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DE1113342B - Klappenventil - Google Patents

Klappenventil

Info

Publication number
DE1113342B
DE1113342B DED29097A DED0029097A DE1113342B DE 1113342 B DE1113342 B DE 1113342B DE D29097 A DED29097 A DE D29097A DE D0029097 A DED0029097 A DE D0029097A DE 1113342 B DE1113342 B DE 1113342B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
shaft
elastic
flap valve
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED29097A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Doll
Heinz Knaust
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED29097A priority Critical patent/DE1113342B/de
Publication of DE1113342B publication Critical patent/DE1113342B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/24Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with valve members that, on opening of the valve, are initially lifted from the seat and next are turned around an axis parallel to the seat

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Klappenventil Die Erfindung bezieht sich auf ein Klappenventil, dessen Klappe beim Schließen zunächst mittels einer senkrecht zur Rohrachse außerhalb der Klappe angeordneten und elastisch mit ihr verbundenen Welle unter Anwendung exzentrischer Mittel gedreht und darauf axial gegen den Sitz gedrückt wird.
  • Es ist ein Klappenventil bekannt, bei dem auf der Klappe eine Blattfeder angeordnet ist, an die sich beim Drehen die exzentrisch ausgebildete Welle anlegt und festklemmt, so daß die Klappe nach dem Schwenken um 90° gegenüber der Welle unbeweglich ist. Hierbei erfolgt jedoch der exzentrische Andruck unelastisch und in Radialverschiebung auf einem ebenen Sitz, so daß Klappe und Sitz einem großen Verschleiß unterworfen sind und die einwandfreie Dichtung in Frage gestellt ist.
  • Bei einem weiterhin bekannten Klappenventil erfolgt zwar der Andruck gegen einen konischen Sitz axial durch exzentrische Lagerung der eine Nabe der Klappe durchsetzenden Welle in der Gehäusewand, jedoch ist auch hierbei der exzentrische Andruck unelastisch. Ferner erfolgen das Schwenken und der exzentrische Axialandruck je mit einem besonderen Hebel.
  • Es ist ferner ein Klappenventil mit einer in der Schließstellung an die Gehäuseinnenwand durch Zusammendrücken zwischen der Klappe und einer Spannplatte andruckbaren Weichdichtung bekannt. Weichdichtungen haben jedoch nur eine geringe Lebensdauer und sind gegen hohe Temperaturen nicht widerstandsfähig.
  • Es ist auch bekannt, die Klappe von Klappenventilen derart elastisch zu lagern, daß eine axiale Andruckverschiebung unter der Wirkung des statischen Druckes des abgesperrten Mediums erfolgt. Das dichte Schließen ist somit vom Druck des abzusperrenden Mediums abhängig.
  • Bei einem weiteren nicht zurre Stand der Technik gehörenden Klappenventil ist eine U-förmig gebogene Blattfeder mit dem einen Schenkel auf der Klappe befestigt und mit dem anderen Schenkel mit der Klappenwelle fest verbunden, an der ein Nocken lest angeordnet ist, der die Klappe nach der Drehung von der Klappenwelle weg zu dem Sitz bewegt. Derartige Klappenventile sind für Rohrleitungen zum Fördern von Medien hoher Temperaturen nicht geeignet.
  • Die Nachteile der bekannten Einrichtungen werden nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Welle selbst des Klappenventils elastisch ausgebildet und in einem mit der Klappe verbundenen elastischen Bügel durch eine Rasthaltung in an sich bekannter Weise mit der Klappe und bei Ausrasten durch Auflaufen auf eine Kurvenfläche gegenüber der Klappe drehbar gelagert ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Klappenventils wird ein konzentrierter elastischer Andruck der Klappe gegen ihren Sitz ohne Verwendung empfindlicher Federelemente erzielt, so daß die Klappe sich mit dem ganzen Dichtungsrand mit gleichmäßigem Druck gegen den Sitz anlegt. Durch die Rasthaltung ist ferner die Drehung und der axiale Andruck der Klappe durch Betätigung nur eines Hebels gesichert.
