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DE1112651B - Diapositiv-Projektor, insbesondere fuer automatischen Diapositivwechsel - Google Patents

Diapositiv-Projektor, insbesondere fuer automatischen Diapositivwechsel

Info

Publication number
DE1112651B
DE1112651B DEZ6963A DEZ0006963A DE1112651B DE 1112651 B DE1112651 B DE 1112651B DE Z6963 A DEZ6963 A DE Z6963A DE Z0006963 A DEZ0006963 A DE Z0006963A DE 1112651 B DE1112651 B DE 1112651B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
box
magazine
projector
projector according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ6963A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Kralitschek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ6963A priority Critical patent/DE1112651B/de
Publication of DE1112651B publication Critical patent/DE1112651B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Diapositiv-Projektor, insbesondere für automatischen Diapositivwechsel Die Erfindung betrifft einen Diapositiv-Projektor, insbesondere für automatischen Diapositivwechsel, welcher mit einem Magazinkasten zusammenarbeitet, an welchem ein gegen die freie Kastenöffnung sich beweglich federnd vorerstreckendes und bei Nichtprojektion ein Heraustreten von Dias aus dem Kasten verhinderndes Sperrmittel vorgesehen ist.
  • Es ist bereits ein Bildermagazin für Bildwechsler in Projektoren bekannt, dessen wesentliches Merkmal darin besteht, daß, um die Bilder im aus der Bildwechselvorrichtung herausgenommenen Magazin festzuhalten, d. h. also, um ein Herausfallen der Bilder aus dem Magazin zu verhindern, ein Sperrorgan um eine zu den einzelnen Diapositivfächern querlaufende geometrische Achse schwenkbar montiert ist und unter Federwirkung gegen die an oder außerhalb der Kastenöffnung befindlichen Kanten der Bilder angreift. Nach einer speziellen Verkörperung besteht dieses Sperrorgan aus einer Leiste, welche an zwei an den entgegengesetzten Stirnwänden des Kastens schwenkbar montierten Hebeln angebracht ist. Diese Leiste verläuft entlang sämtlicher Diapositivfächer und legt sich mit einem abgewinkelten Ende gegen die Kanten der Diapositive an.
  • Dieses bekannte Diapositivmagazin ist nun mit dem Nachteil behaftet, daß es erst einer von Hand vorzunehmenden Rückführung des Sperrmittels in die Entsperrstellung bedarf, um das Magazin überhaupt in den Projektionssehacht einführen zu können. Zunächst wird damit dem Bedienenden eine Mehrarbeit zugemutet; ein mit dem Mechanismus des bekannten Magazins nicht vertrauter Benutzer wird vor der Schwierigkeit stehen, den Magazinkasten überhaupt nicht in den Schacht einschieben zu können. Dadurch, daß bereits vor dem Einschieben die die Diapositive in der Projektionslage des Magazinkastens vor dem Herausfallen bewahrende Sperre bereits beseitigt werden muß, wird die ganze Sicherheitsmaßnahme gerade im, notwendigsten Zeitpunkt hinfällig. Durch das Bemühen, den Magazinkasten bei gleichzeitig gelöster Sperre und der hierbei benötigten Inanspruchnahme einer Hand einzuführen, können Diapositive herausfallen, was zum mindesten eine Aufhebung ihrer geordneten Reihenfolge im Kasten, wenn nicht soaar Beschädigungen oder Zerstörungen verursachen muß. Schließlich ist in der bekannten Maßnahme keine im Sinne der sonst vorwärts getriebenen Automatisierung in der Diaprojektion liegende oder diese gar weiter vervollkommnende Lösung, sondern ein diese zurückbringender Schritt zu sehen. Die Automatisierung, die von der bekannten Einrichtung beim Projektionsvorgang als solchem vorausgesetzt und übernommen werden soll, wird durch ihre vor dem Einschieben des Magazins von Hand zu entsperrende Sicherheitseinrichtung von Anfang an auf einen weit zurückliegenden technischen Stand herabgemindert.
