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DE1113641B - Als Aufsattler oder Anhaenger ausgebildete Strassenfahrzeuge mit heb- und senkbarer Ladeflaeche, insbesondere zum Transport von mit Rollen versehenen Behaeltern - Google Patents

Als Aufsattler oder Anhaenger ausgebildete Strassenfahrzeuge mit heb- und senkbarer Ladeflaeche, insbesondere zum Transport von mit Rollen versehenen Behaeltern

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Publication number
DE1113641B
DE1113641B DES52193A DES0052193A DE1113641B DE 1113641 B DE1113641 B DE 1113641B DE S52193 A DES52193 A DE S52193A DE S0052193 A DES0052193 A DE S0052193A DE 1113641 B DE1113641 B DE 1113641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support frame
trailers
vehicle
raised
lowered
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES52193A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Karl Raab
Dipl-Ing Fritz Brill
Konrad Truemper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Siegener Eisenbahnbedarf GmbH
Original Assignee
Rheinstahl Siegener Eisenbahnbedarf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinstahl Siegener Eisenbahnbedarf GmbH filed Critical Rheinstahl Siegener Eisenbahnbedarf GmbH
Priority to DES52193A priority Critical patent/DE1113641B/de
Priority to CH5536958A priority patent/CH363574A/de
Publication of DE1113641B publication Critical patent/DE1113641B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/02Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with parallel up-and-down movement of load supporting or containing element
    • B60P1/027Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with parallel up-and-down movement of load supporting or containing element with relative displacement of the wheel axles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/02Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with parallel up-and-down movement of load supporting or containing element
    • B60P1/025Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with parallel up-and-down movement of load supporting or containing element with a loading platform inside the wheels of a same axle and being lowerable below the axle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
    • B60P1/6436Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar the load-transporting element being shifted horizontally in a crosswise direction, combined or not with a vertical displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Als Aufsattler oder Anhänger ausgebildete Straßenfahrzeuge mit heb- und senkbarer Ladefläche, insbesondere zum Transport von mit Rollen versehenen Behältern Die Erflndung betrifft als Aufsattler oder Anhänger ausgebildete Straßenfahrzeuge mit heb- und senkbarer Ladefläche, insbesondere zum Transport von mit Rollen versehenen Behältern.
  • Die technischen Vorzüge von Sattelanhängern sind bekannt und haben denselben in kurzer Zeit große Verbreitung eingetragen. Es ist weiterhin bekannt, schwere Lastfahrzeuge, beispielsweise Straßenroller oder auch Personenkraftwagen, so auszubilden, daß die Räder an Kurbelarmen angelenkt sind, die über hydraulische Mittel das Fahrgestell heben können; das Absenken desselben erfolgt dann durch Ablassen von Druckflüssigkeit. Schließlich sind ortsfeste Drehscheiben allgemein bekannt.
  • Es ist ferner ein Tiefladewagen bekanntgeworden, bei dem die zwischen zwei Drehgestellen angeordnete Ladebrücke dadurch auf den Boden abgesenkt werden kann, daß starre Winkeltragarme mit der Ladebrücke gelenkig verbunden sind und sich an dieser mittels starrer Fortsätze über längsverstellbare Widerlager abstützen. Hierbei handelt es sich um geringe Hubhöhen in der Größenordnung von etwa 200 mm zur Erreichung der Bodenfreiheit. Zur Anpassung etwa an die Höhe eines Schienenfahrzeuges ist die Anordnung ungeeignet.
  • Es ist auch eine ähnliche Anordnung für Anhänger bekanntgeworden, bei der die Räder an der Ladeplattform angelenkt und übermechanische Mittel absenkbar sind, um auf diese Art und Weise die Ladebrücke mit der Last heben zu können.
  • Es ist des weiteren bereits bekanntgeworden, Sattelanhänger so auszubilden, daß das Sattelglied heb-und senkbar am Tragrahmen angeordnet ist. Dabei wurde jedoch das Heben von Hand vorgenommen und lediglich das Senken durch eine hydraulische Anordnung bewirkt, so daß also die Last mit der Ladebrücke durch Kraft gehoben wird.
