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DE1114229B - Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst in Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1114229B
DE1114229B DES70444A DES0070444A DE1114229B DE 1114229 B DE1114229 B DE 1114229B DE S70444 A DES70444 A DE S70444A DE S0070444 A DES0070444 A DE S0070444A DE 1114229 B DE1114229 B DE 1114229B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
relay
switching means
telephone
order service
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70444A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES70444A priority Critical patent/DE1114229B/de
Publication of DE1114229B publication Critical patent/DE1114229B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/54Arrangements for diverting calls for one subscriber to another predetermined subscriber
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst in Fernsprechanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Femsprechauftragsdienst und Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst durch den Teilnehmer selbst, vorzugsweise mit Parallelanruf zum Fernsprechauftragsdienst und zum Teilnehmer.
  • Es ist bereits bekannt, durch Verwendung eines Differentialrelais, das in der Teilnehmerschaltung eingebaut ist, die Anschlußleitung eines Teilnehmers zum Fernsprechauftragsdienst umzuschalten. Der Teilnehmer erhält einen Fernsprecher mit Erdungstaste und ist dadurch in der Lage, durch Erdimpulsgabe das Differentialielais zu steuern. Dieses Verfahren erfordert den Austausch des bisher üblichen tastenlosen Fernsprechers und eine zusätzliche Ader für die Erdimpulsgabe.
  • Außerdem ist es bekannt, die Umschaltung eines Fernsprechanschlusses zum Fernsprechauftragsdienst durch Einfügen eines schnurlosen Trennsteckers in die dem umzuschaltenden Teilnehmeranschluß zugeordnete Klinke eines Trennsteckverteilers zu bewirken. Die Zurückschaltung erfolgt durch Herausziehen des Trennsteckers. Dieses Verfahren erfordert den Einsatz von Personal für jede An- und Abschaltung.
  • Weiterhin ist es bekannt, dem Teilnehmer, der für die Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes in Frage kommt, Zugang zu besonderen Dienstgruppenwählem zu gewähren, über die er durch Wahl einer bestimmten Kennzahl eine Dienstleitungswahleinrichtung belegt. Sie stellt über weitere Schaltungseinrichtungen einen Prüfkreis zum Hauptverteiler her, um den Teilnehmer festzustellen, der diese Umschaltung eingeleitet hat. Die Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes wird durch Betätigung einer an seiner Fernsprechstation angebrachten Erdtaste bewirkt. Dieses Verfahren erfordert unter anderem besondere Wähler, 'den Umtausch des bisher üblichen Fernsprechers ohne Taste und eine dritte Ader der Anschlußleitung.
  • Ein anderes bekanntes Verfahren zur Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes besteht darin, daß der Teilnehmer, der die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst wünscht, durch Wählen einer nur ihm zugeordneten Kennzahl :ein Umschaltrelais steuert, das die vom Leitungswähler kommenden Sprechadem zum Fernsprechauftragsdienst umschaltet. Die ,vom Leitungswähler zum Teilnehmer führenden Sprechadem sind durch Einführen eines schnurlosen Trennsteckers in den Trennsteckverteiler für die Umschaltung vorbereitet worden. Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst erfolgt durch Wählen der gleichen oder einer anderen Kennzahl. Dieses Verfahren setzt die Bereitstellung besonderer Leitungswähler voraus. Außerdem wird der Teilnehmer durch die Verwendung von vielstelligen Kennzahlen in bezug auf Gedächtnis und Wahl belastet.
  • Nach einem weiteren bekannten Verfahren wird ein Wähler in einer der letzten Wahlstufen der Fernsprechanlage mit einer Umschaltübertragung verbunden, die rückwärts über den aufgebauten Verbindungsweg ein oder mehrere Kennzeichen aussendet, die als Anreiz zur Umschaltung der teiInehmereigenen Schaltwege einer Auswerteeinrichtung zugeleitet werden. Die Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes erfolgt auf die gleiche Weise.
  • Die Erfindung vermeidet die jeweils nach den bekannten Verfahren geschilderten Nachteile dadurch, daß in Abhängigkeit von der Teilnehmerschleife einschaltbare stromzeitabhängige Schaltmittel (Heißleiter, Kaltleiter, Kondensator) zur Steuerung der die An- und Abschaltung bewirkenden Schaltmittel nur dann wirksam werden, wenn die Teilnehmerschleife während der Dauer der Einschaltung der stromzeitabhängigen Schaltmittel nicht unterbrochen wird (z. B. durch Einhängen, Wahl).
