DE1113066B - Foerdervorrichtung fuer Gussbloecke - Google Patents
Foerdervorrichtung fuer GussbloeckeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/12—Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung mit heb-, senk- und kippbaren Köchern zur
Aufnahme der Strangabschnitte für eine Mehrfachstranggießanlage. Bei Mehrfachstranggießanlagen hat
es sich als zweckmäßig erwiesen, Kokillen in einer Doppelreihe anzuordnen. Um nun zu vermeiden, daß
die Bolzen nach zwei zur Doppelreihe senkrechten Richtungen nach beiden Seiten weggeführt werden
müssen, werden erfindungsgemäß zwei übereinander angeordnete Förderrollenbahnen gleicher Förderrichtung,
deren unterer Bahn eine Köcherreihe mit abklappbaren Köcherböden und deren oberer eine in
üblicher Weise durch Kippen entleerbare Köcherreihe zugeordnet ist, vorgesehen. Zur einfachen Handhabung
und Förderung der Blöcke benutzte man bei Stranggießanlagen schon bisher als Aufnahmegerät
für den vom Hauptstrang abfallenden Gußblock die eingangs erwähnten Köcher, welche mittels eines
Hebezeuges zum Hüttenboden hin abgesenkt und zur Entleerung gekippt werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese bisher verwendeten Vorrichtungen
hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit zu verbessern, insbesondere Bedienungspersonal
einzusparen. Hierzu wird erfindungsgemäß eine verfeinerte Steuerung des Hubwerkes für den
Köcher vorgesehen. Zunächst wird am Boden des Köchers in an sich bekannter Weise zur Betätigung
durch den Gußblock ein Ein- und Ausschalter für die Antriebsmaschine des Hubwerkes des Köchers angeordnet.
Bei der für Stranggießanlagen bevorzugten Ausführungsform der Fördervorrichtung besteht das
Hubwerk in den meisten Fällen aus einem Elektrozug. Erfindungsgemäß wird dieser Elektrozug mit Feinzug
und Grobzug ausgestattet, und der vom Bolzen betätigte Schalter steuert den Feinzug, dessen Senkgeschwindigkeit
gleich oder wenig größer als die Vorschubgeschwindigkeit des Gießstranges in der Gießmaschine
ist. Um die sofortige Freigabe des Schalters in der Entleerstellung des Köchers zu gewährleisten,
kann dieser beispielsweise bei der in üblicher Weise durch Kippen entleerbaren Köcherreihe entweder in
eine Schrägstellung gebracht und zum Zwecke des leichteren Herausrutschens des Bolzens die unter dem
Bolzen liegende Köcherwand mit Rollen versehen werden, oder man legt den Köcher, dessen unter dem
Bolzen liegende Wandung dann mit entsprechenden Ausschnitten versehen ist, über einen Rollengang mit
einzelnen angetriebenen Rollen, die durch die Öffnungen hindurchgreifen und den Bolzen erfassen.
Ein besonders einf acher Aufbau der Fördervorrichtung für die eine in üblicher Weise durch Kippen zu
Fördervorrichtung für Gußblöcke
Anmelder:
Vereinigte Leichtmetall-Werke
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Bonn, Am Nordbahnhof,
und Wieland-Werke Aktiengesellschaft,
Ulm/Donau, Olgastr. 147
Dr.-Ing. e. h. Siegfried Junghans t,
Schorndorf (Württ),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
entleerende Köcherreihe ergibt sich, wenn der Köcher an einen in Führungen gleitenden Aufzugschlitten angelenkt
und das Zugmittel des Hubwerkes über eine örtliche Lenkrolle an den Aufzugführungen um eine
am oberen Ende des Schlittens angebrachte Lenkrolle zum Köcher geführt und dort festgelegt wird. Um zu
vermeiden, daß insbesondere bei langen, schweren Köchern der Aufzugschlitten angehoben wird, ehe
der Köcher in die Aufnahmestellung zurückgeklappt ist, kann eine vom Köcher gesteuerte Verriegelungsvorrichtung
zwischen Aufzugschlitten und Aufzugführungen vorgesehen werden, die derart eingestellt
ist, daß sie bei schrägstehendem Köcher, vorzugsweise bei einem Kippwinkel von mehr als 30° zur
Lotrechten gemessen, den Aufzugschlitten mit den Aufzugführungen verriegelt.