  • Eine Weiterentwicklung von Sicherheit gegen das Herausfallen von Diapositiven aus dem Magazin und von Automatisierung im Projektionsvorgang wird in gegenseitiger Verbindung von der Erfindung dadurch erzielt, daß das bzw. die Sperrmittel gegenüber der freien Kastenöffnung so angeordnet sind, daß sie ohne vorherige, zusätzliche, im Sinne einer Entsperrung vorzunehmende Bedienungsmaßnahme das Einschieben des Magazinkastens in den Projektorschacht zulassen, und daß im oder am Projektorschacht als Entsperrmittel wirkende Anschläge vorgesehen sind, welche während des Durchschiebens des Magazinkastens durch den Projektorschacht an den Sperrmitteln oder an mit diesen verbundenen Gegenanschlägen angreifen, derart, daß durch sie die Sperrmittel zur Zeit der Projektion der Diapositive selbsttätig unwirksam gemacht werden.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung besteht der Projektoranschlag aus einem im Projektionsschacht befindlichen und in den Querschnittsbereich der Sperrmittel oder der an ihnen befestigten Anschläge hineinragenden Vorsprung geeigneter Formgebung und/oder Federwirkung. Für die Sperrmittel am Magazinkasten sind verschiedene Ausführungsformen möglich.
  • Nach der ersten Ausführungsforrn kann für alle Diapositive ein gemeinsames Sperrmittel vorgesehen sein; dieses Sperrmittel ist in Verbindung mit dem Projektoranschlag so ausgebildet bzw. angeordnet, daß die vom ersten zu projizierenden Diapositiv an wirksam werdende Entsperrung sich auf die später zur Projektion gelangenden Diapositive nacheinander erstreckt und bis zum Zeitpunkt des Wiederausschubs des Magazins aus dem Schacht wirksam bleibt. Mit dem Ausschub des Magazins aus dem Schacht wird diese Entsperrung dagegen selbsttätig wieder aufgehoben.
  • Das nach einer anderen Ausführungsform vorgesehene gemeinsame Sperrmittel für alle Diapositive kann in Verbindung mit dem Projektoranseblag so ausgebildet bzw. angeordnet sein, daß die mit dem ersten zu projizierenden Diapositiv wirksam werdende Entsperrung sich gleichzeitig auf alle Diapositive erstreckt und bis zum Zeitpunkt des Wiederausschubs des Magazins aus dem Schacht wirksam bleibt. Mit dem Ausschub des Magazins aus dem Schacht wird auch dieses Sperrmittel selbsttätig wieder in Funktion gesetzt.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform sind am Diapositivkasten mehrere Sperrmittel, und zwar für jedes Diapositiv eines, vorgesehen. Diese Sperrmittel sind in Verbindung mit dem Projektoranschlag so ausgebildet bzw. angeordnet, daß die Entsperrung zum Zeitpunkt der Projektion entweder lediglich für das vom Greifer auszuwerfende oder gegebenenfalls auch für eine beschränkte Anzahl benachbarter Diapositive erfolg wobei die Entsperrung unmittelbar nach der Projektion des Einzelbildes oder kurzzeitig danach wieder aufgehoben wird.
  • In spezieller Verkörperung der Ausführungsformen sind einmal ein großflächig ausgebildetes Sperrmittel in Form einer Jalousie vorgesehen, das andere Mal ein leistenartiges Sperrorgan und schließlich einzelne Federorgane mit Sperrnocken daran, die sich vor jedes Diapositivfach legen. Das großflächig ausgebildete Sperrmittel, also die Jalousie, hat den besonderen Vorteil aufzuweisen, daß es im Nichtbetriebszustand des Magazinkastens auch noch weitgehend als Staubschutz wirkt und die Notwendigkeit der Benutzung eines besonderen Deckels ziemlich überflüssig macht.
  • Die Erfindung wird an Hand der in den Fig. 1 bis 21 dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert und in ihren Einzelheiten erklärt, wobei die Pig. 1 bis 9 das großflächige, in Form einer Jalousie ausgebildete Sperrmittel in seinen wesentlichen Merkmalen und Einzelheiten zeigen, die Fig. 10 bis 15 das in Form einer Leiste gehaltene Sperrmittel veranschaulichen und die Fig. 16 bis 21 auf die Darlegung des Aufbaues und der Einzelheiten der jedem Diapositivfach vorgelagerten einzelnen Sperrmittel abgestellt sind. Alle Ausführungsformen werden in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Projektoranschlägen dargestellt und erläutert.
