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DE1112093B - Verdampfer-Geblaese-Aggregat fuer Kuehlanlagen - Google Patents

Verdampfer-Geblaese-Aggregat fuer Kuehlanlagen

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Publication number
DE1112093B
DE1112093B DEH35744A DEH0035744A DE1112093B DE 1112093 B DE1112093 B DE 1112093B DE H35744 A DEH35744 A DE H35744A DE H0035744 A DEH0035744 A DE H0035744A DE 1112093 B DE1112093 B DE 1112093B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
evaporator
air
fan
blower unit
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH35744A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C V Hill & Co Inc
Original Assignee
C V Hill & Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C V Hill & Co Inc filed Critical C V Hill & Co Inc
Publication of DE1112093B publication Critical patent/DE1112093B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D17/00Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces
    • F25D17/04Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating air, e.g. by convection
    • F25D17/06Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating air, e.g. by convection by forced circulation
    • F25D17/067Evaporator fan units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description

  • Verdampfer-Gebläse-Aggregat für Kühlanlagen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verdampfer-Gebläse-Aggregat zur Verwendung in einer Kühlanlage, bestehend aus zwei Verdampferteilen, in deren Verbindungsluftkanal sich ein Gebläse befindet, das die Luft über den ersten Verdampferteil ansaugt und über den zweiten Verdampferteil fördert.
  • Es ist ein Verdampfer-Gebläse-Aggregat für Bäckereifroster bekanntgeworden, das aus zwei gleichen Verdampferteilen und aus einem dazwischen angeordneten Gebläse besteht, dessen Drehrichtung umgekehrt werden kann. Es kann einmal über den einen Verdampferteil angesaugt und über den anderen Verdampferteil gefördert werden, wobei die kalte Luft der einen Seite der Backwaren zugeführt wird. Dann wird die Drehrichtung des Gebläses umgekehrt, und die andere Seite des Vorratsfaches wird mit kalter Luft beschickt (österreichische Patentschrift 1.93 909). Die Anordnung von zwei gleichen Verdampfern mit dazwischenliegendem Gebläse dient hier nur dazu, die beiden Seiten des Backwarenfaches völlig gleichmäßig abzukühlen. Es soll also vermieden werden, daß die eine Seite der Backwaren kälter wird als die andere Seite.
  • Weiterhin ist eine Anordnung bekanntgeworden, die ebenfalls aus zwei symmetrisch angeordneten Kühlern besteht, wobei in deren Verbindungsluftkanal sich ein Gebläse befindet (französische Patentschrift 806389).
  • Auch hier hat man die Aufteilung des Verdampfers in zwei Teile nur deswegen vorgenommen, um eine völlig symmetrische Anordnung zu erzielen.
  • Bei diesen Anordnungen von zwei gleichen Verdampfern mit in demVerbindungsluftkanal liegendem Gebläse bereift der vor dem Gebläse liegende Kühler stärker als der andere, da im ersten Kühler ein großer Teil der Luftfeuchte ausgeschieden wird, der an der Kühleroberfläche vereist. Die Luft ist dann schon so weit getrocknet, daß sich für den zweiten Kühler nur eine geringere Bereifung ergibt.
  • Diese oben beschriebene Anordnung bedeutet gegenüber den bis dahin bekannten Anordnungen mit nur einem ungeteilten Verdampfer und einem vor-bzw. nachgeschalteten Gebläse schon einen gewissen technischen Fortschritt. Die vorliegende Erfindnung erstrebt jedoch weitere Verbesserungen.
  • Erfindungsgemäß werden die beiden Verdampferteile mit unterschiedlichen Lamellenabständen od. dgl. hergestellt, derart, daß die Luftkanäle im zweiten Verdampferteil einen geringeren Querschnitt aufweisen als im ersten Teil.