Für die andere Köcherreihe mit abklappbaren Köcherböden, welche der unteren Förderrollbahn zugeordnet
ist, werden grundsätzlich die gleichen Fördervorrichtungen eingesetzt. Zweckmäßig wird jedoch
bei diesen offenbaren Köchern der Köcherboden mit dem Aufzugschlitten starr verbunden, während
der Köcherschaft an den Boden angelenkt ist, derart, daß der Köcherboden bei waagerecht liegendem
Köcher frei liegt und der Bolzen durch die Bodenöffnung herausgedrückt werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und
Zeichnung mehrerer Ausführungsbeispiele in Ver-
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bindung mit den Patentansprüchen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 von der Seite gesehen, teilweise geschnitten, als erstes Ausführungsbeispiel eine Fördervorrichtung
für die eine Köcherreihe, die in üblicher Weise durch Kippen entleert wird, wobei der Bolzen unter seinem
Eigengewicht aus dem Köcher rutscht;
Fig. 2 ist ein Schnitt A -B durch Fig. 1;
Fig. 3 zeigt ebenfalls nach der Schnittebene A-B durch Fig. 1 in vergrößertem Maßstab Einzelheiten
an der Aufzugführung und am Köcher;
Fig. 4 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel eine Fördervorrichtung, ebenfalls für die eine Köcherreihe,
die durch Kippen in üblicher Weise entleert wird, ähnlich der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3, jedoch mit
dem Unterschied, daß die Bolzen von den angetriebenen Rollen eines Rollenganges aus dem Köcher
befördert werden;
Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung von der Seite gesehen die gesamte Fördervorrichtung für die
Mehrfachstranggießanlage mit zwei zueinander parallelen Kokillenreihen mit zwei übereinander angeordneten
Förderrollenbändern gleicher Förderrichtung, wobei der unteren Bahn eine Köcherreihe mit
abklappbaren Köcherböden und der oberen die in üblicherweise durch Kippen entleerbare Köcherreihe
zugeordnet ist;
Fig. 6 und 7 zeigen Schnitte C-D durch einen Köcher mit abklappbarem Boden der Fördervorrichtung
nach Fig. 5, und zwar Fig. 6 den Köcherschaft in aufrechter Stellung und Fig. 7 den Köcherschaft in
liegender Stellung.
Die hier beschriebenen Fördervorrichtungen haben — wie gesagt — die Aufgabe, von kontinuierlich
gegossenen Strängen fortlaufend abgeschnittene Gußbolzen aufzunehmen und an weitere Transportmittel
abzugeben. Beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis 3 und 4), bei denen zur Vereinfachung
der Darstellung nur die Fördervorrichtung für die Kokillenreihe dargestellt ist, welche in üblicher
Weise durch Kippen entleert wird, treten aus der (nicht gezeichneten) Kokillenreihe Gußstränge S aus,
von denen bei T Bolzen S1 abgetrennt werden.
Die Fördervorrichtung für diese Bolzen besteht aus einem Paar Führungssäulen 1, die bei 2 an der Gießbühne,
bei 3 am Hüttenboden befestigt sind. Zwischen den Führungssäulen 1 gleitet der Aufzugschlitten 4,
an dessen unterem Ende bei 5 der Köcher 6 zur Aufnahme des Bolzens S1 angelenkt ist, und zwar derart,
daß er um 5 so weit gekippt werden kann, bis seine Mündung 7 tiefer als sein Boden 8 liegt (vgl. Fig. 1,
in strichpunktierten Linien eingezeichnete Lage des Köchers) und der Bolzen in Richtung des Pfeiles 9
auf den in der Köcherwand angebrachten Rollen 10 aus dem Köcher auf eine (nicht dargestellte) Rollenbahn
auf den Hüttenflur herausrollen kann.