  • Bei der zunehmenden Bedeutung, die der Behälterverkehr erlangt, ist es von besonderer Wichtigkeit, Straßenfahrzeuge auszubilden, die zum Transport von Behältern geeignet sind, dabei allen auftretenden Bedingungen genügen und gleichzeitig in ihrer Bedienung so einfach sind, daß sie möglichst wenig Bedienungspersonal erfordern und auch von Personen ohne besondere Ausbildung gehandhabt werden können.
  • Die für Eisenbahnfahrzeuge nach den einschlägigen Wagenumgrenzungslinien zulässige Breite ist erheblich größer als die nach der Straßenverkehrsordnung zulässige Breite für Straßenfahrzeuge. Es werden daher Behälter zur optimalen Ausnutzung des Transportraumes auf Behältertransportfahrzeugen der Eisenbahn fast ausschließlich mit ihrer längeren Seite quer zur Fahrtrichtung transportiert. Beim Transport auf Straßenfahrzeugen ist es jedoch. nur möglich, die Behälter mit ihrer längeren Seite in Fahrzeugrichtung zu transportieren, da sonst die zulässige Breite -wesentlich überschritten würde. Ein Fahrzeug zum Transport und zum Verladen von Behältern muß also, wenn es nicht ausschließlich von rückwärts be- und entladen werden soll, diesem Zustand Rechnung tragen.
  • Da Behälter von Schienenfahrzeugen zwar im all-, gemeinen in etwa gleicher Höhe über Schienenoberkante zu übernehmen oder darauf zu verladen sind. die Rampenhöhen jedoch verschieden sein können, und da insbesondere die Behälter auf Flächen sehr unterschiedlicher Höhe abzusetzen sind, muß einbrauchbares Sattelfahrzeug für den Behälterverkehr sich den verschiedensten Höhen möglichst genau anpassen können. Von besonderem Vorteil für einen Fahrzeugpark wird es sein, wenn Behälterfahrzeuge vorhanden sind, die allen an ein optimales Behälterfahrzeug zustellenden Anforderungen genügen, jedoch als Lastfahrzeuge mit Kasten ausgerüstet werden können und die schließlich sowohl auf einen Sattelschlepper als auch auf einen zTriebkopf oder eine einfache gezogene Achse aufzusatteln sind.
  • Erfindungsgemäß werden diese. Aufgaben dadurch gelöst, daß bei einem Fahrzeug der eingangs geschilderten Art als Verbindung. zwischen Tragrahmen und Aufsattelvorrichtung bzw. Vorderachse des Anhängers ein in senkrechter Ebene schwenkbares Parallel-Lenkergestänge am Tragrahmen angelenkt ist und die Hinterachse durch ein an sich in bekannter Weise mittels am Tragrahmen angelenkter Kurbelarme der Höhe nach verstellbares Radpaar gebildet wird. Das erfindungsgemäße Fahrzeug kann infolgedessen, obwohl es als Sattelfahrzeug sowie als Anhänger verwendbar ist, jeder gewünschten Höhe des Schienenfahrzeuges der Rampe angepaßt werden. Gleichzeitig kann der Tragrahmen durch unabhängige Verschwenkung eines Parallel-Lenkergestänges und/ oder von Kurbelarmen ohne Rücksicht auf den Untergrund horizontal eingestellt werden.
  • Weiterhin ergibt sich der Fortschritt, daß bei Undichtigkeiten im DrucköIsystem, welches vielfach auch die Bremsen beaufschIagen wird, auch das aufgesattelte Fahrzeug bis zum Boden absinken kann und dadurch in jedem Falle ein ungewolltes Abrollen auf geneigtem Standplatz vermieden wird.
  • Durch das Parallel-Lenkergestänge wird einerseits eine ständige Parallelführung erreicht, andererseits ein Kippen einachsiger Triebköpfe oder Vorderachsen vermieden.