  • Die an den Rohrschlangen desjenigen Teils des Verdampfers angeordneten Rippen, der sich vor dem Gebläse befindet, haben vorzugsweise einen solchen Abstand, daß eine Verstopfung derselben durch Ansammlung von Reif auf ihnen vermieden wird, während die Rippen der Rohrschlangen des auf das Gebläse folgenden Verdampfers verhältnismäßig eng nebeneinander angeordnet werden können, da nur eine geringe oder keine Gefahr besteht, daß sich auf ihnen so viel Reif ansammelt, daß die Luftströmung verhindert wird. Der enge Rippenabstand des letzteren Teiles des Verdampfers und die der Luft durch das Gebläse mitgeteilte Verwirbelung tragen zusammen zu einem stark erhöhten Wirkungsgrad des Wärmeaustausches während der Strömung der Luft über den letzteren Teil des Verdampfers bei. Bei dieser Anordnung gemäß vorliegender Erfindung ist es daher möglich, eine wesentlich stärkere Herabsetzung der Temperatur der das Aggregat verlassenden Luft ohne eine Zunahme der Größe des Verdampfers oder der Belastung der Kühlelemente zu erzielen.
  • Durch den verhältnismäßig geringen Abstand der Rippen im letzteren Teil des Verdampfers wird ferner die Verwirbelung der das Aggregat verlassenden Luft herabgesetzt mit dem Ergebnis, daß die bei vielen Arten von Kühleinrichtungen bisher erforderlichen Luftverteilungsorgane überflüssig sind. Außerdem ist die Wärmeaufnahme von den Flächen, über die die gekühlte Luft beim Verlassen des Aggregats strömt, durch ihre geschichtete Strömung herabgesetzt, so daß Wärmeverluste durch die Wände der Kühlanlage hindurch verringert werden. Ein weiterer Vorteil ist der, daß der zweite Verdampfer mit wesentlich geringeren Luftdurchtrittsquerschnitten bei gleicher Austauschfläche des ersten Verdampferteils wesentlich geringere Baumaße erhält. Der Vorteil des engeren Lamellenabstandes liegt in den kleineren äußeren Abmessungen und in den niedrigeren Herstellungskosten.
  • Ein weitererErfindungsgedanke wird darin erblickt, daß das Verhältnis der Wärmeaustauschflächen vom ersten zum zweiten Verdampferteil so gewählt wird, daß im ersten Teil vornehmlich die Luftfeuchtigkeit ausgeschieden und vereist wird, während im zweiten Teil hauptsächlich die Temperatur der verhältnismäßig trockenen Luft herabgesetzt wird.
  • Die Verdampfer- und Gebläseelemente gemäß vorliegender Erfindung sind vorzugsweise zu einer einzigen Einheit zusammengebaut, die in verschiedene Arten von Kühlanlagen eingebaut werden kann. Es ist daher möglich, eine genormte Verdampfer-Gebläse-Einheit herzustellen, die in einer großen Vielfalt verschiedener Arten von Anlagen verwendet werden kann. Hauptziele der Erfindung sind daher die Erhöhung des Betriebswirkungsgrades von in Kühlanlagen verwendeten Verdampfern und die Verringerung der bisher durch Ansammlung von Reif auf dem Verdampfer und auf dem Gebläse sowie auf dessen Gehäuse aufgetretenen Schwierigkeiten.
  • Während der erste Kühler stark bereift, wird sich durch die Wahl des Austauschliächenverhältnisses auf dem zweiten Kühler nur ein unwesentliche Reifmenge niederschlagen, die den Wärmeübergang nicht verschlechtert, sondern eher noch verbessert. Es ist deswegen eine Abtauvorrichtung nur im ersten Verdampferteil vorgesehen.
  • Mit dieser Anordnung kann die Abtauzeit, wie die Erfahrung gezeigt hat, gegenüber in Kühltruhen mit nur einem Verdampfer von üblicherweise 2 Stunden auf 11/4 Stunden reduziert werden. Dies wird dadurch möglich, daß die Wärmekapazität nur etwa halb so groß ist, da der Verdampfer in zwei Teile unterteilt ist und nur der erste Teil abgetaut zu werden braucht.