Der Aufzugschlitten 4 mit dem angelenkten Köcher 6 kann zwischen einer oberen Endstellung
(Fig. 1), für die ein besonderer Endanschlag nicht gezeichnet ist, und einer unteren Endstellung, die
durch den Anschlag 11 bestimmt wird, bewegt werden. Dazu dient im Beispielsfall ein Elektrozug 12,
dessen Zugseil 14 über die zwischen den Führungs säulen 1 gelagerte Lenkrolle 15 und die am oberen
Ende des Schlittens 4 gelagerte Lenkrolle 16 zur Befestigungsstelle 17 am Köcher 6 geführt ist.
Der Elektrozug 12/14 dient also sowohl zum Heben und Senken des Aufzugschlittens 4 und des
Köchers 6 wie auch dazu, den Köcher in der unteren Endstellung des Aufzugschlittens in die Entleerstellung
abzusenken und aus dieser wieder aufzurichten, wobei in der aufgerichteten Stellung dei
Köcher an dem Anschlag 18 des Köchers zur Anlage kommt.
Bei langen und schweren Kochern kann die zum Aufrichten des Köchers aus der Entleerstellung notwendige
Teilkraft größer werden als die zum Anheben des Aufzugschlittens mitsamt dem Köcher
notwendige Teilkraft, so daß das Aggregat bei noch gesenktem Köcher in der oberen Stellung ankommen
würde. Um das zu vermeiden, ist eine (nicht gezeichnete) Verriegelungsvorrichtung zwischen dem
Aufzugschlitten 4 und den Führungssäulen 1 vorgesehen, die derart eingestellt ist, daß sie bei schrägstehendem Köcher, vorzugsweise bei einem Kippwinkel
von mehr als 30° zur Lotrechten gemessen, den Aufzugschlitten mit den Führungssäulen verriegelt.
Dadurch ist die Aufrichtung des Köchers, ehe das Gerät angehoben wird, gewährleistet. Im Köcherboden
ist eine abgefederte Stoßplatte 19 angebracht, und durch diese Platte greift der Schaltarm 21 eines
doppelarmigen Schalthebels 20 durch, der bei 24 am Köcher schwingbar gelagert ist und dessen zweiter
Arm 22 zwischen den Führungssäulen 1 durchgreift und, in einem Querstück 23 endend, mit einer Schaltschiene
25 zusammenwirkt. Diese Schaltschiene ist bei 27 schwenkbar an den Führungssäulen 1 gelagert,
derart, daß sie erst in der Kippebene des Köchers schwingen kann, und ihr unteres Ende 26 trägt einen
Schaltstift 28, der mit dem (im einzelnen zeichnerisch nicht dargestellten) Ein- und Ausschaltorgan 29 für
den Feinzug des Elektrozuges 12 zusammenwirkt.
Eine Feder 30 zwischen dem Schutzgehäuse 31 des Elektrozuges und der Schaltschiene 25 drückt diese
in ihre Ruhestellung, in der sie parallel zu den Führungssäulen liegt.
Aufgabe des doppelarmigen Schalthebels 20 ist, wenn sein Arm 21 vom Bolzen S1 berührt wird — und zwar schon dann, wenn der Bolzen S1 noch mit dem Strang S verbunden ist —, durch eine Schwenkung um den Punkt 24 mit seinem Querstück 23 die Schaltschiene 25 im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 27 zu schwenken und den Feinzug-Einschaltkontakt 29 zu schließen. Der Schalthebel 20 hat aber noch die weitere Aufgabe, wenn der Aufzugschlitten 4 in der unteren Stellung am Anschlag 11 angekommen und der Köcher in seine Entleerstellung gesenkt ist, die Schaltschiene 25 wieder freizugeben, so daß sie in ihre Ruhestellung zurückkehren und den Feinzug ausschalten kann. Andernfalls würde nämlich der Köcher in der unteren Endstellung immer noch weiter abgesenkt.
Aufgabe des doppelarmigen Schalthebels 20 ist, wenn sein Arm 21 vom Bolzen S1 berührt wird — und zwar schon dann, wenn der Bolzen S1 noch mit dem Strang S verbunden ist —, durch eine Schwenkung um den Punkt 24 mit seinem Querstück 23 die Schaltschiene 25 im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 27 zu schwenken und den Feinzug-Einschaltkontakt 29 zu schließen. Der Schalthebel 20 hat aber noch die weitere Aufgabe, wenn der Aufzugschlitten 4 in der unteren Stellung am Anschlag 11 angekommen und der Köcher in seine Entleerstellung gesenkt ist, die Schaltschiene 25 wieder freizugeben, so daß sie in ihre Ruhestellung zurückkehren und den Feinzug ausschalten kann. Andernfalls würde nämlich der Köcher in der unteren Endstellung immer noch weiter abgesenkt.