  • Mit Vorteil sind die hydraulischen Hubmittel zwischen Tragrahmen und unverdrehbar mit dem Parallel-Lenkergestänge bzw. den Kurbelarmen verbundenen Hebeln angeordnet und dienen gleichzeitig als hydraulische Federmittel.
  • Hierdurch wird die Konstruktion besonders einfach und wirksam.
  • Das Parallel-Lenkergestänge besteht aus am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagerten Lenkern und darüber und parallel dazu angeordneten Längslenkern, die an Hörnern angelenkt sind, die gleichachsig mit den Längslenkern am Tragrahmen angeordnet und unverdrehbar mit diesen verbunden sind. Das Parallel-Lenkergestänge ist hydraulisch so weit hebbar, daß sein Kopf sich auch in auf dem Boden aufliegendem Zustand des Tragrahmens oberhalb des Aufsattelpunktes befindet. Hierdurch wird das Auf- und Absatteln wesentlich erleichtert, da das Parallel-Lenkergestänge genügend weit hebbar ist, daß ohne den Einsatz körperlicher Kraft auf- und abgesattelt werden kann. Auf dem Tragrahmen kann in an sich bekannter Weise eine Drehbühne angeordnet sein, die an sich bekannte Schienen zur Aufnahme der Behälterrollen trägt.
  • Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen mit Hilfe von Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen stellen dar: Fig. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Fahrzeuges, aufgesattelt auf einen einachsigen Triebkopf, wobei statt eines Behälters ein Wagenkasten aufgesetzt ist; Fig. 2 die Seitenansicht des gleichen Fahrzeuges, aufgesattelt auf eine EinzeIachse, wobei das Fahrzeug einen Behälter trägt und der Umsetzzylinder in Betriebsstellung dargestellt ist, Fig. 3 eine Fig. 2 entsprechende Seitenansicht mit völlig abgesenktem Tragrahmen, Fig. 4 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeuges mit Behälter neben einem Schienenfahrzeug, das durch eine überfahrrampe mit dem Sattelfahrzeug verbunden ist. Dabei sind Behälter und Umsetzzylinder strichpunktiert in der Stellung eingezeichnet, die sie einnehmen, wenn der Behälter sich noch oder bereits auf dem Schienenfahrzeug befindet. An einem Tragrahmen 1, der vorzugsweise aus zwei Längsträgern besteht, die durch Querträger verbunden sind, ist ein Kugeldrehkranz 2 angebracht, der die Drehbühne trägt. Die Drehbühne besteht aus den beiden Schienenträgern 3, die durch Querträger verbunden sind und die Schienen 4 tragen. Die Schienenträger 3 sind in Lagern 5 der Drehbühne gelagert und tragen Anschläge 6, die den Lauf der Laufrollen 7 des Behälters 8 oder des Wagenkastens 9 begrenzen. Die Laufrollen 7 werden auf den Schienen 4 mit Hilfe beliebiger, an sich bekannter Verzurreinrichtungen festgelegt. An dem dem Lager 5 abgekehrten Ende der Schienenträger 3 sind Verlängerungen 10 angeordnet, die eine Anlenkung 11 für den Umsetzzylinder 12 tragen. Die Anlenkung 11 ist so ausgebildet, daß sie um eine Vertikalachse verschwenkbar ist und eine Verschwenkung des Umsetzzylinders 12 um eine horizontale Achse zusätzlich gestattet. An dem vorderen Ende des Tragrahmens 1 sind Lager 13 und am hinteren Ende desselben Lager 14 vorgesehen. Die vorderen Lager 13 nehmen das Sattelglied auf, die hinteren Lager die Kurbelarme 15 für die Hinterachse oder, falls keine durchgehende Hinterachse vorgesehen ist, die Achsstummel für die Hinterräder 16. An den Kurbelarmen 15 sind Federhebel 17 drehfest angeordnet, am Sattelglied sind Federhebel 18 drehfest angeordnet. Die Federhebel 17 und 18 übertragen die Auflagerkräfte auf die Kolben und Federzylinder 19 und 20, die bei 21 und 22 am Tragrahmen 1 angelenkt sind. Die Feder- oder Ölzylinder 20 sind mit einer beliebigen, vorzugsweise Gasfeder verbunden. Um die Federungscharakteristik nach Wunsch festlegen zu können, kann der Gasfeder noch eine mechanische, beispielsweise Tellerfedergruppe parallel geschaltet werden. Mit Hilfe der Federzylinder kann unter Verwendung einer Druckquelle das Fahrzeug durch Zupumpen oder Ablassen von Öl in jede beliebige Höhenlage innerhalb eines Hubes von etwa 750 mm gebracht werden.
