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DE1114411B - Automatische Kleinkaliberwaffe - Google Patents

Automatische Kleinkaliberwaffe

Info

Publication number
DE1114411B
DE1114411B DEK36933A DEK0036933A DE1114411B DE 1114411 B DE1114411 B DE 1114411B DE K36933 A DEK36933 A DE K36933A DE K0036933 A DEK0036933 A DE K0036933A DE 1114411 B DE1114411 B DE 1114411B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder lock
small caliber
caliber weapon
sleeve
weapon according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK36933A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rolf Kriegeskorte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kriegeskorte & Co Spor GmbH
Original Assignee
Kriegeskorte & Co Spor GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kriegeskorte & Co Spor GmbH filed Critical Kriegeskorte & Co Spor GmbH
Priority to DEK36933A priority Critical patent/DE1114411B/de
Publication of DE1114411B publication Critical patent/DE1114411B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Automatische Kleinkahberwaffe Bisher wurden Kleinkaliber-Automaten nur für Kugelpatronen gebaut. Der Mechanismus der bekannten Kleinkaliber-Automaten arbeitet bei Verwendung von Schrotpatronen nicht, weil die Anforderungen bei einer automatischen Waffe, welche mit Schrotpatronen arbeiten soll, infolge des geringeren Rückdruckes bei Schrotmunition wesentlich höher sind. Bekanntlich muß in einer automatischen Waffe nach dem Schuß folgender Funktionsgang erledigt werden: 1. Öffnen der Verschlusses.
  • 2. Ausziehen und Auswerfen der leeren Patronenhülse.
  • 3. Spannen des Schlagstückes und der Zündfeder. 4. Spannen der Schließfeder beim Öffnen des Schlosses.
  • 5. Einführen einer neuen Patrone in den Lauf sowie sicheres Schließen der Kammer. Diese fünf Punkte sind unumgänglich und erfordern ein sorgfältig abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Munition und Waffe. Dazu ist notwendig, daß noch eine gewisse Kraftreserve zur Verfügung steht, um nicht nur im Durchschnittsfall die Garantie einer einwandfreien Funktion zu haben, sondern auch in Ausnahmefällen unter erschwerten Bedingungen, wie z. B. im Falle der Verschmutzung des Patronenlagers oder der Kammerführung.
  • Gemäß der Erfindung wird eine automatische Kleinkaliberwaffe mit einem Zylinderverschluß vorgeschlagen, der in Anpassung an rückdruckarme Patronen, insbesondere Schrotpatronen von 6 oder 9 mm Kaliber, besonders leicht und reibungsarm ausgeführt ist und dementsprechend Führungsflächen für die Führung in der Kammerhülse nur an den Enden oder in unmittelbarer Nähe derselben aufweist, wobei die Führungsflächen nicht über den ganzen Umfang tragen und der Körper des Zylinderverschlusses außerdem an den übrigen Stellen zwischen den beiden Enden mindestens teilweise von der zylindrischen Führungsfläche der Hülse durch Abfräsen od. dgl. ausgenommen ist. Auf diese Weise wird die Masse des Zylinderverschlusses gegenüber den üblichen Zylinderverschlüssen, die mehr oder weniger auf ihrer gesamten Länge auf dem ganzen Umfang in der Hülse geführt sind, erheblich reduziert, so daß der Verschluß von dem verhältnismäßig geringen Rückdruck einer Schrotpatrone einwandfrei bewegt werden kann. Außerdem wird durch die verhältnismäßig geringe Längenerstreckung der verschlußseitigen Führungsflächen die Reibung reduziert, und es wird eine Reibung oder gar Verklemmung zwischen Verschluß und Hülse infolge von Verschmutzungen verhindert, da die Schmutzteilchen jeweils in den freien Raum neben den verschlußseitigen Führungsflächen geschoben werden. Auch diese Folgen der erfindungsgemäßen Ausbildung des Zylinderverschlusses erleichtern es den verhältnismäßig schwachen Rückstoßkräften, die erforderliche Verschlußbewegung zu bewirken.
