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DE1113066B - Foerdervorrichtung fuer Gussbloecke - Google Patents

Foerdervorrichtung fuer Gussbloecke

Info

Publication number
DE1113066B
DE1113066B DEI8225A DEI0008225A DE1113066B DE 1113066 B DE1113066 B DE 1113066B DE I8225 A DEI8225 A DE I8225A DE I0008225 A DEI0008225 A DE I0008225A DE 1113066 B DE1113066 B DE 1113066B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
quiver
conveyor device
elevator
conveyor
row
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI8225A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Siegfried Junghans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wieland Werke AG
Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
Original Assignee
Wieland Werke AG
Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wieland Werke AG, Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH filed Critical Wieland Werke AG
Priority to DEI8225A priority Critical patent/DE1113066B/de
Publication of DE1113066B publication Critical patent/DE1113066B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/126Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung mit heb-, senk- und kippbaren Köchern zur Aufnahme der Strangabschnitte für eine Mehrfachstranggießanlage. Bei Mehrfachstranggießanlagen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, Kokillen in einer Doppelreihe anzuordnen. Um nun zu vermeiden, daß die Bolzen nach zwei zur Doppelreihe senkrechten Richtungen nach beiden Seiten weggeführt werden müssen, werden erfindungsgemäß zwei übereinander angeordnete Förderrollenbahnen gleicher Förderrichtung, deren unterer Bahn eine Köcherreihe mit abklappbaren Köcherböden und deren oberer eine in üblicher Weise durch Kippen entleerbare Köcherreihe zugeordnet ist, vorgesehen. Zur einfachen Handhabung und Förderung der Blöcke benutzte man bei Stranggießanlagen schon bisher als Aufnahmegerät für den vom Hauptstrang abfallenden Gußblock die eingangs erwähnten Köcher, welche mittels eines Hebezeuges zum Hüttenboden hin abgesenkt und zur Entleerung gekippt werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese bisher verwendeten Vorrichtungen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit zu verbessern, insbesondere Bedienungspersonal einzusparen. Hierzu wird erfindungsgemäß eine verfeinerte Steuerung des Hubwerkes für den Köcher vorgesehen. Zunächst wird am Boden des Köchers in an sich bekannter Weise zur Betätigung durch den Gußblock ein Ein- und Ausschalter für die Antriebsmaschine des Hubwerkes des Köchers angeordnet. Bei der für Stranggießanlagen bevorzugten Ausführungsform der Fördervorrichtung besteht das Hubwerk in den meisten Fällen aus einem Elektrozug. Erfindungsgemäß wird dieser Elektrozug mit Feinzug und Grobzug ausgestattet, und der vom Bolzen betätigte Schalter steuert den Feinzug, dessen Senkgeschwindigkeit gleich oder wenig größer als die Vorschubgeschwindigkeit des Gießstranges in der Gießmaschine ist. Um die sofortige Freigabe des Schalters in der Entleerstellung des Köchers zu gewährleisten, kann dieser beispielsweise bei der in üblicher Weise durch Kippen entleerbaren Köcherreihe entweder in eine Schrägstellung gebracht und zum Zwecke des leichteren Herausrutschens des Bolzens die unter dem Bolzen liegende Köcherwand mit Rollen versehen werden, oder man legt den Köcher, dessen unter dem Bolzen liegende Wandung dann mit entsprechenden Ausschnitten versehen ist, über einen Rollengang mit einzelnen angetriebenen Rollen, die durch die Öffnungen hindurchgreifen und den Bolzen erfassen.
Ein besonders einf acher Aufbau der Fördervorrichtung für die eine in üblicher Weise durch Kippen zu Fördervorrichtung für Gußblöcke
Anmelder:
Vereinigte Leichtmetall-Werke
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Bonn, Am Nordbahnhof,
und Wieland-Werke Aktiengesellschaft,
Ulm/Donau, Olgastr. 147
Dr.-Ing. e. h. Siegfried Junghans t,
Schorndorf (Württ),
ist als Erfinder genannt worden
entleerende Köcherreihe ergibt sich, wenn der Köcher an einen in Führungen gleitenden Aufzugschlitten angelenkt und das Zugmittel des Hubwerkes über eine örtliche Lenkrolle an den Aufzugführungen um eine am oberen Ende des Schlittens angebrachte Lenkrolle zum Köcher geführt und dort festgelegt wird. Um zu vermeiden, daß insbesondere bei langen, schweren Köchern der Aufzugschlitten angehoben wird, ehe der Köcher in die Aufnahmestellung zurückgeklappt ist, kann eine vom Köcher gesteuerte Verriegelungsvorrichtung zwischen Aufzugschlitten und Aufzugführungen vorgesehen werden, die derart eingestellt ist, daß sie bei schrägstehendem Köcher, vorzugsweise bei einem Kippwinkel von mehr als 30° zur Lotrechten gemessen, den Aufzugschlitten mit den Aufzugführungen verriegelt.