  • In der Fig. 1 sind mit 1 der Diapositivkasten, mit 2 die das Sperrmittel darstellende Jalousie, mit 3 eine Feder, mit 4 eine an der Jalousie angebrachte Nase, mit 5 die Diapositive und mit 6 die einzelnen Diapositivfächer bezeichnet. 7 stellt einen für die Aufnahine und Führung der Jalousie 2 und der Feder 3 dienenden doppelten Boden dar. Die Feder 3 ist bestrebt, die Jalousie 2 stets in die Schließlage zu bringen, in welcher die Diapositive 5 weitgehend bzw. vollständig abgedeckt und auf jeden Fall gegen Herausfallen gesichert sind. Die Nase 4 ist, wie aus der Fig. 3 noch besser hervorgeht, an der Jalousievorderkante festgemacht, an welcher Stelle sich eine kräftige, Leiste 20 befindet.
  • Während die Fig. 1 einen seitlichen Schnitt des Magazinkastens darstellt, zeigt die Fig, 2 einen Kastenquerschnitt. 11 ist eine Aussparung im Kasten, welche sich als Nut über die ganze Länge des Kastens erstreckt und den Durchtritt des Diapositivauswerfers gestattet. 12 ist eine Zahnstange für den automatischen Vorschub des Magazinkastens.
  • Um an der Kastenunterseite bei in den doppelten Boden zurückgetretener Jalousie 2 den Durchtritt des Diapositivauswerfers zu gestatten, weist auch die Jalousie einen Längsschlitz 8 auf, wie insbesondere aus der Fig. 3 hervorgeht. Wird nun ein solcher Magazinkasten, wie in Fig. 4 dargestellt, in den Projektorschacht eingeschoben, dessen Querschnitt mit 15 bezeichnet ist, dann kommt die Nase 4 der Jalousie in Anschlag mit dem Projektoranschlag 14a, der durch eine Feder 13 nachgiebig gestaltet sein kann. Dieser Projektoranschlag befindet sich im Projektorschacht an einer Stehe, die dem Greiferdurchtritt unmittelbar vorgelagert, zum mindesten ihm aber benachbart ist. Bevor das erste zur Projektion gelangende Diapositiv vom Auswerfer erfaßt und in das Bildfenster hineintransportiert wird, öffnet sich durch Wirksamwerden des Anschlages zwischen 4 und 14a die Jalousie 2. Bei weiterem Vorschub des Magazinkastens erfolgt nacheinander vor der Projektion der darauffolgenden Diapositive ein weiteres Sichöffnen der Jalousie, bis das letzte Diapositiv projiziert und die Jalousie ihre größte öffnung erreicht hat. Bei dem nach einem weiteren Vorschub erfolgenden Wiederausschub des Magazins wird die Kraft der den Projektoranschlag 14a elastisch nachgiebig gestaltenden Feder 13 so weit überwunden, daß jetzt der Anschlag 14 a über die Nase 4 hinweggleitet. Auf Grund der Feder 3 schließt sich nun die Jalousie-, der dem Projektorschacht wieder entnommene Magazinkasten ist gegen ein Herausfallen der Diapositive wieder vollständig gesichert.
  • Zwischen dem Diapositivkasten und der Jalousie ist eine ständige, von Hand vorzunehmende Verrastung möglich, in der Art, daß die Jalousie beliebig lange zwecks Ein- und Aussortieren von Diapositiven in der Stellung ihrer größten öffnung gehalten wird. Dies wird bewirkt durch eine federnde Raste 9, welche mit einer entsprechenden Ausnehmung 10 in der vorderen Abschlußleiste 20 der Jalousie zusammenarbeitet. Der federnde Widerstand dieser Raste 9 ist gegenüber der elastischen Kraft zwischen dem Projektoranschlag 14 a bzw. 14 b (Fig. 4 und 6) und der Nase 4 so abgestimmt, daß beim automatischen Vorschub des Magazinkastens im Projektor diese Raste 9, 10 nicht betätigt werden kann. Das bedeutet also, daß der Rastwiderstand zwischen den Teilen 9 und 10 so groß gemacht ist, daß nur durch eine kräftige Handbetätigung das Zustandekommen der Rastverbindung ermöglicht ist; durch den normalen Vorschub im Projektor und das Entgegenstehen des Projektoranschlages 14a bzw. 14b (Fig. 4 und 6) gegenüber der Nase 4 wird diese Raste nicht betätigt.
