seitlich zur Mitte des Mantels 2 bringen und der Länge nach so verschieben, daß die Ausgangswelle 6 ein wenig über das offene Ende des Mantels 2 hinaussteht. Der Motor M wird elektrisch mittels eines Sehiebeklinkensatzes J angeschlossen, dessen Außenteil in die Stirnwand 3 eingedichtet ist.
  • Erfindungsgemäß ist eine länglich geformte Verbindungswelle 15 fest mit dem Außenende der Welle 16 so verbunden, daß sie mit ihr umläuft. Das vom Motor M abgekehrte Ende der Verbindungswelle 15 ist an dem Gebläserad 18 eines Kreiselverdichters 20 befestigt. Der Verdichter 20 kann nach irgendeiner fachbekannten Art und Weise aufgebaut sein; vom Gebläserad 18 erstreckt sich ein Niederdruckeinlaß 21 axial nach außen, und ein Hochdruck-Schneckenkanal 22 umgibt das Gebläserad 18 am Außenumfang. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verdichtet der Verdichter heißes Gas. Mit der Schnecke 22 des Verdichters 20 besteht eine Wand 24 aus einem Stück, die sich quer nach außen über das offene Ende des Mantels 2 erstreckt und in der Mitte eine reichliche Öffnung hat, um der Verbindungswelle 15 Durchgang zu gewähren. Das äußere Ende des Mantels 2 ist am Umfang starr mit dem Außenteil der Wand 24 verbunden, um mit ihr eine zusammenhängende Abdichtung zu bilden. Wie man sieht, besteht zwischen der Außenseite der Wand 24 und der Innenfläche des Gebläserades 18 ein Abstand, um einen Durchlaß 26 (Fig: 3) zu bilden, durch den der am Abgabeende des Gebläserades 18 auftretende Druck auch in das benachbarte Ende des Mantels 2 gelangt. Angesichts der Tatsache, daß das durch den Verdichter 20 gehende Medium sich auf einer erheblich angehobenen Temperatur befindet, steigt auch die Temperatur der Wand 24 an. Eine kreisförmige Wärmeabschirmung 30, die sich über das offene Ende des Mantels 2 an der Innenseite der Wand 24 erstreckt, dient dazu, die hohe Temperatur der Wand 24 von dem Motor M fernzuhalten.
  • Nach den Fig. 1 und 3 enthält die Wärmeabschirmung 30 einen unregelmäßig gestalteten, allgemein kreisförmigen Halter 32, der sich über das offene Ende des Mantels 2, nach Länge und Seite innen bis zu dessen Außenkante reichend, erstreckt und in der Mitte eine reichliche Öffnung hat, durch die das Zwischenstück der Verbindungswelle 15 .hindurchgeht. Es ist zu bemerken, daß das äußere Randstück des Halters 32 nach innen in den Mantel 2 hineingebogen ist, um sich an das Stirnprofil der Wand 24 anzuschmiegen. Der Halter 32 trägt eine Kühlvorrichtung, die irgendein Kühlmittel von einer wesentlich tieferen Temperatur als der der Wand 24 enthält. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht der Wärmefang aus einer Röhre 34, die an der Außenseite des Halters 32 liegt, zu einem Paar von überlappenden Spiralen rings um den Verbinder 15 gebogen ist und sich über das offene Ende des Mantels 2 erstreckt. Die entgegengesetzten Enden der Röhre 34 sind im Durchmesser voneinander getrennt und verlaufen in der Nähe der Innenfläche des Mantels 2 an ihr entlang nach innen, wobei ihre entfernten Teile so gebogen sind, daß sie aus dem Mantel 2 durch abgedichtete Öffnungen herausragen. An die Enden der Röhre 34 können außerhalb des Mantels 2 Kühlmittelleitungen angeschlossen werden. Da die Röhre 34 an dem Mantel 2 nur mit ihren Einlaß- und Auslaßteilen befestigt ist, kann ihr doppelspiraliger Zwischenteil sich frei ausdehnen und zusammenziehen, wenn seine Temperatur wechselt.