Für die andere Köcherreihe mit abklappbaren Köcherböden, welche der unteren Förderrollbahn zugeordnet ist, werden grundsätzlich die gleichen Fördervorrichtungen eingesetzt. Zweckmäßig wird jedoch bei diesen offenbaren Köchern der Köcherboden mit dem Aufzugschlitten starr verbunden, während der Köcherschaft an den Boden angelenkt ist, derart, daß der Köcherboden bei waagerecht liegendem Köcher frei liegt und der Bolzen durch die Bodenöffnung herausgedrückt werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und Zeichnung mehrerer Ausführungsbeispiele in Ver-
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bindung mit den Patentansprüchen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 von der Seite gesehen, teilweise geschnitten, als erstes Ausführungsbeispiel eine Fördervorrichtung für die eine Köcherreihe, die in üblicher Weise durch Kippen entleert wird, wobei der Bolzen unter seinem Eigengewicht aus dem Köcher rutscht;
Fig. 2 ist ein Schnitt A -B durch Fig. 1;
Fig. 3 zeigt ebenfalls nach der Schnittebene A-B durch Fig. 1 in vergrößertem Maßstab Einzelheiten an der Aufzugführung und am Köcher;
Fig. 4 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel eine Fördervorrichtung, ebenfalls für die eine Köcherreihe, die durch Kippen in üblicher Weise entleert wird, ähnlich der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3, jedoch mit dem Unterschied, daß die Bolzen von den angetriebenen Rollen eines Rollenganges aus dem Köcher befördert werden;
Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung von der Seite gesehen die gesamte Fördervorrichtung für die Mehrfachstranggießanlage mit zwei zueinander parallelen Kokillenreihen mit zwei übereinander angeordneten Förderrollenbändern gleicher Förderrichtung, wobei der unteren Bahn eine Köcherreihe mit abklappbaren Köcherböden und der oberen die in üblicherweise durch Kippen entleerbare Köcherreihe zugeordnet ist;
Fig. 6 und 7 zeigen Schnitte C-D durch einen Köcher mit abklappbarem Boden der Fördervorrichtung nach Fig. 5, und zwar Fig. 6 den Köcherschaft in aufrechter Stellung und Fig. 7 den Köcherschaft in liegender Stellung.
Die hier beschriebenen Fördervorrichtungen haben — wie gesagt — die Aufgabe, von kontinuierlich gegossenen Strängen fortlaufend abgeschnittene Gußbolzen aufzunehmen und an weitere Transportmittel abzugeben. Beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis 3 und 4), bei denen zur Vereinfachung der Darstellung nur die Fördervorrichtung für die Kokillenreihe dargestellt ist, welche in üblicher Weise durch Kippen entleert wird, treten aus der (nicht gezeichneten) Kokillenreihe Gußstränge S aus, von denen bei T Bolzen S1 abgetrennt werden.
Die Fördervorrichtung für diese Bolzen besteht aus einem Paar Führungssäulen 1, die bei 2 an der Gießbühne, bei 3 am Hüttenboden befestigt sind. Zwischen den Führungssäulen 1 gleitet der Aufzugschlitten 4, an dessen unterem Ende bei 5 der Köcher 6 zur Aufnahme des Bolzens S1 angelenkt ist, und zwar derart, daß er um 5 so weit gekippt werden kann, bis seine Mündung 7 tiefer als sein Boden 8 liegt (vgl. Fig. 1, in strichpunktierten Linien eingezeichnete Lage des Köchers) und der Bolzen in Richtung des Pfeiles 9 auf den in der Köcherwand angebrachten Rollen 10 aus dem Köcher auf eine (nicht dargestellte) Rollenbahn auf den Hüttenflur herausrollen kann.
Der Aufzugschlitten 4 mit dem angelenkten Köcher 6 kann zwischen einer oberen Endstellung (Fig. 1), für die ein besonderer Endanschlag nicht gezeichnet ist, und einer unteren Endstellung, die durch den Anschlag 11 bestimmt wird, bewegt werden. Dazu dient im Beispielsfall ein Elektrozug 12, dessen Zugseil 14 über die zwischen den Führungs säulen 1 gelagerte Lenkrolle 15 und die am oberen Ende des Schlittens 4 gelagerte Lenkrolle 16 zur Befestigungsstelle 17 am Köcher 6 geführt ist.