  • Anstatt den Projektoranschlag federnd beweglich zu gestalten und die Nase 4 aus starrem Material herzustellen, kann, wie in der bereits erwähnten Fig. 6 angedeutet, auch der umgekehrte Weg besehritten werden. Hiernach ist der Projektoranschlag 14 b starr, während die Nase 4 aus nachgiebigem Material, beispielsweise aus einem Stückchen Federband, besteht. Während in den Fig. 1 und 3 für die Führung der Jalousie 2 auf der der Austrittsseite der Diapositive entgegengesetzten Kastenseite ein doppelter Boden vorgesehen war, ist nach der Fig. 5 eine Führung nur durch seitliche Nuten 18, 18 a bzw. 19, 19 a dadurch ermöglicht, daß die entsprechenden Kastenwandteile 16, 16a und 17, 17a um entsprechende Stücke vorgezogen sind. Hierdurch wird eine einfachere, billigere und leichtere Bauweise erzielt. Vorzugsweise wird die eine Kastenendung, in welcher die Jalousie 2 und die Feder 3 hin- und herlaufen, abgerundet ausgeführt, was sowohl den Lauf dieses Sperrmittels erleichtert als auch dem Kasten eine handlichere und gefälligere Form verleiht. Eine solche Ausführung ist in Fig. 7 angedeutet.
  • Die Fig. 8 dient dazu, die durch das Zustandekommen der Rastverbindung 9, 10 ermöglichte ständige Offenlage der Jalousie zu veranschaulichen.
  • Zweckmäßigerweise läßt man die Jalousie überhaupt nicht bis unter den Boden treten, sondern verwendet eine Rolljalousie, welche sich um eine an der einen Kastenstimseite angebrachte Welle wickelt. Wie in Fig. 9 dargestellt, wird an der einen Kastenstimseite ein zusätzlicher Raum 23 vorgesehen, in welchem sich eine Wickelwelle 21 befindet, welche durch eine Feder 22 vorgespannt ist. Diese hat also das Bestreben, die Jalousie stets in die Schließlage zu bringen. Der Magazinkasten wird hierdurch zwar ein wenig länger; er hat aber den Vorteil, eine besonders einfache und zuverlässige Mechanik aufzuweisen, wobei sich an der übrigen automatischen Betätigung der Nase 4 durch entsprechende Projektoranschläge 14 a bzw. 14 b nichts geändert hat.