  • Die Begrenzung der Drehung der Klappe wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung durch einen Gehäuseanschlag bewirkt, der aus einer radial gegen einen Anschlagnocken der Klappe verstellbaren Schraube besteht.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner, die Klappe mit einem lose auf der Welle angeordneten Rohr zu verbinden, an dem außen ein in der Schließstellung gegen einen verstellbaren Gehäuseanschlag anliegender Hebel befestigt ist.
  • Das gemäß der Erfindung ausgebildete Klappenventil ist für die Förderung von Medien hoher Temperaturen und/oder aggressiver Medien geeignet, da es keine Bauteile aus Kunststoff oder dünnen Metallen aufweist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in bevorzugten Ausführungsformen dargestellt.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Klappenventil; Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch Fig. 1 dar; Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform im gleichen Querschnitt wie Fig. 2.
  • Der aus Hartmetall bestehende Dichtring 2 ist mit einem Gehäuse 1 fest verbunden. Die Klappe 3 ist als Kugelschicht einer gedachten Kugel 4 ausgebildet und in der Schließstellung vor dem Axialandruck, wie aus Fig. 1 ersichtlich, so angeordnet, daß zwischen der Klappe 3 und dem Dichtring 2 des Gehäuses 1 noch ein geringer Spalt verbleibt.
  • Der Klappe 3 ist ein Anschlagnocken 6 zugeordnet. Durch eine das Gehäuse 1 durchsetzende Anschlagschraube 7 wird der Schwenkweg der Klappe 3 begrenzt. In der Mitte der Klappe 3 ist ein einen Bund 11 einer Welle 12 teilweise umgreifendes Kupplungsstück 9 mittels einer Kappenmutter 8 befestige. In dem Kupplungsstück 9 ist eine Gleitrolle 10 gelagert. Der Bund 11 hat eine Raste 13 und eine Anzugfläche 14. Ein elastischer Bügel 15 verbindet das an der Klappe 3 angebrachte Kupplungsstück 9 mit der Welle 12. Die Welle 12 ist bei 16 und 17 im Gehäuse 1 dicht gelagert. Dem Lager 17 ist eine Skalenscheibe 18 mit Klinkenverzahnung und Klinke 19 zugeordnet. Die Klinke 19 ist mit einem Handhebel 20 verbunden, der an dem Ende 21 der Welle angreift. Scheiben und Sprengringe 22 sichern die Kupplung 9 auf der Welle 12.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Klappe 3 liegt die Mitte der gedachten Kugel 4 genau in der Mittelachse der Welle 12. Der Dichtring 2 ist so am Gehäuse gelagert, daß zwischen Dichtring 2 und Klappe 3 ein geringer Spielraum verbleibt. Durch den nicht unbedingt erforderlichen Spalt wird ein sicheres Einrasten der Rolle 10 in die Raste 13 erzielt. Durch die Zugkraft des elastischen Bügels 25 ist die Klappe 3 bei öffnungsdrehbewegung im Sinne des Pfeiles 23 derart fest mit der Welle 12 verbunden, daß Welle 12 und Klappe 3 gemeinsam bewegt werden. Bei Betätigung des Handhebels 20 im Schließsinne in Richtung des Pfeiles 24 ist dagegen eine weitere Schwenkbewegung durch die Anschlagschraube 7 unterbunden. Die Anschlagschraube 7 ermöglicht eine Einstellung der Klappe 3 in bezug auf den Abstand von dem Dichtring 2. Wird der Handhebel 20 und damit die Welle 12 im Schließsinne weitergedreht, so gibt der elastische Bügel 15 so viel Weg frei, daß die Rolle 10 die Raste 13 verlassen kann, um auf die Anzugfläche 14 aufzulaufen. Dadurch wird die Klappe 3 und damit der Mittelpunkt des gedachten Kreises 4 axial zum Dichtring 2 hin verschoben, so daß sich zunächst Dichtring 2 und Klappe 3 berühren. Bei Fortsetzung der Schließbewegung des Handhebels 20 gleitet die Rolle 10 weiter auf die eine geringe Steigung bildende Anzufläche 14, wodurch unter federndem Durchbiegen der Welle 12 das erforderliche hohe Andruckmoment hergestellt wird.