Der Elektrozug 12/14 dient also sowohl zum Heben und Senken des Aufzugschlittens 4 und des Köchers 6 wie auch dazu, den Köcher in der unteren Endstellung des Aufzugschlittens in die Entleerstellung abzusenken und aus dieser wieder aufzurichten, wobei in der aufgerichteten Stellung dei Köcher an dem Anschlag 18 des Köchers zur Anlage kommt.
Bei langen und schweren Kochern kann die zum Aufrichten des Köchers aus der Entleerstellung notwendige Teilkraft größer werden als die zum Anheben des Aufzugschlittens mitsamt dem Köcher notwendige Teilkraft, so daß das Aggregat bei noch gesenktem Köcher in der oberen Stellung ankommen würde. Um das zu vermeiden, ist eine (nicht gezeichnete) Verriegelungsvorrichtung zwischen dem Aufzugschlitten 4 und den Führungssäulen 1 vorgesehen, die derart eingestellt ist, daß sie bei schrägstehendem Köcher, vorzugsweise bei einem Kippwinkel von mehr als 30° zur Lotrechten gemessen, den Aufzugschlitten mit den Führungssäulen verriegelt. Dadurch ist die Aufrichtung des Köchers, ehe das Gerät angehoben wird, gewährleistet. Im Köcherboden ist eine abgefederte Stoßplatte 19 angebracht, und durch diese Platte greift der Schaltarm 21 eines doppelarmigen Schalthebels 20 durch, der bei 24 am Köcher schwingbar gelagert ist und dessen zweiter Arm 22 zwischen den Führungssäulen 1 durchgreift und, in einem Querstück 23 endend, mit einer Schaltschiene 25 zusammenwirkt. Diese Schaltschiene ist bei 27 schwenkbar an den Führungssäulen 1 gelagert, derart, daß sie erst in der Kippebene des Köchers schwingen kann, und ihr unteres Ende 26 trägt einen Schaltstift 28, der mit dem (im einzelnen zeichnerisch nicht dargestellten) Ein- und Ausschaltorgan 29 für den Feinzug des Elektrozuges 12 zusammenwirkt.
Eine Feder 30 zwischen dem Schutzgehäuse 31 des Elektrozuges und der Schaltschiene 25 drückt diese in ihre Ruhestellung, in der sie parallel zu den Führungssäulen liegt.
Aufgabe des doppelarmigen Schalthebels 20 ist, wenn sein Arm 21 vom Bolzen S1 berührt wird — und zwar schon dann, wenn der Bolzen S1 noch mit dem Strang S verbunden ist —, durch eine Schwenkung um den Punkt 24 mit seinem Querstück 23 die Schaltschiene 25 im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 27 zu schwenken und den Feinzug-Einschaltkontakt 29 zu schließen. Der Schalthebel 20 hat aber noch die weitere Aufgabe, wenn der Aufzugschlitten 4 in der unteren Stellung am Anschlag 11 angekommen und der Köcher in seine Entleerstellung gesenkt ist, die Schaltschiene 25 wieder freizugeben, so daß sie in ihre Ruhestellung zurückkehren und den Feinzug ausschalten kann. Andernfalls würde nämlich der Köcher in der unteren Endstellung immer noch weiter abgesenkt.
Die vorbeschriebene Fördervorrichtung wirkt in der Weise, daß bei in oberer Endstellung stehendem Köcher 6 der von den (nicht gezeichneten) Transportrollen der Stranggießmaschine vorgeschobene StrangS in seinem unteren Ende den Schalthebelarm 21 schließlich berührt, den Schalthebel 20 im Uhrzeigersinn um Punkt 24 schwenkt, über 22, 23 die Schaltschiene 25 ebenfalls im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und den Feinzugkontakt 29 schließt. Der Aufzugschlitten 4 mit dem Köcher 6 setzt sich nun in langsame Abwärtsbewegung, die um ein geringes schneller eingestellt ist als der Strangvorschub, so daß der Köcher 6 nunmehr dem Strang etwas vorauseilt, bis der Schalthebel 20 wieder entlastet ist und
der Feinzug wieder ausgeschaltet wird. Dieses Spiel kann sich mehrfach wiederholen, bis der abzuschneidende Strangteil S1 die gewünschte Länge hat. Nunmehr wird bei T der Strang durchgeschnitten (in Wirklichkeit können sich das eben beschriebene Zusammenspiel zwischen Strang und Fördervorrichtung einerseits und der Arbeitsgang des Durchschneidens des Stranges zeitlich überdecken) und fällt nun um den Wegunterschied, der sich aus der Voreilung des Köchers ergibt, auf diesen gefederten Boden 19 ab, wobei er wiederum den Schalthebel 20 und die Schaltschiene 25, diesmal unter seinem Eigengewicht, im Uhrzeigersinn schwenkt und den Feinzugkontakt 29 schließt. Da indessen die Geschwindigkeit des Fernzuges für das Absenken des Gerätes in seine untere Endstellung unnötig niedrig ist, wird jetzt beispielsweise von Hand der Grobzug des Elektrozuges 12 eingeschaltet, bis der Aufzugschlitten 4 am unteren Anschlag 11 angelangt ist. Dort kann ein (nicht gezeichneter) Endschalter den Grobzug wieder ausschalten, entweder in noch aufrechter Stellung des Köchers oder aber erst dann, wenn dieser sich um einen zweckmäßigen Winkel seiner Endstellung angenähert hat. Der Schalthebel 20 ist so in bezug auf die Schaltschiene 25 angeordnet und eingestellt, daß er mit seinem Querstück 23 von der Schaltschiene spätestens in der Entleerstellung des Köchers frei wird.