  • Ein Sperrmittel in Form einer Leiste 25, welche durch eine oder mehrere Federn 26 in Richtung der Diapositivkanten federnd beweglich angebracht ist, wird durch die Fig. 10 bis 15 näher erläutert. Um die Leiste aufnehmen zu können, ist der Magazinkasten mit einer einseitig leicht verlängerten Seitenwand 24 ausgestattet. In dieser verlängerten Seitenwand 24 befindet sich eine Längsnut 37, deren Tiefe so bemessen ist, daß die Leiste samt der Feder durch entsprechenden Gegendruck völlig in der Nut 37 verschwinden kann. Die Federn 26 haben das Bestreben, die Leiste 25, wie in den Figuren dargestellt, so weit hervortreten zu lassen, daß ein Herausfallen der Diapositive in jeder Lage des Kastens unmöglich ist. Durch einen von Hand oder mittels eines Projektoranschlages ausgeübten Gegendruck ist es möglich, die Leiste 25 völlig in der Nut 37 verschwinden zu lassen, wodurch ein unbehindertes Heraustreten der einzelnen Diapositive durch einen Projektorauswerfer oder von Hand ermöglicht wird. Der die, automatische Entsperrung der Diapositive bewirkende Projektoranschlag befindet sich wieder, wie bei der Ausführung mit der Jalousie, im Projektorschacht. Er ist in der Fig. 14 mit 34 bezeichnet, Das daneben dargestellte Diapositiv 5 kann, sobald die danebenliegende Durchtrittsöffnung zum Bildfenster erreicht ist, nach links hinausgeschoben werden, Um die Entsperrung durch den Projektoranschlag 34 weich und allmählich erfolgen zu lassen, ist, wie der Fig. 11 zu entnehmen ist, die Leiste 25 an dem vorderen Ende verlängert und abgerundet ausgebildet. Die Entsperrung erfolgt also im Projektor nicht abrupt und mit einem Schlag, sondern allmählicl In den Fig. 12 und 13 sind Federformen26 dargestellt, mit denen die Leiste zusammenarbeitet. Es kann sowohl eine wellenförmige Feder als auch können mehrere über die Gesamtlänge der Leiste 25 verteilte einzelne Schraubenfedern vorgesehen sein. Auch bei diesem in Form einer Leiste 25 ausgeführten Sperrmittel ist eine Rastverbindung vorgesehen, die von Hand zu betätigen ist und ein ständiges Außerbetriebsetzen des Sperrmittels gestattet. Diese Raste besteht hier vorzugsweise aus einer Kugelsperre 28, welche mit einer entsprechenden Ausnehmung 29 in der Leiste zusammenarbeitet. Diese Ausnehmung 29 ist so zu der Kugelsperre 28 angeordnet, daß bei einem automatischen Entsperren ün Projektorschacht ein Zustandekommen der Rastverbindung noch nicht erfolgt. Erst wenn durch Handbetätigung die Leiste noch tiefer in die Nut 37 hineingedrückt wird, erfolgt eine Verrastung. Auf diese Weise wird verhindert, daß beim Wiederausschub des Magazins die Entsperrung erhalten bleibt. Es ist vielmehr so, daß nach der Projektion des letzten Diapositivs die Leiste den Projektoranschlag verläßt, wodurch die Entsperrung aufgehoben ist und ein selbsttätiges Wiedervortreten der Leiste über die Diapositivkanten erfolgt.
  • Um die Leiste 25 von Hand bequem aus der Raststellung wieder in die Sperrlage zurückführen zu können, empfiehlt es sich, die Leiste auch an der Auslaufseite des Magazinkastens so weit zu verlängern, daß sie, gegebenenfalls in Verbindung mit einer dort vorgesehenen Rändelung oder einem dort angebrachten kleinen Handgriff, zusammen mit der Verlängerung an der Kasteneinlaufseite, es leicht zuläßt, sie von Hand gegen die Wirkung der Rastfeder wieder über die Diapositivkanten hervortreten zu lassen. In Fig. 11 ist dieser zusätzliche Angriffspunkt für die handbetätigte Rückführung der Leiste 25 in die Sperrlage mit dem zur Einlaufseite entgegengesetzten Leistenende durch den Handgriff 39 angedeutet.