  • Ein weiterer Erfindungsgedanke wird darin erblickt, daß die beiden Verdampferteile mit dem dazwischenliegenden Gebläse eine Einheit bilden und durch ein Gehäuse zur Begrenzung eines Luftkanals mit einem Einlaß und einem Auslaß gehaltert werden. Das Gebläse selbst wird durch dieses Gehäuse gelagert, wobei die Motorachse des Gebläses nicht wie üblicherweise in Luftdurchströmrichtung durch die beiden Verdampferteile angeordnet ist, sondern sie mit dieser einen Winkel, beispielsweise einen rechten, bildet.
  • Weitere Ziele und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, und zwar zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer beispielsweisen Ausführungsform der Verdampfer-Gebläse-Einheit gemäß vorliegender Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht im senkrechten Schnitt durch die in Fig. 1 dargestellte Einheit, Fig. 3 eine Ansicht im senkrechten Schnitt eines Kühl- bzw. Gefriermöbels mit einer Einheit nach Fig. 1 und 2 und Fig.4 eine Ansicht in schematischer Darstellung und im senkrechten Schnitt einer betretbaren Kühlanlage mit einer Einheit nach Fig. 1 und 2.
  • Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung weist das Verdampfer-Gebläse-Aggregat ein Gehäuse mit Endplatten 2 und 4 und einer oberen sowie einer unteren Platte 6 bzw. 8 auf. Das Gehäuse dient daher zur Begrenzung eines Luftkanals mit einem Einlaß 10 auf der einen Seite des Gehäuses und einem Auslaß 12 auf dessen anderer Seite. Im Luftkanal ist benachbart dem Lufteinlaß 10 ein erster Verdampferabschnitt 14 angeordnet, während ein zweiter Verdampferabschnitt 16 im Kanal benachbart dem Luftauslaß 12 angeordnet ist. Ferner ist im Luftkanal ein Gebläse 18 zwischen den Verdampferabschnitten 14 und 16 so angeordnet, daß Luft über den ersten Verdampferteil gesaugt und über den zweiten Verdampferteil gefördert wird. Beide Teile bzw. Abschnitte des Verdampfers weisen vorzugsweise Rohrschlangen oder Rohre auf, durch welche das Kältemittel in Umlauf gesetzt wird, wobei die Rohre Rippen tragen, die einen solchen Abstand voneinander haben, daß eine freie Luftströmung durch den Luftkanal des Aggregats stattfinden kann. Die Rohre 20 des ersten Verdampferteils 14 sind daher mit Rippen 22 versehen, die beispielsweise einen Abstand von 8 bis 12 mm haben. Es kann auch ein beliebiger anderer geeigneter Abstand vorgesehen werden, der eine größtmögliche Wärmeaustauschfläche ohne die Gefahr der Verstopfung des Luftkanals durch Ansammlung von Reif auf den Rippen ergibt.
  • Der zweite Teil 16 des Verdampfers kann in ähnlicher Weise aus einer Anzahl von Kühlrohren 24 mit Rippen 26 bestehen. Die Rippen 26 auf den Rohren 24 sind jedoch wesentlich enger nebeneinander angeordnet.
  • Das zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Verdampfers angeordnete Gebläse 18 ist in Form eines Lüfters mit Flügeln 26a dargestellt, der von einem Motor 28 angetrieben wird. Es kann jedoch jede geeignete Anzahl von Gebläsen im Kanal zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Verdampfers angeordnet werden, um eine im wesentlichen gleichmäßige Luftströmung durch die Einheit und über die Rohrschlangen und deren Rippen zu gewährleisten. Die Lüfter 18 sind auf einer Platte 30 angeordnet, die sich quer durch den Raum zwischen den Platten 6 und 8 sowie im wesentlichen parallel zu diesen erstreckt. Von der unteren Platte 8 erstreckt sich eine Umlenkwand 32 nach oben zur Lüftertragplatte 30 und begrenzt einen Raum 34, durch welchen die Luft aus dem ersten Verdampferteil 14 zum Gebläse 18 strömen kann.