Anstatt auf dem Hüttenflur könnte der Elektrozug 12 auch an der Unterseite der Gießbühne befestigt sein (Fig. 1). Wie Fig. 2 zeigt, sind mehrere Fördervorrichtungen dicht nebeneinander angeordnet. Da die im Beispielsfall verwendeten Elektrozüge eine größere Länge haben als der Abstand der Stränge S1, S1, S1", sind die Elektrozüge 12,13 in der Höhe zueinander versetzt angeordnet.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 4), in welchem ebenfalls nur die Vorrichtung für eine Kokillenreihe, deren Köcher in üblicher Weise durch Kippen entleert werden, dargestellt ist, weist der Köcher 32 insofern eine andere Gestaltung auf, als die in der Entleerstellung unten liegende Köcherwand 33 Ausschnitte 34 aufweist, durch welche einzeln angetriebene Rollen 35 eines Rollenganges 36 auf dem Hüttenflur 37 durchgreifen und in der Entleerstellung (Fig. 4) den Bolzen erfassen und in Richtung des Pfeiles 38 aus dem Köcher herausführen können. Bei sonst gleicher Ausbildung der Fördervorrichtung ist der untere Anschlag 39 für den Aufzugschlitten 4 tiefer gesetzt als im ersten Ausführungsbeispiel, damit sich der Köcher in seiner unteren Endstellung waagerecht über die Rollenbahn 36 legen kann. Auflager, die zwischen oder neben den Rollen 35 für den Köcher angebracht sind, sind zur Einfachheit in der Zeichnung fortgelassen.
In Fig. 5 bis 7 ist die Fördervorrichtung für beide Kokillenreihen dargestellt. Die eigentliche Stranggießanlage ist in der Zeichnung fortgelassen. Die austretenden Strangreihen sind mit Sa und Sb bezeichnet. Davon werden die Bolzen S01 und S61 abgeschnitten. Der Strangreihe S11 sind für die Bolzen Sai Fördervorrichtungen mit Kochern 32, welche in üblicher Weise durch Kippen entleert werden, nach dem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 4) zugeordnet. Die (nicht gezeichneten) Aufzugschlitten, an welche die Köcher 32 bei 40 angelenkt sind, gleiten in den Führungssäulen 41. Die Köcher 32 können in Pfeilrichtung 42 (Fig. 5) in ihre Entleerstellung gekippt werden und geben die Bolzen S01 auf einen Rollengang 43 ab, dessen Rollen einzeln angetrieben sind und in Richtung des Pfeiles 44 fördern. Der Rollengang 43 liegt in der Höhe h über dem Hüttenflur 45.
Für die von der Strangreihe S6 abgeschnittenen Bolzen S6 1 sind Köcher 46 vorgesehen, bei welchen der Köcherfuß 49, der auch die abgefederte Auffangplatte 50 enthält, um ein Gelenk 51 derart abgeklappt werden kann, daß der Köcherboden in liegender Stellung des Köcherschaftes (Fig. 5) in seinem ganzen Querschnitt frei liegt. Die Köcher 46 bedienen eine um die größte lohnende Bolzenstärke unterhalb der Rollenbahn 43 liegende zweite Rollenbahn 52, deren Rollen ebenfalls einzeln angetrieben sind, und zwar in der gleichen Förderrichtung 44, wie die Rollen der auf der Höhe h liegenden Rollenbahn 43. Die Rollenbahn 52 ist zwischen den Führungssäulen 41 der (nicht gezeichneten) zu den Kochern 32 und 46 gehörenden Aufzugschlitten durchgeführt und nimmt die Bolzen S6 1 aus den in die Waagerechte abgesenkten Kochern 46 mit ihren Rollen auf und befördert die Bolzen S0 j durch die Bodenöffnung 47 in Förderachtung 44.