  • Der Zylinderverschluß kann ebene (gefräste) oder schwach gekrümmte (gedrehte) Seitenflächen an den zurückgenommenen Stellen aufweisen, die an oder in der Nähe der Enden des Zylinderverschlusses von bundförmigen, zylindrischen Führungsflächen überragt werden. Im einzelnen wird vorgeschlagen, daß die zylindrische Führungsfläche am hinteren Ende des Zylinderverschlusses einen konischen Auslauf aufweist. Diese Konizität trägt dazu bei, den Reibungswiderstand beim Zurücklaufen des Verschlusses auf ein Minimum zu senken. Weiter wird vorgeschlagen, daß von zwei Bunden am vorderen Ende des Zylinderverschlusses nur der eine, vorzugsweise der vordere, zur Führung dient. Der Zylinderverschluß kann am vorderen Ende in an sich bekannter Weise eine ebene Fläche auf seiner Unterseite aufweisen, die auf einem entsprechenden, in der Kammerhülse befestigten Gegenstück gleitet.
  • Weiterhin ist es auch vorteilhaft, die Patronenlager- und Laufabmessungen sorgfältig abzustimmen, weil durch eine entsprechende Wahl der Abmessungen eine gewisse Beeinflussung des Gasdruckes möb ]ich ist. Lauflänge, Laufkaliber, Patronenlagerabmessungen und Länge des übergangkegels bestimmen den Gasdruckverlauf in der Waffe. Die Festigkeit der Patronenhülse bzw. deren Gleitfähigkeit im Patronenlager wirken sich auf den Arbeitsaufwand nach dem Schuß im Zusammenhang mit dem Ausziehen der leeren Patronenhülse besonders aus. Dies bedeutet, daß es notwendig ist, das Patronenlager auf Hochglanz zu polieren, das Laufkaliber in möglichst engen Grenzen zu halten und dem Lager einen kurzen Übergang zu geben, weil durch diese Maßnahmen ein erhöhter Gasdruck erzeugt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Schloß einer automatischen Kleinkaliberwaffe für Schrotpatronen, Fig. 2 eine Unteransicht, Fig. 3 eine Seitenansicht des Zylinderverschlusses dieses Automaten und Fig. 4 und 5 Querschnitte entsprechend den Schnittlinien IV-IV und V-V in Fig. 3.
  • Mit 10 ist der Lauf, mit 11 die Kammerhülse und mit 12 die Verschlußmutter der Hülse bezeichnet. In der Kammerhülse 11 ist der Zylinderverschluß 13 axial verschiebbar. Er steht unter Druck der Schließfeder 14. Im Verschluß ist das Schlagstück 15, das unter Druck der Zündfeder 16 steht, verschiebbar. Das Schlagstück 15 wird durch einen Abzugstollen 17 gehalten und kann durch einen Sicherungsbolzen 18 gesichert werden.
  • Der Zylinderverschluß 13 ist am hinteren Ende mit einem vollzylindrischen Bund 19 versehen, der fast auf seinem gesamten Umfang in der zylindrischen Führungsfläche der Kammerhülse 11 gleitet und bei 19a konisch ausläuft. Ein solches Gleiten fast über den ganzen Umfang des Verschlusses weg findet außer am hinteren Ende des Verschlusses nur noch in der Nähe des vorderen Endes statt, wo zwei etwa halbzylindrische Bunde 20 und 21, die eine ringförmige Nut für die Aufnahme einer Feder zwischen sich lassen, angeordnet sind. Die Anordnung kann hierbei so getroffen sein, daß nur der Bund 21 zur Führung benutzt wird und der Bund 20 entsprechend im Durchmesser etwas zurückgenommenist. DerZylinderverschluß besitzt am vorderen Ende eine Ausnehmung mit einer ebenen Fläche 22. Diese gleitet auf einem in der Kammerhülse 11 befestigten Führungsstück 23.