  • In ähnlicher Weise erstreckt sich eine Umlenkwand 36 von der oberen Platte 6 des Aggregats benachbart dem zweiten Verdampfertei116 derart, daß ein Kanal 38 gebildet wird, durch den Luft vom Gebläse zum letzteren Teil des Verdampfers strömen kann. Die über den Teil 16 des Verdampfers geförderte Luft tritt aus dem Aggregat durch den Auslaß 12 aus.
  • Im Betrieb des dargestellten Aggregats wird das Kältemittel vorzugsweise zuerst durch die Rohre 24 des zweiten Teils des Verdampfers geleitet und dann durch die Rohre 20 des ersten Teils des Verdampfers, jedoch kann gegebenenfalls die Umlaufrichtung des Kältemittels durch die aufeinanderfolgenden Teile des Verdampfers umgekehrt werden und jeder Teil des Verdampfers mit Kältemittel von einer gesonderten Quelle aus beliefert werden.
  • Wenn das Gebläse 18 zur Drehung angetrieben wird, tritt Luft durch den Einlaß 10 ein und kommt zuerst mit den Rohrschlangen und Rippen des ersten Verdampferteils 14 in Berührung, durch die sie auf eine Temperatur unter ihren Taupunkt abgekühlt wird. Ein wesentlicher Teil der Feuchtigkeit der Luft lagert sich daher auf den Rohrschlangen und Rippen des ersten Verdampferteils ab. Der Verdampfer wird gewöhnlich auf einer Temperatur gehalten, die ausreichend niedrig ist, um die Umwandlung der kondensierten Feuchtigkeit in Reif zu bewirken. Die durch den ersten Teil des Verdampfers aufgenommene Wärme ist daher größtenteils latente Wärme, die aus der in der Luft enthaltenen Feuchtigkeit entnommen wird, so daß die Temperatur der Luft nicht notwendigerweise stark herabgesetzt wird. Der erste Teil 14 des Verdampfers wirkt daher als Reifsammelteil oder als ein die latente Wärme aufnehmender Teil.
  • Gewöhnlich wird die in die der Erfindung zugrunde liegende Kühleinheit eintretende Luft aus der zu kühlenden Anlage entnommen und ausreichend verwirbelt, um normalerweise eine wirksame Wärmeaustauschberührung zwischen der Luft und den Rohrschlangen und Rippen des Reifsammelteils des Verdampfers sicherzustellen. Dies hat zur Folge, daß die den Teil 14 verlassende und zum Gebläse 18 gelangende Luft verhältnismäßig trocken und frei von Eiskristallen ist. Aus diesem Grunde lagert sich nur wenig oder gar kein Frost auf dem Gebläse oder dessen Gehäuse ab.
  • Die das Gebläse 18 verlassende Luft wird durch dieses in lebhafte Bewegung versetzt und daher stark verwirbelt, so daß bei ihrem Weg über die Rohrschlangen und Rippen des zweiten Teils 16 des Verdampfers eine innige Berührung zwischen der Luft und den Rohrschlangen und Rippen gewährleistet ist. Außerdem wird durch die verhältnismäßig große Oberfläche der einander eng benachbarten Rippen 26 des Teils 16 des Verdampfers zusammen mit der starken der Luft durch das Gebläse mitgeteilten Verwirbelung der Wirkungsgrad des Wärmeaustausches des Teils 16 beträchtlich erhöht. Die Temperatur der über den zweiten Teil des Verdampfers streichenden Luft wird dadurch stark herabgesetzt, so daß der Teil 16 des Verdampfers als ein die Temperatur mit hohem Wirkungsgrad herabsetzender Verdampfer betrachtet werden kann.