  • Die Wärmeabschirmung 30 enthält auch mehrere Schirmwände 36 a, 36 b und 36 c, die sich über das offene Ende des Mantels 2 legen und in der Mitte reichliche COffnungen haben, durch die das Zwischenstück der Verbindungswelle 15 hindurchgeht. Die Schirmwände 36a, 36b und 36c liegen in Längsrichtung des Mantels 2 voneinander getrennt zwischen der Wand 24 und den Spiralteilen der Röhre 34. Sie dienen dazu, um die Geschwindigkeit des Wärmeflusses zwischen diesen Teilen zu regeln. Die Schirmwand 36a ist unmittelbar neben den Spiralteilen der Röhre 34 gelegen und an ihrem Außenrand so gestaltet, daß sie in einem Stück in einen Schenkel 38 übergeht, der am Umfang fest mit der benachbarten Innenfläche des Mantels 2 und dem benachbarten Außenende des Halters 32 abgedichtet ist. Die mittleren Teile des Halters 32 und der Schirmwand 36 a sind ebenfalls am Umfang fest miteinander abgedichtet. Die Schirmwand 36b wird durch angearbeitete Vorsprünge 39 an mindestens die Umfangsstellen rings um den Verbinder 15 herum von der Schirmwand 36a getrennt gehalten; die Vorsprünge reichen nach innen bis zur Berührung mit der benachbarten Außenfläche der Schirmwand 36 a. In ähnlicher Weise kann die Schirmwand 36 c von der Schirmwand 36 b abgehalten werden. Wenn auch infolge dieser unmittelbaren Berührung der Abstandsnocken 39 eine gewisse Wärmeleitung unmittelbar von der einen Schirmwand 36 zur nächsten erfolgen kann, so ist doch Wärmeleitung infolge der kleinen Berührungsfläche nur klein.
  • Angesichts der Tatsache, daß das Außenende des Mantels 2 mit dem äußeren Teil der Wand 24 in Verbindung steht, tritt eine Wärmeleitung dort unmittelbar ein. Um diese daran zu hindern, das Material in dem Mantel 2 zu erhitzen, ist in der Nähe des inneren Endes des Schenkels 38 eine Hülle 40 um die Außenfläche des Mantels gelegt, durch die ein entsprechendes Kühlmnittel, z. B. Wasser, fließen kann, um das äußere Ende des Mantels 2 zu kühlen. Obwohl in der Darstellung eine einzelne Ringhülle 40 mit einem Einlaß 41 und einem diametral gegenüberliegenden Auslaß 42 gezeigt ist, kann auch eine nach dem Gegenstromprinzip arbeitende Hülle benutzt werden, wobei Eimaß 41 und Auslaß 42 dicht beieinander liegen.
  • Infolge des Temperaturgefälles entsteht zwischen der Wand 24 und den Spiralteilen der Röhre 34 ein Wärmefluß. Der Betrag dieses Wärmedurchgangs ist von dem Temperaturgefälle zwischen mehreren Schirmwänden 36 und dem Durchgangskoeffizienten abhängig. Durch die getrennten Schirmwände 36 wird der Wärmeübergang durch Strahlung und Leitung von der Wand 24 vorn Eintritt in den Mantel 2 ferngehalten, und ein Temperaturgefälle tritt zwischen der Wand 24 und der benachbarten Leitwand 36c, 36 b, 36 a bis zu den Spiralteilen der Röhre 34 auf. Unter normalen Betriebsbedingungen besteht ein ständiges Temperaturgefälle zwischen der Wand 24 und dem Spiralteil der Röhre 34, so daß die gesamte von der Wand 24 zur Schirmwand 36 c in der Zeiteinheit übertragene Wärme gleich den jeweils von Schirmwand zu Schirmwand und schließlich an den Spiralteil der Röhre 34 in der Zeiteinheit übertragenen Wärmemengen ist; jede Schirmwand erreicht dabei eine Beharrungstemperatur zwischen den Temperaturen der Wand 24 und des Spiralteiles der Röhre 34. Mit Rücksicht darauf jedoch, daß ein solcher Wärmeübergang zwischen benachbartenBestandteilen direkt proportional der Differenz zwischen den vierten Potenzen der Temperaturen in den Bestandteilen, d. h. (T14-T,4) ist, wird die Gesamtmenge der von der Wand 24 auf den Spiralteil der Röhre 34 übertragenen Wärme wesentlich durch die Schirmwände 36a, 36b und 36c eingeschränkt. Demgemäß kann durch die Schaffung dieser Wände der Spiralteil der Röhre 34 auf wesentlich geringerer Temperatur gehalten werden als der Betriebstemperatur der Wand 24, indem überall erhältliche Kühlmittel, wie z. B. Wasser, mit einer normalen Durchflußgeschwindigkeit verwendet werden; die Wärmeübertragung von dem Spiralteil der Röhre 34 an die Atmosphäre innerhalb des Mantels 2 ist genügend klein, um dem Motor M keinen Schaden zuzufügen. Obwohl nur drei Schirmwände 36 dargestellt und beschrieben sind, können solche auch in größerer Zahl Verwendung finden, wodurch ein größeres Temperaturgefälle zwischen der Wand 24 und den Spiralteilen der Röhre 34 gehalten werden kann, ohne daß irgendein Wechsel des Kühlmittels in der Röhre 34 erforderlich wird.