  • Vorzugsweise werden die beiden Kurbelarme 15 noch durch eine Drehstabfeder verbunden sein. Es ist auch vorgesehen, gegebenenfalls die beiden an den Lagern 13 gelagerten Enden des Aufsattelgliedes durch ein Querrohr zu verbinden.
  • Als Sattelglied ist ein Parallel-Lenkergestänge vorgesehen, das aus unteren Lenkern 27 und oberen Längslenkern 28 besteht. Die unteren Lenker 27 sind dabei in den Lagern 13 angelenkt, die Längslenker 28 in oberen Lagern 38, welche sich am Ende von Hörnern 29 befinden, die drehfest an dem Tragrahmen 1 angeordnet sind. Wesentlich ist, daß die Lager 13 und 38 keine Relativbewegung gegeneinander durchführen können. Durch das wie beschrieben ausgebildete Parallel-Lenkergestänge wird eine andauernde Parallelführung erreicht und ein Kippen beim Aufsatteln auf einen einachsigen Triebkopf 26 oder auf einer vorderen Einzelachse 31 vermieden. Am Triebkopf 26 wird vorzugsweise ein abklappbares Stützrad 30 vorgesehen sein, um ein Kippen desselben in abgesatteltem Zustand zu verhindern.
  • Als Anhänger kann das erfindungsgemäße Fahrzeug verwendet werden, wenn auf einer vorderen Einzelachse 31 aufgesattelt wird. Es ist dabei die gleiche Parallel-Lenkerführung 27, 28 vorgesehen, wie im Zusammenhang mit dem Triebkopf 26 beschrieben. Um die Entfernung zwischen Schienenfahrzeug und Schienen 4 des erfindungsgemäßen Fahrzeuges zu überbrücken, sind Überfahrrampen 32 vorgesehen, die in Ansätzen 33 an den Schienenträgem 3 eingehängt werden können. Zur Sicherung der Schienenträger 3 in abgesenktem Zustand trägt die Drehbühne Zapfen 34, die in Ausnehmungen 35 der Schienenträger 3 in abgesenktem Zustand eingreifen. Zum Kippen ist ein vorzugsweise teleskopartiger Vertikalzylinder 36 an der Drehbühne exzentrisch angelenkt und mit seinem Kolben an den Schienenträgern oder Schienen gleichfalls angelenkt.
  • Das erfindungsgemäße Sattelfahrzeug arbeitet wie folgt: Soll ein Behälter 8, wie strichpunktiert in Fig. 4 gezeigt, vom Eisenbahnfahrzeug 37 übernommen werden, so wird zunächst der Tragrahmen des Sattelfahrzeuges auf eine Höhe gebracht, daß die Schienen des Sattelfahrzeuges den Schienen bzw. der Plattform des Fahrzeuges 37 in der Höhe entsprechen. Es wird die Tragbühne so gedreht, daß die Aufnahmeseite der Schienen dem Fahrzeug 37 zugekehrt ist. Sodann werden die überfahrrampen 32 eingehängt, die vorzugsweise um einen gewissen Betrag, beispielsweise 250 mm, verstellbar sind, um Ungenauigkeiten der Abstandshaltung zwischen den Fahrzeugen auszugleichen. Nunmehr wird der Umsetzzylinder 12 eingeschwenkt und ausgefahren, bis er die in Fig. 4 strichpunktiert gezeichnete Lage einnimmt. Der Kolben des Umsetzzylinders wird am Behälter 12 befestigt und der Umsetzzylinder eingefahren, so daß er den Behälter 8 auf das Sattelfahrzeug zieht.
