DE1113400B - UEbertrager fuer die Umformung von Schallwellen in einem fluessigen Medium in elektrische Wellen und umgekehrt - Google Patents
UEbertrager fuer die Umformung von Schallwellen in einem fluessigen Medium in elektrische Wellen und umgekehrtInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B1/00—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
- B06B1/02—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
- B06B1/06—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction
- B06B1/0607—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using multiple elements
- B06B1/0622—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using multiple elements on one surface
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
KL.74d 6/08
G 08t; F 06h
B32151Vmd/74d
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 31. AUGUST 1961
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 31. AUGUST 1961
Die Erfindung bezieht sich auf Übertrager in der Ausführung mit einem in radialer Richtung schwingungsfähigen
Ring, dessen innere Fläche einem flüssigen Medium ausgesetzt ist, durch das die Wellen
durch ein Ende des Ringes gesendet oder empfangen werden. Solche Übertrager sind insbesondere für
Unterwasserschallübertragung sowie für den Empfang bei Ultraschallfrequenzen gebräuchlich, obgleich ihre
Verwendbarkeit nicht auf eine besondere Frequenz oder ein bestimmtes flüssiges Medium beschränkt ist.
Bekannte Ausführungen der Übertrager, auf die sich die Erfindung bezieht, sind an dem hinteren Ende
durch einen schweren Reflektor abgeschlossen. Die axiale Länge des Ringes ist dabei gleich einem Viertel
der Schallwellenlänge in dem flüssigen Medium, das in dem Ring enthalten ist, und zwar bei der Resonanzfrequenz
des letzteren. Diese Übertrager sind zwar wirksam und gebrauchsfähig, aber schwerer und teurer,
als sie sein würden, wenn der schwere Reflektor fortgelassen werden könnte. Bisher ist dieser Reflektor
für einen notwendigen Bestandteil zur Erzielung eines guten akustischen Wirkungsgrades gehalten
worden, und seine Dicke sollte für den besten Nutzeffekt ein Viertel der Schallwellenlänge in ihm bei der
Arbeitsfrequenz betragen. Die Wellenlänge nimmt mit zunehmender Dicke des Materials ab, aber auch bei
der Verwendung eines dichten Metalls, wie z. B. Blei, würde die Dicke des Reflektors 3,18 mm für einen
Übertrager betragen, der bei 50 kHz arbeitet. Ein derartiger Reflektor macht einen wesentlichen Teil
des Gesamtgewichtes des Übertragers aus und vermehrt materialmäßig seine Kosten. Bei niedrigeren
Frequenzen wird er in zunehmendem Maße schwer.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe betrifft die Steigerung des Wirkungsgrades und die Verminderung
der Kosten und des Gewichtes von Übertragern der oben angeführten bekannten Art.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einem Übertrager zum Umwandeln von Schallwellen in
einem flüssigen Medium in elektrische Wellen in einem elektrischen Kreis und umgekehrt mit einem
oder mehreren radial schwingungsfähigen, an den elektrischen Stromkreis angekoppelten Ringen, deren
Innenfläche über die eine Stirnöffnung dem flüssigen Medium ausgesetzt ist, während die andere Stirn-Öffnung
durch einen Reflektor verschlossen ist, erfindungsgemäß die axiale Länge der Ringe im wesentlichen
eine halbe Schallwellenlänge in dem flüssigen Medium bei der Eigenfrequenz der Radialschwingung
der Ringe beträgt, und daß der Reflektor einen wesentlich geringeren akustischen Widerstand aufweist
als das flüssige Medium.