  • Die Erfindung läßt sich in vorteilhafter Weise so ausgestalten, daß der auf Fernsprechauftragsdienst geschaltete Teilnehmer parallel zum Fernsprechauftragsdienst gerufen wird und den Anruf selbst abfragen kann. Außerdem wird nach vollzogener Umschaltung eine automatische Ansage angeschaltet, die dem Teilnehmer von der Umschaltung Kenntnis gibt.
  • An Hand der Figur soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden. Alle zum Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Schaltungseinzelheiten sind der besseren übersicht wegen weggelassen worden.
  • Die Sprechadern 3 a und 4 b des Teilnehmers Tln sowie die Prüfader 5c werden über den Hauptverteiler VH mit der Umschalteinrichtung UE verbunden. Diese Verbindung kann steckbar, d. h. über einen Trennstecker, oder fest, d. h. durch Anlöten, vorgenommen werden. Während im Hauptverteiler VH der Ausgang des Leitungswühlers LW endet, sind über die Teilnehmerschaltung TS die Vorwahleinrichtungen, z. B. Anrufsucher usw., erreichbar. Hebt der Teilnehmer Tln seinen Handapparat ab, so wird in bekannter Weise die Teilnehmerschleife geschlossen. Die Wicklung I des Relais R wird eingeschaltet. Der Kontakt241- schaltet die Prüfader5c durch. Beim Aufpräfen der Vorwahleinrichtung wird an die Prüfader 5 c in bekannter Weise Erde angelegt und die Wicklung 11 des Relais R und das Relais T in der Teilnehmerschaltung TS sowie das Relais AH in der Umschalteinrichtung UE eingeschaltet. Die Kontakte 1 t und 2 t trennen den Erregerkreis für die Wicklung 1 des Relais R auf. Durch Schließen des Kontaktes 20 ah wird das Relais A eingeschaltet. 1. +, 20 ah, A, 19 Wi, 16 u 3, 7, 4 b, Tln, 3a, ..., -. Das Erregerpotential wird in bekannter Weise von der Speiseeinrichtung über das Speiserelais an die Sprechader 3 a angeschaltet. Der Kontakt 56 a bringt das Belegungsrelais C unter Strom.
  • 2. +, 55wr 0-Stellung, 56a, CI, CII, Der Kontakt47e schließt die Wicklungl des Belegungsrelais C kurz. Die Kontakte 58 c und 59 c bereiten die Erregung der Relais V und WR vor. Wählt der Teilnehmer die Ziffer 2, die ihm für die Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes zugeteilt worden ist, so wird das Relais A in Abhängigkeit von den Schleifenunterbrechungen bei der Ziffernwahl, im vorliegenden Fall zweimal, ausgeschaltet. Der Kontak-t57a, der beim Abfall des RelaisA schließt, steuert das Wählerrelais WR, dessen Kontaktarm 37wr in die Stellung 2 gebracht wird. Wenn der Kontakt55wr des WählerrelaisWR die 0-Stellung verläßt, wird das BelegungsrelaisC über den Kontakt 50 c gehalten. Beim ersten Abfall des Relais A und und Schließen des Kontaktes 57a wurde auch das Relais V eingeschaltet, das jedoch infolge seiner Ab- fallverzögerung erst beim Ende der Impulsserie abfällt. Beim Abfall des Relais V schließt der Kontakt 40 v, so daß sich der geladene Kondensator 48 Ko über folgenden Stromkreis entladen kann. Da der Gleichrichter 45 GL in Durchlaßrichtung geschaltet ist, kann das Relais U3 nicht ansprechen. über den Kontaktarm 37 wr des Wählerrelais WR, in die Stellung 2 gebracht, wurde auch das Relais U 1 eingeschaltet. Der der Wicklung I des Relais U 1 parallel geschaltete HeißleiterHL1 verhindert jedoch vorerst das Ansprechen des Relais Ul.
  • Wählt der Teilnehmer Tln innerhalb einer bestimmten Zeit, z.B. 10 Sekunden, nicht weiter, so erreicht der Widerstand des sich erwärmenden Heißleiters HL 1 den Wert, bei dem die Wicklung 1 des Relais Ul ansprechen kann. Der Kontakt 361il schließt die Wicklung I des Relais U 1 kurz, das über seine Wicklung II eingeschaltet bleibt. Der Kontakt 89 u 1 schaltet das Relais AN ein, das die Sprechadem 3 a und 4 b mit den Kontakten 9 an und 10 an -über die Adern 25 und 26 mit dem Anrufsucher des Fernsprechauftragsdienstes FAD-AS verbindet. Mit Kontakt 86 an wird die Präfader 17 zur Teilnehmerschaltung des Fernsprechauftragsdienstes FAD -TS durchgeschaltet. Mit Kontakt 29 ul wird die Ansage ANS 1 über die Wicklung III des Mertragers Dr induktiv an die Sprechadern geschaltet. Der Teilnehmer Tln erhält somit Nachricht von der vollzogenen Umschaltung. Das Relais AN hält sich über seinen Kontakt 95 an. Der Kontakt 80 an bereitet den Anlaßstromkreis für die Vorwahleinrichtung des Fernsprechauftragsdienstes vor.