  • Die in den Fig. 16 bis 19 gezeigte Ausführung betrifft die Einzelsperrung und Einzelentsperrung der Diapositive durch vor den einzelnen Diapositivfächern angebrachte Federelemente 31, auf denen Sperrnocken 32 befestigt sind. Der Diapositivkasten hat bei seiner Projektionsstellung an der Kastenunterseite eine Aussparung 30 aufzuweisen, in deren Raum die besagten Federelemente 31 nun hineinragen. Durch die Elastizität der einzelnen Federelemente legen sich die Sperrnocken 32 vor jedes einzelne Diapositiv und verhindern somit in jeder Lage des Kastens ein Hinausfallen derselben. Um auch hier den der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken der automatischen Entsperrung im Projektionsschacht durchführen zu können, sind die Federeleinente 31 in Richtung auf ihre freien Enden hin verlängert. Es sind also vor den Sperrnocken 32 Federenden 33 vorhanden, welche, mit entsprechenden Projektoranschlägen 35 bzw. 35 a zusammenarbeiten. Diese Projektoranschläge sind in der Laufrichtung des Diapositivkastens abgeschrägt ausgebildet, und ihre gerade Oberkante ist so angeordnet, daß sie noch unter der Diapositivunterkante liegt. Gelangt also jetzt der Diapositivkasten mit seinem ersten Federelement 31 bzw. Federende 33 an diesen Projektoranschlag heran, dann wird das entsprechende Federelement m die Entsperrlage 36 heruntergedrückt, wodurch das dahinterliegende Diapositiv cntsperrt ist und -nun durch den Auswerfer in das Bildfenster hineingeschoben -werden kann. Je nach der Breite des Projektoranschlages 35 werden auch noch benachbarte Federelemente mit heruntergedrückt, so daß außer dem unmittelbar zur Projektion gelangenden Diapositiv 5 auch noch Nachbardiapositive entsperrt werden können. Wie ein Vergleich zwischen der Anordnung der Fig. 17 mit denjenigen der Fig. 18 und 19 ergibt, wird durch den Projektoranschlag 35 a infolge seiner geringen Längenausdehnung offenbar nur jeweils ein Diapositiv entsperrt, während durch den in seiner Länge ausgedehnter gehaltenen Projektoranschlag 35 gleich mehrere Federelemente beeinflußt werden können, wenn auch eine absolute Entsperrung nur für das der ausgedehntesten Mittenpartie des Anschlages 35 genau gegenüberliegende Diapositiv erreicht wird.
  • Um alle Federelemente 31 gleichzeitig in die Entsperrlage 36 zu bringen - beispielsweise zum Zwecke des Aus- oder Einladens von Diapositiven aus dem bzw. in den Magazinkasten - ist eine von Hand zu betätigende Entsperrvorrichtung vorgesehen, die vorzugsweise im wesentlichen aus einer an den Kastenstirnwänden festgemachten, drehbaren und quer zu den Federelementen 31 sich erstreckenden Nocken-oder Exzenterwelle 37 und einer an ihrem einen oder an beiden stirnseitigen Enden vorgesehenen Handhabe (Rändelrad) 38 besteht (Fig. 20 und 21). Durch Verdrehen der Nocken- oder Exzenterwelle 37 werden, wie in Fig. 21 besonders dargestellt, alle Federelemente 31 so weit aus ihrer Sperrlage herausbewegt, daß ein ungehindertes Um- oder Neufüllen des Magazinkastens ermöglicht ist. In Fig. 21 ist die Sperrlage von Welle 37 und des hier einzigen sichtbaren Federelementes 31 mit ausgezogen, die Entsperrlage dagegen mit gestrichelten Linien dargestellt. Nach beendeter Arbeit am Magazinkasten wird durch abermaliges Drehen am Ründelrad die Entsperrung von Hand wieder aufgehoben; der wieder in den Projektorschacht eingeschobene Magazinkasten ist damit für die bereits oben dargelegte selbsttätige Entsperrung der Diapositive unmittelbar vor dem Projektionsvorgang mittels des Projektoranschlages 35 bereit. Dadurch, daß die Handentsperrung an einer anderen Stelle der Federelemente 31, nämlich in der Nähe ihres kastenseitigen Endes, als die automatische Entsperrung, die mit den freien Federenden 33 zusammenwirkt, angreift, ist eine gegenseitige Störung der beiden Entsperrvorrichtungen ausgeschlossen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Diapositiv-Projektor, insbesondere für automatischen Diapositivwechsel, welcher mit einem Magazinkasten zusammenarbeitet, an welchem ein gegen die freie Kastenöffaung sich beweglich federnd vorerstreckendes und bei Nichtprojektion ein Heraustreten von Dias aus dem Kasten verhinderndes Sperrmittel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die Sperrmittel gegenüber der freien Kastenöffnung so angeordnet sind, daß sie ohne vorherige, zusätzliche, im Sinne einer Entsperrung vorzunehmende Bedienungsmaßnahme das Einschieben des Magazinkastens in den Projektorschacht zulassen, und daß im oder am Projektorschacht als Entsperrmittel wirkende Anschläge vorgesehen sind, welche während des Durchschiebens des Magazinkastens durch den Projektorschacht an den Sperrmitteln oder an mit diesen verbundenen Gegenanschlägen angreifen, derart, daß durch sie die Sperrmittel zur Zeit der Projektion der Diapositive selbsttätig unwirksam gemacht werden.