  • Nach Entfernen der überfahrrampe wird die Drehbühne wiederum geschwenkt, der Umsetzzylinder kann am Behälter angelenkt bleiben oder verschwenkt und in Ruhestellung gebracht werden. Der Behälter wird auf den Schienen verzurrt, der Drehrahmen in die gewünschte Fahrhöhe gebracht und der Transport kann beginnen. Beim Entladen geht der gleiche Vorgang in umgekehrter Folge vor sich.
  • Ist der Drehrahmen völlig abgesenkt, so ist die Höhe der Schienen über dem Boden so gering, daß mit Hilfe der tlberfahrrampen vom Boden aus geladen werden kann, so daß weitere Vorrichtungen nicht notwendig sind: Soll gekippt werden, so wird die Drehbühne in die gewünschte Richtung verschwenkt; und der Kippzylinder wird betätigt, wobei ein maximaler Kippwinkel von etwa 50° erreicht werden soll.
  • Das erfindungsgemäße Sattelfahrzeug kann von allen Seiten be- und entladen werden und auch nach allen Seiten kippen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Als Aufsattler oder Anhänger ausgebildete Straßenfahrzeuge mit heb- und senkbarer Ladefläche, insbesondere zum Transport von mit Rollen versehenen Behältern, gekennzeichnet durch die Kombination nachstehender Merkmale: a) Als Verbindung zwischen Tragrahmen (1) und Aufsattelvorrichtung bzw. Vorderachse des Anhängers ist ein in senkrechter Ebene schwenkbares Parallel-Lenkergestänge (27, 28) am Tragrahmen angelenkt; b) die Hinterachse wird durch ein in an sich bekannter Weise mittels am Tragrahmen (1) angelenkter Kurbelarme (15) der Höhe nach verstellbares Radpaar (16) gebildet.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hydraulische Hubmittel (19 bzw. 2®) zwischen Tragrahmen (1) und unverdrehbar mit dem Parallel-Lenkergestänge (27, 28) bzw. den Kurbelarmen (15) verbundenen Hebeln (17 bzw. 18) angeordnet und gleichzeitig als hydraulische Federmittel ausgebildet sind.
  3. 3. Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Parallel-Lenkergestänge (27, 28) aus am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagerten Lenkern (27) und darüber und parallel dazu angeordneten Längslenkern (28) besteht, die an Hörnern (29) angelenkt sind, die ihrerseits gleichachsig mit den Lenkern (27) am Tragrahmen (1) angeordnet und unverdrehbar mit diesen verbunden sind.
  4. 4. Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Parallel-Lenkergestänge (27, 28) hydraulisch so weit hebbar ist, daß sein Kopf auch in auf dem Boden aufliegendem Zustand des Tragrahmens (1) sich oberhalb des Aufsattelpunktes befindet.
  5. 5. Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Tragrahmen (1) in an sich bekannter Weise eine Drehbühne angeordnet ist, die an sich bekannte Schienen zur Aufnahme der Behälterrollen trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 953 577, 819 819; französische Patentschrift Nr. 1117 623; britische Patentschriften Nr. 732181, 560 512; USA.-Patentschrift Nr. 2 653 827.
DES52193A 1957-02-02 1957-02-02 Als Aufsattler oder Anhaenger ausgebildete Strassenfahrzeuge mit heb- und senkbarer Ladeflaeche, insbesondere zum Transport von mit Rollen versehenen Behaeltern Pending DE1113641B (de)

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DES52193A DE1113641B (de) 1957-02-02 1957-02-02 Als Aufsattler oder Anhaenger ausgebildete Strassenfahrzeuge mit heb- und senkbarer Ladeflaeche, insbesondere zum Transport von mit Rollen versehenen Behaeltern

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DES52193A Pending DE1113641B (de) 1957-02-02 1957-02-02 Als Aufsattler oder Anhaenger ausgebildete Strassenfahrzeuge mit heb- und senkbarer Ladeflaeche, insbesondere zum Transport von mit Rollen versehenen Behaeltern

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Citations (6)

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CH363574A (de) 1962-07-31

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