Die vorbeschriebene Fördervorrichtung wirkt in der Weise, daß bei in oberer Endstellung stehendem
Köcher 6 der von den (nicht gezeichneten) Transportrollen der Stranggießmaschine vorgeschobene StrangS
in seinem unteren Ende den Schalthebelarm 21 schließlich berührt, den Schalthebel 20 im Uhrzeigersinn
um Punkt 24 schwenkt, über 22, 23 die Schaltschiene 25 ebenfalls im Uhrzeigersinn geschwenkt
wird und den Feinzugkontakt 29 schließt. Der Aufzugschlitten 4 mit dem Köcher 6 setzt sich nun in
langsame Abwärtsbewegung, die um ein geringes schneller eingestellt ist als der Strangvorschub, so
daß der Köcher 6 nunmehr dem Strang etwas vorauseilt, bis der Schalthebel 20 wieder entlastet ist und
der Feinzug wieder ausgeschaltet wird. Dieses Spiel kann sich mehrfach wiederholen, bis der abzuschneidende
Strangteil S1 die gewünschte Länge hat. Nunmehr wird bei T der Strang durchgeschnitten (in
Wirklichkeit können sich das eben beschriebene Zusammenspiel zwischen Strang und Fördervorrichtung
einerseits und der Arbeitsgang des Durchschneidens des Stranges zeitlich überdecken) und fällt nun um
den Wegunterschied, der sich aus der Voreilung des Köchers ergibt, auf diesen gefederten Boden 19 ab,
wobei er wiederum den Schalthebel 20 und die Schaltschiene 25, diesmal unter seinem Eigengewicht, im
Uhrzeigersinn schwenkt und den Feinzugkontakt 29 schließt. Da indessen die Geschwindigkeit des Fernzuges
für das Absenken des Gerätes in seine untere Endstellung unnötig niedrig ist, wird jetzt beispielsweise
von Hand der Grobzug des Elektrozuges 12 eingeschaltet, bis der Aufzugschlitten 4 am unteren
Anschlag 11 angelangt ist. Dort kann ein (nicht gezeichneter) Endschalter den Grobzug wieder ausschalten,
entweder in noch aufrechter Stellung des Köchers oder aber erst dann, wenn dieser sich um
einen zweckmäßigen Winkel seiner Endstellung angenähert hat. Der Schalthebel 20 ist so in bezug auf
die Schaltschiene 25 angeordnet und eingestellt, daß er mit seinem Querstück 23 von der Schaltschiene
spätestens in der Entleerstellung des Köchers frei wird.
Anstatt auf dem Hüttenflur könnte der Elektrozug 12 auch an der Unterseite der Gießbühne befestigt
sein (Fig. 1). Wie Fig. 2 zeigt, sind mehrere Fördervorrichtungen dicht nebeneinander angeordnet. Da
die im Beispielsfall verwendeten Elektrozüge eine größere Länge haben als der Abstand der Stränge S1,
S1, S1", sind die Elektrozüge 12,13 in der Höhe zueinander
versetzt angeordnet.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 4), in welchem ebenfalls nur die Vorrichtung für eine
Kokillenreihe, deren Köcher in üblicher Weise durch Kippen entleert werden, dargestellt ist, weist der
Köcher 32 insofern eine andere Gestaltung auf, als die in der Entleerstellung unten liegende Köcherwand
33 Ausschnitte 34 aufweist, durch welche einzeln angetriebene Rollen 35 eines Rollenganges 36 auf dem
Hüttenflur 37 durchgreifen und in der Entleerstellung
(Fig. 4) den Bolzen erfassen und in Richtung des Pfeiles 38 aus dem Köcher herausführen können. Bei
sonst gleicher Ausbildung der Fördervorrichtung ist der untere Anschlag 39 für den Aufzugschlitten 4
tiefer gesetzt als im ersten Ausführungsbeispiel, damit sich der Köcher in seiner unteren Endstellung waagerecht
über die Rollenbahn 36 legen kann. Auflager, die zwischen oder neben den Rollen 35 für den
Köcher angebracht sind, sind zur Einfachheit in der Zeichnung fortgelassen.
