DE1111883B - Verfahren zum Entfernen des Kittes aus der kegeligen Ausnehmung zwischen dem Zuendende der Mittelelektrode und dem Isolierkoerper einer Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Verfahren zum Entfernen des Kittes aus der kegeligen Ausnehmung zwischen dem Zuendende der Mittelelektrode und dem Isolierkoerper einer Zuendkerze fuer BrennkraftmaschinenInfo
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Description
- Verfahren zum Entfernen des Kittes aus der kegehgen Ausnehmung zwischen dem Zündende der Mittelelektrode und dem Isolierkörper einer Zündkerze für Brennkraftmaschinen Bei Zündkerzen für Brennkraftmaschinen hat der Isolierkörper am Zündende eine kegehge Ausnehmung, damit die Mittelelektrode, welche sich beim Betrieb der Brennkraftmaschine stark erwärmt und infolgedessen ausdehnt, keinerlei Spannungen auf den Isolierkörper übertragen kann, wodurch dieser beschädigt werden könnte. Es ist eine Zündkerze bekannt mit einem um die Mittelelektrode gegossenen Isolator aus Glas, bei der der freie Raum durch eine Relativbewegung von Elektrodenende und Isolator gebildet wird, während das Glas, welches das untere Ende des Isolators bildet, noch plastisch ist. Derartige Zündkerzen bedürfen zur Herstellung eines beträchtlichen Arbeitsaufwandes, da es sich um eine Einzelanfertigung von Hand handelt, bei der es vor allem auf die Geschicklichkeit des Arbeiters ankommt, um den gewünschten freien Raum richtig zu bilden. Für die fabrikmäßige Massenanfertigung ist dieses Verfahren nicht geeignet. ° Bei den heute üblichen Zündkerzen wird die Mittelelektrode in einen entsprechend vorbereiteten Isolierkörper eingekittet. Hierbei läßt es sich nicht vermeiden, daß der Kitt auch in die erwähnte kegelige Ausnehmung zwischen dem Zündende der Mittelelektrode und dem Isolierkörper eindringt, welche eigentlich frei bleiben soll. Das Entfernen des Kittes aus dieser Ausnehmung ist ziemlich umständlich Lind erfolgt mit Hilfe einer Bürste, wobei die Zündkerze um ihre eigene Achse gedreht wird.
- Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist auch schon vorgeschlagen worden, die Mittelelektrode vom Zündende aus in den Isolierkörper einzuführen und die Elektrode mit einem dünnen verbrennbaren Abstandshalter zu versehen, so daß der in der Bohrung des Isolierkörpers vorhandene Kitt durch den Abstandshalter beim Einführen der Elektrode verdrängt wird. Nach dem Trocknen des Kittes kann dieser Abstandshalter herausgebrannt werden, wodurch man einen kittfreien Raum entsprechend der Stärke des verbrennbaren Abstandshalters zwischen der Elektrode und dem Isolierkörper erhält. Das Einführen der Mittelelektrode vom Zündende her hat sich aber nicht bewährt, da zusätzliche Mittel zum Halten der Elektrode im Isolierkörper vorgesehen werden mußten.
- Bei den heute üblichen Zündkerzen wird daher die Mittelelektrode vom Anschlußende aus in die Ungsbohrung des Isolierkörpers gesteckt und der kegelige Raum zwischen dem Zündende der Mittelelektrode und dem Isolierkörper, wie bereits erwähnt, mit Hilfe einer Bürste vom eingedrungenen Kitt befreit.
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entfernen des Kittes aus der kegeligen Ausnehmung zwischen dem Zündende der Mittelelektrode einer Zündkerze für Brennkraftmaschinen und dem Isolierkörper bei Kerzen, deren Mittelelektrode vom Anschlußende aus in die Längsbohrung des Isolierkörpers gesteckt ist und bezweckt, diesen Arbeitsgang zu vereinfachen und vor allem sicherer zu gestalten. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Zündkerze um ihre Längsachse gedreht und dabei auf ihr Zündende ein Strahl von gegebenenfalls mit Druckluft zerstäubtem Wasser gerichtet wird. Vorteilhaft wird der Strahl quer zum Zündende der Zündkerze gerichtet. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Strahlachse gegen die Drehachse der Kerze zum Anschlußende hin um einen Winkel geneigt, der vorzugsweise kleiner als, höchstens aber gleich 90° ist.
- Bei Verwendung von wasserlöslichem Kitt wird für den Wasserstrahl vorteilhaft warmes Wasser verwendet.
- Das erfindungsgemäße Verfahren wird anschließend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in der Fig. 1 den Isolierkörper einer Zündkerze mit eingesetzter Mittelelektrode und freigelegtem Elektrodenzündende im Längsschnitt zeigt und Fig. 2 eine Ansicht einer Zündkerze während des Entfernens des Kittes ist.