  • Die Eignung der Schirmwände 36 a, 36 b und 36 c, den Wärmeübergang einzuschränken, wird gut durch die folgenden Rechenergebnisse veranschaulicht, die auf den normal zu erwartenden Temperaturen an der Wand 24 von 760° C und im Wasser von 66° C beruhen. Unter diesen Annahmen werden 6500 kcal je Stunde durch die Wand 24 an das Wasser in dem Spiralteil der Röhre 34 übertragen, wenn keine Schirmwände Verwendung finden; dadurch wird der Spiralteil der Röhre 34 gezwungen, eine derart angehobene Temperatur anzunehmen, daß ein wesentlicher Wärmebetrag an den Inhalt des Mantels 2 übertragen wird. Bei Anwendung der Schirmwände 36a, 36b und 36c werden unter den gleichen Betriebsbedingungen nur 1600 kcal je Stunde übertragen, und der Wärmeübergang von dem Spiralteil der Röhre 34 zum Inhalt des Mantels 2 wird wesentlich gemindert.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können beliebige Motortypen benutzt werden, bei denen das Gehäuse 14 eine normale, hohle, längliche Konstruktion aufweist, so daß ein umgebendes Medium von der einen zur anderen Seite nur durch den Motor hindurchfließen kann. Demgemäß ist ein Ringträger 44 vorgesehen, der sich radial zwischen der äußeren Fläche des Motorgehäuses 14 und der radial benachbarten inneren Fläche des Mantels 2 erstreckt und so die den Motor umgebende Kammer unterteilt. Der Träger 44 ist, wie man sieht, der Länge nach aus der Mitte des Mantels 2 zur Stirnwand 3 hin versetzt. Der Träger 44 ist mit mehreren Öffnungen 45 versehen, in deren jeder ein gestreckt zylindrischer Wärmeaustauscher 46 starr so befestigt ist, daß er der Länge nach in den Mantel 2 hineinragt. Um sicherzustellen, daß das den Motor M umgebende Medium durch die Wärmeaustauscher 46 hindurchgeht, ist der Träger 44 an den Umfängen mit der Außenfläche des Gehäuses 14, der Außenfläche der Wärmeaustauscher 46 und der Innenfläche des Mantels 2 abgedichtet.
  • Unabhängig davon, daß verschiedene Typen von Wärmeaustauschern Verwendung finden können, enthält jeder Wärmeaustauscher 46 mehrere gleichachsige, längliche, dünnwandige Wärmeleitrohre, die längsverlaufende, gleichachsige, ringförmige Flüssigkeitswege 50, 51 und 52 abgrenzen, um Strömung hindurchzulassen; jeder davon ist mit entsprechenden Windungen 48 versehen, um den Wärmeaustausch zwischen den Strömungswegen zu erleichtern. Für jeden Strömungsweg können verschiedene Formen benutzt werden, jedoch ist in der Darstellung der äußere ringförmige Strömungsweg 50 an jedem seiner Enden offen, wodurch das den Motor M umgebende Medium von dessen innerem Wellenstumpfende durch den Ringdurchgang 50 zum äußeren Motorende und danach durch das hohle Gehäuse 14 des Motors M zurück zum inneren Wellenstumpfende fließt. Die inneren Enden der inneren Strömungswege 51, 52 stehen der Länge nach zur Stirnwand 3 hin von dem inneren Ende des Strömungsweges 50 ab, und der innere Durchmesser des Rohres, das die Innenseite des Weges 50 bildet, ist mittels einer sie abdeckenden Platte 54 abgedichtet, wodurch eine Kühlmittel-Umkehrkammer 53 am inneren Ende eines jeden Wärmeaustauschers 46 gebildet wird.
