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DE1113799B - Einrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes von Wippkranen - Google Patents

Einrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes von Wippkranen

Info

Publication number
DE1113799B
DE1113799B DEM45739A DEM0045739A DE1113799B DE 1113799 B DE1113799 B DE 1113799B DE M45739 A DEM45739 A DE M45739A DE M0045739 A DEM0045739 A DE M0045739A DE 1113799 B DE1113799 B DE 1113799B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
lever
counterweight
moment
angle lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM45739A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Weller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM45739A priority Critical patent/DE1113799B/de
Publication of DE1113799B publication Critical patent/DE1113799B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/88Safety gear
    • B66C23/90Devices for indicating or limiting lifting moment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes von Wippkranen Bei Wippkranen ist es bekannt, eine Überschreitung des zulässigen Lastmomentes durch folgende Vorrichtung zu verhüten: Das Hubseil ist über eine Seilrolle geführt, die an einem Hebel gelagert ist, der von der Kransäule getragen wird. Die Seilrolle ist dabei so angeordnet, daß sich bei änderndem Winkel zwischen der Kransäule und dem Ausleger der Umschlingungswinkel der Seilrolle ändert. Das aus dem Seilzug auf den Hebel wirkende Moment ist also, genau wie das Lastmoment, eine Funktion des Seilzuges und der Auslegerstellung. Durch zweckmäßige Lage der Seilrolle und des Hebels ist es möglich, das aus dem Seilzug auf den Hebel wirkende Moment verhältnisgleich dem Lastmoment zu machen. Dem aus dem Seilzug auf den Hebel wirkenden Moment wirkt ein konstantes Schaltmoment entgegen, das den Hebel an einem Anschlag festhält und so bemessen ist, daß bei dem größten zulässigen Lastmoment Gleichgewicht herrscht zwischen den beiden auf den Hebel wirkenden Momenten. Sobald das größte zulässige Lastmoment überschritten wird, wird der Hebel von seinem Anschlag abgedreht und betätigt einen Schalter, der ein Warnsignal auslöst oder den Kran stillsetzt.
  • Es ist bekannt, das konstante Schaltmoment durch eine Feder zu erzeugen oder durch ein Gegengewicht, das auf dem waagerecht liegenden Arin eines Winkelhebels angeordnet ist, auf dessen anderem Arm sich die Seilrolle befindet. In beiden Fällen läßt sich die Einrichtung aber nur bei einem gerade stehenden Kran verwenden. Bei Kranen, die ihre Schräglage während des Betriebes ändern, z. B. Schwimmkrane, Krane auf Schwimmdocks, Autokrane usw., ist aber die Größe des Lastmomentes bei gleichbleibendem Winkel zwischen Ausleger und Kransäule und gleichbleibender Last je nach der Schrägsteffung des Krans verschieden. Auch ist die Größe des zulässigen Lastmomentes abhängig von der Schrägstellung des Krans.
  • Damit sowohl bei geradestehendem Kran als auch bei der größten vorkommenden Schrägstellung des Krans jeweils das größte zulässige Lastmoment ausgenutzt werden kann, wird erfindungsgemäß die Größe des Schaltmomentes von der Schrägstellung des Krans abhängig gemacht, und zwar dadurch, daß bei der an sich bekannten Erzeugung des Schaltmomentes durch ein Gegengewicht die Größe und Lage des Gegengewichtes und der Seilrolle so gewählt sind, daß sowohl bei geradestehendem Kran als auch bei der größten vorkommenden Schrägstellung des Krans in dem Augenblick, in dem das größte zulässige Lastmoment erreicht ist, Gleichgewicht herrscht zwischen den auf den Winkelhebel wirkenden Momenten aus dem Seilzug und dem Gegengewicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausfährungsbeispiel der Erfindung bei einem auf einem Schwimmdock stehenden Wippdrehkran schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das Schwirrundock mit dem daraufstehenden Kran in gerader Stellung, Fig. 2 das Schwimmdock mit dem daraufstehenden Kran in schräger Stellung, Fig. 3 den Winkelhebel mit der Seilrolle und dem Gegengewicht.