- In Fig. 1 sind der Isolierkörper 1. mit der kegeligen Ausnehmung 1' am Zündende seiner Längsbohrung, die Mittelelektrode 2 und ihre Befestigungskittschicht 3 dargestellt. Mit a ist der Kegelwinkel der Ausnehmung 1' bezeichnet und mit h deren Höhe von der zündseitigen Stirnfläche des Isolierkörpers 1 ab. Der kittfrei gemachte Raum 3' um das Zündende der Mittelelektrode 2 herum ist der freie Raum, innerhalb welchem sich das Zündende während des Betriebes ausdehnen kann.
- In Fig. 2 ist eine Spritzdüse 4 schematisch dargestellt. Die Mittellinie des ausgespritzten Flüssigkeitsstrahls bildet mit der Zündkerzenlängsachse einen Winkel fl. Die Zündkerze wird mit einer Winkelgeschwindigkeit (o um ihre eigene Längsachse gedreht.
- Die Zeit der Einwirkung des Wassers für eine gute Entfernung des Kittes hängt außer von der Winkelgeschwindigkeit (o auch vom Kegelwinkel a der Ausfräsung 1' und vom Winkel fl zwischen der Mittellinie des Strahles und der Drehachse der Zündkerze ab.
- Eine einfache Erklärung für die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren durchgeführte Entfernung des Kittes ist, daß sich in der Nähe des Zündendes der Kerze infolge der Turbulenz des Flüssigkeitsstromes eine Kavitationswirkung einstellt.
- Der Kitt wird einer Saugwirkung unterworfen, die sich offensichtlich nur auf die in der Ausfräsung 1' sitzende Kittschicht auswirkt, d. h. mit anderen Worten, der Kitt wird nur aus der kegeligen Ausfräsung 1' des Isolierkörpers entfernt.
- Das Entfernen des Kittes ist mit äußerster Genauigkeit durchführbar, da man ausreichend genau den Raum festlegen kann, aus dem der Kitt zu entfernen ist, sei es was die Tiefe, sei es was die Weite anbelangt. Es genügt, die Höhe h bzw. den Kegelwinkel a der Ausfräsung 1' zu verändern.
- Andererseits ist gewährleistet, daß in der Längsbohrung des Isolierkörpers kein Kitt zurückbleibt, wodurch jegliche Gefahr einer Rißbildung vermieden ist.
- Es ist bemerkenswert, daß die guten Erfolge des erfindungsgemäßen Verfahrens auf die besonderen physikalisch-mechanischen Maßnahmen zurückzuführen sind, mit denen es durchgeführt wird.
- Während der Drehung wird das Entfernen der verschiedenen festen Kitteilchen, auf welche das Wasser als Lösungsmittel einwirkt, auch durch eine gewisse Fliehkraftwirkung begünstigt. Die Drehung der Zündkerze gewährleistet ferner eine absolute Homogenität der Entfernung des Kittes aus der Ausfräsung 1', was von großer Bedeutung im Hinblick auf den Wärmewert der Zündkerze ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Entfernen des Kittes aus der kegeligen Ausnehmung zwischen dem Zündende der Mittelelektrode einer Zündkerze für Brennkraftmaschinen und dem Isolierkörper bei Kerzen, deren Mittelelektrode vom Anschlußende aus in die Längsbohrung des Isolierkörpers gesteckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündkerze um ihre Längsachse gedreht und dabei auf ihr Zündende ein Strahl von gegebenenfalls mit Druckluft zerstäubtem Wasser gerichtet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahl quer zum Zündende der Zündkerze gerichtet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlachse gegen die Drehachse der Kerze zum Anschlußende hin um einen Winkel (ß) geneigt ist, der vorzugsweise kleiner als, höchstens aber gleich 90° ist.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines wasserlöslichen Kittes (3) warmes Wasser für den Wasserstrahl verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 722 786, 907 608, 394 399; britische Patentschrift Nr. 297 633; USA.-Patentschrift Nr. 2 208178.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1111883X | 1957-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1111883B true DE1111883B (de) | 1961-07-27 |
Family
ID=11431170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF25127A Pending DE1111883B (de) | 1957-02-27 | 1958-02-26 | Verfahren zum Entfernen des Kittes aus der kegeligen Ausnehmung zwischen dem Zuendende der Mittelelektrode und dem Isolierkoerper einer Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1111883B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE394399C (de) * | 1922-03-10 | 1924-04-26 | Corning Glass Works | Zuendkerze |
| GB297633A (en) * | 1927-12-13 | 1928-09-27 | Fr Des Bougies Pognon M Pognon | Improvements in sparking plugs |
| US2208178A (en) * | 1939-04-15 | 1940-07-16 | Raymond T Scull | Spark plug |
| DE722786C (de) * | 1939-10-31 | 1942-07-21 | Alfred Taubert | Verfahren zum Wiederherstellen von Zuendkerzen |
| DE907608C (de) * | 1945-02-01 | 1954-03-25 | Nienburger Metallwarenfabrik A | Verfahren zur Zentrierung der Mittelelektrode von Zuendkerzen |
-
1958
- 1958-02-26 DE DEF25127A patent/DE1111883B/de active Pending
Patent Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
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