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DE1112476B - Seilwinde zum Schlagbohren und zum Antrieb stossend arbeitender Werkzeuge - Google Patents

Seilwinde zum Schlagbohren und zum Antrieb stossend arbeitender Werkzeuge

Info

Publication number
DE1112476B
DE1112476B DEE20350A DEE0020350A DE1112476B DE 1112476 B DE1112476 B DE 1112476B DE E20350 A DEE20350 A DE E20350A DE E0020350 A DEE0020350 A DE E0020350A DE 1112476 B DE1112476 B DE 1112476B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
limit switch
winch
cable winch
tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20350A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Weigold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ETTLINGER BAUMASCHINEN und HEB
Elba Werk Maschinen GmbH and Co
Original Assignee
ETTLINGER BAUMASCHINEN und HEB
Elba Werk Maschinen GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ETTLINGER BAUMASCHINEN und HEB, Elba Werk Maschinen GmbH and Co filed Critical ETTLINGER BAUMASCHINEN und HEB
Priority to DEE20350A priority Critical patent/DE1112476B/de
Publication of DE1112476B publication Critical patent/DE1112476B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/02Surface drives for drop hammers or percussion drilling, e.g. with a cable
    • E21B1/04Devices for reversing the movement of the rod or cable at the surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Seilwinde zum Schlagbohren und zum Antrieb stoßend arbeitender Werkzeuge Zusatz zur Patentanmeldung E 15449 VI/5a (Auslegeschrift 1108 638) Die Erfindung betrifft eine motorisch angetriebene Seilwinde mit Elektromagnetkupplung und selbsttätiger Steuerung des Arbeitsrhythmus stoßend arbeitender Werkzeuge nach Patentanmeldung E 15449 VI/5 a.
  • Wesentlicher Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist die Steuerung von motorisch angetriebenen Seilwinden zum Schlagbohren mittels eines einstellbaren Zeitrelais, welches die Dauer des Kraftschlusses zwischen der Antriebsmaschiene und der Seiltrommel und damit den Arbeitstakt des Aufziehens des Werkzeuges bestimmt.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Steuerung des frei fallenden Werkzeuges lediglich über einen einstellbaren Zeitintervall hinweg, in dem der Kraftschluß zwischen Kupplung und Seiltrommel hergestellt und das Werkzeug in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird, zu Nachteilen führen kann. Sobald beispielsweise beim Antrieb der Seilwinde durch eine Verbrennungskraftmaschine infolge Drehzahländerung eine Spannungsänderung im Steuerstromkreis eintritt, in dem das Zeitrelais liegt, verändern sich die Steuerzeiten, und es kann vorkommen, daß die Kupplung schon vor Beendigung des freien Falls des Werkzeuges eingeschaltet wird oder daß die Herstellung des Kraftschlusses zwischen Kupplung und Seiltrommel zu spät erfolgt. Auch im Hinblick darauf, daß die Fallhöhe und die Zeitdauer des Werkzeugfalls infolge der sich senkenden Bohrlochsohle Änderungen unterliegen, ergibt sich die Notwendigkeit, die Steuerzeiten des Relais ständig zu überwachen und nachzuregeln, weil jedes zu frühe Verstellen des Kupplungsschlusses bei herabfallendem Werkzeug zur Beschädigung der Kupplung führen kann.
  • Es sind bereits verschiedene Ausführungen von Seilwinden für die Betätigung stoßend arbeitender Werkzeuge bekannt, die durch regelmäßig intermittierende Schleifenbildung an dem das Werkzeug tragenden Seil die Stoßbewegung des Werkzeuges in Abhängigkeit von der Drehbewegung des Windenantriebs oder in Abhängigkeit von dem mittelbar durch das Werkzeuggewicht und unmittelbar durch das gespannte Seil auf den die Schleife bildenden Arm ausgeübten Druck selbsttätig steuern. Solche mechanischen oder hydromechanischen Steuerungen haben Nachteile insofern, als die für die Wirtschaftlichkeit der Arbeit eventuell entscheidende Hubhöhe nicht oder wegen der Abhängigkeit der Einrichtungen entweder von der Drehbewegung des Antriebes oder von der Länge des hin- und hergehenden Armes nur in vergleichsweise engen Grenzen veränderbar und diese Veränderung im allgemeinen nicht ohne Unterbrechung des Arbeitsablaufes und nur mit mehr oder weniger großem Zeit- und Arbeitsaufwand durchführbar ist. Außerdem verursachen derartige Steuerungen einen erheblichen konstruktiven Aufwand, der die Winden schwer und teuer macht und ihre Störanfälligkeit erhöht.