Übertrager für die Umformung
von Schallwellen in einem flüssigen Medium in elektrische Wellen und umgekehrt
Anmelder:
The Bendix Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. August 1953 (Nr. 374 211)
V. St. v. Amerika vom 14. August 1953 (Nr. 374 211)
Leon Walton Camp, Glendale, Calif. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Es hat sich ergeben, daß ein entsprechend ausgeführter Übertrager einen höheren akustischen Wirkungsgrad
und bessere Richtungseigenschaften als ein vergleichbarer »Viertelwellen«-Übertrager hat, der
schwere Reflektoren aufweist. Obgleich die Länge der schwingungsfähigen Ringe verdoppelt worden ist, ist
dieses kein erheblicher Nachteil bei den meisten Unterwasserübertragern. Die Verdoppelung der Ringlängen
ist mehr als ausgeglichen durch die Ausscheidung des Gewichtes des Reflektors.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann, wenn das flüssige Medium Wasser oder ein anderer
Stoff mit ähnlichen akustischen Übertragungseigenschaften ist, der Reflektor so gewählt werden, daß
sein akustischer Widerstand im wesentlichen dem akustischen Widerstand eines Gases entspricht, oder
der Reflektor aus einer Schaumgummiwand bestehen, welche das im Ringinnenraum angeordnete flüssige
Medium berührt. Die Dicke des Reflektors beträgt dabei vorzugsweise 3,17 mm.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung betrifft einen Übertrager mit einer Mehrzahl von in gleicher
Ebene nebeneinander angeordneten Ringen, wobei die Ringe in ihre Außenflächen eng umfassenden
Aussparungen einer ersten Schicht eines akustisch isolierenden Werkstoffes gelagert sind; als gemeinsamer
Reflektor dient dabei eine zweite kontinuier-
109 680/96
liehe Schicht aus akustisch isolierendem Werkstoff, welche an der einen Stirnfläche der Ringe und auch
an den entsprechenden Stirnflächen der erstgenannten Schicht aus akustisch isolierendem Werkstoff zur
Anlage kommt. Dabei kann eine relativ steife dünne Wand vorgesehen werden, die an der Außenfläche
der zweiten Schicht aus akustisch isolierendem Werkstoff anliegt und diese gegenüber den Ringen und
der ersten Schicht aus akustisch isolierendem Werkstoff abstützt und gegebenenfalls eine Vorderwand
mit im wesentlichen dem gleichen akustischen Widerstand wie das flüssige Medium, das an das eine Ende
der Ringe und die entsprechende Fläche der erstgenannten Schicht aus akustisch isolierendem Werkstoff
angrenzt.
Sowohl die vorliegende Erfindung als auch die frühere Ausführung der Übertrager beruhen auf der
Zurückwerfung des Schalles am hinteren Ende des Ringes oder des Zylinders, um die Schallenergie am
vorderen Ende zu vergrößern und Ausstrahlung oder Empfang am hinteren Ende zu verhüten. Die Schallreflexion
wird durch eine Änderung des akustischen Wellenwiderstandes erzeugt und entspricht der Größe
dieser Änderung. Die zurückgeworfene Welle unterscheidet sich in der Phase um 180°, je nachdem, ob
die Zurückwerfung von einer Vergrößerung oder einer Verminderung des Wellenwiderstandes herrührt.
Während die Übertrager der früheren Art die Reflexion durch Anordnung eines Körpers mit höherem
Wellenwiderstand an dem Ende eines eine viertel Wellenlänge langen Zylinders oder Ringes erzeugt
haben, wird die Reflexion bei der vorliegenden Erfindung durch einen Körper mit geringerem akustischem
Wellenwiderstand an dem Ende eines eine halbe Wellenlänge langen Zylinders oder Ringes bewirkt.
Zur Erläuterung der Erfindung dient die folgende, ins einzelne gehende Beschreibung, die auf die
Zeichnungen Bezug nimmt. In diesen zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen einfachen erfindungsgemäßen Einelementübertrager,
Fig. 2 einen Schnitt in der Ebene H-II der Fig. 3, die einen aus sieben Elementen bestehenden Übertrager
darstellt,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie IH-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, jedoch von einer abgeänderten Ausführung,
Fig. 5 ein Poldiagramm, das die Richteigenschaften eines erfindungsgemäßen Übertragers und eines
entsprechenden (Viertelwellenlängen-) Übertragers der früheren Art darstellt.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Erfindung kann in ihrer einfachsten Ausführungsform
aus einem in radialer Richtung schwingungsfähigen Ringteil 10 bestehen, der an einem Ende offen ist
und dessen innere Fläche durch das offene Ende einem flüssigen Medium ausgesetzt ist, mittels
dessen der Schall ausgesandt oder empfangen wird. Dieser Ring 10 kann aus einem keramischen Barium-Titanat
bestehen. Er weist Elektroden 11 und 12 an seinen inneren bzw. äußeren Flächen auf. Diese
Elektroden sind durch Leitungen 13 und 18 an eine geeignete Sender- oder Empfängerschaltung angeschlossen.