  • Ein ankommender Anruf bringt nicht nur den Wecker des Fernsprechapparates des Teilnehmers Tln zum Ertönen, sondern erregt auch das Relais J, das durch den Gleichrichter 18 GL überbrückt ist. Der Kontakt 791 schaltet Erdpotential an die Anlaßleitung an1 und bewirkt den Anlauf des nicht gezeigten Fernsprechauftragsdienst-AnrufsuchersFAD-AS. Der Kontakt 66 i hat den Prüfkreis vorbereitet. Beim Aufprüfen des Fernsprechauftragsdienst-Anrufsuchers auf die Prüfader 27 wird das Relais Y eingeschaltet. Der Kondensator 48 Ko, der sich gemäß Stromlauf 3 entladen hatte, erhält durch öffnen des Kontaktes 40v beim Ansprechen des Relais V die Möglichkeit, sich wieder zu laden. Der Ladestrom schaltet das Relais U3 ein; der Gleichrichter 45 GL hegt in Sperrichtung.
  • Beim Aufprüfen des LeitungswÜhlers. LW auf den Teilnehmer Tln wurde auch das Relais AH eingeschaltet, das mit seinem Kontakt 20 ah auch das Relais A unter Strom bringt (vgl. Stromlauf 1). Mit Kontakt 56 a wird das Belegungsrelais C unter Strom gebracht (vgl. Stromlauf 2). Der Kontakt 78 ah bereitet den Haltestromkreis für die Relais J und U 3 vor, die bei Ansprechen des Relais J durch Kontakt 751 und des Relais U 3 durch Kontakt 91 u 3 vollendet werden. Das Relais U3 bewirkt durch Öffnen seiner Kontakte 15 u 3 und 16 u 3 die Abschaltung der Umsehalteeinrichtung UE von den Spre-chadern 3 a und 4 b. Der Kontakt 85 u 3 öffnet den Anlaßstromkreis für den Fernsprechauftragsdienst-Anrufsucher FAD-AS. Der Anruf kann durch die Beamtin, die über den Fernsprechauftragsdienst-Anrufsucher FAD-AS mit dem anrufenden Teilnehmer über die Anschlußadem 25 und 26 verbunden worden ist, sprechen, wenn der Teilnehmer Tln nicht selbst den Anruf abfragt. Bei Freigabe der Verbindung und Abschaltung des Fernsprechauftragsdienst-Anrufsuchers FAD-AS wird das Relais V ausgeschaltet, das mit Kontakt 77 v den Haltestromkreis des Relais J öffnet. Außerdem fällt das Relais A H beim Einhängen des anrufenden Teilnehmers ab, das mit Kontakt 78 ah den Haltestromkreis des Relais U 3 unterbricht. Der Kontakt 20 ah schaltet das Relais A aus. Der Kontakt 56 a unterbricht den Erregerkreis des Belegungsrelais C. Die Kontakte 15 u 3 und 16 u 3 verbinden die Umschalteeinrichtung mit den Sprechadem 3 a und 4 b des Teilnehmers Tln. Die Umschalteeinrichtung UE ist wieder belegbar.
  • Zur Aufhebung der Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes wählt der Teilnehmer Tln die ihm zugewiesene Ziffer, z. B. 9. Wie bereits oben beschrieben, werden beim Abheben des Handapparates des Teilnehmers Tln die Relais AH, A und C eingeschaltet. Das Relais A nimmt die Schleifenunterbrechungsimpulse auf und steuert mit seinem Kontakt 57a das Wählerrelais WR. Der Kontaktarm 37wr erreicht nach dem neunten Impuls die Stellung 9. Nach etwa 10 Sekunden Wartezeit spricht das Relais U2 an, nach dem der HeißleiterHL2 den für die Erregung der Wicklung 1 des Relais U 2 erforderlichen Grenzwert seines Widerstandes erreicht hat. Der Kontakt 35 u 2 schließt die Wicklung 1 des Relais U 2 kurz, das über seine Wicklung 11 eingeschaltet bleibt. Der Kontakt 90 u 2 trennt den Haltekreis des Relais AN auf, so daß es abfällt. Der Kontakt 86 an unterbricht die Präfader 27 zum Fernsprechauftragsdienst-AnrufsucherFAD-AS. Die Kontakte9an und 10an öffnen die Anschalteandem 25 und 26 zum TeilnehmerTln. Der Kontakt30u2 schaltet die Ansage ANS2 über die Wicklunglll des übertragersDrinduktiv an die Sprechadem 3 a und 4 b, wodurch dem TeilnehmerTln die vollzogene Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst bekanntgegeben wird.