  • Die innersten Strömungswege 52 sind entsprechend an nach Kreisbögen getrennten, längsverlaufenden Einlaßleitungen 55 und die Zwischenströmungswege 51 an ebensolchen Auslaßleitungen 56 angeschlossen, die die Zufuhrleitungen 55 entsprechend gleichachsig umgeben. Um jeder Einlaßleitung 55 Kühlmittel zuzuführen, ist zwischen der Stirnwand 3 und dem Außenende des Motors M ein ringförmiges Kopfstück 57 gelegen, das mit dem Außenende jeder Leitung 55 in Verbindung steht. Das Kopfstück 57 ist auch mit einer längs nach außen herausstehenden Speiseleitung 58 verbunden, die axial nach außen aus der Stirnwand 3 herausgeht, um eine Kühlmittelzufuhr (nicht gezeigt), z. B. Wasser, dort sicher anschließen zu können. In ähnlicher Weise liegt ein ringförmiges Auslaßkopfstück 59 zwischen dem äußeren Ende des Motors M und dem ringförmigen Kopfstück 57 und ist mit dem Außenende jeder der Auslaßleitungen 56 verbunden. Das ringförmige Auslaßkopfstück 59 ist auch mit einer axial nach außen führenden Leitung 60 verbunden, die sich an eine Entwässerung (nicht gezeigt) beliebig anschließen läßt. Die Leitungen 58, 60 sind in der Stirnwand 3 eingedichtet, um Durchsickern irgendeines Stoffes aus dem Mantel 2 heraus oder in ihn hinein zu verhindern. Bei einer solchen Wärmeaustauscherkonstruktionfließt Kühlmittel unter Druck von der Zufuhrleitung 58 zu dem ringförmigen Zufuhrkopfstück 57, dann zu jeder der Einlaßleitungen 55, durch den inneren Weg 52 des Wärmeaustauschers 46, durch die Umkehrkammer 53, nach außen durch den Zwischenweg 51 des Wärmeaustauschers 46, durch die Auslaßleitungen 56 zu dem Auslaßkopfstück 59 und dann zur Auslaßleitung 60.
  • Um sicherzustellen, daß das Medium innerhalb des Mantels 2 in der zuvor beschriebenen Weise umgewälzt wird, ist mit der Verbindungswelle 15 eine Umwälzvorrichtung für den Gasstrom zusammengebaut. Wie man sieht, ist das Zwischenstück der Verbindungswelle 15 mit einer längsverlaufenden Bohrung 61 versehen, die stramm auf dem äußeren Ende der Welle 16 sitzt und dort beispielsweise durch einen quer durchgeschlagenen Stift 17 gesichert ist. Das verlängerte Endstück der Verbindungwelle 15 in der Nähe des Motors M ist in der Nähe des Zwischenstückes der Welle 16 radial nach außen abgesetzt, um eine zwischenliegende längliche Ringkammer 62 mit einem zum Motor M offenen Ende zu bilden, das nach außen vom Gehäuse 14 absteht. Um einen möglichst engen Wärmeleitweg für die sich berührenden Teile der Verbindungswelle 15 und der Welle 16 zu schaffen, ist letztere in der Mitte mit einer Bohrung 63 versehen, die von außen nach innen geht und im Durchmesser ein wenig größer als der Radius der Welle 16 ist. Eine schalenförmige Wand 64 ist am Umfang fest mit der äußeren Fläche des inneren Endes des Motors M abgedichtet, um dort eine Kammer 66 zu bilden. Der Mittelteil der Wand 64 ist mit einer nach außen geflanschten Öffnung 68 versehen, deren kreisförmiges Ende dicht neben dem kreisförmigen Ende des benachbarten Teiles der Verbindungswelle 15 liegt, so daß die Kammer 66 mit der -Kammer 62 in Verbindung steht.