  • Der Zylinderverschluß weist einen vertikalen Schlitz 24 auf, der zur Aufnahme des Schlagstückes 15, des Abzugstollens 17 usw. dient. Die Seitenflächen 25 und 26 des Zylinderverschlusses sind so nahe an den Schlitz 24 herangerückt, daß gewissermaßen nur ein Gerippe stehenbleibt, welches gerade noch den Festigkeitsanforderungen bei derBeanspruchungdurch den Rückdruck der Schrotpatronen 27 genügt. Die Flächen 25 und 26 können eben gefräst oder aber auch mit einem großen Radius einzeln abgedreht sein. Auch die Oberseite 28 des Zylinderverschlusses 13 ist weit von der hülsenseitigen Führungsfläche zurückgenommen. Nur in der Nähe der Bohrung 29 für den Sicherungsbolzen 18 muß die Kammer etwas stärker gehalten sein; aber auch da findet keine Führung über den gesamten Umfang weg statt.
  • So ist ein Zylinderverschluß gestaltet worden, der mit einem Minimum an Material und somit Masse dem Rückdruck der Schrotladung einen möglichst geringen Massenwiderstand bietet und außerdem infolge der geringen Erstreckung der Führungsflächen die Reibung verringert und eine Verschmutzung des Spaltes zwischen Hülse und Kammer verhindert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Automatische Kleinkaliberwaffe mit Zyaderverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderverschluß (13) in Anpassung an rückdruckarme Patronen, insbesondere Schrotpatronen von 6 oder 9 mm Kaliber, besonders leicht und reibungsarm ausgeführt ist und dementsprechend Führungsflächen (19, 21) für die Führung in der Kammerhülse (11) nur an den Enden oder in unmittelbarer Nähe derselben aufweist, wobei die Führungsflächen nicht über den ganzen Umfang tragen und der Körper des Zylinderverschlusses (13) außerdem an den übrigen Stellen zwischen den beiden Enden mindestens teilweise von der zylindrischen Führungsfläche der Hülse (11) durch Abfräsen od. dgl. ausgenommen ist.
  2. 2. Kleinkaliberwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderverschluß (13) an den abgefrästen Stellen ebene oder nur schwach gekrümmte Seitenflächen (25, 26, 28) aufweist, die an oder in der Nähe der Enden des Zylinderverschlusses von bundförmigen, zylindrischen Führungsflächen (19, 20, 21) überragt werden.
  3. 3. Kleinkaliberwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Führungsfläche (19) am hinteren Ende des Zylinderverschlusses einen konischen Auslauf (19a) aufweist.
  4. 4. Kleinkaliberwaffe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei Bunden (20, 21) am vorderen Ende des Zylinderverschlusses (13) nur der eine, vorzugsweise der vordere (21), zur Führung dient.
  5. 5. Kleinkaliberwaffe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderverschluß (13) am vorderen Ende in an sich bekannter Weise eine ebene Fläche (22) auf seiner Unterseite aufweist, die auf einem entsprechenden, in der Kammerhülse (7.l) befestigten Gegenstück (23) gleitet.
DEK36933A 1959-02-11 1959-02-11 Automatische Kleinkaliberwaffe Pending DE1114411B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK36933A DE1114411B (de) 1959-02-11 1959-02-11 Automatische Kleinkaliberwaffe

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK36933A DE1114411B (de) 1959-02-11 1959-02-11 Automatische Kleinkaliberwaffe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1114411B true DE1114411B (de) 1961-09-28

Family

ID=7220851

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK36933A Pending DE1114411B (de) 1959-02-11 1959-02-11 Automatische Kleinkaliberwaffe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1114411B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261780B (de) * 1963-03-26 1968-02-22 Heckler & Koch Gmbh Einsatzgeraet zum Verschiessen von Kleinkalibermunition

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261780B (de) * 1963-03-26 1968-02-22 Heckler & Koch Gmbh Einsatzgeraet zum Verschiessen von Kleinkalibermunition

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