DE1114385B - Vorrichtung zur selbsttaetigen Synchronisierung eines Film- und eines Tonbandgeraetes - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttaetigen Synchronisierung eines Film- und eines TonbandgeraetesInfo
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- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
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Description
- Vorrichtung zur selbsttätigen Synchronisierung eines Film- und eines Tonbandgerätes Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Synchronisierung einer Filmaufnahmekamera oder eines Projektors mit einem magnetischen Ton-Aufnahme-Wiedergabe-Gerät, das einen Zeiger oder einen Kontaktfinger aufweist, der einen in Serie mit dem Stromkreis des Motors der Kamera oder des Projektors geschalteten Widerstand regelt und von durch die Bewegung des Tonbandes und des Filmbandes beeinflußten Organen gesteuert wird.
- Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird entweder von einer Tonbandschleife Gebrauch gemacht, welche das Tonband mechanisch dauernd stark beansprucht, oder es ist ein mechanisches Verbindungsorgan zwischen dem Projektor und dem Tonbandapparat erforderlich; die Betätigung des Motors erfolgt periodisch durch Unterbrechung eines festen Widerstandes; der Projektor muß einleitend auf eine Geschwindigkeit einreguliert werden, die in der Nähe der Wiedergabegeschwindigkeit des Filmes liegt, und außerdem ist die Verwendung eines Kommutators erforderlich.
- Alle diese Nachteile kommen in Fortfall, wenn bei der eingangs genannten Synchronisationsvorrichtung gemäß der Erfindung das durch das Band des magnetischen Aufnahme-Wiedergabe-Gerätes gesteuerte Organ zu einer Drehbewegung mit konstanter linearer Geschwindigkeit veranlaßt wird, während das durch den Film gesteuerte Organ eine schrittweise Bewegung ausführt.
- Dabei ist vorteilhaft das durch den Film gesteuerte Organ, bevor es zu einer schrittweisen Drehbewegung veranlaßt wird, normalerweise unbeweglich und wird durch eine Kraft in regelmäßigen Abständen zur Durchführung einer Teildrehung mit einer konstanten Amplitude beeinflußt. Außerdem kann die Einrichtung so beschaffen sein, daß das durch das magnetische Aufnahme-Wiedergabe-Gerät bewegte Organ durch ein Kegelzahnrad gebildet ist und das durch die Kamera oder den Projektor gesteuerte Organ aus einem mit dem genannten Kegelzahnrad übereinstimmenden Kegelzahnrad besteht und diese beiden Zahnräder mit einem Umlaufrad, welches den den elektrischen Widerstand regelnden Zeiger trägt, kämmen, wobei das durch die Kamera oder den Projektor bewegte Kegelzahnrad mit Weicheisenkernen versehen ist, welche mit Spulen zusammenarbeiten, deren Stromkreis durch ein Schaltorgan gesteuert wird, das durch die Kamera oder den Projektor betätigt wird.
- Durch diese Maßnahmen erübrigt sich ein mechanisches Verbindungsorgan für den Projektor, welches einen Kontakt oder einen Kommutator betätigt, da es nur die Perforationen des Filmes sind, welche für die Steuerung auf elektrischem Wege eines in dem Synchronisator angeordneten magnetischen Rotors maßgebend sind, wobei dessen Geschwindigkeit ständig eine Funktion der Frequenz des Bilddurchganges im Projektor ist.
- Die Regelung des Motors erfolgt durch die Veränderung eines variablen Widerstandes durch Verstellung eines Umlaufrades in einem Differentialgetriebe, dessen beide Planetenradverzahnungen wechselseitig mitgenommen werden.
- Die vorherige Einregulierung der Projektorgeschwindigkeit in die Nähe der Wiedergabegeschwindigkeit des Filmes, ebenso wie der Gebrauch eines Kommutators, fallen fort, und die sichtbare Einstellung des Kontaktfingers zeigt dem Bedienenden, ob und mit welcher Genauigkeit der Synchronismus aufrechterhalten wird.
- Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine schematische Ansicht, welche das Prinzip einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung veranschaulicht, Fig. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch eine Vorrichtung mit dem durch Fig. 1 erläuterten Prinzip und Fig. 3 eine Teilansicht von unten der Anordnung gemäß Fig. 2. Fig. 1 und 2 zeigen eine Rolle oder Scheibe 27, auf deren Umfang das magnetische Band läuft. Die Scheibe 27 ist auf dem Ende einer Welle 28 befestigt und dreht sich frei in zwei Lagern 29 und 30, die fest von einer oberen Wand 31 bzw. einer unteren Wand 32 des Gehäuses der Vorrichtung getragen werden.
- Auf der Welle 28 ist ein Kegelzahnrad 33 verkeilt. Ferner ist auf ihr eine Scheibe 34 lose gelagert, die an ihrem ganzen Umfang mit Weicheisenkernen 35 in gleichen Abständen versehen ist. An der Scheibe 34 ist ein Kegelzahnrad 36 befestigt, das mit dem Rad 33 übereinstimmt.
- Die beiden Zahnräder 33 und 36 sind mechanisch durch ein Kegelumlaufrad 37 verbunden, das lose auf einer Achse 38 sitzt, die von einem Ring 26 getragen wird, welcher sich frei um die Welle 28 drehen kann.
- An ihrem freien Ende ist die Achse 38 mit einem Finger 39 versehen, welcher in einen Zeiger 40 eingreift, der frei drehbar in bezug auf die Welle 28 gelagert ist.