  • Wenn das Gebläserad 18 sich auf einer angehobenen Temperatur befindet, hat auch die Verbindungswelle 15 eine angehobene Temperatur, da sie unmittelbar angeschlossen ist. Der so entstehende Wärmefluß fließt durch den mittleren Teil der Verbindungswelle 15 zu deren Außenteil. Ein gewisser Betrag von Wärme wird auch von dem inneren Teil der Verbindungswelle 15 zur Ausgangwelle 16 gelangen, jedoch infolge der Wärmeschranke begrenzt, die dazwischen durch die Berührung der Bohrung 61 mit der Außenfläche der Welle 16 und durch deren hiermit in Verbindung stehenden, eingeengten Querschnitt gebildet wird.
  • In den Fig. 3 und 4 erkennt man, daß außen an der Verbindungswelle 15 mehrere Ringglieder 72 starr befestigt sind und über die äußere Fläche nach außen herausstehen. Der äußere Teil der Verbindungswelle 15 ist auch mit mehreren in Längsrichtung voneinander abstehenden Reihen von radial verlaufenden, in Umfangsrichtung voneinander getrennten Löchern 70 versehen, wobei jede Reihe zwischen benachbarte Glieder72 fällt. Jedes Ringglied72 hat mehrere rechteckige Querrippen 74, die an ihm starr befestigt, bogenmäßig voneinander getrennt sind und sowohl radial als auch axial von dort zur Seite nach außen verlaufen. Nach dem Zusammenbau sitzt jede Querrippe 74 auf dem Nachbarglied 72 auf, um mehrere benachbarte vierseitige Kammern zwischen benachbarten Gliedern 72 zu bilden. Da die Zahl von Löchern 70, die in jeder Lochreihe vorgesehen werden kann, begrenzt ist, um eine Schwächung der Verbindungswelle 15 zu vermeiden, steht das innere Ende jeder Querrippe 74 radial nach außen von der Außenfläche der Verbindungswelle 15 ab, um zwischen benachbarten Gliedern 72 eine Ringkammer 76 zu schaffen, die die genannte Außenfläche außen umgibt.
  • Da die Verbindungswelle 15 mit der Welle 16 umläuft, wirken sein gelochter Teil und die Glieder 72 und 74 als eine zwangläufige Druckpumpe, um das Medium aus der Kammer 62 anzusaugen und es auf den höheren Druck im Mantel 2 zu bringen. Bei Drehung der Welle 16 wird also das Medium in der Kammer 62 zunächst durch die Löcher 70 gezogen und in die Kammern 76 abgegeben, von denen es nach außen durch die vierseitigen, aus den Gliedern 72 bis 74 gebildeten Kammern entladen wird. Wie es bei solchen Kreiselpumpen allgemein bekannt ist, wird die Menge des entladenen Mediums vom Durchmesser und der Zahl der Löcher 70 und der Länge des radialen Durchlasses bestimmt, durch den das gepumpte Medium wandert. Demgemäß sind die Löcher 70 und die Glieder 72 bis 74 so entworfen, daß das gewünschte Volumen hindurchgewälzt wird. Es ist wichtig, daß das mittels der obigen Pumpe aus der Kammer 62 in den Mantel 2 gepumpte Medium auch ein Kühlmittel darstellt, welches den Wärmeübergang von der Verbindungswelle 15 an die Welle 16 vermindert. Wie gesagt wird die Wärme an die Verbindungswelle 15 vom Gebläserad 18 übertragen. Da die Glieder 72 und 74 unmittelbar an dem äußeren Teil der Verbindungswelle 15 angeschlossen sind, erwärmt diese Wärmeübertragung die Glieder 72 und 74, diese werden jedoch dank des Flusses des umgewälzten, an ihren Seiten entlangstreichenden Mediums abgekühlt.
