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DE1113270B - Halterung von Elektroden in Entladungsroehren - Google Patents

Halterung von Elektroden in Entladungsroehren

Info

Publication number
DE1113270B
DE1113270B DEV15415A DEV0015415A DE1113270B DE 1113270 B DE1113270 B DE 1113270B DE V15415 A DEV15415 A DE V15415A DE V0015415 A DEV0015415 A DE V0015415A DE 1113270 B DE1113270 B DE 1113270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
insulating
insulating rods
holder
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV15415A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Heinig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werk fuer Fernsehelektronik GmbH
Original Assignee
Werk fuer Fernsehelektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werk fuer Fernsehelektronik GmbH filed Critical Werk fuer Fernsehelektronik GmbH
Priority to DEV15415A priority Critical patent/DE1113270B/de
Publication of DE1113270B publication Critical patent/DE1113270B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0002Construction arrangements of electrode systems
    • H01J2893/0005Fixing of electrodes

Landscapes

  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Halterung von Elektroden in Entladungsröhren Für die mechanisierte Montage von Empfängerröhren herkömmlicher Bauart, bei denen die Elektroden konzentrisch zueinander angeordnet sind, ist eine Konstruktion des Systemaufbaues vorteilhaft, die gewährleistet, daß beim Zusammenfügen der Elektroden funktionswichtige Abmessungen derselben nicht deformiert werden.
  • Es ist bekannt, Elektroden von Entladungsröhren so zu haltern, daß sie nur in einer Richtung formschlüssig, dagegen in den beiden dazu senkrechten Richtungen kraftschlüssig festgelegt sind. In .diesem Fall ist beispielsweise die Anode so gehaltert, daß sie sowohl ihre Länge in der einen Richtung als auch ihren Abtand vom Gitter in einer anderen Richtung innerhalb von kraftschlüssigen Lagern ändern kann, während ein seitliches Ausweichen wegen der formschlüssigen Führung ihrer Halterungsstrebe im Schlitz einer Glimmerscheibe nicht möglich ist.
  • Außer dem am weitesten verbreiteten Verfahren der Elektrodenhalterung in Isolierscheiben aus Glimmer oder einem keramischen Isolierstoff ist noch die Halterung der Elektroden durch Isolierstäbe bekannt, die vorzugsweise kreuzförmig so angeordnet sind, daß sich die Elektroden gegenseitig abstützen. Durch Zusammendrücken der Stäbe mit Federklammern kann im Vergleich mit dem erstgenannten Verfahren die Klingfestigkeit des Systemaufbaues erhöht und durch Schleifen der abstandbestimmenden Stäbe eine größere Genauigkeit erreicht werden.
  • Bei der bekannten Anordnung der Isolierstäbe ist die Lage der Haltestreben der Elektroden sowohl in der Hauptentladungsrichtung als auch rechtwinklig dazu durch sogenannte formschlüssige Verbindung, d. h. durch Anliegen an den Isolierstäben, gegeben. Wenn nun z. B. der Strebenabstand einer gitterförmigen Elektrode toleranzbedingt von seinem Nennmaß abweicht, so wird beim Zusammenfügen mit den Isolierteilen dieser Strebenabstand zwangläufig verändert. Bei dem vorwiegend elliptischen Querschnitt der Gitter wird die zu den Streben rechtwinklige, funktionswichtige Achse des Gitters, bedingt durch die dünnen und deshalb nachgiebigen Gitterdrähte, um den zwei- bis dreifachen Betrag der Änderung des Strebenabstandes größer oder kleiner.
  • Auf den beispielsweise 100 u großen Abstand zwischen der Kathodenoberfläche und den Gitterwindungen einer modernen Empfängerröhre wirken sich außer den Fertigungstoleranzen der in der Hauptentladungsrichtung liegenden Abmessungen von Gitter und Kathode von beispielsweise je 20u also auch noch indirekt diese Strebenabstandsänderungen von beispielsweise ebenfalls 20 u bei einem zu errechnenden Faktor 2,5 mit 50 #t aus: Die ursprüngliche Fertigungstoleranz wird also mehr als verdoppelt, der beispielsweise 100 R, große Gitter-Kathoden-Abstand kann um 45 R,, d. h. annähernd 50 % abweichen. Die elektrischen Kennwerte der Röhren weisen als Folge große Streuungen auf. Sind diese nicht zulässig, so müssen die Fertigungstoleranzen weiter eingeengt und die Elektroden besonders sorgfältig montiert werden. Beides ist bei großen Stückzahlen nur mit großem Aufwand erreichbar, mit viel Ausschuß verbunden und hat, selbst wenn man den höheren Preis der Röhren in Kauf nimmt, technische Grenzen.
  • Dieser Nachteil tritt nicht nur bei der Elektrodenhalterung durch Isolierstäbe auf, sondern auch bzw. noch mehr bei der Halterung in gelochten Isolierscheiben.