Ein derartiger Ring dehnt sich umfangsmäßig aus und zieht sich zusammen, wenn Wechselstrom
an seine Elektroden 11, 12 angelegt wird. Wenn die Frequenz des Stromes der mechanischen
Resonanzfrequenz des Ringes entspricht, kann er mit verhältnismäßig großen Amplituden schwingen. Der
schwingungsfähige Ringteil kann auch, wenn gewünscht, magnetostriktiv sein, da sich die vorliegende
Erfindung mehr auf die Abmessungen und den akustischen Bereich des Ringes als auf seine
besondere elektromagnetische Eigenschaft bezieht.
Die äußere Fläche des Ringes 10, an welche die Elektrode 12 befestigt wird, ist akustisch durch eine
Lage des Stoffes 14 von geringem akustischem Wellenwiderstand im Vergleich zu dem der Flüssigkeit
innerhalb des Ringes abgeschirmt, so daß der größere Teil des von der äußeren Fläche ausgehenden
Schalles reflektiert wird. In gleicher Weise ist das hintere Ende des Ringes durch eine Schicht oder eine
Wand 15 eines Stoffes mit geringem akustischem Wellenwiderstand abgeschlossen. Sowohl der Teil 14
als auch die Wand 15 können in der praktischen Ausführung aus Schaumgummi oder einem gleichwertigen
Stoff bestehen. Um eine mechanische Abstützung für die Anordnung und eine weitere Abschirmung
der äußeren und hinteren Flächen in akustischer Hinsicht von dem Wasser oder einem
anderen Medium, in das die Einheit eingetaucht wird, zu schaffen, kann ein becherförmiges Gehäuse 16 aus
einem akustisch isolierenden Stoff vorgesehen werden.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung liegt in der Ausführung des Ringes oder Zylinders 11 mit einer
axialen Länge gleich einer halben Schallwellenlänge in dem flüssigen Medium innerhalb des Ringes unter
Zugrundelegung der Arbeitsfrequenz und in dem Abschluß des hinteren Endes des Ringes durch die
Wand 15 mit niedrigem akustischem Wellenwiderstand. Es hat sich herausgestellt, daß sich hierdurch
ein höherer Wirkungsgrad bei niedrigeren Kosten und geringerem Gewicht als bei den nach der früheren
Art ausgeführten Übertragern ergibt, bei denen die Länge des Ringes 10 ein Viertel der Wellenlänge
betrug und ein schwerer Reflektor, üblicherweise aus Metall, an Stelle des Reflektors 15 vorgesehen wurde.
Obgleich die Erfindung in Form einer aus einer Einheit bestehenden Vorrichtung, wie in Fig. 1 gezeigt,
verwendet werden kann, ist es gewöhnlich vorzuziehen, eine Zusammenstellung einzelner Einheiten
zu verwenden, um die Leistung zu erhöhen. Ein Übertrager, der aus einer derartigen Zusammenstellung
von Einheiten besteht, ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Hier entspricht jede Einheit 10 genau der
Einheit 10 gemäß Fig. 1. Sieben dieser Einheiten sind, wie in Fig. 2 gezeigt, angeordnet. Jeder Ring 10
wird von einem Ring 14 aus einem Material mit geringem akustischem Wellenwiderstand umgeben, dem
gleichen wie in Fig. 1, aber die sieben Ringe 10 und ihre zugeordneten Isolationsringe 14 sind in Bezug
zueinander in einem einzigen Teil 17 aus akustischem Gummi od. dgl. mit Ausnehmungen 17 a in seiner
hinteren Fläche zur Aufnahme der Ringe 10 und der sie umgebenden Ringe 14 und um diese in einer bestimmten
Lage zueinander zu halten, gelagert. Der Teil 17 umgrenzt auch dünne Vorderwandabschnitte
17 b, die über jeden Ring 10 liegen und ein Schallfenster bilden, durch welches der Schall von einer
Flüssigkeit, wie z. B. einem geeigneten Öl, das sich innerhalb der Ringe 10 befindet, zu dem Wasser oder
einem äußeren Medium übertragen wird, durch welches der Schall gesendet oder empfangen wird. Der
Körper 17 kann durch einen ringförmigen Rahmen 19 aus Metall oder einem anderen verhältnismäßig
starren Material getragen werden, der wiederum in einem hinteren Wandteil gehalten ist. Die hinteren
Enden der Ringe 10 sind alle durch eine einzige Schicht oder Wand 21 aus einem Material wie
Schaumgummi mit einem niedrigen akustischen Wellenwiderstand abgeschlossen, das die Funktion
der Schicht 15 in Fig. 1 erfüllt. Diese Schicht 21, die üblicherweise geringe mechanische Stärke aufweist,
ist mechanisch an dem Körper 17 sowie an den hinteren Enden der Ringe 10 durch eine verhältnismäßig
dünne Wand 22 aus einem Material von erheblicher mechanischer Stärke, wie z. B. Stahl, abgestützt. Die
Leitungen 13 und 18 von den Einheiten 10 können durch die Wände 21 und 22 in einen Hohlraum 23,
der zwischen den Wandteilen 20 und 22 liegt, geführt werden, wo sie zusammengefaßt werden können und
durch ein geeignetes Kabel 24, das an der hinteren Wand 20 befestigt ist, herausgeführt werden.