  2. 2. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektoranschlag aus einem im Projektionsschacht befindlichen und in den Querschnittsbereich der Sperrmittel oder der an ihnen befestigten Anschläge hineinragenden VorsprunggeeigneterFormgebungund/oderFederwirkung besteht. 3. Diapositiv-Projektor nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß am Magazinkasten ein gemeinsames Sperrmittel für alle Diapositive vorgesehen ist und daß dieses Sperrmittel und der Projektoranschlag so ausgebildet bzw. angeordnet sind, daß die vom ersten zu projizierenden Diapositiv an wirksam werdende Entsperrung sich auf die später zur Projektion gelangenden Diapositive nacheinander erstreckt und bis zum Zeitpunkt des Wiederausschubs des Magazins aus dem Schacht wirksam bleibt, mit dem Ausschub des Magazins aus dem Schacht dagegen wieder aufgehoben wird. 4. Diapositiv-Projektor nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Magazinkasten ein gemeinsames Sperrmittel für alle Diapositive vorgesehen ist und daß dieses Sperrmittel und der Projektorausschlag so ausgebildet bzw. angeordnet sind, daß die mit dem ersten zu projizierenden Diapositiv wirksam werdende Entsperrung sich gleichzeitig auf alle Diapositive erstreckt und bis zum Zeitpunkt des Wiederausschubs des Magazins aus dem Schacht wirksam bleibt, mit dem Ausschub des Magazins aus dem Schacht dagegen wieder aufgehoben wird. 5. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Diapositivkasten mehrere Sperrmittel, und zwar für jedes Diapositiv eines, vorgesehen sind und daß diese Sperrmittel und der Projektoranschlag so ausgebildet bzw. angeordnet sind, daß die Entsperrung zum Zeitpunkt der Projektion lediglich für das vom Greifer einzuschiebende, gegebenenfalls auch für eine beschränkte Anzahl benachbarter Diapositive erfolgt und daß die Entsperrung entweder unmittelbar nach der Projektion des Einzelbildes oder kurzzeitig danach wieder aufgehoben wird. 6. Diapositiv-Projektor nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Magazinkasten vorgesehene Sperrmittel großflächig ausgebildet ist, so daß es imNichtbetriebszustand des Magazins, d. h. also bei längerdauernder Verwendung als Vorratskasten, weitgehend als Staubschutz dient. 7. Diapositiv-Projektornach denAnsprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrmittel als Jalousie (2) ausgebildet ist, welche mit einer Feder (3) zusammenarbeitet, die bestrebt ist, die Jalousie in die die Kastenöffnung abdeckende Schließlage zu bringen. 8. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Jalousie auf der einen Kastenseite in einem doppelten Boden, auf der anderen Kastenseite in seitlichen Nuten geführt ist. 9. Diapositiv-Projektor nach Ansprach 7 und 8, dadurch gekennzeichne4 daß die Jalousie bezüglich beider Kastenseiten in seitlichen Nuten geführt ist. 10. Diapositiv-Projektor nach Ansprach 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Jalousie als bis auf die Kastenunterseite bzw. in der Projektionslage des Magazins als bis auf die der Kastenöffnung gegenüberliegende Seite sich erstreckende Blattjalousie ausgebildet ist. 11. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Jalousie als Rolljalousie ausgebildet ist und daß am einen Kastenende eine unter Federwirkung stehende Wickelwelle für die Jalousie vorgesehen ist. 12. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Jalousie eine Mittenausspannung aufweist, welche im Betriebszustand den Eingriff des Diapositivausschiebers in das Magazin ermöglicht. 13. Diapositiv-Projektor nach Ansprach 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Jalousie eine sowohl als Gegenanschlag für den Projektoranschlag wirkende als auch der Handbetätigung zugängliche Nase vorgesehen ist, wobei entweder diese Nase oder der Projektoranschlag so federnd ausgebildet ist, daß nach der Projektion des letzten im Kasten befindlichen Diapositivs beim weiteren Magazinvorschub der entsperrende Anschlag durch federndes Ausweichen von Nase oder Projektoranschlag aufgehoben wird, worauf ein selbsttätiges Schließen der Jalousie eintritt. 14. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß als am Magazinkasten befindliches Sperrmittel eine im wesentlichen parallel zu den Diapositivkantenflächen nachgiebig bewegliche Leiste (25) vorgesehen ist. 15. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Magazinkasten eine seitliche Erhöhung aufweist, in der sich, die Diapositivfächer überquerend, eine Nut (37) befindet, die die durch Federn nachgiebig beweglich gestaltete Leiste aufnimmt. 16. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (37) eine solche Tiefe aufweist, daß sie ein völliges Zurücktreten der Leiste von den Diapositivkanten und somit eine völlige Freigabe (Entsperrung) der Diapositive zuläßt. 17. Diapositiv-Projektor nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Wandung oder einem wandfesten Teil des Magazins und dem federnd beweglichen Sperrmittel eine Raste vorgesehen ist, welche bei einer von Hand vorgenommenen überführung des Sperrmittels in die Entsperrlage ein dauerndes Verbleiben des Sperrmittels in der Entsperrlage gestattet. 18. Diapositiv-Projektor nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektor und der Spen-mittelanschlag einerseits und der Rastwiderstand andererseits in ihrem Federdruck so unterschiedlich gemacht sind, daß bei der im Projektor durchgeführten Entsperrung der Diapositive ein Einklinken der Raste unterbleibt. 19. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste an der Einlaufseite des Magazins über die Magazinlänge hinaus erstreckt ist und dort eine ihrer sanften und allmählichen überführung in die Entsperrlage durch den Projektoranschlag (35) dienende Abschrägung aufweist, während sie am entgegengesetzten Ende eine lediglich dem Handangriff dienende Verlängerung oder eine Handhabe (39) aufweist (Fig. 11). 20. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 14 bis 19, dadurch gekenn eichnet, daß der Projektoranschlag abgesehrägt ist. 21. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Magazinkasten einem jeden Diapositiv eine besondere Sperrvorrichtung zugeordnet ist. 22. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jede solche Sperrvorrichtung aus einer Blattfeder (31) mit daran befestigten, sich vor die betreffende Diapositivkante legenden Sperrnocken (32) besteht. 23. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Magazinkasten an der Unterfläche der Ausschubseite eine Aussparung aufweist, in deren Raum die an der stehengebliebenen Kastenwandung befestigten und im wesentlichen parallel zu den einzelnen Diapositivfächem verlaufenden Blattfedem vorgesehen sind. 24. Diapositiv-Projektor nach Anspruch 21 bis 23, dadurch gekenn eichnet, daß die die Sperrnocken tragenden Blattfedern über den Anbringungsort der Sperrnocken noch in Richtung auf ihr freies Ende hin verlängert sind (33) und daß der zweckmäßig abgesehrägt ausgebildete Projektoranschlag beim Durchzug des Magazins durch den Projektionsschacht die Blattfedern nacheinander an ihren freien Enden erfaßt und in die Entsperrlage bringL 25. Diapositiv-Projektor nach den Ansprüchen 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine im wesentlichen aus der oder den Handhaben (38) und einer quer über die Diapositivfächer verlaufenden Nocken- oder Exzenterwelle (37) bestehende Entsperrvorrichtung für die gleichzeitige und beliebig lange Außerbetriebsetzung der Sperrelemente (31, 32) am Magazinkasten (1) vorgesehen ist.
DEZ6963A 1958-11-15 1958-11-15 Diapositiv-Projektor, insbesondere fuer automatischen Diapositivwechsel Pending DE1112651B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3276156A (en) * 1962-02-23 1966-10-04 Eastman Kodak Co Slide tray for a slide projector

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3276156A (en) * 1962-02-23 1966-10-04 Eastman Kodak Co Slide tray for a slide projector

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