  • Auf dem Schwimmdock 1 (Fig. 1 und 2) steht ein Wippdrehkran, bestehend aus dem Portal 2, der drehbaren Säule 3 und dem wippbaren Ausleger 4. Das Hubseil 5 läuft von der Schnabelrolle 6 an der Spitze des Auslegers 4 über die Seilrolle 7 an der Spitze der Säule 3 zu der Hubwinde 8. Die Seilrolle 7 ist an dem einen Ende eines Winkelhebels 9 (Fig. 3) um eine Achse 10 drehbar gelagert. Der Winkelhebel 9 ist an der Säule 3 um eine Achse 11 schwenkbar gelagert und trägt an seinem zweiten Ende das Gegengewicht 12. Die Schwenkbewegung des Winkelhebels 9 wird durch den Anschlag 13 und den Schalter 14 begrenzt, die beide fest mit der Säule 3 verbunden sind. Sowohl in der Fig. 1 als auch in der Fig. 2 bildet der Ausleger 4 mit der Säule 3 den gleichen Winkel a. Bei der Fig. 1 ist die Ausladung a vorhanden. Bei der Fig. 2, bei der das Schwinmidock 1 und damit auch der Kran um den Winkel ß schräg stehen, ist dagegen die größere Ausladung b vorhanden. Bei gleicher Last ist das aus dem Seilzug auf den Winkelhebel 9 wirkende Moment in beiden Stellungen gleich. Das auf den Winkelhebel 9 wirkende Schaltmornent wird durch das Gegengewicht 12 erzeug Dieses Schaltmoment hält den Winkelhebel 9 so lange gegen den Anschlag 13 fest, wie er nicht kleiner ist als. das Moment aus dem Seilzug. Bei der Stellung nach Fig. 1 ist in Fig. 3 die Linie 15 die Lotrechte durch die Schwenkachse 11 des Winkelhebels 9. Das Gegengewicht 12 wirkt also in dieser Stellung an dem Hebelarm c. Bei der Stellung nach Fig. 2 ist in Fig. 3 die Linie 16 die Lotrechte durch die Schwenkachse 11, so daß in diesem Falle das Gegengewicht 12 an dem kleineren Hebelarm d wirkt. Die Abmessungen sind dabei so gewählt, daß in beiden Stellungen Gleichgewicht herrscht zwischen den auf den.Winkelhebel wirkenden Momenten, wenn das größte zulässige Lastmoment erreicht ist. Sobald dieses zulässige Lastmoment überschritten wird, wird der Winkelhebel 9 auf den Schalter 14 hin verschwenkt und betätigt diesen, wodurch ein Warnsignal ausgelöst oder der Kran still,- gesetzt wird.
  • Unter Berücksichtigung der üblichenAbmessungen ist der die Seilrolle 7 tragende Hebelami meistens als Exzenterscheibe ausgebildet, so daß der Winkelhebel 9 aus einer Exzenterscheibe mit einem damit fest verbundenen Hebelarin für das Gegengewicht 12 besteht. An der Wirkungsweise der Einrichtung wird hierdurch nichts geändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Begrenzen des Lastmomentes von Wippkxanen, bei der das Hubseil über eine an dem einen Arm eines Winkelhebels gelagerte Rolle geführt ist, die so angeordnet ist, daß bei geradestehendem Kran das aus dem Seilzug auf den Hebel wirk-ende Moment verhältnisgleich dem Lastmoment ist, und bei dem dieses Lastmoment durch ein auf dem anderen Arm des Winkelhebels angeordnetes Gegengewicht ausgewogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe und Lage des Gegengewichtes (12) und der Seilrolle (7) so gewählt sind, daß sowohl bei geradestehendem Kran als auch bei der größten vorkommenden Schrägstellung des Krans in dem Augenblick, in dem das größte zulässige Lastmoment erreicht ist, Gleichgewicht herrscht zwischen den auf den Winkelhebel (9) wirkenden Momenten aus dem Seilzug und dem Gegengewicht (12). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 616 910, 630 285.
DEM45739A 1960-06-25 1960-06-25 Einrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes von Wippkranen Pending DE1113799B (de)

Priority Applications (1)

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DEM45739A DE1113799B (de) 1960-06-25 1960-06-25 Einrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes von Wippkranen

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DEM45739A DE1113799B (de) 1960-06-25 1960-06-25 Einrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes von Wippkranen

Publications (1)

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DE1113799B true DE1113799B (de) 1961-09-14

Family

ID=7305383

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM45739A Pending DE1113799B (de) 1960-06-25 1960-06-25 Einrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes von Wippkranen

Country Status (1)

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DE (1) DE1113799B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227215B (de) * 1961-05-02 1966-10-20 Luebecker Maschb Ag Anlage zur Lastmomentbegrenzung fuer Krane

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE616910C (de) * 1932-08-18

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE616910C (de) * 1932-08-18
DE630285C (de) * 1932-08-18 1936-05-25 Demag Akt Ges Sicherheitsvorrichtung fuer Wippkrane

Cited By (1)

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DE1227215B (de) * 1961-05-02 1966-10-20 Luebecker Maschb Ag Anlage zur Lastmomentbegrenzung fuer Krane

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