- Auf seiner Unterseite ist der Zeiger 40 mit einer Kontaktlamelle 41 versehen, welche auf einem elektrischen Widerstand 42 gleitet, der in den elektrischen Stromkreis des Motors für die Kamera oder den Projektor eingeschaltet ist.
- Die Vorrichtung wird durch mehrere Spulen 43 vervollständigt, die in gleichmäßigen Abständen auf der Wand 32 angeordnet sind. Zwischen den Polenden der Magnete 44 der Spulen können die Kerne 35 hindurchtreten, wobei die nicht dargestellten Stromkreise der Spulen 43 periodisch durch einen Kontaktgeber geschlossen werden, der an der Führung des die Kamera oder den Projektor passierenden Filmes angeordnet ist.
- Die Drehgeschwindigkeit des Zahnrades 33 hängt von der linearen Geschwindigkeit der Verstellung des magnetischen Bandes und des magnetischen Aufnahme-Wiedergabe-Gerätes ab, während die Drehgeschwindigkeit des Zahnrades 36 unmittelbar von der linearen Geschwindigkeit der Bewegung des Filmes in der Kamera oder dem Projektor abhängt. Wenn die beiden vorgenannten linearen Geschwindigkeiten konstant bleiben, bleibt der Zeiger 40 unbeweglich. Dagegen ruft jede Änderung des vorgenannten Verhältnisses in dem einen oder anderen Sinne eine entsprechende Verstellung des Zeigers 40 hervor, welcher dank des Kontaktes zwischen der Lamelle 41 und dem Widerstand 42 die Drehgeschwindigkeit des Motors der Kamera oder des Projektors reguliert, wobei sich ein scharfer Synchronismus zwischen dem Bildband und Tonband ergibt.
- Zwischen der Synchronisiervorrichtung, dem magnetischen Aufnahme-Wiedergabe-Gerät und der Kamera oder dem' Projektor ist eine mechanische Verbindung vöihanden, wodurch eine große Sicherheit der Funktion gewährleistet wird und eine Abänderung der benutzten Vorrichtungen und des Projektors oder der Kamera im einzelnen nicht erforderlich ist.
- Es ist selbstverständlich, daß die Vorrichtung lediglich erläuternd, keineswegs beschränkend dargestellt ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur selbsttätigen Synchronisation einer Filmaufnahmekamera oder eines Projektors mit einem magnetischen Ton-Aufnahme-Wiedergabe-Gerät, das einen Zeiger oder Kontaktfinger aufweist, der einen in Serie mit dem Stromkreis des Motors der Kamera oder des Projektors geschalteten Widerstand regelt und von durch die Bewegung des Tonbandes und des Filmbandes beeinflußten Organen gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das Band des magnetischen Aufnahme-Wiedergabe-Gerätes gesteuerte Organ (33) zu einer Drehbewegung mit konstanter linearer Geschwindigkeit veranlaßt wird, während das durch den Film gesteuerte Organ (36) eine schrittweise Drehbewegung ausführt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ (36), bevor es zu einer schrittweisen Drehbewegung veranlaßt wird, normalerweise uribeweglich ist und durch eine Kraft (43, 44) in regelmäßigen Abständen zur Durchführung einer Teildrehung mit einer konstanten Amplitude beeinflußt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das magnetische Aufnahme-Wiedergabe-Gerätbewegte Organ durch ein Kegelzahnrad (33) gebildet wird und das durch die Kamera oder den Projektor gesteuerte Organ aus einem mit dem genannten Kegelzahnrad übereinstimmenden Kegelzahnrad (36) besteht und diese beiden Zahnräder mit einem Umlaufrad (37) kämmen, welches den den elektrischen Widerstand (42) regelnden Zeiger trägt und wobei das durch die Kamera oder den Projektor bewegte Kegelzahnrad mit Weicheisenkernen (35) versehen ist, welche mit Spulen (43) zusammenarbeiten, deren Stromkreis durch ein Schaltorgan gesteuert wird, das durch die Kamera oder den Projektor betätigt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1045 225, 1046486.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1114385X | 1958-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1114385B true DE1114385B (de) | 1961-09-28 |
Family
ID=9628306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET15126A Pending DE1114385B (de) | 1958-01-14 | 1958-05-06 | Vorrichtung zur selbsttaetigen Synchronisierung eines Film- und eines Tonbandgeraetes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1114385B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045225B (de) * | 1955-04-23 | 1958-11-27 | Bauer Eugen Gmbh | Einrichtung zum Synchronisieren eines Tonbandgeraetes mit einem Laufbildwerfer |
| DE1046486B (de) * | 1956-04-20 | 1958-12-11 | Niezoldi & Kraemer G M B H | Einrichtung zum Synchronisieren eines Filmvorfuehrungsgeraetes mit einem Tonbandgeraet |
-
1958
- 1958-05-06 DE DET15126A patent/DE1114385B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045225B (de) * | 1955-04-23 | 1958-11-27 | Bauer Eugen Gmbh | Einrichtung zum Synchronisieren eines Tonbandgeraetes mit einem Laufbildwerfer |
| DE1046486B (de) * | 1956-04-20 | 1958-12-11 | Niezoldi & Kraemer G M B H | Einrichtung zum Synchronisieren eines Filmvorfuehrungsgeraetes mit einem Tonbandgeraet |
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