  • Es ist auch zu bemerken, daß die beschriebene Pumpe ebenfalls ein zwangläufig einseitiges Umwälzen des Mediums innerhalb des Mantels2 gewährleistet. Da die Kammer 62 entleert wird, bildet sich also für das Medium ein Umwälzweg innerhalb des Mantels 2 von der Hochdruckseite der Pumpe, durch die Wärmeaustauscher 46 hindurch, in den Außenteil des Mantels 2 hinein, durch das Gehäuse des Motors M hindurch, in die Kammer 66 und dann in die Kammer 62 auf der Niederdruckseite der Pumpe hinein. Bei einem solchen Umwälzweg ist das umlaufende, durch das Gehäuse des Motors M fließende Medium auf geringerer Temperatur als das Gehäuse innerhalb des Innenteiles des Mantels 2, so daß der Motor M ständig durch dieses umlaufende Medium gekühlt wird. Obwohl die Bestandteile des Motors M die Temperatur des umlaufenden, durch ihn fließenden Mediums anheben, sorgen die Wärmeaustauscher 46 mit genügender Aufnahmefähigkeit dafür, sicherzustellen, daß ein solcher Wärmeübergang die Temperatur des umlaufenden Mediums nicht bis zu dem Punkt anhebt, bei dem es nicht mehr zur Kühlung der Glieder 72 bis 74 dienen könnte.
  • Im Laufe dieser Beschreibung sind verschiedene Teile angedeutet worden, die mit anderen Teilen zusammen abgedichtet sind. Da das vorliegende Zusatzgehäuse in erster Linie für Anwendungen bei angehobener Temperatur gedacht ist, sind die hier beschriebenen Bestandteile aus einem Stoff hergestellt, der sich für den beabsichtigten Zweck bei solchen angehobenen Temperaturen eignet. Bestandteile wie der Mantel 2 und die Verbindungswelle 15 sind aus rostfreiem Stahl gefertigt, wodurch eine solche Abdichtung leicht durch Schweißen bewerkstelligt werden kann. Weiter ist zu bemerken, daß die Stirnwand 3 gegen den Mantel 2 mittels entsprechender Abdichtflansche 80 in fachbekannter Weise abgedichtet ist.
  • Bei der bisher beschriebenen Anordnung ist sichergestellt, daß der Motor M bei einer Umgebungstemperatur arbeitet, die wesentlich unter der liegt, mit der das angetriebene Gerät, d. h. der Verdichter 20, arbeitet. Der unmittelbare Wärmefluß von der Wand 24 des Verdichters 20 zum Motor M wird mittels der Wärmeabschirmung 30 daran gehindert, die den Motor M umgebenden Temperaturen anzuheben. Der Mantel 2 wird vor dem Erreichen der angehobenen Temperaturen des Hochdruckmediums des Verdichters 20 mittels der ringförmigen Wasserhülle 40 an seinem offenen Ende bewahrt. Jedoch ist zu bemerken, daß infolge des Durchlasses 26 und der reichlichen Öffnungen in der Wand 24, den Leitwänden 36 und dem Halter 32 das mit hoher Temperatur und Druck durch den Verdichter 20 wandernde Medium auch in den Mantel 2 am Wellenende des Motors M eintritt. Dieses Medium hoher Temperatur wird mittels des Pumpenteiles der Verbindungswelle 15, wie zuvor beschrieben, umgewälzt, so daß es durch den Durchlaß 50 des Wärmeaustauschers 46 wandert und dadurch abgekühlt wird. Gleichzeitig wird die unmittelbar vom Gebläserad 18 zur Verbindungswelle 15 durchgehende Wärme mittels der Glieder 72 und 74 zerstreut, über die das durch die Löcher 70 fließende Medium wandert, um ihre ständige Kühlung zu sichern.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wärmeschutz- und Kühlvorrichtung für einen unmittelbar neben einer Wärmequelle in einem eigenenSchutzgehäuse arbeitendenElektromotor mit einer in die Wärmequelle hineinragenden Treibwelle, bei der zwischen dem Motor und der Wärmequelle Wärmestaumittel angeordnet sind und ein Kühlmittel von einer motorgetriebenen Einrichtung durch das Innere des Motors in Umlauf versetzt wird, gekennzeichnet durch ein mit inneren Tragkonsolen (8) für den Elektromotor (M) versehenes Zusatzgehäuse (2, 3), das einen serienmäßigen, offenen Elektromotor mit Durchzugbelüftung bei möglichst raumsparender Anordnung unter Belassung eines Zwischenraumes um das Motorgehäuse (14) herum und an den Motorenden umschließt, wobei die Wärmestaumittel von mehreren voneinander getrennten Schirmwänden (36 a bis 36 c) gebildet werden, die eine der Wärmequelle benachbarte Stirnwand des Zusatzgehäuses bilden und mit der Treibwelle (15, 16) fluchtende Öffnungen besitzen; durch welche eine auf der Treibwelle (16) befestigte Verbindungswelle (15) hindurchragt, deren in dem genannten Zwischenraum zwischen Elektromotor und Schirmwänden gelegener Teil als Druckpumpe (70 bis 76) für das in dem Zusatzgehäuse umgewälzte Motorkühlmittel ausgebildet ist.