  • Durch den geringen Abstand der Rippen 26 auf den Rohren 24 des Teils 16 des Verdampfers wird die durch das Gebläse erzeugte Verwirbelung der Luft aufgehoben, so daß eine Schichtung der Luftströmung beim Verlassen des Auslasses 12 die Folge ist. Die die Kühleinheit verlassende, stark gekühlte Luft kann daher durch die Kühlanlage in der Weise geleitet werden, daß die Wärmeaufnahme von den Wänden oder Flächen, über die sie strömt, herabgesetzt wird. Ferner ermöglicht die hierdurch erzielte Schichtung der Luftströmung den Verzicht auf die üblichen Luftverteilungsorgane, die bisher für das Erzielen eines gleichmäßigen Umlaufs der gekühlten Luft durch die Kühlanlage erforderlich waren.
  • Ein beispielsweise Anwendung der in Fig. 1 und 2 dargestellten Kühleinheit ist in Fig. 3 gezeigt, welche die Verwendung der vorangehend beschriebenen Kühleinheit und den Umlauf der Luft in einem Kühlmöbel, beispielsweise einer Kühltruhe zeigt, die an ihrem oberen Ende für die Käufer zugänglich ist. Bei der in Fig.3 dargestellten Anwendungsform der Kühleinheit gemäß der Erfindung weist die Kühltruhe einen isolierten Boden 40 und eine isolierte Vorderwand sowie eine isolierte Rückwand 42 bzw. 44 auf. Die Enden 46 der Kühltruhe sind ebenfalls isoliert und bilden zusammen mit dem Boden der Vorderwand sowie der Rückwand ein an ihrem oberen Ende offenes Kühlmöbel, so daß Käufer das Kühlgut daraus entnehmen können.
  • Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Kühleinheit ist mit 48 bezeichnet und am Boden 40 der Truhe unterhalb eines Kühlgutauflagegestells 50 angeordnet und erstreckt sich vorzugsweise im wesentlichen über die volle Länge der Truhe. Die Einlaßseite 10 der Kühleinheit 48 steht mit dem unteren Ende eines Luftrückführkanals 52 in Verbindung, der benachbart der Rückwand 44 der Truhe vorgesehen ist, während das obere Ende des Kanals 52 so angeordnet ist, daß es Luft aus dem oberen Teil der Kühltruhe abzieht. In ähnlicher Weise steht die Auslaßseite 12 der Kühleinheit 48 mit einem Kaltluftkanal 54 in Verbindung, der sich benachbart der Vorderwand 42 der Truhe nach oben erstreckt und dazu dient, die gekühlte Luft in den oberen Teil der Truhe zu leiten. Die in der Kühleinheit 48 angeordneten Teile 14 und 16 des Verdampfers werden durch den Kompressor 56 mit Kältemittel beliefert.
  • Die Luft wird durch die Kühleinheit 48, die Luftkanäle 52 und 54 und durch die Kühltruhe durch das in die Kühleinheit 48 eingebaute Gebläse 18 in Umlauf versetzt. Die aus dem Kaltluftkana154 austretende gekühlte Luft strömt um das auf der Auflage bzw. auf dem Gestell 50 angeordnete Gut nach unten, um dieses zu kühlen. Gleichzeitig strömt ein Teil der gekühlten Luft im wesentlichen waagerecht durch den oberen Teil der Kühltruhe zum Luftrückführkanal52, so daß sie zur Einlaßseite der Einheit 48 zurückgeführt wird. Hieraus ergibt sich, daß, nachdem das in der Kühltruhe enthaltene Gut auf eine Temperatur abgekühlt worden ist, die sich der der in Umlauf befindlichen Luft annähert, der größere Teil der gekühlten Luft aus dem Kaltluftkanal 54 quer über das obere Ende der Kühltruhe strömt in der Weise, daß ein sich bewegender Luftvorhang zwischen dem Gut in der Truhe und der darüber befindlichen Luft vorhanden ist.
  • Die zum Luftrückführkanal 52 strömende Luft nimmt Feuchtigkeit von dem auf dem Gestell liegenden Gut auf, wodurch verhindert wird, daß sich an ihm Reif ansetzt oder daß es zusammenfriert. Ferner wird durch diese Luftströmung auch die Feuchtigkeit aufgenommen und weggeführt, die aus der Luft der Umgebung eintritt, wenn der Käufer in die Truhe greift, oder wenn feuchte, warme Luft durch den Luftvorhang hindurch nach unten gelangt.