  • Nach der Erfindung wird die Halterung von Elektroden für Entladungsröhren durch gegeneinandergedrückte Isolierstäbe so vorgenommen, daß mit Bezug auf das Raumkoordinatensystem x, y, z bei einer Hauptentladungsrichtung x die Haltestreben der Elektroden nur in der Hauptentladungsrichtung formschlüssig und in den beiden anderen Richtungen y, z kraftschlüssig gehaltert sind. Die Haltestäbe der Elektroden sind zu diesem Zweck an beiden Enden des Systems zwischen je zwei Isolierstäbe geklemmt, die keinerlei Löcher oder Kerben aufweisen und so den Haltestäben vor dem Gegeneinanderdrücken der Isolierstäbe in jeder anderen als der Hauptentladungsrichtung freies Spiel lassen. Die Strebenabstände labiler Elektroden können dann sehr große Abweichungen vom Nennmaß aufweisen, weil diese Abstände nicht während der Montage zwangläufig verändert wurden und damit ein Verformen der funktionswichtigen Achse der Gitter ausbleibt. Dieser Vorteil macht die Elektrodenhalterung nach der Erfindung besonders für eine mechanische Systemmontage bei hohen Stückzahlen und kleinen Toleranzen der elektrischen Kennwerte geeignet, weil er eine robuste Behandlung der Elektroden zuläßt. Ein weiterer, die mechanisierte Montage erleichternder Vorteil ist darin zu sehen, daß keine eng tolerierten, abstandbestimmenden Teile zwischen die Haltestreben eingeführt werden müssen, die Elektroden können vor dem Andrücken der Isolierstreben mühelos und unbehindert in bekannter Weise zusammengesteckt werden.
  • Die Isolierstäbe können dabei durch Federklammern zusammengedrückt werden, die so ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig zum Zentrieren des Systems im Kolben dienen. Ein anderer Vorschlag sieht vor, daß die Isolierstäbe in der Montagevorrichtung znsammengepreßt und noch dort miteinander verkittet werden.
  • Zur Erzielung eines besonders stoß- und schüttelfesten Aufbaus können in die Isolierstäbe Haltestäbe eingepreßt werden, die eine feste Verbindung des Systems mit dem Boden des Vakuumgefäßes erlauben. Auf ein Abstützen (Zentrieren) des Systems an der Kolbenwand kann dann verzichtet werden. Diese Anordnung zeigt außerdem noch den Vorteil, daß der Innendurchmesser des Kolbens große Toleranzen aufweisen darf. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb.1 stellt einen Systemaufbau in Ansicht dar, bei dem eine Anodenhälfte nicht gezeichnet wurde; Abb. 2 stellt den gleichen Systemaufbau im Schnitt dar.
  • In beiden Abbildungen ist jeweils in der linken Hälfte ein - System mit verkitteten Isolierstreben und in der rechten Hälfte ein System mit zur Abstützung dienenden Federklammern gezeichnet.
  • Alle Elektroden (Anode a, Kathode k und Gitter g) enden im Bereich der Isolierstäbe 1 in zylindrischen Haltestreben 2 (Abb. 2). Nachdem die Elektroden ineinandergefügt sind, werden die Isolierstäbe zusamniengedrückt und entweder durch Federklammern 3 oder durch Kitt 6 in dieser Lage festgehalten. Die Klammern 3 können dabei so ausgebildet sein, daß sie mit ihren freien Enden an der Kolbenwand 7 anliegen und damit das System abstützen (zentrieren).
  • Für besonders schüttelfeste Röhren können in die Isolierstäbe Haltedrähte 4 eingepreßt und mit den Durchführungen des Scheibenfußes 5 verschweißt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Halterung von Elektroden in Entladungsröhren durch gegeneinandergedrückte Isolierstäbe, dadurch gekennzeichnet, daß mit Bezug auf das Raumkoordinatensystem x, y, z bei einer Hauptentladungsrichtung x die Haltestreben (2) der Elektroden nur in der Hauptentladungsrichtung formschlüssig und in den beiden anderen Richtungen y, z kraftschlüssig gehaltert sind.
  2. 2. Halterung für Elektroden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstäbe (1) durch Federklammern (3) zusammengepreßt werden, die gleichzeitig zum Abstützen des Systemaufbaus an der Wandung (7) des Vakuumgefäßes dienen.
  3. 3. Halterung für Elektroden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstäbe (1) nach dem Anpressen an die Haltestreben (2) durch Kitt (6) miteinander verbunden werden.
  4. 4. Halterung für Elektroden nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Isolierstäbe (1) Haltedrähte (4) eingepreßt oder eingekittet sind, die zum starren Verbinden des Systemaufbaus mit dem Boden (5) des Vakuumgefäßes dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 824 522; deutsches Gebrauchsmüster Nr. 1769 912; USA.-Patentschrift Nr. 2 663 819. In Betracht gezogene -ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1051992.
DEV15415A 1958-11-15 1958-11-15 Halterung von Elektroden in Entladungsroehren Pending DE1113270B (de)

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DEV15415A DE1113270B (de) 1958-11-15 1958-11-15 Halterung von Elektroden in Entladungsroehren

Publications (1)

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DE1113270B true DE1113270B (de) 1961-08-31

Family

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DEV15415A Pending DE1113270B (de) 1958-11-15 1958-11-15 Halterung von Elektroden in Entladungsroehren

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DE (1) DE1113270B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE824522C (de) * 1948-06-15 1951-12-13 Philips Nv Elektrische Entladungsroehre
US2663819A (en) * 1951-06-15 1953-12-22 Bell Telephone Labor Inc Electrode support and spacing structure for electron discharge devices
DE1769912U (de) * 1957-10-11 1958-07-10 Philips Patent Verwaltung G M Anordnung zur erzielung eines festen elektrodensitzes in elektrischen entladungsroehren.
DE1051992B (de) 1956-09-17 1959-03-05 Philips Nv Glimmerzentriereinrichtung fuer elektrische Entladungsroehren

Patent Citations (4)

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