  • Bei Lösen der Klappe 3 bleibt zunächst die mit Selbsthemmungswinkel in dem Dichtring 2 eingeklemmte Klappe 3 so lange stehen, bis die Durchbiegung der Welle 12 dadurch aufgehoben ist, daß die Rolle 10 von der Anzugfläche 14 abgewandert ist. Die Rolle 10 wird dann durch den elastischen Bügel 15 in die Raste 13 gezogen, wobei zusätzlich, aber nicht notwendigerweise, der Strömungsdruck mitwirken kann. Bei weiterer Drehung wird die wieder so mit der Welle 12 gekuppelte Klappe 3 in die Öffnungsstellung bewegt.
  • Zweckmäßigerweise wird der Leerraum, der von den Scheiben 22 und dem elastischen Bügel 15 umschlossen wird, mit einer konsistenten und schmierenden Masse gefüllt. Dadurch können die die Leitung durchströmenden Medien nicht an die beweglichen Teile heran und wird auch der Verschleiß herabgesetzt.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform werden Anschlag 6 und Anschlagschraube 7 durch eine Konstruktion ersetzt, die aus einem im Inneren des Gehäuses über die Hälfte der Welle geschobenen losen Rohr besteht, das das Gehäuse 1 gasdicht durchsetzt und mit der Klappe 3 fest verbunden ist. An dem Rohr 25 ist außen ein Hebel 26 angebracht, der sich beim Schwenken der Klappe 3 in die Schließstellung gegen einen am Gehäuse verstellbaren festen Anschlag 27 lege und die Stellung der Klappe von außen erkennen läßt. An Stelle der Verstellbarkeit des Anschlags 27 kann auch eine Verstellbarkeit des Hebels 26 vorgesehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Klappenventil, dessen Klappe beim Schließen zunächst mittels einer senkrecht zur Rohrachse außerhalb der Klappe angeordneten und elastisch mit ihr verbundenen Welle unter Anwendung exzentrischer Mittel gedreht und darauf axial gegen den Sitz gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (12) selbst elastisch ausgebildet und in einem mit der Klappe (3) verbundenen elastischen Bügel (15) durch eine Rasthaltung (10, 13) in bekannter Weise mit der Klappe (3) und bei Ausrasten durch Auflaufen. auf eine Kurvenfläche (14) gegenüber der Klappe (3) drehbar gelagert ist.
  2. 2. Klappenventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehäuseanschlag (6, 7) zür Begrenzung der Drehung der Klappe (3) mit einer radial gegen einen Anschlagnocken (6) der Klappe (3) verstellbaren Schraube (7).
  3. 3. Klappenventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (3) mit einem lose auf der Welle (12) angeordneten Rohr (25) verbunden ist, an dem außen ein in der Schließstellung gegen einen verstellbaren Gehäuseanschlag (27) anliegender Hebel (26) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 162 977, 960 402, 969 784, 1020 217.
DED29097A 1958-10-07 1958-10-07 Klappenventil Pending DE1113342B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED29097A DE1113342B (de) 1958-10-07 1958-10-07 Klappenventil

Applications Claiming Priority (1)

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DED29097A DE1113342B (de) 1958-10-07 1958-10-07 Klappenventil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1113342B true DE1113342B (de) 1961-08-31

Family

ID=7039953

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED29097A Pending DE1113342B (de) 1958-10-07 1958-10-07 Klappenventil

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DE (1) DE1113342B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189348B (de) 1963-10-02 1965-03-18 Kraft Fa Ewald Absperrventil
DE3123843A1 (de) * 1981-06-16 1983-01-05 Samson Ag, 6000 Frankfurt "klappenventil"

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE162977C (de) *
DE960402C (de) * 1952-03-23 1957-03-21 Johannes Erhard Fa Absperrklappe
DE1020217B (de) 1955-05-14 1957-11-28 Bosch Gmbh Robert Klappenventil, insbesondere fuer Hochvakuumleitungen
DE969784C (de) * 1953-01-28 1958-07-17 Florence Mary Harris Geb Baldw Klappenventil

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