  • Die Temperatur der Luft, die zur Kühleinheit 48 durch den Luftrückführkanal hindurch nach ihrem Durchgang durch die Kühltruhe strömt, ist natürlich höher als diejenige die Kühleinheit nach der Kühlung verlassende Luft. Sie hat ferner einen wesentlich höheren Feuchtigkeitsgehalt, wie vorangehend erwähnt wurde. Wenn das Gebläse 18 in Betrieb ist, wird die Rücklaufluft aus der Kühltruhe nach unten und durch den Rückführkanal zur Kühleinheit 48 gesaugt, so daß bei der Berührung mit den Rohrschlangen und Rippen des Reifsammelteils 14 der Kühleinheit die Temperatur herabgesetzt wird und sich die in ihr enthaltene Feuchtigkeit größtenteils auf den Rohrschlangen und Rippen des ersten Teils des Verdampfers niederschlägt. Die hierdurch teilweise gekühlte und getrocknete Luft gelangt dann zum Gebläse, wobei jedoch keine Feuchtigkeit oder kein Reif, weder auf dem Gebläse noch an den die-Sem benachbarten Flächen, niedergeschlagen wird. Der Betrieb des Gebläses wird daher in keiner Weise beeinträchtigt.
  • Die durch den Antrieb des Gebläses erzeugte Verwirbelung der Luft wird durch den Durchtritt der Luft zwischen den eng benachbarten Rippen 26 des Verdampferteils 16 im wesentlichen aufgehoben, so daß die auf der Austrittsseite 12 der Kühleinheit 48 austretende Luft im wesentlichen eine geschichtete Strömung hat. Die Luft strömt sodann den Kaltluftkanal 54 benachbart der Vorderwand der Truhe mit geringstmöglicher Verwirbelung und geringstmöglicher Wärmeübertragung bzw. mit geringstmöglichen Wärmeverlusten durch die Wand der Truhe hindurch nach oben. Ferner ist es nicht erforderlich, Schirme, Umlenkllächen oder Luftverteilungsorgane zu verwenden, die normalerweise zur Erzeugung einer geschichteten Strömung erforderlich sind, um eine gleichmäßige Verteilung der Luft über die volle Länge der Kühltruhe zu gewährleisten. Die Luft tritt daher in den oberen Teil der Truhe mit einer Temperatur ein, die nahezu gleich derjenigen ist, mit welcher sie die Kühleinheit 48 verläßt, und bewegt sich ruhig fließend durch die Kühltruhe mit geringstmöglicher Verwirbelung und geringstmöglicher Aufnahme von Wärme und Feuchtigkeit aus der umgebenden Luft.
  • Die durch die Verwendung der in Fig. 1 und 2 dargestellten Kühleinheit in einem Kühlmöbel, beispielsweise einer Kühltruhe, erzielbaren Vorteile sind in den Fällen von besonderer Bedeutung, bei denen ein Betrieb mit niedriger Temperatur erforderlich ist, beispielsweise für die Kühlung und Darbietung von Eiscreme. Die in diesen Fällen vorzugsweise angewendeten Temperaturen betragen 10 bis 20° C unter Null, so daß die umlaufende Luft auf einer Temperatur zwischen 20 und 30'J C unter Null gehalten werden soll. Diese Temperaturen liegen jedoch so nahe der des umlaufenden Kältemittels, daß der Wirkungsgrad des verwendeten Verdampfers und des bewirkten Wärmeaustausches sehr hoch sein muß. Daher sind die in diesem Falle durch die Erfindung erzielbaren Vorteile von großer Bedeutung.