  • Nach jeder Einstellung des Kontaktarmes37wr des WählerrelaisWR wird es nach Abfall des BelegungsrelaisC durch Schließen des Kontaktes60c erneut eingeschaltet, um seinen Kontaktarm 37wr in die 0-Stellung zu bringen. 6. +, 67 wr-Stellung 1 bis 11, 68 wr, 60 c, WR, -. Der Kontakt 68wr öffnet und unterbricht Stromkreis 6. Das Wählerrelais WR bleibt jedoch eingeschaltet, weil es durch den Ladestrom. des Kondensators 69Ko noch erregt wird. Nach Unterschreiten eines bestimmten Stromwertes fällt es ab, wodurch auch der Kontakt 68 wr wieder schließt. Der Kondensator 69 Ko kann sich über den Kontakt 68 wj- entladen. Das Wählerrelais WR wird erneut eingeschaltet. Das Wechselspiel zwischen Abfall und Erregung des Wählerrelais WR wird bei Erreichen der 0-Stellung des Kontaktes 67wr beendet. Der Wählerarm 37wr hat dann auch seine 0-Stellung erreicht. Erst wenn der Kontakt 55wr in der 0-Stellung angelangt ist, kann das Belegungsrelais C wieder gebracht werden.
  • Möchte der Teilnehmer Tln die An- oder Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes nicht ausführen, sondern ein normales Telefongespräch führen, so ist er angehalten, die zweite Ziffer der Rufnummer des gewünschten Teilnehmers in weniger als etwa 10 Sekunden nach der ersten Ziffer zu wählen, wenn es sich bei der ersten Ziffer um eine der beiden für die An- bzw. Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes zugeteilten Ziffern handelt. In diesem Fall wird bei Wahl der zweiten Ziffer das Relais V durch Schließen des Kontaktes 57 a, wie bereits oben bei Wahl der ersten Ziffer beschrieben, eingeschaltet. Der Kontakt 40v öffnet und ermöglicht dadurch, daß sich der Kondensator 48 Ko laden kann. Da der Gleichrichter 45GL sperrt, kann das Relais U 3 ansprechen. über Kontakt 91 u 3 wird die Wicklung II des Relais U 3 eingeschaltet, so daß sich das Relais U 3 weiter hält. Die Sprechadern 3 a und 4 b werden durch öffnen der Kontakte 15 u 3 und 16 u 3 von der Umschalteeinrichtung UE abgetrennt. Das Relais A wird ausgeschaltet und bewirkt den Abfall des Relais C und des Relais V. Das Wählerrelais WR wird rhythmisch erreg gt und zum Abfall gebracht, wodurch seine Kontaktarme in die 0-Stellung gebracht werden. Sobald der Teilnehmer einhängt, fällt das Relais AH ab und schaltet durch öffnen des Kontaktes 78 ah das Relais U 3 aus. Die Kontakte 15 ti 3 und 16 u 3 verbinden wieder die Umschalteeinrichtung UE mit den Sprechadern 3 a und 4 b.
  • Trifft ein Anruf zu einem Zeitpunkt ein, in dem der Teilnehmer Tln nicht auf Fernsprechauftragsdienst geschaltet ist, so wird, wie bereits oben beschrieben, das Relais J durch den Rufstrom eingeschaltet. Der Kontakt 38 i gibt dem Kondensator 48 Ko Gelegenheit, sich zu entladen. Das Relais U3 kann jedoch nicht ansprechen, da der Gleichrichter 45 GL in Durchlaßrichtung liegt. Das Relais V wird erregt. 9. +, 78ah, 88u3, 87an, 661, V, -.
  • Der Kontakt 40 v öffnet und läßt dadurch das Relais U3 ansprechen, das sich über seine Wicklung II hält (vgl. Stromlauf 5). Die Kontakte 15 u und 16 u trennen die Umschalteeinrichtung UE von den Sprechadern 3 a und 4 b. Durch öffnen des Kontaktes 88 u 3 werden auch die Relais V und J (Wicklung II) ausgeschaltet. Am Ende der Verbindung erfolgt die Stillsetzung der Umschalteeinrichtung UE und Anschaltung an die Sprechadem auf die bereits geschilderte Weise.