Die abgeänderte Ausführung, die in Fig. 4 dargestellt ist, entspricht der in Fig. 3 offenbarten, abgesehen
von den zwei Schichten 25 und 26 aus verschiedenen Stoffen, die an Stelle des einzelnen
Körpers 17 in Fig. 3 getreten sind. Der Körper 25 weist eine Dicke gleich der axialen Länge der schwingungsfähigen
Ringe 10 auf und schließt diese ein. Dieser Körper 25 kann aus einem verhältnismäßig
starren akustischen Material, wie z. B. Corprens, bestehen. Die Wand 26 wirkt als ein Schallfenster zur
akustischen Verbindung zwischen der Flüssigkeit in dem Übertrager und der äußeren Flüssigkeit und soll
aus einem Gummi oder aus einem ähnlichen Material mit im wesentlichen gleichen Schallübertragungseigenschaften
wie Wasser bestehen.
In den Fig. 3 und 4 kann der gesamte freie Raum in dem Übertrager mit dem gleichen Öl oder einer
anderen Flüssigkeit gefüllt werden, die die Flüssigkeitsfüllung der Ringe 10 bildet.
Die folgende Aufstellung zeigt die akustischen Eigenschaften eines Übertragers der Art, wie sie in
Fig. 3 dargestellt ist, im Vergleich mit denen eines dazu identischen Übertragers der früheren Art, mit
der Ausnahme, daß die Ringe 10 eine viertel Wellenlänge lang sind und der Reflektor 21 aus einem
schweren Material, wie z. B. Blei oder Stahl, besteht.
45
| Aushöhlung | Aushöhlung | |
| entsprechend einer | entsprechend einer | |
| viertel Wellenlänge | halben Wellenlänge | |
| fr | 26,3 | 26,1 |
| S | -83,2 | -81,8 |
| T | 99,3 | 100,8 |
| Qe | 8,4 | 7,8 |
| Qm | 8,4 | 7,7 |
Hierin bedeutet fr die natürliche Resonanzfrequenz des keramischen Ringes in kHz, S die Spannung, gemessen
in Dezibel über 1 Volt an den offenen Klemmen des Übertragers, wenn er sich in einem Schallfeld
mit einem Druck von 1 dyn/cm2 befindet, T den Schalldruck in Dezibel über 1 dyn/cm2, der in 1 m
Entfernung von dem Übertrager entwickelt wird, wenn ein Strom von 1 A durch den Übertrager fließt,
Qe das Verhältnis der Blindwiderstands- zur Wirkwiderstandskomponente, Qm den Wert, der gegeben
ist durch Qm=
τ,
—Λ
wobei L und f, die halben
65
Leistungsfrequenzen über und unter der Resonanzfrequenz sind.
Aus der Tabelle ist zu ersehen, daß der neue »Halbwellen«-Übertrager bei einem Vergleich mit
den »Viertelwellen«-Übertragem nach der früheren Ausführung eine Verbesserung im Wirkungsgrad um
etwa 20% sowie eine erheblich größere Bandbreite und ein etwas niedrigeres elektrisches Q aufweist.