In Fig. 5 bis 7 ist die Fördervorrichtung für beide Kokillenreihen dargestellt. Die eigentliche Stranggießanlage
ist in der Zeichnung fortgelassen. Die austretenden Strangreihen sind mit Sa und Sb bezeichnet.
Davon werden die Bolzen S01 und S61 abgeschnitten.
Der Strangreihe S11 sind für die Bolzen Sai Fördervorrichtungen
mit Kochern 32, welche in üblicher Weise durch Kippen entleert werden, nach dem
zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 4) zugeordnet. Die (nicht gezeichneten) Aufzugschlitten, an welche die
Köcher 32 bei 40 angelenkt sind, gleiten in den Führungssäulen
41. Die Köcher 32 können in Pfeilrichtung 42 (Fig. 5) in ihre Entleerstellung gekippt
werden und geben die Bolzen S01 auf einen Rollengang
43 ab, dessen Rollen einzeln angetrieben sind und in Richtung des Pfeiles 44 fördern. Der Rollengang
43 liegt in der Höhe h über dem Hüttenflur 45.
Für die von der Strangreihe S6 abgeschnittenen
Bolzen S6 1 sind Köcher 46 vorgesehen, bei welchen
der Köcherfuß 49, der auch die abgefederte Auffangplatte 50 enthält, um ein Gelenk 51 derart abgeklappt
werden kann, daß der Köcherboden in liegender Stellung des Köcherschaftes (Fig. 5) in seinem ganzen
Querschnitt frei liegt. Die Köcher 46 bedienen eine um die größte lohnende Bolzenstärke unterhalb der
Rollenbahn 43 liegende zweite Rollenbahn 52, deren Rollen ebenfalls einzeln angetrieben sind, und zwar in
der gleichen Förderrichtung 44, wie die Rollen der auf der Höhe h liegenden Rollenbahn 43. Die Rollenbahn
52 ist zwischen den Führungssäulen 41 der (nicht gezeichneten) zu den Kochern 32 und 46 gehörenden
Aufzugschlitten durchgeführt und nimmt die Bolzen S6 1 aus den in die Waagerechte abgesenkten
Kochern 46 mit ihren Rollen auf und befördert die Bolzen S0 j durch die Bodenöffnung 47 in
Förderachtung 44.
Beim Absenken eines Köchers 46 tritt dessen Fuß 49, der bei 54 starr mit dem (nicht gezeichneten) zugehörigen
Aufzugschlitten verbunden ist, in eine im Hüttenflur ausgesparte Fußaufnahme 53 ein und wird
darin gehaltert. Ein (nicht gezeichneter) Endanschlag bewirkt, daß der Köcherfuß 49 in einer solchen Höhe
in bezug auf die Rollenbahn 52 stehenbleibt, in welcher beim Absenken des Köchers 46 in Pfeilrichtung
55 der Köcher mit seinen Wandausschnitten 48 über die Rollen 52 derart zu liegen kommt, daß
Köcher und Rollen fluchten und die Rollen den Bolzen S6 j erfassen und wegführen können.
Die im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 4 beschriebene selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung
für den Feinzug des Elektrozuges 12 ist nur ein Ausführungsbeispiel für eine derartige Steuervorrichtung.
Ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu treten, wäre es möglich, beispielsweise ein hydraulisches Hebezeug
zu verwenden und das Schaltgestänge 20,25,28 durch einen an sich bekannten Ventilmechanismus mit einer
mechanischen Verstärkerschaltung zu ersetzen.
Claims (10)
1. Fördervorrichtung mit heb-, sent- und kippbaren Kochern zur Aufnahme der Strangabschnitte
für eine Mehrfachstranggießanlage mit zwei zueinander parallelen Kokillenreihen, gekennzeichnet
durch zwei übereinander angeordnete Förderrollenbahnen gleicher Förderrichtung,
deren unterer Bahn eine Köcherreihe mit abklappbarem Köcherboden und deren oberer eine in
üblicher Weise durch Kippen entleerbare Köcherreihe zugeordnet ist.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 mit einem Ein- und Ausschalter für die Antriebsmaschine
des Köcherhubwerkes, gekennzeichnet durch ein Hubwerk mit Fern- und Grobzug, wobei
der vom Strang bewegte Ein- und Ausschalter den Femzug bedient, dessen Geschwindigkeit
gleich oder wenig größer ist als die Vorschubgeschwindigkeit des Stranges.
3. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine federnde Auffangvorrichtung
für den Bolzen am Boden des Köchers.
4. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Köcher
einer Reihe in der Entleerstellung zur Waagerechten so geneigt sind, daß die Bolzen unter
ihrem Eigengewicht hinausrutschen.
5. Fördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den in Entleerstellung
unter den Bolzen liegenden Köcherwänden Rollen angebracht sind.
6. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 m bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher in
seiner Entleerstellung waagerecht über einem Rollengang mit einzeln angetriebenen Rollen liegt
und Ausschnitte aufweist, durch welche die Rollen mit ihren tragenden Umfangsteilen durchgreifen
können.
7. Fördervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 oder 1 bis 3 und 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Köcher an einen in Führungen gleitenden Aufzugschlitten angelenkt ao
ist und am Köcherfufi ein doppelarmiger Schalthebel gelagert ist, dessen einer Arm im Bereich
der Stirnseite des Gußbolzens liegt, während sein zweiter Arm mit einer ihrerseits mit dem Feinzug
des Hubwerkes, gekoppelten Scbaltsehiene zusammenwirkt,
die in Ruhestellung parallel zu den
Aufzugführungen liegt und in der Kippebene des Köchers beweglich gelagert ist.
8. Fördervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 und 7 oder 1 bis 3, 6
und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel des Hubwerkes über eine örtliche Lenkrolle an
den Schjittenführungen um eine am oberen Ende des Schlittens angebrachte Lenkrolle zum Köcher
.geführt und dort festgelegt ist.
9. Fördervorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine vom Köcher gesteuerte Verriegelungsvorrichtung
zwischen Aufzugschlitten und Aufzugführungen, die derart eingestellt ist,
daß sie bei schrägstehendem Köcher vorzugsweise bei einem Kippwinkel von mehr als 30°, zur Lotrechten
gemessen, den Aufzugschlitten gegen die Aufzugführungen verriegelt.
10. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Köcherböden einer
Kokillenreihe mit dem Aufzugschlitten starr verbunden
sind und daß die Köcherschäfte an den Kocherböden angelenkt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentsehriften Nr. 2 590 311, 2 582 329.
USA.-Patentsehriften Nr. 2 590 311, 2 582 329.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 679/190 8.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI8225A DE1113066B (de) | 1954-01-28 | 1954-01-28 | Foerdervorrichtung fuer Gussbloecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI8225A DE1113066B (de) | 1954-01-28 | 1954-01-28 | Foerdervorrichtung fuer Gussbloecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113066B true DE1113066B (de) | 1961-08-24 |
Family
ID=7185089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI8225A Pending DE1113066B (de) | 1954-01-28 | 1954-01-28 | Foerdervorrichtung fuer Gussbloecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113066B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3196500A (en) * | 1963-03-04 | 1965-07-27 | United States Steel Corp | Follower control for traveling receptacle |
| DE1288761B (de) * | 1964-08-19 | 1969-02-06 | Fries Sohn J S | Aufnahmevorrichtung fuer Strangabschnitte vertikaler, vollkontinuierlicher Stranggiessanlagen |
| US3461951A (en) * | 1967-02-10 | 1969-08-19 | Bliss Co | Lowering trough assembly for use with a continuous casting machine |
| US3650315A (en) * | 1970-05-22 | 1972-03-21 | United States Steel Corp | Apparatus for withdrawing a casting from a mold |
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| US2582329A (en) * | 1948-04-13 | 1952-01-15 | Babcock & Wilcox Tube Company | Apparatus for handling continuous castings |
| US2590311A (en) * | 1948-02-26 | 1952-03-25 | Babcock & Wilcox Co | Process of and apparatus for continuously casting metals |
-
1954
- 1954-01-28 DE DEI8225A patent/DE1113066B/de active Pending
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