  • Wenn die Verdampfer-Gebläse-Einheit gemäß der Erfindung in einer betretbaren Kühlanlage für die Lagerung von Fleisch und anderen Erzeugnissen verwendet wird, kann sie in der in Fig. 4 bei 60 dargestellten Weise am oberen Ende des Kühlers 62 angeordnet werden in der Weise, daß die Luft von der Vorderseite zur Rückseite des Kühlers umläuft. Bei solchen Anlagen wird die in den Kühler beim Öffnen der Tür 64 eintretende feuchtigkeitsbeladene Luft rasch in die Kühleinheit 60 gesaugt, so daß sie über den Reifsammelteil des Verdampfers strömt, bevor sie Gelegenheit hat, sich über den ganzen Kühler auszubreiten und Feuchtigkeit auf das Kühlgut abzulagern. Die Kühleinheit 60 kann natürlich auch in irgendeiner anderen gewünschten Stelle zur wirk-Samen Herabsetzung der Temperatur der Luft des zu kühlenden Raumes angeordnet werden.
  • Die Form, Konstruktion und Anordnung der in Fig. 1 und 2 gezeigten Verdampfer-Gebläse-Einheit und deren Elemente gemäß der Erfindung sind bevorzugt, da sie die Herstellung des Aggregats in gedrängter und genormter Form ermöglicht, die eine vielseitige Anwendungsmöglichkeit hat. Die Verdampferteile und das Gebläse können jedoch auch gesondert hergestellt und gesondert in der Anlage an verschiedenen Stellen in der Weise angeordnet werden, daß eine weitgehende Enteisung der Luft im ersten Teil des Verdampfers und eine wirksame Herabsetzung der Temperatur der das Gebläse verlassenden verhältnismäßig trockenen und verwirbelten Luft gewährleistet ist. Ferner kann das Aggregat gemäß der Erfindung, obwohl es zur Erzeugung und Aufrechterhaltung niedriger Temperaturen in einer Kühlanlage von besonderem Vorteil ist, auch vorteilhaft in Kühleinrichtungen für Gemüse und Molkereierzeugnisse verwendet werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungs- und Anwendungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens beliebige Abänderungen erfahren.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verdampfer-Gebläse-Aggregat zur Verwendung in einer Kühlanlage, bestehend aus zwei Verdampferteilen, in deren Verbindungsluftkanal sich ein Gebläse befindet, das die Luft über den ersten Verdampferteil ansaugt und über den zweiten Verdampferteil fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle im zweiten Verdampferteil einen geringeren Querschnitt aufweisen als im ersten Teil.
  2. 2. Verdampfer-Gebläse-Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Wärmeaustauschflächen vom ersten zum zweiten Verdampferteil so gewählt wird. daß im ersten Teil vornehmlich die Luftfeuchtigkeit ausgeschieden und vereist wird, während im zweiten Teil hauptsächlich die Temperatur der verhältnismäßig trockenen Luft herabgesetzt wird.
  3. 3. Verdampfer-Gebläse-Aggregat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gehäuse zur Begrenzung eines Luftkanals mit einem Einlaß und einem Auslaß.
  4. 4. Verdampfer-Gebläse-Aggregat nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse durch das Gehäuse gelagert ist, wobei die Motorachse des Gebläses mit der Luftdurchströmrichtung durch die beiden Verdampferteile einen Winkel, beispielsweise einen rechten. bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 193 909; französische Patentschrift Nr. 806 389.
DEH35744A 1958-02-26 1959-02-26 Verdampfer-Geblaese-Aggregat fuer Kuehlanlagen Pending DE1112093B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232994B (de) * 1962-10-25 1967-01-26 Mcfarlan Alden I Luftkonditionierer
CH711098A3 (de) * 2016-09-21 2017-04-13 V Zug Ag Kühlgerät mit asymmetrisch ausgestalteter Kaltseite.

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR806389A (fr) * 1935-06-11 1936-12-15 Sulzer Ag Dispositif d'échange de chaleur pour le refroidissement, la dessication ou le réchauffage d'air ou autre gaz
AT193909B (de) * 1956-06-15 1957-12-10 Walter Stefan Vorrichtung zum Tiefgefrieren von Backwerk

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