Alle diese Merkmale wirken sich eindeutig vorteilhaft bei der Arbeit eines Unterwasserübertragers aus.
Die Verbesserung in den Richteigenschaften des vorliegenden Übertragers, wie in Fig. 3 dargestellt ist,
zeigt im Vergleich mit einem entsprechenden »Viertelwellen«-Ubertrager früherer Art das Polardiagramm
in Fig. 5, in welchem die stark ausgezogene Linie die Eigenschaft des vorliegenden »Halbwellen«-Übertragers
und die gepunktete Linie die Eigenschaft eines entsprechenden »Viertelwellen«-Übertragers
früherer Art angeben. Es ist festgestellt worden, daß der vorgeschlagene Übertrager bedeutend näher
an die Wirkung eines Schwingungskolbens herankommt als der »Viertelwellen«-Übertrager und daß er
eine bessere Kurve mit kleineren sekundären Lappen erzeugt.
Claims (6)
1. Übertrager für die Umformung von Schallwellen in einem flüssigen Medium in elektrische
Wellen in einem elektrischen Kreis und umgekehrt mit einem oder mehreren radial schwingungsfähigen,
an den elektrischen Stromkreis angekoppelten Ringen, deren Innenfläche über die eine
Stirnöffnung dem flüssigen Medium ausgesetzt ist, während die andere Stirnöffnung durch einen Reflektor
verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Ringe (10) im wesentlichen
eine halbe Schallwellenlänge in dem flüssigen Medium bei der Eigenfrequenz der Radialschwingung
der Ringe (10) beträgt und daß der Reflektor (15 oder 21) einen wesentlich geringeren
akustischen Widerstand aufweist als das flüssige Medium.
2. Übertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der akustische Widerstand des
Reflektors (15 oder 21) im wesentlichen dem akustischen Widerstand eines Gases entspricht.
3. Übertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (15,21) aus einer
Wandung aus Schaumgummi besteht, welcher das im Ringinnenraum angeordnete flüssige Medium
berührt.
4. Übertrager nach Anspruch 1 mit einer Mehrzahl von in gleicher Ebene nebeneinander angeordneten
Ringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (10) in ihre Außenflächen eng umfassende
Aussparungen einer ersten Schicht (17 oder 25) eines akustisch isolierenden Werkstoffes
gelagert sind und daß als gemeinsamer Reflektor
(21) eine zweite kontinuierliche Schicht aus akustisch isolierendem Werkstoff dient, welche an
der einen Stirnfläche der Ringe (10) und auch an den entsprechenden Stirnflächen der erstgenannten
Schicht (17 oder 25) aus akustisch isolierendem Werkstoff zur Anlage kommt.
5. Übertrager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine relativ steife dünne Wand
(22) vorgesehen ist, die an der Außenfläche der zweiten Schicht (21) aus akustisch isolierendem
Werkstoff anliegt und diese gegenüber den Ringen
(10) und der ersten Schicht (17, 25) aus akustisch isolierendem Werkstoff abstützt.
6. Übertrager nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Vorderwand (26) mit
im wesentlichen dem gleichen akustischen Widerstand wie das flüssige Medium, das an das eine
Ende der Ringe (10) und die entsprechende
Fläche der erstgenannten Schicht (25) akustisch isolierendem Werkstoff angrenzt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 509 494;
W. Wien und F. Harms, Handbuch der »Experimentalphysik«, Leipzig 1934, S. 41.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1113400X | 1953-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113400B true DE1113400B (de) | 1961-08-31 |
Family
ID=583561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB32151A Pending DE1113400B (de) | 1953-08-14 | 1954-08-06 | UEbertrager fuer die Umformung von Schallwellen in einem fluessigen Medium in elektrische Wellen und umgekehrt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113400B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19612013A1 (de) * | 1996-03-15 | 1997-09-18 | Volker Dipl Phys Haenel | Piezoelektrischer Breitbandwandler |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE509494A (de) * | 1951-03-06 |
-
1954
- 1954-08-06 DE DEB32151A patent/DE1113400B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE509494A (de) * | 1951-03-06 |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19612013A1 (de) * | 1996-03-15 | 1997-09-18 | Volker Dipl Phys Haenel | Piezoelektrischer Breitbandwandler |
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