Beim Absenken eines Köchers 46 tritt dessen Fuß 49, der bei 54 starr mit dem (nicht gezeichneten) zugehörigen Aufzugschlitten verbunden ist, in eine im Hüttenflur ausgesparte Fußaufnahme 53 ein und wird darin gehaltert. Ein (nicht gezeichneter) Endanschlag bewirkt, daß der Köcherfuß 49 in einer solchen Höhe in bezug auf die Rollenbahn 52 stehenbleibt, in welcher beim Absenken des Köchers 46 in Pfeilrichtung 55 der Köcher mit seinen Wandausschnitten 48 über die Rollen 52 derart zu liegen kommt, daß Köcher und Rollen fluchten und die Rollen den Bolzen S6 j erfassen und wegführen können.
Die im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 4 beschriebene selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für den Feinzug des Elektrozuges 12 ist nur ein Ausführungsbeispiel für eine derartige Steuervorrichtung. Ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu treten, wäre es möglich, beispielsweise ein hydraulisches Hebezeug zu verwenden und das Schaltgestänge 20,25,28 durch einen an sich bekannten Ventilmechanismus mit einer mechanischen Verstärkerschaltung zu ersetzen.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Fördervorrichtung mit heb-, sent- und kippbaren Kochern zur Aufnahme der Strangabschnitte für eine Mehrfachstranggießanlage mit zwei zueinander parallelen Kokillenreihen, gekennzeichnet durch zwei übereinander angeordnete Förderrollenbahnen gleicher Förderrichtung, deren unterer Bahn eine Köcherreihe mit abklappbarem Köcherboden und deren oberer eine in üblicher Weise durch Kippen entleerbare Köcherreihe zugeordnet ist.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 mit einem Ein- und Ausschalter für die Antriebsmaschine des Köcherhubwerkes, gekennzeichnet durch ein Hubwerk mit Fern- und Grobzug, wobei der vom Strang bewegte Ein- und Ausschalter den Femzug bedient, dessen Geschwindigkeit gleich oder wenig größer ist als die Vorschubgeschwindigkeit des Stranges.
3. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine federnde Auffangvorrichtung für den Bolzen am Boden des Köchers.
4. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Köcher einer Reihe in der Entleerstellung zur Waagerechten so geneigt sind, daß die Bolzen unter ihrem Eigengewicht hinausrutschen.
5. Fördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den in Entleerstellung unter den Bolzen liegenden Köcherwänden Rollen angebracht sind.
6. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 m bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher in seiner Entleerstellung waagerecht über einem Rollengang mit einzeln angetriebenen Rollen liegt und Ausschnitte aufweist, durch welche die Rollen mit ihren tragenden Umfangsteilen durchgreifen können.
7. Fördervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 oder 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher an einen in Führungen gleitenden Aufzugschlitten angelenkt ao ist und am Köcherfufi ein doppelarmiger Schalthebel gelagert ist, dessen einer Arm im Bereich der Stirnseite des Gußbolzens liegt, während sein zweiter Arm mit einer ihrerseits mit dem Feinzug des Hubwerkes, gekoppelten Scbaltsehiene zusammenwirkt, die in Ruhestellung parallel zu den
Aufzugführungen liegt und in der Kippebene des Köchers beweglich gelagert ist.
8. Fördervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 und 7 oder 1 bis 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel des Hubwerkes über eine örtliche Lenkrolle an den Schjittenführungen um eine am oberen Ende des Schlittens angebrachte Lenkrolle zum Köcher .geführt und dort festgelegt ist.
9. Fördervorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine vom Köcher gesteuerte Verriegelungsvorrichtung zwischen Aufzugschlitten und Aufzugführungen, die derart eingestellt ist, daß sie bei schrägstehendem Köcher vorzugsweise bei einem Kippwinkel von mehr als 30°, zur Lotrechten gemessen, den Aufzugschlitten gegen die Aufzugführungen verriegelt.
10. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Köcherböden einer Kokillenreihe mit dem Aufzugschlitten starr verbunden sind und daß die Köcherschäfte an den Kocherböden angelenkt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentsehriften Nr. 2 590 311, 2 582 329.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 679/190 8.61
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