  • An Stelle der Anschaltung einer Fernsprechauftragsdienst -Teilnehmerschaltung ., FAD -TS zur Umleitung eines Anrufers auf eine Abfrac",eeinrichtung der Femmeldebehörde, bei der der Anruf durch eine Beamtin beantwortet wird, läßt sich auch eine automatische Anschaltung einer Femsprechauftragsdienst-Ansage durchführen. Diese Ansage kann z. B. den anrufenden Teilnehmer darauf hinweisen, daß der gerufene Teilnehmer auf Fernsprechauftragsdienst geschaltet ist und durch Wahl einer bestimmten Rufnummer weitere Auskünfte erhalten und Nachrichten für den gerufenen Teilnehmer hinterlassen werden können. Außerdem können beliebige andere »Sonderdienste«, z. B. »Bescheiddienst« bzw. eine entsprechende automatische Ansage, angeschaltet werden. An Stelle der parallel geschalteten Heißleiter HL1 und HL2 lassen sich auch mit den zu beeinflussenden Relais (U1 und U2) in Serie geschaltete Kaltleiter oder auch Kondensatoren in beliebiger Zusammen- schaltung mit den genannten Relais verwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst durch den Teilnehmer selbst, vorzugsweise mit ParaHelanruf züm Fernsprechauftragsdienst und zum Teilnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Teilnehmerschleife einschaltbare stromzeitabhängige Schaltmittel (Heißleiter [HL1, HL2], Kaltleiter, Kondensator) zur Steuerung der die An- und Abschaltung bewirkenden Schaltmittel (U1, U2) nur dann wirksam werden, wenn die Teilnehmerschleife während der Dauer der Einschaltung der stromzeitabhängigen Schaltmittel nicht unterbrochen wird (z. B. durch Einhängen, Wahl).
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Abhängigkeit von der Teilnehmerschleife einschaltbaren stromzeitabhängigen Schaltmittel (HL1, HL 2) erst nach Wahl einer festgelegten Ziffer wirksam werden. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Abhängigkeit von der Teilnehmerschleife einschaltbares stromzeitabhängiges Schaltmittel (HL1) für die Anschaltung und eines (HL2) für die Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes. vorgesehen ist und nach Wahl der gleichen, vorzugsweise zweier verschiedener festgelegter Ziffern wirksam werden. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die An- und Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes über ein Hilfsrelais (AN) erfolgt, das durch das die Anschaltung des Fernsprechaifftragsdienstes bewirkende Schaltmittel (U1) eingeschaltet und über einen eigenen Kontakt und einen Ruhekontakt des die Abschaltung des Fernsprechauftragsdienstes bewirkenden Schaltmittel (U2) gehalten wird. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die stromzeitabhängigen Schaltmittel gesteuerten Schaltmittel (U 1, U2) je eine automatische Ansage an die Teilnehmerleitung schalten, die den Teilnehmer von der vollzogenen Umschaltung in Kenntnis setzen. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die stromzeitabhängigen Schaltmittel (HL1, HL 2) über ein Wählerrelais (WR) einschaltbar sind, das durch ein Steuerrelais (A) in Abhängigkeit von Schleifenunterbrechungen steuerbar ist. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die stromzeitabhängigen Schaltmittel (HL1, HL2) ausgeschaltet werden, wenn die Teilnehmerschleife vor Beginn ihrer Steuerfunktion (Leitendwerden nach Erwärmung des Heißleiters), vorzugsweise nach etwa 10 Sekunden unterbrochen wird. In Betracht gezogene Druckschriften. Deutsche Patentschrift Nr. 969 865; deutsche Auslegeschrift Nr. 1000 875.
DES70444A 1960-09-21 1960-09-21 Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst in Fernsprechanlagen Pending DE1114229B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168504B (de) 1961-09-21 1964-04-23 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur An-schaltungvon Sonderdiensten an Teilnehmer-Anschlussleitungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000875B (de) * 1956-02-20 1957-01-17 Allg Telefon Fabrik G M B H Verfahren zur Vornahme von zeitweisen Umschaltungen an Teilnehmerschaltwegen in Fernmeldevermittlungsstellen
DE969865C (de) * 1954-11-30 1958-07-24 Siemens Ag Einrichtung zur Umschaltung eines Fernsprechanschlusses zum Auftragsdienst

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