  2. 2. Wärmeschutz- und Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Zwischenraum zwischen dem Gehäuse (14) des Elektromotors (M) und dem Mantel (2) durch eine Trennwand (44) quer unterteilt ist, wobei in dieser Trennwand Wärmeaustauscher (46) vorgesehen sind, durch welche das den Motor kühlende, im Verlauf einer Umwälzung durch das Motorgehäuse hindurch- und außen an ihm entlangströmende Medium geleitet wird.
  3. 3. Wärmeschutz- und Kühlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungswelle (15) ein innen aufgeweitetes und an seinem Umfang mit Löchern (70) versehenes Endstück hat, das an der Treibwelle (16) entlang eine längliche Kammer (62) bildet, deren offenes Ende dicht neben dem offenen Ende (68) der das Motorgehäuse auf dieser Seite abdeckenden Schale (64) liegt, wobei auf dem Endstück Flügelräder (74) befestigt sind, die bei Drehung der Treibwelle (16) das Kühlmittel aus dem Elektromotor (M) durch die Kammer (62) über die Oberfläche des Motorgehäuses und durch die Wärmeaustauscher fördern.
  4. 4. Wärmeschutz- und Kühlvorrichtung nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander getrennten Schirmwände (36a bis 36c) einen abgeschlossenen Raum an dem der Wärmequelle zugekehrten Ende des Zusatzgehäuses bilden, wobei in diesem Raum eine weitere eigene Kühlvorrichtung vorgesehen ist.
  5. 5. Wärmeschutz- und Kühlvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem abgeschlossenen Raum an dem der Wärmequelle zugekehrten Ende des Zusatzgehäuses vorgesehene Kühlvorrichtung aus spiralig angeordneten, von einer Flüssigkeit durchströmten Rohren (34) besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 916 930; USA.-Patentschriften Nr. 1736 002, 2 656 973, 2 735 027, 2 743 384, 2 829 286.