  • Von diesem Gedanken der Ausnutzung der Schlaffseilbildung zur Steuerung des Arbeitsablaufes ausgehend, ist es Aufgabe der Erfindung, eine Steuerungseinrichtung für stoßend arbeitende Werkzeuge nach der Hauptpatentanmeldung zu schaffen, die völlig selbsttätig und sich selbst regelnd arbeitet.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einschaltung des Zeitrelais nach der Hauptpatentanmeldung durch einen Endschalter erfolgt, der bei Schlaffseilbildung durch das Freiwerden und Herabfallen eines Hebels betätigt wird, welcher durch eine an ihm angeordnete und auf dem Seil laufende Rolle so lange in labilem Gleichgewicht gehalten wird, wie das Seil gespannt ist.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung mit gleicher Wirkungsweise besteht darin, daß die Auslösung des Zeitrelais durch den Endschalter erfolgt, der bei SchlafEseilbildung durch das Herabgleiten eines Schlittens betätigt wird, welcher durch eine ebenfalls auf dem Seil laufende Rolle im labilen Gleichgewicht gehalten wird, solange das Seil gespannt ist. Sobald das Werkzeug herabgefallen und auf die Bohrlochsohle, die Betonbahndecke oder einen zu rammenden Gegenstand, nachfolgend summarisch als Arbeitsniveau bezeichnet, aufgetroffen ist, bildet sich Schlaffseil, so daß eine zweckmäßig zwischen der Rolle in der Spitze des Arbeitsgerüstes und der Seiltrommel des Windwerkes angeordnete, an einem Träger vertikal verschwenkbare Seilrolle herabfallen und dabei den an sich bekannten Endschalter betätigen kann, der einen Impuls an das Zeitrelais gibt. Die Schlaffseilbildung, die in dieser bevorzugten Ausführungsform also zur Steuerung des Zeitrelais im Steuerstromkreis der Elektromagnetkupplung genutzt wird, ist wegen des durch das Abschwenken des Seilrollenträgers schon mit ihrem Beginn herbeigeführten gewissen Längenausgleiches und das im unmittelbaren Anschluß daran erfolgende Einschalten der Elektromagnetkupplung und der Seiltrommel durch das Zeitrelais denkbar gering und hat auf diese Weise keinen schädlichen Einfluß auf die Lebensdauer des Seiles. Selbstverständlich kann die selbsttätige Betätigung des Endschalters und damit des Zeitrelais auch auf andere Weise und an anderer Stelle, beispielsweise durch einen senkrecht geführten Schlitten mit einer Rolle oder durch eine gegen einen Anschlag fahrende Seilbirne od. dgl., erfolgen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Seilwinde kann die Hubhöhe des Werkzeuges ohne Unterbrechung der Arbeit durch Verstellen des Zeitrelais jederzeit beliebig und insofern praktisch unbegrenzt variiert werden, weil bei voller Ausnutzung der Verzögerungskapazität eines entsprechenden Zeitrelais die Hubhöhe größer wäre, als eine wirtschaftliche Schlagfolge dies zuläßt, ohne daß jedoch durch die größere Hubhöhe noch ein technischer Effekt erzielt werden könnte, der über den mit geringerer Hubhöhe erzielbaren hinausginge. Außerdem gewährleistet eine Anordnung nach der Erfindung die ständige selbsttätige Anpassung der Schaltzeitpunkte an die beim Bohren und beim Rammen mit dem Fortschreiten der Arbeit verbundene Absenkung des Arbeitsniveaus. Damit ist bei Anwendung einfacher Mittel eine völlig selbständig arbeitende Steuereinrichtung für stoßend und im freien Fall tätige Werkzeuge erreicht.
  • Nachfolgend wird an Hand der Zeichnungen ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigt Fig. 1 die schematische Seitenansicht einer Seilwinde mit Steuerungsvorrichtung sowie ein Bohrgerüst mit Bohrwerkzeug und Bohrstelle, Fig. 2 die schematische Darstellung eines schwenkbaren Seilrollenträgers mit Endschalter, Fig. 2 a die Anordnung der Fig. 2 bei betätigtem Endschalter, Fig. 3 die schematische Darstellung eines schwenkbaren Seilrollenträgers mit darüber angeordnetem Endschalter, Fig. 4 die schematische Darstellung eines gleitenden Seilrollenträgers mit darunter angeordnetem Endschalter.
  • Von der Seilwinde 1 läuft das Seil 6 über die Rolle 5 an der Winde sowie über die Rolle 4 in der Spitze des Bohrgerüstes 2 und ist am Werkzeug 3 befestigt.