DEI16463A 1958-05-23 1959-05-20 Waermeschutz- und Kuehlvorrichtung fuer einen unmittelbar neben einer Waermequelle in einem eigenen Schutzgehaeuse arbeitenden Elektromotor Pending DE1114575B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1114575XA 1958-05-23 1958-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1114575B true DE1114575B (de) 1961-10-05

Family

ID=22338666

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI16463A Pending DE1114575B (de) 1958-05-23 1959-05-20 Waermeschutz- und Kuehlvorrichtung fuer einen unmittelbar neben einer Waermequelle in einem eigenen Schutzgehaeuse arbeitenden Elektromotor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1114575B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2113671A1 (de) * 2008-04-28 2009-11-04 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung mit einem elektrischen Motor und einer Pumpe

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1736002A (en) * 1925-12-26 1929-11-19 Royal E Frickey Pumping system
US2656973A (en) * 1949-06-09 1953-10-27 Reliance Electric & Eng Co Electric motor for driving a device within a compartment
DE916930C (de) * 1945-07-11 1954-08-19 Hayward Tyler & Company Ltd Mit einem im Wege des Foerdermittels liegenden Tauchmotor angetriebene Zentrifugalpumpe fuer die Foerderung heisser Fluessigkeiten
US2735027A (en) * 1956-02-14 Annealing furnace motor
US2743384A (en) * 1953-05-12 1956-04-24 Singer Mfg Co Evaporative cooling systems for electric motors
US2829286A (en) * 1955-06-16 1958-04-01 Kaybee Engineering Company Inc Sealed electric motor

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2735027A (en) * 1956-02-14 Annealing furnace motor
US1736002A (en) * 1925-12-26 1929-11-19 Royal E Frickey Pumping system
DE916930C (de) * 1945-07-11 1954-08-19 Hayward Tyler & Company Ltd Mit einem im Wege des Foerdermittels liegenden Tauchmotor angetriebene Zentrifugalpumpe fuer die Foerderung heisser Fluessigkeiten
US2656973A (en) * 1949-06-09 1953-10-27 Reliance Electric & Eng Co Electric motor for driving a device within a compartment
US2743384A (en) * 1953-05-12 1956-04-24 Singer Mfg Co Evaporative cooling systems for electric motors
US2829286A (en) * 1955-06-16 1958-04-01 Kaybee Engineering Company Inc Sealed electric motor

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2113671A1 (de) * 2008-04-28 2009-11-04 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung mit einem elektrischen Motor und einer Pumpe
WO2009132956A1 (en) * 2008-04-28 2009-11-05 Siemens Aktiengesellschaft Arrangement with an electric motor and a pump
US7999424B2 (en) 2008-04-28 2011-08-16 Siemens Aktiengesellschaft Arrangement with an electric motor and a pump

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3013974A1 (de) Einrichtung zur enteisung umlaufender nasenhauben von gasturbinentriebwerken
DE1936324B2 (de) Mehrflutiges Geblase fur ein Gerat um Auftauen, Braten oder Backen von Lebensmitteln
DE60224147T2 (de) Wasserkühlvorrichtung für eine vertikale Mehrzylinderbrennkraftmaschine
DE2628589B2 (de) Wärmetauscher
DE4212982A1 (de) Pumpe für heiße Fördermedien
DE1114575B (de) Waermeschutz- und Kuehlvorrichtung fuer einen unmittelbar neben einer Waermequelle in einem eigenen Schutzgehaeuse arbeitenden Elektromotor
DE453225C (de) Kuehlvorrichtung fuer die Lagerung rasch laufender heisser Wellen
DE3305301C2 (de)
DE102007036032A1 (de) Unterwassermotor mit Wärmetauscher
DE10232967A1 (de) Reaktor mit einem Wärmetauschmittelkreislauf
DE1433786B2 (de) Verfahren und Kühlanlage zum Kühlen einer Schutzgasatmosphäre in einem Wärmebehandlungsofen
DE1488451B2 (de) Radialgeblaese zum foerdern heisser gase, insbesondere ansauggeblaese fuer einen aussenwandgasheizofen
DE852555C (de) Waermeaustauscher
AT166356B (de) Heißgaskolbenmaschine mit einem, den heißen Raum der Maschine umgebenden hohlzylindrischen Erhitzer
DE822245C (de) Umlaufender regenerativer Luftvorwaermer
DE2125342A1 (de) Gasbackofen
DE10057183A1 (de) Magnetkupplungspumpe für heiße Fördermedien
DE806612C (de) Heissgasmaschine mit einem den warmen Raum der Maschine umgebenden mantelfoermigen Heizkoerper
EP0770780B1 (de) Kreiselpumpenaggregat mit einer Magnetkupplung
DE876867C (de) Geschlossene elektrische Maschine mit Aussenbelueftung
AT216355B (de) Aus Kreiselpumpe und elektrischem Antriebsmotor bestehendes, nach außen abgeschlossenes Aggregat
DE69409730T2 (de) Flüssigkeitsreibungskupplung
DE9111161U1 (de) Kreiselpumpe
DE2121281A1 (de) Laufrad für eine Gasturbine
DE1428201A1 (de) Laufradnabe fuer Ventilator zur Foerderung heisser Gase