  • Zwischen der nicht dargestellten Antriebsmaschine und der Seiltrommel 7 der Seilwinde 1 ist eine Elektromagnetkupplung 8 angeordnet, die beim Schließen ihres Steuerstromkreises 9 durch einen Schalter 19 oder durch ein verstellbares Zeitrelais 10 den Antriebsmotor mit der Seiltrommel 7 kraftschlüssig verbindet, so daß das Seil 6 aufgetrommelt und das Werkzeug 3 angehoben wird, bis der Steuerstromkreis 9 durch öffnen des Schalters 19 oder Ausschalten des Zeitrelais 10 unterbrochen und somit die Kupplung 8 gelöst wird. Durch sein Eigengewicht fällt das Werkzeug 3 auf die Bohrlochsohle 11 herab, bis durch den Nachlauf der durch eine Bremse 12 schwach gebremsten Seiltrommel ? Schlaffseil 6' (Fig. 2a) entsteht. Beim Nachgeben des gespannten Seiles 6 zum Schlafffseil 6' betätigt das Gewicht der im Punkt 13 an einen vertikal schwenkbaren und nach oben in seiner Schwenkbewegung begrenzten Träger 14 angeordneten Seilrolle 5 den Schaltstift 15 des Endschalters 16, der seinerseits dem Zeitrelais 10 über die Leiter 20 einen Impuls gibt und damit den Steuerstromkreis 9 wieder schließt.
  • Natürlich kann, wie in Fig. 3 dargestellt, der Endschalter 16' mit dem Schaltstift 15' auch über dem Seilrollenträger 14 angeordnet und so geschaltet sein, daß er den Impuls zum Einschalten des Zeitrelais 10 beim Lösen seiner Kontakte durch Herabfallen des Seilrollenträgers 14 gibt, oder es kann (nach Fig. 4) der Seilrollenträger als Schlitten 17 ausgebildet und in Führungen 18 gleitend angeordnet sein.
  • Durch das Einschalten der Elektromagnetkupplung 8 wird die Seiltrommel 7 kraftschlüssig mit dem Antriebsmotor verbunden und das Seil 6, 6' sofort wieder angezogen, wobei zunächst die Seilrolle 5 angehoben wird. Damit ist der Schaltstift 15 des Endschalters 16 frei (Fig. 1, 2 und 4), bis nach dem Ausschalten des Zeitrelais 10 und dem neuerlichen Herabfallen des Werkzeuges 3 auf die Bohrlochsohle 11 der Seilrollenträger 14 wieder abfallen kann und den Schaltstift 15 des Endschalters 16 erneut betätigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Seilwinde zum Schlagbohren und zum Antrieb anderer stoßend arbeitender Werkzeuge, beispielsweise Rammen, mit elektromagnetisch betätigter Kupplung zwischen Antriebsmaschine und Seiltrommel sowie selbsttätiger, durch ein verstellbares Zeitrelais erfolgender Steuerung des Zeitraumes für das Aufziehen des Werkzeuges nach Patentanmeldung E 15449 VI/5 a, gekennzeichnet durch einen die Auslösung des Zeitrelais (10) und damit den Beginn des Zeitraumes für das Aufziehen des Werkzeuges steuernden Endschalter (16), der bei Schlaffseilbildung über eine auf dem Seil (6) geführte Rolle (5) einen auf das Relais einwirkenden Stromkreis (20) schließt.
  2. 2. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter (16) durch das Herabfallen eines einarmigen, an der Seilwinde (1) angelenkten Hebels (14) betätigbar ist, der an seinem freien Ende die Seilrolle (5) trägt.
  3. 3. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter (16) durch das Herabgleiten eines senkrecht geführten Schlittens (17) betätigbar ist, der in Führungen (18) gleitend in der Nähe der Seilwinde (1) angeordnet ist und an seinem oberen Ende die Seilrolle (5) trägt.
DEE20350A 1958-10-23 1958-10-23 Seilwinde zum Schlagbohren und zum Antrieb stossend arbeitender Werkzeuge Pending DE1112476B (de)

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DEE20350A DE1112476B (de) 1958-10-23 1958-10-23 Seilwinde zum Schlagbohren und zum Antrieb stossend arbeitender Werkzeuge

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DEE20350A DE1112476B (de) 1958-10-23 1958-10-23 Seilwinde zum Schlagbohren und zum Antrieb stossend arbeitender Werkzeuge

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DE1112476B true DE1112476B (de) 1961-08-10

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DEE20350A Pending DE1112476B (de) 1958-10-23 1958-10-23 Seilwinde zum Schlagbohren und zum Antrieb stossend arbeitender Werkzeuge

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DE (1) DE1112476B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4624450A (en) * 1984-09-20 1986-11-25 Paccar Inc. Constant tension hoisting system
US4928925A (en) * 1984-09-20 1990-05-29 Christison S Grant Constant tension hoisting member

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4624450A (en) * 1984-09-20 1986-11-25 Paccar Inc. Constant tension hoisting system
US4928925A (en) * 1984-09-20 1990-05-29 Christison S Grant Constant tension hoisting member

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